Sonn
Elektrotechnik GmbH
Blieskastel
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023
Sonn Elektrotechnik GmbH
I. Grundlagen des UnternehmensDie Sonn
Elektrotechnik GmbH ist ein zertifizierter
Elektrofachbetrieb, der die Energieversorgung von
Industrieanlagen und Stromversorgungsunternehmen plant,
installiert und wartet. Die Erfahrung des Unternehmens reicht
von der Spannungsversorgung in Industriebetrieben der
chemischen Industrie, der Automobilindustrie, des Maschinen-
und Anlagenbaus sowie der Nahrungsmittelindustrie bis hin zur
Errichtung von Datennetzen in Medienanstalten.
Die Sonn Elektrotechnik besitzt die Zertifizierungen
DIN 1090-1, AMS/DIN ISO 45001:2018 und DIN EN ISO 9001.
Das Schwesterunternehmen SONN ENERGIE GmbH sorgt mit
mobiler Technik und umfangreichem Mietpark (Trafostationen)
für die Stromversorgung von Baustellen und Events und
ergänzt das Leistungsspektrum der Sonn Elektrotechnik.
Beide Unternehmen bilden die SONN GRUPPE - ein in 4.
Generation geführtes, mittelständisches
Familienunternehmen, welches seinen Ursprung in der 1921
gegründeten Firma Jakob Sonn hat.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im
Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im
Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der
Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor
krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand
bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023
für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten
Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen
Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen
ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende
Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.
Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom
tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so
Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der
Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im
Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen
unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um
2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr
viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das
Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden
Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt
ebenfalls im Minus (‑0,4 %). Positive Impulse kamen
hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen
Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung
in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und
Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in
diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die
steigenden Energiepreise reagiert hatte.
Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen
Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die
zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.
Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte
die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert
werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023
preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.
Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre
wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich
erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr
2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als
in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten
preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information
und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an
seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020
gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich
Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit
(+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %)
konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die
preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten
Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe
(-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß-
und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der
Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten.
Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung
im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).
Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um
0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich
damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019
(-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen
Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von
Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen,
in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen
Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter
anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten
Ausgaben für langlebige Güter wie
Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte
(-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023
erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten
Konsumausgaben (‑1,7 %). Das lag vor allem am
Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie
Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie
Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche
Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020
die Wirtschaftsleistung gestützt.
Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt
um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die
spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den
Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom
Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten
energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In
Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in
Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen
preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022
(+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der
gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August
2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im
Firmenwagenbereich verstärkt wurde.
Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die
schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich
auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz
sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe
(preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte
(preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem
positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.
Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von
durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit
Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder
333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie
noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr
2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer
Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende
Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung.
Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden
Effekte des demografischen Wandels. Der
Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich
in den Dienstleistungsbereichen statt.
Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach
vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit
von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa
14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022
(96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein
Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich
verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der
Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und
Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt.
Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen
für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber
größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der
Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe.
Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder
und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich
dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle
Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten
machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der
Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das
Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP
in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr
2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich
niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie
liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von
3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der
allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.
(Quelle: Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024 des
statistischen Bundesamtes).
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat auch im
März 2024 spürbar weniger neue Bestellungen
eingesammelt als im gleichen Vorjahresmonat. Tatsächlich
fiel der Rückgang der gesamten Auftragseingänge mit
minus 17,8% so hoch aus wie seit fast vier Jahren nicht.
Besonders die Inlandsorders brachen im März ein. Sie
verfehlten ihren entsprechenden Wert aus 2023 um ein Viertel
(-25,7%). Die Aufträge von ausländischen
Geschäftspartnern nahmen um 11,1% ab. Hier gaben die
Bestellungen aus der Eurozone um 10,0% nach und die von
Kunden aus Drittländern um 11,6%. Im gesamten ersten
Quartal 2024. reduzierten sich die branchenweiten
Auftragseingänge um 13,5% gegenüber Vorjahr. Bei
den Inlandsorders war ein Rückgang um 15,2% und bei den
Bestellungen aus dem Ausland um 12,1% zu verbuchen. Der Wert
der Aufträge aus dem Euroraum lag dabei zwischen Januar
und März 2024 um 10,3% tiefer als im Vorjahr. Aus
Drittländern gingen im gleichen Zeitraum 13,1% weniger
Bestellungen ein.
Die preisbereinigte Produktion elektrotechnischer und
elektronischer Güter in Deutschland hat ihr
Vorjahreslevel im März 2024 um fast ein Fünftel
verfehlt (-19,1%). Allerdings hatte der diesjährige
März 2024 auch ganze drei Arbeitstage weniger als der
letztjährige. Für die zusammengenommenen ersten
drei Monate 2024 ergibt sich damit ein
Output-Rückgang um 10,8% gegenüber Vorjahr. Die
branchenweite Kapazitätsauslastung lag zu Beginn des
zweiten Quartals 2024 bei 80,5% (der betriebsüblichen
Vollauslastung). Damit gab es hier in den letzten drei
Monaten praktisch keine Änderung. Die Auftragsreichweite
erhöhte sich sogar ganz leicht - von 4,1 auf 4,2
(Produktions-)Monate. Was die aktuellen
Produktionsbehinderungen anbelangt, so überwiegen weiter
nachfrageseitige Hemmnisse. 49% der Elektrounternehmen
berichteten im April über Auftragsmangel.
Angebotsseitige Engpässe wie Arbeits- bzw.
Fachkräftemangel (bei 24% der Firmen) und
Materialknappheit (bei 22%) wurden erst danach genannt.
