ONWARD Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Schenker seit 22.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 56.92% | |
| 32.32% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schenker Technologies GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021Bilanz zum 30. Juni 2021Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021Schenker Technologies GmbH, LeipzigI. Allgemeine Angaben Die Schenker Technologies GmbH hat ihren Sitz in Leipzig. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 25795 eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020/2021 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen der §§ 264 ff. HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter vollständiger Ergebnisverwendung. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Anschaffungs-/Herstellungsnebenkosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um die planmäßigen Abschreibungsbeträge gekürzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer grundsätzlich linear pro rata temporis vorgenommen. Die zugrundegelegten Nutzungsdauern basieren auf der Einschätzung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Angesichts des untergeordneten Umfangs wendet die Gesellschaft für geringwertige Anlagegüter auch in der Handelsbilanz die steuerlichen Regelungen nach § 6 Abs. 2 EStG entsprechend an. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Handelswaren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Das Wahlrecht zur Einbeziehung angemessener Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung wird nicht ausgeübt. Die geleisteten Anzahlungen und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sowie das Eigenkapital sind zum Nennwert angesetzt, wobei jedoch Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet sind. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für diejenigen Ausgaben bilanziert, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristenkongruenten, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Das Abzinsungswahlrecht für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde nicht ausgeübt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind i.H.v. TEUR 788 sonstige Forderungen aus Cash-Pooling und i.H.v. TEUR 331 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie sind i.H.v. TEUR 963 (Vorjahr: TEUR 326) auch Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Gesellschafter haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Forderungen aus Factoring (TEUR 291; Vorjahr: TEUR 200), Umsatzsteuererstattungsansprüche (TEUR 223; Vorjahr: TEUR 42) sowie Ansprüche auf Werbekostenzuschüsse und Boni (TEUR 51, Vorjahr: TEUR 173). Das Gezeichnete Kapital beträgt TEUR 100 und entspricht den gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Es sind i.H.v. TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 1.451) auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten neben den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Umsatzsteuer (TEUR 294), aus Lohn und Gehalt (TEUR 156) sowie kreditorische Debitoren (TEUR 150). Es bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche beziehungsweise kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sind unter anderem Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste i.H.v. TEUR 885 aufgrund von zum Bilanzstichtag bestehenden Abnahmeverpflichtungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Forderungsverluste i.H.v. TEUR 93, Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen i.H.v. TEUR 56 und periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 17. V. Sonstige Pflichtangaben Es bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen: Im Wege des Schuldbeitritts haftet die Gesellschaft für einen Kreditrahmen der Muttergesellschaft i.H.v. TEUR 1.500, der zum 30. Juni 2021 nicht in Anspruch genommen war. Zur Sicherheit für diesen Kredit dienen auch eine Globalzession der Forderungen der Schenker Technologies GmbH aus Warenlieferungen und Leistungen sowie die Sicherungsübereignung des Warenlagers/der Vorräte. Eine Inanspruchnahme für Verbindlichkeiten, für welche die Gesellschaft eine Mithaft übernommen hat, ist nicht sehr wahrscheinlich, da die originäre Darlehensnehmerin ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommt und auch für die Zukunft keine gegenteiligen diesbezüglichen Erkenntnisse vorliegen. Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen i.H.v. TEUR 137. Aus Mietverträgen bestehen Verpflichtungen i.H.v. TEUR 410. Darüber hinaus bestehen außerhalb der Bilanz keine Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Begebung oder Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, aus Wechsel- oder Scheckbürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Im Jahresdurchschnitt waren für die Gesellschaft 48 Angestellte und 31 gewerblich Beschäftigte tätig. Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Alleinige Gesellschafterin ist die ONWARD SOLUTIONS GmbH, Lützen. Ein Konzernabschluss wird aufgrund der Inanspruchnahme der Regelungen des § 293 HGB nicht erstellt. Nachtragsbericht Zur Entwicklung der Gesellschaft vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und des Ukraine-Konfliktes verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht unter III. Prognosebericht sowie IV. Risiko- und Chancenbericht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 1.487 mit dem Verlustvortrag i.H.v. TEUR 1.384 zu verrechnen und den verbleibenden Betrag i.H.v. TEUR 103 auf neue Rechnung vorzutragen.
