Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 3411
Eingetragen
24.7.1990
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind a) die Herstellung, der Vertrieb und das Marketing von Medizinprodukten und Komponenten im In- und Ausland, b) die Vertretung außereuropäischer Hersteller innerhalb Europas.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Raphael Berlth
seit 3.7.2025
Prokura
Heiko Laudor
seit 25.10.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
28.02%
23.99%
N****** W*****
23.99%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FORUM Medtech I GmbH
Germany
30.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Med-Net GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Med-Net GmbH ist unter HRB 3411, Amtsgericht Münster eingetragen. Gegenstand des Unternehmens sind

a) Die Herstellung, der Vertrieb und das Marketing von Medizinprodukten, Komponenten und Materialien im In- und Ausland

b) Die Vertretung außereuropäischer Hersteller innerhalb Europas

Das Unternehmen besteht seit 1990 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 39 Mitarbeiter und 3 Auszubildende beschäftigt

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen

2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war in Deutschland im Jahr 2023 rückläufig. Nach einem unveränderten BIP im 1. Quartal wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,1%. Das dritte Quartal (-0,1%) und das vierte Quartal (-0,3%) waren von rückläufiger Wirtschaftsleistung geprägt.

2.2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Medizintechnik zeigt sich erneut von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung unbeeindruckt. Das Wachstum im Jahr 2023 wird mit 4,8 % für Deutschland und global mit 6,4% prognostiziert. Die Unternehmensergebnisse stehen aber auch hier unter Druck, da Kostensteigerungen bei den Transport-, Rohstoff- und Energiepreisen nicht vollumfänglich an den Markt weitergegeben werden können. Gemäß BVMed rechnen nur 20% der Unternehmen mit einer Gewinnsteigerung, 49% gehen trotz Umsatzwachstum von sinkenden Ergebnissen aus.

2.3. Entwicklung der Med-Net im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Entwicklung der Med-Net war durch 3 wesentliche Faktoren bestimmt:

a) Die in den Vorjahren nennenswerte Umsätze im Bereich Biopharm sind im Jahr 2023 eingebrochen. Durch das Ende der Corona Pandemie und der somit rückläufigen Nachfrage der Branche konnten wir nicht an die Umsätze der Vorjahre anknüpfen. Zudem haben sich viele Firmen aufgrund der Lieferschwierigkeiten der Vorjahre deutlich mehr bevorratet und bauen diese Läger wieder ab.

b) Die in den Coronajahren verschobenen elektiven Eingriffe und Untersuchen erreichten wieder das Niveau der Jahre vor der Pandemie. Somit konnten unsere medizinischen Komponenten im Umsatz gesteigert werden.

c) Der mit der Firma Arkema abgeschlossene Distributionsvertrag für Europa und Afrika, war erstmalig für eine ganzes Jahr wirksam. Somit konnten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Durch diese Faktoren konnte der Umsatz um gut 12% gesteigert werden.

3. Darstellung der Lage

3.1. Ertragslage

Die Erträge gingen im Gegensatz zur Umsatzentwicklung deutlich zurück. Nach einem Nettoergebnis von 3.396.875 € im Vorjahr sank das Ergebnis im Jahr 2023 auf 2.788.760 €. Dieses wurde vor allem durch eine Verschiebung des Produktmixes von hochmargigen Produkten für die Branche Biopharm zu den Polymeren, die deutlich niedrigere Margen erzielen verursacht. Der Materialkostenanteil stieg von 60% auf 65%.

3.2. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens hat sich im Verlauf des Berichtsjahres weiterhin positiv entwickelt. Der Bestand der liquiden Mittel erhöhte sich trotz der Erhöhung des Gesellschafterdarlehens um 1,1 Mio € und einer Gewinnausschüttung in Höhe von 1,5 Mio. € von 966.428.46 € im Vorjahr auf 1.481.105,61 € im Berichtsjahr.

Es konnte ein deutlich positiver Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielt werden.

Somit ist das Unternehmen jederzeit in der Lage, alle offenen Verbindlichkeiten zu bedienen.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 auf 18.296.699,72 € nach 17.742.287,65 € im Vorjahr. Die Erhöhung resultiert aus der Erhöhung verschiedenster Bilanzpositionen wie Vorräte, Forderungen sowie dem bereits erwähnten Kassenbestand.

