Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 716541
Vorher
Be-Trans GmbH
Eingetragen
3.4.2001
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenErbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Logistik, die Überlassung von Arbeitnehmern an andere Unternehmen sowie Callcenter-Dienstleistungen und Dienstleistungen jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Kindermann
seit 23.4.2026
Prokura
Andreas Zapatka
seit 24.11.2022
Prokura
Christian Wojtkowski
seit 30.9.2021
Geschäftsführer
Rana Matthias Nag
seit 12.8.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hirschberg
25.000 €
74.63%
Germany
8.500 €
25.37%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

be4work GmbH

Heddesheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 6,00
6,00 6,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.298,00 107.261,00
105.299,00 107.262,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.187.329,90 6.687.329,90
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.000,00 5.000,00
8.192.329,90 6.692.329,90
8.297.634,90 6.799.597,90
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.444.619,93 4.888.658,01
2. Sonstige Vermögensgegenstände 509.862,11 2.333.399,52
4.954.482,04 7.222.057,53
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.369,28 205.278,66
4.963.851,32 7.427.336,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.225,08 32.220,27
13.272.711,30 14.259.154,36

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 33.500,00 33.500,00
II. Kapitalrücklage 158.500,00 158.500,00
III. Gewinnvortrag 321.034,41 -781.968,95
IV. Jahresüberschuss 1.535.660,93 1.103.003,36
2.048.695,34 513.034,41
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 341.100,00 166.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 932.170,66 1.141.678,00
1.273.270,66 1.307.678,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.273.187,78 6.100.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.151.067,26 1.417.509,72
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 180.396,40 274.053,66
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.346.093,86 4.646.878,57
- davon aus Steuern: 669.103,92 € (920.077,69 €)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 40.121,08 € (83.758,48 €)
9.950.745,30 12.438.441,95
13.272.711,30 14.259.154,36

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 36.597.431,28 31.270.559,65
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -25.510.744,92 -21.666.769,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.744.212,54 -4.755.416,07
-31.254.957,46 -26.422.185,82
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -48.145,02 -52.746,11
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.195.761,40 -3.404.188,15
5. Erträge aus Beteiligungen
- davon aus verbundenen Unternehmen: 884.256,54 € (0,00 €) 884.256,54 0,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 150,00 150,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.521,57 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -110.463,06 -114.974,40
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -338.897,08 -166.000,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.544.135,37 1.110.615,17
11. sonstige Steuern -8.474,44 -7.611,81
12. Jahresüberschuss 1.535.660,93 1.103.003,36

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Der Jahresabschluss der be4work GmbH, Heddesheim, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Gesellschaft mit Sitz in 68542 Heddesheim ist beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 716541 registriert. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wird durch die Überlassung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen an andere Unternehmen und die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Logistik sowie Callcenter-Dienstleistungen bestimmt.

Die be4work GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 276 HGB angewendet und die Posten Nr. 1 bis 5 der Gewinn- und Verlustrechnung i. S. v. § 275 Abs. 2 HGB zu einem Rohergebnis zusammengefasst und gemäß § 288 Abs. 2 HGB auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse verzichtet. Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte werden linear mit einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden bei den beweglichen Sachanlagen nach der linearen Methode errechnet, wobei als Schätzgrundlage für die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer die gültigen steuerlichen Abschreibungstabellen herangezogen werden, soweit diese den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Bei unterjährigen Zugängen erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Das Wahlrecht zur Rückkehr zur Direktabschreibung von beweglichen Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 800,00 wird wahrgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag ausgewiesen. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Den erkennbaren Risiken wurde angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus der Anlage zum Anhang.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die mit Wirkung zum 1. Januar 2022 erworbenen Anteile (60 %) an der Cichon Personalmanagement GmbH, Willich. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.856 (i. Vj. TEUR 2.915) aus. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 2.531 (i. Vj. TEUR 1.590).

