Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 201518
Vorher
Epsilon Neununddreißigste Vermögensverwaltungs GmbHH.C. Starck Logistics GmbH
Eingetragen
19.12.2007
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Erbringung von Logistik-Dienstleistungen und Service-Dienstleistungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dennis Demiröz
seit 4.6.2025
Prokura
Lennart Ermert
seit 2.9.2024
Geschäftsführer
Karsten Eisenächer
seit 22.7.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MM Netherlands B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
KSB INTAX TREUHAND GMBH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Chemitas GmbH

Goslar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

A. Grundlagen bzw. Geschäftsmodell des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

1. Geschäftstätigkeit

Die Chemitas GmbH bietet industrienahe Dienstleistungen an. Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochter der Chemitas Management GmbH, Goslar.

2. Dienstleistungen der Chemitas GmbH

Die Chemitas GmbH erbringt Services in folgenden Bereichen.

2.1 Logistikdienstleistungen

Globales Transportmanagement aller Verkehrsträger inkl. Gefahrgutservice, Innerbetrieblichen Transport, Optimierung des Logistiknetzwerks, Warehouse Management, Bestands- und Ersatzteilmanagement, Bemusterung und Beprobung von Rohstoffen, Logistikberatung und Fuhrpark-Management.

2.2 Infrastruktur- & Standortbetreiber - Dienstleistungen

Facility Management, Instandhaltungsleistungen, Werksleitplanung, Betreuung von Infrastruktureinrichtungen sowie Straßen und Höfen, Werkschutz- und Pförtnerdienste, Abfall- und Abwasserentsorgung, Schulungsakademie, Bildungsträger, Energiemanagement, Gesundheits-, Sicherheits- sowie Umweltschutzmanagement und Werksfeuerwehr, Energieversorgung für mehrere im Metallurgiepark ansässige Unternehmen und Einkauf, Lagerhaltung und Versorgung von Hilfs- und Betriebsstoffen für die Chemie und Ersatzteilen.

3. Märkte

Die Chemitas GmbH erbringt ihre Dienstleistungen hauptsächlich in der Region Goslar. Im Geschäftsjahr 2021 konnte das Geschäft auf weitere nicht am Metallurgiepark Oker (MPO) ansässige Kunden erweitert werden. Des Weiteren wurde die Chemitas als Bildungsträger zertifiziert und bietet vermehrt Schulungen in der hauseigenen Schulungsakademie an.

B. Wirtschaftsbericht

I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist in 2021 trotz der Coronavirus-Pandemie mit voraussichtlich 5,9% gewachsen. Im Jahr zuvor wurde im Zuge der Coronavirus-Pandemie noch eine Reduktion um 3,5% verzeichnet. Für 2022 könnte sich eine weitere Erholung der Weltwirtschaft durch steigende Energiepreise, weiterer Varianten des Coronavirus und insbesondere aufgrund des Kriegs in der Ukraine und deren Auswirkungen auf den globalen Handel verlangsamen. Obwohl noch Ende Januar 2022 ein Wachstum von ca. 4,4% gegenüber 2021 erwartet wurde, ist die wirtschaftliche Stimmung von anhaltender Unsicherheit aufgrund des Krieges in der Ukraine und damit verbundener Effekte aus den Sanktionen gegenüber Russland geprägt. (Quellen: Internationaler Währungsfonds)

Nach einem Abschwung im Vorjahr infolge der Coronavirus-Pandemie erholte sich die deutsche Wirtschaft trotz eines Dämpfers aufgrund steigender Infektionszahlen im letzten Quartal, so dass sich das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt um ca. 2,7% erhöhte. Für 2022 rechnet die Bundesregierung mit weiteren Aufholeffekten und einem Wachstum von ca. 3,6%. Aufgrund der Implikationen aus der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine ist diese Einschätzung aus dem Januar 2022 neu zu bewerten. (Quellen: Jahreswirtschaftsbericht, Bundesregierung).

