SolidCAM Additive GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Leditzky seit 5.8.2024 | Geschäftsführer |
Emil Dr. Somekh seit 12.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.21% | |
R*** B** D**** | 4.73% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SolidCAM GmbHSchrambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die 1994 durch Dr. Emil Somekh gegründete Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 83 Mitarbeiter (Vorjahr: 79) beschäftigt, die auf die Hauptverwaltung und das Schulungszentrum in Schramberg und die Niederlassungen in 83026 Rosenheim, 92318 Neumarkt, 74889 Sinsheim, 57072 Siegen, 98527 Suhl-Friedberg und 48477 Hörstel verteilt sind. In unserem Hauptsitz in Schramberg und den Niederlassungen Rosenheim und Suhl haben wir zusätzlich zu den Büroräumen auch Technologiezentren mit diversen CNC-Fräs-, Langdreh- und Drehfräsmaschinen eingerichtet. Auf diese Maschinen in den Technologiezentren werden immer wieder Partnerveranstaltungen und Workshops mit (potentiellen) Kunden durchgeführt. Die SolidCAM GmbH ist für den Vertrieb der CAM-Software in Deutschland, Österreich und Schweiz zuständig. Diese werden entweder durch eine der oben aufgeführten Niederlassungen direkt oder durch einen der Partner/Händler an die Anwender vertrieben. Die Software wird extern bei der SolidCAM Ltd. (Israel) bezogen. SolidCAM Ltd. spezialisiert sich seit ihrer Gründung auf die Entwicklung von CAM-Systemen und Anwendungen. Diese werden für die Ansteuerung von CNC-Fräs-, Langdreh- und Drehfräsmaschinen eingesetzt. Die Erfolgsstrategie, SolidCAM in die weltweit bedeutendsten 3D CAD-Systeme Solidworks und Autodesk Inventor zu integrieren, hat auch zu einem stetigen Wachstum der Gesellschaft auf dem deutschen Markt geführt. Die SolidCAM GmbH zählt heute aus Sicht der Geschäftsführung zu den führenden CAD/CAM Lösungsanbietern für die zerspanende Produktion in Deutschland. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen II.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation, beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Zudem zeigten sich im Jahresverlauf in den monatlichen Inflationsraten auf der Verbraucherebene Sondereffekte auch infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen. So milderten die Entlastungsmaßnahmen die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab. Aufgrund der weiterhin hohen Inflation erhöhte sich der EZB-Leitzins entsprechend. Lag dieser im Dezember 2022 noch auf 2,5% wurde dieser in mehreren Schritten auf bis zu 4,5% im September 2023 erhöht. II.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Laut der globalen CAM-Marktanalyse von CIMdata wuchs die CAM-Branche im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 4,1%. Gegenüber dem Vorjahr ist der Gesamtumsatz an Software und Dienstleistungen etwa von 2,59 auf 2,702 Milliarden US-Dollar gestiegen. (Quelle: CIMdata 2024 Market Analysis, Seite 13ff) Die Analyse der verschiedenen Märkte zeigt auf, dass die globale Aufteilung der Umsätze folgendermaßen ist: EMEA: 47,2% (Vj. 46,4%), Amerika: 31,0% (30,5%), Asien: 21,7% (23,0%). Die Verteilung zum Vorjahr hat sich somit nur leicht verändert. Betrachtet man nun die europäischen Ergebnisse, so stellt man fest, dass Deutschland mit einem Anteil von 35.4% weiterhin an erster Stelle steht und den Anteil gegenüber dem Vorjahr noch etwas ausbauen konnte (34,8%). Es folgen Großbritannien mit 13.9% (13,1%) und Frankreich mit 12.6% (13,7%). II.