Unter der Position Wertpapiere des Anlagevermögens werden Genossenschaftsanteile an der Volksbank Weinheim in Höhe von TEUR 5 ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus Arbeitnehmerüberlassung. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Mietkautionen in Höhe von TEUR 170 (i. Vj. TEUR 119) sowie einen Erstattungsanspruch gegen das Gesundheitsamt resultierend aus Lohnfortzahlungserstattungsanträgen nach dem Infektionsschutzgesetz in Höhe von TEUR 137 (i. Vj. TEUR 137).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen (Berufsgenossenschaft, Resturlaub, Überstunden und Ausgleichsabgabe) in Höhe von TEUR 901 (i. Vj. TEUR 878), ausstehende Lieferantenrechnungen von TEUR 15 (i. Vj. TEUR 55) sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 11) erfasst.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Stand 31.12.2023 (31.12.2022) Restlaufzeit bis 1 Jahr 31.12.2023 (31.12.2022) Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre 31.12.2023 (31.12.2022) Restlaufzeit über 5 Jahre 31.12.2023 (31.12.2022)
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.273 1.293 3.580 400
(6100) (1.060) (4.240) (800)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.151 1.151 0 0
(1.417) (1.417) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 180 180
(274) (274) (0) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.346 3.346 0 0
(4.647) (2.647) (2.000) (0)
9.950 5.970 3.580 400
(12.438) (5.398) (6.240) (800)

Alle Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Haftungsverhältnisse

Im Rahmen der handelsrechtlichen Bilanzierung werden Bürgschaften, die im Sinne des § 251 HGB bestehen, als Eventualverbindlichkeiten ausgewiesen. Diese Verpflichtungen sind nicht in der Bilanz aktiv oder passiv zu erfassen, jedoch sind sie im Anhang zur Bilanz offenzulegen.

Die Höhe der Bürgschaften beträgt zum Bilanzstichtag 165.880,24 EUR.

Die Inanspruchnahme dieser Bürgschaften zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nicht wahrscheinlich, jedoch besteht das Risiko einer möglichen Inanspruchnahme in der Zukunft.

Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Mietverpflichtungen für Immobilien in Höhe von insgesamt TEUR 1.354 (i. Vj. TEUR 362) aus Verträgen mit Laufzeiten bis zum Jahr 2028, wovon TEUR 881 (i. Vj. TEUR 302) innerhalb des nächsten Jahres fällig sind, sowie Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Fahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung bis zum Jahr 2027 in Höhe von insgesamt TEUR 425 (i. Vj. TEUR 243), davon TEUR 304 (i. Vj. TEUR 198) innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Angaben

Konzernabschluss der KMP Holding GmbH

Die KMP Holding GmbH, Heddesheim, hält 25 % der Anteile an der be4work GmbH, Heddesheim. Die Beteiligung wird als assoziiertes Unternehmen im Konzernabschluss der KMP Holding GmbH zum 31. Dezember 2023 ausgewiesen. Dieser für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellte Konzernabschluss ist unter www.unternehmensregister.de veröffentlicht.

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 854 Mitarbeitende, davon 78 Angestellte, 759 gewerbliche Arbeitskräfte und 17 Aushilfen (i. Vj. 778 Mitarbeitende, davon 140 Angestellte, 616 gewerbliche Arbeitskräfte und 22 Aushilfen).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.535.660,93 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Gewinnvortrag beläuft sich anschließend auf EUR 1.856.695,34.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren die Herren:

Rana Matthias Nag, Gorxheimertal

Christian Wojtkowski, Wendeburg

Die Berufsbezeichnung ergibt sich aus der Organstellung.