Die seit dem 4. Quartal steigenden Energiekosten haben auch die Geschäftsentwicklung der Chemitas GmbH maßgeblich beeinflusst. Nach einem in Summe planmäßigen Dreivierteljahr trotz Extremwetterbedingungen im Februar 2021, führten erhöhte Kosten für Strom und Erdgas zu höheren Lieferantenpreisen und Produktionskosten. Durch den Krieg in der Ukraine hat sich die Situation am Energiemarkt im 1.Quartal 2022 verschärft, so dass die weiter gestiegenen Energiekosten die wirtschaftliche Situation der Chemitas weiter beeinträchtigen und bereits Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet wurden.

II. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens

1. Bedeutsamste Steuerungsgrößen

Die Chemitas GmbH steuert ihre operative Geschäftstätigkeit vorrangig anhand des finanziellen Leistungsindikators der Umsatzerlöse und EBITDA sowie anhand des nichtfinanziellen Leistungsindikators Ausfalltage pro 1 Mio. Arbeitsstunden (Unfallschwere-Quotient - USQ).

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

in Teuro 2021 Umsatzrelation 2020 Umsatzrelation
Umsatzerlöse 45.100   38.518  
Materialaufwand -27.500 -61,0% -22.197 -57,6%
Personalaufwand -10.968 -24,3% -9.773 -25,4%
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen -4.976 -11,0% -4.604 -12,0%
EBITDA 1.656 3,7 % 1.944 5,0 %
Abschreibungen -526 -1,2% -531 -1,4%
Finanzergebnis -152 -0,3% -288 -0,7%
Jahresergebnis vor Steuern 978 2,2 % 1.125 2,9 %
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -567 -1,3% -626 -1,6%
Jahresüberschuss 411 0,9 % 499 1,3%

Die Chemitas GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2021 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 45.100 (Vorjahr T€ 38.518).

Der Materialaufwand in Höhe von T€ 27.500 ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 22.197) aufgrund der erhöhten Energiepreise stark gestiegen.

Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt T€ 978 (Vorjahr T€ 1.125).

Aufgrund höherer Instandhaltungskosten und einem Umsatzrückgang im Extremwettermonat Februar sowie gestiegener Energiepreise zum Ende des Jahres und des sich erholenden Geschäftsverlaufs der Kunden und einer damit gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen im Jahresverlauf hat die Chemitas GmbH gegenüber dem Vorjahr ca. 17% und gegenüber dem Plan ca. 9% höhere Umsatzerlöse erzielt. Insbesondere das EBITDA bewegt sich deutlich unter der Planung des Geschäftsjahres sowie deutlich unter Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss liegt deutlich unter dem aufgestellten Plan, allerdings nur leicht unter dem des Vorjahres. Nachdem das Betriebsergebnis des Vorjahres durch coronapandemie-bedingte verlängerte Produktionsstillstände wesentlicher Kunden beeinflusst wurde, wirkten im Jahr 2021 im Wesentlichen zwei Sachverhalte ergebnismindernd. Zum Einen konnten steigende Energiekosten nicht kurzfristig an die Kunden der Chemitas weitergegeben werden und zum Anderen beeinflusste eine Anpassung des Rententrends die Pensionen rückstellungserhöhend.

3. Vermögens- und Finanzlage

3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Chemitas GmbH betrug zum 31. Dezember 2021 T€ 22.934 (Vorjahr T€ 20.296). Das Vermögen der Chemitas GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch gestiegene Forderungen aus Lieferungen & Leistungen erhöht.

3.2 Finanzlage

Das Eigenkapital der Chemitas GmbH besteht aus dem Stammkapital, dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss 2021 und beträgt zum 31. Dezember 2021 T€ 1.477. Die Eigenkapitalquote hat sich mit 6,44% (Vorjahr: 5,25 %) durch die vollständige Thesaurierung des Jahresüberschusses 2021 erwartungsgemäß verbessert.

3.3 Liquidität

Die liquiden Mittel betrugen zum 31. Dezember 2021 T€ 2.409 (Vorjahr T€ 4.921) und liegen somit unter dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen mit dem Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen korreliert.

III. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens

Die Umsatzsituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr nachfrage- und energiekostenbedingt verbessert. Die höhere Nachfrage von den MPO-Kunden im Laufe des gesamten Jahres wurde durch einen Anstieg der Energiekosten im 4.Quartal, insbesondere für Strom und Erdgas, überkompensiert, so dass sich die Ergebnislage im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert hat. Es konnten Gegensteuerungsmaßnahmen implementiert werden, gestiegene Kosten für energieintensive Dienstleistungen zu würdigen. Trotz dieser Marktentwicklungen ist die Geschäftsführung mit dem Ergebnis 2021 zufrieden.

C. Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsbestrebungen hat die Chemitas GmbH folgende Faktoren definiert: Mitarbeiterqualifikation, aktives Gesundheits- und Sicherheitsmanagement, ökonomische und ökologische Effizienz, Energieeffizienz, Produkt- und Prozessqualität sowie Beachtung höchster ethischer, sozialer und gesetzlicher Standards. Als Chemitas GmbH gehen wir davon aus, mit unseren Geschäftsaktivitäten und Dienstleistungen nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität beizutragen und Werte zu schaffen, die unseren Kunden, Gesellschaftern, Mitarbeitern, Lieferanten und der Öffentlichkeit zugutekommen.

Die Chemitas GmbH nutzt bereits seit vielen Jahren normierte Managementsysteme, welche nachhaltig fortgeführt werden. Neben einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess garantiert die Einhaltung der dort spezifizierten Maßnahmen und Prozesse ein nachhaltiges Handeln. Die Zertifikate können auf der Internetseite der Chemitas unter www.chemitas.de eingesehen werden.

I. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt zum 31. Dezember 2021 144 Arbeitnehmer (138 zum 31. Dezember 2020).

II. Health, Safety, Environment and Quality (HSEQ)

Wie auch in den Vorjahren lag im Berichtsjahr 2021 einer der auch in der Unternehmenspolitik und den Unternehmenszielen verankerten Hauptschwerpunkte im Bereich Umwelt auf der Reduzierung der spezifischen Energieverbräuche und der damit verbundenen Verbesserung des ökologischen Footprints. Die Marktentwicklungen bei Strom und Erdgas haben diese Aktivitäten weiter intensiviert.

Zum Thema Compliance orientiert sich das Unternehmen an den stets gültigen Rechtsvorschriften.

Mit Ablauf des Jahres 2021 ist die Chemitas GmbH seit 504 Tagen unfallfrei. Um das Ziel von keinem Unfall auch weiterhin zu erreichen, werden Maßnahmen zur Unfallvermeidung in 2022 weiter konsequent fortgesetzt und in der Unternehmenspolitik fixiert.

D. Risikobericht

I. Risikomanagement

Das bestehende Managementsystem identifiziert, bewertet und überwacht systematisch alle wesentlichen Chancen und Risiken der Chemitas GmbH unter Berücksichtigung einer Kontexttabelle mit allen Stakeholdern.

Das Risikomanagement ist bei der Chemitas GmbH integraler Bestandteil der eingerichteten Geschäftsprozesse zur Unternehmenssteuerung. Wesentliche Instrumente der Unternehmenssteuerung sind die Managementstruktur, das Planungssystem, die Berichts- und Informationssysteme, ein detailliertes Regelwerk aus Managementregelungen und technischen Standards sowie Sitzungen, Gremien, Ausschüsse und Konferenzen.

Bei der Gestaltung der Geschäftsprozesse stützt sich die Gesellschaft zur Risikominimierung auf eine umfassende rechtliche Beratung. Management und Mitarbeiter der Gesellschaft haben sich im Rahmen unseres Compliance Systems, das fortlaufend verbessert wird, zu ethischen Grundsätzen und ebensolchem Handeln verpflichtet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Zuwiderhandlungen bekannt oder aufgedeckt.

