Activet GmbH
Ruhrstraße 20A, 22761 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Matthias von Volkmann seit 17.12.2024 | Geschäftsführer |
Tobias Facklam seit 4.4.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
Chr. Olesen A/S | 16.66% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Activet GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/231. Grundlagen der GesellschaftDie Activet GmbH, im folgenden Activet, ist ein Handelsunternehmen, das auf den Vertrieb und die Vermarktung pharmazeutischer Wirkstoffe spezialisiert ist. Neben der Beschaffung unterstützt die Gesellschaft ihre Geschäftspartner durch weitreichende Dienstleistungen in den Bereichen Marketing, Entwicklung, Distribution und Lagerhaltung. Die Kernmärkte des Unternehmens sind die EU-Länder. Die Activet ist in die Chr. Olesen-Gruppe eingebunden. Die Administration inkl. Buchhaltung und Logistik wird in Kopenhagen bei der Chr. Olesen A/S durchgeführt, die Mitgesellschafterin der Activet ist. Die Activet wird in den Konzernabschluss der Chr. Olesen A/S einbezogen. 2. WirtschaftsberichtDie Kunden von Activet, die Tierarzneimittelhersteller und Humanarzneimittelhersteller, sind von der allgemeinen Konjunkturlage relativ unabhängig. Als Handelsunternehmen im Vertrieb von pharmazeutischen Wirkstoffen trifft man auf eine Vielzahl von Wettbewerbern. Der Vorteil der Activet liegt darin, sich auf die Veterinärindustrie fokussiert zu haben. Die Entwicklung der Hauptproduktgruppen zeigt sich wie folgt: Umsatzstärkste Produktgruppe mit 70 % (Vorjahr 75 %) des Gesamtumsatzes sind nach wie vor die antibiotischen Wirkstoffe. Wie bereits ausgeführt, ist dies mit der Fokussierung auf diese Industrie zu erklären und soll auch zukünftig so bleiben. Der Verkauf von Wirkstoffen für die Humanmedizin hat leicht zugenommen und soll weiter ausgebaut werden. Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren, die auch zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, werden das Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern verwendet. In diesem Jahr war ein Umsatzrückgang zu verzeichnen, allerdings ist das Rohergebnis durch Währungsgewinne gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern ist daher auch gestiegen. Ursächlich für den Umsatzrückgang ist eine sinkende Nachfrage. Insgesamt wurden die im Vorjahr getroffenen Prognosen aufgrund der unvorhersehbaren konjunkturellen Lage übertroffen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind stichtagsbedingt leicht um € 0,1 Mio gestiegen und betragen € 6,5 Mio. Das Vorratsvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um € 1,4 Mio. gesunken und beträgt € 2,3 Mio. (Vorjahr € 3,8 Mio). Grund hierfür ist der durch Logistikprobleme entstandene Bestandsaufbau im Vorjahr. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen leicht auf € 4,1 Mio. gesunken (Vorjahr € 4,6 Mio.). Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um € 1,3 Mio. auf € 0,3 Mio. resultiert unter anderem aus der veränderten Art der Finanzierung des Vorratsvermögens vermehrt durch Konzerndarlehen. Die Eigenkapitalquote vor Gewinnverwendung ist im Vergleich zum Vorjahr mit 49,4% (Vorjahr 40,9 %) gestiegen. Die Finanzierung der Activet erfolgt über die Kreditlinien der Hausbanken und Konzerndarlehen. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Der Personalstand ist im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Für das kommende Geschäftsjahr sind keine wesentlichen Änderungen geplant. 3. Chancen- und RisikoberichtEin gesondertes Risikomanagementsystem ist nicht eingerichtet, da dieses aufgrund der Größe des Unternehmens nicht erforderlich ist. Dementsprechend erfolgt auch keine quantifizierte Bewertung der Risiken. Es hat im Berichtszeitraum keine größeren Verluste durch Forderungsausfälle, Reklamationen oder Preisentwicklungen gegeben. Zum heutigen Zeitpunkt sind auch keine Umstände eingetreten, die dies für das laufende Geschäftsjahr erwarten lassen. Durch das Endverbrauchergeschäft, d.h. die Tierarzneimittelhersteller und Humanarzneimittelhersteller ist die Activet nicht spekulativ tätig. Es werden keine unverkauften Lagerbestände aufgebaut, sondern hinter jedem Lagerbestand steht zumeist bereits ein fester Verkauf an die Kunden. Die Lagerzeiten werden drastisch gesenkt, so dass auch der Finanzierungsbedarf zurückgefahren werden kann. Ein weiterer Rückgang der Lagerzeiten mit einer Reduzierung des Working-Capital wird als Chance betrachtet. Es ist nicht geplant, von der rigiden Kreditpolitik abzuweichen und es wird nach wie vor nur an Kunden verkauft, für die eine Kreditversicherung vorliegt. Devisenpositionen werden im Allgemeinen durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Das Risiko von Qualitätsproblemen und eventuellen Produktrückrufkosten wird durch ein striktes Qualitätsmanagement und regelmäßige Kontrollen der Hersteller reduziert. Zusätzlich werden eventuell dennoch entstehende Kosten durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgesichert, so dass ein Schadenspotenzial zum 30. September 2023 als nicht wesentlich bewertet werden kann. Während des Geschäftsjahres traten keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken auf. 4. PrognoseberichtWie bereits ausgeführt, ist es der politische Wille, den Einsatz von Antibiotika in der Tiermast in Deutschland und auch zunehmend in anderen europäischen Ländern deutlich zu senken. Durch weitere Neukundengewinnung und Produktneuentwicklungen sowie Serviceleistungen soll dem Trend entsprechend gegensteuert werden. Des Weiteren plant die Gesellschaft die Erschließung neuer Märkte wie Osteuropa und die USA. Durch die politischen Konflikte und Krisen stehen der Gesellschaft große logistische Herausforderungen bevor. Damit kann die Verfügbarkeit von Wirkstoffen sich temporär verzögern. Für das nächste Geschäftsjahr 2023/24 erwartet die Gesellschaft ein moderat positives Rohergebnis auf Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis vor Steuern wird sich voraussichtlich auf einem Niveau wie in 2022/2023 befinden.
Hamburg, den 2. Februar 2024 Tobias Facklam Hans Joachim Schröder-von Volkmann Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.10.2022 bis 30.09.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23I. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB und den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 HGB sowie § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Activet GmbH ist unter HRB 96902 im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen drei und dreizehn Jahren vorgenommen. Die Zugänge zu geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250 bis 1.000 EUR werden in einem Sammelposten geführt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 250 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Forderungen in Fremdwährung sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen decken die ungewissen Verbindlichkeiten und Wagnisse; sie wurden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt. III. Angaben zu Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage dem Anhang beigefügt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bzw. bis unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 645; Vorjahr: T€ 567) und aus gewährten kurzfristigen Darlehen (T€ 2.829; Vorjahr: T€ 1.024). Forderungen in Höhe von T€ 1.756 (Vorjahr: T€ 0) bestehen gegenüber Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus aufgenommenen Darlehen (T€ 4.026; Vorjahr: T€ 4.459) und dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 108; Vorjahr: T€ 105). Gem. § 387 BGB aufrechenbare Forderungen und Verbindlichkeiten werden saldiert ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 31; Vorjahr: T€ 16) gebildet. Im Rohergebnis werden währungsumrechnungsbedingte Erträge von T€ 1.534 (Vorjahr T€ 665) ausgewiesen, welche aus der unterjährigen Umrechnung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie zum Bilanzstichtag resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden währungsumrechnungsbedingte Aufwendungen von T€ 1.101 (Vorjahr T€ 1.313) erfasst. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr 2022/23 (T€ 258; Vorjahr: T€ 186) zusammen. IV. Sonstige AngabenDie Gesellschaften der Olesen-Gruppe haften über selbstschuldnerische Bürgschaften jeweils für die gesamte in Anspruch genommene Darlehenssumme aus den der gesamten Gruppe einheitlich gewährten Darlehensrahmen durch Kreditinstitute, die sich zum Bilanzstichtag auf € 67,0 Mio (DKK 500,0 Mio) (Vorjahr: € 53,8 Mio bzw. DKK 400,0 Mio) belief. Mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaft der Activet GmbH wird nicht gerechnet, da die Olesen-Gruppe durchweg eine positive Vermögens- und Ertragslage aufweist und bisher ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachgekommen ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 192 und betreffen einen Mietvertrag für Büro- und Laborräume sowie Fahrzeugleasing. Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Tobias Facklam (Kaufmann), Hamburg, und Herr Hans Joachim Schröder-von Volkmann (Kaufmann), Hamburg. Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 7 (Vorjahr 7) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Chr. Olesen A/S, Gentofte/Dänemark, als größter und kleinster Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird in Kopenhagen bei der Erhvervsstyrelsen, der Danish Business Authority offengelegt. Konzernzugehörigkeit und Konzernabschluss Die Muttergesellschaft der Activet GmbH ist die Chr. Olesen A/S, Gentofte/Dänemark. Die Chr. Olesen A/S stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in dem die Activet GmbH einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird dort öffentlich bekannt gegeben. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die zu berichten wäre.
Hamburg, den 2. Februar 2024 Tobias Facklam Hans Joachim Schröder-von Volkmann Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Activet GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Activet GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Activet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, den 2. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Zucker, Wirtschaftsprüfer Ann-Kathrin Klischat, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 21.02.2024 festgestellt. |
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