Objektgesellschaft Weißeritzstraße mbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jutta Furhmeister seit 4.7.2024 | Prokura |
Roman A. Herrmann seit 9.3.2009 | Vorstandsmitglied |
Horst Medved seit 31.7.2006 | Vorstandsmitglied |
Patrick Wehr seit 31.7.2006 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VENTAR Immobilien AGBöblingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben 1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen 2. Sonstige allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Aktiengesellschaften aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Nennwert angesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich wie folgt:
2. Umlaufvermögen Fertige und unfertige Bauten werden zu Herstellungskosten angesetzt. Ein Verwaltungskostenzuschlag wurde berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. 3. Grundkapital Das Grundkapital beträgt EUR 50.000,00 und ist in 100 Stückaktien eingeteilt. 4. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage ist vollständig einbezahlt. 5. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
6. Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei den Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Vertriebsprovisionen und ausstehende Rechnungen. 7. Verbindlichkeiten, Restlaufzeit und Sicherheiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden sowie durch Abtretung von Forderungen und Verpfändung von Kontoguthaben besichert. 8. Latente Steuern Die gebildeten passiven latenten Steuern beruhen auf den steuerlichen Verlusten aus der Tochtergesellschaft SABIRA GmbH & Co. KG.
Den latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 20,5 % zugrunde gelegt. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind EUR 18.226,00 latente Steuererträge enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse
* Einschätzung aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit
* Einschätzung aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
3. ErgebnisverwendungsvorschlagMit Beschluss der Hauptversammlung vom 05.08.2024 wurden aus dem Bilanzgewinn 2022 EUR 30.000,00 je Aktie ausgeschüttet. Die Vorstände schlagen vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Mitarbeiter und Organe der Gesellschaft Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt): • 8 Angestellte Zu Vorständen sind bestellt:
Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats: Von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Zu Aufsichtsräten sind bestellt: • Herr Uwe Herrmann, Kaufmann (Vorsitzender des Aufsichtsrats) • Frau Heidemarie Herrmann, kaufmännische Angestellte a.D. • Frau Annelise Medved, kaufmännische Angestellte a.D. 5. Bericht über Geschäfte mit nahestehenden Personen Es sind keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu unüblichen Bedingungen zustande gekommen. 6. Darlehen an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Mit Vertrag vom 10.12.2018 wurde dem Aufsichtsratsvorsitzenden Uwe Herrmann ein ungesichertes Darlehen in Höhe von EUR 400.000,00 gewährt. Die Laufzeit des Darlehens wurde bis zum 31.12.2024 verlängert, das Darlehen kann aber auch vorzeitig getilgt werden. Der Zinssatz beträgt 2,5 %. Der Vorstand Patrick Wehr erhielt folgende ungesicherte Darlehen: Darlehen vom 19.03.2020 über Euro 90.000,00 Darlehen vom 26.10.2021 über Euro 100.000,00 Darlehen vom 27.09.2022 über Euro 60.000,00 Alle Darlehen sind mit 2,5 % zu verzinsen. Die Darlehensfälligkeit wurde auf den 31.12.2024 verlängert. Der Vorstandvorsitzende Horst Medved erhielt folgende ungesicherte Darlehen: Darlehen vom 07.06.2019 über Euro 100.000,00 Darlehen vom 07.05.2019 über Euro 100.000,00 Bei beiden Darlehen wurde der Rückzahlungszeitpunkt bis 31.12.2024 verlängert; der Zinssatz beträgt für beide Darlehen 2,5 %. Der Vorstand Roman Herrmann erhielt folgende ungesicherte Darlehen: Darlehen vom 09.02.2022 über Euro 100.000,00 Darlehen vom 14.09.2022 über Euro 50.000,00 Für die beiden Darlehen wurde der Rückzahlungszeitpunkt auf den 31.12.2024 verlängert; sie sind mit 2,5 % zu verzinsen. Ein weiteres, ungesichertes Darlehen in Höhe von Euro 320.00,000 wurde am 25.07.2023 gewährt. Das Darlehen muss zum 31.12.2024 zurückgeführt sein; es wird mit 3,0 % verzinst. 