WSE-CNC Technologie GmbH

Gewerbepark 1, 94116 Hutthurm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 6425
Eingetragen
28.10.2003
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten StoffenHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Fertigung von Metallserienteilen für die Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Werner Weishäupl
seit 3.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

94545 Hohenau, Schulstraße 4
12.500 €
50.00%
94501 Aidenbach, Hollerbach 5
12.500 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
35.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WSE-CNC Technologie GmbH

Hutthurm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36,00 452,00
36,00 452,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.534.100,58 4.905.884,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.400.435,00 2.115.603,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 234.874,00 208.630,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 125.700,00
7.169.409,58 7.355.817,58
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.024.165,19 1.524.165,19
1.024.165,19 1.524.165,19
8.193.610,77 8.880.434,77
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.346.684,70 1.491.782,73
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 992.059,12 765.064,56
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 325.570,70 452.935,17
2.664.314,52 2.709.782,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.738.842,52 9.904.231,78
2. Sonstige Vermögensgegenstände 357.617,72 412.496,95
7.096.460,24 10.316.728,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.358.866,34 8.373.441,44
25.119.641,10 21.399.952,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.209,48 7.828,33
33.321.461,35 30.288.215,73

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.025.000,00 1.025.000,00
II. Gewinnvortrag 21.341.777,54 18.778.891,81
III. Jahresüberschuss 5.633.983,75 5.333.683,55
28.000.761,29 25.137.575,36
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.067.234,40 525.406,07
2. Sonstige Rückstellungen 1.296.215,07 1.353.262,69
2.363.449,47 1.878.668,76
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.551.217,69 2.620.325,19
2. Sonstige Verbindlichkeiten 406.032,90 651.646,42
2.957.250,59 3.271.971,61
33.321.461,35 30.288.215,73

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 53.552.589,83 52.579.341,65
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 99.630,09 566.341,46
3. Sonstige betriebliche Erträge 66.263,82 135.722,78
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -32.690.705,21 -32.763.047,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.085.234,29 -4.460.687,51
-37.775.939,50 -37.223.734,99
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.614.605,71 -4.751.408,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.076.888,66 -886.395,72
davon für Altersversorgung: EUR -17.186,10 (Vj: EUR -18.000,65)
-5.691.494,37 -5.637.804,68
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.424.014,28 -1.808.230,85
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.424.014,28 -1.040.416,50 -1.808.230,85 -1.158.048,12
Ordentliches Betriebsergebnis 7.786.619,09 7.453.587,25
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 79.714,96 7.970,82
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -311,00 -150,00
Finanzergebnis 79.403,96 7.820,82
Ergebnis vor Steuern 7.866.023,05 7.461.408,07
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.216.617,62 -2.112.269,17
11. Ergebnis nach Steuern 5.649.405,43 5.349.138,90
12. Sonstige Steuern -15.421,68 -15.455,35
13. Jahresüberschuss 5.633.983,75 5.333.683,55
14. Bilanzgewinn 5.633.983,75 5.333.683,55

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der WSE - CNC Technologie GmbH, Hutthurm

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der WSE CNC-Technologie GmbH, Hutthurm, wurde nach den aktuellen allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Firma ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Passau mit der Nummer HRB 6425 eingetragen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft im Berichtsjahr 2023 eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen im Berichtsjahr wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die zu Grunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an den amtlichen AfA-Tabellen. Soweit Maschinen im Mehrschichtbetrieb eingesetzt werden, werden kürzere Nutzungsdauern angenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung (Altfälle) erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von 800,00 Euro werden in Analogie zu den steuerlichen Vorschriften sofort abgeschrieben.

Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlichen dauerhaften Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

In den Vorräten haben wir die Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe zum letzten Einkaufspreis bilanziert. Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt, die ausgehend von den erzielbaren Verkaufserlösen retrograd ermittelt werden. Die so hergeleiteten Herstellungskosten umfassen neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen.

Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine pauschale Vorsorge in Höhe von 1 % gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert bzw. Anschaffungskosten bilanziert.

