HMT - Häseler Metall Technik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominique Marco Heberle seit 17.1.2022 | Prokura |
Thomas Gaus seit 17.1.2022 | Geschäftsführer |
Christian Nico Gnädig seit 10.9.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
M & M Software GmbHSt. Georgen im SchwarzwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die M & M Software GmbH mit Sitz in St. Georgen im Schwarzwald ist unter Register-Nr. HRB 602021 in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i.Br. eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen gem. § 266, 275 HGB gegliedert. Die M & M Software GmbH wendet für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB an. Der Jahresabschluss der M & M Software GmbH wird über ihre Gesellschafterin WAGO GmbH & Co. KG, Minden, in den Konzernabschluss der WAGO Gruppe GmbH & Co. KG, Minden, zum 31.12.2023 einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister eingereicht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 2 bis 3 Jahren angesetzt. 2. Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf der Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 33 Jahren angesetzt. 3. Abnutzbare Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250,00 EUR die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden analog zu § 6 Abs. 2a S. 4 EStG sofort vollständig abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,01 EUR und 1.000,00 EUR, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden analog zu § 6 Abs. 2a S. 1 EStG aktiviert und auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren verteilt. 4. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. 5. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. 6. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Verluste und Risiken bewertet. Fremdwährungsforderungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 7. Das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Bildung aktiver latenter Steuern im Falle eines Aktivüberhangs wird ausgeübt. 8. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit dem Nominalwert bewertet. 9. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. 10. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Pensionsrückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen. 11. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zu Bilanzposten 12. Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang. 13. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen gegen die Gesellschafterin WAGO GmbH & Co. KG in Höhe und resultieren analog zum Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. 14. Die Rückstellungen für Pensionen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der sog. PUC-Methode unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % p.a. und ohne Berücksichtigung von Gehaltssteigerungen bewertet. Die biometrischen Angaben basieren auf den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der Zinssatz wird gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Jahren ermittelt. Der Unterschiedsbetrag gegenüber dem bisherigen 7-Jahresdurchschnitt beträgt 0,00 EUR.
Die bestehenden Rückdeckungsversicherungen sind an die versorgungsberechtigten Personen verpfändet. Aus der Verrechnung der Verpflichtung mit den dazugehörigen Deckungsvermögen resultiert ein aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung in Höhe von 73.180,00 EUR. Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens zum 31.12.2023 beträgt 1.058.545,00 EUR. Der Erfüllungsbetrag unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 beträgt 958.365,00 EUR, der Unterschiedsbetrag unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 beträgt 0,00 EUR. 15. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen enthalten. 16. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 5.813,94 EUR enthalten (Vorjahr 3.047,65 EUR). 18. Sonstige finanziellen Verpflichtungen i.S. von § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe von 1.605.620,02 EUR und betreffen in Höhe von 443.380,88 EUR das Jahr 2024, in Höhe von 436.090,80 EUR das Jahr 2025, in Höhe von 385.093,46 EUR das Jahr 2026 und in Höhe von 341.054,88 EUR das Jahr 2027. 19. Eigenkapitalentwicklung: Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
IV. Sonstige Angaben 20. Im Geschäftsjahr 2023 waren zu Geschäftsführern bestellt:
21. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen der Gesellschaft. 22. Die Gesellschaft ist seit der Errichtung am 02.06.2005 zu 100 % an der M & M Software (Suzhou) GmbH mit Sitz in China beteiligt. Das gezeichnete Kapital beträgt 60.000 EUR und wurde zu 100 % bar einbezahlt. Ein Aufgeld wurde nicht entrichtet. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 beträgt 265.563,48 EUR (1.880.215,97 CNY) und das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 beträgt 1.941.925,68 EUR (13.749.028,04 CNY). 23. Der ausschüttungsgesperrte Betrag gem. § 268 Abs. 8 HGB beträgt 122.064,00 EUR und resultiert aus der Aktivierung latenter Steuern. Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Durchschnittsatzermittlung bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen beträgt 0,00 EUR. 24. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 i. V. m. § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB beträgt 147 , davon sind 115 in Vollzeit und 32 in Teilzeit beschäftigt. 25. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
St. Georgen, den 16. Februar 2024 Christian Gnädig, Geschäftsführer Thomas Gaus, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die M & M Software GmbH ist internationaler Software- und Digitalisierungspartner. Wir begleiten Unternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Organisation, Produkte und Geschäftsmodelle. Wir erkennen Potenziale, erarbeiten Ideen, leiten Strategien ab und entwickeln maßgeschneiderte Softwarelösungen für die digitale Welt. Das Resultat unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit sind am Markt erfolgreiche digitale Produkte oder Systeme, die wir über den gesamten Lebenszyklus begleiten. Unsere Beratung und Realisierung erfolgen in enger Abstimmung mit unseren Kunden. So sichern wir neue Geschäftsmöglichkeiten und schaffen Wettbewerbsvorteile. Dazu arbeiten unsere weltweiten Teams eng mit Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. M & M Software bietet über 35 Jahre Erfahrung und modernstes technisches Know-how. Unsere fast 300 Mitarbeitenden an vier weltweiten Standorten sind zentraler Erfolgsfaktor unserer Projekte. Gemeinsam treiben wir die digitale Zukunft voran. Das Applikationsspektrum umfasst u.a.:
Softwareapplikationen von M & M Software GmbH entstehen auf der Basis von zertifiziertem Know-how in den relevanten Technologien und den damit verbundenen Tools. Bei der Realisierung setzt die M & M Software GmbH konsequent auf den Einsatz modernster Softwaretechnologien. Die M & M Software GmbH ist eine Tochtergesellschaft der WAGO GmbH & Co. KG mit Sitz in Minden und innerhalb der WAGO Gruppe als Softwarespezialist etabliert. Sitz des Unternehmens ist St. Georgen im Schwarzwald. Mit der zugehörigen Tochtergesellschaft in Suzhou bei Shanghai in China sowie einem Entwicklungszentrum am WAGO-Standort in Vadodara, Indien, bietet das Unternehmen seinen Kunden ergänzend ein attraktives Offshore Development Angebot in bewährter M & M-Qualität zu Preisvorteilen an. 1.2 Strategien und Ziele Unter der Mission "We turn visions for a digital world into reality" betreuen wir unsere Kunden ganzheitlich bei ihren Digitalisierungsprojekten. Wir sind vollumfassender Softwarepartner und begleiten unsere Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihres (Software-) Produktes - von der Produktvision über die Entwicklung bis hin zu Betrieb und Wartung. WAGO ist ein sehr wichtiger Partner für die M & M Software GmbH. Gemeinsam mit WAGO entwickeln wir wichtige Produkte, die Bestandteil des weltweiten Angebots unseres Mutterkonzerns sind. Als Mitglied der WAGO-Gruppe soll M & M Software GmbH zukünftig weiterhin beim Umsatz mit externen Kunden deutlich wachsen und dabei unabhängig vom Mutterkonzern am Markt agieren. Die Haupttreiber für dieses Wachstum werden Technologieberatung, Digitalisierungs- und Software-Dienstleistungen sein, ergänzt um Operations und cloudbasierte Dienste. Wir werden dieses Kerngeschäft mit langlaufenden Entwicklungspartnerschaften stärken und weiter ausbauen. Dabei sehen wir die folgenden Faktoren als Schlüssel zum Erfolg:
