Delinat
GmbH
Grenzach-Wyhlen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023
Lagebericht
1. Delinat GmbH
1.1 Geschäftsmodell 1.2 Philosophie
1.3 Forschung & Entwicklung
2. Rahmenbedingungen
2.1 Entwicklung des Marktes 2.2 Situation
der Branche
3. Ertragslage
3.1 Umsatzentwicklung 3.2 Zinsen
3.3 Jahresergebnis
4. Finanzlage
4.1 Cash Flow 4.2 Finanzierung
4.3 Finanz-Management
5. Vermögenslage
5.1 Warenvorräte 5.2 Liquidität
5.3 Darlehen 5.4 Investitionen
5.5 Eigenkapital 5.6 Finanzielle
Leistungsindikatoren
6. Gesamtaussage
7. Zukünftige Entwicklung
7.1 Prognosebericht 7.2 Chancen
7.3 Risiken
8. Ausblick
8.1 Strategie 8.2 Qualität
8.3 Logistik/Distribution 8.4 Umsatz- und
Gewinnerwartung 8.5 Vermögensstruktur
1. Delinat GmbH
1.1 Geschäftsmodell
Delinat GmbH ist ein auf den Vertrieb von Biowein
spezialisiertes Weinfachgeschäft, welches
ausschließlich Bioweine aus den besten Lagen Europas
importiert und vertreibt, insbesondere aus Frankreich,
Spanien und Italien. Ohne Zwischenhandel bedient Delinat
Endkonsumenten direkt über den Weg des Online- und des
klassischen Versandhandels.
1.2 Philosophie
Alle Weine im Delinat-Sortiment müssen
mindestens den strengen EU-Biorichtlinien entsprechen. Um
zu gewährleisten, dass diese Mindeststandards
eingehalten werden, muss sich jeder Weinbaubetrieb einer
jährlichen Prüfung durch eine akkreditierte
Kontrollstelle unterziehen. Ausserdem müssen
Produzenten jeden Wein online deklarieren, indem sie rund
60 Fragen über die Herstellung und einmal
jährlich noch einmal so viele über ihren Betrieb
beantworten. Zusätzlich zu den staatlichen Kontrollen
werden alle von Delinat vertriebenen Weine durch ein
unabhängiges Labor geprüft.
1.3 Forschung & Entwicklung
Seit den Anfängen fördert die
Delinat-Gruppe die Forschung im ökologischen Weinbau.
Es gilt als erklärtes Ziel, weiterhin am Weinbau der
Zukunft zu forschen und kompromisslos in
Biodiversität, ökologisches Gleichgewicht und
Weinqualität zu investieren. Insbesondere auf
Château Duvivier (Provence) werden zahlreiche
Versuche durchgeführt und Methoden wie Permakultur,
Vitiforst und regenerativen Weinbau getestet. Seit einigen
Jahren steht die Entwicklung robuster Rebsorten im Zentrum.
Zusammen mit führenden Experten entwickelt die
Delinat-Gruppe den Weinbau der Zukunft.
2. Rahmenbedingungen
2.1 Entwicklung des Marktes
Der Weinkonsum in Deutschland ist leicht
rückläufig, in den vergangenen 5 Jahren sank er
von rund 20 auf 19 Liter pro Kopf und Jahr. Die Nachfrage
nach Wein aus biologischem Anbau entwickelte sich parallel
zur Nachfrage nach Bio-Produkten, die sich in den letzten
10 Jahren verdoppelt hat. In absoluten Zahlen ist der
Biowein-Absatz also moderat gestiegen und dieser Trend hat
sich nicht abgeschwächt.
