Velamo GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Stiehler seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Roland Dieter Dipl.-Betriebswirt Brohm seit 29.4.2019 | Geschäftsführer |
Andreas Roland Brohm seit 29.4.2019 | Geschäftsführer |
Matthias Ralph Brohm seit 29.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
iperdi Hauptverwaltung GmbHWeinheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022(VORJAHR ZUM VERGLEICH)AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022(VORJAHR ZUM VERGLEICH)
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A. ALLGEMEINE ANGABEN Das Mutterunternehmen hat seinen Sitz in Weinheim und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 706779 eingetragen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses der iperdi Hauptverwaltung GmbH, Weinheim, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Der vorliegende Konzernabschluss der Gesellschaft wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 290 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. i.V.m. § 298 Abs.1 HGB). Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzernbilanz oder Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben oder Vermerke, die wahlweise in der Konzernbilanz bzw. der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, insgesamt im Konzernanhang aufgeführt. B. KONSOLIDIERUNGSKREIS Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ergeben sich aus der Anlage 4. C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Danach wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Konzerninterne Umsätze sowie die konzerninternen Erträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen verrechnet. D. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE 1. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. 2. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweiligen Nutzungsdauern abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. 3. Das Vorratsvermögen wird unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Tageswerten bewertet. Bei Forderungen, deren Eindringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden nicht gebildet, da das allgemeine Kreditrisiko aus Unternehmenssicht zu vernachlässigen ist. 5. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. 6. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. 7. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. E. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum 31. Dezember. I. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Die Aufgliederung der in der Konzernbilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der Seite 3 dargestellt. ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR 2022 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022
2. Der Posten Geschäfts- oder Firmenwert beinhaltet die aus der Erst- und Folgekonsolidierung resultierenden aktivischen Unterschiedsbeträge. 3. Von den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben T € 78 (Vorjahr: T € 145) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens steht aus dem Eigenkapital zum 31.12.2022 ein Betrag von T € 4.803 (Vorjahr: T € 3.961) zur potentiellen Gewinnausschüttung zur Verfügung. 5. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für personalbezogene Rückstellungen. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf solche aus Steuern T € 1.513 (Vorjahr: T € 2.249) und auf solche im Rahmen der sozialen Sicherheit T € 206 (Vorjahr: T € 246). Weiterhin sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T € 150 (Vorjahr: T € 2.576) enthalten. II. Erläuterung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Umsatzerlöse teilen sich in T € 78.063 (Vorjahr: T € 79.700) Umsätze aus Arbeitnehmerüberlassung sowie in T € 907 (Vorjahr: T € 685) Umsätze aus Arbeitnehmervermittlung in Festanstellung auf. Die Umsätze werden fast ausschließlich im Inland erzielt. 2. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T € 63 (Vorjahr: T € 46) periodenfremde Erträge. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von T € 2 (Vorjahr: T € 1) enthalten. 4. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T € 62 (Vorjahr: T € 24) periodenfremde Aufwände. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Nebenkosten- und Beitragsnachzahlungen. III. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Summe der Bürgschaften betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2022 T € 387 (Vorjahr: T € 385). Hierbei handelt es sich um Bürgschaften für die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen und Mietkautionen. Das Risiko der Inanspruchnahme ist als gering anzusehen, da diese in der Vergangenheit stets fristgerecht ausgeglichen wurden und wir auch für die Zukunft hiervon ausgehen. 2. Abschlussprüferhonorare Die Abschlussprüferhonorare betragen im Berichtsjahr insgesamt T € 19 und setzen sich wie folgt zusammen:
3. Mitarbeiter Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr:
4. Zusammensetzung der Organe Zur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2022 folgende Personen bestellt: Herr Roland Brohm, Geschäftsführer (bereichsübergreifend); Herr Daniel Heinzmann, Geschäftsführer (Bereiche: Personal & Finanzen); Herr Matthias Brohm, Geschäftsführer (Bereiche: Organisation & IT); Herr Andreas Brohm, Geschäftsführer (Bereiche: Vertrieb & Marketing). 5. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Es wird von der Schutzklausel des § 314 Abs. 2 S. 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 6. GewinnverwendungsbeschlussGemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens wird der verbleibende Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung sind keine Vorgänge von Bedeutung bekannt, die zu einem wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens führen könnten.