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Auftragsentwicklung Die Nachfrage nach den Produkten (Auftragseingang ohne Wartung) der SolidCAM GmbH ist im Berichtsjahr insgesamt um 7,2 % gestiegen. Umsatzentwicklung Der Umsatz ist ebenfalls gegenüber dem Vorjahr um 10,8 % gestiegen und erfüllt unsere Erwartungen. Die Umsatzerlöse verteilen sich im Wesentlichen auf die einzelnen Bereiche Software, Wartung, Hotline, Schulung, Postprozessoren (PP), Installation, Consulting, Provisionen und sonstige Erlöse. III. Lage des Unternehmens III.1 Ertragslage Die SolidCAM GmbH hat 2023 einen Jahresüberschuss von 527.207,19 € (i.Vj. 61.245,12 €) erwirtschaftet. Vorjahr beeinflusste eine außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen das Ergebnis erheblich (406 T€). Im Berichtsjahr erfolgte ebenfalls eine Abwertung in Höhe von 89 T€. Die weitere Ergebnisverbesserung ist federführend auf den gesteigerten Umsatz zurückzuführen. Bezogen auf die Betriebsleistung (Umsatzerlöse vermindert um Bestandsveränderung Aufträge in Arbeit) betrug die Materialaufwandsquote 37,6% (i. Vj. 38,4%). Davon waren für den Wareneinkauf von Software und Wartung 97,8% (i. Vj. 97,2%), welche hauptsächlich von der SolidCAM Ltd. bezogen wurde. Die Personalaufwandsquote liegt bei 41,3% (i. Vj. 39,9%) und die KFZ-Kostenaufwandsquote bei 3,8% (i. VJ. 3,7%). III.2 Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital der SolidCAM GmbH zum 31. Dezember 2023 beträgt 6,7 Mio € (i. Vj. 6,2 Mio. €). Die Eigenkapitalquote belief sich somit per 31.12.2023 auf 63 % (i. Vj. 69 %). Die Bilanzsumme erhöhte sich um 1,7 € Mio € auf 10,65 Mio. € (i. Vj. 8,95 Mio. €). Die Verbindlichkeiten betragen 1,0 Mio €. (i. Vj. 0,54 Mio €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, abzüglich Wertberichtigungen liegen bei 10,6% (i. Vj. 11,0 %) in Relation zur Bilanzsumme. Die Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt im Durchschnitt 29 Tage (Vorjahr 28 Tage). Mahnläufe finden im 2 wöchentlichen Rhythmus statt. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden pünktlich unter Berücksichtigung der eingeräumten Skontofrist beglichen. Es finden wöchentlich Zahlläufe statt. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Vermögenslage im Jahr 2023 insgesamt weiter positiv entwickelt hat. Die Finanzlage ist auch weiterhin gleichbleibend stabil. III.3 Investitionen Im Hauptsitz Schramberg wurden Teilbereiche im Untergeschoss renoviert. Ebenso wurden sanitäre Anlagen im Schulungsbereich erneuert. Auch wurden für die Schulungszentren Süd, Nord-West und Nord neue Hardware angeschafft. Laufende Ersatzanschaffungen für IT-Hardware für Technik und Vertrieb sind jährlicher Investitionsbestandteil. Für die Technikzentren in Schramberg und Rosenheim wurde in neue Einrichtungsgegenstände investiert. Für das Schulungszentrum in Schramberg wurden auch neue Büromöbel angeschafft. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von 259 T€ wurden nicht fremdfinanziert, sondern direkt aus den Zahlungsmittelflüssen des operativen Geschäftes bedient. Das Wertpapierdepot verminderte sich um ca. 89 T€ (Abschreibung). IV. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken IV.1 Chancen und Risiken Marktrisiken (Absatz und Beschaffung) Im Rückblick zeigte sich das Jahr 2023 als wirtschaftlich anspruchsvolles, aber gleichzeitig chancenreiches Geschäftsjahr für die SolidCAM GmbH. Die allgemeine Investitionszurückhaltung in der Industrie - ausgelöst durch hohe Energiekosten, inflationsbedingte Preissteigerungen und das weiterhin erhöhte Zinsniveau - stellte auch für unser Geschäftsumfeld eine Belastung dar. Dennoch konnten wir diese Herausforderungen durch unsere breite Kundenbasis und stabile Marktposition erfolgreich abfedern. Besonders in den Bereichen Medizintechnik, Forschung und Luft- und Raumfahrt zeigte sich eine stabile Nachfrage, während der klassische Maschinenbau und Teile des Werkzeugbaus spürbar zurückhaltender agierten. Unsere strategische Entscheidung, frühzeitig auch Lösungen für komplexe Drehfräszentren und