Leipzig, den 5. April 2022 Schenker Technologies GmbH gez. Robert Schenker, Geschäftsführer gez. Markus Kulzer, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 14. April 2022. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021Schenker Technologies GmbH, LeipzigI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Schenker Technologies GmbH (im Weiteren STDE) ist ein mittelständischer Fertiger von individuell konfigurierten Notebooks und Desktop-PCs. Der Schwerpunkt des Sortiments liegt auf besonders leistungsfähigen Geräten oberhalb des Mainstreams. Daneben beliefern wir auch regional agierende Assemblierer in ganz Europa mit Bauteilen und Halbfertigprodukten oder fertigen Geräten in deren Auftrag. Ein weiterer Bereich ist das "XR"-Segment, bestehend aus Virtual/Augmented Reality-Equipment als Distributor sowie für Business-Anwender in Kombination mit dafür geeigneter PC-Hardware. Gegenüber den stückzahlgetriebenen A-Brands sichern uns die weit größere Flexibilität, Lieferschnelligkeit trotz weitgehender Konfigurierbarkeit und ein mit Abstand besserer Service (gut erreichbare Kunden-Hotline, ein kompetenter Pre- & Aftersales-Support, flexible Garantiepakete, schnelle und zuverlässige Reparaturabwicklung etc.) eine stabile Marktpositionierung in den wachsenden Nischensegmenten PC-Gaming, CAD/CAE, Video/Audiobearbeitung sowie im Business-Wachstumsmarkt Virtual/Augmented Reality. Vom führenden Fachportal Notebookcheck erhielten wir 2020 erstmals die Testsieger-Auszeichnung in der Rubrik Service- und Supportzufriedenheit. 2. Vertrieb und Absatzmärkte Nach Anwendergruppen lässt sich unser Zielmarkt wie folgt strukturieren (die Reihenfolge entspricht den Umsatzanteilen):
PC-Gamer erreichen wir über alle Vertriebskanäle: direkt über den Webshop bestware.com sowie indirekt über Internet-Versandhäuser wie Notebooksbilliger.de, Cyberport, Amazon, Alternate und Saturn/ Media Markt Online sowie in geringem Maße über Flächenmärkte wie Medimax. Professionelle Anwender erreichen wir im Wesentlichen ebenfalls über unseren Onlineshop bestware.com, im Direktvertrieb durch unser Business-Vertriebsteam sowie über Fachhandelsketten und Systemhäuser bzw. -verbünde. Assemblierer sowie "White Laber"-Kunden, d.h. PC-Hersteller, für die und in deren Auftrag wir unter deren Markennamen fertigen und weitere Dienstleistungen erbringen, werden von unserem Vertrieb direkt adressiert und betreut. Unsere Absatzmärkte befinden sich vor allem im Inland, in der EU und in Großbritannien. 3. Forschung und Entwicklung Das Fertigungsprogramm der STDE betrifft seit Unternehmensgründung Notebooks, wobei vorgefertigte Grundgeräte (sogenannte Barebones) von asiatischen Auftragsfertigern eingekauft und am Unternehmenssitz in Einzelfertigung vervollständigt werden. Der Schwerpunkt unserer Entwicklungstätigkeit liegt direkt bei den asiatischen Auftragsfertigern durch eigenes Personal vor Ort mit dem Fokus auf Designentwicklung, auf Schnittstellengestaltung und weitere Produktfeatures. In enger Kooperation mit Intel entstehen inzwischen Notebook-Modelle, die exklusiv über uns und ausgewählte weitere Integratoren vertrieben werden. Seit 2015 fertigen wir - ebenfalls in Einzelfertigung - Desktop-PCs, wobei hier wenig eigene Entwicklungsleistung erfolgt. Seit 2018 liegt ein neuer Schwerpunkt auf Software-Entwicklung, vorwiegend für den Bereich eCommerce. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020. "Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen", sagte Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2021" in Wiesbaden. "Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat", so Thiel weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 14. Januar 2022). Der Bedarf an PCs in der Corona-Pandemie ist immer noch nicht erschöpft. 2021 stiegen die Verkäufe nach Berechnungen von Marktforschern auf den höchsten Stand in rund einem Jahrzehnt. Dabei wurde der Markt weiter von der Knappheit an Chips und anderen Bauteilen gebremst. Drei große IT-Marktforscher kamen weitgehend zu den gleichen Trends - aber zum Teil zu unterschiedlichen Zahlen. So sahen die Analysefirmen IDC und Canalys den Markt 2021 um fast 15 Prozent wachsen und Gartner um 9,9 Prozent. Ihre Berechnungen zur Zahl verkaufter Personal Computer reichten von knapp 340 Millionen (Gartner) bis rund 349 Millionen (IDC). Die Unterschiede gehen darauf zurück, dass die Experten ihre eigenen Recherchen in Vertriebskanälen betreiben - und zum Teil auch verschiedene Gerätekategorien berücksichtigen. (Quelle: www.heise.de/news vom 13.01.2022). Aus unserer Sicht war die Marktsituation im Berichtszeitraum einerseits durch einen sich weiter verschärfenden Wettbewerb bei Gaming-PCs und -Notebooks gekennzeichnet. Getrieben wurde dieser durch weltweit agierende Massenhersteller (A-Brands) wie HP, Lenovo, Dell oder Asus. Andererseits sorgte die Corona-Pandemie weiterhin für einen erheblichen Nachfrageschub, sowohl von Privatpersonen, als auch von Unternehmen, die für einen Teil ihrer Belegschaft binnen kurzer Zeit auf Homeoffice umgestellt haben. 