REMEX Mannheim GmbHLiquidiert

76189 Karlsruhe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 703512
Vorher
Bilfinger Berger Entsorgung Süd GmbHRCM Abfallbehandlung GmbHREMEX CONMIN Mannheim GmbH
Eingetragen
10.12.2004
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenBeseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der AbfallbewirtschaftungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
die Planung, Errichtung und der Betrieb von Anlagen zu thermischen und biologischen Behandlung von verunreinigten Böden sowie anderer Abfälle und die Beseitigung von Altlasten.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bilfinger Berger Entsorgung GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilfinger Berger Entsorgung GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

REMEX Mannheim GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31. Dezember 2020

REMEX Mannheim GmbH, Mannheim

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagevermögen 168.923,00 206.480,00
168.923,00 206.480,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.420.530,05 2.028.923,84
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 128,66 228,42
2.420.658,71 2.029.152,26
C. Aktive latente Steuern 49.928,77 42.621,76
2.639.510,48 2.278.254,02

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 429.815,73 429.815,73
III. Gewinnrücklagen 2.924,61 2.924,61
IV. Gewinnvortrag 747.752,01 676.468,53
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 241.503,57 71.283,48
1.446.995,92 1.205.492,35
B. Rückstellungen 895.502,82 859.216,90
C. Verbindlichkeiten 297.011,74 213.544,77
2.639.510,48 2.278.254,02

Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2020

REMEX Mannheim GmbH, Mannheim

Registergericht Mannheim

Handelsregister-Nummer HRB 703512

I. GRUNDLAGEN

Die REMEX Mannheim GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden zum Teil in Anspruch genommen.

II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen er- weitert/geändert:

In der Bilanz:

gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

in der Gewinn- und Verlustrechnung:

Einfügen der Zwischensummen Gesamtleistung, Rohergebnis und Ergebnis vor Steuern;

Wegfall des Ausweises der sonstigen Steuern.

Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 01. Januar 2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen.

Bei Anlagegütern, die nach dem 01. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Gebäude 12 Jahre
Maschinen, maschinelle Anlagen 3-14 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Langfristig unverzinsliche Forderungen werden zum Barwert angesetzt.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung bewertet.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 224.068,13 € (i. Vj. 41.775,25 €).

Die Forderungen gegen Gesellschafter schließen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 168.499,43 € (Vorjahr: 35.776,12 €) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 168.499,43 € (Vorjahr: 35.776,12 €) ein.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 49.928,77 € aus der Aktivierung latenter Steuern sowie ein Betrag von 28.493,00 € aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt.

Pensionsrückstellungen:

Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag enthält ausschließlich Verpflichtungen aus Pensionszusagen.

Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31.12.2020 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 28.493,00 €.

Verbindlichkeiten:

Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern schließen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 101.422,59 € (Vorjahr: 37.203,18 €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 101.422,59 € (Vorjahr: 37.203,18 €) ein.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht besichert.

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen

Im Berichtsjahr 2020 waren durchschnittlich 5 (Vorjahr 5) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

Restlaufzeiten
Gesamt ≤ 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
- aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 1.656.547,88 139.881,12 323.266,76 1.193.400,00
davon mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
- aus sonstigen Verträgen 34.031,64 34.031,64 0,00 0,00
davon mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen 34.031,64 34.031,64 0,00 0,00
1.690.579,52 173.912,76 323.266,76 1.193.400,00

V. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

 

Mannheim, den 24.03.2021

REMEX Mannheim GmbH

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