Der nominale Umsatz in der heimischen Elektro- und
Digitalindustrie kam im März 2024 insgesamt auf 19,4
Mrd. €. Damit fiel er um 16,6% geringer aus als im
gleichen Monat des Vorjahres. Mit inländischen
Geschäftspartnern wurden 9,2 Mrd. € erlöst
(-17,2%) und mit ausländischen 10,2 Mrd. €
(-16,1%). Die Einbußen im Auslandsgeschäft
erstreckten sich im März sowohl auf die Eurozone (-17,4%
auf 3,6 Mrd. €) als auch auf Drittländer (-15,4%
auf 6,6 Mrd. €). Im gesamten ersten Quartal 2024 war der
aggregierte Branchenumsatz um 8,9% gegenüber Vorjahr auf
55,3 Mrd. € rückläufig - bei einem
gleichzeitigen Anstieg der Erzeugerpreise um 2,0%. Die
Erlöse mit inländischen Kunden gaben zwischen
Januar und März um 9,6% auf 26,5 Mrd. € nach, und
das Geschäft mit Partnern aus dem Ausland ging um 8,3%
auf 28,8 Mrd. € zurück. Schließlich verfehlte
der Umsatz mit dem Euroraum (von 10,6 Mrd. €) seinen
Vorjahreswert in den ersten drei Monaten um 6,7%. Und das
Geschäft mit Ländern außerhalb des
gemeinsamen Währungsraums nahm um 9,2% auf 18,2 Mrd.
€ ab.
Nach vier Anstiegen in Folge ist das
Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und
Digitalindustrie im April 2024 wieder etwas
zurückgefallen. Sowohl die Lagebeurteilung als auch die
nach vorne gerichteten allgemeinen Geschäftserwartungen
fielen ungünstiger aus als noch im März. 21% der
Elektrofirmen bewerteten ihre aktuelle wirtschaftliche
Situation im April als gut. 48% bezeichneten sie als stabil
und 31% als schlecht. Was die nächsten sechs Monate
angeht, so erwarten 19% der Branchenunternehmen bessere
Geschäfte. 57% gehen von gleichbleibenden und 24% von
nachlassenden Aktivitäten aus. Die Exporterwartungen
sind dagegen im April spürbar gestiegen. Damit drehten
sie auch wieder ins Positive. So erhöhte sich der Saldo
aus Unternehmen, die für die kommenden drei Monate mit
mehr bzw. weniger Lieferungen ins Ausland kalkulieren, von -6
auf +3 %-Punkte (Quelle: ZVEI-Konjunkturbarometer, Ausgabe
Mai 2024).
2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis
Entsprechend dem allgemeinen Trend verlief das
Wirtschaftsjahr 01.10.2022 bis 30.09.2023 für die Sonn
Elektrotechnik GmbH weniger gut als erwartet. Die
Geschäftsziele Umsatzerlöse und Gesamtleistung
haben die Erwartungen zwar um 2.520,4 TEUR bzw. 2.933,8 TEUR
übertroffen und sind gegenüber dem Wirtschaftsjahr
2021/2022 um 15,9 % bzw. um 18,4 % angestiegen.
Der angestrebte Rohertrag wurde allerdings aufgrund des
Anstiegs bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe sowie für bezogene Fremdleistungen leicht
verfehlt und lag um TEUR 16,6 unter den Erwartungen.
Gegenüber dem vorhergehenden Wirtschaftsjahr hat der
Rohertrag einen Rückgang von 0,2 % zu verzeichnen.
Der geplante Jahresüberschuss ist ebenfalls,
insbesondere aufgrund der um TEUR 426,9 bzw. 7,1 % höher
als geplant ausgefallenen Personalaufwendungen, um TEUR
214,7 unter den Erwartungen geblieben.
Die bisherigen Investitionen in die Erweiterung von
Betriebs- und Produktionsstätten zahlten sich bisher
ebenso weiter aus wie die stetig weitere Positionierung am
Markt mit weiteren zusätzlichen Geschäftsfeldern.
Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnten weitere neue
Kunden und lukrative Aufträge in allen
Geschäftsbereichen gewonnen werden. Insbesondere bei den
Bestandskunden war das Interesse an der Zusammenarbeit
anhaltend hoch. Durch schnelles, proaktives Agieren konnten
mit zeitversetztem Arbeiten, verstärktem Einsatz agiler
Methoden und einer noch immer weiteren Anpassung an die
individuellen Ansprüche der Kunden nahezu alle Projekte
wie vorgesehen abgeschlossen und geliefert werden.
Trotz des problematischen Fachkräftemangels ist
die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer im
Wirtschafsjahr 2022/2023 (109), gegenüber dem
Wirtschaftsjahr 2021/2022 (112) nur leicht
zurückgegangen.
III. Bericht zur Lage der Gesellschaft
1. Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um
TEUR 27,8 oder 0,3 % auf TEUR 8.395,1 vermindert. Das
Anlagevermögen ist um TEUR 42,6 angestiegen und
beträgt TEUR 1.524,3. Der Anteil an der Bilanzsumme
beträgt 18,2 % (Vj. 17,6 %). Das Anlagevermögen ist
zu 100,0 % durch Eigenkapital gedeckt.
Das Umlaufvermögen ist insgesamt, unter
Berücksichtigung der Saldierung der erhaltenen
Anzahlungen auf Bestellungen, um TEUR 84,4 auf TEUR 6.835,7
zurückgegangen. Das Vorratsvermögen hat sich
gegenüber dem Vorjahr um TEUR 545,2 auf TEUR 3.778,1,
vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen,
erhöht. Die erhaltenen Anzahlungen sind von
TEUR 1.451,2 auf TEUR 2.400,6 angestiegen. Nach Abzug
der verrechenbaren erhaltenen Anzahlungen ist das
Vorratsvermögen um TEUR 404,2 auf TEUR 1.377,5
zurückgegangen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um
TEUR 1.029,0 angestiegen und betragen TEUR 3.469,8.
Die Flüssigen Mittel sind hingegen um TEUR 618,2
auf TEUR 1.394,8 gegenüber dem Vorjahr
zurückgegangen.
Das Eigenkapital beträgt zum 30.09.2023 TEUR
6.191,2 (Vj. TEUR 5.946,3). Die Eigenkapitalquote
beläuft sich folglich auf 73,8 % (Vj. 70,6 %).
