Checkpoint Systems Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Eppensteiner seit 12.11.2024 | Geschäftsführer |
Mario Rinas seit 7.10.2024 | Prokura |
Hans-Jürgen Nausch seit 28.12.2022 | Prokura |
Peter Sperl seit 5.1.2017 | Geschäftsführer |
Sergio Soriano Crespo seit 20.12.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CCL Label A/S | 89.64% |
Checkpoint System Inc. | 10.36% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Checkpoint Systems GmbHHirschhorn (Neckar)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Agenda Marktüberblick - Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen - Branchenspezifische Rahmenbedingungen - Wesentliche Produkte und Dienstleistungen Strategy, Structure & Governance - Ziele und Erläuterung der Strategie - Erläuterung des Geschäftsmodells - Beschreibung der Organisationsstruktur - Beschreibung und Beurteilung des Risikomanagementsystems - Beschreibung der Chancen Management-Wertschöpfung - Entwicklung der Geschäftsbereiche - Kunden Performance - Ergebnisentwicklung - Vermögens- und Finanzlage - Risiken der künftigen Entwicklung - Prognose 2024 Marktüberblick Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 1) Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. In jeweiligen Preisen lag das Bruttoinlandsprodukt mit € 4.121 Milliarden um 6,3 % höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 % und betrug im Jahr 2023 durchschnittlich € 48.746. Es gab erhebliche Unterschiede in der Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) verzeichnete insgesamt einen deutlichen Rückgang von 2,0 %. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich geringere Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen. Auch das verarbeitende Gewerbe wies im Jahr 2023 einen negativen Trend auf. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Hingegen verzeichneten die energieintensiven Industriezweige - wie die Chemie- und Metallindustrie - erneut einen weiteren Rückgang in Produktion und Wertschöpfung. Im Baugewerbe machten sich neben den fortwährend hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die sich verschlechternden Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Dies betraf vor allem den Hochbau. Im Gegensatz dazu konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe im Jahr 2023 preisbereinigt einen geringfügigen Anstieg von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Im Jahr 2023 verzeichnete der private Konsum einen preisbereinigten Rückgang um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr, wodurch er sich wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %) entfernte. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Besonders betroffen von Rückgängen waren Bereiche, in denen die Preise entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar weiter stiegen. Die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken besonders stark (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Dies war hauptsächlich auf den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen - wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern - zurückzuführen. Die Bauinvestitionen verzeichneten 2023 einen preisbereinigten Rückgang um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. Hingegen wurde in Ausrüstungen - hauptsächlich Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dies war vor allem auf den Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen zurückzuführen, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene Dynamik der Weltwirtschaft und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 hinterließen auch im Außenhandel ihre Spuren, obwohl die Preise fielen. Die Importe sanken dabei stärker (preisbereinigt -3,0 %) als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Dies führte im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Branchenspezifische Rahmenbedingungen 2) Das Geschäft der Checkpoint Systems GmbH wird zum Großteil mit dem Handel bestritten. Somit sind konjunkturelle und auch branchenspezifische Rahmenbedingungen des Handels von einschneidender Bedeutung für die Umsatz- und Ertragslage. Der Einzelhandel in Deutschland hat nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,1 % weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 2,4 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Im Vergleich zu 2021, als der bisher