7. Anteile an verbundenen Unternehmen Mit Vertrag vom 22.10.2007 hat die VENTAR Immobilien AG einen Kommanditanteil von EUR 10.000,00 an der im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nr. HRA 89259 eingetragenen Kommanditgesellschaft SABIRA GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal, erworben. Die VENTAR Immobilien AG ist die einzige Kommanditistin. Der Jahresabschluss der SABIRA GmbH & Co. KG weist zum 31.12.2023 einen Jahresüberschuss von EUR 119.337,58 und einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 2.008.859,68 aus. Am 31.08.2007 wurde die ProSo Gesellschaft für Pflegemanagement mbH, Dresden, mit einem Stammkapital von EUR 25.000,00 gegründet. Die VENTAR Immobilien AG hat die Stammeinlage von EUR 25.000,00 übernommen und hält damit 100 % der Gesellschaftsanteile. Der Jahresüberschuss der ProSo GmbH beträgt zum 31.12.2023 EUR 116.064,01, das Eigenkapital beträgt EUR 141.064,01. Mit Vertrag vom 07.09.2018 hat die VENTAR Immobilien AG alle Anteile an der Objektgesellschaft Weißeritzstraße mbH, Böblingen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nr. HRB 767686, erworben. Der Kaufpreis für die Anteile betrug EUR 406.312,59. Als einzigen Vermögensgegenstand hat die GmbH das Grundstück "Weißeritzstraße" im Vorratsvermögen. Die aktive Tätigkeit wurde noch nicht aufgenommen. Die Tochtergesellschaft VEKA Wohnen am Markt - Dohna GmbH, Dresden, wurde am 11.09.2020 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf von Grundstücken, Projektentwicklung und Vorbereitung/Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr, insbesondere von Grundstücken und Bauobjekten in und um Dohna. Die VENTAR Immobilien AG hat die Stammeinlage von EUR 25.000 übernommen und hält damit 100 % der Anteile. Die GmbH hat mit der Bautätigkeit begonnen. Der Jahresfehlbetrag der VEKA Wohnen am Markt - Dohna GmbH beträgt zum 31.12.2023 EUR 17.189,05, das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 EUR -22.784,38.
Böblingen, im Dezember 2024 Der Vorstand gez. Horst Medved gez. Patrick Wehr gez. Roman Herrmann Datum der Feststellung des Jahresabschlusses auf den 31.12.2023 gem. § 328 HGB: 10.02.2025 einschließlich folgendem Ergebnisverwendungsbeschluss: Der Bilanzgewinn (bestehend aus einem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 15.371.270,06 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.217.163,10) wird gem. Gesellschafterbeschluss vom 10.02.2025 auf neue Rechnung vorgetragen. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die VENTAR Immobilien AG mit Sitz in Böblingen (die weitere Niederlassung in Wiehl wurde aufgegeben), ist als Bauträger und in der Vermittlung von Grundbesitz tätig. Hierbei hat man sich insbesondere auf die Sanierung von Baudenkmälern in Dresden spezialisiert; die Sparte Wohnungsneubau in Dresden ist als weiterer Tätigkeitsschwerpunkt im Aufbau begriffen. 2. Ziele und Strategien Die VENTAR Immobilien AG versteht sich als Partner privater und institutioneller Anleger und der öffentlichen Hand und erfüllt bei Finanzinvestitionen und Dienstleistungsaufträgen sämtliche Aufgabenstellungen der Immobilienbranche. Die enge Zusammenarbeit mit Spezialisten innerhalb und außerhalb der Unternehmensgruppe ermöglicht perfekte Abläufe und die konsequente Nutzung von Synergien. Die VENTAR Immobilien AG erwirbt denkmalgeschützte Immobilien im Großraum Dresden und verkauft diese nach Sanierung der Gebäude und Aufteilung in Wohneigentum überwiegend an Kapitalanleger und nur zu einem sehr geringen Teil an Eigennutzer. Aufgrund des sich verknappenden Angebotes und der Preissteigerung bei Denkmalimmobilien wird seit einigen Jahren parallel der Erwerb von Baugrundstücken forciert, auf denen Neubauten errichtet und als Wohn- und Teileigentum veräußert werden. Großer Wert wird auf die langfristige Zufriedenheit der Kunden gelegt. Aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit kann die VENTAR Immobilien AG von einer großen Anzahl von Empfehlungsgebern sowie Zweit- und Mehrfachkäufern profitieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen "Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte." (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024) "Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich damit für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 %. "Unsere verhaltene Umsatzprognose wird leider bestätigt. Die nominal schwachen Zuwächse wurden 2023 durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt. Auf das laufende Jahr schauen wir mit gemischten Gefühlen: Wir erwarten einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,5 %. Und das, obwohl der Bedarf an Bauleistungen ungebrochen hoch ist." Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller, die heute veröffentlichten Konjunkturindikatoren für den Bau. "Auch neue Aufträge bleiben überwiegend aus: Für das Gesamtjahr 2023 wurde ein realer Orderrückgang von 4,4 % gemeldet." Dass der Auftragseingang im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 4,2 % gestiegen sei, sei nicht auf eine Verbesserung der Baukonjunktur, sondern lediglich auf einen Basiseffekt zurückzuführen: Im Dezember 2022 sei schon ein reales Minus von 23 % ausgewiesen worden." (Quelle: Die Deutsche Bauindustrie, Pressemeldung vom 23.02.2024) "Im Jahr 2023 wurde in Deutschland der Bau von 260.100 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 26,6 % oder 94.100 Wohnungen weniger als im Jahr 2022. Niedriger war die Zahl der Baugenehmigungen zuletzt im Jahr 2012 (241.100 Wohnungen). In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten. Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität, da Baugenehmigungen geplante Bauvorhaben darstellen. Zum Rückgang der Bauvorhaben im Jahr 2023 dürften unter anderem gestiegene Kosten für Baumaterialien und verschlechterte Finanzierungsbedingungen beigetragen haben." (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 074 vom 29.02.2024) 2. Geschäftsverlauf Trotz dieser konjunkturellen Lage verlief die geschäftliche Entwicklung wie geplant. Der Umsatz gegenüber dem Vorjahr und das Jahresergebnis der VENTAR AG hat sich im Vergleich zu 2022 positiv erhöht. Der Umsatzsprung basierte auf der Verschiebung von einer Objektübergabe aus dem Jahr 2022. Die VENTAR Immobilien AG erzielte im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss von rund 2.217 TEUR. Das Ergebnis erhöhte sich aufgrund der Fertigstellung zweier Bauprojekte. Das Rohergebnis betrug im Berichtsjahr 3.785 TEUR und liegt damit um 4,3 Mio. EUR über dem Vorjahr. Die betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 53 TEUR oder 4 % gestiegen. Der Grund für die Veränderung liegt hauptsächlich an höheren Personalkosten (50 TEUR) - Ende 2022 wurde eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Die Abschreibungen sind etwas gesunken; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind etwas gestiegen. 3. Lage 3.1 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage ist weiterhin geprägt durch einen hohen Anteil des Vorratsbestands sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Das Anlagevermögen und das damit verbundene Investitionsvolumen sind von geringer Bedeutung (ca. 6 %). Der Anteil nachstehender Vermögenspositionen an der Bilanzsumme hat sich wie folgt entwickelt:
Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 12 % verringert, was sich insbesondere aus der Reduzierung der Vorräte ergibt. Über die Liquidität geben folgende Kennzahlen einen Anhaltspunkt:
3.2 Ertrags- und Finanzlage Die Ertrags- und Finanzierungskraft der Gesellschaft ergibt sich aus nachstehenden Cash Flow-Zahlen:
Daneben sind die Ergebnisrechnungen durch folgende Leistungsindikatoren geprägt:
4. Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage Die gesetzten Ziele wurden erreicht. Zukünftig wird der zunehmende Anstieg der Materialkosten und die Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung für Gewinnverringerungen und auch zu Fertigstellungsverzögerungen führen. Gleichzeitig zögern viele Kunden mit der Investition in Immobilien, wegen dem hohen Zinsniveau. Wir müssen in Zukunft mehr mit öffentlichen Mitteln und Zuschüssen am Markt arbeiten. III. Prognosebericht 1. Objektive Rahmendaten Die für den Verkauf und die Vermietung von Wohnungen relevanten Rahmendaten im Raum Dresden bleiben auch im Jahr 2023 insgesamt positiv. Aufgrund der tatsächlichen Gegebenheiten und aktuellen Lage bleibt wie im Vorjahr weiterhin abzuwarten, wie sich dies auf den Immobilienmarkt auswirkt. "Die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt stehen im Gegensatz zur allgemeinen Konjunktureinschätzung. Ein Beschäftigungswachstum von etwa 1,6 % verweist auf eine positive Tendenz. 2023 verzeichnete die Stadt eine Arbeitslosenquote von 6 % gegenüber insgesamt 280.875 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die höchsten Zuwächse gab es in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie in verschiedenen Dienstleistungssektoren. Trotz des hervorragenden Fachkräftebesatzes bleibt die Nachfrage nach qualifiziertem Personal hoch. Im Zuge des Ausbaus des Dresdner Chip-Clusters wird mit einem anwachsenden Arbeitskräftevolumen um rund 10.000 Arbeitsplätze allein im Halbleiterbereich und deren Zulieferern ausgegangen." (Quelle: Richert & Oertel Immobilien GmbH, Immobilienmarkt Dresden 2024) "Am 31. Dezember 2023 hatten laut Dresdner Melderegister 572.240 Personen ihren Hauptwohnsitz in Dresden. Das sind 3.067 Einwohner oder 0,5 % mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs im Jahr 2023 fiel damit deutlich geringer aus als im Jahr zuvor. 2022 war stark durch die Fluchtbewegungen aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine geprägt worden. Die Zahl der Einwohner mit deutschem Pass sank von 505.777 im Jahr 2022 auf 503.812. Der Rückgang war mit fast 2.000 Einwohnern nur halb so groß wie 2022. Ohne deutschen Pass waren zum Jahresende 68.428 Personen in Dresden gemeldet. Der Ausländeranteil betrug somit 12 % und erreichte einen neuen Höchststand. Im Jahr 2022 lag er bei 11,1 %. Die Verteilung nach Geschlechtern war zum Jahresende 2023 insgesamt sehr ausgeglichen: 284.783 Einwohner (49,8 %) waren männlich und 287.443 (50,2 %) waren weiblich. 14 Personen waren im Melderegister als "divers" oder "ohne Angabe" eingetragen, genauso viele wie in den beiden Vorjahren. Zur Bevölkerungsbewegung liegen vorläufige Zahlen aus dem Dresdner Melderegister vor. Die Zahl der Lebendgeborenen - deren Mütter mit Hauptwohnsitz in Dresden gemeldet sind - ging 2023 auf 4.268 zurück, im Vorjahr waren es 4.740, im Jahr 2021 noch 5.579. Der Geburtenrückgang, der 2017 einsetzte, setzt sich somit weiter fort. Die Anzahl der Gestorbenen blieb mit 6.032 annähernd gleich. Die Differenz aus Geburten und Sterbefällen ergibt im Jahr 2023 ein sogenanntes Geburtendefizit von 1.764 Personen (Vorjahr: 1.308). Nach den vorläufigen Angaben aus dem Melderegister sind 2023 circa 35.900 Personen nach Dresden zu- und etwa 31.200 aus Dresden fortgezogen. Der Wanderungsüberschuss betrug somit circa 4.700 Personen, im Vorjahr war der Überschuss mit 9.400 doppelt so hoch." (Quelle: Pressemeldung der Landeshauptstadt Dresden vom 08.01.2024) "Die Nachfrage nach Mietwohnungen, besonders für Familien, bleibt auf dem Dresdner Wohnungsmarkt beständig hoch. Dies führt zu einer stabilen und moderaten Steigerung der Mietpreise. In der Folge ist der Mietwohnungsmarkt in Dresden in den letzten Jahren durch zunehmende Regulierung geprägt, sodass vorerst bis Mitte 2026 die Mietpreisbremse gilt. Vor allem die positive Bevölkerungsentwicklung bildet in Dresden die Triebkraft der Wohnungsnachfrage. Mieter zeigen sich überdies äußerst zufrieden mit ihren Wohnverhältnissen, sodass die mittlere Wohndauer stark ausgeprägt ist. Der Anteil der Wohnkosten im Vergleich zu anderen Bundesländern liegt mit weniger als 30 % noch auf einem moderaten Niveau. Dennoch sind erschwingliche und familienfreundliche Wohnungen kaum vorhanden, was für viele Haushalte zur Herausforderung wird. Der aktive Leerstand bleibt unterhalb der Fluktuationsreserve und gestaltet die Situation zusätzlich komplex." (Quelle: Richert & Oertel Immobilien GmbH, Immobilienmarkt Dresden 2024) "Das zurückliegende Jahr 2023 ist von geringem Handelsvolumen und nachgebenden Preisen geprägt, nachdem