Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 96902
Eingetragen
4.4.2006
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit Wasch-, Putz- und ReinigungsmittelnGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
die Einfuhr und der Großhandel mit/von chemischen Rohstoffen an Wiederverkäufer und berufsmäßige Verwender.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Tobias Facklam
seit 4.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert41.66% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
25.00%
Chr. Olesen A/SDNK
16.66%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Chr. Olesen A/S
Denmark
120.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Activet GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Activet GmbH, im folgenden Activet, ist ein Handelsunternehmen, das auf den Vertrieb und die Vermarktung pharmazeutischer Wirkstoffe spezialisiert ist. Neben der Beschaffung unterstützt die Gesellschaft ihre Geschäftspartner durch weitreichende Dienstleistungen in den Bereichen Marketing, Entwicklung, Distribution und Lagerhaltung. Die Kernmärkte des Unternehmens sind die EU-Länder.

Die Activet ist in die Chr. Olesen-Gruppe eingebunden. Die Administration inkl. Buchhaltung und Logistik wird in Kopenhagen bei der Chr. Olesen A/S durchgeführt, die Mitgesellschafterin der Activet ist. Die Activet wird in den Konzernabschluss der Chr. Olesen A/S einbezogen.

2. Wirtschaftsbericht

Die Kunden von Activet, die Tierarzneimittelhersteller und Humanarzneimittelhersteller, sind von der allgemeinen Konjunkturlage relativ unabhängig. Als Handelsunternehmen im Vertrieb von pharmazeutischen Wirkstoffen trifft man auf eine Vielzahl von Wettbewerbern. Der Vorteil der Activet liegt darin, sich auf die Veterinärindustrie fokussiert zu haben.

Die Entwicklung der Hauptproduktgruppen zeigt sich wie folgt: Umsatzstärkste Produktgruppe mit 70 % (Vorjahr 75 %) des Gesamtumsatzes sind nach wie vor die antibiotischen Wirkstoffe. Wie bereits ausgeführt, ist dies mit der Fokussierung auf diese Industrie zu erklären und soll auch zukünftig so bleiben. Der Verkauf von Wirkstoffen für die Humanmedizin hat leicht zugenommen und soll weiter ausgebaut werden.

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren, die auch zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, werden das Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern verwendet.

In diesem Jahr war ein Umsatzrückgang zu verzeichnen, allerdings ist das Rohergebnis durch Währungsgewinne gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern ist daher auch gestiegen. Ursächlich für den Umsatzrückgang ist eine sinkende Nachfrage.

Insgesamt wurden die im Vorjahr getroffenen Prognosen aufgrund der unvorhersehbaren konjunkturellen Lage übertroffen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind stichtagsbedingt leicht um € 0,1 Mio gestiegen und betragen € 6,5 Mio. Das Vorratsvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um € 1,4 Mio. gesunken und beträgt € 2,3 Mio. (Vorjahr € 3,8 Mio). Grund hierfür ist der durch Logistikprobleme entstandene Bestandsaufbau im Vorjahr.

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen leicht auf € 4,1 Mio. gesunken (Vorjahr € 4,6 Mio.). Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um € 1,3 Mio. auf € 0,3 Mio. resultiert unter anderem aus der veränderten Art der Finanzierung des Vorratsvermögens vermehrt durch Konzerndarlehen.

Die Eigenkapitalquote vor Gewinnverwendung ist im Vergleich zum Vorjahr mit 49,4% (Vorjahr 40,9 %) gestiegen.

Die Finanzierung der Activet erfolgt über die Kreditlinien der Hausbanken und Konzerndarlehen. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben.

Der Personalstand ist im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Für das kommende Geschäftsjahr sind keine wesentlichen Änderungen geplant.

3. Chancen- und Risikobericht

Ein gesondertes Risikomanagementsystem ist nicht eingerichtet, da dieses aufgrund der Größe des Unternehmens nicht erforderlich ist. Dementsprechend erfolgt auch keine quantifizierte Bewertung der Risiken.