höchste Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 erzielt wurde, sank der reale Jahresumsatz 2023 voraussichtlich um 3,8 %. Während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte der deutsche Einzelhandel, unter anderem getragen durch den Internet- und Versandhandel, einen hohen realen Umsatzzuwachs von 4,8 % erzielt, 2021 war der Umsatz nochmals um real 0,6 % gestiegen. Im Gegensatz hierzu war die reale Umsatzentwicklung 2022 und 2023 aufgrund der hohen Preissteigerungen rückläufig. Damit lagen die realen Umsätze im Jahr 2023 noch 1,6 % über dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. Die Auswirkungen des höheren Preisniveaus zeigten sich besonders im Einzelhandel mit Lebensmitteln. Nachdem die realen Umsätze in diesem Bereich im Dezember 2022 auf einen Tiefstand gesunken waren, bewegten sie sich im Jahresverlauf 2023 in etwa auf dem im Vergleich zu den Corona-Jahren niedrigen Niveau des Jahres 2015. Im November 2023 ging der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel gegenüber dem Vormonat real um 0,5 % und nominal um 0,1 % zurück. Damit lag der reale Umsatz um 1,9 % über dem Tiefstand vom Dezember 2022. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2022 ging der reale Umsatz im November 2023 um 0,7 % zurück, während der nominale Umsatz um 4,3 % stieg. Der reale Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank im November 2023 um 3,6 % gegenüber dem Vormonat und um 3,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Internet- und Versandhandel ging der reale Umsatz im November um 2,8 % zum Vormonat zurück und lag damit um 3,5 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats November 2022. Im Gegensatz hierzu erzielte der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren im November 2023 mit einem realen Plus von 2,0 % zum Vormonat und 2,6 % zum Vorjahresmonat einen deutlichen Zuwachs. Bereits im Oktober 2023 waren die realen Umsätze der Branche besonders stark gestiegen (+5,0 % zum Vormonat und +6,3 % zum Vorjahresmonat). Wesentliche Produkte und Dienstleistungen Elektronische Artikelsicherung (EAS) Das Sortiment EAS umfasst im Wesentlichen Lösungen zur Sicherung diebstahlgefährdeter Produkte in verschiedenen Bereichen des Einzelhandels wie Bekleidung, Baumärkte, Drogerie, Elektronikmärkte sowie Lebensmittel. Die Detektionsantennen werden an der Kasse oder als Ein- und Ausgangslösungen installiert. Sicherungsetiketten werden an den gefährdeten Artikeln angebracht und beim Bezahlvorgang deaktiviert oder entfernt. Quellensicherung - Radiofrequentes Identifizieren (RFID) Die Serviceleistung Quellensicherung unterstützt die Handelskunden Warenschwund zu reduzieren, die Warenverfügbarkeit im Regal zu erhöhen und somit Ihren Umsatz zu steigern. Der Quellensicherungsexperte begleitet die Handelskunden in allen Bereichen eines Quellensicherungsprogramms, um Sicherungsetiketten während des Herstellungsprozesses an den ausgewählten Waren zu integrieren. Der umfassende Evaluierungsprozess beinhaltet Audits vor Projektbeginn, Zertifizierung hinsichtlich der Artikelsicherung sowie der Implementierung während des Herstellungsprozesses. Strategy, Structure & Governance Ziele und Erläuterung der Strategie Grundsätzlich stellt Checkpoint dem Handel Lösungen zur Verfügung, die diesen in die Lage versetzen, Schwundraten (Inventurdifferenzen) zu verringern und den Abverkauf zu optimieren. Insbesondere die Zielsetzung, Mehrwert in ein Etikett zu bringen (Sicherungselement, Chip) wird als wiederkehrendes Geschäft (recurring business) gesehen. Die IT Plattform Checknet versetzt die Gesellschaft in die Lage, variable Daten des Handels zu verwalten, zu verteilen und in ein Etikett zu bringen. Auch hier wird ein Mehrwert in Form einer wiederkehrenden Leistung berechnet. Forschung betreibt die Checkpoint Systems GmbH nicht. Die Entwicklung neuer Produkte erfolgt durch verbundene Unternehmen in der Gruppe. Hierfür werden der Gesellschaft keine Kosten belastet. In Einzelfällen werden bestehende Produkte, meist kundenbezogen, weiterentwickelt. Im Geschäftsjahr 2023 sind hierfür T€ 10 (i. Vj. T€ 10) angefallen. Erläuterung des Geschäftsmodells Das Geschäftsmodell der Checkpoint Systems GmbH konzentriert sich auf den direkten Vertrieb der Lösungen für den Handel im Business-to-Business Sinne. Mit einer Vertriebs- und Servicemannschaft werden die Handelskunden bedient. Die im Rahmen