im Jahr 2022 Höchststände bei Immobilienpreisen verzeichnet werden konnten. Im Geschäftsjahr 2023 erreichten den Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Dresden 3.481 Erwerbsvorgänge zur Aufnahme in die Kaufpreissammlung. Damit wurden rund 20 % weniger Erwerbsvorgänge als im Vorjahr registriert (4.370). Dies ist die geringste Anzahl registrierter Immobilienübergänge seit 1992. Der Geldumsatz betrug knapp über 1,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um rund 800 Millionen Euro oder rund 35 %. Dieser Rückgang betrifft alle Teilmärkte, wobei die größten Rückgänge auf den Teilmarkt der bebauten Grundstücke mit etwa 450 Millionen Euro und den Teilmarkt des Sondereigentums (Eigentumswohnungen und Teileigentum) mit etwa 255 Millionen Euro entfallen. Die Anzahl erfasster unbebauter Grundstücke lag mit 179 Erwerbsvorgängen rund 12 % unterhalb des Vorjahresniveaus (204 Erwerbsvorgänge). Der dabei erzielte Geldumsatz von rund 46 Millionen Euro lag rund 48 % unter dem Vorjahreswert. Der höchste Geldumsatz entfiel 2023 mit rund einer Milliarde Euro auf den Teilmarkt der bebauten Grundstücke, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 entspricht dies einem Rückgang um rund 31 %. Die Anzahl gehandelter Objekte sank von 824 auf 723, also um rund 12 %. Der Markt für Sondereigentum ist mit etwa 2.380 Erwerbsvorgängen und einem Anteil von rund zwei Drittel am gesamten Marktgeschehen der nach Anzahl stärkste Teilmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um rund 24 %. Der Geldumsatz lag mit rund 473 Millionen Euro etwa 35 % unter dem Vorjahreswert mit rund 728 Millionen. Die Grundstückspreise für freistehende Einfamilienhäuser haben 2023 deutlich nachgegeben. Der durchschnittlich gezahlte Kaufpreis betrug 2022 460 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche. Im aktuellen Berichtsjahr wurden durchschnittlich 335 Euro pro Quadratmeter gezahlt, was einer Verringerung um rund 27 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Anzahl auswertbarer Grundstückskäufe verharrt weiterhin auf niedrigem Niveau. Wie bereits im letzten Jahr wurden nur wenige Grundstücke für den Bau von Geschossbauten gehandelt, sodass Informationen zu Preistendenzen nicht sicher sind. Die Daten lassen dennoch vermuten, dass das Preisniveau unterhalb des Vorjahres liegt. Für sanierte Mehrfamilienhäuser der Vorkriegszeit wurden 2023 deutliche Preisabschläge registriert, nachdem 2022 Höchstpreise in diesem Teilmarkt gezahlt wurden. Durchschnittlich wurden im aktuellen Geschäftsjahr 2.050 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt, also rund 25 % weniger als im vergangenen Geschäftsjahr (2.700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche). Für nach 1990 errichtete Mehrfamilienhäuser kann aufgrund der geringen Kauffallzahl im Geschäftsjahr 2023 kein Durchschnittspreis ausgewiesen werden. Im Teilmarkt der Wohn- und Geschäftshäuser mit gutem baulichen Zustand, das heißt, sowohl sanierte Bestandsobjekte überwiegend aus der Vorkriegszeit als auch Nachwendebauten, wurden durchschnittlich 2.200 Euro pro Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche gezahlt. Der durchschnittlich gezahlte Kaufpreis liegt damit rund 20 % unter dem Vorjahreswert mit 2.700 Euro pro Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Es ist festzustellen, dass im renditesensiblen Teilmarkt der Mehrfamilien- bzw. Wohn- und Geschäftshäuser deutliche Preisabschläge im Vergleich zum Spitzenjahr 2022 hinzunehmen waren. Der durchschnittliche Kaufpreis weiterverkauften Wohnungseigentums lag 2023 bei rund 2.660 Euro pro Quadratmeter und damit 10 % unter dem Vorjahreswert von 2.950 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Dies entspricht ungefähr dem Wertniveau von 2021 (2.620 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche). Bei erstverkauften, neu errichteten Eigentumswohnungen hielt der Trend zu steigenden Preisen an. Diese verteuerten sich von 5.480 Euro pro Quadratmeter auf 6.040 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, was einer Steigerung um rund 10 % entspricht. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 nur 89 Wohnungen dieses Teilmarktes gehandelt. Dies entspricht 40 % des Vorjahreswerts von 221 Wohnungen. Für erstverkaufte, sanierte Eigentumswohnungen wurden durchschnittlich 5.130 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt. Dieser Kaufpreis entspricht einer Verringerung des Vorjahreswertes um rund 13 % (5.880 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche). Es wurden insgesamt nur 45 Wohnungen gehandelt (Vorjahr: 54)." (Quelle: Amtsblatt Dresden vom 15.02.2024 - Immobilienmarkt 2023: Deutliche Rückgänge bei Umsatz und Transaktionen, Gutachterausschuss Dresden) Hohe Grundstückspreise, Überlastung der Baufirmen, Materialmangel und Lieferengpässe, steigende Logistikkosten, Energieeinsparanforderungen und -kosten, erhöhte Baukosten sowie alle baurechtlichen Anforderungen gelten als Herausforderung. Der Konflikt in Osteuropa bringt Unsicherheiten in fast allen Sektoren mit sich. Die Bauwirtschaft geht weiterhin von einschneidenden Auswirkungen aus. 2. Unternehmensspezifische Prognosen Wir gehen davon aus, dass der Verkauf von Eigentumswohnungen auch in der Zukunft durch die genannten Rahmenbedingungen schwierig bleiben wird und erwarten deswegen für Geschäftsjahre ab 2024 insgesamt einen Margenrückgang. Im Personalbereich hat sich nichts verändert. Im Jahr 2024 sind Änderungen eingeplant. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2024 stabil geblieben - diese sind ähnlich hoch wie im Jahr 2023. Zusammengefasst hat sich auch im Jahr 2024 durch die genannten Faktoren das Bauen weiter verteuert. Die Materialkosten sind weiterhin hoch und die Materialbeschaffung im Dämmungsund Sanitärbereich immer noch sehr schwierig. Dadurch haben sich die Fertigstellungstermine der im Bau befindlicher Objekte teilweise um 6 bis 9 Monate verzögert. Daraus resultiert, dass sich die Aufwendungen für den Bau verteuern und durch die verlängerten Bauzeiten in allen Projekten Nutzungsentschädigungen fällig werden. Dies führt zu einer enormen Gewinnreduzierung. Für das Jahr 2024 planen wir punktuell kleine günstige Objekte vom Markt zu kaufen. In der Gesamtheit können diese nicht zeitgleich entwickelt werden, so dass hierdurch in den Jahren 2024, 2025 und darüber hinaus weiter Kapital gebunden wird. Wir werden daher weiterhin unsere vorhandene Betriebsmittellinie in Anspruch nehmen. Es ist geplant, diese noch auszuweiten, um auf diese Weise noch kurzfristiger handeln zu können. Für das Jahr 2024 erwarten wir ein betriebliches Ergebnis von ca. 1 Mio. Euro. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagement Zu den wichtigsten Aufgaben der Unternehmensführung gehört ein effizientes Risikomanagement. Das Erkennen von Chancen und Risiken im Unternehmen und die Entscheidung über Maßnahmen zur Abwehr von Risiken und zur Nutzung von Chancen sind deshalb auch Arbeitsschwerpunkt der Unternehmensführung. Bei jedem Objekt wird bereits vor Erwerb eine Vorplanung erstellt. Diese Vorplanung wird laufend überwacht und aktualisiert. Die Geschäftsrisiken werden so anhand einer permanenten Abstimmung der Plan-Zahlen mit den Ist-Zahlen überwacht. Durch das permanente Einholen neuer Materialpreise und das gleichzeitige Bauen nach der zum Zeitpunkt der Erstellung geltenden Energieeinsparverordnung, wird das Liquiditätsrisiko praktisch ausgeschlossen. Da es immer schwieriger wird, gute Objekte zu fairen Preisen zu finden, hat sich die VENTAR Immobilien AG entschlossen, einige im Bestand befindliche Baugrundstücke zu beplanen, um sie dann bebaut oder mit der Bauplanung einschließlich Baugenehmigung zu veräußern. Aufgrund der Fachkompetenz der Vertragspartner der VENTAR Immobilien AG, wie etwa Architekten und Baufirmen, können Objekte auf einem hohen Niveau saniert und revitalisiert werden. Dies verschafft uns einen maßgeblichen Wettbewerbsvorteil. 