Monteur-Unterkunft Ulm GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Meerloo seit 28.10.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DIREKTexpress Service GmbHUlmJahresabschluss zum 31. Dezember 2008 und Lagebericht 2008LageberichtMarkt und MarktentwicklungDie DIREKTexpress Service GmbH ist seit 2003 im Bereich der Akquirierung nachweispflichtiger Sendungen tätig. Hierzu zählen im Besonderen Postzustellungsaufträge (PZA), Ident- und Wertsendungen. Die Leistungserbringung der Zustellung wurde im Jahr 2008 an das Tochterunternehmen DIREKTexpress Nachtlogistik GmbH übertragen. Im Produktsegment der Postzustellungsaufträge konnte der Marktanteil im Jahr 2008 stabilisiert werden. Die Gesellschaft steht im Bereich der bundesweit einheitlichen Zustellleistungen durch das Ausscheiden privater Wettbewerber (z.B. PIN Regionalgesellschaften) infolge des verschärften Marktumfelds (Postmindestlohn) oder deren Übernahme durch die DIREKTexpress Gruppe (Jurex GmbH) als zweitgrößter Dienstleister in diesem Nischenmarkt nur noch mit der Deutsche Post AG im Wettbewerb. Der aggressive Preisverfall im Produktsegment Postzustellungsauftrag, ausgelöst in 2007 durch die Deutsche Post AG, konnte im Jahr 2008 abgeschwächt werden. Die Deutsche Post AG konnte nach unserer Schätzung ihren Marktanteil im Bereich PZA bis Jahresende stabilisieren, bzw. wieder ausbauen und dürfte zuletzt bei 80 % gelegen haben; nach zuvor etwa 70 %. Eine nachhaltige Änderung der Situation strebt die Gesellschaft mit der im Jahr 2008 begonnenen Durchsetzung einer Umsatzsteuerbefreiung auch für private Postdienstleister an. Mit dem Liberalisierungsstichtag 1. Januar 2008 gibt es für die einseitige Umsatzsteuerbefreiung der Deutsche Post AG gegenüber dem Wettbewerb durch privatwirtschaftliche Unternehmen für vergleichbare Dienstleistungen keine gesetzliche Grundlage mehr. Da die Bundesregierung eine Novellierung des Umsatzsteuergesetzes in 2008 versäumt hat, strebt die Gesellschaft seit 2008 eine Entscheidung durch die Finanzgerichte an. Die Tochtergesellschaften der DIREKTexpress ID-Service Transporte GmbH und DWL Deutsche Wertlogistik GmbH wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2008 verschmolzen. Die Firma wurde in DIREKTexpress Premium Logistik GmbH geändert. Die DIREKTexpress Premium Logistik GmbH agiert als Vertriebsgesellschaft für die Produktsegmente Identitätsprüfungen mit und ohne Zustellleistungen und Wertzustellungen. Die Marktanteile beider Produktsegmente konnten im Jahr 2008 kontinuierlich ausgebaut werden. Vor allem aufgrund innovativer neuer Mehrwertleistungen für relevante Klientel des e-Commerce sowie Banken und Versicherungen ist es im Laufe des Geschäftsjahres gelungen, eindeutige Unique Selling Points im Markt zu platzieren. Entwicklung des Geschäftsjahres 2008Für die Betrachtung der Entwicklung des Geschäftsjahres werden im Bereich PZA-Akquise und -Zustellung neben der DIREKTexpress Service GmbH auch deren Tochterunternehmen einbezogen. Mithin kommen in die Wertung neben der Gesellschaft auch die DEX GmbH, die DIREKTexpress PZU GmbH, die DIREKTexpress Logistik für zentrale Verfahren und die DIREKTexpress Nachtlogistik GmbH . Hintergrund für eine konsolidierte Betrachtung ist die, dass nach dem Postgesetz nur eine Entgeltgenehmigung pro Unternehmen durch die Bundesnetzagentur bewilligt wird. Damit das Unternehmen jedoch im Wettbewerb bestehen kann, gründet es nach Bedarf weitere Töchterunternehmen, die ihrerseits über eigene Entgeltgenehmigungen verfügen. Bedingt durch die sehr positive Entwicklung, die aber auch eine ganz entscheidende Bedeutung für die zukünftige Beurteilung der Wettbewerbsposition der DIREKTexpress Service GmbH