Langdrehmaschinen anzubieten, wirkte sich 2023 erstmals messbar positiv auf Auftragseingang und Softwareumsatz aus. Unsere Software erwies sich in diesem Umfeld als wichtiger Hebel zur Produktivitätssteigerung und Automatisierung - insbesondere bei Unternehmen, die mit Personalengpässen und steigenden Stückkosten konfrontiert waren. Die zunehmende Nachfrage nach End-to-End-Lösungen für die digitale Werkstatt stärkte unser Profil als Technologie- und Beratungspartner. Auf der Beschaffungsseite konnten wir durch unsere langfristigen Lizenzverträge mit SolidCAM Ltd. stabile Einkaufskonditionen sichern. Währungsschwankungen und inflationäre Effekte auf der Zuliefererseite blieben somit im Jahr 2023 für uns weitgehend ohne relevante Auswirkungen. Das Risiko eines Nachfragerückgangs nach CAM-Software war aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit zwar grundsätzlich vorhanden, blieb in unserem Fall jedoch kalkulierbar und wurde durch die wachsende Bedeutung digitalisierter Fertigungsprozesse weitgehend kompensiert. Adressausfallrisiken Grundsätzlich besteht das Risiko, dass Kundenforderungen nicht fristgerecht bezahlt werden oder gar komplett ausfallen. Dem Risiko, dass Kundenforderungen nicht fristgerecht oder gar nicht bezahlt werden, begegnen wir durch unser Forderungsmanagement. Dabei stehen Kundenbonitätsprüfungen am Anfang jeder Geschäftsbeziehung bei Neukunden. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diesen in der Folge nachgegangen. Personalrisiken Ein großer Teil unserer Belegschaft, einschließlich aller Führungsebenen, besteht aus langjährigen, eng mit dem Unternehmen verbundenen Mitarbeitern. Unsere Fluktuationsrate im Jahr 2023 betrug nur 7,0% (Vorjahr 7,2%). Dank einer sorgfältigen Personalplanung können wir flexibel auf Marktveränderungen oder Unternehmensumstrukturierungen reagieren. Beteiligungsrisiko Unsere Aktien (Nebengeschäfte) unterliegen einem Dividenden- und Kursrisiko. Die Anschaffung der Aktien erfolgt ausschließlich aus freier Liquidität. Lieferantenrisiko Grundsätzlich unterliegen wir auch dem Risiko der Verfügbarkeit von Dienstleistungen und Lieferungen unserer Lieferanten. In den Fällen, in denen es möglich ist, diversifizieren wir Lieferantenbeziehungen. IV.2 Prognosebericht - Ausblick auf 2024 & 2025 Rückblickend zeigte sich bereits im Jahr 2022, dass der Ukraine-Krieg erhebliche Auswirkungen auf Industrie, Energiekosten und Investitionsverhalten hatte. Diese Rahmenbedingungen prägten auch das Jahr 2023, wobei sich unsere Kunden trotz der Herausforderungen insgesamt investitionsbereit zeigten. Die EMO in Hannover im Herbst 2023 unterstrich dieses Bild - sie war ein starker Branchentreffpunkt und zeigte klar, dass digitale Fertigungslösungen weiterhin gefragt sind. Der Schulungsumsatz lag 2023 mit einem Zuwachs von +47 ?% gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau. Dies war vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Unternehmen coronabedingt aufgeschobene Schulungsmaßnahmen nachholten. Für die Jahre 2024 und 2025 zeichnet sich jedoch eine Normalisierung ab. Gleichzeitig beobachten wir eine zunehmende Verlagerung in Richtung digitaler Schulungsformate und E-Learning-Plattformen, auf die wir mit entsprechenden Angeboten reagieren. Unsere strategische Ausrichtung auf komplexe Drehfräszentren und Langdrehmaschinen hat sich bestätigt. Die Nachfrage nach leistungsfähiger CAM-Software und individuellen Postprozessoren ist in diesen Segmenten weiterhin stark steigend. Durch regelmäßige Software-Releases - ein Hauptrelease pro Jahr sowie mehrere unterjährige Servicepacks - konnten wir flexibel auf Marktanforderungen reagieren und neue Funktionen zeitnah zur Verfügung stellen. Ein wichtiger Wachstumstreiber im Jahr 2024 war die signifikante Steigerung des Softwareverkaufs (+41,8 ?