Die Rückstellungen sind um TEUR 214,1
zurückgegangen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
belaufen sich auf TEUR 29,8 (Vj. TEUR 0,0).
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
haben sich um TEUR 58,2 auf TEUR 785,2 erhöht.
Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind
um TEUR 30,6 auf TEUR 70,2 zurückgegangen gen und
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben zum
Bilanzstichtag keine bestanden (Vj. TEUR 0,0).
Bei den sonstigen Verbindlichkeiten ist
abrechnungsbedingt ein Rückgang von TEUR 110,9 zu
verzeichnen.
2.
Finanzlage
Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 konnte aus der laufenden
Geschäftstätigkeit nur ein negativer Cashflow von
TEUR 234,5 (Vj. positiv TEUR 1.692,2) erzielt werden.
Aufgrund von Investitionen ergibt sich ferner ein
negativer Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit von
TEUR 413,9 (Vj. negativ TEUR 340,2). Der positive
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich
auf TEUR 30,2. Im Vorjahr ergab sich in diesem Bereich
ein negativer Cash-Flow von TEUR 1.001,3, welcher
überwiegend, d.h. zu 99,9 %, durch offene
Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter verursacht
war.
Insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2022/2023
ein Mittelabfluss von TEUR 618,2 (Vj. Mittelzufluss
TEUR 350,7). Die Finanzierung der laufenden
Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten
Investitionen waren somit jederzeit sichergestellt. Die
Flüssigen Mittel haben sich von TEUR 2.013,0 auf
TEUR 1.394,8 vermindert.
Die Investitionen im Bereich des
Anlagevermögens i. H. v. TEUR 717,1
wurden mithilfe der Zahlungsmittel aus dem laufenden
Geschäftsbetrieb gezahlt. Die Zahlungsfähigkeit war
im Berichtsjahr zu jedem Zeitpunkt gewährleistet, alle
Zahlungsverpflichtungen wurden fristgerecht erfüllt.
3.
Ertragslage
Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um
TEUR 575,0 von TEUR 18.283,8 auf TEUR 18.858,8
angestiegen.
Der Materialaufwand sowie die Fremdleistungen wurden
insgesamt um TEUR 940,9 auf TEUR 10.045,3 erhöht.
Die Materialaufwandsquote ist dadurch im Vergleich zum
Vorjahr von 49,8 % auf 53,3 % angestiegen, was
insbesondere auf die gestiegene Gesamtleistung sowie auf die
höheren Rohstoffpreise zurückzuführen ist.
Insgesamt ist das Rohergebnis gegenüber dem
Vorjahr um TEUR 282,6 auf TEUR 9.053,8
zurückgegangen.
Der Personalaufwand ist um TEUR 37,9 gestiegen. Als
Begründung sind die Anpassungen der Bezüge im
Geschäftsjahr 2022/2023 zu nennen. Durchschnittlich
waren 109 (Vj. 112) MitarbeiterInnen beschäftigt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um
TEUR 61,1 von TEUR 1.689,1 auf TEUR 1.750,2
angestiegen.
Insgesamt hat sich der Jahresüberschuss vor
Steuern um TEUR 332,7 auf TEUR 373,5 vermindert. Nach
Berücksichtigung der Steuern beläuft sich der
Jahresüberschuss auf TEUR 244,8 (Vj. TEUR 457,9).
4.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir betrachten im Rahmen unserer internen
Unternehmenssteuerung folgende Kennzahlen bzw. deren
Entwicklung als besonders relevant:
- Umsatz (je Unternehmensbereich und für
ausgewählte Produkte) und Rohertrag
- Kurz-, mittel- und langfristige Liquidität
- Personalkosten nach Abteilung
- Gesamtleistung
Wir überwachen laufend unsere Liquidität. Wir
verweisen auf Abschnitt IV. Chancen-, Risiko- und
Prognosebericht auf die Ausführung unter 1.
Voraussichtliche Entwicklung.
5.
Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage für das
Geschäftsjahr 2022/2023
Mit dem Geschäftsverlauf 2022/2023 ist die
Geschäftsführung nur bedingt zufrieden. Die
Geschäftsziele wurden nur teilweise erreicht. Die
angestrebten Umsatzerlöse und die geplante
Gesamtleistung sind zwar deutlich übertroffen
worden, denn die Geschäftsführung hat für
2022/2023 mit einer Gesamtleistung von Mio. EUR 15,9
geplant. Diese Planung konnte mit einer tatsächlichen
Gesamtleistung von nahezu Mio. EUR 18,9 deutlich
übertroffen werden Die Planung für den
Materialaufwand sowie für die Fremdleistungen wurden
allerdings ebenfalls um insgesamt TEUR 2.950,3
übertroffen.
Dementsprechend ist der geplante Rohertrag von Mio. EUR
8,8 um TEUR 16,6 etwas geringer ausgefallen.
Der geplante Jahresüberschuss nach Steuern von
TEUR 459,5 ist hingegen mit TEUR 244,8 um TEUR 214,7 deutlich
geringer ausgefallen.
Die Gesellschaft ist weiterhin nahezu
ausschließlich eigenfinanziert. Die Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten beliefen sich zum
Bilanzstichtag lediglich auf TEUR 29,8 und ergeben sich aus
einer Kfz-Finanzierung. Die liquiden Mittel haben
investitionsbedingt gegenüber dem Geschäftsjahr
2021/2022 eine Minderung von TEUR 618,2 erfahren.
Die wichtigsten und qualifiziertesten Arbeitnehmer
konnten gehalten werden, was beim derzeitigen
Fachkräftemangel im gesamten Bereich der Bau- und
Elektrobranche keine Selbstverständlichkeit ist.
6.
Vorgänge von besonderer Bedeutung während des
Geschäftsjahres
Während des Geschäftsjahres 2023/2023 haben
sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.
IV.
Chancen-, Risiko- und Prognosebericht
1.
