Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Hoffmann seit 26.10.2023 | Prokura |
Kai Kohlberger seit 26.10.2023 | Prokura |
Nicole Lechner seit 19.9.2017 | Geschäftsführer |
Andreas Lechner seit 9.5.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Inge Sofie Nitsche | 51.00% |
| 25.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
USS GmbHSinsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Wirtschaftsbericht 1.1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft 1.2. Analyse des Geschäftsverlaufs inkl. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2. Prognosebericht 3. Chancen- und Risikobericht 1. Wirtschaftsbericht 1.1 Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde 2023 durch hohe Inflation, steigende Zinsen sowie eine schwache Auslandsnachfrage gedämpft Die Branche hat weiterhin erhebliche Kostensteigerungen in fast allen Bereichen zu kompensieren, ohne ihre eigenen Preise anpassen zu können und hat gleichzeitig weiterhin mit starken Krankenausfällen zu kämpfen. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist um 0,1% leicht gesunken. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist um 264.000 Beschäftigte gestiegen. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote 2023 erhöhte sich weiter auf 5,7% Die Förderung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit verringerte sich auch nach 2022 um weitere 2,45%. 1.2 Analyse des Geschäftsverlaufs inkl. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Umsatzerlöse und Auftragsentwicklung Die USS GmbH mit Stammsitz in Sinsheim bei Heidelberg ist seit über 40 Jahren ein bekannter Bildungsträger mit 29 Geschäftsstellen in 3 Bundesländern. Aufgrund der schnell steigenden Inflation wegen des Angriffskrieges auf die Ukraine waren wir mit einem erheblichen Mehraufwand vor allem bei den Energie- und Raumkosten sowie Lernmaterialien für unsere Teilnehmer belastet. Die wichtigsten Kunden der USS waren nach wie vor die Jobcenter, Arbeitsagenturen, das BAMF. Die Standorte Groß-Gerau, Künzelsau und Öhringen wurden im Jahresverlauf aufgegeben, der Standort Hanau kam neu dazu. Die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum betrugen 23.071.973,68 Momentan hat die USS GmbH in folgenden Städten Standorte: Aschaffenburg, Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Baden-Baden, Brackenheim, Bensheim, Bruchsal, Buchen, Darmstadt, Groß- Gerau, Hanau, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, , Ludwigsburg, Mannheim, Möckmühl, Mosbach, Offenbach, , Pforzheim, Rastatt, Schwetzingen, Sinsheim, Viernheim, Weinheim, Weinsberg, Wiesloch, Wüstenrot. Die Auftragsreichweite variiert kürzer als in der Vergangenheit je nach Vergabeverfahren und Maßnahmenart zwischen 2 Tagen und 2 Jahren. Eine weitere Verkürzung auf maximal 1 Jahr zeichnet sich weiter ab. Ebenso gibt es immer mehr Maßnahmen, die nur die tatsächliche Anwesenheit der Teilnehmer abrechnen lassen. Die weiterhin flexibel gehaltenen Verträge mit Hilfe von Rahmenvereinbarungen führen nach wie vor zu Unsicherheiten bei der Erfolgsplanung. Wie erwartet konnten wir unsere Umsätze in den Bereichen Coaching und Sprache steigern. Den prognostizierten Umsatzzuwachs von 10% konnten wir knapp erreichen. Das EBIT hat sich von 327.900,95 auf 491.740,08 noch einmal deutlich erhöht, die Prognose daher weit übertroffen. Vermögenslage Die flüssigen Mittel haben sich von 1.662.446,08€ auf 1.723.566,87 erhöht. Der Wert der Finanzanlagen hat sich um 33,72% erhöht und beträgt nun 1.429.540,67€ (vormals 1.068.999,92€) Finanzlage Die Verbindlichkeitsquote erhöhte sich leicht von 12 auf 14% Die sehr gute Eigenkapitalquote konnte weiter von 66% auf 67% erhöht werden. Der Anteil der flüssigen Mittel hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 31% auf 29% leicht reduziert. Personal und Sachbereich Es wurden 2023 durchschnittlich 448 Mitarbeiter (309 VZÄ) beschäftigt. Betriebsbedingte Kündigungen wurden nicht ausgesprochen. Die USS GmbH bildet momentan 6 Auszubildende aus. Es werden folgende Berufsgruppen schwerpunktmäßig beschäftigt: • DozentInnen • Dipl.-SozialpädagogInnen • AusbilderInnen • VerwaltungsmitarbeiterInnen • Jobcoaches Bedingt durch die Auftragsvergabe-Rahmenbedingungen und die dadurch geringe Sicherheit auf zukünftige Beschäftigung ergibt sich eine relativ hohe Fluktuation. Dies wird durch personelle Versetzung an andere Geschäftsstellen zu minimieren versucht. Ebenso dadurch bedingt ist der hohe Anteil an befristeten Verträgen. Die Aus- und Weiterbildung des Personals erfolgt regelmäßig sowohl intern als auch extern. Sie wird auch im Rahmen des implementierten und zertifizierten Qualitätssicherungssystems nach von den jeweiligen Regionalleitern geplant und geprüft. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr war stark vom Bedarf an Berufssprachkursen und Coachings getragen. Ab Oktober 2023 hatten wir dann auch bedingt durch neu gewonnene Ausschreibungen wieder ein deutliches Umsatzplus vor allem im Jugendbereich generieren. Die nachlassende Wirtschaftsleistung hat sich auf die geringeren Vermittlungsvergütungen ausgewirkt. Hier hatten wir auf eine weitere Steigerung gehofft, mussten aber einen Rückgang von knapp 9% hinnehmen. Da alle Maßnahmen in der Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) in der Ausschreibung waren, hatten wir anfänglich mit Unsicherheiten zu kämpfen. Wir konnten allerdings fast alle verteidigen und zwei neue hinzugewinnen. 2. Prognosebericht Der Bereich der Sprachförderung von Flüchtlingen und des arbeitsplatzbezogenen Coachings von Migranten ist der Bedarf nach wie vor groß und wird unserer Einschätzung nach konstant bleiben. Durch den Sparkurs der Bundesregierung und der schlechten Wirtschaftslage erwarten wir in 2024 keine weiteren Umsatzsteigerungen, sondern sehen es als Ziel, das hohe Niveau von 2023 zu halten. In der Branche sind weiterhin steigende Personalkosten zu erwarten. Der neue Tarifvertrag sieht eine Kostensteigerung von 18% in den nächsten 3 Jahren vor. Durch die Rücknahme der Energiepreisbremse und die Erhöhung der Mehrwertsteuer dadurch erwarten wir einen weiteren Kostenanstieg. Wie fast erwartet bewegt sich Deutschland auf eine Rezession zu, inwieweit der Staatssektor darauf reagieren kann, ist immer noch nicht klar. Die Standorte Öhringen und Künzelsau wurden mit Maßnahmeauslauf im 1. Quartal 2023 aufgegeben. Die Rezzession 2023 zeigte sich in einem Rückgang des BIP um 0,3%. In 2024 wird ein BIP Zuwachs von nur 0,2% erwartet. Durch die Gewinnung neuer Maßnahmen in 2023 und den weiter steigenden Bedarfen an Deutschkursen verbunden mit der Unsicherheit neuer Ausschreibungen im Herbst 2024 erwarten wir kein Umsatzplus . Wegen weiteren Gewinnmitnahmen im Bereich Wertanlagen wird sich das EBIT auf dem 2023 Niveau halten können. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz wie in 2023. Für das Jahr 2025 erwarten wir eine Umsatzsteigerung von weiteren 2%. 3. Chancen- und Risikobericht Die meisten im Herbst 2023 gewonnen Jugendmaßnahmen haben eine Laufzeit von, mindestens 2 Jahren was eine gute Planbarkeit ergibt. Allerdings führt im Erwachsenenbereich Umstellung auf Abrechnung der anwesenden Teilnehmer weiter zu Unsicherheiten. Das hohe Niveau im Bereich Sprache und Individualcoaching wollen wir erhalten. Bedingt durch die Rezession erwarten wir eine weitere Verminderung der Vermittlungserlöse. Hohe Kosten entstehen uns durch Energie - und Qualitätsaudits, höheren Mietnebenkosten, staatlicher Bürokratie und steigenden Löhnen. Investitionen sind 2024 in hohem Maße in die Bereiche EDV (Soft- und Hardware) sowie in die Erfüllung staatlicher Bürokratieanforderungen vorgesehen. Die USS wird sich strategisch weiterhin an den Trends der Arbeitsförderung und der Arbeitsmarktnachfrage ausrichten und hierbei auch die bereits beschlossenen und geplanten Ergänzungen in den Leistungskatalogen berücksichtigen.
Sinsheim, den 14. Oktober 2024 Andreas Lechner Nicole Lechner Quellen (Monatsbericht Dezember 2023 der Agentur für Arbeit, Ifo Konjunkturprognose vom 06.03.2024 HandelsbilanzAktiva
Angaben unter der Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Ausleihungen zum Nennwert - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 267.757,00 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 473,28 Euro (Vorjahr: 473,28 Euro). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.730 Euro. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angaben zu Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus Bürgschaften (Avale) in Höhe von T-EUR 504,2 zu vermerken (Vorjahr: T-EUR 602,1). Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der guten Ertrags- und Liquiditätssituation nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 309 (Vorjahr 375) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Errechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB ohne Auszubildende und gesetzliche Vertreter. Die Beschäftigten sind wie folgt auf die einzelnen Standorte verteilt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 422.684,27 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.903.977,96 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 3.903.977,93 Euro vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Sinsheim, 23.12.2024 gez. Andreas Lechner Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die USS GmbH, Sinsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der USS GmbH, Sinsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der USS GmbH, Sinsheim, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 15. Oktober 2024 HSG
Treuhand Heidelberg GmbH
Siegfried Grupp, Wirtschaftsprüfer Christian Kreilein, Wirtschaftsprüfer |
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