II. Einzelrisiken

1. Gesamtwirtschaftliches Risiko

Die Entwicklung des Geschäfts und der damit verbundenen finanzwirtschaftlichen Ziele hängt von der konjunkturellen Entwicklung der relevanten Absatzmärkte unserer großen am Metallurgie Park Oker ansässigen Kunden sowie von der Entwicklung der Energiemärkte im Kontext des Ukrainekrieges und weiteren Sanktionen gegenüber Russland ab. Dazu wird die konjunkturelle Entwicklung beobachtet, um die Erkenntnisse in die operative Geschäftsplanung einzubeziehen und möglichst frühzeitig gegenzusteuern. Auf Basis der Konjunkturprognosen wird sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als auch das Ausmaß bei Eintritt unverändert zum Vorjahr als mittel beurteilt. Darüber hinaus werden regelmäßig aktuelle Nachfrage und Trends mit allen Standortkunden abgestimmt.

2. Absatzmarktrisiko

Umsatz und Ergebnis des Geschäftes unterliegen der Volatilität und den Konjunkturzyklen entlang der Wertschöpfungskette der Branchen unserer Kunden; hierzu zählen insbesondere die Elektronikindustrie, die Luft- und Raumfahrttechnik, die Öl- und Gas-Explorationsindustrie sowie die Automotive-Industrie. Eine länger anhaltende Phase schwacher Konjunktur kann zu einem Nachfragerückgang für unsere Dienstleistungen führen.

Die wirtschaftliche Entwicklung ist somit direkt abhängig von den Entwicklungen bei den im Metallurgiepark tätigen Gesellschaften. Aus einer möglichen negativen Entwicklung dieser Gesellschaften ergibt sich für die Chemitas GmbH insbesondere bei einer Insolvenz ein bestandsgefährdendes Risiko aufgrund des Auftragseinbruchs sowie des Forderungsausfalls. Auf Basis der abgestimmten Planungen mit allen Standortkunden wird die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos wie im Vorjahr als niedrig beurteilt, wobei das Ausmaß bei Eintritt unverändert als hoch eingeschätzt wird.

3. Operative Risiken

Die Geschäftsprozesse der Gesellschaft sowie die interne bzw. externe Kommunikation basieren in zunehmendem Maße auf Informationstechnologien. Im Laufe des Jahres 2021 wurden verschiedenen Projekte initiiert, um die Eigenständigkeit der Chemitas GmbH im Bereich der IT zu stärken und eine Partnerschaft mit renommierten externen IT-Partnern zu etablieren. Um wesentliche Störungen der IT-Systeme zu vermeiden, die ein unmittelbares Risiko darstellen, wurden alle gängigen Sicherungsmaßnahmen (u.a. redundante Rechenzentren, Monitoring und Sicherung der kritischen Systeme, doppelt ausgelegte Server und Festplatten, regelmäßige Updates, aktuelle Firewalls und Schulungen bezüglich Sensibilisierung von IT-Sicherheit) realisiert. Darüber hinaus wurde 1 zusätzlicher Mitarbeiter in der Chemitas GmbH aufgebaut, um alle IT-Aktivitäten zu koordinieren und für die Zukunft auszurichten.

Darüber hinaus werden Risiken am Beschaffungsmarkt z.B. für Energien gesehen, so dass die Mehrlieferantenstrategie weiter intensiviert wird. Nach einer Teilkündigung des Dienstleistungsvertrages mit einem wesentlichen Kunden zum 31.12.2022, werden in 2022 Verhandlungen zur Neugestaltung der betroffenen Logistikdienstleistungen mit diesem Kunden aufgenommen und alternativ die Auslastung des Bereiches mit anderen Kunden geprüft.

Sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als auch das Ausmaß bei Eintritt werden wie im Vorjahr als mittel beurteilt.

4. Liquiditätsrisiko

Die Chemitas GmbH verfügt über ausreichend liquide Mittel. Eine Liquiditätsplanung und unterjährige Nachverfolgung der Entwicklung der Liquidität sind fundamentaler Bestandteil des Unternehmenscontrollings. Ein Liquiditätsrisiko könnte nach Insolvenz großer Kunden im MPO eintreten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos wird weiterhin als gering beurteilt, wobei das Ausmaß bei Eintritt weiterhin hoch eingeschätzt wird.

III. Gesamteinschätzung der Risiken

Den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken haben wir nicht festgestellt. Für das Geschäft der Chemitas GmbH können jedoch zukünftig andere Risiken hinzukommen, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder derzeit für vernachlässigbar angesehen werden.

