Schneider Holding GmbH
Steinsfeldle 14, 74613 Öhringen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christine, geb. Köhler Reutter seit 28.1.2026 | Geschäftsführer |
Eberhard Köhler seit 24.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
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Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schneider Holding GmbHÖhringenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Konzernabschlusses I. Vorbemerkungen Die Schneider Holding GmbH hat ihren Sitz in Öhringen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 581007 eingetragen. Der Konzernabschluss der Schneider Holding GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Konzernabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke einheitlich im Anhang gemacht. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden einschließlich des Mutterunternehmens 15 inländische Unternehmen einbezogen und konsolidiert. Der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Unternehmen ergibt sich aus der folgenden Aufstellung:
Die unter den sonstigen Beteiligungen ausgewiesenen Anteile betreffen Unternehmen, bei denen kein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäftsführung ausgeübt werden kann. III. Stichtag für die Aufstellung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Alle Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen haben den gleichen Stichtag. IV. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellten Abschlüssen der oben genannten Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften wurden Kapitalverflechtungen zwischen den Konzernunternehmen nach § 301 Abs. 1 HGB eliminiert. Dabei erfolgte die Verrechnung mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden passiven Unterschiedsbeträge wurden innerhalb des Eigenkapitals als eigenständiger Posten ausgewiesen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der nach der Equity-Methode einbezogenen Gesellschaft entsprechen jenen des Mutterunternehmens. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden gegeneinander verrechnet und eliminiert. Zwischenergebnisse aufgrund von Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, wurden gem. § 304 Abs. 1 HGB eliminiert. Für die erfolgswirksamen Zwischenergebniseliminierungen wurden latente Steuerabgrenzungen gebildet. Die Aufwendungen und Erträge vollkonsolidierter Unternehmen werden ab dem Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile einbezogen. V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse sind einheitlich nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gekürzt um Investitionszuschüsse und vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei den Abschreibungen wird die wirtschaftliche Nutzungsdauer zugrundegelegt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, ggf. zu niedrigeren Tages- bzw. Realisationswerten am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung von Bestandsrisiken bewertet. Die Wertansätze tragen einer verlustfreien Bewertung unter der Voraussetzung der Unternehmensfortführung Rechnung. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen wurden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten (ohne Warenbestand) abgesetzt. Der die Vorräte übersteigende Betrag wurde unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wurde durch Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. Die aktiven latenten Steuern (TEUR 712) nach § 306 HGB ergaben sich aus der Zwischengewinneliminierung und den unterschiedlichen Wertansätzen der Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Als Grundlage für die Steuerberechnung diente dabei der künftige unternehmensindividuelle Steuersatz der Schneider Holding GmbH in Höhe von 28,95 %. Der Steuersatz von 28,95 % beinhaltet die Körperschaftsteuer von 15 % und den Solidaritätszuschlag von 5,5 %. Für die Gewerbesteuer wurde ein Hebesatz von 375 % berücksichtigt. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wird in der Konzernbilanz abweichend vom Bilanzierungswahlrecht des Mutterunternehmens nach § 308 Abs. 1 S. 2 HGB dahingehend ausgeübt, dass ein sich ergebender Aktivüberhang, aus der HB II in der Konzernbilanz abgebildet wird. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren der vergangenen zehn Jahre entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (Projected Unit Credit Method). Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. B. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens ist dem in der Anlage beigefügten Konzernanlagespiegel zu entnehmen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 596 (Vorjahr: TEUR 613). Diese betreffen in voller Höhe die sonstigen Vermögensgegenstände. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung wurden folgende Annahmen getroffen:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 15. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Personalkosten, Gewährleistungen und ausstehende Rechnungen. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2023 folgendes Bild auf:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 2.440 (Vorjahr: TEUR 1.840) sowie aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 811 (Vorjahr: TEUR 859) enthalten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 4.827 (Vorjahr: TEUR 4.735) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Diese resultieren aus gewährten Darlehen. C. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 602 (Vorjahr: TEUR 1.209) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Versicherungsentschädigungen und die Auflösung von Rückstellungen. Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 33) auf die Altersversorgung. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 15) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 4.053 (Vorjahr: TEUR 2.869) das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie in Höhe von TEUR 341 (Vorjahr: TEUR -26) Nachzahlungen für Vorjahre. Daneben waren Erträge aus der Anpassung der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR -310) notwendig. D. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer des Mutterunternehmens ist: Herr Eberhard Köhler. Der Konzern hat die Berichterstattung im Anhang gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a und b HGB über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers aufgrund der unmittelbaren Schutzwirkung des § 286 Abs. 4 HGB unter Bezugnahme auf das BMJ-Schreiben vom 6. März 1995 unterlassen. Es wurden keine Kredite, Vorschüsse, Pensionsrückstellungen oder Ähnliches gewährt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der ausgeübte Beruf des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung. Angaben zur Kapitalflussrechnung nach DRS 21 Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus Kassenbeständen und jederzeit fälligen Guthaben bei Kreditinstituten. Er entspricht den auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mitteln. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Das jährliche Entgelt aus finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB resultiert aus Miet- und Leasingverpflichtungen. In 2023 betrugen die Vergütungen hierfür TEUR 620 (Vorjahr: TEUR 498). Die durchschnittliche Vertragslaufzeit der Leasingverpflichtungen beträgt 3 Jahre, die der Mietverpflichtungen 20 Jahre. Es bestehen Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von TEUR 3.203. Das Bestellobligo besteht zum Jahresende in Höhe von TEUR 290. Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt TEUR 65 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Angaben zur Offenlegung Folgende inländische Konzerngesellschaften in der Rechtsform der Personengesellschaft machten im Geschäftsjahr 2023 von der Befreiungsvorschrift (Offenlegung) des § 264b HGB Gebrauch:
Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 295 gewerbliche und 98 angestellte (Vorjahr: 293 gewerbliche und 100 angestellte) Mitarbeiter, ohne Geschäftsführer, im Konzern tätig. Angaben zum Konzern-Eigenkapitalspiegel nach DRS 7 Zum Bilanzstichtag steht den Gesellschaftern der Schneider Holding GmbH der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 51.167 zur Verfügung. Gesetzliche Ausschüttungssperren bestehen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenenzehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre in Höhe von TEUR 15. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht) Vor dem Hintergrund der internationalen Krisen und der noch nicht abschließend bewertbaren Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung kann keine zuverlässige, detailgestützte Prognose für die Ergebnisentwicklung abgegeben werden. Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführung im Prognosebericht des Lageberichts der Gesellschaft. Sonstige Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, welche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Öhringen, den 19. August 2024 Schneider Holding GmbH Eberhard Köhler, Geschäftsführer Konzernkapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Konzerns IHR WEGBEREITER - Firmengruppe schafft Verbindungen und Lebens-Räume für begeisterte Kunden seit über 120 Jahren. Als inhabergeführter Familienbetrieb liegt der Schwerpunkt unserer Tätigkeiten in der Region Heilbronn - Franken - Hohenlohe. Mit rund 400 Wegbereitern bieten wir Bauleistungen für die Grundbedürfnisse Mobilität und Gesundheit. Unser Leistungsspektrum der drei Baubetriebsstandorte vertieft sich stetig im Bereich Erdbau, Leitungsbau, Kanalbau, Asphaltbau und Umweltmaßnahmen wie Regenrückhaltung. Unsere Boden-Behandlungs-Firmen und Beteiligungen in Öhringen und Lauda-Königshofen vervollständigen die Wertschöpfungskette, Boden zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Seit über 25 Jahren bestätigt unsere DIN-ISO 9001 Zertifizierung die Qualität und Leistungskraft unserer Prozesse. Unser internes Wissensmanagement und Stellvertreterprinzip fördern unsere Kultur der zukunftsfähigen Weiterentwicklung zum Nutzen unserer Kunden. Zu unseren Kunden zählen wir neben Kommunen, Städten, Gemeinden und öffentlichen Trägern auch Industrie -und Gewerbebetriebe, für die wir Gewerbegebiete und Grundstücke erschließen, Außenanlagen, Parkplätze und Zufahrten bauen und sanieren. Darüber hinaus freuen wir uns auch über private Auftraggeber, die sich mit Ihren Projekten rund um den Tiefbau an uns wenden. Wir begeistern sowohl unsere neuen Kunden als auch unseren großen Stammkundenanteil bei unseren Bauvorhaben und haben für jede Aufgabenstellung das entsprechend qualifizierte Personal und das passende Gerät. Der Konsolidierungskreis des Konzerns ist im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Weiterhin herrscht ein angespanntes und erschwertes Umfeld in der Gesamtkonjunktur und in der Baubranche. 2023 war geprägt von Materialengpässen, gestörten Lieferketten, Preissteigerungen und hohen Zinsen. Industrie- und Gewerbekunden verschieben Investitionen aufgrund der erwarteten Zinssenkungen oder eigener Produktionsrückgänge. Preissteigerungen waren vor allem bei Produkten wie Zement, Mineralölerzeugnissen, Baustahl, Ziegel, Kies und Sand für unseren Bereich deutlich sichtbar. Die Baubranche verzeichnet im Tiefbau Auftragsdefizite und fehlende Impulse im öffentlichen Bau. Zusätzlich binden neue Anforderungen aufgrund des Lieferkettengesetztes und der nachhaltigen ökonomischen Entwicklung (bspw. EU-Nachhaltigkeitsrichtlinie CSRD) Ressourcen. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) beschreibt in seiner Konjunkturprognose vom 6. Dezember 2023 die Umsatzentwicklung weiterhin als stark preisgetrieben. 2023 erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe ca. 162,6 Mrd. Euro, was eine nominale Erhöhung von 1,3% zu 160,4 Mrd. Euro in 2022 darstellt. Real verlor der Umsatz allerdings 5,3%, da die Preissteigerung 2023 bei 7% lag. Ausgehend von der nominellen Umsatzschätzung in Höhe von 162,5 Mrd. Euro für das Jahr 2023 wird für das kommende Jahr 2024 ein Rückgang auf rund 155 Mrd. Euro prognostiziert. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Den Herausforderungen 2023 begegneten wir proaktiv mit Ideen und Ansätzen, um eine gute Weiterentwicklung sicherzustellen. Das Jahr startete mit einer durchwachsenen Auftragslage und Personalengpässen in Schlüsselbereichen wie Kalkulation und Polier / Teamleitung. Die Auslastung der Großgeräte war nur durch intensive Dispositionsbetreuung sicher zu stellen. Die Ausschreibungsdichte verbesserte sich im Laufe des Jahres. Die Ergebniserwartung bewerteten wir zurückhaltend. Es gelang uns Produktionsausfälle und Kurzarbeit konsequent zu vermeiden. Die Lieferketten konnten durch gute Arbeitsvorbereitung stabilisiert werden. Neue Auftragssparten wie Autobahnbau und Großprojekte im Energiebereich erweitern unser Kompetenzportfolio und sichern Auslastung. Trotz der Personalknappheit gelang es uns als Team die Kunden durch gute Qualität und Leistung zu begeistern. Die Personallücken wurden im Laufe des Jahres durch Einstellungen und Umgliederung geschlossen. Standortübergreifend engagieren sich zahlreiche Wegbereiter:innen in der Förderung der Azubis und Jung-Fachkräfte. Drei weibliche gewerbliche Azubis verstärken unser Team. Intensive Öffentlichkeitsarbeit und Besuche an Schulen ermöglichen das direkte Anwerben potentieller neuer Auszubildenden. Die Vorteile, Wegbereiter:in zu sein wirken und ziehen Fachkräfte weiterhin an. Unser Wegbereiter Arbeitszeitsystem W.A.S. wird dies 2024 noch weiter aufgreifen. Nachhaltiges Wirtschaften zum Schutz der Umwelt und des Umfelds ist für uns ein wichtiges Ziel, das wir seit vielen Jahren in unserer Vision verankert haben und im Alltag leben. Wir sehen unsere Aufgabe im Markt, als Vorreiter Möglichkeiten für den Straßen- und Tiefbau zu entwickeln, Umwelt und Umfeld zu schützen. 2023 legten wir den Schwerpunkt auf das Wiedererreichen des Energieaudits, die Zertifizierung als "KLIMAFit"-Betrieb und das ESG-Rating. Der Start der Ersatzbaustoffverordnung zum 1.8.2023 erschwerte den Einbau von recyceltem Bodenmaterial. Unser Know-How in diesem Bereich ist stetig angewachsen und ermöglicht uns bereits sehr frühzeitig den Vertrieb nach neuer Norm zertifizierter Materialien. Wir öffnen unseren Fuhrpark für alternative Antriebe wie Wasserstoff und Elektroantrieb. Beim Kauf und im Betrieb unseres Fuhrparks legen wir weiterhin Wert auf ressourcensparende und ökologische Technologien. Die nachhaltige Nutzung, Wiederverwertung und Weiterverarbeitung von Boden und Schüttgütern erlangt im Straßen- und Tiefbau seit dem Inkrafttreten der Ersatzbaustoffverordnung 2023 weiterhin eine zunehmende Bedeutung. Der Bedarf an wirtschaftlichen und umweltschonenden Verfahren zur ressourcensparenden Straßenerhaltung wächst. Die Umsetzung dieser ambitionierten Ziele ist zögerlich aufgrund der momentanen konjunkturellen Schwächen im Bau. Zentraler Erfolgsfaktor für unsere Gruppe bildet unser langjähriges Wissensmanagement. Die Wegbereiter Akademie vereint das große Engagement für unsere Mitarbeitenden unter einem Dach. Unser Intranet zeigt jedem Wegbereiter das für ihn benötigte Wissen an Ort und Stelle - auch mobil auf der Baustelle. Die mobilen Büros unserer Führungskräfte ermöglichen schnelles und zielgerichtetes Handeln und Kommunizieren für begeisterte Kunden. Digitale Veranstaltungen ermöglichen Stabilität in der Schulungsplanung, die standortübergreifend und von Baustelle zu Büro Wege und Zeit einsparen. Uns gelingt es Wissen zur Nutzung der digitalen Werkzeuge, zur Beherrschung der komplexen Arbeitsprozesse und Abläufe stets weiter zu entwickeln und den neuesten Stand allgemein verfügbar zu machen. Wir freuen uns über das erfreuliche Gesamtergebnis von 2023 und ein Umsatzniveau, das unsere Prognose am Jahresanfang übertrifft. Vor allem unsere guten Strukturen in der Auftragsabwicklung konnten trotz Erschwernisse eine gute Leistung ermöglichen. Zusätzlich führten einige gelungene Einzelaufträge mit hoher Nachunternehmerleistung zum hohen Umsatzanteil. C. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen zu Buchwerten sank im Berichtsjahr von rund 45,9 Mio. Euro auf 43,6 Mio. Euro. Im Vorjahr wurde u.a. nennenswert in Immobilien investiert (die Investitionen 2022 betrugen 24,5 Mio. Euro), die zu einem erheblichen Anteil auch an fremde Dritte vermietet sind. Es wurden Investitionen in Baugeräte in Höhe von 4.847 TEUR (Vorjahr: 6.602 TEUR) vorgenommen. Die Abschreibungen stiegen um 4% auf 7.367 TEUR (Vorjahr: 7.087 TEUR). Die Abschreibungsquote ist mit rund 8% (Vorjahr: 7,6%) der Bauleistung im Branchenvergleich unverändert überdurchschnittlich. Bei allen Investitionen wurde in besonderem Maße auf umweltfreundliche Aspekte und auf ressourcenschonende Effizienzsteigerung geachtet. Einen weiterhin hohen Anteil tragen Investitionen in die digitale Infrastruktur sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich. Die Investitionen in Maschinen, Betriebs-und Geschäftsausstattung sind wie in den Vorjahren aus dem Cash-Flow eigenfinanziert. Die Darlehen von Kreditinstituten dienen der Immobilienfinanzierung und sind sowohl durch planmäßige Rückzahlungen als auch durch Sondertilgungen von 3,7 auf 1,8 Mio. Euro gesunken. Die unfertigen und fertigen Arbeiten sanken von 47,4 Mio. Euro auf 36,6 Mio. Euro. Die Bestände sind vollständig durch erhaltene Anzahlungen finanziert. Der Forderungsbestand aus Schlussrechnungen stieg von 11,8 Mio. Euro auf 13,6 Mio. Euro nach Wertberichtigungen. Die verfügbare Liquidität nahm von 24,5 Mio. Euro auf 33,2 Mio. Euro zu. Das Eigenkapital des Unternehmens stieg von 55 Mio. Euro auf 64 Mio. Euro (+17% im Vorjahresvergleich). Mit rund 67% Eigenkapitalquote (Vorjahr: 63%) bei einer angestiegenen Bilanzsumme von 88 Mio. Euro auf 97 Mio. Euro sind wir weiterhin solide finanziert. Dieser Umstand sichert dem Unternehmen auch in schwierigen Wirtschaftsphasen Stabilität. Die Rückstellungen sind von 15 Mio. Euro auf 18,2 Mio. Euro gestiegen. 2. Ertragslage Die Jahresbauleistung stieg um 3 Mio. Euro (+4%) über den im Vorjahr erreichten Wert (93 Mio. Euro) auf rund 96,1 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse sind von 83,6 auf 106,9 Mio. Euro gestiegen, die Bestandsveränderung beträgt -10,8 Mio. Euro. In den Umsatzerlösen sind in steigendem Umfang die Mieterträge von fremden Dritten aus dem Geschäftsbereich Immobilienentwicklung enthalten. Der Rohertrag stieg von 52,4 Mio. Euro auf 56,2 Mio. Euro (+ 7%). Hierbei handelt es sich nicht um eine Verbesserung i.e.S., weil diese Kennzahl durch die Mieterträge positiv beeinflusst wird. Die Personalkosten sind mit 27,3 Mio. Euro im Vorjahresvergleich beinahe unverändert. Das Jahresergebnis übertraf mit rund 9,1 Mio. Euro den Vorjahreswert (8,3 Mio. Euro) um 849 TEUR. Alle Standorte haben zu diesem Erfolg beigetragen. Das Resultat belegt die nachhaltige Ertragskraft der Firmengruppe. Die Umsatzrendite nach Steuern liegt mit 8,5 % (Vorjahr: 9,9%) erneut über dem Branchendurchschnitt. 3. Finanzlage Der Cash-Flow (vereinfacht: AfA + Ergebnis) erreichte infolge des guten Resultates ein hervorragendes Niveau von rund 16,5 Mio. Euro (Vorjahr: 15,3 Mio. Euro). Er wurde zur Finanzierung von Investitionen in Höhe von 5.146 TEUR (Vorjahr: 24,5 Mio. Euro) verwendet. Der Rest des Cash-Flows diente zur Sicherung der Liquidität. 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Anzahl der Beschäftigten blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 393 Mitarbeitern. Die Rückmeldungen unserer Kunden spiegeln weiterhin eine hohe Zufriedenheit mit unserer Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und der Qualität unserer Bauleistung. 