Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 230245
Eingetragen
23.6.1975
Branche
Herstellung von SportgerätenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Sportgeräten aller Art, insbesondere von Skistöcken und Plastikformartikeln.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Martin Rominger
seit 1.2.2019
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

LEKI Lenhart GmbH

Kirchheim unter Teck

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Amtsgericht Stuttgart

HRB 230245

Bilanz zum 31. Dezember 2012 (gemäß § 327 HGB)

Aktivseite

    Vorjahr
Euro TEuro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88.035,00 97
II. Sachanlagen 719.947,57 252
  807.982,57 349
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 791.077,15 726
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.261.053,39 8.319
III. Wertpapiere 1.657.510,85 1.662
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.010.302,15 813
  10.719.943,54 11.520
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.763,77 178
D. Aktive latente Steuern 1.373.545,00 -
  12.970.234,88 12.047
Passivseite    
    Vorjahr
  Euro TEuro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102
II. Bilanzgewinn 3.294.900,95 1.778
  3.397.159,33 1.880
B. Rückstellungen 2.513.176,66 982
C. Verbindlichkeiten 7.059.898,89 9.185
  12.970.234,88 12.047

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 gemäß § 327 HGB

  2012 2011
Euro Euro TEuro
1. Rohergebnis   10.123.933,03 9.757
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 2.517.686,55   2.452
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 398.556,88 2.916.243,43 384
davon für Altersversorgung 33.451,54 Euro (im Vorjahr 46.594,43 Euro)      
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   174.624,24 112
4. sonstige betriebliche Aufwendungen      
- Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.047,14   2
- übrige 5.046.651,40 5.048.698,54 5.661
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge      
- Erträge aus der Abzinsung 9.456,47   79
- übrige 67.469,66 76.926,13 68
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens   7.969,07 22
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen      
- Aufwendungen aus der Aufzinsung 4.400,00   1
- übrige 364.201,51 368.601,51 229
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.684.722,37 1.041
9. außerordentliche Aufwendungen   457.873,99 0
10. außerordentliches Ergebnis   -457.873,99 0
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag      
- tatsächliche Ertragsteuern   1.984.348,51 482
- latente Ertragsteuern   -1.373.545,00  
12. sonstige Steuern   15.171,99 5
13. Jahresüberschuss   1.516.620,86 554
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   1.778.280,09 1.224
15. Bilanzgewinn   3.294.900,95 1.778

Anhang zum 31. Dezember 2012 gemäß § 327 HGB

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der LEKI Lenhart GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Einzeln bewertbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Sammelposten der Jahre 2008 und 2009 für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als Euro 150,00 aber nicht mehr als Euro 1.000,00 wurden weiter planmäßig aufgelöst.

Die Wertpapiere im Umlaufvermögen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag beizulegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Zum Zwecke einer verlustfreien Bewertung wurden vereinzelt Altersabschläge vorgenommen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt.

Außer dem Wahlrecht, aktive latente Steuern zu aktivieren, wurden im Berichtsjahr keine Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte neu ausgeübt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird im Berichtsjahr erstmalig ausgeübt.

Passive latente Steuern sind nicht zu bilden, so dass kein saldierter Ausweis von aktiven und passiven latenten Steuern in der Bilanz vorliegt. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 28,78%.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Sachanlagevermögen/Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierte Abschreibung je Posten der Bilanz ergibt sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die kumulierte Abschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die Abschreibung des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel in einer gesonderten Spalte ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Steuerüberzahlungen, Darlehensforderungen und sonstige Forderungen erfasst. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 371.261,06.

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 1.778.280,09 enthalten.

Angaben zur Pensionsrückstellung (§ 285 Nr. 24, 25 HGB)

Auf Grund des plötzlichen Ablebens des geschäftsführenden Gesellschafters Klaus Lenhart wurde die Pensionsrückstellung aufgelöst. Sowohl der reine Rückstellungsbetrag als auch der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wurden ausgebucht. Der den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung übersteigende Teil der Versicherungsleistung wurde bei außerordentlichen Erträgen ausgewiesen.

Verbindlichkeitenspiegel

    davon mit einer Restlaufzeit
Stand zum 31.12.2012 kleiner 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit Euro Euro Euro Euro
aus Lief. u. Leist. 1.660.712 1.660.712 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 5.399.186 5.399.186 0 0
Summe 7.059.898 7.059.898 0 0

Besicherung von Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. lb HGB)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch üblichen Eigentumsvorbehalt besichert. Eine Besicherung der in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen gegenüber Gruppenunternehmen und Gesellschafter ist nicht erfolgt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Es bestanden am Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften oder der Bestellung von anderen Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Nutzungsverträgen sind alle aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanzierbar und sind für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