E. Chancen- und Prognosebericht

Wesentliche Chancen der Gesellschaft im Jahr 2022, die über die Einschätzung im folgenden Prognosebericht hinausgehen, liegen insbesondere darin, dass sich die Nachfrage nach Logistik- und chemienahen Dienstleistungen deutlich gegenüber den eigenen Planungen auch außerhalb des MPO im Jahr 2022 erholt. Risiken können aufgrund des Ukrainekriegs und dessen Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung, Rohstoffverfügbarkeit und Entwicklungen am Energiemarkt resultieren. Darüber hinaus können sowohl Chancen als auch Risiken aus der Neuverhandlung der Dienstleistungsverträge mit den großen Kunden entstehen.

Gemäß den Wirtschaftsprognosen wird die Konjunktur im kommenden Jahr weiterhin einen Aufschwung erleben. Gemäß DIW soll das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2022 um 3% steigen, da sich coronapandemiebedingte Einschränkungen reduzieren. Mögliche Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine sind hierbei nicht berücksichtigt und lassen ein geringeres Wirtschaftswachstum erwarten. Der IWF erwartet eine weltweite Zunahme des Bruttoinlandsproduktes von insgesamt 4,4%, womit sich das Wachstum verlangsamt. Des Weiteren wird eine steigende Teuerungsrate in den Industriestaaten von ca. 3,9% erwartet. (Quellen: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Internationaler Währungsfonds).

Da die Chemitas GmbH über die Kunden am Standort Oker indirekt in weltweiten Schlüsselindustrien wie Elektronik oder Energieerzeugung tätig ist, wird die Gesellschaft von der konjunkturellen Entwicklung profitieren.

Für das Geschäftsjahr 2022 geht die Chemitas GmbH davon aus, dass der Umsatz aufgrund steigender Energiekosten im zweistelligen Prozentbereich steigen wird und dass EBITDA im unteren einstelligen Prozentbereich und der Jahresüberschuss im zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr übertroffen werden. Unsicherheit besteht insbesondere hinsichtlich des Aufkommens möglicher neuer Varianten des Coronavirus und der wirtschaftlichen Folgen des Ukrainekrieges.

Bilanz zum 31. Dezember 2021

der Chemitas GmbH, Goslar

Aktiva

31.12.2021
Euro
31.12.2020
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.487 28.173
2. geleistete Anzahlungen 793.331 252.307
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.746.238 1.825.037
2. technische Anlagen und Maschinen 1.120.522 1.182.762
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 424.035 326.820
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 316.533 387.837
III. Finanzanlagen    
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.648.376 3.648.376
  8.062.521 7.651.311
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.265.906 1.188.900
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.941.016 5.104.853
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.226.678 1.298.377
III. Bankguthaben 2.409.396 4.921.946
  14.842.996 12.514.075
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.904 130.721
  22.934.420 20.296.107

Passiva

   
31.12.2021
Euro
31.12.2020
Euro
A. Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
Gewinnvortrag 1.039.851 541.304
Jahresüberschuss 412.238 498.547
  1.477.090 1.064.851
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15.455.320 13.854.917
2. Steuerrückstellungen 29.748 611.658
3. Sonstige Rückstellungen 3.196.382 2.305.506
  18.681.450 16.772.081
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.275.431 1.954.687
3. Sonstige Verbindlichkeiten 492.350 492.559
  2.767.781 2.447.247
D. Rechnungsabgrenzungsposten 8.100 11.928
  22.934.420 20.296.107

Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

der Chemitas GmbH

2021
Euro
2020
Euro
1. Umsatzerlöse 45.100.112 38.518.389
2. Sonstige betriebliche Erträge 136.249 186.490
3. Materialaufwand    
a.) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.850.770 -2.468.923
b.) Aufwendungen für bezogene Leistungen -24.648.895 -19.728.544
4. Personalaufwand    
a.) Löhne und Gehälter -7.791.630 -7.019.745
b.) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.176.430 -2.753.782
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -526.085 -530.586
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.111.876 -4.790.892
7. Ergebnis der Betriebstätigkeit 1.130.674 1.412.408
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 167.535 59.398
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -319.345 -347.274
10. Ergebnis vor Steuern 978.865 1.124.531
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -566.627 -625.984
12. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 412.238 498.547

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben

Die Chemitas GmbH hat Ihren Sitz in Goslar und wird im Handelsregister des Amtsgerichtes Braunschweig unter der Handelsregister Nummer HRB 201518 geführt.