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Zusammengefasst zeigt die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage, dass sich die Wegbereiter Gruppe zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in einer stabilen wirtschaftlichen Verfassung befindet. Diese Feststellung gilt uneingeschränkt für alle Unternehmen des Konsolidierungskreises. D. Chancen und Risikobericht 1. Risiken Die erhoffte Trendwende der Konjunktur wird 2024 nur mit geringer Wahrscheinlichkeit stattfinden. Die Auswirkung der internationalen Krisenherde für die Wirtschaftslage unserer Kunden bleibt schwer kalkulierbar. Sehr hohe Energiepreise, weiterhin steigende Materialpreise und die steigenden Finanzierungszinsen senken die Investitionsbereitschaft. Die hohe Inflation verteuert das Bauen. Die öffentliche Hand ist zurückhaltend in den Ausschreibungen und leidet wie alle Branchen ebenso unter dem Fachkräftemangel. Die deutsche Bauindustrie rechnet für das Bauhauptgewerbe mit einem realen Rückgang der Produktion von 3,5%. Nachhaltigkeit in Unternehmen zu verankern fordert einen hohen Einsatz von Ressourcen insbesondere Personal und Kapital. Dies kollidiert mit dem Fachkräfteengpass. Die Transformation wird den Markt weiter verändern. Deutsche Genauigkeit in der Genehmigung bspw. bei neuen umweltfreundlichen Baustoffen steht häufig den pragmatischen guten Ansätzen gegenüber. Die Umsetzung der CSRD zeitgenau zu realisieren und gleichzeitig die nachhaltigen Aspekte wirtschaftlich umzusetzen bleibt eine Herausforderung. Zentral für uns wird der Ersatz der dieselbetriebenen Baumaschinen sein. Die Mehrkosten für die Antriebe müssen von unseren Kunden wie der öffentlichen Hand mitgetragen werden. Das Wasserstoffnetzwerk ist noch im Aufbau. Wasserstoffangetriebene Baumaschinen sind noch nicht im breiten Markt verfügbar. Elektrofahrzeuge auf temporären und kurzfristigen Baustellen haben aufgrund der fehlenden Lademöglichkeit keine wirtschaftliche Nutzung. Gleichzeitig drücken Sparmaßnahmen bspw. der öffentlichen Hand die Verantwortung für die Nachhaltigkeit komplett an die Unternehmen ab. Risiken in Form zu geringer Kapazitätsauslastung sind derzeit nicht zu erkennen. Die Ergebniserwartung der einzelnen Bauvorhaben ist aufgrund der Preissteigerungen und des gestiegenen Wettbewerbsdrucks gesunken. Unsere guten Bilanzrelationen bewerten wir als Stärke und Chance. Das Risiko einer Bestandsgefährdung durch Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit ist infolge der erfreulichen Ergebnisse der Vorjahre sehr gering. Die Liquidität ist hoch, es bestehen nur geringe nicht abbaubare, wiederkehrende Zahlungsverpflichtungen wie Zinszahlungen, Tilgungsleistungen oder Leasingraten. Das Jahr 2023 hat gezeigt, dass eine gute Liquidität nicht nur in Form hoher Skontoerträge, sondern auch wieder in Gestalt nennenswerter Zinserträge zur Ergebnissicherung beiträgt. 2. Chancen Bereits zwei Standorte konnten wir 2023 und Anfang 2024 in Richtung Nachhaltigkeit zertifizieren: Schneider Bau erhielt das ESG-Rating des Steinbeiß-Instituts mit einem Ergebnis über Branchenschnitt. Schneider Öhringen erreichte im Konvoi mehrerer Unternehmen aus Hohenlohe das Klima-Fit-Siegel von Baden-Württemberg. Für Konrad Bau erstellen wir aktuell unsere Klimabilanz. Die Energieaudits aller Standorte zeigten 2023 Potentiale, die wir umsetzen können. Wir bleiben in dieser Entwicklung weiter vorne. Unsere internen Strukturen sehen wir als Stärke mit den kommenden Herausforderungen umzugehen. Digitale Techniken wie Maschinensteuerung und Vermessungshilfsmittel sind fester Teil unserer Wertschöpfung. Sie werden im Alltag durchdacht angewendet und steigern die Wertschöpfung. Augmented Reality und Künstliche Intelligenzen können nutzenstiftend mit integriert werden. Den hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften können wir bisher durch unseren guten Ruf, die Stärkung der eigenen Ausbildung im Betrieb und unser Employer Branding decken. Die Ausbildung attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten ist ein hohes Ziel. Zeitgleich werden die Anforderungen an die jungen Fachkräfte ambitioniert gestellt