Voraussichtliche Entwicklung
Die positive Umsatzentwicklung aus 2022/2023 konnte in
den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres 2023/2024
gehalten werden. Die Umsatzerlöse für die ersten 6
Monate des Geschäftsjahres 2023/2024 sind daher um ca.
TEUR 422,5 höher ausgefallen als im gleichen Zeitraum
des Geschäftsjahres 2022/2023. Die für das
Geschäftsjahr 2023/2024 geplanten Umsatzerlöse
betragen Mio. EUR 18,3 und die angestrebte Gesamtleistung
beläuft sich auf Mio. EUR 18,5. Insgesamt geht die Sonn
Elektrotechnik GmbH somit für das Geschäftsjahr
2023/2024 von einer Minderung der Gesamtleistung
gegenüber dem Vorjahr von ca. TEUR 358,8 aus.
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 plant die
Sonn Elektrotechnik GmbH mit einem Jahresüberschuss nach
Steuern in Höhe von TEUR 316,5.
Für das Geschäftsjahr 2024/2025 plant die
Sonn Elektrotechnik GmbH mit einer Gesamtleistung in
Höhe von Mio. EUR 18,7 was einer Minderung
gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 von TEUR
153,8 entspricht. Aufgrund einer Optimierung im Bereich des
Einkaufs von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen rechnet die
Sonn Elektrotechnik GmbH für das Geschäftsjahr
2024/2025 mit einem Rohertrag von Mio. EUR 8,9 und somit
gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem
leichten Anstieg um TEUR 116,6.
Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird zwar im
Bereich der Personalaufwendungen mit einer weiteren,
nicht unerheblichen Steigerung gerechnet, demgegenüber
wird jedoch mit einer Minderung der Abschreibungen sowie mit
Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
geplant, so dass die Sonn Elektrotechnik GmbH von einem
Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von TEUR
264,0 ausgeht.
Die Prognose berücksichtigt Erkenntnisse zu
Zielmärkten und technologischen Trends, die für den
Verlauf der Geschäftsjahre 2023/2024 und 2024/2025
relevant sein können. Noch nicht absehbar im Hinblick
auf die Rohstoff- und Energiepreise sowie auch auf die
weitere Auftragslage sind die weiteren Auswirkungen des
Ukraine-Krieges sowie die damit einhergehende Inflation.
Maßgeblich sind die Daten und Erfahrungen zum Zeitpunkt
der Aufstellung des Jahresabschlusses.
Der Wettbewerb im Bereich der Elektroinstallationen
nimmt stetig zu. Neben neuen Wettbewerbern versuchen
weiterhin alteingesessene Mitbewerber ihre Marktanteile zu
erhöhen, was einen verstärkten Preisdruck
auslöst. Wir gehen dennoch davon aus, dass alle
wichtigen Kunden aufgrund unseres Leistungsangebotes gehalten
werden können.
Nur durch herausragende Serviceleistungen zu einem
vernünftigen Preis kann die Marktposition behauptet bzw.
ausgebaut werden. Dabei wird es immer wichtiger, die
Leistungen an die individuellen Ansprüche der Kunden
anzupassen.
Im Bereich der Elektroinstallationen ist bestens
geschultes Personal die Grundvoraussetzung für den
wirtschaftlichen Erfolg. Expansion bedeutet somit
Neueinstellung von geeignetem Personal, was sich als immer
schwieriger darstellt.
Trotz intensiver Schulung beträgt die
Einarbeitungszeit neuer MitarbeiterInnen mehrere Wochen, bis
das hohe betriebliche Leistungsniveau erreicht ist. Damit
fallen in der Anfangsphase sehr hohe Personal- und
Schulungskosten an, die sich erst im Laufe der Zeit
amortisieren.
Eine der größten Herausforderungen in der
nächsten Zeit wird darin liegen, den hohen
Qualitätsstandard, den die Gesellschaft auszeichnet und
der führend am Markt ist, auch bei anhaltender Expansion
nicht nur beizubehalten, sondern kontinuierlich zu
verbessern.
Die Möglichkeit den Personalbedarf aus eigenem
Nachwuchs zu decken wird ebenfalls zunehmen schwieriger, da
nicht immer alle Ausbildungsstellen besetzt werden
können.
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat im
März 2024 mit minus 18 Prozent erneut deutliche
Einbußen bei den Auftragseingängen hinnehmen
müssen. "Das war tatsächlich der höchste
Rückgang bei den Bestellungen seit fast vier Jahren.
Besonders stark hat dabei die Nachfrage aus dem Inland
nachgegeben", sagt ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann.
So verfehlten die Inlandsbestellungen im März 2024 den
Vorjahreswert um ein Viertel. Die Auftragseingänge aus
dem Ausland gingen um elf Prozent zurück. Hier gaben die
Bestellungen aus der Eurozone um zehn Prozent und die aus
Drittländern um knapp zwölf Prozent nach.
Im gesamten ersten Quartal dieses Jahres lagen die
Auftragseingänge der Digital- und Elektroindustrie damit
um 13,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dabei gingen die
Inlandsbestellungen um 15 Prozent und die Aufträge aus
dem Ausland um zwölf Prozent zurück. Der Wert der
Bestellungen aus der Eurozone lag von Januar bis März um
mehr als zehn Prozent unter dem Vorjahreswert. Aus
Drittländern gingen im gleichen Zeitraum 13 Prozent
weniger Bestellungen ein.
Die um Preiseffekte bereinigte Produktion
elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse in
Deutschland verfehlte im März 2024 ihr Vorjahresniveau
um fast ein Fünftel. "Allerdings hatte der
diesjährige März auch ganze drei Arbeitstage
weniger als der letztjährige. Zudem war die Produktion
vor einem Jahr auch überdurchschnittlich gewachsen,
sodass zum Arbeitstageeffekt noch ein Basiseffekt hinzukam",
so Gontermann. Kumuliert ergibt sich für die ersten drei
Monate dieses Jahres ein Produktionsminus von knapp elf
Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die deutsche Digital- und Elektroindustrie
erwirtschaftete im März 2024 einen nominalen
Gesamtumsatz von 19,4 Milliarden Euro. Das waren rund 17
Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Mit
inländischen Geschäftspartnern wurden 9,2
Milliarden Euro umgesetzt, ein Minus von 17 Prozent, mit
ausländischen Geschäftspartnern 10,2 Milliarden
Euro, ein Umsatzrückgang von 16 Prozent. Die
Umsatzeinbußen im Auslandsgeschäft betrafen im
März sowohl die Eurozone mit minus 17 Prozent auf 3,6
Milliarden Euro als auch die Drittländer mit minus 15
Prozent auf 6,6 Milliarden Euro.