Da ein Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Heddesheim, den 31. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Rana Matthias Nag

Christian Wojtkowski

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 - 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.438,00 0,00 0,00 42.438,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.495,86 0,00 0,00 1.495,86
2. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 348.126,70 46.182,02 120,00 394.188,72
349.622,56 46.182,02 120,00 395.924,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.687.329,90 1.500.000,00 0,00 8.187.329,90
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
6.692.329,90 1.500.000,00 0,00 8.192.329,90
Anlagevermögen insgesamt 7.084.390,46 1.546.182,02 120,00 8.630.692,48
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.432,00 0,00 0,00 42.432,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.494,86 0,00 0,00 1.494,86
2. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 240.865,70 48.145,02 120,00 288.890,72
242.360,56 48.145,02 120,00 290.625,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 284.792,56 48.145,02 120,00 333.057,58
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 6,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.298,00 107.261,00
105.299,00 107.262,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.187.329,90 6.687.329,90
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.000,00 5.000,00
8.187.329,90 6.692.329,90
Anlagevermögen insgesamt 8.297.634,90 6.799.597,90

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Unternehmen und Geschäftsbereiche

Die be4work GmbH ist ein bundesweit tätiger Personaldienstleister. Zu den Kunden gehören im Jahr 2023 Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Lebensmittel, Maschinenbau und der Automobilindustrie. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Heddesheim.

Die Gesellschaft unterhält im Berichtsjahr Niederlassungen in München, Leipzig, Braunschweig, Hannover, Bremen, Hamburg, Bad Hersfeld und Berlin.

1.2. Marktentwicklung und Branche 1

Bruttoinlandsprodukt:

Im Jahr 2023 verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt eine preis- und kalenderbereinigte Abnahme um 0,1%. Diese Entwicklung wurde hauptsächlich durch die hohe Inflationsrate, steigende Zinsen und eine schwache Weltkonjunktur verursacht. Als Folge davon zeigte sich eine Zurückhaltung im Konsumverhalten, das Baugewerbe war beeinträchtigt und die Industrieproduktion ging zurück. Die Wirtschaft wurde jedoch durch Investitionen und einen vergleichsweisen stabilen Arbeitsmarkt gestützt. Die Prognose für das erste Quartal 2024 deutet darauf hin, dass die Konjunkturaussichten weiterhin gedämpft bleiben.

Außenhandel:

Im Verlauf des Jahres 2023 verzeichnete der deutsche Außenhandel eine deutliche Schwächung. Dies resultierte aus einem stärkeren Rückgang der Importe um 3,0% im Vergleich zu den Exporten, die um 1,8% sanken. Trotz dieser Entwicklung trug der Außenhandel positiv zum Wachstum bei. Dennoch macht sich insgesamt die schwache globale Konjunktur stark bemerkbar. Die Produktion im produzierenden Gewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang im Jahr 2023. Darüber hinaus zeigen sich Rückgänge bei den Exporten in Drittstaaten. Die Erwartungen bezüglich der Exporte blieben im Januar weiterhin negativ. Infolgedessen wird der Außenhandel auch zu Beginn des Jahres 2024 voraussichtlich nicht an Dynamik gewinnen.

1 Quelle der Wirtschaftsdaten: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Quelle Personaldienstleistung: Bundesagentur für Arbeit

Investitionen:

Die Investitionen lieferten im Allgemeinen positive Impulse, jedoch bleibt ihre Entwicklung ambivalent. Die Ausrüstungsinvestitionen verzeichneten gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs um 3,0%, während die Bauinvestitionen um 2,1% zurückgingen. Insbesondere im Baugewerbe war ein spürbarer Rückgang zu verzeichnen, bedingt durch ungünstigere Finanzierungsbedingungen und gestiegene Baukosten. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen, da sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz im Bauhauptgewerbe zum aktuellen Zeitpunkt erneut rückläufig sind. Der Geschäftsklimaindex im Bauhauptgewerbe sank im Januar deutlich, ausgehend von einem bereits äußerst niedrigen Niveau.

Konsum:

Im vergangenen Jahr belastete der Rückgang des Konsums die deutsche Wirtschaft erheblich. Die privaten Konsumausgaben sanken im Jahresvergleich um 0,8%, während die staatlichen Konsumausgaben um 1,7% zurückgingen. Die durchschnittliche Inflationsrate lag bei 5,9%, zeigte jedoch im Verlauf des Jahres tendenziell einen rückläufigen Trend. Zu Beginn des Jahres 2024 wird erwartet, dass die Inflation weiter abnimmt, was voraussichtlich zu einer Erholung des Konsums führen wird. Dennoch bleibt die Zurückhaltung beim Kaufverhalten vorerst bestehen, der Konsumklimaindex verharrt weiterhin im negativen Bereich.

