Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Network Logistics GmbH
Ölhafenstraße 30, 68169 Mannheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Wolfgang Geis seit 12.2.2025 | Prokura |
Rainer Helfrich seit 12.2.2025 | Prokura |
Jochen Geis seit 12.2.2025 | Prokura |
Jörg Rotthowe seit 12.2.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Stäblein seit 12.2.2025 | Geschäftsführer |
Jens Köster seit 3.3.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Network Logistics GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Festgestellt am 09.09.2024BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023NETWORK LOGISTICS GMBH, MANNHEIMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Network Logistics GmbH, MannheimI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Network Logistics GmbH hat ihren Sitz in Mannheim und ist eingetragen im Handelsregister Mannheim unter der Registernummer HRB 10296. Der Jahresabschluss der Network Logistics GmbH für das Geschäftsjahr 6.939 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften, insbesondere §§ 242 - 256a und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten gemäß § 267 HGB die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Aufgrund der Einführung eines neuen Kontenrahmens im Geschäftsjahr 2023 sind die Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar. Zur Erhöhung der Vergleichbarkeit wurden im Bedarfsfall Umgliederungen der Vorjahreszahlen vorgenommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen, steuerlich anerkannten Nutzungsdauer. Die Zugänge des Anlagevermögens werden linear zeitanteilig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf die Altbestände werden planmäßig fortgeführt. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten < EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr sofort als Aufwand erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Stichtagswert, das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken ist durch ausreichende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben gebildet, die erst in Folgejahren zu Aufwand führen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen diejenigen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren. Sie sind in Höhe der Beträge angesetzt, die zur Erfüllung erforderlich sind. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt. Rückstellungen Der Ausweis der sonstigen Rückstellungen betrifft Personalverpflichtungen (TEUR 283; i.V. TEUR 148), operative Abwicklungsrisiken (TEUR 262; i.V. TEUR 394) und übrige Verpflichtungen (TEUR 120; i.V. TEUR 99). Verbindlichkeiten Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 141 (i.V. TEUR 93) Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 15 (i.V. TEUR 9) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Art und Betrag der außergewöhnlichen Erträge und Aufwendungen Die Position "Sonstige betrieblichen Erträge" der Gewinn- und Verlustrechnung enthält Erträge aus der Veräußerung der Betriebsstätte Ötigheim sowie der Beteiligung an der IDS Logistik GmbH in Höhe von TEUR 3.638. Personalaufwand Es werden Aufwendungen für Altersversorgung i.H.v. TEUR 23 (i.Vj. TEUR 5) ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich wie folgt zusammensetzen:
Geschäftsführung Herr Rainer Helfrich, Geschäftsführer, Bürstadt (bis 31.01.2023) Frau Madeleine Boos, Geschäftsführerin, Halsenbach Herr Jens Köster, Urmitz, Geschäftsführer (seit 03.03.2023) Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit; die Befreiung ist im Handelsregister eingetragen. Von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Gras Spedition GmbH & Co. KG, Neuwied, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn (bestehend aus Gewinnvortrag EUR 443.428,62 und Jahresüberschuss EUR 1.659.587,00) in Höhe von EUR 2.103.015,62 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mannheim, den 12. August 2024 Madeleine Boos Jens Köster