und fördern Ehrgeiz. Wir bleiben skalierbar in unseren Strukturen. Mit der durchdachten Mischung von großen mehrjährigen Projekten und kleinen kurzfristigen Baustellen können wir die unterschiedlichen Nachfragen unserer Kunden abdecken. Wir erweitern unsere Kompetenzfelder und bieten Lösungen für unsere Kunden. Die Stammkundenbeziehungen werden durch intensive Kommunikationsarbeit und sehr gute Beratung gestärkt. Wir bauen intensiv unser Fachwissen im Bereich Boden weiter auf. Mit zwei Bodenverbesserungsanlagen und einer Kooperationsanlage sind wir gut aufgestellt, die Nachfrage nach fachgerechtem Bodenmanagement auch nach der Einführung der Ersatzbaustoffverordnung abzuholen. In Heilbronn entwickeln wir eine weitere Anlage, deren Antrag auf BlmSch-Genehmigung Mitte 2024 eingereicht wird. In Öhringen wird eine Erweiterung der bestehenden Anlage überdacht. Sowohl nachhaltige Baustoffe als auch nachhaltige Antriebe für Maschinen testen wir im Alltag. Unser motiviertes und erfahrenes Wegbereiter Team ist eine große Stärke in diesen unsicheren Zeiten. Kompetentes Handeln für unsere Kunden steht seit Jahren im Mittelpunkt. Unsere Strukturen sind stabil und werden ständig verbessert. Kontinuierlich investierten wir seit Jahren in die Weiterbildung der Mannschaft, die interne Kommunikation, in digitale Techniken und in unseren Maschinen- und Fuhrpark. Es gibt keinen Investitionsstau, der zu absehbarem Finanzierungsbedarf führt. Der Jahresstart 2024 ist als gelungen zu kennzeichnen. Die Umsätze im ersten Quartal 2024 sind trotz ungünstiger Witterungsbedingungen leicht über unserer Planung. Die Ergebnisse sind planmäßig. Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2023 lag mit rund 53,5 Mio. Euro ungewöhnlich weit über dem Vorjahreswert (30,2 Mio. Euro). Im letzten Quartal 2023 ist es gelungen, zwei Projekte zu akquirieren, deren jeweiliges Bauvolumen die bislang in der Firmengruppe realisierte durchschnittliche Auftragsgröße weit übersteigt. Durch diese strategische Maßnahme und die für unsere Verhältnisse lange Bauzeit wird auch in schwierigem konjunkturellen Umfeld eine auskömmliche Kapazitätsauslastung gesichert. E. Prognosebericht Neue Geschäftsfelder stabilisieren das Wirtschaften unserer beinahe 400 Wegbereiter. Der Bereich Boden wird weiter aufgebaut. Eine zuverlässige Langfrist-Prognose ist angesichts der dynamischen wirtschaftlichen und weltpolitischen Lage nicht möglich. Wir gehen weiterhin von einer zwar stagnierenden aber stabilen regionalen Gesamtkonjunktur aus. Für die Wegbereiter-Gruppe erwarten wir ein für unsere Branche überdurchschnittliches Ergebnisniveau, das sich unter dem guten Ergebnis des Vorjahres befinden wird. Angesichts des hohen Auftragsbestandes wird sich die Gesamtleistung nach unserer Einschätzung auf dem in den letzten Jahren erreichten Niveau einpendeln. Der Auftragsbestand wird sinken. Die Personalkosten werden aufgrund der zu erwartenden Tarifabschlüsse in 2024 deutlich steigen. Die Investitionen werden nicht ausgeweitet werden, die Abschreibungen werden sinken. Angesichts massiv steigender Preise für Maschinen zahlt sich die intensive Investitionstätigkeit der letzten Jahre aus. Mit unserer über 120-jährigen Historie sind wir zuversichtlich, die uns gestellten Herausforderungen positiv zu meistern und unseren inzwischen beinahe 400 Wegbereitern eine stabile Zukunft in unserem bedeutenden Wirtschaftsbetrieb in der Region Heilbronn-Franken zu bieten.
Öhringen, im August 2024 Eberhard Köhler, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen KonzernabschlussprüfersAn die Schneider Holding GmbH, Öhringen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Schneider Holding GmbH, Öhringen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Schneider Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Konzern-Brutto-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Schneider Holding GmbH, Öhringen
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