Arbeitsmarkt:

Im Verlauf des Jahres 2023 erwies sich der Arbeitsmarkt als widerstandsfähig, jedoch wurden zunehmend Auswirkungen der Wirtschaftsschwäche spürbar. Zum Beginn des Jahres 2024 zeichnet sich jedoch eine leicht verbesserte Entwicklung ab. Während die Arbeitslosigkeit im Jahr 2023 kontinuierlich zunahm, zeigt sie derzeit eher eine Stagnationstendenz. Die Beschäftigung verzeichnete bis einschließlich November einen leichten Anstieg und die Nachfrage nach Arbeitskräften scheint sich zu stabilisieren. Der Bestand an gemeldeten offenen Stellen, der in den letzten anderthalb Jahren kontinuierlich abgenommen hatte, stieg im Januar 2024 zum zweiten Mal in Folge, wenn auch nur leicht.

Personaldienstleistungsbranche:

Die Zahl der Leiharbeitnehmer befindet sich in Deutschland weiterhin im Abwärtstrend. In der aktuellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im letzten ausgewerteten Monat Dezember 2023 646.900 Personen sozialversicherungspflichtig in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt. Erneut hat die Branche damit die rote Laterne inne und verzeichnet von allen Branchen den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (-57.000 Personen / -8,1%).

Die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld ist aktuell kein nennenswertes Thema. Die Zahl der offenen Arbeitsstellen lag zuletzt bei 706.000, was saisonbereinigt einem Rückgang um 8.000 entspricht.

1.3. Geschäftsentwicklung 2023

Die Geschäftsfelder der be4work GmbH umfassen den Bereich der Zeitarbeit, die Personalberatung und Personalvermittlung. Master-Vendor-Projekte ergänzen das Portfolio. Das Zeitarbeitspersonal wird überwiegend in gewerblichen Bereichen eingesetzt. Der Einsatz von Fachpersonal im kaufmännischen und technischen Bereich sowie im Dienstleistungsbereich wird stetig weiter ausgebaut.

Die Kunden sind im Wesentlichen namhafte Unternehmen der Industrie aus den Bereichen Automobil, Metall- und Werkzeugbau sowie der Lebensmittelherstellung. Daneben besteht der Kundenkreis aus einer Vielzahl mittlerer und kleiner Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

Das Geschäftsjahr 2023 hat sich in den ersten drei Quartalen stabilisiert. Diverse Kundenbeziehungen wurden auf- und ausgebaut, was sich im gestiegenen Umsatz- und Ertragsverhältnis widerspiegelt.

Ab dem 4. Quartal 2023 ist der Personaldienstleistungssektor um weit über 35% eingebrochen. Von ca. 950.000 Leiharbeitnehmer bundesweit, ist die Zahl auf 600.000 Leiharbeiter von September bis Dezember eingebrochen. Ein solcher Rückgang ließ sich letztmalig im Jahr 2010 beobachten. Das Unternehmen be4work GmbH ist im Wesentlichen stabil geblieben und hat nur geringen Personalabbau im Bereich der Leiharbeit hinnehmen müssen.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1. Ertragslage

Das Rohergebnis aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich der Materialaufwendungen hat sich umsatzbedingt um 17% von TEUR 31.271 auf TEUR 36.581 erhöht. Im Wesentlichen ist dies begründet durch die fortgesetzte Optimierung der Kundenstruktur, die Anpassungen und Erhöhungen der Stundenverrechnungssätze, gewonnene Neukunden im Zusammenhang mit der Optimierung der Akquise sowie die Steigerung der Produktivität. Weiterhin wurde der Bereich Key Account Management aufgebaut, um sogenannte Schlüsselkunden zu bedienen.

