Bevermann Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Bevermann seit 18.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bevermann Handels GmbHDissenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Bevermann Handels GmbH DissenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen Bevermann wurde 1955 von Heinz Bevermann als Einzelunternehmen mit Kohlehandlung gegründet. Inzwischen führt Matthias Bevermann das Familienunternehmen als Bevermann Handels GmbH mit 56 Mitarbeitern. Die Bevermann Handels GmbH ist ein Logistikunternehmen kombiniert mit Erdenwerk und Großhandel. Ein leistungsstarker Fuhrpark sichert eine fristgerechte Lieferung verschiedenster Waren, die in großen Trocken- und Außenlagern in Dissen gelagert werden können. Darüber hinaus ist die Bevermann Handels GmbH Großhändler für Blumenerden, Substrate und Brennstoffe. In Dissen werden eigene Erdenprodukte mit modernen Mischanlagen hergestellt. Hier lief im Jahr 2021 die Produktion einer neuen Blumenerdenlinie an, die sehr gut angelaufen ist. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen a. Gesamtwirtschaft Die Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums wird auf eine anhaltend hohe Inflation von 6,9 % zurückgeführt, die sich dämpfend auf das private und öffentliche Nachfrage- und Investitionsverhalten auswirkte. Wachstumshemmend wirkten auch ein schwaches Produktivitätswachstum des verarbeitenden Gewerbes sowie anhaltende Lieferkettenengpässe. Nachdem die Folgen der Coronapandemie 2023 weitgehend überwunden waren, beeinträchtigten 2023 vor allem geopolitische Konflikte die weltweiten Warenströme. Die genannten Effekte beeinflussten auch den Wirtschaftsraum der Eurozone. Nach einem Wirtschaftswachstum von 3,3 % im Jahr 2022 sank das Wachstum im Jahr 2023 auf 0,7 %. Dieser Rückgang um 2,6 % Prozentpunkte betraf die Mitgliedstaaten in unterschiedlichem Maße. Während die französische Volkswirtschaft in Folge einer vergleichsweise robusten Industrieproduktion und stabiler Auslandsnachfrage noch ein Wachstum von 1,0 % verzeichnete, wurde in Deutschland eine Schrumpfung der Wirtschaft beobachtet. Nach einem Wachstum von 1,8 % im Jahr 2022 sank die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 0,3 %. Obwohl das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal zunächst um 0,2 % gestiegen war, sank das deutsche BIP im weiteren Jahresverlauf unter das Vorjahresniveau und unterschritt dieses im dritten Quartal preis- und kalenderbereinigt bereits um -0,4 %. b. Entwicklung der Branche Die Branche weist eine geringe Marktkonzentration auf. Die Marktkonzentration ist darauf zurückzuführen, dass die Branche in der Hand von kleinen und mittelgroßen Unternehmen liegt. Der Bereich der Brennstoffe ist deutlich zurückgegangen und dürfte sich in den nächsten Jahren eher in einem schwierigen Umfeld bewegen, da die Umstellung zu erneuerbaren Energien folgt. Der Umsatzrückgang der Brennstoffe konnte vollständig durch Rinden- und Erdenprodukten sowie Dienstleistungen aufgefangen werden. 2. Geschäftsverlauf Das Ergebnis der Bevermann Handels GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 17 T€ verringert. Neuinvestitionen wurden in Höhe von 1.348 T€ für die Erweiterung des Fuhrparks, für neue technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Die Umsätze aus Brennholz sind im Vergleich zu Vorjahr überdurchschnittlich stark zurückgegangen, was auf die Steigerung im vergangenen Jahr durch den Ukraine Konflikt zurückzuführen ist. Demgegenüber ist auch der Einkauf dieser Holzbrennstoffe zurück gegangen. Erläuterungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Im Berichtsjahr ergibt sich eine Gesamtleistung von 28.740 T€ (Vorjahr: 52.574 T€). Diese Reduzierung in Höhe von 23.834 T€ ist auf den veränderten Verkauf von Brennstoffen, überwiegend Holzprodukte zurückzuführen. Durch das gesunkene Geschäftsvolumen und der Materialaufwendungen, welche sich um 22.808 T€ auf 19.098 T€ im Jahr 2023 gegenüber 41.907 T€ im Jahr 2022 reduziert haben, ist der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Rohertrag hat sich um 1.025 T€ auf 9.641 T€ vermindert. Das Verhältnis des Rohertrages im Vergleich zum Umsatz hat sich dabei von 20,2% im Jahr 2022 auf 33,55% im Jahr 2023 erhöht. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 102 T€ auf 884 T€ (2022: 782 T€) erhöht. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich die Kosten um 863 T€ auf 4.339 T€ (Vorjahr 5.203 T€) verringert. Das liegt überwiegend daran, dass sich die Fahrzeugkosten und die Kosten der Warenabgabe um 779 T€ verringert haben. Finanzlage Die Liquidität war während des gesamten Jahres in ausreichendem Maße gesichert. Ziel der Geschäftsführung ist es die Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Entsprechend der Kapitalflussrechnung ergab sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 2.695 T€. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Jahr 2023 -1.020 T€ (Vorjahr: -1.785 T€). Die Investitionen resultieren aus den Anschaffungen für die Erweiterung des Fuhrparks, technische Anlagen und Maschinen in Höhe von 1.034 T€. Durch die Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten und durchgeführter Gewinnausschüttungen beträgt der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1.512 T€. Aufgrund der dargestellten Zahlungsmittelflüsse hat sich der Finanzmittelfonds um 163 T€ auf 3.105 T€ (Vorjahr: 2.942 T€) erhöht. Liquiditätsengpässe lassen sich derzeit nicht erkennen. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr auf 9.115 T€ (Vorjahr: 8.917 T€) erhöht. Auf der Aktivseite hat das Anlagevermögen um 146 T€ auf 4.406 T€ erhöht, was im Wesentlichen die Investitionen neuer Anlagen und Maschinen und die Erweiterung des Fuhrparks betrifft. Bei dem Umlaufvermögen hat sich der Warenbestand und Vorräte um 78 T€ auf 396 T€ im Jahr 2023 verringert (474 T€ im Jahr 2022). Die Forderungen gegen Dritte reduzierte sich um 54 T€ auf 945 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände, welche vor allem Zuschüssen für Neuinvestitionen und Umsatzsteuerforderungen enthalten, haben sich auf 119 T€ (Vorjahr: 230 T€) reduziert. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschusses 2023 abzgl. der im Jahr 2023 durchgeführten Gewinnausschüttungen um 632 T€ auf 5.598 T€. Bei den Veränderungen der Rückstellungen sind insbesondere die Steuerrückstellungen von 1.166 T€ (Vorjahr 636 T€) gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 207 T€ auf 366 T€ verringert. Die Summe der Verbindlichkeiten hat sich auf 1.983 T€ (Vorjahr: 2.741 T€) vermindert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 156 T€ auf 479 T€ (Vorjahr: 636 T€) verringert. Die Darlehen gegenüber Kreditinstituten haben sich trotz Anschaffungen um 512 T€ auf 1.325 T€ (Vorjahr: 1.837 T€) verringert. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um 28 T€ auf 172 T€ (Vorjahr 143 T€) erhöht. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsleitung beurteilt die wirtschaftliche Lage sowie die Fortführungssituation des Unternehmens als positiv. Das Geschäft der Bevermann Handels GmbH stützt sich auf die Standbeine von Logistikaufgaben, Erdenwerk sowie Großhandel für Blumenerden, Substrate und Brennstoffe. Schwankungen in einzelnen Geschäftsbereichen fallen weniger ins Gewicht oder können vollständig kompensiert werden. Das Geschäftsjahr 2023 lag insgesamt in den Planzahlen. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht a. Prognosebericht Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023, die von einem gleichbleibenden Umsatz im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 sowie einem Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021 ausgegangen ist, wurde gewinnmäßig übertroffen. Im Geschäftsjahr 2024 entspricht der Jahresumsatz in etwa dem Umsatz des Kalenderjahres 2023. Das Jahresergebnis 2024 entspricht voraussichtlich ebenfalls dem des Jahres 2023. Die Bevermann Handels GmbH erwartet unter gleichbleibenden Rahmenbedingungen im Jahr 2025 Umsatzerlöse wie im Geschäftsjahr 2023 mit einem weitestgehend gleichbleibenden Ergebnis wie 2023. Die Aussagen zum