Latente Steuern

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe, der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Die potenzielle Steuerlatenz auf Rückstellungen (Aktive latente Steuern) bei einem kombinierten Steuersatz i. H. v. 30 % beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 38. Vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2. HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Ein Ausweis von aktiv latenten Steuern erfolgt demnach nicht.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordene ungewisse Verbindlichkeiten, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Bei der Bewertung wird von einer Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Angaben zu den einzelnen Bilanzposten

AKTIVA

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe

Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe gingen im Berichtsjahr auf TEUR 1.347 (i. Vj. TEUR 1.492) zurück. Die Bewertung erfolgt gemäß Handelsrecht zu Anschaffungskosten. Es wurden die letzten Einkaufspreise zu Grunde gelegt.

Unfertige Erzeugnisse

Die unfertigen Erzeugnisse betragen im Berichtsjahr TEUR 992 (i. Vj. TEUR 765). Diese wurden zu den Herstellungskosten bewertet.

Fertige Erzeugnisse

Die fertigen Erzeugnisse belaufen sich im Berichtsjahr TEUR 326 (i. Vj. TEUR 453). Bei dieser Position ist ein Rückgang von TEUR 127 zu verzeichnen. Die fertigen Erzeugnisse wurden gemäß den Vorschriften des HGB zu den Herstellungskosten bewertet.

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.739 (i. Vj. TEUR 9.904) haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Es wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 59 (i. Vj. TEUR 87) gebildet. Weitere Korrekturen oder Einzelwertabschreibung waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Stromsteuerentlastung TEUR 60 (i. Vj. TEUR 60) und Forderungen gegenüber Versicherungen TEUR 254 (i. Vj. TEUR 254) ausgewiesen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 358 (i. Vj. TEUR 412) haben TEUR 254 (i. Vj. TEUR 254) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse

Die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 15.359 (i. Vj. TEUR 8.373).

PASSIVA

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt, wie im Vorjahr TEUR 1.025. Unter Berücksichtigung der im Jahr 2023 beschlossenen Gewinnausschüttung mit TEUR 2.771 steig der Gewinnvortrag durch Zurechnung des Vorjahresgewinns auf TEUR 21.342 (i. Vj. TEUR 18.779) an.

Steuerrückstellungen

Die Position Steuerrückstellung enthält Beträge für Gewerbesteuer 2023 in Höhe von TEUR 468, Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 574 sowie Steuern aus Vorjahren in Höhe von TEUR 496.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.296 (i. Vj. TEUR 1.353) setzen sich im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Personalkosten mit TEUR 215 (i. Vj. TEUR 217), Urlaubsrückstellungen mit TEUR 436 (i. Vj. TEUR 381), Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten mit TEUR 490 (i. Vj. TEUR 490), Gewährleistungsrückstellungen mit TEUR 70 (i. Vj. TEUR 68) und Rückstellungen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses mit TEUR 63 (i. Vj. TEUR 58) zusammen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.551 (i. Vj. TEUR 2.620). Davon haben TEUR 2.551 (i. Vj. TEUR 2.620) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 406 (i. Vj. TEUR 652) setzen sich im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten Lohn und Gehalt für Dezember 2023 in Höhe von TEUR 232 (i. Vj. TEUR 250) und Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer für Dezember 2023 in Höhe von TEUR 25 (i. Vj. TEUR 37) zusammen. Zusätzlich sind in den sonstigen Verbindlichkeiten Umsatzsteuerverbindlichkeiten aus den Voranmeldungen November und Dezember 2023 in Höhe von TEUR 147 sowie der Jahreserklärung (i. Vj. TEUR 309) enthalten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 406 (i. Vj. TEUR 652) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeitenspiegel

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Gesamt bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre
EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 2.551.217,69 2.551.217,69 0,00
und Leistungen (Vorjahr) (2.620.325,19) (2.620.325,19) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 406.032,90 406.032,90 0,00
(Vorjahr) (651.646,42) (651.646,42) (0,00)
Art der Verbindlichkeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 0,00
und Leistungen (Vorjahr) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00
(Vorjahr) (0,00)

Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 53.553 (Vj. TUR 52.579) verteilen sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographischen Märkten wie folgt:

2023 2022
TEUR TEUR
Fertigungsverfahren
Drehen 22.904 23.596
Fräsen 30.649 28.983
53.553 52.579
2023 2022
TEUR TEUR
Märkte
Inland 40.797 38.958
EU 10.066 11.551
Drittland 2.690 2.070
53.553 52.579

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 66 (i. Vj. TEUR 136) enthalten Erträge aus verrechneten Sachbezügen in Höhe von TEUR 47.