Weinheim, den 1. Dezember 2023 Roland Brohm, Geschäftsführer Daniel Heinzmann, Geschäftsführer Matthias Brohm, Geschäftsführer Andreas Brohm, Geschäftsführer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am gebilligt. AUFSTELLUNG DER IN DEN KONZERNABSCHLUSS EINBEZOGENEN UNTERNEHMEN ZUM 31. DEZEMBER 2022
Die Gesellschaft beabsichtigt, für die in der Anlage 4 aufgeführten Tochterunternehmen den Konzernabschluss befreiend für die Einzelabschlüsse nach § 264 Abs. 3 HGB offen zu legen. Die jeweilige Gesellschafterversammlung dieser Gesellschaften haben die erforderlichen Gesellschafterbeschlüsse gefasst. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG 2022(VORJAHR ZUM VERGLEICH)
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022(VORJAHR ZUM VERGLEICH)
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die iperdi Hauptverwaltung GmbH (kurz: iperdi) ist ein Personaldienstleister und hat ihren Sitz in Weinheim. Sie ist seit über 13 Jahren als inhabergeführter Anbieter von bewährten Personaldienstleistungen im gewerblich qualifizierten, kaufmännischen und medizintechnischen Bereich tätig. Das Spektrum der angebotenen Dienstleistungen umfasst die Personalüberlassung und -vermittlung. Kernabsatzgebiet ist Deutschland. Die iperdi Hauptverwaltung GmbH verwaltet und überwacht die operativ tätigen Tochtergesellschaften und deren Tochtergesellschaften und wird von vier Gesellschafter-Geschäftsführern geleitet. Der Konzern iperdi Hauptverwaltung GmbH ist stark von der Ergebnisentwicklung ihrer deutschlandweit tätigen Gesellschaften abhängig. 2. Forschungs- und Entwicklungskosten Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 war für die Personaldienstleistungsbranche ein gutes Jahr. Zwar wuchs das preisbereinigte BIP in Deutschland unter dem Eindruck des Ukrainekrieges und den steigenden Energiepreisen nur noch um ca. 1,8% (Vorjahr 2,6%). Die Nachfrage nach Zeitpersonal und Personalvermittlung blieb derweil auf Kundenseite weiter auf hohem Niveau. Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit stieg infolgedessen um 1,7%. Vor allem tarifvertragliche Lohnerhöhungen und die Verknappung auf der Bewerberseite führten unterdessen zu deutlichen Steigerungen der durchschnittlichen Verkaufspreise pro Stunde, so dass das Marktvolumen der Zeitarbeit nach Angaben des Informationsdienstleisters Lünendonk um 9,3% auf 33,9 Mrd. Euro gewachsen ist. Vor allem Personaldienstleister mit hochqualifiziertem Zeitpersonal konnten dabei deutlich zulegen (+16,5%), Zeitarbeitsunternehmen mit eher gering qualifiziertem Personal (zu denen auch iperdi gehört) wuchsen mit 4,6% deutlich weniger. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz des konjunkturellen Aufschwungs wenig verändert. Die Arbeitslosenquote sank im Jahresdurchschnitt 2022 um 0,4%-Punkte auf insgesamt 5,3% (Vorjahr 5,7%). Laut Destatis waren im Jahresdurchschnitt 2022 rund 45,6 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Dies wären 0,7 Mio. (+1,5%) mehr Erwerbstätige mit Arbeitsort Deutschland als im Jahr 2021. Damit entspricht der Anstieg der Beschäftigten in der Personaldienstleistungsbranche (+1,7%) in etwa dem Anstieg der Erwerbstätigen in Deutschland. Wachstumshemmend für die Personaldienstleistungsbranche ist hierbei unter anderem die hohe Anzahl der Übernahmen von Zeitarbeitnehmern in ein Arbeitsverhältnis beim Kundenunternehmen. Die durch Kundenübernahmen verursachte Fluktuation lassen ein überproportionales Wachstum kaum zu. Im Jahresdurchschnitt 2022 waren laut der Agentur für Arbeit noch ca. 0,83 Mio. Zeitarbeitnehmer in Deutschland beschäftigt. Dies sind lediglich 14.000 Zeitarbeitnehmer mehr als im Jahresdurchschnitt 2021. Der Anteil der Zeitarbeit an der an der Gesamtbeschäftigung