zukünftigen Geschäftsverlauf und zu den dafür als maßgebend beurteilten Einflussfaktoren Markt, Branche und Unternehmen basieren auf den Einschätzungen der Geschäftsleitung. Insbesondere kann eine Prognose über die Art der Marktentwicklung als wichtigen Einflussfaktor nur mit Einschränkungen vorgenommen werden, da die Bevermann Handels GmbH auf diese Entwicklungen keinen Einfluss hat. Grundsätzlich bergen Prognosen das Risiko, dass die Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß tatsächlich eintreten. Die wesentlichen Risiken sind im Risiko- und Chancenbericht erläutert. b. Chancen und Risiken 1. künftige Entwicklung Im Folgenden werden alle für die Gesellschaft identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, dargestellt. Gegenwärtig wurden von der Geschäftsführung keine Risiken identifiziert, die einzeln oder zusammengenommen den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die Geschäftsführung überwacht fortlaufend die einzelnen Entwicklungen, so dass zeitnah auf Veränderungen im Markt reagiert werden kann. 2. Konjunktur Die Entwicklung der für die Gesellschaft relevanten Märkte ist von vielfältigen sich fortlaufend ändernden und gegenseitig beeinflussenden Faktoren abhängig, auf welche die Gesellschaft größtenteils keinen Einfluss hat. Hierzu gehören etwa das Marktniveau und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, die Entwicklung des lokalen Arbeitsmarktes, die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung sowie daraus resultierende zyklische Schwankungen. Die Gesellschaft kann konjunkturelle Risiken lediglich antizipieren und hierauf steuernd einwirken. Treten große Unterschiede zwischen den zu erwarteten Werten und der tatsächlich konjunkturell bedingten Nachfrage auf, könnte dies zu damit verbundenen Risiken und Auswirkungen auf die Gesellschaft führen. Zu den wesentlichen Risiken zählen die Absatzrisiken aufgrund sinkender Nachfrage und die damit verbundenen Umsatzrisiken. Demgegenüber kann eine Verbesserung der konjunkturellen Lage auf den Märkten und eine damit einhergehende gleichbleibende Nachfrage die Chance bieten, weitere Erhöhungen bei den Verkaufspreisen durchzusetzen. Die Gesamtkonjunktur in Deutschland hat sich im Jahr 2023 und aktuell im Jahr 2024 merklich abgeschwächt, was in unserer Branche jedoch nicht zu Einbrüchen geführt hat. Die frühzeitige Erfassung sowie die konsequente Handhabung etwaiger Risiken sollen die Wirtschaftlichkeit, die Leistungsfähigkeit und den Fortbestand des Unternehmens sichern. 3. Markteinschätzung Die Bevermann Handels GmbH ist ganz entscheidend von den Entwicklungen der Konjunktur abhängig. Künftige Preis- und Mengenentwicklungen sind weniger durch eigene Leistungen beinflussbar, vielmehr ist die Abhängigkeit vom Markt ein Risiko, welchem die Gesellschaft ausgesetzt ist. Sofern sich die Preise und die Mengen aus Sicht der Gesellschaft weiterhin positiv entwickeln, hätte dies einen erheblichen Einfluss auf die Höhe der Umsatzerlöse und die Deckungsbeiträge dieses wichtigen Geschäftsbereichs. Insbesondere die steigende Inflation, insbesondere bedingt durch die Energiekrise, der Anstieg des Zinsniveaus, die steigenden Produktionskosten und Einkaufspreise sowie die Nachfrageeinbrüche nach bestimmten Wirtschaftsgütern stellen Deutschland und Europa vor eine große Herausforderung. Die weitere Entwicklung ist in Abhängigkeit von der Gesamtsituation derzeit jedoch nicht prognostizierbar. Es wird aber sicherlich zu Kostensteigerungen, insbesondere im Bereich von Energie und Kraftstoffen, kommen. 4. Zins- und Finanzierungsrisiken Eine Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus könnte die Finanzierungskosten des Unternehmens in Zukunft erhöhen oder zukünftige Finanzierungen erschweren. Bei vielen Banken sind die Guthabenzinsen zwischen 2022 und 2024 gestiegen. Nach der Senkung der Leitzinsen im Juni und September 2024, beim Einlagen-Leitzins um jeweils 0,25 Prozentpunkte, ist auch das Zinsniveau wieder etwas gesunken. Aktuell ist mit einem sinkendem Zinsniveaus in Deutschland zu rechnen, insbesondere durch den Einfluss der abschwächenden Inflation. Ob und inwieweit diese Entwicklung nachhaltig ist, lässt sich derzeit noch nicht vorhersagen. Laufende Kreditverträge mit Bankinstituten haben einen festen Zinssatz. Dies führt zu einer aktuellen Planungssicherheit. 