Die Verbindlichkeiten reduzierten sich von 2.107.150,64 € im Vorjahr auf 1.425.042,17 € im Berichtsjahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gab es nicht.

4. Prognosebericht

Auch wenn die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiterhin unter Druck steht und das Wachstum aktuell mit nur 0,2% prognostiziert wird, weisen die Prognosen für die Medizintechnik ein Wachstum von 4,36% für das Jahr 2024 aus.

Die Planungsrechnung sieht für die Med-Net mit 7% Umsatzzuwachs auf ca. 21,0 Mio. € erneut ein Wachstum über dem Gesamtmarkt vor. Durch Mixeffekte, Preiseffekte und somit einem geringeren Materialeinsatz bei einem geplanten Kostenaufbau von 6% planen wir für das Geschäftsjahr mit einem EBIT von rund 3,7 Mio. € und somit einem EBIT-Wachstum um rund 29%.

5. Chancen- und Risikobericht

5.1. Chancenbericht

Das prognostizierte langfristige Marktwachstum bietet Chancen für eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft.

Zusätzlich bietet die Erschließung weiterer Marktanteile, aber auch ein weiterer konsequenter Ausbau unseres Portfolios weitere Wachstumspotentiale.

5.2. Risikobericht

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt.

Absatzrisiken werden durch eine große Streuung bei den Kunden und den adressierten Branchen begegnet. Dieses gilt auch für die Beschaffungsseite. Ein Ausfall eines Lieferanten kann zwar wegen der regulatorischen Hürden für einen Lieferantenwechsel nicht kurzfristig kompensiert werden, allerdings ist auch hier die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten so gering, dass dies keine Gefahr für das Unternehmen darstellen würde.

 

Münster, den 27. März 2024

Ole Stein

Matthias Heinz

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.722,00 42.381,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.477,51 179.136,47
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 133.660,24 137.660,24
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.211.737,27 4.893.436,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.095.518,37 11.312.253,44
- davon gegen Gesellschaftern: EUR 9.657.318,01 (Vj.: EUR8.562.520,89)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.481.105,61 966.428,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.069,16 0,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vemögensverrechnung 62.409,56 93.121,66
18.296.699,72 17.624.417,88

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 12.863.115,58 10.935.077,92
III. Jahresüberschuss 2.788.759,97 3.396.875,32
15.681.875,55 14.361.953,24
B. Rückstellungen 1.189.782,00 1.155.314,00
C. Verbindlichkeiten 1.425.042,17 2.107.150,64
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.425.042,17 (Vj.: EUR 2.107.150,64)
- davon aus Steuern: EUR 71.879,36 (Vj.: EUR 74.122,42)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 6.602,77 (Vj.: EUR 3.681,36)
18.296.699,72 17.624.417,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 7.030.050,96 7.535.157,67
2. Vertriebskosten -1.988.775,38 -1.386.100,33
allgemeine Vertriebskosten -1.192.074,85 -1.314.062,82
3. sonstige betriebliche Aufwendungen -558.062,22 -588.521,08
4. Erträge aus Beteiligungen 481.815,42 569.554,68
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 481.815,42 (Vj.: EUR 569.564,68)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 169.023,28 16.816,66
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 169.023,28 (Vj.: EUR 8.497,22)
6. Abschriebungen auf Finanzanlagen -4.000,00 -8.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -58.048,10 -74.979,76
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.089.082,32 -1.351.106,70
9. Ergebnis nach Steuern 2.790.846,79 3.398.758,32
10. Sonstige Steuern -2.086,83 -1.883,00
11. Jahresüberschuss 2.788.759,96 3.396.875,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Med-Net GmbH (Amtsgericht/Sitz Münster HRB 3411) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB mit zusätzlichen Angaben zum Betriebsergebnis/EBIT und Ergebnis vor Steuern/EBT aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den gesetzlichen Vorschriften.

Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldenposten erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Grundsätze.

Die Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten zu den Vorräten unverändert.

2.1 Sachanlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum beizulegenden Wert bilanziert.

2.2 Umlaufvermögen

Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden von den Vorräten offen abgesetzt. Soweit sie die aktivierten Anschaffungs- und Herstellungskosten überstiegen, wurden sie passivisch in den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden in erforderlichem Umfang durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch den Ansatz einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

2.3 Rückstellungen

Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 % und einem Einkommens- und Rententrend von 0,00 % angesetzt. Der Wert wurde anhand der "Richttafel 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Es bestehen Verpfändungen der für die Pensionsrückstellungen abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen. Somit erfolgt zum 31. Dezember 2023 eine Verrechnung des Deckungsvermögens der Rückdeckungsversicherungen mit den Pensionsrückstellungen gem. § 246 Abs. 2 HGB.