Im gesamten ersten Quartal 2024 sank der aggregierte
Branchenumsatz gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent auf
55,3 Milliarden Euro. Die Erlöse mit inländischen
Kunden verringerten sich von Januar bis März um rund
zehn Prozent auf 26,5 Milliarden Euro. Das Geschäft mit
ausländischen Partnern ging um acht Prozent auf 28,8
Milliarden Euro zurück. Schließlich verfehlte der
Umsatz mit der Eurozone in den ersten drei Monaten mit 10,6
Milliarden Euro den Vorjahreswert um rund sieben Prozent. Das
Geschäft mit Ländern außerhalb des
gemeinsamen Währungsraums schrumpfte um neun Prozent auf
18,2 Milliarden Euro.
Bei den aktuellen Produktionsbeeinträchtigungen
überwiegen weiterhin die nachfrageseitigen Hemmnisse:
Die Hälfte der Elektrounternehmen berichtete im April
von Auftragsengpässen. Angebotsseitige Engpässe wie
Arbeits- und Fachkräftemangel (bei 24 Prozent der
Unternehmen) und Materialknappheit (bei 22 Prozent) folgten
erst an zweiter Stelle. "Das Geschäftsklima in der
deutschen Elektro- und Digitalindustrie ist nach vier
Anstiegen in Folge im April 2024 wieder etwas
zurückgefallen", sagte Gontermann. "Sowohl die
Lagebeurteilung als auch die nach vorne gerichteten
allgemeinen Geschäftserwartungen fielen ungünstiger
aus als noch im März. Die Exporterwartungen sind dagegen
im April spürbar gestiegen, per saldo von minus sechs
auf plus drei Prozentpunkte." (Quelle: EAD-portal.de vom
10.05.2024).
Im Rahmen der Planung für das Geschäftsjahr
2023/2024 hat die Firma Sonn Elektrotechnik GmbH eine
weitestgehend stabile Geschäftsentwicklung unterstellt,
jedoch bestehen vor dem Hintergrund der aktuellen
Rahmenbedingungen, insbesondere der Ukraine-Krieg und die
damit einhergehende Inflation, durchaus Markt- und
Branchenrisiken, die Einfluss auf die Umsatz- und
Ertragsentwicklung haben können.
Wir weisen jedoch darauf hin, dass Veränderungen
bei den zugrunde liegenden Annahmen dazu führen
können, dass sich Prognosen als unzutreffend erweisen.
2.
Risiken der künftigen Entwicklung
Der Ukraine-Krieg, dessen endgültige Auswirkungen,
insbesondere im Hinblick auf die Rohstoff- und Energiepreise,
sind noch immer nicht absehbar und hat weiterhin eine
deutliche Auswirkung auf die gesamte Wirtschaftsleistung der
Bundesrepublik Deutschland. Laut einem Artikel von iwd.de vom
24. Januar 2024 stellt auch der Nahostkonflikt einen weiteren
Unsicherheitsfaktor für die globale politische
Entwicklung dar. Eine neue Ölkrise ist laut iwd.de zwar
nicht zu erwarten, aber eskaliert der Konflikt, könnten
Lieferketten, welche infolge des russischen Angriffskrieges
teile gerade neu aufgebaut wurden, gefährdet sein.
Für die Firma Sonn Elektrotechnik GmbH besteht weiterhin
aufgrund des Krieges in der Ukraine sowie auch durch den
Nahostkonflikt ein innerbetriebliches- als auch ein direktes
Marktrisiko, da aktuell nicht abgeschätzt werden kann,
ob insbesondere die Großkunden an Ihren geplanten
Investitionen festhalten werden bzw. können. Die Folge
können Umsatz- sowie damit einhergehende
Ertragseinbußen sein. Zum aktuellen Zeitpunkt kann
hierzu jedoch keine valide Aussage getroffen werden. Die
Geschäftsführung der Firma Sonn Elektrotechnik GmbH
hat auf der Basis der zur Verfügung stehenden
Informationen, weiterreichende präventive
Maßnahmen eingeleitet, um Ausfallrisiken im Unternehmen
weitestgehend zu minimieren.
Die Sonn Elektrotechnik GmbH versucht aktuell durch die
Übernahme kleinerer Unternehmen im Bereich der
Elektronik und Elektrotechnik ihr Kundensegment auch im
Bereich der Privatkunden auszubauen sowie auch qualifiziertes
Personal hinzuzugewinnen.
Darüber hinaus wurde im Januar 2024 mit der
Errichtung einer weiteren Gewerbe-/Produktionshalle begonnen.
Dank der breiten Aufstellung, u
nsere Leistungen sind mittlerweile von der
Mittelspannungsebene bis zum Datennetz ausgelegt sowie auch
im Hinblick auf die Digitalisierung, ist das Unternehmen
weniger empfindlich gegenüber Marktschwankungen
einzelner Absatzbranchen. Die Diversifizierung der Sonn
Elektrotechnik GmbH hatte sich auch in der Corona-Krise
bewährt, die einige Absatzbranchen härter traf als
andere. Vor diesem Hintergrund zeichnen sich auch für
2024 keine außergewöhnlichen Risiken ab.
Etablierte Managementprozesse sowie eine
langjährige Erfahrung versetzen die
Geschäftsführung jederzeit in die Lage,
Entwicklungen und Auswirkungen rechtzeitig zu erkennen und
bei Abweichungen von der Planung schnell entgegenzusteuern.