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 37.776 (i. Vj TEUR 37.224) setzt sich zusammen aus der Position Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren in Höhe von TEUR 32.691 (i. Vj. TEUR 32.763) sowie Aufwendungen für bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 5.085 (i. Vj. TEUR 4.461).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Kosten für Leiharbeiter in Höhe von TEUR 1.515 (i. Vj. TEUR 1.176), aus Reparaturen/Instandhaltungen von Anlagen/Maschinen in Höhe von TEUR 1.049 (i. Vj. TEUR 935), sowie aus Maschinenwerkzeugen in Höhe von TEUR 866 (i. Vj. TEUR 854).

Personalaufwand

Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 5.691 (i. Vj. TEUR 5.638) setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern in Höhe von TEUR 4.615 (i. Vj TEUR 4.751) sowie soziale Abgaben in Höhe von 1.077 (i. Vj. 886).

In den sozialen Aufwendungen sind freiwillige soziale Aufwendungen in Höhen von TEUR 216 (i. Vj. TEUR 19) aus Inflationsausgleichsprämien enthalten. Aufwendungen aus Altersvorsorge betreffen TEUR 17 (Vj. TEUR 18).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsverluste in Höhe von TEUR 40 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 125,50
Angestellte 6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 131,50
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 109,50
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 22,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Werner Weishäupl Dipl. Ingenieur
Herr Josef Rott Industriemeister

Die Gesellschaft hat keine weiteren Organe.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 15; es betrifft ausschließlich Leistungen für die Durchführung der Jahresabschlussprüfung.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ein, über die zu berichten wäre.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 5.633.983,75 (i. Vj. EUR 5.333.683,55) zusammen mit dem Gewinnvortrag EUR 21.341.777,54 (i. Vj. EUR 18.778.891,81) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hutthurm, den 31. März 2025

Werner Weishäupl

Josef Rott

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.493,20 0,00 0,00 0,00 11.493,20
11.493,20 0,00 0,00 0,00 11.493,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.154.290,38 0,00 0,00 0,00 8.154.290,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.986.796,40 1.101.645,51 5.317,48 125.700,00 24.208.824,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.170.209,77 135.545,77 17.262,14 0,00 1.288.493,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 125.700,00 0,00 0,00 -125.700,00 0,00
32.436.996,55 1.237.191,28 22.579,62 0,00 33.651.608,21
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.524.165,19 0,00 500.000,00 0,00 1.024.165,19
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.524.165,19 0,00 500.000,00 0,00 1.024.165,19
33.972.654,94 1.237.191,28 522.579,62 0,00 34.687.266,60
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Abschreibungen Berichtsiahr Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.041,20 416,00 0,00 11.457,20
11.041,20 416,00 0,00 11.457,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.248.405,80 371.784,00 0,00 3.620.189,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.871.193,40 942.512,51 5.316,48 21.808.389,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 961.579,77 109.301,77 17.262,14 1.053.619,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
25.081.178,97 1.423.598,28 22.578,62 26.482.198,63
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
25.092.220,17 1.424.014,28 22.578,62 26.493.655,83
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36,00 452,00
36,00 452,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.534.100,58 4.905.884,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.400.435,00 2.115.603,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 234.874,00 208.630,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 125.700,00
7.169.409,58 7.355.817,58
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.024.165,19 1.524.165,19
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
1.024.165,19 1.524.165,19
8.193.610,77 8.880.434,77