Außerordentliche Erträge

Die außerordentlichen Ertrage betreffen die Auflösung der Pensionrückstellung durch den Tod des ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführers sowie Versicherungsentschädigungen, die auf Grund des tödlichen Unfalls gezahlt wurden in Höhe von insgesamt Euro 457.873,99.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Im Umsatz sind Erträge aus Lizenzabrechnungen des Vorjahres in Höhe von Euro 236.600 und aus der Übertragung von Ideen mit Euro 115.000 enthalten. Die Zinsaufwendungen beinhalten periodenfremde Beträge in Höhe von Euro 120.319. Ferner enthält der Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag periodenfremde Beträge (Erläuterungen s.u.).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen sowohl das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als auch die Steuernachzahlungen auf Grund der steuerlichen Betriebsprüfung der Jahre 2006 bis 2010 in Höhe von Euro 1.111.354. Außerdem ist die Quellensteuer für Lizenzeinnahmen in Tschechien für das Jahr 2011 in Höhe von Euro 14.585 enthalten.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB beträgt Euro 1.373.545. Zum Bilanzstichtag unterliegt ausschließlich der Betrag des Bilanzgewinns aus der Aktivierung latenter Steuern der Ausschüttungssperre.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Bis zum 30. April des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den an diesem Tag verstorbenen Geschäftsführer Herrn Klaus Lenhart geführt. Seit diesem Tag ist Frau Waltraud Lenhart Geschäftsführerin der Gesellschaft.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden zum Bilanzstichtag Forderungen aus laufenden Verrechnungen In Höhe von Euro 20.337,06 gegenüber den Gesellschaftern ausgewiesen.

Des Weiteren beinhalten die sonstigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von insgesamt Euro 2.107.411,00. Diese resultierten in Höhe von Euro 307.411,00 aus sonstigen Verrechnungen und in Höhe von Euro 1.800.000,00 aus einem der Gesellschaft gewährten Darlehen. Im Berichtsjahr wurde ein Darlehensbetrag in Höhe von Euro 1.400.000,00 an die Gesellschafter zurückbezahlt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren in Betrieb der Gesellschaft 46 Arbeitnehmer beschäftigt.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Kirchheim, den 25. November 2013

Waltraud Lenhart, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

  Anschaffungskosten
Stand
01.01.2012
Zugänge Zugänge Umgliederung Abgänge Abgänge Umgliederung
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 440.806,06 52.766,50 9.928,00 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 9.928,00 0,00 0,00 0,00 9.928,00
  450.734,06 52.766,50 9.928,00 0,00 9.928,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 258.680,84 11.523,17 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 87.829,44 0,00 0,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.213.010,01 158.264,57 0,00 265.681,45 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.152,05 411.464,16 0,00 0,00 0,00
  1.605.672,34 581.251,90 0,00 265.681,45 0,00
  2.056.406,40 634.018,40 9.928,00 265.681,45 9.928,00
      Buchwert Buchwert
kumulierte Abschreiungen 31.12.2012 Geschäftsjahres-
abschreibung
31.12.2012 31.12.2011
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 415.465,56 (61.510,50) 88.035,00 86.851,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 (0,00) 0,00 9.928,00
  415.465,56 61.510,50 88.035,00 96279,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 184.409,65 (8.430,17) 85.794,36 82.701,36
2. technische Anlagen und Maschinen 77.152,44 (2.654,00) 10.677,00 13.331,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 939.733,13 (102.029,57) 165.860,00 110.017,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 (0,00) 457.616,21 46.152,05
  1.201.295,22 113.113,74 719.947,57 252.201,41
  1.616.760,78 174.624,24 807.982,57 348.980,41

Lagebericht 2012 Gemäß § 325 Abs. 1 HGB iVm. § 327 HGB

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Unser Betrieb ist vor allem auf den Handel mit Sportartikeln, insbesondere Ski-, Wander- und Nordic Walking-Stöcke spezialisiert, sowie den Vertrieb von Handschuhen und verschiedenen Accessoires.

Für das Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr erfolgreich. Die gute Auftragslage ermöglichte, trotz saisonaler Schwankungen und des Preisdrucks, wieder ein positives Ergebnis. Die Umsatzerlöse waren rückläufig. Der Wareneinsatz ging überproportional zurück, so dass ein Rohgewinn von rund T€ 10.000 erwirtschaftet werden konnte.

Der Personalbestand hat sich leicht erhöht. Die Personaleinsatzguote im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt bei etwas über 10%

Die Ertragslage ist weiterhin positiv. Nach Steuern können wir einen Überschuss von T€ 1.517. ausweisen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2.128 Teuro vom Einkommen und Ertrag des Geschäftsjahres 2012 durch periodenfremde Geschäftsvorfälle in Höhe von insgesamt 231 TEuro und durch außerordentliche Geschäftsvorfälle um 458 TEuro erhöht wurde.

Die Marktsituation ist weiterhin geprägt durch das veränderte Kaufverhalten der Endkunden über den Interneteinkauf. Der Entwicklung des Onlinehandels wurde mit einer gemeinsamen Verkaufsplattform für den Endverbraucher, zusammen mit unseren Kunden, Rechnung getragen.