Übliche unternehmerische Risiken sind, zumal in
wirtschaftlichen Krisenzeiten und dynamischen Märkten,
nicht gänzlich auszuschließen. Wir halten diese
aber insgesamt für beherrschbar, zumal alle
Investitionen mit eigenen Mitteln finanziert und
vollständig durch Eigenkapital gedeckt sind.
Bestandsgefährdende Risiken werden jedoch nicht
erwartet.
3.
Chancen zur künftigen Entwicklung
Digitalisierung, Vernetzung und E-Mobilität
bestimmen zunehmend den beruflichen und privaten Alltag -
Trends, die mit der Corona-Pandemie noch einmal deutlich
forciert wurden. Themen wie Industrie 4.0, Verkehrswende,
Internet of Things (IoT) oder Smart Health gewinnen
zunehmende Bedeutung im Wertschöpfungsprozess. Die mit
der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen
bedeuten nicht nur im Bereich Elektrotechnik große
Chancen, sondern für die gesamte Wirtschaft.
Das Portfolio der Sonn Elektrotechnik GmbH beinhaltet
Produkte und Services von der Mittelspannungsebene bis zum
Datennetz, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Projekte
und Bauvorhaben im Bereich Elektronik und Elektrotechnik aus
einer Hand zu erhalten. Auch eine strategische Beratung, die
Planung, die Lieferung sämtlicher, notwendiger
Komponenten, bis hin zur Hardware und die Programmierung der
Steuerungssoftware werden durch die Gesellschaft angeboten.
Das Segment der Privatkunden soll weiter ausgebaut
werden, denn Im Zeitalter der Digitalisierung stellen auch
Leistungen wie z. B. der Bereich "Smart Home" ein
lukratives Geschäft dar.
Ein besonderer Fokus der Sonn Elektrotechnik GmbH liegt
auf der funktionalen Sicherheit (Functional Safety) und
Informationssicherheit (Embedded Security) innovativer
Produkte und Leistungen. Sicherheit für Menschen und
Daten sind erfolgsrelevante Aspekte für Digitalisierung
und Vernetzung und somit auch für alle Unternehmen, die
Produkte und Leistungen in diesem Zukunftsmarkt anbieten. Mit
ihrem breiten Geschäftsfeld ist die Sonn Elektrotechnik
GmbH bzw. die SONN-GRUPPE also bestens aufgestellt.
Auch wenn es um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
geht, legen wir größten Wert auf geschulte und
unterwiesene MitarbeiterInnen.
In Hinblick auf die coronabedingt nochmals
beschleunigte Digitalisierung und Vernetzung sowie die
europaweit politisch forcierte Verkehrswende hin zur
E-Mobilität kann für die nächsten Jahre mit
einer weiteren Steigerung der Nachfrage an Produkten und
Leistungen von der Sonn Elektrotechnik GmbH gerechnet werden.
4.
Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzinstrumente
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
i. S. d. Handelsgesetzbuches zählen im
Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei
Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist
die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle
Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen
Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken
erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen
vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt
das Unternehmen über ein entsprechendes
Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.
V. Unterschriften der Geschäftsführung
Blieskastel, den 1. August 2024
_______________________________ Julius Sonn
_______________________________ Torsten Sonn
_______________________________ Holger Sonn
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.524.333,42 |
1.481.743,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
8.759,00 |
5.498,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.465.574,42 |
1.426.245,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
28.333,00 |
34.370,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
34.516,00 |
56.559,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.082.821,00 |
1.335.316,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
319.904,42 |
|
| III.
Finanzanlagen |
50.000,00 |
50.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.835.673,56 |
6.920.076,90 |
| I.
Vorräte |
1.377.540,80 |
1.781.695,03 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
2.400.553,16 |
1.451.240,24 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.063.333,56 |
3.125.416,12 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
4.433,87 |
4.361,15 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
132.820,79 |
151.582,89 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.926.078,90 |
2.969.472,08 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
349.417,60 |
442.909,40 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.394.799,20 |
2.012.965,75 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
35.117,00 |
21.140,00 |
| Aktiva |
8.395.123,98 |
8.422.959,90 |
Passiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
6.191.198,10 |
5.946.349,91 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
52.000,00 |
52.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
5.894.349,91 |
5.436.410,38 |
| III.
Jahresüberschuss |
244.848,19 |
457.939,53 |
| B.
andere Sonderposten |
4.125,00 |
|
| C.
Rückstellungen |
848.238,11 |
1.062.325,00 |
| D.
Verbindlichkeiten |
1.339.585,77 |
1.393.199,99 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
29.758,18 |
|
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
29.758,18 |
|
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
70.239,28 |
100.887,85 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
70.239,28 |
100.887,85 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.239.588,31 |
1.292.312,14 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.239.588,31 |
1.292.312,14 |
| E.
Passive latente Steuern |
11.977,00 |
21.085,00 |
| Passiva |
8.395.123,98 |
8.422.959,90 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.10.2022 - 30.9.2023
EUR |
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
9.053.751,44 |
9.336.395,02 |
| 2.
Personalaufwand |
6.426.918,71 |
6.388.984,20 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.195.247,50 |
5.304.197,19 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.231.671,21 |
1.084.787,01 |
| davon
für Altersversorgung |
64.402,85 |
64.591,25 |
| 3.
Abschreibungen |
507.671,36 |
603.889,58 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
507.671,36 |
603.889,58 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.749.461,45 |
1.645.376,85 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
1.000,00 |
1.000,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
9.534,45 |
10.065,95 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
1.198,59 |
276,72 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
6.719,66 |
2.974,34 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
10,68 |
|
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
34,40 |
|
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
114.961,29 |
218.897,85 |
| davon
Erträge aus der Zuführung und Auflösung
von latenten Steuern |
9.108,00 |
9.358,00 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
258.553,42 |
487.338,15 |
| 10.
sonstige Steuern |
13.705,23 |
29.398,62 |
| 11.