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

WSE-CNC Technologie GmbH, Hutthurm

A. Grundlagen

1. Geschäftsmodell

Die WSE-CNC Technologie GmbH (im Folgenden "Gesellschaft" genannt) wurde am 14. Oktober 2003 gegründet und hat ihren Sitz in Hutthurm im Landkreis Passau. Die Gesellschaft ist im Handelsregister unter der HR-Nr.: HRB 6425 eingetragen. Der Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft liegt in der Fertigung von Metallserienteilen sowie Sonderanfertigungen für den Fahrzeugbereich. Die Gesellschaft ist in diesem Produktionsbereich auf CNC-gestützte Dreh- und Fräsarbeiten spezialisiert. Das Unternehmen betätigt sich nicht im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft konnte im Jahr 2023 um 3,3 % zulegen. Im Vorjahr war ein Wachstum von 3,5 % zu verzeichnen. 1 Die EU hatte hingegen im Berichtszeitraum nur einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 0,4 %. Deutschland als Standort der Gesellschaft war im Berichtsjahr 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % unter dem EU-Durchschnitt angesiedelt. 2 Im Vorjahr war ein Wirtschaftswachstum von 1,9 % zu verzeichnen. 3

1 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweitenbruttoinlandsprodukts/
2 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/250161/umfrage/wachstum-desbruttoinlandsprodukts-bip-in-den-eulaendern/# :~: text=Im%20Jahr%202022%20steigt%20das%20reale%20BIP%20in,im%20Jahr%20202 2%20um%20rund%2012%20Prozent%20steigt.
3 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html#:~: text=WIESBA DEN%20%E2%80%93%20Das%20preisbereinigte%20Bruttoinlandsprodukt%20%28BIP%29%20war %20im,im%20Vorjahr.%20Kalenderbereinigt%20betrug%20das%20Wirtschaftswachstum%202%2C0 %20%25.

Für das Jahr 2024 wird mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,2 % gerechnet. Auch für das Jahr 2025 wird mit einem Wirtschaftswachstum in dieser Höhe gerechnet. 4

Für Deutschland rechnet die Bundesregierung in 2024 mit einem Rückgang von 0,2 %. In 2025 geht die Bundesregierung von einem leichten Wachstum von 1,1 % aus. 5

Der Markt für schwere Nutzfahrzeuge, in dem die Gesellschaft überwiegend tätig ist, konnte laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) in Europa im Jahr 2023 mit einem 16 %igen Wachstum gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen. Der deutsche Markt konnte laut VDA einen Zuwachs von 24 % verzeichnen. 6

In den ersten 7 Monaten 2024 ging der europäische Markt für schwere Nutzfahrzeuge um 3,4 % leicht zurück. Auf dem deutschen Markt war hierzu gegenläufig ein Anstieg von ca. 4 % zu verzeichnen. 7

2. Geschäftsverlauf

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der WSE-CNC Technologie GmbH liegt in der Fertigung von Metallserienteilen für die Industrie. Es werden hierbei nahezu 90 % der Umsätze mit drei Großkunden getätigt.

Der Umsatz von WSE stieg im Jahr 2023 um 1,85 % auf TEUR 53.553 (i. Vj. TEUR 52.579) an. Die Prognose von einem Umsatzanstieg von 10% aus dem Vorjahr konnte auf Grund eines etwas schlechteren dritten Quartal nicht ganz erreicht werden.

Der Jahresüberschuss stieg im Jahr 2023 um 5,6 % von TEUR 5.334 auf TEUR 5.634. Das positive Gesamtbild der Gesellschaft konnte weiter ausgebaut werden.

Der Personalstand blieb mit 132 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2023 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres mit 138 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

4 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweitenbruttoinlandsprodukts/#:~: text=Laut%20der%20Prognose%20wird%20das,Prozent%20gegen%C3%B Cber%20dem%20Vorjahr%20prognostiziert.
5 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-desdeutschen-bip/
6 Quelle: https://www.vda.de/de/themen/Automobil-Insight-2023/Schwerer-Nutzfahrzeugmarkt-Europa
7 Quelle: https://www.dataforce.de/news/europaeischer-truck-markt-zeigt-sich-zweigeteilt/

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg um 10,01% auf TEUR 33.321 (i. Vj. TEUR 30.288) an

Das Anlagevermögen der Gesellschaft ging im Berichtsjahr um TEUR 687 auf TEUR 8.194 um 7,7 % zurück.

Der Bestand an Vorräten sank von TEUR 2.710 in 2022 um 1,7 % auf TEUR 2.664 in 2023.