2.2 Situation der Branche
Eine permanente Ausweitung des Angebotes,
insbesondere durch Discounter und Supermärkte,
kennzeichnet die Branchensituation. Die Zunahme kleiner
Anbieter und der Trend zum Einkauf über den
Onlinehandel halten an. Wir begegnen dieser Entwicklung
durch innovative Produkte und hohe Qualität, die wir
vor allem durch Fokus auf Biodiversität im Weinbau
sicherstellen. Diesbezüglich verteidigen wir
erfolgreich die Öko-Nische, die kein anderer Anbieter
so glaubwürdig wie Delinat abbilden kann.
3. Ertragslage
3. Ertragslage
Ergebnisquellen
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
%
|
Rohergebnis
|
5.490
|
6.185
|
-695
|
-11,2%
|
Betriebsergebnis
|
401
|
827
|
-426
|
-51,5%
|
Zinsergebnis
|
-261
|
-228
|
- 33
|
+14,5%
|
Steuerergebnis
|
-238
|
-323
|
+85
|
-26,3%
|
Jahresergebnis
|
-98
|
276
|
-374
|
-135,5%
|
3.1 Umsatzentwicklung
Der Umsatz hat sich um 7,5% abgeschwächt.
Ein Rückgang wurde nach dem durch die Pandemie
ausgelösten Boom des Online-Handels erwartet, denn es
wird wieder mehr Wein in der Gastronomie konsumiert und
weniger zuhause.
3.2 Zinsen
Das Zinsergebnis betrifft verbundene Unternehmen.
3.3 Jahresergebnis
Aufgrund der Umsatzminderung und der nicht in
gleichem Umfang gesunkenen betrieblichen Aufwendungen,
insbesondere beim Material- und sonstigem betrieblichem
Aufwand, resultiert ein um TEUR 374 niedrigeres
Jahresergebnis.
4. Finanzlage
Die Finanzlage wird als zufriedenstellend und gut
eingeschätzt.
4.1 Cashflow
Der Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss plus
Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr TEUR 214, was
deutlich unter dem Resultat des Vorjahres (TEUR 579) liegt.
4.2 Finanzierung
Die Geschäftsfinanzierung der Delinat GmbH
erfolgt durch die schweizerische Muttergesellschaft Delinat
DMS AG. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
und Leasingverpflichtungen bestehen keine. Geschäfte
mit derivativen Finanz-Instrumenten haben wir nicht
getätigt.
4.3 Finanz-Management
Unser Finanz-Management ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele
einzunehmen.
5. Vermögenslage
Bilanzposten
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
Aktiva
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
%
|
Anlagevermögen
|
7.442
|
2.885
|
+ 4.557
|
+ 158,0%
|
Umlaufvermögen
|
12.319
|
10.275
|
+2.044
|
+19,9%
|
Rechnungsabgrenzungen
|
18
|
15
|
+ 3
|
+ 20,0%
|
Passiva
|
|
|
|
|
Eigenkapital
|
4.592
|
4.690
|
- 98
|
- 2,1%
|
Rückstellungen
|
515
|
478
|
+ 37
|
+ 7,7%
|
Verbindlichkeiten
|
14.672
|
8.007
|
+6.665
|
+83,2%
|
Bilanzsumme
|
19.779
|
13.175
|
+6.604
|
+ 50,1%
|
5.1 Warenvorräte
Die Warenvorräte haben sich per Bilanzstichtag
um TEUR 1.670 auf TEUR 9.521 erhöht und die
geleisteten Anzahlungen an Lieferanten um TEUR 429 auf TEUR
1.225. Zum einen wurden von manchen Weinsorten etwas zu
grosse Mengen eingekauft und da manche Weine etwas
später im Jahr abgeholt werden, mussten die
Reservationen als Anzahlung gesichert werden.
5.2 Liquidität
Die liquiden Mittel haben im Berichtsjahr um TEUR
81 auf TEUR 530 abgenommen, die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben um TEUR 26 abgenommen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
die sonstigen Verbindlichkeiten haben um TEUR 464
abgenommen.
5.3 Darlehen
Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der
Muttergesellschaft haben sich im Geschäftsjahr um TEUR
7.129 erhöht. Grund für den zusätzlichen
Kapitalbedarf war der Erwerb eines Baugrundstücks
direkt angrenzend an das bestehende Versandlager.
5.4 Investitionen
In Grundstücke wurden TEUR 3.369 und in die
Betriebsausstattung TEUR 194 investiert.
5.5 Eigenkapital
Aufgrund des Jahresfehlbetrags ging das
Eigenkapital um 2,1% auf TEUR 4.592 zurück und
beträgt nunmehr 23,2% (Vorjahr: 35,6%) der deutlich
gestiegenen Bilanzsumme.
5.6 Finanzielle Leistungsindikatoren
Zur Steuerung der Gesellschaft werden als finanzielle
Leistungsindikatoren der Umsatz, die Marge, das EBIT sowie
der Cash Flow herangezogen. Im Verhältnis zum Vorjahr
sind Umsatz und Marge gesunken. Das EBIT ist von TEUR
827 auf TEUR 401 gesunken. Der Cash-Flow sank um rund TEUR
365 auf TEUR 214.
6. Gesamtaussage
Die Erwartungen lagen bei einem kleinen
Umsatzrückgang. Tatsächlich ist der Umsatz
stärker als erwartet gesunken, was insbesondere auf
die schwächelnde Nachfrage im Onlinehandel nach der
Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Dank des
neuen Versandlagers und optimierter Prozesse waren wir in
der Lage, die Fixkosten tief zu halten und Verluste zu
vermeiden. Mit der Unternehmensentwicklung im
Geschäftsjahr sind wir zufrieden. Durch die
getätigten Investitionen und notwendigen betrieblichen
Aufwendungen wurden die Voraussetzungen geschaffen, um in
Zukunft weiterhin einen positiven Entwicklungstrend zu
erreichen.
7. Zukünftige Entwicklung
7.1 Prognosebericht
Der deutsche Weinmarkt dürfte sich im neuen
Geschäftsjahr noch etwas weiter abschwächen. Die
Geschäftsführung geht davon aus, dass die
bestehenden Verläufe im gehobenen Marktsegment
fortdauern und von der demografischen Entwicklung eher
begünstigt werden. Wie in anderen Branchen nimmt die
Bedeutung des Onlinehandels auch im Weingeschäft
stetig zu, aktuell allerdings deutlich langsamer als
während der Pandemie.
Die qualitativen Trends werden andauern und
prägend für den Markt bleiben: Die
Professionalisierung der Branche nimmt weiter zu, die
Ansprüche der Konsumenten wachsen. Hierzu gehört
auch der zunehmende Trend zu Weinen aus biologischen
Anbaumethoden mit einem hohen Qualitätsgrad. Diese
Weine werden auch zunehmend durch Supermärkte und
Discounter angeboten, so dass in diesem Segment der
Wettbewerb zunehmen dürfte. Auf der anderen Seite
werden durch die verstärkte Anerkennung von Bioweinen
neue Käuferschichten erschlossen.
7.2 Chancen
Wir sehen sowohl auf dem Beschaffungs- als auch auf
dem Absatzmarkt weiterhin gute Chancen. Die in vielen
Jahren aufgebauten und gepflegten Beziehungen zu
führenden Biowinzern in den wichtigsten
europäischen Ländern ermöglichen es der
Delinat GmbH, weiterhin Wettbewerbsvorteile zu nutzen,
insbesondere bei Bioqualität, Versorgungssicherheit,
Preisgarantien.
Unsere Kundensegmente wachsen nicht zuletzt durch
eine zunehmende Sensibilisierung gegenüber gesunden
Lebensmitteln und der Öffnung gegenüber Produkten
aus kontrolliert biologischem Anbau.
Die Delinat GmbH konzentriert sich - mit den ihr als
richtig erscheinenden Marketinginstrumenten - auf ihre
Absatzmärkte und verfolgt ihre langfristigen
Wachstumsziele konsequent und erfolgreich. Bei allen
Überlegungen stehen die Kundinnen und Kunden sowie die
ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Wir
beobachten die Informations- und Einkaufsgewohnheiten
unserer anspruchsvollen Kundschaft permanent und verfolgen
durch unsere Anstrengungen das Ziel, uns den
veränderten Situationen schnell anzupassen.
7.3 Risiken
Bedeutende Risiken leiten sich aus der global
handelnden Weltwirtschaft und der wirtschaftlichen
Entwicklung in Deutschland ab. Der globale
Angebotsüberhang von Wein und die sinkende Kaufkraft
der Bevölkerung wird das Preisniveau beeinflussen.
Dieser negativen Entwicklung wollen wir mit verschiedenen
Massnahmen begegnen.
Wir sind uns bewusst, dass im Konsumverhalten und im
Verhalten der Anbieter die Hauptrisiken liegen. Dem
Wettbewerb am Markt wird Delinat GmbH weiterhin durch
Erfahrungsvorsprung, Zuverlässigkeit und ein hohes
Niveau an objektiven und subjektiven
Qualitätsansprüchen begegnen. Der Markt wird
permanent beobachtet und analysiert, um dem Risiko der
deutlichen Angebotsausweitung am Markt Rechnung zu tragen.
Sollte sich die Tendenz zur Angebotsausweitung weiter
fortsetzen, könnte sich daraus ein Risiko für die
Geschäftsstrategie ergeben.
Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem
Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen
ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken
lassen sich derzeit nicht erkennen.
8. Ausblick
8.1 Strategie
Wir werden den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen
und die seit Jahren erfolgreiche Strategie beibehalten. Als
nächsten Entwicklungsschritt sehen wir die
Erschliessung neuer Märkte in Europa. Aus Sicht der
Logistik und Distribution sind wir hervorragend
aufgestellt, um die neue Kundschaft aus Grenzach-Wyhlen
zufriedenstellend zu bedienen.
8.2 Qualität
Die hohe Bioqualität der Produkte sichert
Delinat GmbH durch mehrfache Kontrollen: Erstens durch die
Zertifizierung der Winzer durch eine unabhängige,
lokale Bio-Kontrollstelle, zweitens durch die
unabhängige Kontrollstelle bio.inspecta, drittens
durch persönliche Kontrollen vor Ort durch eigene
Önologen und Weinakademiker, viertens durch
persönliche Degustationen im Team des
Produkt-Managements und fünftens durch
unabhängige Laboranalysen.
8.3 Logistik/Distribution
Um unseren eigenen Ansprüchen und
ökologischen Zielsetzungen gerecht zu werden, haben
wir die Logistik-Prozesse weiter optimiert und sind nun
bereit, unsere Kundschaft schnell, günstig und mit
einer hervorragenden Transport-Ökobilanz zu bedienen.
Ein wichtiger Aspekt ist die neu entwickelte
Mehrwegverpackung, Weinkartons, die ein halbes Dutzend Mal
eingesetzt werden können. In absehbarer Zukunft sollen
auch Mehrweg-Weinflaschen eingeführt werden, die
Delinats Ökobilanz noch weiter von Wettbewerbern
abheben wird.
8.4 Umsatz- und Gewinnerwartung
Für das neue Geschäftsjahr rechnen wir nach
starken Wachstumsjahren mit einem weiteren, leichten
Umsatzrückgang. Trotz anspruchsvoller Markt- und
Branchensituation beurteilen wir die künftige
Entwicklung unseres Unternehmens als gut und erwarten ein
Jahresergebnis auf vergleichbarem Niveau wie im vergangenen
Geschäftsjahr.
8.5 Vermögensstruktur
Das Eigenkapital sinkt aufgrund des schwachen
Jahresergebnisses leicht, bleibt aufgrund der
Überschüsse aus den Vorjahren aber auf hohem
Niveau.
Grenzach-Wyhlen, 11.