Jahresüberschuss |
244.848,19 |
457.939,53 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde nach
den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des
Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des
GmbH-Gesetzes unter Ausnutzung der möglichen
Erleichterungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Die Ausweisstetigkeit ist gegeben; die Vorjahreswerte
sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung
entsprechend angegeben.
Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurde die
Bilanz gemäß § 266 Abs. 2 HGB gegliedert.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die
Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß
§ 275 Abs. 2 HGB unter gleichzeitiger Inanspruchnahme
der möglichen, größenabhängigen
Erleichterungen bei der Gliederung gemäß §
276 HGB fortgeführt.
Nähere Einzelheiten zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden sind nachstehenden Ausführungen zu
entnehmen.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Sonn Elektrotechnik
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Blieskastel |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Saarbrücken |
| Register-Nr.: |
HRB 2372 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen
Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten bilanziert.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
wurden zu Anschaffungskosten bewertet und durch
körperliche Bestandsaufnahme nachgewiesen.
Bei der Bewertung der Bestände wurde das
Niederstwertprinzip berücksichtigt.
Die in Arbeit befindlichen Aufträge und die noch
nicht abgerechneten Leistungen wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt.
Die Ermittlung des Wertes erfolgte retrograd, d. h.
ausgehend von den voraus- sichtlichen Erlösen unter
Berücksichtigung des bis zum Bilanzstichtag erreichten
Fertigstellungsgrades sowie der bis zu diesem Zeitpunkt
angefallenen und im Rahmen der Bewertung zu
berücksichtigenden Aufwendungen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
wurden erkennbare Einzelrisiken durch
Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen
Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in
Höhe von 0,5 % der Forderungen ausreichend Rechnung
getragen.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Hinsichtlich des Festgeldkontos Nr. 36 208 414 bei der
Bank 1 Saar eG besteht eine Sicherungsabtretungsvereinbarung
zugunsten der EURONICS Deutschland eG.
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt
unverändert EUR 52.000,00.
Die anderen Sonderposten resultieren aus einem Zuschuss
für den Leasingvertrag bezüglich eines Elektroautos
aus dem Monat Februar 2023. Der Zuschuss wird über den
Zweckbindungszeitraum von 24 Monaten gewinnerhöhend
aufgelöst.
Die Steuerrückstellungen ergeben sich aus der zum
Zeitpunkt der Abschlusserstellung noch nicht veranlagten
Gewerbesteuer aufgrund der steuerlichen
Außenprüfung für die Jahre 2018 bis 2020.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von
insgesamt EUR 845.816,00 setzen sich wie folgt zusammen:
Personalkosten EUR 602.793,00 Archivierungskosten EUR
20.367,00 Zukünftige Betriebsprüfungen EUR
11.147,00 Gewährleistungen EUR 139.784,00 Abschluss- und
Prüfungskosten EUR 53.000,00 Sonstiges EUR 18.725,00
Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch
Eigentumsvorbehalt gesichert.
Aufgrund der Vorschriften des HGB n.F. (BilMoG) waren
passive latente Steuern in Höhe von EUR 11.977,00 in der
Bilanz auszuweisen. Die Minderung gegenüber dem Vorjahr
in Höhe von EUR 9.108,00 wurde innerhalb der Gewinn- und
Verlustrechnung über das Fibu-Konto 2255.0 (Ertrag)
erfasst.
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 34,29 % zu
Grunde gelegt.
Aufgrund der Höherbewertung des
Anlagevermögens nach Handelsrecht sowie der
unterschiedlichen Bewertungen bezüglich der
Rückstellungen wurden die passiven latenten Steuern
gebildet.
Bei der Ermittlung der latenten Steuern erfolgte ferner
eine Verrechnung mit den aktiven latenten Steuern in
Höhe von EUR 13.337,00.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird als Zugang und gleichzeitig als
Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung
enthält damit diese Beträge nicht.
Der Betrag der in den kumulierten
Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen
Sofortabschreibungen beläuft sich auf: EUR 22.199,47.
Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des
Geschäftsjahres: EUR 2.444.499,64
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des
Geschäftsjahres: EUR 2.643.872,42
Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen
Die Bilanzposition Sonstige
Vermögensgegenstände enthält zwei Forderungen
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe
von insgesamt 349.417,60 EUR (Vorjahr:
442.909,40 EUR). Diese Forderungen ergeben sich zum
einen aus einem an die Grundstücksgemeinschaft Lena und
Wiebke Sonn GdbR gewährten Darlehen. Die Höhe des
im Jahr 2017 ausgezahlten Darlehens belief sich auf
900.000,00 EUR und ist durch Grundschulden gesichert.
Der Saldo belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR
345.917,60.
Darüber hinaus enthält die Bilanzposition ein
Arbeitnehmerdarlehen, welches im Jahr 2022 in Höhe von
EUR 6.500,00 ausgezahlt wurde und per 30.09.2023 einen Saldo
von EUR 3.500,00 ausweist.
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern
beläuft sich auf EUR 4.433,87 (Vorjahr: EUR 4.361,15).
Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen
Der Wert der Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen beläuft sich auf EUR 132.820,79 (Vorjahr:
EUR 151.582,89).
Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.339.585,77 (Vorjahr: EUR
1.393.199,99).
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen in Höhe von 374.045,00 sonstige
finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende
Sachverhalte:
Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für das
Verwaltungsgebäude Im Großen Gunterstal 20, in
66440 Blieskastel, in Höhe
von netto EUR 202.500,00 (ohne Nebenkosten). Der Mietvertrag
ist über 10 Jahre abgeschlossen und hatte am
Bilanzstichtag noch eine Restlaufzeit von 45 Monaten.
Weiterhin bestehen zwei Mietverträge für 2
Solarstromanlagen über eine Laufzeit von jeweils 10
Jahren.
Am Bilanzstichtag hatten diese beiden Mietverträge
eine Restlaufzeit von 86 Monaten, mit einer verbleibenden
Verpflichtung von insgesamt netto EUR 12.900,00.