Die Bilanzposition "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" sank im Berichtsjahr von TEUR 9.904 um 31,96 % auf TEUR 6.739.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken im Berichtsjahr von TEUR 412 auf TEUR 358.

Der Kassen- und Bankbestand nahm im Jahr 2023 von TEUR 8.373 um 83,42 % auf TEUR 15.359 zu.

Auf der Passivseite der Bilanz blieb das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 1.025 (i. Vj. TEUR 1.025) unverändert.

Der Jahresüberschuss aus 2022 in Höhe von TEUR 5.334 wurde im Jahr 2023 als Gewinn vorgetragen. Aus dem Gewinnvortrag wurde im Berichtsjahr eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 2.771 vorgenommen. Zum 31.12.2023 beträgt der Gewinnvortrag TEUR 21.342 (i. Vj. TEUR 18.779).

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.296 (i. Vj. TEUR 1.353) setzen sich im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Personalkosten mit TEUR 215 (i. Vj. TEUR 217), Urlaubsrückstellungen mit TEUR 436 (i. Vj. TEUR 381), Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten mit TEUR 490 (i. Vj. TEUR 490), Gewährleistungsrückstellungen mit TEUR 70 (i. Vj. TEUR 68) und Rückstellungen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses mit TEUR 63 (i. Vj. TEUR 58) zusammen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie im Vorjahr nicht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen um TEUR 69 von TEUR 2.620 auf TEUR 2.551 geringfügig ab.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken im Berichtsjahr von TEUR 652 auf TEUR 406.

Finanzlage

Im Berichtsjahr ist der Bestand an liquiden Mitteln der Gesellschaft um TEUR 6.985 auf TEUR 15.359 (i. Vj. TEUR 8.373) angestiegen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft bleibt weiterhin stabil.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie im Vorjahr weiterhin nicht.

Das Eigenkapital nahm im Berichtsjahr um TEUR 2.863 auf TEUR 28.001(i. Vj. TEUR 25.137) zu. Durch die Eigenkapitalstruktur der Gesellschaft sind die langfristigen Investitionen (Anlagevermögen) durch Eigenmittel abgedeckt.

Ein Refinanzierungsaufwand konnte analog dem Vorjahr vermieden werden.

Aufgrund der aktuellen Finanzlage der Gesellschaft geht die Geschäftsführung davon aus, auch im kommenden Geschäftsjahr alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr um TEUR 973 auf TEUR 53.553 (i. Vj. TEUR 52.579) an.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gingen um TEUR 72 auf TEUR 32.691 (i. Vj. TEUR 32.763) leicht zurück.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen im Berichtsjahr um TEUR 625 auf TEUR 5.085 (i. Vj. TEUR 4.461) an.

Im Berichtsjahr stiegen die Personalkosten um TEUR 53 auf TEUR 5.691 (i. Vj. TEUR 5.638).

Die Abschreibungen gingen um TEUR 384 auf TEUR 1.424 zurück.

Mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von TEUR 5.634 wurde das Vorjahresergebnis von TEUR 5.334 um 5,63% übertroffen.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Kennzahl 2023 2022
Eigenkapitalquote 84,03% 82,99%
Rohgewinn TEUR 15.876 TEUR 15.922
Umsatz je 1 EUR Personalkosten EUR 9,41 EUR 9,33
Auslastungsquote 95 % 95 %

5. Gesamtaussage zum Wirtschaftsbericht

Die Vermögensverhältnisse sind geordnet. Die Finanzlage der Gesellschaft ist auf Grundlage des vorhandenen Eigenkapitals sehr stabil. Die Ertragslage konnte annähernd auf dem guten Vorjahresniveau gehalten werden.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft wird aufgrund der hohen Produktionsauslastung positiv betrachtet.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, der weiterhin hohen Energiekosten auf Grund der Energiewende, der geringen gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten und der bekannten Entwicklung (Elektromobilität) erscheint derzeit sehr schwierig.

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.

Nach unserer ständigen Marktbeobachtung und Auswertung der laufenden Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden erscheint aus heutiger Sicht folgende Prognose als vertretbar:

Es wird für das kommende Geschäftsjahr mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage gerechnet. Damit einhergehend wird auch der Umsatz deutlich zurückgehen. Insgesamt rechnet die Gesellschaft für das Jahr 2024 mit einem rückläufigen Jahresüberschuss.

