EP Fit GmbH
48mErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Devlin Hannon seit 18.9.2024 | Geschäftsführer |
Roland Manfred Jeck seit 18.9.2024 | Prokura |
Henrik Skak Bender seit 4.4.2024 | Geschäftsführer |
Sevinç Ozdogan Schoenaerts seit 4.5.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ambu A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ambu GmbHBad NauheimJahresabschluss zum 30. September 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Ambu GmbH, Bad Nauheim, ist eine Tochtergesellschaft der Ambu A/S, Ballerup, Dänemark. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf sowie der Vertrieb von medizin-technischen und ähnlichen Geräten. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Im Vorjahresvergleich war das Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,6% niedriger und ist preis-, saison-, und kalenderbereinigt gegenüber dem ersten Quartal 2023 nicht weiter gesunken (0,0%). (Quelle: Destatis) Der Medizintechnik-Standort Deutschland steht unter erheblichem Druck. Die Branche rechnet gegenüber dem Krisenjahr 2022 für 2023 zwar mit einem Umsatzplus von 4,8%, dem stehen jedoch stark gestiegene Personal-, Logistik-, Rohstoff-, und Energiekosten gegenüber. Zudem werden hohe Kosten für die Umsetzung der EU-Medizinprodukte- Verordnung (MDR) erwartet. Insgesamt rechnen große Teile der Branche mit einer weiteren Verschlechterung der Gewinnsituation. (Quelle: BV-Med Herbstumfrage 2023) Die Ambu GmbH verzeichnet unverändert Kostensenkungsmaßnahmen sowie Sortiments- und Preisbereinigungen im Gesundheitssektor. Aufgrund der bestehenden Transferpreisvereinbarung mit der dänischen Muttergesellschaft konnten wir unsere Preise dort wo nötig an die Marktpreisentwicklung anpassen, konnten an anderer Stelle jedoch notwendige Preiserhöhungen durchsetzen. Insgesamt erzielten wir gegenüber dem Vorjahr eine leichte Umsatzsteigerung. Unsere intern für das Geschäftsjahr gesteckten Umsatzziele wurden jedoch nicht erreicht. Mit unserem diversifizierten Produktportfolio in den Bereichen Einweg-Endoskopie, Patienten Monitoring sowie Notfallversorgung und Training stehen wir im Markt einer Vielzahl von Wettbewerbern gegenüber, ohne jedoch mit einem Anbieter in allen Bereichen im Wettbewerb zu stehen. Die Nachfrage nach Einwegprodukten und insbesondere nach Einweg-Endoskopie- Produkten hat sich weiter stabilisiert. Wie in den vergangenen Jahren konnten wir auch in diesem Geschäftsjahr unser Produktportfolio gezielt ergänzen. Im März 2023 wurden zwei weitere Einweg-Bronchoskope und im September 2023 das weltweit erste Gastroskop gelauncht, das zudem erstmals aus bioplastischen Materialien hergestellt wird. Im Juli 2023 konnten wir darüber hinaus unser Portfolio für die Intubierung und Ein-Lungen-Ventilation im Bereich Pulmologie vervollständigen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 war die Ambu GmbH innerhalb des Ambu Konzerns für den Vertrieb in Deutschland und Österreich verantwortlich. Die Ambu GmbH hat keine Vorräte. Der Versand der Produkte erfolgte im Wesentlichen durch das Europäische Zentrallager in Münster, Westfalen. Zum 30. September 2023 waren durchschnittlich 97 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 110). Die Entlohnungssysteme unserer Angestellten enthalten bei Umsatzverantwortung neben dem Grundgehalt einen umsatzabhängigen Bonus. Zusätzlich bestehen individuelle Bonusvereinbarungen. Gehalts- und Personalentwicklungsgespräche werden regelmäßig geführt. Die Ambu GmbH bietet neben den regelmäßigen internen Schulungen gezielt externe Fortbildungsmaßnahmen bedarfsorientiert an. Als reine Vertriebsgesellschaft hat die Ambu GmbH keine Forschungs- und Entwicklungskosten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 wurden in Betriebs- und Geschäftsausstattung T€ 29 investiert. Die Marke Ambu ist in der Medizintechnik bekannt. So hat sich beispielsweise der "Ambu-Beutel" als Gattungsname für Beatmungsbeutel etabliert. Von großer Bedeutung für unseren Erfolg sind aber auch andere Markennamen wie die "BlueSensor-Elektrode" oder der "Ambu-Man" innerhalb der Trainingsgeräte. Darüber hinaus sehen wir uns als Wegbereiter des Einweg-Endoskopie-Marktes, in dem wir seit über 10 Jahren tätig sind. Unterstützt durch die Muttergesellschaft wird zwischenzeitlich unser gesamtes Produktportfolio Phthalat-frei angeboten. Als reine Vertriebsgesellschaft arbeitet die Ambu GmbH strategisch mit Einkaufsgemeinschaften zusammen. Wir verfolgen unverändert eine kundenorientierte Unternehmenspolitik mit dem Ziel langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Kundenservice und fristgerechte Belieferung haben dabei eine zentrale Bedeutung. Bei der Anwendung unserer Einweg-Endoskopie-Produkte werden Kunden aktiv durch Anwendungsspezialisten unterstützt. Zur Umsetzung der Unternehmenspolitik bauen wir auf erfahrene und engagierte Mitarbeiter, deren Kenntnisse durch gezieltes Produkt- Anwendungs- und Verkaufstraining stetig verbessert werden. Die richtigen Mitarbeiter werden an den richtigen Stellen in allen Kernfunktionen des Unternehmens eingesetzt. Zur Steuerung unserer Gesellschaft werden die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse sowie Ergebnis vor Steuern und Zinsen herangezogen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist unverändert positiv. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 30,6 % auf T€ 6.229 reduziert. Das Anlagevermögen ist um T€ 73 (-16,2%) geringer gegenüber dem Vorjahr. Stichtagsbedingt sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahreswert um T€ 407 (9,0 %) gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 312 auf T€ 534 erhöht. Die flüssigen Mittel haben sich um T€ 98 auf T€ 238 verringert. Das Umlaufvermögen in Höhe von T€ 5.726 beträgt 91,9 % (Vorjahr 93,7 %) der Bilanzsumme. Im Bereich der Passiva hat sich das Eigenkapital um T€ 2.711 (-53,2 %) auf T€ 2.386 reduziert. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 38,3 % (Vorjahr 56,8 %). Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurden T€ 3.800 an die Gesellschafter zum 29.06.2023 ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag von T€ 113 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Stichtagsbedingt haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 162 erhöht. Die um T€ 219 geringeren sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen durch eine im Vorjahresvergleich geringere Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeit sowie Umsatzsteuerzahllast im September begründet. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Kreditlinien wurden im abgelaufenen Jahr nicht in Anspruch genommen. Die eingesetzte Firmenflotte ist geleast. Engpässe in der Liquiditätslage sind nicht zu erwarten. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Insgesamt ist die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft unverändert stabil.
Das Rohergebnis (Ergebnis aus Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen und Materialaufwand) hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.520 (-7,5 %) auf T€ 18.646 reduziert. Bei einer Umsatzsteigerung von 3,5 % war aufgrund der bestehenden Transferpreisvereinbarung eine Steigerung des Wareneinsatzes um 6,7% zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um T€ 737 (-32,1 %) verringert. Die Umsatzsteigerung liegt damit insgesamt unter der Prognose von 8,5 %. Im Bereich der Einweg-Endoskopie (Pulmologie, Urologie, Otorhinolaryngologie und Gastroenterologie) lag die Umsatzentwicklung mit 10,2% geringfügig unter der geplanten Steigerung von 11 %. und das Budget wurde zu rd. 99 % erfüllt. Neben der weiter gewachsenen Nachfrage nach den etablierten Produkten der Pulmologie konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr auch der Verkauf im Bereich der Urologie gesteigert werden. Produkte der Otorhinolaryngologie und Gastroenterologie konnten nicht wie erwartet am Markt entwickelt werden. Im Bereich Patienten Monitoring konnte die geplante Umsatzsteigerung von 9,7 % nicht erfüllt werden. Mit einer Umsatzentwicklung zum Vorjahr von -2,5 % wurde das Budget zu 89 % erreicht. Elektive Eingriffe und die schwierige Liefersituation des Vorjahres haben sich im Geschäftsjahr weitgehend normalisiert. Dennoch hat sich der Umsatz bei AnästhesieProdukten sowie Neurologie- und Kardiologie-Elektroden nicht wie erwartet entwickelt. Neben einem gestiegenen Preisdruck lag die Lagerbevorratung beim Kunden unter dem Niveau der Pandemie und Lagerbestände wurden weiter abgebaut und neue Ausschreibungen haben sich verzögert. Aus den Erfahrungen der Pandemie heraus sind Krankenhäuser zunehmend dazu übergegangen eine Mehrlieferantenstrategie zu verfolgen. Im Handel besteht ein zunehmend europaweiter Wettbewerb. Im Bereich Trainingsgeräte wurden im Vorjahr während der Pandemie zurückgehaltene Investitionen realisiert. Für das abgelaufene Jahr wurde daher eine Reduzierung des Umsatzes von -13,2 % geplant. Aufgrund der stabilisierten wirtschaftlichen Tätigkeit bei Rettungsschulen, Rettungsdiensten und dem Fachhandel ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr nur um -7,7% geringer ausgefallen. Der um T€ 435 (- 4,7 %) niedrigerer Personalaufwand ist der im Geschäftsjahresverlauf reduzierten Mitarbeiterzahl geschuldet. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind um T€ 28 (-21,3 %) gesunken. Die um T€ 351 (-5,0 %) gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren aus geringeren Personalbeschaffungsaufwendungen, Marketing und Sponsoringaufwendungen. Insgesamt ist das Ergebnis vor Steuern und Zinsen gegenüber dem Vorjahr um 30,7 % auf T€ 1.564 gesunken und liegt damit unter dem Niveau der Prognose von rd. 2,5 Mio. €. Insgesamt ergibt sich eine Eigenkapitalrentabilität von 45,6 % (Vorjahr 30,9 %) und eine Gesamtkapitalrentabilität von 17,5 % (Vorjahr 17,6 %). Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.089 (Vorjahr T€ 1.575). Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht Chancen und Risiken des Unternehmens Nach Wichtigkeit geordnet sehen wir folgende Risiken, beginnend mit dem wichtigsten: Die möglichen Auswirkungen des anhaltenden Fachkräfte - und Personalmangels sowie der Unsicherheiten im Krankenhausfinanzierungssystem lassen sich zum Zeitpunkt der Aufstellung nur schwer vorherzusagen. Unsicherheiten resultieren aus der geplanten Krankenhausreform und der Ambulantisierung des Gesundheitswesens. Die mögliche Schließung von defizitären Fachabteilungen können zu einer Umsatzverlagerung führen und unsere Kundenstruktur ändern, während mögliche Krankenhausschließungen das Risiko von Forderungsausfällen erhöhen. Aufgrund der Bedeutung der Einkaufsgemeinschaften im Klinikmarkt, besteht unverändert die Gefahr durch den Wegfall einer Einkaufsgemeinschaft größere Umsatzanteile zu verlieren (schwindende Diversifikation). Der Verlust der größten Einkaufsgemeinschaft könnte zu Umsatzeinbußen von bis zu 20 % führen. Dem begegnen wir mit einem engmaschigen Monitoring von strukturellen Veränderungen bei unseren Kunden und im Markt in enger Zusammenarbeit mit unserem Außendienst und einem strategischen Marketing. Ein Risiko, das nicht reduziert werden kann, ist die Abhängigkeit von der Qualität der Produktion und der Lieferfähigkeit der im Ambu Konzern produzierenden Einheiten. Die enge Einbindung in den Konzern geht jedoch auch mit einem beschränkten Risiko einher, sollte es bei der Anwendung unserer Produkte zu Komplikationen kommen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegen die alleinige Gesellschafterin. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassounternehmen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesellschaft ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Unternehmenssteuerung erfolgt durch monatliches Reporting und Budgetkontrolle. Nach Wichtigkeit geordnet sehen wir unverändert folgende Chancen, beginnend mit der größten: Als wichtige europäische Vertriebstochter ist unsere Stellung im Ambu-Konzern gefestigt und wir sind im Markt bekannt. Neben der Produktqualität ergeben sich Chancen aus unserem Produktportfolio. Unsere Einwegprodukte im Bereich der Diagnostik, der Atemwegssicherung aber auch der Endoskopie sind ohne Aufbereitung verfügbar. Dies bietet unseren Kunden die Möglichkeit, dem aktuellen Personalmangel zu begegnen und eröffnet uns Verkaufschancen. Zur Wahrung unserer Chancen reagieren wir auf Strukturveränderungen im Markt und überarbeiten ständig bestehende Vertriebsvereinbarungen, Rahmen- und Abrufaufträge mit unseren Kunden. Darüber hinaus treffen wir neue Vereinbarungen, um unseren Umsatz auch in Folgeperioden zu sichern. Bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. Prognose Die Ambu GmbH betreibt eine intensive Markt- und Wettbewerbsbeobachtung, um sich bietende Marktchancen auszuschöpfen und nutzt die gängigen Instrumente des strategischen Marketings. Hieraus abgeleitet erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt eine Umsatzsteigerung von 5,6 % und auf Basis unserer aktuellen Transferpreisvereinbarung ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von rd. 2,6 Mio. €. Die Lage der Gesellschaft ist somit als sehr gut zusammenzufassen. Im Bereich Einweg Endoskopie (Endoscopy Solutions) planen wir uns im Wettbewerb weiter zu behaupten und erwarten eine erneute Umsatzsteigerung von rd. 7%. Hierzu wird das Verkaufsteam durch zusätzliche Neueinstellungen den Markterfordernissen entsprechend optimiert, um sich auf einzelne Produktsegmente zu fokussieren. Im Bereich Patienten Monitoring (Patient Monitoring) sind Umsatzsteigerungen bei Larynx- und Gesichtsmasken, Beatmungsbeuteln und insbesondere bei Neurologie-Elektroden mit anstehendem Produkt-Relaunch budgetiert. Wir rechnen insgesamt mit einem Umsatzwachstum rd. 6 %. Bei Trainingsgeräten und Immobilisation erwarten wir im Vergleich zu dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr ein annähernd stabiles Bestellverhalten und erwarten insgesamt eine leichte Umsatzminderung von rd. 1%. Wir gehen weiterhin von einer stabilen Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft aus. Hinsichtlich des Nachtragsberichtes verweisen wir auf den Anhang.