Die Chemitas GmbH ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist abweichend zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Anpassung in der Darstellung erfolgte im Zusammenhang mit der Harmonisierung zwischen internen und externen Berichtswesen.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis zu 8 Jahren abgeschrieben.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 1 und 2 HGB abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet, wobei die Abschreibung im Jahr des Zugangs zeitanteilig erfolgt. Beim Erwerb gebrauchter Sachanlagegüter wird die geschätzte Restnutzungsdauer zugrunde gelegt.

Die Sachanlagen werden linear mit einer Nutzungsdauer von 8 bis zu 17 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Ausleihungen werden, soweit verzinslich, zum Nennwert angesetzt. Bei dauerhafter Wertminderung erfolgt der Ansatz zu einem niedrigeren Wert.

Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Emissionsrechte werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Von der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) unentgeltlich zugeteilte Emissionsrechte werden mit einem Wert von null aktiviert.

Die Vorräte werden generell zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, werden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringbarkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert bilanziert.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet.

Aufgrund der Modifizierung der bestehenden beitragsorientierten Versorgungszusage in 2012, wurden die Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern mit Zusageerteilung vor dem 1. Januar 2001, wie im Vorjahr mit dem Barwert der erdienten Ansprüche bewertet, da es gemeinsames Verständnis der Parteien ist, dass durch die Modifizierung, die bis zum 31. Dezember 2012 erworbenen Ansprüche aufrechterhalten bleiben. Die betriebliche Altersversorgung wird in der Versorgungsordnung vom 22. Dezember 2000 geregelt. Diese wurde mit der Fassung vom 21. Dezember 2012 überarbeitet und zum 1. Januar 2013 wirksam. Die Änderung der Versorgungsordnung betreffen die Anpassungen der Verrentungstabelle, in der die Zinssätze von 6 % auf 4 % - bei gleichzeitiger Erhöhung der durchschnittlichen Lebenserwartung - gesenkt wurden und gilt für alle Mitarbeiter mit Eintritt vor dem 1. Januar 2013, die am Stichtag das 56. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten. Neueintritte ab 2013 werden nicht mehr in die Versorgungsordnung 2000/2001 aufgenommen. Die Neuordnung sieht ab 2013 eine Mitarbeiterbeteiligung auf freiwilliger Basis durch eine Entgeltumwandlung über eine Pensionskasse vor. Die freiwillige Eigenbeteiligung fördert die Chemitas GmbH durch einen zusätzlichen Rentenbaustein.

Auf Grundlage einer im Kalenderjahr 2017 mit dem Betriebsrat ergänzend abgeschlossenen Protokollnotiz zur Versorgungsordnung 2001/2011 bzw. 2001/2012 haben die Mitarbeiter zukünftig neben der bisherigen Rentenzahlung die Wahlmöglichkeit bekommen, zwischen einer Kapitalzahlung in Form einer Ratenzahlung mit 12 oder 13 Jahren zu optieren.

Der Deutsche Bundestag hat am 18. Februar 2016 eine Anpassung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB beschlossen, mit der der Zeitraum der Durchschnittsbildung in der Zinsermittlung von sieben auf zehn Jahre verlängert wird. Die Neuregelung gilt verbindlich für alle Jahresabschlüsse nach dem 31. Dezember 2015. Der Zinssatz bei einer zehnjährigen Durchschnittsbildung zum 31. Dezember 2021 lautet 1,87 %, der bei einer siebenjährigen Durchschnittsbildung 1,35 % Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag beträgt T€ 1.433. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre aber keiner Abführungssperre.

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % und Rentensteigerungen von jährlich 0,00 % bis 1,70 % bei einer festen Zusage zugrunde gelegt.