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit EUR 48,6 Mio. Umsatz (Vorjahr: EUR 29,9 Mio.) haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz erwirtschaftet, entsprechend einem Plus von 62,7 %. Neben der immer noch anhaltenden "Corona-Sonderkonjunktur" ist dies vor allem auf eine bessere und erweiterte Modellpalette, auf die zunehmend bessere Performance der eCommerce-Plattform bestware.com sowie auf höhere Umsätze außerhalb Deutschlands zurückzuführen. Außerdem gelang es uns erstmals, ein europäisches Distributionsprojekt mit Virtual Reality Equipment und einem Gesamtvolumen von knapp EUR 3 Mio. zu gewinnen. Die auf Basis des Sanierungskonzepts und der entsprechenden Empfehlungen der BAYERN CONSULT Unternehmensberatung GmbH eingeleiteten strukturellen Maßnahmen zeigen die erhofften Wirkungen. Die Beschaffungskosten und Fremdleistungen, insbesondere die Verwaltungskosten der Muttergesellschaft, wurden reduziert sowie Managementpositionen abgebaut. Für die Position des kaufmännischen Geschäftsführers konnte mit Markus Kulzer ein Finanz- und Prozessexperte gewonnen werden. Seine Berufung zum weiteren Geschäftsführer neben dem Gründer Robert Schenker erfolgte zum 1. Januar 2021. Der bisherige Geschäftsführer Melchior Franke wurde zum 31. Dezember 2020 abberufen. Er bleibt als Prokurist im Bereich Operatives dem Unternehmen weiterhin erhalten. Zudem verstärkt er seit dem 29. April 2021 als weiterer Geschäftsführer die Muttergesellschaft ONWARD SOLUTIONS GmbH. Das Jahresergebnis i.H.v. TEUR 1.487 ist das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte und verbessert unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage deutlich. Insgesamt beurteilen wir die Entwicklungen positiv. a) Ertragslage Vereinfacht stellt sich die Ertragslage wie folgt dar:
Aufgrund des Jahresüberschusses ergibt sich im Gegensatz zu den Vorjahren auch eine positive Umsatzrendite i.H.v. 3,1 %. Die Rohertragsquote von 21,2 % im Vorjahr verbesserte sich auf 22,3 % im Geschäftsjahr, wobei sich aufgrund der deutlichen Umsatzausweitung eine hohe absolute Steigerung des Rohertrags ergab. Die Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste aus Beschaffungsgeschäften i.H.v. TEUR 885 wurden bei der Berechnung der Rohertragsquote nicht berücksichtigt. Die Personalaufwendungen sind aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen einschließlich des variablen Anteils sowie einer im Vergleich zum Vorjahr höheren Mitarbeiterzahl um 46,2 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich vor allem aufgrund der Ausweitung des Geschäftsumfangs erhöht. Unter anderem stiegen die Marketing- und Reisekosten von TEUR 910 auf TEUR 1.170, die Verluste aus Währungsumrechnungen um TEUR 187, die Versandkosten um TEUR 173 und die Nebenkosten des Geldverkehrs um TEUR 171. Einer weiteren, überwiegend Corona-bedingten Reduzierung der Messekosten sowie der Reise- und Bewirtungskosten stehen verstärkte Anstrengungen im Onlinemarketing, bei der Werbekostenunterstützung von Vertriebspartnern sowie beim Sponsoring gegenüber. Um die im neutralen Ergebnis enthaltenen Effekte bereinigt, haben wir ein positives Betriebsergebnis i.H.v. TEUR 1.913 erwirtschaftet. Das neutrale Ergebnis i.H.v. TEUR -173 beinhaltet u.a. Forderungsverluste (TEUR 93) sowie Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 56). Die Zuführung zur Rückstellung für urheberrechtliche Vergütungsansprüche der ZPÜ rechnen wir im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr dem neutralen Ergebnis zu, da es sich nur noch um die Zuführung für das laufende Geschäftsjahr handelt. Aufgrund der Nutzung steuerlicher Verlustvorträge ergibt sich eine niedrige Steuerquote i.H.v. 13,1 %, die sich zukünftig mangels entsprechender steuerlicher Verlustvorträge auf dem üblichen Niveau von knapp über 30 % einstellen wird. b) Finanzlage Unsere verfügbaren Finanzmittel haben sich aufgrund des erfolgten Zuflusses aus der mittelfristigen Kreditaufnahme (KfW-Schnellkredit) im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht. Dem steht ein negativer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegenüber, da sich vor allem die Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stärker erhöht haben, als sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten. Die offen von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich zwar auch deutlich, jedoch absolut nicht in gleichem Umfang wie die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebstoffen sowie fertigen Erzeugnissen und Waren.