blieb unverändert bei 2,1%. Für die meisten der in der Zeitarbeit tätigen Erwerbstätigen stellt dies eine Vollerwerbstätigkeit dar. Im Jahresdurchschnitt 2022 waren 83% in Vollzeit und 17% in Teilzeit beschäftigt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz des Konzerns der iperdi Hauptverwaltung GmbH ist im Geschäftsjahr 2022 leicht von 80,4 Mio.EUR auf 79,0 Mio.EUR gesunken. Während die an der Lünendonk-Studie teilgenommen Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland im Jahr 2022 ihren Umsatz um 9,3% erhöhen konnten, ging der Umsatz der iperdi Hauptverwaltung GmbH um 1,8% zurück. Angesichts des starken Wachstums im Jahr 2021 ist man damit in Betrachtung von 2020 zu 2022 immer noch über dem Markt, der Abschwung 2022 während einer Wachstumsphase der Branche ist dennoch unbefriedigend. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich von T € 6.175 auf T € 1.799 verringert. Das Geschäftsjahr 2022 wurde mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von T € 2.947 (Vorjahr: T € 4.864) abgeschlossen. Gemäß der jährlich veröffentlichten Marktstudie von Lünendonk ist der Konzern iperdi Hauptverwaltung GmbH zusammen mit der iperdi Holding Nord GmbH, an der keine der Konzerngesellschaften beteiligt ist, unter den Top 30 der Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland vertreten. 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2022 T € 14.249 (Vorjahr: T € 17.033). Bei einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von T € 2.947 (Vorjahr: T € 4.864) beträgt das Eigenkapital zum 31.12.2022 T € 4.903 (Vorjahr: T € 4.061). Somit ergibt sich eine Konzerneigenkapitalquote von 34,4% (Vorjahr: 23,8%). Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind durch das Eigenkapital abgedeckt. Die Aktivseite wird durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die größtenteils zu Beginn des Jahres 2023 vereinnahmt wurden, sowie durch Kassen- bzw. Bankguthaben geprägt. Die Liquidität war ganzjährig gewährleistet. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag nicht; die übrigen Verbindlichkeiten, insbesondere solche aus Lieferungen und Leistungen, konnten fristgerecht bedient werden. Die Passivseite wird entsprechend unserer Kerntätigkeit von kurzfristigen personalbezogenen Rückstellungen bzw. Verbindlichkeiten geprägt, insbesondere durch Rückstellungen für Urlaubs- bzw. Überstundenansprüchen, Tantiemen und Schwerbehindertenabgabe sowie durch kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt bzw. Lohn- und Umsatzsteuer für Dezember 2022, die Anfang 2023 getilgt wurden. 2.2 Ertragslage Der Konzernumsatz beträgt im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 T € 78.970 und valutiert damit in etwa 2% unter Vorjahresniveau. Die Vermittlung in Festanstellung hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Umsatz von T € 907 (Vorjahr: T € 685) ergeben. Die Personalkosten sind unwesentlich um T € 755 gestiegen. Das Betriebsergebnis (ordentlicher Betriebserfolg; Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt T € 4.306 (Vorjahr: T € 7.262). 2.3 Finanzlage Das langfristig gebundene Vermögen beträgt rd. 2,6% der Bilanzsumme (Vorjahr: 2,7%). Der erwirtschaftete Zahlungsstrom aus der betrieblichen Tätigkeit wurde teilweise verwendet, um betriebsnotwendige Investitionen durchzuführen. Insgesamt ist die Finanzlage als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Forderungen haben in Höhe von T € 78 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind alle innerhalb eines Jahres fällig. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Rohertrag (Saldo aus Umsatzerlösen und Personalaufwendungen für externe Mitarbeiter) sowie Umsatzrendite heran. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich auf T € 1.799 (Vorjahr: T € 6.175) verringert. Der Rohertrag beträgt T € 18.704 (Vorjahr: T € 20.776). Die Umsatzrendite beträgt in 2022 3,7 % (Vorjahr: 6,1 %). Alle finanziellen Leistungsindikatoren haben sich somit im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Dabei fiel der Rückgang der finanziellen Leistungsindikatoren teilweise stärker als geplant aus. 3.2 Nichtfinanzieller Leistungsindikator Mitarbeiterzahl Die Mitarbeiterzahl verringerte sich in den vergangenen zwölf Monaten von 2.162 auf 2.041 im Jahresdurchschnitt. 4. Gesamtaussage Das Jahr 2022 war für den iperdi-Konzern erneut erfolgreich, wenn auch nicht auf dem Niveau des Vorjahres. Die Mitarbeiteranzahl lag im Januar noch fast auf Vorjahresniveau, aber dann konnten wir weder die übliche Frühjahrsbelebung (Februar bis April) noch die Jahresendbelebung (Oktober bis November) entsprechend dem Vorjahr gestalten, sodass es am Ende zu einem Rückgang der Mitarbeiteranzahl im Jahresdurchschnitt von durchschnittlich ca. 6% kam. Dabei ist es uns zumindest gelungen ist die schwierige Situation am Arbeitsmarkt preislich bei den Kunden abzubilden und die Fehlzeiten im Konzern weiter niedrig zu halten. So konnte eine deutliche Verbesserung der Roherträge pro Stunde erzielt werden. Wie auch in den Jahren zuvor bietet die weiterhin angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt für Personaldienstleister zwar ein attraktives wirtschaftliches Umfeld, dem gestiegenen Aufwand bei der Personalbeschaffung stehen attraktive Konditionen bei den Kunden gegenüber, sie erschwert aber weiterhin den schnellen Ausgleich der stattfindenden Übernahmen von Arbeitnehmern. Dadurch wird ein stärkeres Mengenwachstum (verkaufte Stunden) deutlich erschwert. III. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes ist der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 bereits erkennbar. Der Zeitarbeitsmarkt in Deutschland ist bezüglich der beschäftigten Mitarbeiter im Jahr 2023 deutlich rückläufig. Davon ist auch iperdi in starkem Maße betroffen. Diese Entwicklung kann zwar durch Preiserhöhungen etwas abgemildert und der Rohertrag einigermaßen stabil gehalten werden. Jedoch werden sich die in 2023 erneut deutlich steigenden Kosten im Bereich der internen Gehälter und der sonstigen Kosten (Miete, PKW, Energie) auf das Ergebnis durchschlagen. Infolgedessen erwarten wir für 2023 zwar erneut ein positives Ergebnis, welches jedoch nicht an das Vorjahr heranreichen wird. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden leicht unter den Werten aus 2022 liegen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Die Chancen sehen wir derzeit vor allem darin, dass wir im März des Jahres unsere Vertriebsstruktur überarbeitet und erstmals verbindliche KPI eingeführt haben. Die Umstellung führt aus unserer Sicht zu erhöhter Vertriebsaktivität und Fokussierung auf attraktive Kunden. Erfolge stellen sich sicher nicht schnell ein, aber wir erwarten erste sichtbare Ergebnisse im 2. Halbjahr 2024. Derzeit scheint es eine Konsolidierung im Markt zu geben und wir finden v.a. für interne Positionen vermehrt Bewerber mit Branchenerfahrung. Dies nährt die Hoffnung, dass einige Mitbewerber die Entwicklungen der letzten Jahre zum Anlass nehmen, ihr Geschäft zu verkaufen oder aufzugeben. Davon können wir sicherlich an der ein oder anderen Stelle profitieren. Die von den Tarifvertragsparteien vereinbarten Tariflohnerhöhungen, die eine weitere Erhöhung ab dem 01.01.2024 vorsehen, könnten auf dem Bewerbermarkt eine Chance darstellen, da sie über dem allgemeinen Mindestlohn liegen und damit die Zeitarbeit insbesondere im Bereich der unqualifizierten Hilfskräfte (Entgeltgruppen E1, E2a und E2b) attraktiver machen.
