Stammdaten

Register
Amtsgericht Aurich HRB 200726
Eingetragen
21.4.2008
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen zur Qualitätssicherung industrieller Fertigungsprozesse und Fertigungstechniken.

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Michael Scholz
seit 2.12.2008
Geschäftsführer
Christof Zuber
seit 21.4.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Christof ZuberEuroQ Holding GmbH
50.00%
Marcus Michael ScholzEuroQ Holding GmbH
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Bachemer Pfädchen 9, 50354 Hürth
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

EuroQ GmbH

Emden

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2016

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Zweck des Unternehmens besteht im Wesentlichen aus Dienstleistungen im Bereich der

Automobilindustrie. Hierbei handelt es sich um Folgende:

- Kontroll- und Nacharbeiten

- Wareneingangs- und Ausgangskontrolle

- Retrofit

- Resident Engineering

- Reklamationsmanagement

- Werkstoffprüfungen

- Smart Repair

- Anlaufunterstützung

- Oberflächenbearbeitung

- Quality Engineering

Zum Kundenkreis gehören weltweit agierende Automobilhersteller sowie deren Zulieferer.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz der Abgasproblematik der Volkswagen AG ist der Automobilabsatz im Jahre 2015 und 2016 auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Es ist nicht erkennbar, wann diese Nachfrage z.B. aufgrund einer Marktsättigung zu rückläufigen Tendenzen führt. Dadurch, dass die Gesellschaft nicht nur für einen Automobilhersteller bzw. nur für einen großen Automobilzulieferer tätig ist, sondern die Aktivitäten breit gestreut sind, hat die EuroQ GmbH eine deutlich unabhängigere Marktsituation inne.

2. Geschäftsverlauf

Unter den gegebenen Marktverhältnissen kann die Gesellschaft wiederum auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Der Umsatz konnte um 7,6 % gesteigert werden.

Die Anzahl der Mitarbeiter in Deutschland stieg von 180 im Januar auf 255 im Dezember. Der starke Anstieg ist auf den gestiegenen Umsatz zurückzuführen sowie der Übernahme von Zeitarbeitskräften geschuldet.

Außerdem wurde die IT Entwicklung in 2016 erheblich mit weiterem Personal ausgebaut und auch räumlich erweitert. In der IT Entwicklung wird strategisch an neuen Formen der Datenerfassung im Feld gearbeitet sowie die Vernetzung mit Kundensystemen weiter entwickelt. Auch im Bereich der weiteren Grundlagen für die Qualitätskontrolle von Bauteilen wird mit neuen Formen der Datenerfassung gearbeitet.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens bleibt geprägt durch das konjunkturelle Umfeld im Automobilsektor. Eine anhaltende hohe Nachfrage lässt nicht erkennen, dass in absehbarer Zeit mit einem Rückgang zu rechnen ist.

a) Ertragslage

Auf die weiterhin hohe Nachfrage nach Dienstleistungen im Automotive-Bereich hat die Gesellschaft derart reagiert, dass zusätzlich qualifizierte Mitarbeiter eingestellt wurden. Der Anspruch der Gesellschaft in Bezug auf Qualität, Terminplanung und Individualität konnte durch diese Maßnahme sichergestellt werden.

Das notwendige Mehr an Personalkosten stellt für die Gesellschaft eine Investition in die Zukunft dar, was sich auch in der Erhöhung der Gesamtleistung widerspiegelt. Die Gesellschaft hat innerbetriebliche Maßnahmen ergriffen, um eine durchgehende Planung und Kontrolle über das eigene System "VPS" in kaufmännischer und technischer Hinsicht zu erreichen.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen, der Forderungsbestand ist annähernd ohne Ausfall.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung ist im Jahre 2016 maßgeblich aufgrund der Investitionen in Mitarbeiter auf TEUR 273 gesunken (Vorjahr: TEUR 616). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren unter anderem aufgrund dessen stichtagsbedingt angestiegen. Die Kreditlinien waren zum Stichtag nicht voll ausgenutzt.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Das Anlagevermögen ist komplett eigenfinanziert und die Struktur des kurzfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten haben, auch aufgrund der Geschäftspolitik die erwirtschafteten Gewinne im Unternehmen zu belassen, zu einer Stabilität im Finanzierungsbereich geführt.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung der Gesellschaft weiter zu unterstützen, werden ständig Verbesserungen im Management sowie in der kaufmännischen und technischen Abwicklung der Aufträge vorgenommen. Die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter sichert dem Unternehmen auch für die Zukunft einen hohen Qualitätsstandard.

Ein Nachfragerückgang ist nicht festzustellen (!), sodass kontinuierlich Aufträge mit nur geringen Risiken akquiriert werden können. Durch beständige Nachkalkulationen werden Kosten- und Preisentwicklung ständig überwacht.

Die Gesellschaft wird auch zukünftig ständig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Ferner konnten in 2017 Kreditlinien erhöht und die Liquiditätslage weiter entspannt werden.

Aufgrund der vorherrschenden Marktsituation wird für das Geschäftsjahr 2017 mit einem moderaten Anstieg der Umsatzerlöse gerechnet, was auch einen leicht positiven Effekt auf die Entwicklung des Jahresergebnisses haben wird.

Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Es kann zurzeit nicht erkannt werden, dass in den nächsten Jahren auf dem Automobilmarkt eine Sättigung eintreten wird. Die Zukunft wird durch neue Technologien geprägt werden, wie zum Beispiel das autonome Fahren oder die E-Mobility. Auch kommen neue Automobilhersteller auf dem Markt, wie zum Beispiel Tesla. Es wird zurzeit davon ausgegangen, dass die Dienstleister im Bereich des Qualitätsmanagements künftig noch mehr nachgefragt werden. Hierauf bereitet sich die EuroQ GmbH schon jetzt vor.

Ertragsorientierte Risiken

Durch geeignete Maßnahmen wie einer Bonitätsprüfung des Kunden und durch verstärkte Maßnahmen zum Qualitätsmanagement sowie im Controlling ist sichergestellt worden, dass auch in den nächsten Jahren ein ausreichender Ertrag bei den einzelnen Projekten erzielt wird.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Politik der Innenfinanzierung wird fortgesetzt. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Forderungsausfälle stellen eine Ausnahme dar. Bei mit Mängelrügen verbundenen Forderungsausfällen besteht in den überwiegenden Fällen die Möglichkeit der Nacharbeitung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

2. Chancenbericht

Durch ihre Erfahrung, Innovation und Zuverlässigkeit hat sich die Gesellschaft als Partner in dem Automobilsektor einen hervorragenden Ruf erworben. Sie arbeitet dabei mit Unternehmen zusammen, zu denen bereits eine langfristige Beziehung besteht und die ihrerseits für die Gesellschaft verlässliche Partner sind, so dass hierauf basierend mit einer weiterhin guten Entwicklung des Unternehmens zu rechnen ist.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung werden derzeit nicht gesehen. Die Gesellschaft ist am Markt bestens aufgestellt, sodass selbst unter verminderten Konjunkturaussichten der Fortbestand nicht gefährdet ist. Sollten sich Risiken durch einen veränderten Markt ergeben, ist die Gesellschaft hierfür gut gerüstet.

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Emden, 28. August 2017

gez. Christof Zuber

gez. Marcus Scholz

Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016

EUROQ GMBH, EMDEN

AKTIVA

31.12.2016
EUR
31.12.2015
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 949.261,42 705
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.371,92 13
II. Sachanlagen 442.888,50 192
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.650,00 14
2. technische Anlagen und Maschinen 49.295,00 48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 268.543,50 130
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 112.400,00 0
III. Finanzanlagen 500.001,00 500
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0
2. Ausleihungen an Gesellschafter 500.000,00 500
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.152.079,14 3.939
I. Vorräte 58.131,60 85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.091.999,06 3.580
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 226.196,55 (Vorjahr: TEUR 183)    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.514.673,55 2.840
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 279.166,50 236
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 226.196,55 (Vorjahr: TEUR 183)    
3. Forderungen gegen Gesellschafter 178.183,13 404
4. sonstige Vermögensgegenstände 119.975,88 100
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.948,48 274
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.788,19 7
  5.114.128,75 4.651

PASSIVA

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
TEUR
A. EIGENKAPITAL 1.163.209,88 968
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 942.846,36 504
III. Jahresüberschuss 195.363,52 439
B. RÜCKSTELLUNGEN 717.319,59 894
C. VERBINDLICHKEITEN 3.233.599,28 2.789
  5.114.128,75 4.651

Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016

2016
EUR
2015
TEUR
1. Rohergebnis 13.781.761,11 11.907
2. Personalaufwand 9.514.185,72 7.264
a) Löhne und Gehälter 7.873.201,96 6.024
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.640.983,76 1.240
- davon für Altersversorgung: EUR 10.368,80 (Vorjahr: TEUR 5)    
3. Abschreibungen aus immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 64.545,24 87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.836.108,63 3.718
  366.921,52 838
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.640,40 63
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 62.288,87 (Vorjahr: TEUR 63)    
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.595,50 47
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 29.951,05 (Vorjahr: TEUR 17)    
  15.044,90 16
  381.966,42 854
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 104.935,85 236
8. Ergebnis nach Steuern -277.030,57 -618
9. sonstige Steuern 3.315,41 2
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 78.351,64 177
11. Jahresüberschuss 195.363,52 439

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Allgemeine Angaben

Die EuroQ GmbH hat ihren Sitz in Emden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Emden unter HR B 200726 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden dahingehend geändert, dass die Vorschriften des BilRUG angewendet werden.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents, ergibt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode über 3 - 19 Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 150,00 EUR, jedoch nicht mehr als 1.000,00 EUR betragen, wird ein Sammelposten (Abschreibungspool) gebildet, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren aufgelöst wird. Im Zugangsjahr wird stets der volle Abschreibungssatz angewendet.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Gechäftsjahr 2016 ist im Anlagenspiegel der EuroQ GmbH dargestellt, der als Anlage zum Anhang aufgeführt wird.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in voller Höhe aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2016
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 656.739,62 631.410,91 25.328,71 0,00
Vorjahreswerte 109.219,51 41.207,30 68.012,20 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 499.149,64 499.149,64 0,00 0,00
übrige Verbindlichkeiten 2.576.859,66 2.573.474,11 3.385,45 0,00
Vorjahreswerte 2.180.457,04 2.168.946,51 11.510,53 0,00
  3.233.599,28 3.204.885,12 28.714,16 0,00
Vorjahreswerte 2.788.826,19 2.709.303,45 79.522,73 0,00

Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer

Kaufmann Christof Zuber, Hürth

Kaufmann Marcus Scholz, Emden

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

Frau Carrie Zuber und Frau Tanja Scholz sind mit unbegrenzter Laufzeit zu jeweils 9,95 % als atypisch stille Gesellschafter an der Gesellschaft beteiligt.

2. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 269 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt :

Arbeiter 257
Angestellte 12
  269

3. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2016 war die Gesellschaft an der EuroQ Inc., Sterling Heights, MI 48312-1054 USA, zu 100 % beteiligt. Die Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses unterbleibt nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Durch das Leasen von Vermögensgegenständen sollen die geplanten Investitionen mit einer möglichst geringen Mittelbindung realisiert werden. Die Miet- und Leasingverträge haben Laufzeiten bis längstens 2020, die jährlichen Miet- und Leasingraten belaufen sich auf 310 TEUR. Die offenen Miet- und Leasingverträge beziffern sich auf 619 TEUR.

5. Nachtragsberichterstattung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

 

Emden, den 28. August 2017

EuroQ GmbH

gez. Christoph Zuber

gez. Marcus Scholz

Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Dieser Jahresabschluss wurde am 2. Oktober 2017 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.653,77 0,00 0,00 146.653,77
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.160,53 0,00 0,00 23.160,53
2. technische Anlagen und Maschinen 50.115,00 6.454,15 0,00 56.569,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 482.967,58 190.959,59 527,52 673.399,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 112.400,00 0,00 112.400,00
  556.243,11 309.813,74 527,52 865.529,33
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00 0,00 1,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 500.000,00 0,00 0,00 500.000,00
  500.001,00 0,00 0,00 500.001,00
  1.202.897,88 309.813,74 527,52 1.512.184,10
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2016
EUR
Zuführung
EUR
Auflösung
EUR
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.352,35 6.929,50 0,00 140.281,85
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.327,53 1.183,00 0,00 10.510,53
2. technische Anlagen und Maschinen 1.671,00 5.603,15 0,00 7.274,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 354.554,08 50.829,59 527,52 404.856,15
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  365.552,61 57.615,74 527,52 422.640,83
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  498.904,96 64.545,24 527,52 562.922,68
NETTOBUCHWERTE
31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.371,92 13.301,42
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.650,00 13.833,00
2. technische Anlagen und Maschinen 49.295,00 48.444,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 268.543,50 128.413,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 112.400,00 0,00
  442.888,50 190.690,50
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 500.000,00 500.000,00
  500.001,00 500.001,00
  949.261,42 703.992,92

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EuroQ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der EuroQ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Oldenburg, den 28. August 2017

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Witte, Wirtschaftsprüfer

gez. Reichelt, Wirtschaftsprüfer

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