der Management-Wertschöpfung beschriebenen Geschäftsbereiche bedienen sich in den administrativen Bereichen bestimmter Services im "Backoffice". Ergänzt wird die direkte Struktur durch das indirekte Vertriebsmodell über selbstständige Franchisepartner. Im direkten Vertrieb werden inländische Großkunden, im indirekten Vertrieb lokale Klein- und Mittelkunden angesprochen. Beschreibung der Organisationsstruktur Die Aufbauorganisation ist nach Geschäftsbereichen gegliedert. Grundsätzlich verantworten die Geschäftsbereichsleiter ihre Ergebnisse der entsprechenden Einheit bis hin zum Deckungsbeitrag II, der alle Vertriebs- und Marketingkosten der Sparten berücksichtigt. Ein europäisches Shared-Service-Center mit Sitz in Terrassa/Spanien wickelt die tägliche Buchführung sowie das Reporting ab. Beschreibung und Beurteilung des Risikomanagementsystems Die Ablauforganisation der Checkpoint Systems GmbH wird durch ein SAP/R3 System getragen. Alle relevanten Abläufe werden über das System abgebildet und dokumentiert. Es sind feste Kreditlimits im System für alle Großkunden hinterlegt, um einem Forderungsausfall vorzubeugen. Diese Kreditlimits werden einmal im Monat überprüft und im Rahmen des Management-Meetings mit den Geschäftsbereichsleitern kommuniziert und diskutiert. Regelmäßige Management-Meetings dienen der Abstimmung der Risikofaktoren auf einer monatlichen Basis. Die Bewertung der Lagerbestände wird strikt nach den CCL-Regeln abgewickelt und über SAP-basierte Systeme monatlich überprüft. Dabei erfolgen angemessene Abschläge für nicht gängige Artikel oder identifizierte Überbestände. Durch die Zugehörigkeit zum Konzern der CCL Industries Inc., Toronto/Kanada, finden für die Checkpoint Systems GmbH die Anforderungen des Kanadischen Bill 198, das die Anforderungen an die Einrichtung eines internen Kontrollsystems über die Finanzberichterstattung regelt, Anwendung. Die Umsetzung ist in Key-Control-Dokumentationen aufgezeichnet und in die Management-Routinen eingegliedert. Beschreibung der Chancen Die nachfolgend dargestellten Chancen werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Die Geschäftsgelegenheiten der Gesellschaft konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Handelskunden. Es werden Produkte und Systemlösungen angeboten, die den Handel in die Lage versetzen, Bestandsdifferenzen (Schwund, Diebstahl, etc.) mit EAS zu reduzieren und die Warenverfügbarkeit mit RFID zu optimieren. Aufgrund des Know-hows rund um die Einbringung von radiofrequentiellen Elementen in ein Etikett eröffnen sich im Zuge der Weiterentwicklung der RFID-Technologie immense Zukunftsperspektiven für Checkpoint und den Handel gleichermaßen. Ein zu erwartender, sukzessiver Wechsel der Identifikationssysteme Bar-Code zu RFID wird in den nächsten Jahren ein breites Portfolio an Servicemöglichkeiten für Checkpoint eröffnen. Mit einem profunden Basiswissen rund um die Radiofrequenz-Technologie sieht sich Checkpoint exzellent positioniert für einen wachsenden service-orientierten RFID-Markt. Die Verbindung von verkaufsfördernden Lösungen und möglichen Anwendungen neuer digitaler, RFID-getriebener Applikationen auf der Verkaufsfläche wird zusätzliche Synergiepotentiale für Checkpoint ergeben. Management-Wertschöpfung Entwicklung der Geschäftsbereiche Der Bereich Elektronische Artikelsicherung (EAS) bleibt im Vergleich zum Vorjahr auf einem stabilen hohen Niveau. Das Jahr 2022 war geprägt von einem großen Kundenprojekt für RFID-Lösungen in den Bereichen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren im Geschäftsbereich Radiofrequentes Identifizieren (RFID). Die RFID-Lösungen wurden bei verschiedenen Kunden auf Filialebene sowie in den Bereichen Logistik und Zentrallager installiert. Für 2023 waren keine vergleichbaren Projekte zu verzeichnen, weswegen der Umsatz in 2023 geringer ausfällt. Auch wenn die Höhe der Umsatzerlöse einzelner Geschäftsjahre durch wesentliche Kundenaufträge beeinflusst sein können, bestand weder in 2023 noch in 2022 eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden, d.h. mit keinem Einzelkunden wurden anteilig mehr als 10 % der Umsatzerlöse erzielt. Die in Vorjahren begonnene Übertragung des Geschäftsbereichs Handpreisauszeichnungssysteme (HLS) auf die Meto International GmbH war Ende 2022 abgeschlossen. Daher werden für diesen Bereich in 2023 keine Umsatzerlöse mehr ausgewiesen.