Unser Geschäft basiert dabei dauerhaft auf den essenziellen Werten Verlässlichkeit, Dynamik, Lösungsorientierung, Empathie und Nachhaltigkeit. 1.3 Steuerungssysteme Die wirtschaftliche Planung und Steuerung der M & M Software GmbH erfolgt über festgelegte Rahmenvorgaben, die sich aus der langfristigen Strategie des Unternehmens ableiten. In der operativen Budgetplanung werden diese Rahmenbedingungen in konkrete, messbare Ziele übersetzt. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird vervollständigt durch die laufende Überprüfung der Geschäftsentwicklung mit regelmäßigen Einschätzungen wesentlicher Steuerungs- und Leistungskennzahlen. Durch diese Kennzahlen wird die Umsetzung der strategischen Ziele verfolgt und ggfs. werden Gegenmaßnahmen eingeleitet. Auf operativer Ebene liegt der Fokus auf Umsatz- und Ergebnisgrößen, die laufend überprüft werden. Zusätzlich zu den finanziellen Leistungskennzahlen erfüllt die M & M Software GmbH die Anforderungen der DIN ISO 9001. Im internationalen Wettbewerb wird neben der Qualität der Leistungen und Erzeugnisse immer häufiger die Einbindung aller Firmenbereiche in ein umfassendes Qualitätssicherungssystem erwartet. Die Anforderungen an ein solches System sind u. a. in der ISO 9001 festgelegt. Um die Übereinstimmung des Qualitätssicherungssystems der M & M Software GmbH mit diesen Anforderungen sicherzustellen, hat das Unternehmen eine Überprüfung durch ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen durchführen lassen. Für den Standort St. Georgen und China hat die M & M Software GmbH die Zertifizierung nach ISO 9001 erhalten. An den Standorten St. Georgen und Hannover hat das Unternehmen ein Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001 eingeführt. Mit diesem Energiemanagementsystem werden die vorhandenen Potenziale zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Senkung der Kosten ermittelt und dokumentiert. Diese Erkenntnisse zur Optimierung von Klima und Energieverbrauch und dementsprechende Maßnahmen sind zur Realisierung einer Energiekostensenkung unerlässlich. Die Erreichung der strategischen Unternehmensziele steuern wir durch einen Katalog von ausgewählten Haupthandlungsfeldern als strategische Ziele (Long term objectives, LTOs). Daraus abgeleitet werden jährliche Ziele (Yearly objectives) definiert und mittels agiler Methoden konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Yearly Objectives umgesetzt. Die Zielerreichung sowie die Unternehmensstrategie werden fortlaufend überwacht und ggf. justiert. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Aufgrund dieser aufgeführten Problemfelder stellt sich die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage zum Jahreswechsel 2023/24 weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis -, saison- und kalenderbereinigt um rund 1/4 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Die Digitalbranche zeigt sich glücklicherweise von den Krisen unbeeindruckt und wächst weiterhin. Diese Entwicklung kann auch auf die M & M Software GmbH projiziert werden. Der Branchenverband BITKOM vermeldet für das vergangene Jahr 2023 für den gesamten ITK Sektor ein Umsatzwachstum von 2,0 % auf 215 Milliarden Euro. Der Wachstumstreiber der Branche ist hier die Informationstechnik mit einem Plus von 2,2 % auf 142,9 Milliarden Euro. Zudem rechnet der Branchenverband für das Jahr 2024 mit einem Wachstum von 4,4 % und einem Umsatzvolumen von insgesamt 224,3 Milliarden Euro. Das insgesamt starke Wachstum der IT-Branche zeigt, dass die deutsche Wirtschaft das Thema Digitalisierung ernst nimmt und hier ihre Investitionen hoch halten wird. In 2023 sind 28.000 neue Arbeitsplätze in der Branche entstanden und diese Entwicklung wird sich voraussichtlich weiterführen. Der Fachkräftemangel erweist sich hier jedoch teilweise als Hemmschuh bei neuen Projekten. Bei der M & M Software GmbH kann ebenfalls wieder auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückgeblickt werden. Der langfristig geplante Wachstumskurs konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterverfolgt werden. Die Energiekrise, Lieferschwierigkeiten in allen Bereichen und der Krieg in der Ukraine hatten aufgrund der langjährigen Kundenbeziehung und der konstant fortlaufenden Projekte bei M & M Software GmbH keinen negativen Einfluss. Hier kommt uns das Projektgeschäft, welches meist langfristig angelegt ist und weniger stark von Konjunkturschwankungen beeinflusst wird, zugute. 