%). Wesentlichen Anteil hatte dabei ein türkischer Großkunde, der seit Juli 2024 direkt durch die SolidCAM GmbH betreut wird. Diese Akquise wird sich langfristig auch positiv auf unsere Wartungserlöse auswirken. Die Messeaktivitäten hielten sich 2023 auf dem gleichen quantitativen Niveau wie im Vorjahr. Da die AMB 2023 nicht stattfand, reduzierten sich die Messeausgaben gegenüber 2022 um rund 90 ?T€. Im Jahr 2024 lag der Fokus wieder verstärkt auf großen Präsenzveranstaltungen, insbesondere der AMB in Stuttgart. Insgesamt blieben die Messekosten 2024 auf dem Niveau des Vorjahres. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein Betriebsergebnis in vergleichbarer Höhe zum Vorjahr. Trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten wir unser Umsatzniveau halten und die Kosten weitgehend stabil steuern. Unter Berücksichtigung der im Vorjahr erfolgten außerplanmäßigen Abschreibung ergibt sich eine spürbare Verbesserung des Betriebsergebnisses. Die Liquidität der SolidCAM GmbH ist weiterhin stabil und langfristig gesichert. Rücklagen und laufende Einnahmen aus dem Wartungsgeschäft ermöglichen uns auch 2025 notwendige Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren. Risiken für unsere Geschäftsentwicklung oder den Fortbestand des Unternehmens bestehen aus heutiger Sicht nicht. Ausblick auf 2024 Das Geschäftsjahr 2025 verläuft bislang unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die anhaltende Absatzschwäche in der Automobilindustrie, traditionell einer der wichtigsten Industriezweige in Deutschland, sowie zunehmende geopolitische Spannungen dämpfen die gesamtwirtschaftliche Dynamik deutlich. Insbesondere bei mittelständischen Kunden beobachten wir eine spürbare Zurückhaltung bei Neuinvestitionen, was sich unmittelbar auf den Auftragseingang auswirkt. Zwar bleibt das generelle Auftragsvolumen auf einem hohen Niveau, viele Investitionen werden jedoch verzögert oder nur in Teilprojekten umgesetzt. Dies führte im ersten Halbjahr 2025 zu einem spürbaren Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Eine moderate Erholung im zweiten Halbjahr erscheint möglich, jedoch ist aus heutiger Sicht nicht davon auszugehen, dass die Rückstände vollständig aufgeholt werden können. Die Geschäftsleitung sieht die die Entwicklung der strategischen Positionierung der SolidCAM GmbH unverändert positiv. Unsere Softwarelösung hat sich in den vergangenen Jahren als zentrale Plattform zur Programmierung unterschiedlichster CNC-Maschinen in Fertigungsbetrieben etabliert. Im Vergleich zu vielen Insellösungen am Markt bietet SolidCAM die notwendige Flexibilität und Tiefe, um Maschinen unterschiedlichster Hersteller und Technologien durchgängig zu steuern. Diese Alleinstellung konnten wir 2022 und 2023 bereits erfolgreich nutzen, um Schlüsselkunden von anderen Systemen zu SolidCAM zu migrieren. Dieser Trend setzt sich auch 2025 fort. Ein besonderer Wachstumstreiber ist weiterhin der Bereich der additiven Fertigung. Durch die enge Kooperation mit der SolidCAM Additive GmbH gelingt es uns, das Thema „CNC meets Additive“ nicht nur technologisch, sondern auch praxisnah in die Werkstätten unserer Kunden zu bringen. Workshops, Beratung und konkrete Integrationsprojekte erleichtern unseren Bestandskunden den Zugang zur additiven Fertigung. Erste realisierte Kundenprojekte bestätigen das hohe Potenzial dieser Partnerschaft. Die im Lagebericht getroffenen Einschätzungen basieren auf dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Berichterstellung und den aktuell verfügbaren Daten. Wie bei allen zukunftsbezogenen Aussagen gilt: Externe Einflüsse wie wirtschaftliche Entwicklungen, politische Entscheidungen oder technologische Disruptionen können zu Abweichungen führen.