Dezember 2024
gez.
Karl Schefer, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2023
EUR |
30.6.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
7.441.529,51 |
2.885.154,18 |
| I.
Sachanlagen |
6.166.529,51 |
2.885.154,18 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
4.656.019,51 |
1.385.778,46 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
886.031,00 |
836.655,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
624.479,00 |
467.084,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
195.636,72 |
| II.
Finanzanlagen |
1.275.000,00 |
|
| B.
Umlaufvermögen |
12.319.391,30 |
10.274.919,24 |
| I.
Vorräte |
10.746.213,55 |
8.645.991,63 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.043.625,31 |
1.017.601,01 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
529.552,44 |
611.326,60 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
17.855,00 |
14.892,00 |
| Summe
Aktiva |
19.778.775,81 |
13.174.965,42 |
Passiva
|
|
30.6.2023
EUR |
30.6.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.592.165,16 |
4.689.864,57 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
255.645,94 |
255.645,94 |
| II.
Gewinnvortrag |
4.434.218,63 |
4.158.033,89 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
97.699,41 |
-276.184,74 |
| B.
Rückstellungen |
515.117,81 |
478.152,39 |
| C.
Verbindlichkeiten |
14.671.492,84 |
8.006.948,46 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
13.830.845,45 |
6.702.131,96 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
13.830.845,45 |
6.702.131,96 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
840.647,39 |
1.304.816,50 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
840.647,39 |
1.304.816,50 |
| Summe
Passiva |
19.778.775,81 |
13.174.965,42 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.7.2022 - 30.6.2023
EUR |
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
5.490.093,90 |
6.185.341,04 |
| 2.
Personalaufwand |
333.779,41 |
306.635,61 |
| a)
Löhne und Gehälter |
267.211,45 |
240.595,27 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
66.567,96 |
66.040,34 |
| 3.
Abschreibungen |
311.609,91 |
302.461,00 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
311.609,91 |
302.461,00 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.443.214,41 |
4.748.669,91 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
412,54 |
4.408,95 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
531,25 |
|
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
261.350,15 |
228.302,15 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
159.691,64 |
263.196,86 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
-19.020,37 |
336.075,51 |
| 9.
sonstige Steuern |
78.679,04 |
59.890,77 |
| 10.
Jahresfehlbetrag |
97.699,41 |
-276.184,74 |
Anhang
Delinat GmbH, Grenzach-Wyhlen
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023
1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Delinat GmbH hat ihren Sitz in Grenzach-Wyhlen.
Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br.
unter HRB 413059 eingetragen.
2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH - Gesetzes
beachtet.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267
Abs.2 HGB aus.
Größenabhängige Erleichterungen bei
der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des
Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Jahresabschluss angewendeten Gliederungs- und
Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Die Gegenstände des Anlagevermögens, deren
Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden zu Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger nach der linearen
Methode bemessener Abschreibungen angesetzt.
Gebäude
|
14 Jahre
|
Technische Anlagen
|
8-20 Jahre
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
3-6 Jahre
|
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis netto EUR 800 werden im Jahr des
Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst.
Das Finanzanlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten oder bei Vorliegen von voraussichtlich
dauernden Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden
Werten angesetzt. Bestehen die Gründe für eine
dauernde Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine
Zuschreibung.
Das Vorratsvermögen wird mit den
Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten unter
Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei
Gegenständen, deren Verwendbarkeit eingeschränkt
war, werden Abschläge vorgenommen, um sie den
Wertverhältnissen am Bilanzstichtag anzupassen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert
angesetzt.
Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
enthaltenen Risiken wird durch Bil-dung angemessen
dokumentierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung
getragen.
Bankkonten, die auf fremde Währung lauten,
wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem.
§ 256a HGB bewertet.
Bei den Rückstellungen ist den erkennbaren
Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen
Rechnung getragen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag
bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist (§ 253 I HGB).
Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem
Erfüllungsbetrag bilanziert.