Kunden (vom Abschlussprüfer ungeprüft) Umfragen bei den größten Kunden der Checkpoint zeigten, dass die Kundenzufriedenheit weiterhin auf einem gleichmäßig guten Niveau liegt. Die Kunden bescheinigen Checkpoint eine hohe Fachkompetenz, eine gute Zusammenarbeit und pragmatische Lösungsansätze. Durchschnittlich liegt die Kundenzufriedenheit im Bereich Großkunden (C&A/Media Markt/Saturn) bei 8 von 10 möglichen Punkten. Performance Ergebnisentwicklung
Die Umsatzerlöse und das abzuführende Ergebnis nach Steuern sind die bedeutsamsten Leistungsindikatoren der Checkpoint Systems GmbH. Für die Umsatzerlöse 2023 wurden im Vorjahr T€ 16.400 prognostiziert. Die geplante Verbesserung des weiterhin negativen Ergebnisses nach Steuern wurde erreicht. Zu den Ursachen der Veränderungen wird auf die nachfolgenden Erläuterungen verwiesen. Das Bruttoergebnis vom Umsatz ist prozentual nicht im gleichen Maße wie die Umsatzerlöse gesunken. Dies ist vor allem auf die Erhöhung der Verkaufspreise sowie geringere in den Anschaffungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen verrechneten Frachtkosten zurückzuführen. Die Vertriebskosten sind von T€ 2.200 im Vorjahr auf T€ 2.278 leicht gestiegen. Die Steigerung geht, neben der allgemeinen Preisentwicklung, hauptsächlich auf Kosten für Messen im Jahr 2023 zurück. Dagegen sanken die allgemeinen Verwaltungskosten von T€ 3.491 im Vorjahr auf T€ 2.504, was vor allem aus der, im Vergleich zum Vorjahr, geringeren Zuführung zur Pensionsrückstellung resultiert. Das unverändert negative Zinsergebnis in Höhe von T€ 701 (i. Vj. T€ 622) betrifft, unverändert zum Vorjahr, im Wesentlichen den Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen. Aufgrund der vorgenannten Faktoren verbesserte sich das negative Ergebnis nach Steuern von T€ 642 im Vorjahr auf T€ 225 im Geschäftsjahr 2023. Wie im Vorjahr wird das Ergebnis von der Gesellschafterin Checkpoint Systems Holding GmbH ausgeglichen. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Ertragslage als stabil ein, da das negative auszugleichende Ergebnis, wie im Vorjahr, hauptsächlich durch den Zinsanteil in den Pensionsverpflichtungen verursacht ist. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % gesunken. Dadurch stieg die Eigenkapitalquote (22,8 %) leicht im Vergleich zum Vorjahr (22,4 %). Die Eigenkapitalrendite (=Ergebnis nach Steuern/Eigenkapital) verbesserte sich von -6,6 % in 2022 auf -2,3 % in 2023. Die wesentliche Veränderung auf der Aktivseite betrifft den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.159. Dies steht im Zusammenhang mit dem hohen Forderungsbestand zum Ende des Vorjahres, der die Umsätze aus dem bereits erwähnten Kundenprojekt für RFID-Lösungen abbildete und im Jahr 2023 ausgeglichen wurde. Daneben sind die den Cash-Pool betreffenden Forderungen gegen Gesellschafter, jeweils ohne Berücksichtigung des auszugleichenden Verlusts im Berichts- bzw. Vorjahr, von T€ 36.656 zum 31. Dezember 2022 auf T€ 39.342 zum 31. Dezember 2023 gestiegen. Auf der Passivseite sind die gestiegenen Rückstellungen für Pensionen (+T€ 343) und der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (-T€ 1.397) hervorzuheben. Letztere nahmen aufgrund des rückläufigen konzerninternen Wareneinkaufs als Folge der Umsatzminderung in 2023 ab. Die wesentlichen Bank- und Sichteinlagen werden über ein Cash-Pooling-System pro Geschäftstag abgerufen und auf einem Konto der Gesellschafterin konsolidiert. Die Forderungen aus diesem Cash-Pool-System belaufen sich im Jahr 2023 auf T€ 39.342 (i. Vj. T€ 36.656). Durch die Verfügbarkeit des Cash-Pools für die Checkpoint Systems GmbH ist die jederzeitige Liquidität der Gesellschaft sichergestellt. Die Vermögens- und Finanzlage wird von der Geschäftsführung, insbesondere vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen, als zufriedenstellend angesehen. Risiken der künftigen Entwicklung Die nachfolgend dargestellten Risiken werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Situation, der Umsatzentwicklung und des Investitionsverhaltens des Einzelhandels sowie der jeweiligen Auftragslage sieht die Geschäftsführung ein Risiko als wesentlich an, sobald dessen Eintritt die Minderung eines Monatsumsatzes um 10 % bis 15 % verursachen kann. a) Die zunehmende Konzentration des Handels wird auch in den kommenden Jahren die Einkaufsvolumen bündeln, was zu hohem Druck auf die Margen führen wird. b) Der Wandel zum Online-Handel führt zu einem verschärften Wettbewerbsdruck der zuliefernden Industrie