Die weiterhin gesteigerte Geschäftsentwicklung führte zu einer Erhöhung der Personalkosten um 18% auf TEUR 31.254 (i. Vj. TEUR 26.422), was einem Personaleinsatz von 87% (i. Vj. 86%) entspricht. Dies spiegelt sich entsprechend im durchschnittlichen Personalbestand des Geschäftsjahres mit 854 Mitarbeitenden - gegenüber dem Vorjahr mit 778 Mitarbeitenden - wider.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind um 9% auf TEUR 48 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 53 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 22% von TEUR 3.404 auf TEUR 4.180 gestiegen, was 11% der Gesamtleistung sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr entspricht. Die wesentlichen Faktoren für die Erhöhung betreffen den Anstieg bei den Aufwendungen für die Unterbringung von Mitarbeitenden, bei den Kosten für den Fuhrpark, bei den Aufwendungen für die Personalbeschaffung und bei den Aufwendungen für private PKW-Nutzung.

Im positiven Finanzergebnis in Höhe von 784 TEUR spiegelt sich in den zinsähnlichen Erträgen die sechzigprozentige Beteilung an der Cichon Personalmanagement GmbH wider, deren Gewinnausschüttung mit TEUR 884 verbucht werden konnte.

Die Ertragssteuern (Körperschafts- und Gewerbesteuer) schlugen mit TEUR 339 (i. Vj. TEUR 166) zu Buche.

Insgesamt weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.536 (i. Vj. TEUR 1.103) aus. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 4,2% (i. Vj. 3,5%).

2.2. Finanzlage

Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 9 (i. Vj. TEUR 205).

Das unbefristete Darlehen eines nahestehenden Unternehmens in Höhe von TEUR 2.000 wurde zwischenzeitlich vollständig getilgt (i. Vj. TEUR 2.000).

Zur Absicherung der Forderungen wurde eine Warenkreditversicherung abgeschlossen.

2.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich um TEUR 986 auf TEUR 13.273 (i. Vj. TEUR 14.259).

Das Eigenkapital lag im Berichtsjahr bei TEUR 2.049 (i. Vj. TEUR 513), was einer Eigenkapitalquote von 15% entspricht.

Auf der Aktivseite konnte eine Erhöhung der Finanzanlagen auf TEUR 8.192 (i. Vj. TEUR 6.692) verzeichnet werden. Dies resultiert aus der letzten Kaufpreisrate der Cichon-Anteile.

Insgesamt sanken die sonstigen Vermögensgegenstände von i. Vj. TEUR 2.333 auf TEUR 510. Dies ist im Wesentlichen auf die vollständige Rückzahlung eines kurzfristigen Darlehens von TEUR 2.000 an ein nahestehendes Unternehmen zurückzuführen.

Auf der Passivseite verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 827 auf TEUR 5.273 EUR (i. Vj. TEUR 6.100).

Die sonstigen Verbindlichkeiten konnten von i.Vj. TEUR 4.647 um TEUR 625 auf TEUR 3.346 reduziert werden. Dies betrifft die vollständige Tilgung eines von einem nahestehenden Unternehmen erhaltenen Darlehens in Höhe von TEUR 2.000. Gegenläufig ist hier der Anstieg der Verbindlichkeit aus der Kaufpreisverpflichtung an Cichon Personalmanagement GmbH zu sehen.

2.4. Zusammenfassung

Die Gesellschaft konnte im vierten Jahr in Folge ein positives und stets anwachsendes Ergebnis erzielen. Aus Sicht der Geschäftsführung resultiert das im Geschäftsjahr 2023 weiter verbesserte Ergebnis mit TEUR 1.536 (i. Vj. TEUR 1.103) aus den in den Vorjahren eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bei einem weiterhin schwierigen Marktumfeld. Vor diesem Hintergrund bewertet sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend.

3. Risiko- und Prognosebericht

3.1. Chancen und Risiken

Aufgrund der Geschäftstätigkeit der be4work GmbH stellen die gesamtwirtschaftliche bzw. im Hinblick auf die von der Gesellschaft angebotenen Dienstleistungen branchenspezifischen Entwicklungen sowohl das wesentliche Risiko als auch die wesentliche Chance für die be4work dar.