Zum Stichtag beläuft sich die nach dem versicherungsmathematischen Gutachten ergebende Gesamthöhe der Pensionsverpflichtungen und der pensionsähnlichen Verpflichtungen auf T€ 15.455 (2020 T€ 13.855).

Die Jubiläumsrückstellungen basieren auf der arbeitsrechtlich verbindlichen Verpflichtung des Arbeitgebers, den Betriebsangehörigen nach Ablauf einer bestimmten Betriebszugehörigkeit (Jubiläumsdienstzeit) einmalige Zuwendungen zu gewähren. Bei der Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde ein Rechnungszinssatz von 1,35 % p.a., die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eine jährliche Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,75 % zugrunde gelegt. Auf diesen Parametern und einer statistisch ermittelten Inanspruchnahme unter Berücksichtigung der Fluktuation wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren der Barwert der Zahlungsverpflichtungen ermittelt, der den zu bilanzierenden Erfüllungsbetrag darstellt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Umsatzrealisation erfolgt, soweit die geschuldete Leistung erbracht wurde und ein Anspruch auf die Gegenleistung entstanden ist. Umsätze aus Dienstleistungen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde. Die Höhe der Umsatzerlöse entspricht der vereinbarten Gegenleistung. Im Übrigen werden die Umsätze unter Abzug der Umsatzsteuer sowie von Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti oder Rabatte ausgewiesen; Rückstellungen für Boni oder Rabatte werden in dem Geschäftsjahr berücksichtigt, in dem die Umsatzrealisierung nach den rechtlichen Bestimmungen erfolgt.

Latente Steuern werden für alle temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Bilanzwerten und deren steuerlichen Wertansätzen gebildet. Die sich insgesamt ergebene aktive Steuerlatenz wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen vollständig gegenüber der Gesellschafterin.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.227 (Vorjahr T€ 1.298) resultieren hauptsächlich aus einer Vorauszahlung (T€ 588 - Vorjahr T€ 720), Steuerforderungen (T€ 613 - Vorjahr T€ 537) in Bezug auf Strom-, Energie-, Umsatz- und Ertragssteuern, sowie debitorische Kreditoren (T€ 16 - Vorjahr T€ 20) und Forderungen gegen Mitarbeiter (T€ 8 - Vorjahr T€ 21), mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Des Weiteren enthalten sind entgeltlich erworbene Emissionsrechte (T€ 2 - Vorjahr T€ 0).

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 25.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 3.196 (Vorjahr T€ 2.305) enthalten im Wesentlichen folgende Rückstellungen:

31.12.2021
T€
31.12.2020
T€
Jubiläumsverpflichtungen 277 267
Mitarbeiterboni 306 65
Verpflichtungen aus Urlaubs- bzw. Zeitkonten 128 130
Demografie Fond und Zukunftskonto 156 164
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und unterlassene Instandhaltungen 2.247 1.625
Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen 36 35

Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 492 (Vorjahr T€ 493) enthalten im Wesentlichen folgende Verbindlichkeiten:

31.12.2021
T€
31.12.2020
T€
Verbindlichkeiten aus Steuern 284 320
im Rahmen der sozialen Sicherheit 139 103

Die Verbindlichkeiten in Summe haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag
2021
T€
2020
T€
Lieferungen und Leistungen 2.275 1.955
Sonstige 492 493
  2.768 2.447
Davon Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr größer 1 Jahr davon: größer 5 Jahre
2021
T€
2020
T€
2021
T€
2020
T€
2021
T€
2020
T€
Lieferungen und Leistungen 2.275 1.955 0 0 0 0
Sonstige 492 493 0 0 0 0
  2.768 2.447 0 0 0 0

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2021
T€
2020
T€
Gesamt 45.100 38.518
davon Strom- & Erdgaslieferungen (11.276) (8.691)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 5.112 (Vorjahr T€ 4.791) enthalten im Wesentlichen folgende Aufwendungen:

2021
T€
2020
T€
Mieten 1.278 1.480
Rechts- und Beratungskosten 247 251
Versicherungen 190 186
IT-Kosten 1.143 827
Fremde Personalkosten 1.747 1.346

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von T€ 167 (Vorjahr: T€ 59) resultieren aus den Zinserträgen gegenüber dem verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 58 (Vorjahr T€ 58) und gegenüber Kunden in Höhe von T€ 109 (Vorjahr T€ 0).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 319 (Vorjahr: T€ 347) resultieren aus dem Zinsanteil aus der Zuführung zu den Personalrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen.