Lohnentwicklung in den für iperdi relevanten Entgeltgruppen Ebenso hat die Erwartungshaltung der jüngeren Generation an die Flexibilität ihrer Erwerbstätigkeit und der Wunsch potenzielle Arbeitgeber zunächst "auszuprobieren", die Attraktivität der Zeitarbeit für diese Zielgruppe gesteigert. 2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Für das Jahr 2023 gehen wir von keiner politischen Entwicklung aus, die unser Geschäft weiter negativ beeinflusst. Sorgen bereiten die sich abschwächende Konjunktur und der Rückgang der beschäftigten Zeitarbeitnehmer im Gesamtmarkt. Mit einer Verbesserung der Lage rechnen wir im Laufe des 2. Halbjahres 2024. Das erste Halbjahr wird aus unserer Sicht durch die Preiserhöhungen im Zuge der Tariflohnerhöhungen und einer tarifliche vereinbarten Inflationsausgleichspauschale für Beschäftigte in sog. Branchenzuschlagsbetrieben erschwert. Wir stufen dies als ein mittleres Risiko ein. Eine weitere Optimierung der Roherträge im Licht der sich andeutenden Nachfrageschwäche erscheint schwierig, wir werden hier eher auf eine Stabilisierung hinarbeiten. Risiken aus der Rechtsprechung der Gerichte sehen wir derzeit nicht. Im Frühjahr wurde eine für die Branche risikoreiche Klage bezgl. der Frage, ob die in Deutschland gesetzlich vorgesehene Abweichung von Equal-Treatment durch Tarifverträge im Grundsatz zulässig ist oder nicht, für uns positiv entschieden. Weitere Risiken bestehen in der Weiterentwicklung des Steuerrechts. Risiken ergeben sich auch aus der immer komplexer werdenden Informationstechnologie und der sich daraus ergebenden Abhängigkeit von der IT. Sowohl die kurzfristige Eintrittswahrscheinlichkeit als auch die Auswirkungen dieser Risiken schätzen wir als gering ein. Ausfall und Liquiditätsrisiken Wesentliche Risiken könnten sich aus Ausfall- und Liquiditätsrisiken ergeben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit stufen wir auf Grund der diversifizierten Kundenstruktur sowie der Bonität der Kunden weiterhin als gering ein. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden überwacht werden. Zur Absicherung von Forderungsausfällen wird im Rahmen einer Bonitätsprüfung ein Kreditversicherungslimit bei atradius beantragt. Des Weiteren erfolgt durch die Hauptverwaltung in Weinheim eine regelmäßige Kontrolle der überfälligen Forderungsaußenstände. Die Eintreibung der Forderungen erfolgt dezentral über die kundenverantwortliche Konzerngesellschaft. Ertragsorientierte Risiken Aus einem Rückgang der allgemeinen Ertragssituation könnte sich ebenfalls eine wesentliche Auswirkung auf den Konzern ergeben. Zur Überwachung der in der strategischen Planung gesetzten Ziele der für den Konzern wichtigen Ergebnisse der operativ tätigen Konzerngesellschaften in Deutschland besteht ein Instrumentarium von monatlichen Umsatzmeldungen, Umsatzanalysen, der monatlich erstellten betriebswirtschaftlichen Auswertungen und Kostenanalysen, welche der Geschäftsleitung eine regelmäßige Übersicht ermöglichen. Die wirtschaftliche Entwicklung der operativ tätigen Gesellschaften wird vor allem anhand der Indikatoren Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, Rohertrag, Umsatzrendite sowie der Mitarbeiterzahl überwacht. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen einer Liquiditätsplanung erfasst und überwacht. Aufgrund dieser Vorkehrungen schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit solcher Risiken und auch das Risiko als gering ein. Bestandsgefährdende Risiken liegen aktuell nicht vor. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in den Gesellschaften des Konzerns bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaften des Konzerns verfügen über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Gesellschaften verfügen über ein Mahnwesen, so dass die Vereinnahmung der Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen überwacht wird. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaften des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden mithilfe eines Liquiditätsplans die Geldaus- und -eingänge überwacht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen die Gesellschaften des Konzerns über ein Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. 4. Gesamtaussage Wir, die Geschäftsführung, beurteilen die Lage des Konzerns aufgrund der derzeitigen unternehmensindividuellen Situation als stabil ein. Durch ein etabliertes Risikomanagement sehen wir das bestehende und zukünftige Erfolgspotential als gesichert an. Durch den kontrollierten Umgang mit Risiken soll die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gesichert und das Konzernmanagement in die Lage versetzt werden, ungünstige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Mögliche Risiken begleiten wir mit erhöhter Aufmerksamkeit. Aus unserer Sicht ist der Konzern in einer guten Position, um bei anhaltender Erholung der Wirtschaft weiter zu profitieren, aber auch in der Lage auf das Eintreten von Krisen angemessen zu reagieren.
Weinheim, den 1. Dezember 2023 Roland Brohm, Geschäftsführer Matthias Brohm, Geschäftsführer Daniel Heinzmann, Geschäftsführer Andreas Brohm, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die iperdi Hauptverwaltung GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der iperdi Hauptverwaltung GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der iperdi Hauptverwaltung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 1. Dezember 2023 Keiper
& Co. KG
Berizzi, Wirtschaftsprüfer Müller, Wirtschaftsprüfer |
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen