Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 189201
Eingetragen
25.8.2017
Branche
Güterbeförderung in der LuftfahrtFrachtumschlagErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Die Erforschung, Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle im Kontext der Luftfracht-Logistik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Moritz Carl Claussen
seit 25.8.2017
Geschäftsführer
Oliver Tobias Neumann
seit 25.8.2017
Geschäftsführer
Mike Rötgers
seit 25.8.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Ungelöste Beteiligungen (25)

Gesellschafter
Beta

28 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 28 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
BESSEMER VENTURE PARTNERS X L.P.
CYM
24.623 €
15.12%
BESSEMER VENTURE PARTNERS X INSTITUTIONAL L.P.
CYM
23.127 €
14.20%
Vitavest S.à.r.l.
Luxembourg
21.141 €
12.98%
Point Nine Capital Fund IV GmbH & Co. KG
Germany
12.312 €
7.56%
Creandum IV, L.P.
GGY
11.005 €
6.76%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cargo One GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

A K T I V A

EUR EUR (Vj)
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.630.745 2.832.874
II. Sachanlagen 75.962 165.014
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 875.461 1.041.852
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.614.914 28.510.250
C. Rechnungsabgrenzungsposten 115.006 101.740
23.312.089 32.651.730

P A S S I V A

EUR EUR (Vj)
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 61.586 61.586
II. Kapitalrücklagen 54.264.895 54.264.895
III. Verlustvortrag -22.143.684 -10.871.316
IV. Jahresfehlbetrag -9.614.815 -11.272.369
B. Rückstellungen 239.771 160.296
C. Verbindlichkeiten 286.532 308.637
D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 217.803 0
23.312.089 32.651.730

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 189201 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH im Sinne von § 267 Abs. 1-3 HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss unter Zugrundelegung der Going-Concern- Prämisse gemäß § 252 Abs. 1 Nummer 2 HGB aufgestellt.

AKTIVA

Anlagevermögen

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird dahingehend ausgeübt, dass diese mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet werden. Die Herstellungskosten wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. 2a HGB bewertet, wobei Materialeinzel- und Materialgemeinkosten mangels Anfalls nicht angesetzt wurden. Die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zum Teil noch nicht fertiggestellt und werden folglich aktuell noch nicht abgeschrieben; die schon fertiggestellten Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens beträgt 3 bis 13 Jahre.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250,00 nicht übersteigen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 und nicht mehr als EUR 800,00 sind unter Angabe des Tages der Anschaffung sowie der Anschaffungskosten in das Anlagenverzeichnis aufgenommen, gleichzeitig in voller Höhe abgeschrieben und fiktiv als Abgang erfasst worden (Abgangsfiktion).

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet.

Liegen für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Anhaltspunkte für eine dauernde Wertminderung vor, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

PASSIVA

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen und Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Fremdwährungsrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung erfasst. Zum Abschlussstichtag werden gem. § 256a HGB auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Vorsichtsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschrei- bungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

In Höhe der aktivierten selbst geschaffenen Vermögensgegenstände besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre. Dies bedeutet, dass Bilanzgewinne und/oder Rücklagen aus dem Eigenkapital nur insoweit an die Gesellschafter ausbezahlt werden dürften, als ein frei für Ausschüttungen zur Verfügung stehendes Eigenkapital noch mindestens dem Betrag der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände von EUR 5.626.575 (Vorjahr: TEUR 2.828) entsprechen würde. Somit ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von EUR 5.626.575 (Vorjahr: TEUR 2.829).

Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt wie im Vorjahr vollständig innerhalb des nächsten Jahres.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 99.700 (Vorjahr: TEUR 115) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 20.503 (Vorjahr: TEUR 22) enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 3 (Vj. TEUR 0) an Gewinnen aus Fremdwährungsumrechnung.

Personalaufwendungen

Mit dem Ziel der besseren Darstellung der Ertragslage enthalten die Personalaufwendungen enthalten auch diejenigen Mitarbeiter, welche als sogenannte "employees of record" beschäftigt werden. Diese waren im Vorjahr mit TEUR 5.127 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Vorjahresbetrag wurde umgegliedert.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten TEUR 2 (Vj. TEUR 0) an Verlusten aus Fremdwährungsumrechnung.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Eventualverbindlichkeiten oder andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 46 Mitarbeiter (Vj. 54 Mitarbeiter) beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 24) aus Mietverträgen. Die Fälligkeiten betragen bis 2 Monate.

Wie im nachfolgenden Abschnitt dargestellt, hat die Gesellschaft ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm aufgelegt. Die sich gegebenenfalls daraus ergebenen, zukünftigen Zahlungsverpflichtungen sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht abschließend ermittelbar.

Mitarbeiterbeteiligungsprogramm

Die Gesellschaft verfügt seit dem Jahr 2022 über ein virtuelles Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (EVOP - Employee Virtual Option Plan), um Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und am Erfolg zu beteiligen. Nach dem Programm erhalten Mitarbeiter im Falle eines sogenannten Exit-Szenarios anteilsbasierte Vergütungen. Diese Verpflichtungen sind jedoch bilanziell nicht erfasst, da ein mögliches Exit-Szenario zum Bilanzstichtag nicht als überwiegend wahrscheinlich gilt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Familienname Vorname
Claussen Moritz
Neumann Oliver Tobias

Ein gesetzliches Aufsichtsorgan existiert nicht.

Im Geschäftsjahr wurden Vorschüsse und Kredite in Höhe von TEUR 9 an Mitglieder der Geschäftsführung gewährt. Dieser Transaktion liegen die folgenden wesentlichen Bedingungen zugrunde: Es handelt sich um Reisekostenvorschüsse und aus zu erstattenden Privatanteilen an durch das Unternehmen getragene Ausgaben, die Verzinsung erfolgt mit 2%.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 23. Oktober 2024

Geschäftsführung

Moritz Claussen

Oliver Tobias Neumann

Feststellung

Der vollständige geprüfte Jahresabschluss wurde im Dezember 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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