Schramberg, den 03. November 2025 gez. Dr. Emil Somekh gez. Michael Leditzky BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangA. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registerbericht scroll
B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. In Ergänzung zum gesetzlichen Gliederungsschema werden im Finanzanlagevermögen die von der Gesellschaft gehaltenen Genossenschaftsanteile separat in einer eigenen Position ausgewiesen. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden. Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Positionen des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. I. ANLAGEVERMÖGEN Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Anlagegüter werden überwiegend linear abgeschrieben. Von dem Bewertungswahlrecht nach § 6 Abs. 2 EStG (volle Absetzung der Geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung) wird im vollen Umfang Gebrauch gemacht. Die Anschaffungswerte werden im Anlagenspiegel erst nach Beendigung der Nutzungsdauer als Abgang ausgewiesen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, erfolgte eine Abschreibung auf den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. II. UMLAUFVERMÖGEN Das Vorratsvermögen wurde zu durchschnittlichen Anschaffungskosten (RHB) sowie Herstellungkosten (in Arbeit befindliche Aufträge) unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. III. RÜCKSTELLUNGEN Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen) werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen können. IV. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. D. Angaben zu Posten der Bilanz I. ANGABEN ZUR AKTIVSEITE 1. Anlagevermögen Das Finanzanlagevermögen wurde um eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Absatz 3 Satz 5 und 6 HGB in Höhe von 89.385,59 € gemindert. Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände scroll
scroll
II. ANGABEN ZUR PASSIVSEITE 1. Sonstige Rückstellungen Unter dieser Bilanzposition sind folgende Einzelwerte ausgewiesen: scroll
2. Verbindlichkeiten scroll
scroll
E. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt § 275 (2) HGB. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird verzichtet § 286 (2) HGB. F. SONSTIGE ANGABEN I. ANGABEN ÜBER ARBEITNEHMER (Jahresdurchschnitt) scroll
II. ANGABEN ZU DEN ORGANEN DER GESELLSCHAFT Zum Geschäftsführer war während des gesamten Geschäftsjahres bestellt: Dr. Emil Somekh, Software-Ingenieur. Der Geschäftsführer ist befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers. III. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE NACH § 251 HGB Es liegen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB vor. IV. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN NACH § 285 NR. 3 HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen jährlich 312 T€. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen jährlich 209 T€. V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet. VI. VORSCHLAG ZUR ERGEBNISVERWENDUNGDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss wie folgt zu verwenden: scroll
Schramberg, den 03. November 2025 gez. Dr. Emil Somekh gez. Michael Leditzky Anlagenspiegel scroll
scroll
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sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SolidCAM GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SolidCAM GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SolidCAM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 03. November 2025 DR. NEUMANN UND PARTNER MBB Gatz, Wirtschaftsprüfer |
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