Der Marktzugang unterliegt weder rechtlichen noch organisatorischen Beschränkungen. Da es sich bei den Produkten um Ausrüstung für Outdoor-Aktivitäten handelt, ist der Markt stark schwankungsanfällig für Trends, Kaufkraft und Konzentration.

Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr zurück. Dies ist vor allem auf den Alpin- und Langlaufbereich zurückzuführen. Zwei stark von der Schneelage abhängige Bereiche.

Langjährige Beziehungen mit Lieferanten und deren Produktionsunternehmen gewährleisten einen reibungslosen Beschaffungs- und Qualitätssicherungsprozess.

Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage hat sich aufgrund des erneut positiven Ergebnisses weiter verbessert.

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Unternehmen ist finanziell gut ausgestattet. Finanzverpflichtungen bestehen gegenüber nahestehenden Personen. Darüber hinaus bestehen keine externen Finanzverpflichtungen.

Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Debitoren- und Kreditorenziele wurden definiert und werden regelmäßig überwacht. Forderungsausfälle konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr durch ein pünktliches Finanzmanagement weitestgehend vermieden werden.

Die Kapitalstruktur des Unternehmens hat sich durch das positive Ergebnis im Geschäftsjahr 2012 verbessert. Ausschüttungen wurden in 2012 nicht vorgenommen.

Die Eigenkapitalquote hat sich im laufenden Geschäftsjahr auf ca. 29% erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen ca. 14% der Bilanzsumme.

Alle Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Fristen beglichen werden. Wertpapiere des Umlaufvermögens können kurzfristig liquidiert werden. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

Forschung und Entwicklung

Um weiterhin die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, hat die Produktentwicklung hinsichtlich der Faktoren Qualität, Funktionalität und Sicherheit eine hohe Priorität.

Nachtragsbericht

Die Marktsituation ist weiterhin geprägt durch einen hohen Sättigungsgrad.

Neben der erfolgreichen Produktpalette haben dazu insbesondere die guten langjährigen Beziehungen zu Lieferanten und Kunden beigetragen.

Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach Ablauf des Geschäftsjahres 2012 eingetreten sind und wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Chancen und Risiken

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen werden wir weiterhin in Zukunft die Forschung und Entwicklung durch Ausbau eines loyalen und qualifizierten Mitarbeiterstamms forcieren.

Dem Preiswettbewerb, der sich auch in den folgenden zwei Geschäftsjahren 2013 und 2014 am Markt, in unserem Segment der Sport und Freizeitartikel verstärken wird, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Die Marke soll insbesondere für hohe Qualität stehen, um im Markt mit hochpreisigen Produkten wirtschaftlich auch in den kommenden Jahren erfolgreich sein zu können.

Schwankungen am Rohstoffmarkt, die sich auch in den Einkaufspreisen niederschlagen, werden wir durch den Ausbau unserer vorausschauenden, strategischen Einkaufsplanung und unserer langjährigen guten Geschäftsverbindungen begegnen. Eine Erhöhung der Rohstoffpreise kann an die Kunden nicht weitergegeben werden. Ein Liquiditätsplan unterstützt hierbei die strategische Einkaufsplanung.

Kostenersparnisse sollen durch die weitere Optimierung der Geschäftsprozesse, die Erweiterung des EDV-Systems und durch Investitionen in das Gebäude erreicht werden, die einen zeitsparenden, übersichtlichen und effektiveren Ablauf der Geschäftsvorgänge ermöglichen.

Die Outdoor Branche ist unter anderem geprägt von Umwelteinflüssen. Spezielle Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind aber nicht erkennbar. Für das Unternehmen besteht eine Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunktur. Die weitere kontinuierliche Entwicklung ist davon abhängig, dass auch künftig Impulse aus dem Markt aufgenommen und sofort in neue Produkte oder Varianten umgesetzt werden.

Bei den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wird das Ziel verfolgt, Risiken durch laufende Überwachung des Forderungsbestand und ein funktionierendes Mahnwesen zu minimieren. Währungs- und Zinsänderungsrisiken werden aufgrund der überschaubaren Zahl der Geschäftsvorfälle in fremder Währung und der aufgenommenen Darlehen gering gehalten.

Prognose

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiter positiv.

Es wird trotz der schwierigen Wintersaison 2013, die durch die fehlende weitläufige Winterwetterlage noch negativ beeinflusst wurde, auch in 2013 und 2014 durch das innovative Schlaufen- und Handschuhsystem mit einem zufriedenstellenden Ergebnis gerechnet.

Unseren Zahlungsverpflichtungen können wir weiterhin fristgerecht nachkommen.

 

Kirchheim, den 25. November 2013

LEKI Lenhart GmbH

Waltraud Lenhart, Geschäftsführerin

"In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LEKI Lenhart GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Ludwigsburg, 25. November 2013

Gabler & Co GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Michael Jesinger, Wirtschaftsprüfer

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