Bei den Pensionsrückstellungen beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren EUR 11.801,00.

Die Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

2.4 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.5 Währungsumrechnungen

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs im Buchungszeitpunkt in Euro umgerechnet.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt.

Auf die Beteiligung an der Balance GmbH i. L. wurde eine weitere außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 4.000,00 vorgenommen.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.3 Eigenkapital/Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus der Bilanz.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.788.759,97 auf neue Rechnung vorzutragen.

3.4 Aufgliederungen der sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten mit TEUR 172, Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen mit TEUR 166, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 86 sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten mit TEUR 80 und übrige Rückstellungen mit TEUR 5.

3.5 Aufgliederungen der Verbindlichkeiten

Die Aufgliederungen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Bilanz.

3.6 Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

4. Beteiligungen

Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mehr als den fünften Teil der Anteile besitzt:

Name, Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital
EUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
EUR
MedNet EC-REP GmbH, Münster 100% 660.441,01 638.087,71
Balance GmbH, Münster 100% 12.964,67 -4.219,11
MedNet EC-REP II b GmbH, Münster 100% 80.474,85 67.974,33
MedNet EC-REP C II b GmbH, Münster 100% 46.262,60 33.762,22
MedNet EC-REP III GmbH, Münster 100% 36.338,92 23.838,61
MedNet EC-REP C III GmbH, Münster 100% 26.243,49 13.743,32
Mazor Robotics GmbH i.L., Münster 100% 503.264,32 0,00
MedNet Swiss GmbH, Baden/Schweiz 100% liegt nicht vor liegt nicht vor

5. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

5.1 Währungsumrechnungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 147 (Vj.: TEUR 197); Aufwendungen aus Währungsumrechnungen mit TEUR 168 (Vj.: TEUR 136) sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

5.2 Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2023
EUR
Vorjahr
EUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.547.300,33 9.613.102,70
Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.733,26 4.376,89
11.555.033,59 9.617.479,59

5.3 Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet folgende Aufwendungen:

2023
EUR
Vorjahr
EUR
Löhne und Gehälter 2.072.075,78 2.026.504,58
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 368.950,18 321.698,67
- davon für Altersversorung: EUR -24.012.40 (Vj.: EUR -18.489,98)
2.441.025,96 2.348.203,25

5.4 Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibung in Höhe von TEUR 4 betrifft die außerplanmäßige Abwertung der Anteile an der Balance GmbH i.L., Münster.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen betragen zukünftig TEUR 125 pro Jahr. Leasingverträge für Pkw's und sog. Jobräder führen zu finanziellen Verpflichtungen in Höhe von jeweils TEUR 22 p.a.

7. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

8. Sonstige Pflichtangaben

8.1 Anzahl Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2023 waren im Durchschnitt 39 Angestellte und 3 Auszubildende beschäftigt.

8.2 Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 waren zu Geschäftsführern bestellt die Kaufleute:

Ole Stein, Osnabrück.

Matthias Heinz, Münster

 

Münster, den 27. März 2024.

Ole Stein, Geschäftsführer

Matthias Heinz, Geschäftsführer

Anlagenspiegel 2023

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 268.776,83 10.960,00 0,00 279.736,83
II. Sachanlagen 760.036,01 160.732,42 25.194,62 895.573,81
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 145.660,24 0,00 0,00 145.660,24
1.174.473,08 171.692,42 25.194,62 1.320.970,88
kummulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 226.395,83 15.619,00 0,00 242.014,83
II. Sachanlagen 580.899,54 60.117,38 6.920,62 634.096,30
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.000,00 4.000,00 0,00 12.000,00
815.295,37 79.736,38 6.920,62 888.111,13
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.722,00 42.381,00
II. Sachanlagen 261.477,51 179.136,47
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 133.660,24 137.660,24
432.859,75 359.177,71

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Med-Net GmbH, Münster

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Med-Net GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Med-Net GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die nicht geprüfte Kapitalflussrechnung sowie die übrigen Teile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 4. April 2024

MÜNCHENER WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT GMBH

Sickinger, Wirtschaftsprüfer

Rappl, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25. April 2024 festgestellt worden.

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