5. Bonitäts- und Liquiditätsrisiken Ein Kreditrisiko besteht grundsätzlich in der steigenden Zinsentwicklung. Zum Stichtag bestehen insbesondere Finanzierungen in Form von Bankdarlehen sowie weiteren kurzfristigen Verbindlichkeiten. Langfristige Fremdfinanzierungen sind mit einem festen Zinssatz versehen, so dass diesbezüglich kein wesentliches Kreditrisiko aus dem Bereich der Finanzierung unmittelbar besteht. Mit den finanzierenden Banken werden jahrelange Geschäftsbeziehungen gepflegt und regelmäßig die kurzfristig auslaufenden Kredite neu verhandelt. Weitere Ausfallrisiken können sich aus den gehaltenen Forderungen ergeben. Es bestehen derzeit keine konkreten Adressausfallrisiken, die über die allgemeinen Ausfallrisiken hinausgehen. Die Bonität wird regelmäßig überprüft. 6. Personalrisiken Der Wettbewerb um Fachpersonal ist nach wie vor in einer angespannten Lage. Der Erfolg der Gesellschaft und die Erreichbarkeit strategischer Zielsetzungen hängt auch davon ab, die Kompetenz im Unternehmen zu halten und neue qualifizierte Mitarbeiter für das zukünftige Wachstum zu marktgerechten Konditionen anwerben, integrieren und dauerhaft binden zu können. Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und diese an die Gesellschaft zu binden wird auch in Zukunft von zentraler Bedeutung sein. Aus diesem Grund werden der Nachfolgeplanung, der Motivation der Mitarbeiter und der Fluktuation besondere Aufmerksamkeiten geschenkt. Die Geschäftsleitung führt regelmäßig Mitarbeitergespräche und fördert den offenen Dialog. Gemeinsam werden Ziele vereinbart, wobei die Geschäftsführung auf einen offenen Umgang mit der Leistungskontrolle achten sollte. 7. IT-Risiken Ein Großteil der Geschäftsprozesse wird mit dem Einsatz leistungsfähiger und moderner IT-Lösungen unterstützt. Die wesentlichen IT-Komponenten für das Rechnungswesen werden über externe Dienstleister (Steuerberater) ausgeführt. Die Wartung der Anlage wurde an kompetente Dienstleistungsunternehmen übertragen. Die Verfügbarkeit der Daten und der Schutz vor unerlaubtem Zugriff wird durch den Einsatz von moderner Hard- und Softwaretechnologie gewährleistet. Sämtliche relevanten Daten werden regelmäßig gesichert. Risiken im Betrieb der IT-Infrastruktur werden durch die Aktualität der eingesetzten Komponenten und die qualifizierte Betreuung durch einen externen Dienstleister nicht gesehen. Gewährleistet wird dieses durch regelmäßige Absprachen mit dem IT-Dienstleister und automatische Updates der IT-Systeme. Zum Schutz vor Angriffen von außen verwendet das Unternehmen eine professionelle Firewall und Virenschutzlösungen inklusive restriktiver Spamfilter. Auch die laufende Aktualisierung insbesondere des Betriebssystems trägt zur Erhöhung der Sicherheit bei. Zur Vermeidung von Schäden durch Cyberangriffe erfolgen hierzu regelmäßige Informationen und Schulungen der Mitarbeiter. c. Gesamtaussage der Geschäftsführung Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation durch die Geschäftsführung für die kommenden Geschäftsjahre hat sich gegenüber dem aktuellen Geschäftsjahr nicht verändert. Dabei werden alle erkennbaren Risiken in die Beurteilung einbezogen. Aus Sicht der Geschäftsführung der Gesellschaft sind gegenwärtig auf der Basis der getroffenen Annahmen keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die Bevermann Handels GmbH ist nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenwärtig und zukünftig fähig, im Markt ertragreich zu wachsen und die sich bietenden Chancen und Herausforderungen zu nutzen, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken eingehen zu müssen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 geht insgesamt von stabilen Umsätzen und Kosten aus, so dass mit ähnlichen Erträgen wie im Geschäftsjahr 2023 gerechnet wird.