Bad Nauheim, den 25. März 2024 gez. Roland Manfred Jeck Henrik Skak Bender Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/20231. Allgemeine Angaben Die Ambu GmbH erfüllt zum Bilanzstichtag am 30. September 2023 die Kriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen i.S.d. § 288 (2) HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Sitz der Gesellschaft ist Bad Nauheim. Geschäftsjahr ist die Zeit vom 1. Oktober bis 30. September eines jeden Jahres. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Friedberg (Hessen) unter der Nummer HRB 6338 geführt. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf sowie der Vertrieb von medizintechnischen und ähnlichen Geräten. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Rechnungslegungsgrundsätze Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und fünfzehn Jahren. Selbständig nutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu 800 EUR werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Das Umlaufvermögen wird unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Am Standort Bad Nauheim werden keine Vorräte gelagert. Die Produkte werden über das europäische Zentrallager in Münster von Ambu A/S bezogen und direkt zum Kunden geliefert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände lauten auf EUR und sind zum Nennwert angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen wird zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung von 1,5% (Vorjahr 1,5%) auf die Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen. Es wird § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch genommen und auf die Angabe der Berechnung der latenten Steuern (§ 285 Nr. 29) verzichtet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind zunächst zu den jeweiligen Kursen am Entstehungstag bewertet. Kursänderungen zum Bilanzstichtag wird durch Anpassung der Forderungen- und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an den jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag Rechnung getragen. 3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens mit Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist integraler Bestandteil des Anhangs. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Hierunter fallen im wesentlichen Messeaufwendungen sowie Versicherungen. Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktivische Steuerlatenzen in Höhe von T€ 6 (Vorjahr T€ 39). Eigenkapital Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresergebnisses. Mit Gesellschafterbeschluss vom 20. Juni 2023 wurden T€ 3.800 aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres an das Mutterunternehmen ausgeschüttet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 6 (Vorjahr T€ 22). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag T€ 464 (Vorjahr T€ 662) beinhalten Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenten Steuern in Höhe von T€ 33. 4. Sonstige Angaben Personal Die Gesellschaft beschäftigte in 2022/2023 durchschnittlich 97 Arbeitnehmer (96 Angestellte, 1 Aushilfe) davon 7 im Bereich der Verwaltung und 90 im Bereich Vertrieb und Marketing. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 6.200 aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen stellen sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag wie folgt dar:
Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Es wird von § 288 (2) HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe des Honorars für Abschlussprüfungsleistungen sowie sonstige Leistungen nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Auf schriftliche Anforderung werden die Informationen der Wirtschaftsprüferkammer übermittelt. Ausschüttungssperre Aus der Aktivierung latenter Steuern besteht zum Bilanzstichtag eine Ausschüttungssperre im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von T€ 6 (Vorjahr T€ 39), die durch die frei verfügbare Kapitalrücklage entsperrt wird. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Herr Henrik Skak Bender, Managing Director (seit 1. Januar 2024) Herr Roland Manfred Jeck, Managing Director (seit 11. März 2024) Herr Sami Oytun, Managing Director (vom 1. Juni 2023 bis 10. März 2024) Herr Thomas Frederik Schmidt, Managing Director (vom 1. Februar 2023 bis 31. Dezember 2023) Herr Christoph Süme, Managing Director (abberufen am 31. Januar 2023) Frau Sevinc Özdogan, Managing Director (vom 1. Februar 2023 bis 20. Februar 2023) Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Außerbilanzielle Geschäfte Außerbilanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind, existieren nicht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.089 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Mutterunternehmen der Gesellschaft Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, die Ambu A/S, hat ihren Sitz in Ballerup, Dänemark, und bezieht die Ambu GmbH in ihren Konzernabschluss mit ein (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist dort erhältlich. Nachtragsbericht Auch nach Ablauf des Geschäftsjahres sind nach unserem Kenntnisstand keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten. Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2023
Bad Nauheim, den 25. März 2024 gez. Roland Manfred Jeck Henrik Skak Bender Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ambu GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ambu GmbH, Bad Nauheim - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ambu GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 25. März 2024 EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mühleck, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 13.05.2024 festgestellt. |
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