Chancen- und Risikobericht

Durch die derzeit schlanke Unternehmensstruktur mit kurzen Entscheidungswegen ist es der Geschäftsleitung möglich, vorhandene Risiken sehr schnell zu erkennen und flexibel und zeitnah auf die erkannten Risiken zu reagieren.

Risiko auf Grund des Ukraine-Krieges

Auf Grund des weiterhin andauernden Krieges in der Ukraine und der damit in Zusammenhang stehenden Energiekrise ist die Gesellschaft weiterhin erhöhten Risiken ausgesetzt. Allerdings tritt diese Thematik auf Grund der Dauer dieses Konflikts etwas in den Hintergrund, da sich die Akteure im Laufe der Zeit auf diesen Umstand besser einstellen konnten.

Risiko auf Grund der Energiewende und einer damit einhergehenden möglichen Deindustrialisierung

Die Gesellschaft ist in einer energieintensiven Branche tätig. Aus diesem Grund ist die WSE-CNC Technologie GmbH dem Preisänderungsrisiko im Bereich der Energiebeschaffung ausgesetzt. Hierin besteht allerdings auch die Chance, dass die Gesellschaft von zum Teil negativen Strompreisen partizipieren kann.

Auch die weiteren Firmen in der Lieferkette sind diesem Risiko ausgesetzt. Gerade Gießereien als Lieferanten haben hier nochmals einen deutlichen höheren Energiebedarf und sind ein wichtiger Bestandteil in der Lieferkette. Eine Abwanderung von besonders energieintensiven Betrieben ist hier nicht auszuschließen.

Risiko auf Grund von Blockbildung und Protektionismus

Die wesentlichen Abnehmer der Gesellschaft sind international tätige Konzerne. Gerade durch den Aufbau von Handelsschranken wie Schutzzölle kann es zu reduzierten Absatzzahlen kommen.

Die Gesellschaft versucht, durch geeignete Maßnahmen obigen, teils nicht vorhersehbaren, Risiken zu begegnen.

Mittels hoher Liquiditätsbestände wird dem Risiko der allgemeinen Rezession bzw. der Produktionseinstellung oder Produktionseinschränkung und einer möglichen Insolvenz von Geschäftspartnern auf Grund hoher Energiepreise Rechnung getragen. Die Gesellschaft arbeitet vorwiegend mit Kunden guter Bonität zusammen.

Zudem wird laufend geprüft, inwieweit staatliche Förderungen womöglich eintretende Engpässe überbrücken helfen. Bei Bedarf wird Kurzarbeit beantragt, so dass ein wesentlicher Kostenblock der betrieblichen Tätigkeit kurzfristig reduziert werden kann. Auf Grund einer reinen Eigenfinanzierung können betriebliche Ausgaben so auf ein äußerst geringes Maß gedrückt werden.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die den eigenen Fremdenergiebezug reduziert.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Diese Art von Risiko ist allerdings durch langjährige Zusammenarbeit und hohe Markteintrittsbarrieren aufgrund einer hohen Kapitalintensität sowie eines hohen technischen Know-How begrenzt.

Das Ausfallrisiko von Forderungen wird weiterhin als gering erachtet. Dies resultiert daraus, dass überwiegend mit Kunden hoher Bonität zusammengearbeitet wird.

Dem Liquiditätsrisiko begegnet WSE mit ausreichendem Bestand an liquiden Mitteln sowie freien Kreditlinien.

Konzentrationsrisiko

Die Gesellschaft sieht sich im Wesentlichen einem Konzentrationsrisiko im Bereich des Absatzmarktes ausgesetzt, da in diesem Segment nur wenige Abnehmer für die erstellten Produkte in Frage kommen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch den Abschluss langfristiger Kooperationsverträge mit ihren Kunden.