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich gemäß § 267 Abs. 5 HGB wie folgt:

2021
Anzahl
2020
Anzahl
Produktion und Technik 121 120
Verwaltung 25 23
  146 143

III. Sonstige Angaben

1. Außerbilanzielle Geschäfte

Die außerbilanziellen Geschäfte betreffen insbesondere Miet- und Leasingverträge (Fuhrpark und Gabelstapler). Die Verträge bergen keine Risiken. Die Vorteile des Leasings liegen im zyklischen Austausch auf jeweils neue Gegenstände.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es existieren folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten:

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von T€ 7.410. Die Verträge haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 142, über einem Jahr in Höhe von T€ 186 und über fünf Jahren in Höhe von T€ 7.082.

3. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Ausbruch des Ukraine-Krieges mit seinen wirtschaftlichen Folgen ist für die Chemitas GmbH und ihre Kunden im Ausmaß nicht quantifizierbar.

4. Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Chemitas GmbH im Geschäftsjahr 2021 waren:

 

Norman Koch, Wernigerode - Chief Financial Officer der Chemitas GmbH

 

Jochen Weber, Goslar - Chief Operating Officer der Chemitas GmbH

Die Geschäftsführer sind bzw. waren zur alleinigen Vertretung der Gesellschaft berechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es existieren keine Kredite, Vorschüsse oder sonstige Haftungsverhältnisse gemäß § 285 Abs. 9c HGB.

 

Goslar, 31. März 2022

Geschäftsführung

Jochen Weber, Chief Operating Officer

Norman Koch, Chief Financial Officer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dez 2021

der Chemitas GmbH, Goslar

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2021
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchung
Euro
Stand 31.12.2021
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.177 3.325 0 0 269.502
2. geleistete Anzahlungen 252.307 529.909 0 11.115 793.331
  518.484 533.233 0 11.115 1.062.832
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.016.564 5.440 0 34.360 2.056.364
2. technische Anlagen und Maschinen 1.867.671 37.690 0 172.554 2.077.916
3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 904.456 156.317 14.027 57.888 1.104.634
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 387.837 204.612 0 -275.917 316.533
  5.176.528 404.060 14.027 -11.115 5.555.446
III. Finanzanlagen          
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.648.376 0 0 0 3.648.376
  3.648.376 0 0 0 3.648.376
Anlagevermögen gesamt 9.343.388 937.293 14.027 0 10.266.654
Abschreibungen
Stand 01.01.2021
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2021
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 238.004 18.011 0 256.015
2. geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
  238.004 18.011 0 256.015
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 191.527 118.599 0 310.126
2. technische Anlagen und Maschinen 684.909 272.484 0 957.393
3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 577.635 116.991 14.027 680.599
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  1.454.071 508.074 14.027 1.948.118
III. Finanzanlagen        
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
  0 0 0 0
Anlagevermögen gesamt 1.692.075 526.085 14.027 2.204.133
Restbuchwerte
Stand 31.12.2021
Euro
Stand 31.12.2020
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.487 28.173
2. geleistete Anzahlungen 793.331 252.307
  806.818 280.480
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.746.238 1.825.037
2. technische Anlagen und Maschinen 1.120.522 1.182.762
3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 424.035 326.820
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 316.533 387.837
  3.607.328 3.722.457
III. Finanzanlagen    
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.648.376 3.648.376
  3.648.376 3.648.376
Anlagevermögen gesamt 8.062.521 7.651.312

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Chemitas GmbH, Goslar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Chemitas GmbH, Goslar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Chemitas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen

- beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 12. April 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sabrina Pankse, Wirtschaftsprüferin

ppa. Martin Kyeremateng, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 06.05.2022 festgestellt.

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