hat, werden ebenfalls die Ergebnisse des Tochterunternehmens DIREKTexpress Premium Logistik GmbH beleuchtet. Das Geschäftsjahr 2008 stellte für das Unternehmen eine besondere Herausforderung dar und war vor allem von Restrukturierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit den Insolvenzen einer großen Anzahl von PIN Group Gesellschaften am Jahresanfang geprägt. Alle DIREKTexpress Gesellschaften wurden im Jahr 2007 strategisch auf eine enge Kooperation mit den ehemaligen PIN Group-Schwestergesellschaften ausgerichtet. Demzufolge mussten im Zuge der Insolvenzen der PIN Group Gesellschaften Logistikstrukturen und Kooperationen neu organisiert werden. Ausgelöst durch die mehrheitliche Übernahme der Jurex GmbH durch die DIREKTexpress Holding AG wurde die Integration des Wettbewerbers in den Produktbereich Postzustellungsaufträge in 2008 vollständig abgeschlossen. Entsprechend fällt es der Gesellschaft nunmehr leichter, sich auf Ausschreibungen vorzubereiten, da bei bundesweiten Ausschreibungen neben der Deutsche Post AG nun nur noch die DIREKTexpress Gruppe mit ihren Tochterunternehmen teilnimmt. Bedingt durch die aggressive Preisreduzierung der Deutsche Post AG im Jahr 2007, einhergehend mit dem Versuch einer notwendigen Preisstabilisierung für Postzustellungsaufträge durch die DIREKTexpress Gruppe, sank die durchschnittliche Tagesmenge im Bereich Postzustellungsaufträge innerhalb des Geschäftsjahres 2008 um ca. 18 %. Im Vergleich zum Berichtszeitraum 2007 konnte das Sendungsvolumen in 2008 um insgesamt 10 % gesteigert werden. Das gestiegene Volumen konnte vor allem auch durch die Gewinnung der Jurex GmbH als Schwesterunternehmen realisiert werden, da diese, bedingt durch den Abbau der eigenen operativen Strukturen, die Gesellschaft mit der Durchführung der Postzustellungsaufträge beauftragte. Der Umsatz sank, bedingt durch den Wegfall überdurchschnittlich hochpreisiger Sendungen überproportional zum Sendungsvolumen von T€ 4.321 (Umsatz 1. Quartal 2008) auf T€ 2.589 (Umsatz 4. Quartal 2008). Der Jahresüberschuss der Gesellschaft und deren im Bereich PZA tätigen Tochterunternehmen lag im Berichtszeitraum bei T€ 929 (Vorjahr: T€ 733). Unser Tochterunternehmen DIREKTexpress Premium Logistik GmbH (vormals DIREKTexpress ID-Service Transporte GmbH) zeigte eine starke Performance im Berichtszeitraum. Lag der Umsatz 2007 bei T€ 3.964 (T€ 3.234 DIREKTexpress ID-Service Transporte GmbH und T€ 730 DWL Deutsche Wertlogistik GmbH), konnte dieser im Berichtszeitraum auf T€ 6.686 (+ 40,7 %) gesteigert werden. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2008 T€ 815. Vor allem unsere Flexibilität, auf besondere Anforderungen von Kunden wie z.B. T-Mobile eingehen zu können, verschafft uns im Segment Identzustellungen eine gute Marktstellung und zudem steigende Marktanteile. Wichtige Kunden in diesem Segment sind unter anderem die Firmen T-Mobile, Mobilcom, Freenet, Freecom, eteleon, Vodafone, Arvato und Dresdner Cetelem. Die Qualität unserer Dienstleistung lässt sich u.a. auch daran ablesen, dass wir mittlerweile für unsere wichtigsten Kunden (T-Mobile) 80 % deren Identsendungen bearbeiten und befördern. So war es die DIREKTexpress Gruppe, welche die Markteinführung der 2. Generation des iPhone exklusiv begleiten durfte. Im Markt der Wertsendungen, welcher sich ebenfalls seit April 2006 im Aufbau befindet, bedient das Unternehmen große Versender wie z.B. die Bayerische Landesbank oder die Gold- und Silberscheideanstalt in Pforzheim, die uns täglich größere Sendungsmengen übergeben. So versorgen wir sämtliche der Bayerischen Landesbank angeschlossenen Sparkassen im gesamten Bundesgebiet u.a. mit Sorten, Edelmetallen und Reiseschecks. Ein