2.2 Geschäftsverlauf In unseren Zielbranchen haben die Unternehmen ihre Investitionen in 2023 erneut erhöht. Gerade die Elektrotechnische Industrie konnte trotz aller Widrigkeiten zweistellige Umsatzzuwächse vorweisen. Dies hat sich auch positiv auf das Geschäft der M & M Software GmbH ausgewirkt, da ein großer Teil unserer Kunden aus diesem Bereich stammt. Wir konnten in 2023 vor allem im externen Geschäft erneut stark wachsen und das abgelaufene Geschäftsjahr stellt einen neuen Rekord beim Umsatz auf. Gebremst wurde ein stärkeres Wachstum erneut durch den branchentypischen Mangel an IT-Fachkräften. Die Anzahl der Mitarbeitenden der M & M Software GmbH hat sich trotz allen Herausforderungen am Arbeitsmarkt vom 31.12.2022 zum Stichtag 31.12.2023 um 10 auf 149 (ohne Auszubildende und Studenten) erhöht. Im Jahresdurchschnitt waren es 147 Mitarbeitende (Vorjahr: 131), die an den beiden deutschen Standorten beschäftigt sind. 2.3 Wirtschaftliche Entwicklung 2.3.1 Ertragslage Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 16 % und lag bei 21.808 TEUR (Vorjahr 18.832 TEUR). Die M & M Software GmbH erzielte ausländische Umsätze in Höhe von 3.470 TEUR (Vorjahr 3.109 TEUR), von denen 92 % auf Europa, 4 % auf Asien und 4 % auf die USA und Südamerika entfielen (VJ 90 %, 7 %, 3%). Die inländischen Umsätze stiegen erneut um 17 % auf nun 18.338 TEUR an (Vorjahr 15.723 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 306 TEUR resultieren unter anderem aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 208 TEUR. Die Materialkosten erhöhten sich um 165 TEUR auf nun 3.836 TEUR, die Materialaufwandsquote im Verhältnis zum Umsatz sank im Vergleich zu 19,5 % im Vorjahr auf nun 17,6 %. Diese Materialaufwendungen resultieren überwiegend aus Kosten für die Entwicklungsunterstützung durch das chinesische Tochterunternehmen sowie dem Software Development Center bei WAGO Indien. Im Jahr 2023 hat sich die Personalaufwandsquote von 58,7 % auf 59,14 % vom Umsatz erhöht. Absolut sind diese Kosten gegenüber dem Vorjahr um 16,7 % gestiegen, was vor allem durch die höheren Personalkosten im Entwicklungsbereich verursacht wurde. Gründe waren hier die erfolgreichen Neueinstellungen und die außergewöhnlich hohen Gehaltssteigerungen in 2023. Die Abschreibungen in 2023 betragen insgesamt 200 TEUR (Vorjahr 173 TEUR), wovon Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter 7 TEUR sowie auf Sachanlagen 193 TEUR entfallen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Vertriebs- und Marketingkosten - ohne Versandkosten - um ca. 233 TEUR auf nun 1.228 TEUR gestiegen und deren relativer Anteil mit 5,6 % vom Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Mit der weiteren Abschwächung der COVID-19 Pandemie wurde der Fokus wieder auf die Teilnahme an Messen und anderen Events gelegt. Hier konnten Großveranstaltungen wie die SPS Messe in Nürnberg erfreulicherweise wieder besucht werden. Der Ertragssteueraufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von 745 TEUR auf nun 872 TEUR erhöht; trotz des höheren Jahresüberschusses im Vorjahr war das zu versteuernde Einkommen aufgrund einer weitgehend steuerfreien Ausschüttung deutlich geringer. Der Jahresüberschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte mit 2.219 TEUR nicht ganz an das Vorjahr anknüpfen; das operative Ergebnis lag jedoch über dem des Vorjahres, da in diesem Jahr keine Ausschüttung des chinesischen Tochterunternehmens vereinnahmt wurde. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage im Jahr 2023 wurde analog zum Vorjahr im Wesentlichen durch die hohen Liquiditätsbestände des Unternehmens in Höhe von 6.839 TEUR (Vorjahr 4.558 TEUR) und den Forderungsbestand in Höhe von 2.817 TEUR (Vorjahr 2.456 TEUR) bestimmt. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens hat sich durch die positiven Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres auf starke 62 % verbessert (Vorjahr 58 %). Das gesamte Anlagevermögen sowie das Working Capital bleiben am Bilanzstichtag durch das Eigenkapital gedeckt. Investitionen wurden im Jahr 2023 in Höhe von 568 TEUR getätigt. Hier wurde in einige größere Projekte investiert (Umbau Gebäude und Einrichtung, Ausstattung der Mitarbeiter sowie Einführung eines neuen ERP-Systems). Tendenziell geht jedoch der Investitionsanteil durch die stärkere Nutzung von Mietlizenzmodellen bei Software zukünftig zurück. Die Steuerrückstellungen in Höhe von 451 TEUR betreffen die Veranlagungszeiträume 2022 und 2023. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus den Personalrückstellungen. Hier wurden die Überstundenguthaben der Mitarbeitenden im Laufe des Berichtsjahres aufgrund der sehr guten Auftragslage und der höheren Mitarbeiteranzahl insgesamt wieder aufgebaut. Eine zusätzliche Erhöhung resultierte hier aus der Rückstellung für die geplante Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie im Jahr 2024; gegenläufig haben sich diverse andere Posten verringert, so dass die sonstigen Rückstellungen in Summe annähernd unverändert sind. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen spielen im Unternehmen eine untergeordnete Rolle und betragen zum Stichtag 127 TEUR (Vorjahr 85 TEUR). Die M & M Software GmbH ist bestrebt, offene Lieferantenverbindlichkeiten zeitnah und möglichst innerhalb der Skontofristen zu begleichen. Wir halten unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzern in Bezug auf unsere unternehmerische Strategie für sehr positiv und sehen uns gut für die Zukunft gerüstet. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung reichen die Mittelzuflüsse aus der operativen Tätigkeit weiterhin aus, um den laufenden Geschäftsbetrieb zu finanzieren. Aus diesem Grund werden keine Fremdmittel benötigt. 2.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Umsatz und die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern (= EBIT-Marge) sind die primären finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens. Diese beiden Kenngrößen haben sich wie folgt entwickelt:
Beim Umsatz wurde das sehr ambitionierte Jahresziel leicht übertroffen. Vor allem die externen Umsätze sind stark angestiegen. Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern (EBIT-Marge) lag durch das hohe Kostenbewusstsein deutlich über dem angestrebten Zielwert von knapp über 9,0 %. Der Free-Cash-Flow (definiert als: Jahresüberschuss + Abschreibungen +/- Abnahme bzw. Zunahme der Vorräte +/- Abnahme bzw. Zunahme der Forderungen +/- Zunahme bzw. Abnahme der Rückstellungen +/- Zunahme bzw. Abnahme der Verbindlichkeiten - Investitionen in Sachanlagen) betrug im Jahr 2023 2.281 TEUR (Vorjahr 3.678 TEUR). Alle laufenden Zahlungsverpflichtungen wurden pünktlich und teilweise mit Skontierung bedient. Die jährlich durchgeführte Kundenzufriedenheitsbefragung zeigt weiterhin unverändert sehr hohe Weiterempfehlungsquoten und bestätigt damit unsere Strategie der unbedingten Kundenorientierung verbunden mit hohen Qualitätsansprüchen. Durch die Verbesserung der Situation mit Covid-19 und diverse Maßnahmen, welche den Mitarbeitenden zugutekommen, ist die Mitarbeiterzufriedenheit im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen und bleibt weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. In diesem Bereich wird jedoch weiterhin investiert, um auch in einem neuen Umfeld mit mehr Arbeiten von zu Hause den für den Unternehmenserfolg so wichtigen M & M Teamspirit hochzuhalten. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Eine Prognose der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland sowie im Ausland ist derzeit schwierig und wird stark von den derzeitigen Engpässen bei Energie, Vorprodukten und Arbeitskräften beeinflusst. Aufgrund dieser Unsicherheiten und vielseitigen Problemfelder hat das ifo Institut seine Vorhersage für das deutsche Wirtschaftswachstum 2024 von 1,4 % auf 0,7 % gekappt. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro. Der ITK-Sektor würde damit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Diese Aussichten gehen auch mit unserer Einschätzung einher und wir rechnen für das Jahr 2024 erneut mit einem Wachstum und gehen von einem erneuten Anstieg der Umsatzerlöse aus. Die langlaufenden Projekte unserer langjährigen Kunden werden in ähnlichem Maß weitergeführt und der Auftragseingang für das Jahr 2024 ist bisher sehr gut. Wir streben eine Steigerung des Umsatzes auf etwas über 24.300 TEUR an. Die EBIT-Marge soll dabei bei knapp über 11 % liegen. Die notwendigen Investitionen für dieses Umsatz- und Ertragswachstum werden auch 2024 geprägt sein durch ein entsprechendes Mitarbeiterwachstum an allen bisher bestehenden Standorten, die Stärkung von Marketing und Vertrieb, dem fortlaufenden Know-how-Aufbau und -Ausbau bei Schlüsseltechnologien und eine sehr solide Finanzpolitik des Unternehmens. Um das langfristige Wachstum zu ermöglichen, soll in die Einführung eines ERP- Systems investiert werden. 3.2 Risikobericht Wir sind uns der vielfältigen äußeren Risiken für unseren Geschäftserfolg bewusst und managen diese Risiken daher proaktiv. Die nachfolgende Aufstellung der wesentlichen Risiken zeigt auch, dass wir Wege sehen, diese Risiken weitgehend zu vermeiden oder aber Möglichkeiten, wie wir bei ihrem Eintreten den Schaden minimieren können.