Der ifo Geschäftsklimaindex zeigt für das Jahr 2024 eine moderate Verbesserung der wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland. Im April 2024 stieg der Index auf 89,4 Punkte, nachdem er im März bei 87,9 Punkten lag. Dies markiert den dritten Anstieg in Folge und deutet darauf hin, dass sich die Konjunktur langsam stabilisiert, vor allem dank positiver Entwicklungen im Dienstleistungssektor.

Im verarbeitenden Gewerbe wurden weniger pessimistische Erwartungen gemeldet, obwohl die aktuelle Lage weiterhin als schwierig angesehen wird. Der Dienstleistungssektor zeigt eine merkliche Verbesserung in der aktuellen Lage, während die Erwartungen weitgehend unverändert bleiben. Auch im Handel ist der Geschäftsklimaindex gestiegen, wobei besonders der Einzelhandel von einer besseren Lage profitierte. Der Bausektor verzeichnete ebenfalls eine leichte Verbesserung, bleibt jedoch durch Auftragsmangel belastet.

Trotz dieser positiven Signale hat das ifo Institut seine Wachstumsprognose für 2024 auf 0,7% gesenkt, was auf zusätzliche fiskalische Einsparungen und eine zurückhaltende staatliche Ausgabenpolitik zurückzuführen ist.

Insgesamt weist der Geschäftsklimaindex darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft sich in einer Phase der Erholung befindet, aber weiterhin mit Unsicherheiten und strukturellen Herausforderungen konfrontiert ist.

Durch den Branchenmix der Gesellschaft aus Klein- und Mittelstandskunden einerseits sowie Großkunden andererseits und die zunehmende Personalvermittlungstätigkeit ist zum jetzigen Zeitpunkt eine Plananpassung nicht notwendig.

Die Gesellschaft betreibt durch ihre internen Maßnahmen, insbesondere durch qualifizierte Schulungen und Weiterbildungen, Risikominimierung in allen Bereichen der operativen Unternehmenstätigkeit. Der bestehende Schwerpunkt in der Lebensmittelbranche, sowie der Lager- und Logistikbereich stabilisiert die Umsatzziele. Externe Einflussfaktoren, wie gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Risiken, können natürlich nicht ausgeschlossen werden, mit der Folge, dass die angestrebten Wachstums- und Renditeziele nicht erreicht werden könnten.

Die Umsetzung und stetige Verbesserung des zertifizierten Qualitätsmanagements sind auch eine Grundlage für den Erfolg der be4work GmbH. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an internen sowie externen Fortbildungs- und Schulungsseminaren teil. Die Gesellschaft ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

3.2. Prognose

Aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs im Geschäftsbereich der Personaldienstleistung sind die Aussichten der be4work GmbH für 2024 insgesamt vorübergehend rückläufig anzusehen. Die Geschäftsleitung plant eine Ergebnis-Reduktion von 25%.

Das prognostizierte Ergebnis sollte eine Umsatzrendite von rund 3% erzielen und damit in der Gewinnzone liegen.

Bei der strukturierten Akquise wird auf einen gesunden Branchenmix geachtet, gerade hier wurden Lehren aus zurückliegenden Wirtschaftsschwankungen gezogen. Daneben trägt das Master-Vendor-Konzept zur Umsatzsteigerung bei. Immer mehr Kunden nehmen dieses Konzept mittlerweile in Anspruch. Mit dem Einsatz einer speziellen Software wird die Einsatzplanung und -kontrolle unterstützt und bildet gleichzeitig eine fundierte Abrechnungsgrundlage. Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse wird sukzessive auf die Bereiche Verwaltung von Zeitarbeitnehmern und Recruiting ausgeweitet.

Die be4work hat mit der be4work solutions, der be4work medizin & pflege sowie der be4work soziales & pädagogik drei Fachabteilungen gegründet, um den erheblich steigenden Fachkräftemangel optimal bedienen zu können.