Es hat im Berichtszeitraum keine größeren Verluste durch Forderungsausfälle, Reklamationen oder Preisentwicklungen gegeben. Zum heutigen Zeitpunkt sind auch keine Umstände eingetreten, die dies für das laufende Geschäftsjahr erwarten lassen.

Durch das Endverbrauchergeschäft, d.h. die Tierarzneimittelhersteller und Humanarzneimittelhersteller ist die Activet nicht spekulativ tätig. Es werden keine unverkauften Lagerbestände aufgebaut, sondern hinter jedem Lagerbestand steht zumeist bereits ein fester Verkauf an die Kunden. Die Lagerzeiten werden drastisch gesenkt, so dass auch der Finanzierungsbedarf zurückgefahren werden kann. Ein weiterer Rückgang der Lagerzeiten mit einer Reduzierung des Working-Capital wird als Chance betrachtet.

Es ist nicht geplant, von der rigiden Kreditpolitik abzuweichen und es wird nach wie vor nur an Kunden verkauft, für die eine Kreditversicherung vorliegt. Devisenpositionen werden im Allgemeinen durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Das Risiko von Qualitätsproblemen und eventuellen Produktrückrufkosten wird durch ein striktes Qualitätsmanagement und regelmäßige Kontrollen der Hersteller reduziert.

Zusätzlich werden eventuell dennoch entstehende Kosten durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgesichert, so dass ein Schadenspotenzial zum 30. September 2023 als nicht wesentlich bewertet werden kann.

Während des Geschäftsjahres traten keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken auf.

4. Prognosebericht

Wie bereits ausgeführt, ist es der politische Wille, den Einsatz von Antibiotika in der Tiermast in Deutschland und auch zunehmend in anderen europäischen Ländern deutlich zu senken.

Durch weitere Neukundengewinnung und Produktneuentwicklungen sowie Serviceleistungen soll dem Trend entsprechend gegensteuert werden. Des Weiteren plant die Gesellschaft die Erschließung neuer Märkte wie Osteuropa und die USA. Durch die politischen Konflikte und Krisen stehen der Gesellschaft große logistische Herausforderungen bevor. Damit kann die Verfügbarkeit von Wirkstoffen sich temporär verzögern.

Für das nächste Geschäftsjahr 2023/24 erwartet die Gesellschaft ein moderat positives Rohergebnis auf Niveau des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Steuern wird sich voraussichtlich auf einem Niveau wie in 2022/2023 befinden.

 

Hamburg, den 2. Februar 2024

Tobias Facklam

Hans Joachim Schröder-von Volkmann

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023
30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.634,90 22.780,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 2.294.156,64 3.238.720,38
2. geleistete Anzahlungen 49.258,77 529.200,00
2.343.415,41 3.767.920,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.912.361,84 4.662.660,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.474.208,83 1.591.031,11
3. Sonstige Vermögensgegenstände 79.411,65 173.514,13
6.465.982,32 6.427.205,49
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 186.264,79 0,00
8.995.662,52 10.195.125,87
9.014.297,42 10.217.906,77

Passiva

30.09.2023
30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 240.000,00 240.000,00
II. Kapitalrücklage 960.000,00 960.000,00
III. Gewinnvortrag 2.777.517,26 2.659.049,93
IV. Jahresüberschuss 473.000,61 318.467,33
4.450.517,87 4.177.517,26
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 30.725,63 16.194,72
30.725,63 16.194,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 277.262,48 1.400.699,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 109.395,59 47.018,89
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.133.771,67 4.563.681,34
(davon gegenüber Gesellschaftern € 4.071.908,05; Vorjahr € 104.806,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 12.624,18 12.795,06
(davon aus Steuern € 11.694,18; Vorjahr € 12.795,06)
4.533.053,92 6.024.194,79
9.014.297,42 10.217.906,77