Weitere wesentliche Risiken

Die Gesellschaft ist in einem Bereich tätig, der zum Teil einer Transformation hin zur E-Mobilität ausgesetzt ist. Durch diese Transformation können einzelne Teilaufträge wegfallen, da diese in der E- Mobilität nicht mehr benötigt werden. Gleichzeitig bietet die Transformation hin zur E-Mobilität aber auch die Chance, neue Aufträge zu gewinnen. Die Geschäftsführung begegnet diesem Risiko, indem sie im Rahmen einer engen Kooperation mit ihren Kunden frühzeitig in neue Projekte im Bereich der E-Mobilität eingebunden wird.

Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Die Konzentration auf wenige Kunden in der Fahrzeugbranche kann unter Berücksichtigung der Konkurrenzsituation ein Risikofeld darstellen.

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, ob WSE weiterhin mit qualitativ hochwertigen Produkten und nachhaltigen Prozessen dem internationalen Wettbewerb standhalten kann.

Gerade im Bereich der Fahrzeugindustrie ist das Einhalten der mit den Kunden vereinbarten Qualitätsnormen von entscheidender Bedeutung. Abweichungen können zu Regressverpflichtungen in erheblichem Ausmaß führen. Über Stichproben wird mittels statistisch fundierter Werte die Einhaltung der vereinbarten Qualitätskriterien sichergestellt. Die WSE-CNC Technologie GmbH hat hier anhand eines separaten Prüfraums - ausgestattet mit modernsten optischen und sensorischen Messinstrumenten - erhebliche Anstrengungen unternommen, um diesem Risiko zu begegnen.

Neben den Maßnahmen zur Vermeidung von Risiken durch die Lieferung mangelhafter Produkte wurden spezifische Versicherungen abgeschlossen, um die Gesellschaft vor drohenden Vermögensschäden abzusichern.

Risiken, die aus weitreichenden Investitionen resultieren, werden durch im Vorhinein geschlossene Liefervereinbarungen mit den Kunden abgemildert. Zusätzlich wird hier auf eine möglichst eigenkapitalbasierte Finanzierung geachtet.

Die WSE-CNC Technologie GmbH ist für die Realisierung ihrer Ziele auf ausreichend qualifiziertes und gut eingearbeitetes Personal angewiesen. Von der Zuverlässigkeit des Personals hängt im Wesentlichen die Qualität der Produkte und damit die Kundenzufriedenheit ab.

Innerbetriebliche Ausbildungen sowie weitere externe und interne Qualifizierungsmaßnahmen tragen dazu bei, die notwendige Fachkompetenz des Personals zu gewährleisten.

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht zu sehen.

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht bekannt.

Die Gesellschaft ist in einem Marktsegment tätig, welches geprägt ist durch kundenseitig enge Vorgaben mit hohem Präzisionsgrad. Dies bedingt eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und Zulieferern und erfordert konsequent einen hohen Grad an Spezialisierung und Flexibilität.

Die Bereitschaft, Kundenlösungen auf hohem technischen Niveau zu erarbeiten und moderne Produktionsanlagen vorzuhalten, stellt gute Voraussetzungen dar, um auf einen möglichen Wettbewerbsdruck reagieren zu können.

Aufgrund der gewachsenen Kundenverbindungen können sich neue Chancen, z. B. die gemeinsame Entwicklung neuer Fertigungsprozesse, ergeben.

E. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risiko im Bereich der verwendeten Finanzinstrumente ist bei der Gesellschaft äußerst begrenzt. Die Gesellschaft legt ihre liquiden Mittel überwiegend bei regionalen Banken mit erstklassiger Bonität an. Des Weiteren wird auch auf dieser Ebene der Kreditinstitute eine Diversifikationsstrategie seitens der Gesellschaft verfolgt. Zur Anlage der liquiden Mittel werden mehre Kreditinstitute herangezogen.

Ein Teil der Finanzmittel wird in einem Allianz Schatzbrief gehalten. Es handelt sich bei den Emittenten um Firmen mit erstklassiger Bonität, wodurch das Risiko hieraus ebenfalls geringgehalten wird.

 

Hutthurm, im November 2024

Werner Weishäupl

Josef Rott

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WSE CNC-Technologie GmbH, Hutthurm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WSE CNC-Technologie GmbH, Hutthurm, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WSE - CNC - Technologie GmbH, Hutthurm, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Landshut, den 17.04.2025

SL Revision GmbH

Michael Schiekofer, Wirtschaftsprüfer

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