Die generelle Prognose für die Personaldienstleistungsbranche in Deutschland für 2024 zeigt gemischte Trends. Es wird ein moderates, wertmäßiges Wachstum von etwa 3,8% erwartet.

Insgesamt ist die Aussicht daher für 2024 positiv zu bewerten. Unternehmen müssen jedoch weiterhin flexibel und anpassungsfähig bleiben, um den wirtschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.

4. Erklärung zur Unternehmensführung

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft zwei männliche Geschäftsführer. Die jeweiligen Niederlassungsleiter und -leiterinnen stellen die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung dar. Die per 31. Dezember 2023 insgesamt 9 Niederlassungsleiter und -leiterinnen verteilen sich auf 2 Damen und 7 Herren, was einen Frauenanteil von 22,2 % bedeutet. Dies entspricht den Werten des Vorjahres.

Angesichts der aktuellen Organisationsstruktur sowie der Gültigkeit der laufenden Dienstverträge wird derzeit für die nähere Zukunft keine Veränderung des Frauenanteils auf Ebene der Geschäftsführung geplant. Auf Ebene der Niederlassungsleitung ist der erreichte Frauenanteil nicht zufriedenstellend; für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2024 ist vorgesehen, eine Frauenquote von mindestens 40% zu erreichen.

Ein noch zu bildender Aufsichtsrat ist derzeit nicht eingerichtet. Beschlüsse über Zielgrößen und Umsetzungsfristen bezüglich des Frauenanteils im Aufsichtsrat der Gesellschaft waren demgemäß noch nicht relevant.

 

Heddesheim, 31.05.2023

Die Geschäftsführung

Rana Matthias Nag

Christian Wojtkowski

Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit

Das Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz (EntgTranspG) fordert gemäß §21 EntgTranspG einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern.

Durch die Anwendung des BAP-Tarifsystems der Tarifvertragsparteien BAP und IGZ arbeitgeberseitig und des DGB arbeitnehmerseitig sind sowohl die grundlegende Gleichstellung von Frauen und Männern als auch insbesondere die Entgeltgleichheit uneingeschränkt sichergestellt.

Des Weiteren fördert die be4work GmbH als Arbeitgeber die Chancengleichheit von Frauen und Männern, wo es möglich ist durch flexible Arbeitszeitmodelle und mobile Arbeit (z.B. Homeoffice) und verbessert damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Erstrebenswert ist zukünftig eine Ausweitung der weiblichen Führungskräfte in der Niederlassungsleitung von bisher zwei Kolleginnen auf rund 40% der Leitungspersönlichkeiten und damit vier Kolleginnen.

Die be4work GmbH beschäftigte im Jahr 2022 durchschnittlich 75% männliche und 25% weibliche Arbeitskräfte.

Die Ursache für dieses Ungleichgewicht ist der deutlich geringere Eingang an Bewerbungen von weiblichen Arbeitskräften, im Verhältnis zu dem der männlichen Interessenten. Dies ist begründet durch die Überlassung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in Berufe, die immer noch eine deutliche geschlechtstypische Prägung aufweisen.

Die Anzahl der durchschnittlich 778 Mitarbeitenden im Jahr 2022 unterteilt sich wie folgt:

Weibliche Mitarbeiter in Vollzeit 174
Weibliche Mitarbeiter in Teilzeit 23
Männliche Mitarbeiter in Vollzeit 564
Männliche Mitarbeiter in Teilzeit 17

Wir teilen mit, dass nach § 328 (1) 1 HGB der Einzelabschluss der be4work GmbH, Heddesheim für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023 von der Gesellschafterversammlung am 11.11.2024 festgestellt wurde.

 

Heddesheim, 11.11.2024

be4work GmbH

Die Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die be4work GmbH, Heddesheim

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der be4work GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der be4work GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oberhausen, den 18. Oktober 2024

Niederrhein GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hesse, Wirtschaftsprüfer

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