2. Einzelne Risiken und Chancen Der hohe Wohnungsbedarf und die Unsicherheit der Kapitalanleger zählen zu den großen Chancen. Durch die jahrelange Tätigkeit im Markt ist die VENTAR Immobilien AG der ideale Partner, um diese Marktchancen zu nutzen. Aufgrund der soliden Sanierungsqualität gibt es nur geringe Gewährleistungsschäden. Das Risiko von Rückabwicklungen wird nach den Erfahrungen der Vergangenheit als sehr gering eingestuft. Da die Sanierungsqualität sehr hoch ist, wäre auch ein Wiederverkauf sichergestellt. Die Baukosten sind durch Festverträge mit Generalunternehmen begrenzt. Da die Denkmalobjekte endlich sind, erstellen wir immer mehr Neubauprojekte. Die Kalkulation dieser Objekte ist wesentlich einfacher und deswegen ist das Risiko für die Zukunft überschaubarer. Die Risiken der laufenden Verpflichtungen sind ausschließlich kurz- bis mittelfristig zu sehen, stellen aber keine so bedeutenden Risiken für die Zukunft dar, dass sie zu einer Bestandsgefährdung führen könnten. Ein Risiko besteht jedoch darin, dass die Finanzierung der Endkunden weiter schwierig bleibt. Die langfristige Perspektive hängt wesentlich von der weiteren konjunkturellen Entwicklung und vor allem der steuerlichen Abschreibungsmöglichkeit im Neubaubereich ab. Ebenfalls erwarten wir neue Programme der KFW und SAB im Bereich effizientes Bauen. Mit zinsgünstigen Darlehen und sogenannten verlorenen Zuschüssen kann man den momentanen hohen Zinsen gut gegensteuern. Die VENTAR Immobilien AG ist gut gerüstet, um die vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Partnern erfolgreich zu meistern. 3. Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage Auf Grundlage sämtlicher bis Dezember 2024 vorliegender Informationen und den daraus gewonnenen Kenntnissen, bestehen gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Einzelrisiken, die sich für unsere Gesellschaft als bestandsgefährdend erweisen könnten. Mit der Fortführung des Krieges in der Ukraine verbleibt ein wirtschaftliches Gesamtrisiko globalen Ausmaßes.
Die Geschäftsleitung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VENTAR Immobilien AG, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VENTAR Immobilien AG, Böblingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 06.02.2025 Dr.
Vaih & Partner
gez. Dr. Vaih, Wirtschaftsprüfer gez. D. Vaih, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat der VENTAR Immobilien AG hat im Geschäftsjahr 2023 insgesamt vier gemeinsame Sitzungen abgehalten. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands über den Geschäftsverlauf der VENTAR Immobilien AG informiert. Gemeinsam mit dem Vorstand wurden die wirtschaftliche Situation, die mittel- und langfristige Unternehmensplanung einschließlich der sich daraus ergebenden Finanzierungsfragen sowie grundlegende Fragen der Geschäftspolitik und Unternehmensführung erörtert. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat wurden der Ankauf neuer Objekte, die Vergabe von Darlehen an Vertriebspartner und an kooperierende Unternehmen sowie grundlegende Personalentscheidungen besprochen. Im Zusammenhang mit Finanzierungsfragen hat sich der Aufsichtsrat über alle seitens des Vorstands eingeleiteten Maßnahmen unterrichten lassen, die die Umsatz- und Ertragskraft des Unternehmens beeinflussen. Alle an die Zustimmung des Aufsichtsrats gebundenen Geschäfte und Maßnahmen wurden nach gemeinsamer Prüfung und Erörterung mit dem Vorstand durch den Aufsichtsrat genehmigt. Auf der Hauptversammlung am 10.02.2025 wurde die Entlastung des Vorstands gemäß § 120 AktG vorgeschlagen. Die Dr. Vaih & Partner Wirtschaftsprüfung Stuttgart GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, hat den Jahresabschluss sowie den Lagebericht der VENTAR Immobilien AG unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr 2023 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss geprüft und mit dem Wirtschaftsprüfer ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung des Jahresabschlusses der VENTAR Immobilien AG zum 31.12.2023 zu. Nach Abschluss seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der VENTAR Immobilien AG gebilligt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an, Aufsichtsrat und Vorstand überlassen die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Tätigkeit.
Böblingen, den 10.02.2025 gez. Uwe Herrmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat |
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