Darüber hinaus bestanden acht Leasingverträge
für Kraftfahrzeuge welche am Bilanzstichtag vertragliche
Restlaufzeiten zwischen 20,67 und 33,50 Monaten hatten. Die
Verpflichtung aus diesen Leasingverträgen beliefen sich
zum Bilanzstichtag von insgesamt netto EUR 158.645,00.
Darüber hinaus bestanden am Bilanzstichtag
Eventualverbindlichkeiten aus in Anspruch genommenen
Avalkrediten bei der Bank 1 Saar eG, bei der Kreissparkasse
Saarpfalz sowie bei der Sparkasse Saarbrücken in
Höhe von insgesamt EUR 443.194,21.
Sonstige Hinweise
Die Gesellschaft übt den Geschäftsbetrieb in
gemieteten Räumen aus.
Die jährlichen Verpflichtungen aus den
Mietverhältnissen belaufen sich auf EUR 215.934,00.
Die Mietverhältnisse unterliegen überwiegend
gesetzliche Kündigungsfristen.
Lediglich ein Mietvertrag betreffend das
Verwaltungsgebäude Im Großen Gunterstal 20, 66440
Blieskastel, ist über eine Laufzeit von 10 Jahren
geschlossen und endet am 30.06.2027.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
72
|
Angestellte
|
|
23
|
Kurzfristig
Beschäftigte und Minijobs
|
|
14
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
109
|
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
87
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
22
|
Namen der Geschäftsführer
Zu allein vertretungsberechtigten
Geschäftsführern unter gleichzeitiger Aufhebung der
Beschränkung des § 181 BGB wurden bestellt.
Herr Julius Sonn
|
ausgeübter Beruf:
|
Elektromeister
|
Herr Torsten Sonn
|
ausgeübter Beruf:
|
Meister Elektrotechnik
|
Herr Holger Sonn
|
ausgeübter Beruf:
|
Meister Elektrotechnik
|
Auf die Angabe der Bezüge der
Geschäftsführung wurde gemäß § 286
Abs. 4 HGB verzichtet.
Honorar des Abschlussprüfers
Auf die Angabe wird gemäß § 288 Abs. 2
HGB verzichtet
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Nach dem Bilanzstichtag 30. September 2023 sind
keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung
eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Sonn
Elektrotechnik GmbH haben.
Nachtragsbericht
Auf Basis der aktuellen Risikoanalysen und unter
Berücksichtigung eingeleiteter Maßnahmen wird sich
infolge der Auswirkungen des Ukraine-Krieges, unter Verweis
auf die Erläuterungen im Lagebericht, nach
Einschätzung der Geschäftsführung keine
wesentliche Entwicklungsbeeinträchtigung für die
angegebenen Kernsteuerungsgrößen ergeben. Auf
Basis der durchgeführten Analysen wird nicht von einer
Bestandsgefährdung der Sonn Elektrotechnik GmbH
ausgegangen.
Gewährte Vorschüsse und Kredite an
Geschäftsführer
Zum Bilanzstichtag bestand ein Verrechnungskonto des
Geschäftsführers Herr Torsten Sonn. Der
aufgelaufene Saldo beläuft sich per 30.09.2023 auf EUR
12.644,39 und wird jeweils mit 2,5 % des Mittelwertes
verzinst.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Das Jahresergebnis i.H.v. 244.848,19 EUR wird auf neue
Rechnung vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Blieskastel, den 1. August 2024
Herr Julius Sonn
Herr Torsten Sonn
Herr Holger Sonn
Bericht
des Aufsichtsrats
Eine gesetzliche Verpflichtung zur Bildung eines
Aufsichtsrates bestand/besteht nicht und dementsprechend
wurde auf die Bildung eines Aufsichtsrates verzichtet.
sonstige Berichtsbestandteile
Julius Sonn Geschäftsführer
Torsten Sonn Geschäftsführer
Holger Sonn Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Sonn Elektrotechnik GmbH Blieskastel-Webenheim
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die Sonn Elektrotechnik GmbH, Blieskastel-Webenheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Sonn Elektrotechnik
GmbH, Blieskastel-Webenheim, - bestehend aus der Bilanz zum
30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum
30. September 2023 sowie dem An- hang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Sonn Elektrotechnik GmbH, Blieskastel- Webenheim,
für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum
30. September 2023 ge- prüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deut-
schen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermit- telt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.
September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstim- mung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festge- stellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unse- res Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen un- abhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prü- fungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Sonn Elektrotechnik GmbH Blieskastel-Webenheim
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beach- tung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen Ver-
hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermögli- chen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwort- lich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fort- führung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Ge- gebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lagebe- richts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen ge-
setzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrun- gen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresab- schluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahres- abschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünfti- gen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der un- sere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass ei- ne in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprü- fer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch-
geführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich an-
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gesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftli- chen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren
und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher
Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund
von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese
Risiken durch sowie er- langen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultieren- de wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das
Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche
falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose
Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kon-
trollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die
Prüfung des Jahresabschlusses relevan- ten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vor- kehrungen und Maßnahmen,
um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebe-
nen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem
Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertre-
tern dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Ver- tretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unterneh- menstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine we- sentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unterneh- menstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentli- che Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazuge- hörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizie- ren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unse- res
Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.
Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können
jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstä- tigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des
Jahresabschlusses insgesamt ein- schließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Ge- schäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Ver- hältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesell- schaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem
Jahresabschluss, seine Gesetzes- entsprechung und das von ihm
vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten zu- kunftsorientierten
Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei
insbesondere die den zukunftsorientierten An- gaben von den
gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus
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diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Anga- ben
sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab.
Es besteht ein er- hebliches unvermeidbares Risiko, dass
künftige Ereignisse wesentlich von den zukunfts-
orientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, ein- schließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unse- rer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, 20.09.2024
ETL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
gez.
Dr. Sauer gez. Liehr,
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
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