weiterer Ausbau der Angebotspalette, vor allem auch im Bereich B to C und die damit verbundene Entwicklung neuer innovativer Produkte (z.B. Wertzustellungen mit Identitätsprüfung) konnte in 2008 erfolgreich realisiert werden. Aber auch eine Vielzahl kleinerer Versender, wie vor allem Juweliere, die unsere Dienstleistung entweder täglich oder auch nur ab und zu nutzen, fühlt sich durch unser Angebot nachhaltig positiv angesprochen. Die gestiegenen Treibstoffkosten sowie die Verteuerung von Transportleistungen insgesamt betrafen die Gesellschaft nach wie vor unterdurchschnittlich. Jedoch beobachten wir die Entwicklung sehr genau und kritisch, da unsere Zustellpartner sehr wohl unter diesen Entwicklungen erheblich zu leiden haben. Von besonderer Bedeutung war für die Gesellschaft die Insolvenz der PIN Group AG, Luxemburg, und vieler der ehemaligen PIN Group-Schwestergesellschaften. Vor allem die DIREKTexpress Brief AG, an der die DIREKTexpress Holding AG mit 61,53 % und die DIREKTexpress Service GmbH mit 21,85 % beteiligt sind, hat im Besonderen Schaden genommen. In der Vergangenheit wurde die Briefkonsolidierung mit der Deutsche Post AG für verschiedene PIN Group-Gesellschaften über die DIREKTexpress Brief AG abgewickelt und Rechnungen im Rahmen von Lastschriften beglichen. Diese Lastschriften wurden vom Insolvenzverwalter zurückgegeben, was zu erheblichen Verlusten bei dem Unternehmen führte. Auch wenn das Konsolidierungsgeschäft zum 2. Januar 2008 an die freesort GmbH veräußert wurde, musste im Juli 2008 ein Antrag zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der DIREKTexpress Brief AG gestellt werden. Zum 1. September 2008 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Vermögens- Finanz- und ErtragslageErtragslage Im Juli 2008 wurden im Zusammenhang mit den erheblichen internen Umstrukturierungen in der DIREKTexpress Gruppe alle bislang durch die DIREKTexpress Service GmbH erbrachten Produktionsleistungen, d.h. alle Zustell- und Logistikleistungen an die DIREKTexpress Nachtlogistik GmbH übertragen. Somit wurden die internen Umsätze für diese Zustell- und Logistikleistungen vollständig auf die DIREKTexpress Nachtlogistik übertragen. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum im Produktsegment Postzustellungsauftrag bei einem Umsatzerlös von T€ 15.467 (T€ 17.368 in 2007) infolge des Margendrucks ein Betriebsergebnis von T€ -104 (T€ 1.222 in 2007) erwirtschaftet. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus der Übernahme der Umsatzsteuernachzahlungsrisiken der Tochtergesellschaften DIREKTexpress Logistik für zentrale Verfahren GmbH, DIREKTexpress PZU GmbH und DEX GmbH in Höhe von T€ 853 durch die Gesellschaft. In den Gesellschafterversammlungen der DIREKTexpress Logistik für zentrale Verfahren GmbH, der DIREKTexpress PZU GmbH und der DIREKTexpress Premium Logistik GmbH (vormals DIREKTexpress ID-Service Transporte GmbH) vom 18.03.2008 wurden Gewinnausschüttungen von insgesamt T€ 1.772 beschlossen, welche von der Gesellschafterin DIREKTexpress Service GmbH im Geschäftsjahr erfolgswirksam vereinnahmt wurden. Finanzstruktur Die Liquidität der DIREKTexpress Gruppe als stabil zu bezeichnen. Die weiterhin gute Zahlungsmoral der Kunden im Bereich Postzustellungsaufträge wirkt sich nachhaltig positiv auf die Liquidität aus. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich innerhalb der DIREKTexpress Gruppe. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist von T€ 5.043 in 2007 auf T€ 4.997 in 2008 gesunken. Die Eigenkapitalquote stieg von 19,3 % in 2007 auf 42,3 % in 2008. RisikoberichterstattungUnternehmensbezogene Risiken Die Gesellschaft ist derzeit noch in hohem Maße von der Entwicklung des Postgeschäfts abhängig. Im abgelaufenen Jahr realisierte die DIREKTexpress Service GmbH im weiterhin wichtigsten Segment Postzustellungsaufträge Umsätze fast ausschließlich mit öffentlichen Auftraggebern. Bedingt durch den Kostendruck der öffentlichen Kassen, ist der Grad der Dienstleistung bei der Vergabe von Aufträgen zumeist von untergeordneter Bedeutung. Der Preisverfall bei Postzustellungsaufträgen konnte zwar nahezu gestoppt werden, doch erlaubt das erreichte Preisniveau keine auskömmlichen Erträge mehr. Jedoch verfolgen wir auch weiterhin das Ziel, eine bestimmte Menge an Postzustellungsaufträgen im System zu halten, um andere Produkte, die hohe Margen erzielen, zu günstigen Konditionen zustellen lassen zu können. Branchenbezogene Risiken Wie bei allen Transportunternehmen besteht auch bei der DIREKTexpress Gruppe direkt und indirekt eine deutliche Abhängigkeit von der Entwicklung der Treibstoffkosten. Eine indirekte Abhängigkeit besteht in sofern, da unsere Nachunternehmer ggf. durch höhere Erlöse steigende Kosten auffangen müssen. Sollte es sich bei dem seit einiger Zeit zu verzeichnenden Anstieg der weltweiten Rohölpreise nicht nur um eine kurzfristige und vorübergehende Entwicklung handeln, könnte dies erhebliche negative Auswirkungen auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft haben. Ergebnisbelastend könnte sich zudem eine weitere Verteuerung der Fahrzeugnebenkosten, wie z.B. Kfz-Steuer, sowie Fahrverbote für bestimmte Fahrzeugtypen im Innenstadtbereich im Rahmen der Feinstaubdiskussion auswirken. Letzteres wurde zum 01.04.2008 in einigen Städten Deutschlands umgesetzt. Ausblick und Chancen der künftigen EntwicklungVor allem in der Deutsche Post AG (DPAG) sieht die Gesellschaft die größte Herausforderung respektive den größten Wettbewerber im Bereich der Postzustellungsaufträge (PZA), nachdem andere Wettbewerber aufgegeben haben. Der Preisdruck hält jedoch unvermindert an. Blieb die DPAG bis Ende 2005 bei ihrer Politik, die Preise für Postzustellungsaufträge auf einem hohen Niveau zu halten, so ging diese, bedingt durch einen dramatischen Marktanteilsverlust, ab Anfang 2006 dazu über, mit der Einführung der so genannten "e-PZA" eine Erodierung einzuleiten. So betrug der Preis für größere Versender ab 01.01.2006 noch € 5,07 nach zuvor € 5,60. Im November 2006 gab die Deutsche Post AG bekannt, die Preise bis auf € 2,51 zum 01.01.2007 absenken zu wollen. Zum 01.01.2008 läutete die Deutsche Post AG eine neue Preissenkungsrunde ein, wonach nunmehr auch für die normale Postzustellungsaufträge ab einer Einlieferungsmenge von nur noch 40 Stück / Tag ein Preis von € 2,32 gilt. Die erhoffte Gleichbehandlung aller Postdienstleister in der Frage der Mehrwertsteuer nach Wegfall des so genannten Postmonopols erfüllte sich bislang nicht. Jedoch sind wir optimistisch, im Zuge der Nachweisführung eines bundesweiten Universaldienstes im Produkt Postzustellungsauftrag durch die Gesellschaft, die Wettbewerbsverzerrung auf rechtlichem Wege auszuräumen. Die Diskussion um den Postmindestlohn wurde durch den Berufsverband der Kurier-, Express- und Postdienstleister e.V. (BdKEP) im Jahr 2008 erfolgreich vor diversen Verwaltungsgerichten geführt. Momentan besteht für die Mitglieder des BdKEP keine Verpflichtung zur Zahlung von Postmindestlöhnen. Die Gesellschaft ist zum einen aktives Mitglied des BdKEP und zum anderen kein klassischer Postdienstleister. Wir rechnen damit, dass die Gesellschaft zukünftig - abhängig von den in naher Zukunft anstehenden höchstrichterlichen Entscheidungen zu Mehrwertsteuerthematik - ohne Wettbewerbsnachteil zur Deutsche Post AG an entscheidenden Ausschreibungsverfahren teilnehmen können und rechnen