und zu einem nachhaltigen Preisverfall. c) Internet-Auktionen und europäische Einkaufsverbände werden zusätzlichen Preisdruck generieren. Um diesen Risiken zu begegnen, werden die Produkte EAS, RFID und Checknet weiter ausgebaut. Die ständige Verbesserung des Mehrwertes in einem Etikett (Sicherungselement, Mikrochip) wird eine große Rolle in der Geschäftsentwicklung spielen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht bekannt. Prognose 2024 Die Konzentration auf das Großkundengeschäft wird sich weiter fortsetzen. Dies impliziert zum einen die größere Abhängigkeit von Großaufträgen, zum anderen aber auch die Gelegenheit, die Umsätze deutlich zu steigern. Die Preissensibilität wird im Einzelhandel weiter zunehmen. Geschäftsformate wie Vollsortimenter und Kaufhäuser geraten stärker unter Druck und könnten vom Strukturwandel im Einzelhandel voll betroffen sein. Der Handel steht nach wie vor im Wandel, trotzdem bzw. gerade deswegen besteht die Notwendigkeit in digitale und innovative Lösungen zu investieren. Hier profitiert Checkpoint mit seinem breiten Produktportfolio und Service-Dienstleistungen. Die Ukraine-Krise ist weiterhin Einflussfaktor für die weitere Entwicklung. Die Energiekosten haben sich reduziert, befinden sich aber immer noch auf hohem Niveau. Die Verknappung der Rohstoffversorgung ist weiter vorhanden, tendenziell ist hier jedoch eine Verbesserung spürbar. Eine Erhöhung der Verkaufspreise ist punktuell weiter notwendig. Checkpoint ist mit diversen Großkunden über alle Geschäftsbereiche hinweg in Verhandlungen, die sich zurzeit positiv gestalten. Demzufolge wurde für das Geschäftsjahr 2024 ein Umsatz in Höhe von T€ 16.700 budgetiert. Gegenüber 2023 wird im Jahr 2024 voraussichtlich ein deutlich höheres negative Ergebnis auszugleichen sein. Dies wird vorwiegend bestimmt werden durch die Anpassung der Pensionsrückstellungen und die Erhöhung der wesentlichen Kosten infolge der Inflation und der aktuellen Krise. 1) Quelle: Statistisches Bundesamt "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland", Wiesbaden, 15. Januar 2024 2) Quelle: Statistisches Bundesamt "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland", Wiesbaden, 15. Januar 2024
Hirschhorn, den 31. Juli 2024 Checkpoint Systems GmbH Sergio Soriano Scott Mitchell-Harris Peter Sperl Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Checkpoint Systems GmbH (Amtsgericht Darmstadt, HRB 25296) für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 3 HGB das Umsatzkostenverfahren gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und, soweit erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Für die immateriellen Vermögensgegenstände gelten Nutzungsdauern von sechs Jahren, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von drei bis fünf Jahren. Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag unter Anwendung der Durchschnittsmethode bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungs- bzw. Absatzmarkt unter Berücksichtigung der individuellen Einsatzmöglichkeit ermittelt. Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer verminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Wiederbeschaffungs- bzw. den Verkaufspreisen ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Forderungen und Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projizierte Einmalbetragsmethode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Als Abzinsungsfaktor wurde aufgrund des § 253 Abs. 2 HGB ein durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % (i. Vj. 1,79 %) angesetzt. Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 % (i. Vj. 2,5 %), der Rententrend mit 2,5 % (i. Vj. 2,5 %) berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Hierbei wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie er von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Mit der Alleingesellschafterin Checkpoint Systems Holding GmbH, Hirschhorn, besteht eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. III. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Mietkaution in Höhe von EUR 300 (i. Vj. EUR 300) hat, unverändert zum Vorjahr, eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Sämtliche übrigen Forderungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren unverändert aus dem Cash-Pool, erhöht um den Anspruch auf Verlustübernahme. (3) Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 und wird ausschließlich von der Checkpoint Systems Holding GmbH gehalten. (4) Rückstellungen für Pensionen Aus der Abzinsung dieser Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB von TEUR 272. (5) Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Kundenboni, Rabatte sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich. (6) Verbindlichkeiten Zum 31. Dezember 2023 sind sämtliche Verbindlichkeiten, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Darüber hinaus sind alle Verbindlichkeiten ungesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, sämtlich Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Aufteilung der vollständig im Inland erzielten Umsatzerlöse nach Produktgruppen stellt sich wie folgt dar:
(2) Materialaufwand Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt TEUR 8.541 (i. Vj. TEUR 10.552) und entfällt ausschließlich auf Aufwendungen für bezogene Waren. (3) Personalaufwand Der Personalaufwand für das Geschäftsjahr 2023 betrug insgesamt TEUR 4.621 (i. Vj. TEUR 6.088) und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Aufwendungen für Altersversorgung beliefen sich auf TEUR 1.028 (i. Vj. TEUR 2.217). (4) Sonstige betriebliche Erträge Der Ausweis betrifft Erträge aus der Währungsumrechnung mit TEUR 23 (i. Vj. TEUR 13). Periodenfremde Erträge sind, wie im Vorjahr, nicht angefallen. (5) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten, wie im Vorjahr, keine periodenfremden Beträge oder Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. (6) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Ausweis enthält den Zinsanteil der Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen mit TEUR 383 (i. Vj. TEUR 845). (7) Ergebnisabführung Aufgrund des mit der Checkpoint Systems Holding GmbH am 16. Januar 2015 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der für das Geschäftsjahr ausgewiesene Verlust von der Alleingesellschafterin ausgeglichen. V. Sonstige Angaben (1) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverträge in Höhe von insgesamt TEUR 275. Von diesem Gesamtbetrag entfallen TEUR 67 auf verbundene Unternehmen. Die Verteilung des Gesamtbetrags auf die Folgejahre ergibt sich wie folgt:
Der auf verbundene Unternehmen entfallende Betrag verteilt sich auf die Folgejahre wie folgt:
(2) Geschäftsführung Zu Geschäftsführern bestellt sind die Herren: • Sergio Soriano Crespo, Mataró/Spanien, Finance Director Europe MAS, einzelvertretungsberechtigt; • Peter Sperl, Hausham, Managing Director Central/Northern/Eastern Europe Avery Zweckform, einzelvertretungsberechtigt; • Scott Mitchell-Harris, Castelldefels/Spanien, Group Vice President CCL Industries, einzelvertretungsberechtigt. Kein Geschäftsführer erhält Bezüge von der Gesellschaft. (3) Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer für Prüfungsleistungen ein Gesamthonorar von TEUR 48 berechnet. (4) Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres zu verzeichnen. (5) Anzahl Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 38 (i. Vj. 44) Angestellte, die folgenden Bereichen zuzuordnen sind:
(6) Konzernabschluss Die Checkpoint Systems GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Checkpoint Systems Holding GmbH, Hirschhorn. Die Muttergesellschaft wiederum ist mittelbare Tochtergesellschaft der CCL Industries Inc., Toronto/Kanada (CCL). Alle Unternehmen des Konsolidierungskreises der CCL sind verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Die CCL als oberstes Mutterunternehmen des Gesamtkonzerns erstellt einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Checkpoint Systems GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist unter www.cclind.com verfügbar. Er wird zudem im Unternehmensregister veröffentlicht und ist unter www.unternehmensregister.de abrufbar.
Hirschhorn, den 31. Juli 2024 Checkpoint Systems GmbH Sergio Soriano Scott Mitchell-Harris Peter Sperl Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Checkpoint Systems GmbH, Hirschhorn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Checkpoint Systems GmbH, Hirschhorn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Checkpoint Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Den im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteil des Lageberichts haben wir im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Management-Wertschöpfung" im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben zu den Kunden. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 8. November 2024 KPMG
AG
Mayran, Wirtschaftsprüferin Orth, Wirtschaftsprüfer |
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