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.10.2022 bis 30.09.2023

01.10.2022 - 30.09.2023
01.10.2021 - 30.09.2022
1. Rohergebnis 3.921.438,52 3.560.202,17
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -731.284,67 -657.217,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -66.134,88 -51.926,35
(davon für Altersversorgung € 671,76; Vorjahr € 1.092,88)
-797.419,55 -709.144,20
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -5.059,00 -6.523,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.147.646,22 -2.145.942,61
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 141.462,73 23.347,04
(davon aus verbundenen Unternehmen € 104.640,72; Vorjahr € 16.814,12)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -382.067,87 -217.715,07
(davon an verbundene Unternehmen € 309.613,90; Vorjahr € 78.918,18)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -257.708,00 -185.757,00
8. Ergebnis nach Steuern 473.000,61 318.467,33
9. Jahresüberschuss 473.000,61 318.467,33

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB und den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 HGB sowie § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Activet GmbH ist unter HRB 96902 im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen drei und dreizehn Jahren vorgenommen.

Die Zugänge zu geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250 bis 1.000 EUR werden in einem Sammelposten geführt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 250 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Forderungen in Fremdwährung sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen decken die ungewissen Verbindlichkeiten und Wagnisse; sie wurden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage dem Anhang beigefügt.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bzw. bis unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 645; Vorjahr: T€ 567) und aus gewährten kurzfristigen Darlehen (T€ 2.829; Vorjahr: T€ 1.024). Forderungen in Höhe von T€ 1.756 (Vorjahr: T€ 0) bestehen gegenüber Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus aufgenommenen Darlehen (T€ 4.026; Vorjahr: T€ 4.459) und dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 108; Vorjahr: T€ 105). Gem. § 387 BGB aufrechenbare Forderungen und Verbindlichkeiten werden saldiert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 31; Vorjahr: T€ 16) gebildet.

Im Rohergebnis werden währungsumrechnungsbedingte Erträge von T€ 1.534 (Vorjahr T€ 665) ausgewiesen, welche aus der unterjährigen Umrechnung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie zum Bilanzstichtag resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden währungsumrechnungsbedingte Aufwendungen von T€ 1.101 (Vorjahr T€ 1.313) erfasst.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr 2022/23 (T€ 258; Vorjahr: T€ 186) zusammen.

IV. Sonstige Angaben

Die Gesellschaften der Olesen-Gruppe haften über selbstschuldnerische Bürgschaften jeweils für die gesamte in Anspruch genommene Darlehenssumme aus den der gesamten Gruppe einheitlich gewährten Darlehensrahmen durch Kreditinstitute, die sich zum Bilanzstichtag auf € 67,0 Mio (DKK 500,0 Mio) (Vorjahr: € 53,8 Mio bzw. DKK 400,0 Mio) belief. Mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaft der Activet GmbH wird nicht gerechnet, da die Olesen-Gruppe durchweg eine positive Vermögens- und Ertragslage aufweist und bisher ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachgekommen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 192 und betreffen einen Mietvertrag für Büro- und Laborräume sowie Fahrzeugleasing.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Tobias Facklam (Kaufmann), Hamburg, und Herr Hans Joachim Schröder-von Volkmann (Kaufmann), Hamburg.

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 7 (Vorjahr 7) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Chr. Olesen A/S, Gentofte/Dänemark, als größter und kleinster Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird in Kopenhagen bei der Erhvervsstyrelsen, der Danish Business Authority offengelegt.

Konzernzugehörigkeit und Konzernabschluss

Die Muttergesellschaft der Activet GmbH ist die Chr. Olesen A/S, Gentofte/Dänemark.

Die Chr. Olesen A/S stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in dem die Activet GmbH einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird dort öffentlich bekannt gegeben.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die zu berichten wäre.

 

Hamburg, den 2. Februar 2024

Tobias Facklam

Hans Joachim Schröder-von Volkmann

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023

Anschaffungskosten
01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.606,02 0,00 913,00 165.519,02
164.606,02 0,00 913,00 165.519,02
Abschreibungen
01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.825,12 5.059,00 0,00 146.884,12
141.825,12 5.059,00 0,00 146.884,12
Buchwerte
30.09.2023
30.09.2022
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.634,90 22.780,90
18.634,90 22.780,90

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Activet GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Activet GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Activet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, den 2. Februar 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Zucker, Wirtschaftsprüfer

Ann-Kathrin Klischat, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 21.02.2024 festgestellt.

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