Geschäftsvorfälle in fremder Währung
werden zum jeweiligen Tageskurs gebucht. Forderungen und
Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit
nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zum
Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet.
4. Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist
nachfolgend dargestellt.
|
A n s c h
a f f u n g s k o s t e n
|
|
|
|
|
(+) Zugänge
|
|
|
|
|
01.07.2022
|
(-)
Abgänge
|
30.06.2023
|
|
|
TEUR
|
TEUR
|
|
TEUR
|
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Grundstücke
|
|
|
|
|
|
und Bauten
|
1.744
|
3.369
|
|
5.113
|
|
Technische
|
|
167
|
U
|
|
|
Anlagen
|
1.616
|
0
|
|
1.783
|
|
Betriebsaus-
|
|
59
|
U
|
|
|
stattung
|
763
|
194
|
|
1.016
|
|
Techn. Anlagen
|
196
|
-196
|
U
|
0
|
|
im
Bau
|
|
|
|
|
|
|
4.319
|
3.593
|
|
7.912
|
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
sonstige
|
0
|
1.275
|
|
1.275
|
|
Ausleihungen
|
|
|
|
|
|
|
0
|
1.275
|
|
1.275
|
|
|
4.319
|
4.868
|
|
9.187
|
|
|
A b s c h r e i b u n g e n
|
R e s t b
u c h w e r t
|
|
|
(+) Zugänge
|
|
|
|
|
01.07.2022
|
(-) Abgänge
|
30.06.2023
|
30.06.2023
|
30.06.2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Grundstücke
|
|
|
|
|
|
und Bauten
|
358
|
98
|
456
|
4.657
|
1.386
|
Technische
|
|
|
|
|
|
Anlagen
|
779
|
118
|
897
|
886
|
836
|
Betriebsaus-
|
|
|
|
|
|
stattung
|
298
|
95
|
393
|
623
|
467
|
Techn. Anlagen
|
0
|
0
|
0
|
0
|
196
|
im
Bau
|
|
|
|
|
|
|
1.435
|
311
|
1.746
|
6.166
|
2.885
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
sonstige
|
0
|
0
|
0
|
1.275
|
0
|
Ausleihungen
|
|
|
|
|
|
|
0
|
0
|
0
|
1.275
|
0
|
|
1.435
|
311
|
1.746
|
7.441
|
2.885
|
Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von bis
zu einem Jahr.
Das Stammkapital von DEM 500.000,00 (EUR 255.645,94)
war am Bilanzstichtag voll eingezahlt.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten,
Personalkosten und ausstehende Rechnungen.
Zum 30. Juni 2023 bestanden neben den in der Bilanz
ausgewiesenen Verbindlichkeiten keine finanziellen
Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB).
5. Sonstige Angaben
Geschäftsführer sind:
Herr Hubert Lämmler, Unternehmensberater Frau
Arina Schefer, Önologin Herr Karl Schefer,
hauptberuflich Verwaltungsrat einer schweizerischen AG
Sie sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im
Namen der Gesellschaft oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
(gewerblich) betrug 12.
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des
§ 286 IV HGB in Anspruch genommen.
Größenabhängige Erleichterungen
wurden in Anspruch genommen.
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue
Rechnung vorzutragen.
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/2023
sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung
eingetreten.
Grenzach-Wyhlen, 11.
Dezember 2024
gez.
Arina Schefer, Geschäftsführerin
gez.
Hubert Lämmler, Geschäftsführer
gez.
Karl Schefer, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Delinat GmbH, Grenzach-Wyhlen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Delinat GmbH,
Grenzach-Wyhlen, - bestehend aus der Bilanz zum 30.
Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Delinat
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis
zum 30. Juni 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.
Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023.
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Karlsruhe, den 20. Dezember 2024 Badenia Revision
Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Helmut
Streicher Mario
Schwandt
Wirtschaftsprüfer
Wirtschaftsprüfer
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