entsprechend mit einer positiven Entwicklung des Produktes Postzustellungsauftrag. Sehr positiv gestalten sich die Bereiche Ident- und Wertlogistik. Hier können wir mit allen Wettbewerben auf gleicher Augenhöhe ohne Wettbewerbsverzerrung im Wettbewerb bestehen. Wir erwarten im Bereich Ident den mittlerweile für einige Produktsegmente hohen Marktanteil von teils 50 % zu halten und weiter auszubauen. Wir erwarten für 2009 eine Umsatzsteigerung von mindestens 10 % erreichen zu können und dabei die Marge, die derzeit bei rund 20 % liegt, zu erhalten. Auch die Wertlogistik, die bedingt durch das sehr viel kritischere Klientel eine längere Anlaufphase für den Erfolg benötigte, sehen wir sehr positiv. So ist ein wichtiges Projekt der Erweiterung der Wertschöpfungskette (Warehousedienstleistungen, Sorten-Edelmetall und Reiseschecks) geplant. Die Resonanz im Markt stimmt uns sehr optimistisch. Das Jahr 2009 stellte für die DIREKTexpress Service GmbH ein durchwachsenes Jahr dar. Auf der einen Seite war dieses von einem weiterhin sehr schwierigen Wettbewerbsumfeld für Postzustellungsaufträge, auf der anderen Seite von ordentlichen Marktanteilsgewinne sowie hohen Erträge bei Ident und Wert geprägt. Eine ähnliche Entwicklung erwartet die Geschäftsführung für 2010 und 2011. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem AbschlussstichtagEreignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.
Ulm, den 26. Juli 2010 Roland Mönikes Hans-Jürgen Barth BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGrundlagen der RechnungslegungDer vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Abweichend zum Vorjahr wurden die Beförderungsleistungen von Postzustellungsaufträgen nach § 33 Postgesetz mit dem Bruttoentgelt ohne offenen Umsatzsteuerausweis fakturiert und als umsatzsteuerbefreite Dienstleistungserlöse behandelt. Der umsatzerhöhende Effekt aus dem geänderten Ausweis beträgt T€ 1.406. Entsprechend der Behandlung als umsatzsteuerbefreite Dienstleistungserlöse wurden die Vorsteuerbeträge aus den für die Beförderung von Postzustellungsaufträgen bezogenen Leistungen in Höhe von T€ 646 als nicht abzugsfähige Vorsteuern bilanziert und im Materialaufwand aus bezogenen Leistungen ausgewiesen. Die zum Bilanzstichtag bestehende Umsatzsteuernachzahlungsverpflichtung in Höhe von T€ 760 ist in den sonstigen Steuern bilanziert. Grundsätze zur Bilanzierung und BewertungImmaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150 Euro wurden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150 Euro bis 1.000 Euro wurden als Sammelposten "Geringwertige Wirtschaftsgüter" erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstitutensind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB). Die Finanzanlagen beinhalten Ausleihungen an die Gesellschafterin DIREKTexpress Holding AG, Ulm, in Höhe von T€ 1.619. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)
Aufstellung des Anteilsbesitz es gem. § 285 Abs. 11 HGB An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegen die Gesellschafterin DIREKTexpress Holding AG, Ulm, in Höhe von T€ 79 (Vorjahr: Forderung gegen die Gesellschafterin PZU GmbH, Ulm in Höhe von T€ 84). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen solche für Rechtsstreitigkeiten, Urlaubsansprüche sowie Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten, Archivierung sowie übrige Rückstellungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin DIREKTexpress Holding AG, Ulm (Vorjahr: Verbindlichkeit gegenüber DIREKTexpress Holding AG in Höhe von T€ 23 und gegenüber der PZU GmbH, Ulm, in Höhe von T€ 443). Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 136, davon aus Steuern in Höhe von T€ 123 (Vorjahr. T€ 192) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 0). ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr 2008 bestehen sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 641 (Vorjahr: T€ 816). Diese resultieren vorwiegend aus der Weiterbelastung verschiedener Kosten an verbundene Unternehmen. Sie enthalten keine periodenfremde Erträge (Vorjahr: T€ 57). Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 3). Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2008 bestehen sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 2.903 (Vorjahr: T€ 1.965). Diese resultieren vor allem aus Aufwendungen aus der Freistellung von Tochtergesellschaften vom Umsatzsteuernachzahlungsrisiko (T€ 853) sowie aus laufenden Kfz Aufwendungen (T€ 381). Sie enthalten wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von T€ 1.772 enthalten ausschließlich solche aus Ausschüttungen von verbundenen Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Im Geschäftsjahr 2008 bestehen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von T€ 42. Davon T€ 18 (Vorjahr T€ 0) aus verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen von T€ 15 enthalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: T€ 0). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen in Höhe von € 8.269. Sonstige AngabenDurchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres war die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei Herrn Edip Türkoglu, Marketing und Produktentwicklung (bis 3. Mai 2010) Herrn Ingolf Kanitz, Operations (bis 1. Juni 2010) Herrn Roland Mönikes, Recht Herrn Uwe Stelzig, Administrative (bis 1. Juni 2008) und Herrn Hans-Jürgen Barth, Vertrieb (seit 23. März 2009). Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr T€ 134. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen den Geschäftsführer Herrn Türkoglu in Höhe von T€ 231. Mit Vertrag vom 1. Oktober 2007 wurde ein schriftlicher Darlehensvertrag mit Herrn Türkoglu abgeschlossen. Im Rahmen dieses Darlehensvertrags wurde eine Verzinsung der Darlehensforderung in Höhe von 4 % mit Wirkung zum 1. Juni 2007 sowie eine Rückzahlung bis zum 30. Mai 2008 vereinbart. Mit Ergänzung zum Darlehensvertrag vom 20. Mai 2008 wurde die Rückzahlung einschließlich aufgelaufener Zinsen bis zum 31. Dezember 2009 vereinbart. Konzernabschluss Nach § 285 Nr.14 HGB ist das oberste Mutterunternehmen der DIREKTexpress Service GmbH zum 31. Dezember 2008 die DIREKTexpress Holding AG, Ulm, welches gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit ist. Die DIREKTexpress Service GmbH, Ulm, ist ebenfalls nach § 293 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Ulm, den 26. Juli 2010 Roland Mönikes Hans-Jürgen Barth Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DIREKTexpress Service GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortungder Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Die Gesellschaft hat ihre Beförderungsleistungen von Postzustellungsaufträgen mit dem Bruttoentgelt ohne offenen Ausweis von Umsatzsteuer fakturiert und in ihrer Buchhaltung als umsatzsteuerbefreite Dienstleistungserlöse behandelt, obwohl diese Dienstleistungen als umsatzsteuerpflichtige Leistungen zu behandeln und auszuweisen sind. Aus diesem Sachverhalt ergibt sich, dass die Umsatzerlöse um T€ 1.406 sowie die Aufwandsposten "Aufwendungen für bezogene Leistungen" und "Sonstige Steuern" um T€ 646 bzw. um T€ 760 in der Gewinn- und Verlustrechnung zu hoch ausgewiesen sind. Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 4. Oktober 2010 PricewaterhouseCoopers
Helge Weiser, Wirtschaftsprüfer ppa. Kerstin Riewe, Wirtschaftsprüferin |
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