Fällige Verbindlichkeiten wurden im Berichtszeitraum im Rahmen der Zahlungsziele beglichen. Positiv auf die Finanzlage wirkt sich darüber hinaus auch die Abwicklung eines Teils des B2B Absatzes über die CommerzFactoring GmbH aus. Investitionen in Maschinen oder Anlagen sind aufgrund unseres Geschäftsmodells nur in geringem Umfang erforderlich. Fahrzeuge, Laser- und Druckmaschinen sowie Bürotechnik und -möblierungen werden geleast. c) Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich vereinfacht wie folgt dar:
Das Eigenkapital ist durch den erzielten Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2020/2021 i.H.v. TEUR 1.487 mit TEUR 203 wieder positiv. Das Umlaufvermögen ist im Zuge der Ausweitung des Geschäftsumfangs gestiegen. Dieses betrifft vor allem die Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe mit einer Zunahme i.H.v. 101,3 % (TEUR 2.473), der ein Anstieg der von den Vorräten offen abgesetzen erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen i.H.v. 72,4 % (TEUR 710) gegenübersteht. Die deutliche Erhöhung der Rückstellungen beruht unter anderem auf einmaligen Rückstellungen für drohende Verluste (TEUR 885) sowie im Vergleich zum Vorjahr höheren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und aus dem Personalbereich. Hinzu kommt die auf das Geschäftsjahr entfallende Zuführung zur Rückstellung für urheberrechtliche Ansprüche der ZPÜ unter Fortführung der bisherigen Rückstellung mangels Inanspruchnahme beziehungsweise Erledigung. Die Verbindlichkeiten wurden aufgrund des Jahresüberschusses und des positiven Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit reduziert. Finanzielle Leistungsindikatoren Planungs- und Controlling-Instrumente sind eine detaillierte Umsatz- und Rohertragsplanung nach Kundengruppen und Regionen, die Umsatzrendite, die Rohertragsquote und die Lagerumschlagshäufigkeit sowie der Cash-Flow. Alle Kenndaten werden quartalsweise mit der Detailplanung abgeglichen; bei signifikanten Abweichungen werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Wie vorstehend dargestellt, haben sich im Geschäftsjahr insbesondere die Umsatzrendite und Rohertragsquote positiv entwickelt. III. Prognosebericht Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat zwar eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 % im Jahr 2022 und 3,6 % im Jahr 2023, bei Inflationsraten von 6,1 % und 3,4 %, er sieht jedoch erhebliche Unsicherheiten aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs. (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: AKTUALISIERTE KONJUNKTURPROGNOSE 2022 UND 2023 vom 30. März 2022) Auch nach dem Bilanzstichtag setzte sich die erfreuliche Entwicklung des Geschäftsjahres weitgehend fort. Wir rechnen daher für das Geschäftsjahr 2021/2022 ebenfalls mit einem positiven Jahresergebnis, allerdings wesentlich unterhalb des Ergebnisses des Berichtsjahres, so dass sich die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft weiter verbessern wird. Es zeichnet sich ab, dass im Geschäftsjahr 2021/22 vergleichbare Umsatzerlöse wie im Berichtsjahr erzielt werden. Zu diesen Entwicklungen trugen unsere beide Business Units gleichermaßen bei, wobei die Business Unit "Business" derzeit prozentual stärker wächst als die Business Unit "Consumer", getrieben durch eine hohe Nachfrage an Virtual/Augmented Reality-Lösungen. Die Rohertragsmarge wird aufgrund von Modellwechseln und Währungsverlusten voraussichtlich geringer ausfallen. Die momentan bestehenden außergewöhnlichen Unsicherheiten, bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs, lassen eine belastbare, quantifizierbare Einschätzung der weiteren Entwicklung unseres Erachtens jedoch nicht zu. IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Sollte sich die Konjunktur in unserem Hauptabsatzgebiet D-A-CH abschwächen, kann das die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Da dies auch unsere Wettbewerber treffen würde, wäre in diesem Fall mit einem verschärften Preiskampf zu rechnen. Daraus