3.3 Chancenbericht Der anhaltenden Knappheit auf dem Personalmarkt sowohl in Deutschland als auch in China sind wir mit dem Ausbau des in 2022 gegründeten Softwareentwicklungszentrums in Indien begegnet. Wir haben dabei die konzerninternen Strukturen der Gesellschafterin WAGO für einen schnellen und effizienten Start genutzt. Wir erwarten dadurch weiterhin ein erhebliches zusätzliches Wachstumspotential vor allem im Bereich größerer Kundenprojekte. Der Start des Entwicklungszentrums wurde im April 2022 erfolgreich durchgeführt. Aktuell arbeiten 28 Mitarbeitende für das Entwicklungszentrum. Weitere 13 Einstellungen sind für 2024 geplant. Durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen mit vermehrtem Arbeiten im Homeoffice ist das Trendthema Digitalisierung nochmals verstärkt und seine Umsetzung in den Unternehmen beschleunigt worden. Wir profitieren hiervon mit unserem hochaktuellen Leistungsportfolio. Mit Technologien wie Micro-Services, Docker-Container und Kubernetes ziehen vermehrt auch neue Softwarearchitekturen in die aktuellen Lösungslandschaften ein, die besonders gut zu einer hybriden Welt aus Public Cloud und Private Cloud und produktionsnahen Edge-Szenarien passen und dem Nutzer gleichzeitig auch eine gewisse Unabhängigkeit vom ausgewählten Cloud-Anbieter ermöglichen (Stichwort "Cloud Native" und "Cloud-Agnostic"). Hier können wir bereits gute Referenzen in Kundenprojekten vorweisen, die unser gutes Know-how bestätigen. Auch das Thema Digital Twins / AAS gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hier zählen wir uns mit unseren Aktivitäten im Umfeld der Open Industry 4.0 Alliance sowie die Industrial Digital Twin Alliance (IDTA) zu den Vorreitern beim Einsatz dieser Technologien in der Industrie aber auch im Gebäudeautomatisierungs- und im Energiebereich. Generell forcieren wir weiterhin das Thema Partnerschaften bei Marketing, Vertrieb und Leistungserbringung. Mit diesen Partnerschaften schließen wir Lücken in unserem eigenen Leistungsprofil und können damit den gemeinsamen Kunden eine noch bessere Lösung anbieten. Durch das weiterhin starke Engagement in die Technologiepartnerschaft mit Microsoft im Bereich der cloudbasierten IoT-Lösungen können wir uns den Technologiepartner Microsoft auch als weiteren Marketing- und Vertriebskanal für unsere Leistungen erschließen. Da wir auch in Märkten außerhalb der industriellen Automatisierung einen starken Trend zur Digitalisierung sehen, streben wir für 2024 die Erschließung weiterer Märkte an. Parallel stellen wir uns organisatorisch dafür auf, auch große Digitalisierungsprojekte akquirieren und umsetzen zu können. Wir streben mit unseren Kunden eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit an. Diese engen Partnerschaften hatten sich auch in der zurückliegenden Krise bewährt und wir wollen diese Vertrauensbasis nun auch für die Platzierung neuer Leistungsangebote bei bestehenden Kunden nutzen. Zusammengefasst: Die weitreichenden Branchen- und Technologiekenntnisse in Verbindung mit der Innovationskraft unseres Unternehmens und der durch den neuen Standort Indien erschlossenen Personalressourcen und Kostenvorteile erlauben aus heutiger Sicht eine sehr positive Einschätzung über die zukünftige Marktpositionierung der M & M Software GmbH.
St. Georgen, den 16. Februar 2024 Christian Gnädig, Geschäftsführer Thomas Gaus, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Beschlussprotokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der M & M Software GmbH, St. Georgen vom 10. April 2024Die alleinige Gesellschafterin der M & M Software GmbH, St. Georgen im Schwarzwald (HRB 602021 beim Amtsgericht Freiburg i.Br.),
vertritt das gesamte Stammkapital (100 %) der M & M Software GmbH, St. Georgen, tritt heute unter Verzicht auf Frist- und Formvorschriften zu einer ordentlichen Gesellschafterversammlung per Videokonferenz, via Teams jeweils sichtbar über Kameras, zusammen und beschließt wie folgt:
WAGO GmbH & Co. KG, Minden vertreten durch WAGO Beteiligungs GmbH Jürgen Koopsingraven ppa Klaus Steenkamp BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die M & M Software GmbH, St. Georgen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der M & M Software GmbH, St. Georgen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der M & M Software GmbH, St. Georgen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 1. März 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Peter Schill, Wirtschaftsprüfer Dagmar Liphardt, Wirtschaftsprüferin |
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