Dissen am Teutoburger Wald, den 9. Januar 2025 Matthias Bevermann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 2. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. 3. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. 4. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). 5. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. 6. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 7. Die Bewertung wurde nach den allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen vorgenommen. 8. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten und das Sachanlagevermögen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten inklusive der Aufwendungen für die Versetzung der Anlagen in einen betriebsbereiten Zustand, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdauern der Anlagegüter. Die Abschreibung wurde teilweise linear, teilweise geometrisch-degressiv vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 EUR wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr direkt als Aufwand erfasst. 9. Die in den Vorräten enthaltenen Waren werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Soweit einzelnen Waren am Stichtag ein niedrigerer Wert beizumessen war, wurde dieser angesetzt. 10. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zu Nennwerten bilanziert. Forderungsverluste wurden bereits berücksichtigt. 11. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. 12. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen, nach diesem Tag angesetzt. 13. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen decken ungewisse Verbindlichkeiten und Wagnisse sowie dem Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen. Sie werden in der Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. 14. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 15. Beim Ansatz der Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden Schätzverfahren und Abzinsungswahlrechte nicht angewandt bzw. vorgenommen. 16. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden - sofern vorhanden - gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. D. Angaben zur Bilanz 17. Die Entwicklung einzelner Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagenspiegel gesondert dargestellt.
18. Es werden sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 119.513,98 (Vorjahr: EUR 230.188,99) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren (TEUR 26,9), Ansprüche gegenüber dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (TEUR 32,9), Zinsansprüche (TEUR 7,3) sowie Steuererstattungsansprüche (TEUR 29,8). 19. In den Forderungen gegenüber Gesellschaftern ist eine Darlehensforderung gegenüber dem Geschäftsführer in Höhe von EUR 100.241,10 enthalten. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 12 Monaten und wird mit 2% p.a. verzinst. 20. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 366.830,00 setzen sich wie folgt zusammen: - Urlaubsansprüche 177.031 EUR - Personalkosten 116.236 EUR - Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung 52.500 EUR - Aufbewahrungskosten 21.063 EUR 21. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich für das Jahr 2023 aus der nachfolgenden Übersicht:
Im Vorjahr 2022 ergaben sich folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung verschiedener Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens gesichert. E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 22. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 78.818,00 enthalten. Im Wesentlichen handelt sich um Erträge aus der Herabsetzung von Verbindlichkeiten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 6.377,28. Bei den Steueraufwendungen vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 667.190,32 handelt es sich um Ertragssteuern für das Berichtsjahr sowie für Vorjahre. F. Sonstige Angaben 23. Während des Berichtsjahres wurde die Geschäftsführung der Gesellschaft durch folgende Person wahrgenommen: Herr Matthias Bevermann, kaufmännischer Leiter Gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. 24. Zum 31.12.2023 bestehen Kredite zu Gunsten Herrn Matthias Bevermann in Höhe von EUR 6.416,66. 25. Im Durchschnitt waren während des Berichtsjahres 1 leitender Angestellter, 35,75 gewerbliche Arbeitnehmer, 13,5 Angestellte und 3,75 Teilzeitkräfte beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch gem. § 267 Abs. 5 HGB. 26. Zum 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 1.368.000. Diese resultieren aus Pachtverpflichtungen für Gebäude und Freiflächen in Höhe von EUR 1.202.400 (jeweils EUR 400.800 zahlbar in 2024 bis 2026), sowie aus Mietverpflichtungen für bewegliches Anlagevermögen von EUR 165.600 (jeweils EUR 55.200 zahlbar in 2024 bis 2026). Von den Pacht- und Mietverpflichtungen entfallen 456.000 p.a. auf Verpflichtungen gegenüber dem Bevermann Besitzunternehmen (verbundenes Unternehmen). 27. Gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wird auf die Angaben des § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. 28. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben. 29. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.632.173,07. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag in Höhe von EUR 5.572.414,80 der auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Dissen am Teutoburger Wald, den 9. Januar 2025 Matthias Bevermann, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Bevermann Handels GmbH, Dissen am Teutoburger Wald Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Bevermann Handels GmbH, Dissen am Teutoburger Wald - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Bevermann Handels GmbH, Dissen am Teutoburger Wald für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Gütersloh, den 9. Januar 2025 Franz Anwey, Wirtschaftsprüfer |
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