könnten für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ein weiteres, derzeit nicht abschließend einschätzbares Risiko liegt in der Unterbrechung von Lieferketten aus Asien aufgrund der Corona-Pandemie. Dem entgegnen wir durch eine angemessene Bevorratung, mit dem einhergehenden Risiko einer adäquten Verwertung, intensive Marktbeobachtung u.a. durch unser taiwanesisches Branch Office sowie durch eine jederzeit enge Kommunikation zu unseren internationalen Lieferanten. Wir gehen auch davon aus, dass das Corona-bedingte Wachstum in unserer Branche sich nicht in gleichem Maße fortsetzt, sondern sich verlangsamt oder stagniert. b) Ertragsorientierte Risiken Da wir ein breites Spektrum an Vertriebspartnern bedienen und seit der stabilen Funktionalität des neuen Onlineshops wieder einen deutlich zunehmenden Anteil an Direktkunden haben, mit denen wir die höchsten Deckungsbeiträge erwirtschaften, schätzen wir die betriebswirtschaftlichen Risiken als weiter rückläufig ein. Mit einem stark gewachsenen Produktportfolio, einer auch regional verbreiterten Zielgruppe und dem Einkauf über mehrere Lieferanten, Vorproduzenten und Importeure verfolgen wir eine Politik der Diversifikation und damit eine weitere Risikostreuung. Eine Abhängigkeit von einem oder mehreren großen Kunden besteht nicht. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der relativ geringen Eigenkapitalquote sind wir derzeit in hohem Maße fremdkapitalisiert. Daraus erwachsenen Risiken begegnen wir durch eine offene Kommunikation mit unseren Hausbanken und unseren Lieferanten. Dank unserer Druck- und Lasertechnik sind wir inzwischen in der Lage, aus identischen Rohprodukten individuelle Notebooks für unterschiedliche Länder und Marken herzustellen. Darüber hinaus haben wir einen Logistik- und Dienstleistungsvertrag mit der Medion AG abgeschlossen, der uns ermöglicht, in kürzeren Abständen kleinere Stückzahlen dieser Rohprodukte zu ordern, damit unseren Lagerbestand zu optimieren und dennoch weit größere Stückzahlen zu produzieren und zu vermarkten als zuvor. Mit der für das Geschäftjahr 2022/2023 geplanten Einführung eines neuen ERP-Systems sollen die Produktions- und Logistikprozesse weiter optimiert werden. Ein für uns wesentliches, ungeklärtes Thema ist die dem Grundsatz nach möglicherweise europarechtswidrige, in jedem Fall aber der Höhe nach streitige Urheberrechtsabgabe an die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ). Die ZPÜ ist ein Zusammenschluss von neun deutschen Verwertungsgesellschaften in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Gesellschaftszweck ist die Geltendmachung von Ansprüchen auf Vergütung, Auskunft und Meldung für Vervielfältigungen von Audiowerken und von audiovisuellen Werken gegenüber Herstellern, Importeuren und Händlern von Geräten und Speichermedien, deren Typ allein oder in Verbindung mit anderen Geräten, Speichermedien oder Zubehör zur Vornahme solcher Vervielfältigungen benutzt wird. Zur angemessenen Rechtewahrnehmung und Rechteverteidigung gegenüber der ZPÜ ist die Schenker Technologies GmbH Mitglied im Branchenverband Zentralverband Informationstechnik und Computerindustrie e.V. (ZitCo), einem Zusammenschluss mittelständischer Hersteller, Händler und Importeure der PC-Branche. Zum Zweck des ZitCo gehört insbesondere die Ausarbeitung und Ermittlung, die Verhandlung mit der ZPÜ und gegebenenfalls die streitige Durchsetzung angemessener, den gesetzlichen Vorgaben entsprechender und für die Verbandsmitglieder wirtschaftlich tragbarer Geräteabgaben, zum Beispiel auf Personal Computer nach §§ 54 ff. UrhG. Nach übereinstimmender Einschätzung sind ein Ende der juristischen Auseinandersetzung zwischen der ZPÜ und der uns vertretenden ZitCo sowie in deren Folge eine verbindliche Abgabenhöhe auch im nächsten Jahr nicht zu erwarten. Aus Gründen kaufmännischer Vorsicht haben wir in jedem Jahr Rückstellungen gebildet, wobei die Höhe dieser Rückstellung je Gerät und Abnehmer (Consumer oder Business) jährlich überprüft und der aktuellen Verhandlungssituation angepasst wird. Um jedwede theoretisch möglichen Risiken vollständig abzubilden sind die Rückstellungen unter Berücksichtigung des maximalen Forderungsbetrags unter Einbeziehung von Zinsrisiken bilanziert. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breitere Palette an Liefermöglichkeiten zurückgreifen als in der Vergangenheit. Die jahrelange Abhängigkeit von einem einzelnen Importeur wurde im Berichtszeitraum vollständig beendet. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl bei unseren asiatischen Lieferanten als auch in unserer eigenen Fertigung durch. Dadurch sowie durch einen Support- und Servicelevel, der in unseren Hauptabsatzgebieten Maßstäbe setzt, sichern wir unsere Marktposition und erzielen weiterhin höhere Preise als der Wettbewerb. Im stark wachsenden Marktsegment Virtual/Augmented Reality sehen wir ein hohes Chancenpotenzial für uns, das mögliche temporäre oder dauerhafte Rückgänge in anderen Bereichen erheblich überkompensieren kann. Mit einem sehr viel breiteren Produkt- und Dienstleistungssortiment, einer ausgewogenen Gewichtung von privaten und gewerblichen Kunden sowie einer stärkeren Internationalisierung sehen wir gute Chancen, neue Zielgruppen zu erreichen und zugleich konjunkturelle Risiken zu reduzieren. 3. Gesamtaussage Risiken unserer künftigen Entwicklung sehen wir in einer sich nachhaltig und dauerhaft verschlechternden Konjunktur sowohl im Consumer-, als auch im gewerblichen Marktumfeld sowie darin, dass uns eine weitere Verringerung unserer Fremdkapitalabhängigkeit nicht gelingen sollte. Beiden Fällen könnte jedoch durch eine Kostenverschlankung begegnet werden; dazu existieren Szenarien. Chancen sehen wir in einer breiteren Produktpalette und dem weiteren Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten in neuen Wachstumsmärkten. Schwerwiegende Risiken, die einen Fortbestand der Gesellschaft gefährden, sind aufgrund der postiven Entwicklung in den Jahren 2021 und 2022 derzeit nicht erkennbar. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sollten uns nur im Rahmen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen berühren. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bieten für uns auf der Absatzseite weiterhin Chancen aufgrund der erhöhten Nachfrage nach unseren Produkten. Dem stehen jedoch auch Risiken in Form von Preissteigerungen und Lieferengpässen auf der Beschaffungsseite gegenüber. 4. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm; zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über einen Warenkreditversicherungsvertrag mit Atradius sowie einen Factoringvertrag mit der CommerzFactoring GmbH. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und der im Rahmen des Cash-Pooling zur Verfügung stehenden Kreditlinie der Muttergesellschaft. Im Berichtszeitraum wurde außerdem ein KfW-Schnellkredit mit einer Laufzeit von 4 Jahren aufgenommen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Ein adäquates Debitorenmanagement sowie eine Prozesskontrolle sichern, dass keine Warenlieferung ohne Absicherung unser Haus verlässt. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen wurden mit Ausnahme des Standortes in Königsbrunn, an dem kein operatives Geschäft durchgeführt wurde, nicht unterhalten. Die Zweigniederlassung wurde im Berichtszeitraums aufgehoben und auch im Handelsregister gelöscht.
Leipzig, den 5. April 2022 Schenker Technologies GmbH gez. Robert Schenker, Geschäftsführer gez. Markus Kulzer, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schenker Technologies GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schenker Technologies GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schenker Technologies GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein- schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 5. April 2022 HLB
Schumacher Leipzig GmbH
gez. Marko Swoboda, Wirtschaftsprüfer gez. Walter Wilfert, vereidigter Buchprüfer |
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