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Network Logistics GmbH, MannheimI. Grundlagen des Unternehmens Die Network Logistics GmbH ist in der Speditionsbranche hauptsächlich für den nationalen und internationalen Stückgutverkehr tätig. Die Network Logistics GmbH ist Franchisenehmer der Mittelstandskooperation "IDS Logistik GmbH", Kleinostheim. Mit dieser Kooperation wird ein flächendeckendes Netz für systemgeführte Stückgutverkehre mit Sendungsverfolgung in standardisiert hoher Qualität bereitgestellt. Im Jahr 2023 betrug das Sendungsaufkommen innerhalb der Kooperation 15,7 (i.Vj. 16,7) Mio. Sendungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr, nachdem es im Jahr 2022 um rund 1,8 % gestiegen war. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Die Stückgutlogistik ist laut DSLV ein entscheidendes Scharnier zwischen den Wertschöpfungsstufen der wichtigsten Industriezweige und den Beschaffungsschnittstellen des Handels. Gleichzeitig übernimmt sie eine wachsende, unmittelbare Versorgungsfunktion für private Haushalte. Im Rahmen der Stückgutlogistik (auch: Systemlogistik oder Sammelgutverkehr) werden in speditionell betriebenen Systemnetzen jährlich mehr als 120 Millionen Sendungen verschiedener Versender in definierten Regionen eingesammelt, in Umschlagdepots und Hubs nach Verkehrsrelationen sortiert, konsolidiert und zu größeren Lkw-Ladungen gebündelt. Im Anschluss an den Hauptlauf über längere Strecken zwischen zwei Depots werden die Ladungen am Zielort im Empfangsdepot wieder getrennt und die einzelnen Sendungen den Empfängern im Nahverkehr zugestellt. Diese Bündelungsfunktion hebt gegenüber Einzelversendungen beachtliche wirtschaftliche und ökologische Reserven. 2. Geschäftsverlauf a) Ertragslage Die Umsatzerlöse waren im Vergleich zum Vorjahr rückläufig und sind von T€ 43.106 um T€ 1.405 auf T€ 41.701 zurückgegangen. Das entspricht einem prozentualen Rückgang von 3,26 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Materialaufwand und die bezogenen Leistungen konnten um 4,10% von T€ 33.585 auf T€ 32.208 verringert werden. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir insgesamt rd. 784.000 Sendungen transportiert. Hiervon wurden rd. 471.000 Sendungen mit 152.000 Tonnen an unserem Standort in Mannheim umgeschlagen, rd. 312.000 Sendungen mit 91.000 Tonnen in Ötigheim. Die Personalkosten betragen T€ 6.939 nach T€ 6.385 im Vorjahr. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von T€ 215 haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 75 bzw. um 25,86 % verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 18,79 % auf T€ 4.467 (Vj. T€ 3.939) gestiegen. Das operative Betriebsergebnis hat sich mit T€ - 1.804 gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert (T€ - 756). Mit Wirkung zum 31.12.2023 wurde der Geschäftsbetrieb der Niederlassung Ötigheim an einen IDS-Netzwerkpartner verkauft. Bestandteil des Kaufvertrages waren die Vermögensgegenstände der Network Logistics GmbH am Standort Ötigheim sowie die IDS-Geschäftsanteile. Der Verkauf des Geschäftsbetriebes in Ötigheim begründet den ausgewiesenen Jahresüberschuss 2023. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich deshalb ein Jahresüberschuss von insgesamt T€ 1.660. Im Vorjahr haben wir einen Fehlbetrag von T€ - 931 erwirtschaftet. b) Finanzlage Die Network Logistics GmbH weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital i.H.v. T€ 3.853 aus (Vj. T€ 2.193). Die Eigenkapitalquote ist ergebnisbedingt von 36,71 % im Vorjahr auf 39,46 % im aktuellen Jahr gestiegen. Der Cashflow beträgt aufgrund der Liquiditätszuschüsse durch die Gesellschafter T€ 323 (Vj. T€ -42). c) Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um T€ 3.792 auf T€ 9.763 (i. Vj. T€ 5.971). Auf der Aktivseite sind im Wesentlichen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 3.835 von T€ 3.250 auf T€ 7.085 angestiegen, dies hauptsächlich aufgrund der Kaufpreisforderung aus der Veräußerung des Geschäftsbetriebes in Ötigheim, welcher im Januar 2024 beglichen wurde. Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden zum 31. Dezember 2023 mit T€ 2.015 (i.Vj. T€ 2.267) ausgewiesen. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 betrugen T€ 90 in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände bei Abschreibungen von T€ 215. Das Finanzanlagevermögen mit der Beteiligung an der IDS Logistik GmbH beträgt aufgrund des bezeichneten Verkaufes € 0 (i.Vj. T€ 106). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr von T€ 3.041 auf T€ 3.130 gestiegen. Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich um T€ 319 von T€ 314 im Vorjahr auf T€ 632 erhöht. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten von T€ 3.136 im Vorjahr auf T€ 5.244 gestiegen (T€ + 2.108). Die Veränderung resultiert insbesondere aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses auf T€ 3.853 (i.Vj. T€ 2.193) erhöht. Die sonstigen Rückstellungen betragen T€ 666 und liegen um T€ 25 über dem Vorjahresniveau von T€ 641. Der Bestand an Krediten liegt aufgrund der planmäßigen Tilgung von T€ 99 mit T€ 173 unter dem Vorjahresniveau (T€ 272). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen leicht unter dem Vorjahresniveau und betragen T€ 2.666 (i.Vj. T€ 2.673). d) Niederlassungsbericht Neben dem Hauptsitz in Mannheim verfügten wir bis zum 31.12.23 über eine Niederlassung in Ötigheim. Der Hauptsitz in Mannheim hat, wie im Vorjahr, positiv zum Unternehmensergebnis beigetragen. Die Ergebnisentwicklung der Niederlassung in Ötigheim blieb auch im Jahresverlauf 2023 weit hinter unseren Erwartungen. Durch die räumliche Trennung zwischen dem Hauptsitz der Gesellschaft in Mannheim, dem Sitz der Konzernzentrale in Neuwied und der defizitären Niederlassung Ötigheim haben wir sehr große Herausforderungen in der schnellen Umsetzung erforderlicher Maßnahmen in den Bereichen Vertrieb, Personalentwicklung und kostenoptimierter Transportplanung gesehen und daraufhin uns entschlossen, die Niederlassung Ötigheim an einen IDS Systempartner zu verkaufen. e) Zusammenfassende Gesamtaussage Aus Sicht der Geschäftsführung hat sich der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 an dem Standort in Mannheim positiv entwickelt und der Verkauf der Niederlassung in Ötigheim war erforderlich, um das Ergebnis nicht weiter zu belasten. III. Chancen- und Risikobericht Die Network Logistics GmbH wird sich weiter auf den Ausbau der qualitativ hochwertigen Speditions- und Logistikdienstleitungen fokussieren und die gute Zusammenarbeit mit der Mittelstandskooperation IDS Logistik GmbH unterstützen. Mit unseren Kunden und Partnern besteht eine langfristig ausgerichtete faire Zusammenarbeit. Vertriebsseitig konnten neue Kunden hinzugewonnen werden und auch bestehende Kundenbeziehungen ausgebaut werden. Eine positive Entwicklung innerhalb unseres Einzugsgebietes erwarten wir durch den weiteren Ausbau unseres Vertriebs. Risiken für unser Unternehmen ergeben sich zum einen aus einem intensiven Wettbewerb und dem damit verbundenen Preisdruck. Zum anderen besteht das Risiko einer geringen Auslastung der eingesetzten Fahrzeuge und beim Lagerumschlag. Ein weiteres Risiko sehen wir durch Ausfälle bei Kunden, bei Partnern und auch bei Transportunternehmern durch eine möglicherweise ansteigende Anzahl an Insolvenzen. Eine Herausforderung bleibt die Beschaffung von Fachkräften. IV. Prognosebericht Die Logistikweisen, die im Rahmen ihres Frühjahrsgipfels im April 2024 zusammenkamen, haben ihre Erwartungen an den Wirtschaftsbereich Logistik für 2024 auf -3,0 Prozent real beziehungsweise +1,2 Prozent nominal für das Jahr 2024 angehoben. Noch seien die Indikatoren nicht ausreichend, um eine deutlichere Anhebung zu vermelden. Die Hoffnungen ruhen auf dem privaten Konsum. Die meisten Prognosen zur Entwicklung des realen BIP wurden hingegen in den letzten Monaten nach unten korrigiert, heißt es. Die Stimmung der letzten Wochen zeige aber ein positiveres Bild. Eine Erholung in der Bauwirtschaft bleibe allerdings weiterhin aus. Die Automobilindustrie stehe unter Wettbewerbsdruck. Der Auftragseingang des Maschinenbaus habe sich noch nicht ausreichend erholt. Die Chemieindustrie stecke im Strukturwandel. Trotzdem schaffe die Logistik weiterhin überdurchschnittliche Produktivitätssteigerungen. Zwar stelle sich die Lage mittlerweile weniger pessimistisch als noch im Herbst 2023 dar. Eine deutlich optimistischere Einschätzung sei jedoch nach wie vor nicht möglich. Konsequenterweise sei die Prognose daher auch nur behutsam angepasst worden. Die wirtschaftliche Entwicklung der Network Logistics GmbH hängt wesentlich von der Entwicklung der Binnenkonjunktur und deren Auswirkung auf den Transport- und Logistikmarkt ab. Wir beobachten den Markt und die Besonderheiten in dem Umfeld fortlaufend und optimieren unsere operativen Prozesse und Kosten. Chancen und Risiken bestehen in den jeweiligen Bereichen gleichermaßen. Bei unserer Planung für das Jahr 2024 gehen wir von einem Umsatz i.H.v. rund T€ 29.900, einem Rohertrag von T€ 7.500 und einem Ergebnis vor Steuern von rd. T€ 1.460 aus. Durch den Verkauf des Standortes Ötigheim und dem in dem Zusammenhang erzielten Kaufpreis hat sich die Liquiditätssituation im Jahr 2024 erheblich entspannt.
Mannheim, den 12.08.2024 Madeleine Boos, Geschäftsführerin Jens Köster, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Network Logistics GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Network Logistics GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Network Logistics GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 12. August 2024 Dr.
Dienst & Partner GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Edelfried Schneider, Wirtschaftsprüfer Corinne Koblitschek, Wirtschaftsprüferin |
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