UNICORY GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Jaumann seit 8.4.2026 | Geschäftsführer |
Anna Sanfeliu Torres seit 8.4.2026 | Geschäftsführer |
Florian Norman Lipp seit 23.3.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CRAZE Group AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Craze GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Zur Offenlegung gemäß § 325 f. HGB bestimmter Jahresabschluss zum 31.12.2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Der Bestand an Kryptowährungen wurde zum 31.12.2023 von den Finanzanlagen in die immateriellen Vermögensgegenstände umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. Die weiterberechneten Personalaufwendungen der Tochtergesellschaft in Spanien wurden im Vorjahr unter der Position Personalaufwand ausgewiesen und werden im Geschäftsjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Aufgrund der Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anlagegüter werden in Anlehnung an die nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zum Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die Bewertung der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu Nominalwerten. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden diese abgezinst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagkurs umgerechnet. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagespiegel dargestellt. Die Position "Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" enthält Kryptowährungen in Höhe von EUR 1.246.973,92. Da der Bestand an Kryptowährungen zum 31.12.2023 erstmals unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen wird und der Vorjahresausweis nicht angepasst wurde, erfolgte im Anlagespiegel eine Umbuchung von den Finanzanlagen in die immateriellen Vermögensgegenstände. Umlaufvermögen Die Gesellschaft hat Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 40.639,05 (Vorjahr EUR 0,00) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 444.217,07 (Vorjahr EUR 0,00). Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 14). Im Übrigen sind sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Konditionen, Lizenzen, Gewährleistungen, Abschluss- und Prüfungskosten, Resturlaubsansprüche, Aufbewahrungsverpflichtungen sowie Prämien für das Vorjahr. Verbindlichkeiten Die Bilanzposition Verbindlichkeiten wird gemäß § 268 Abs. 5 bzw. § 285 HGB wie folgt erläutert:
In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4) und solche aus Steuern in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 83) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Zuschreibungen aus Wertaufholungen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Wertaufholungen aufgrund außerplanmäßiger Abschreibungen in Vorjahren i.H.v. TEUR 332 vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen Im Geschäftsjahr 2023 wurden außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 S. 5 HGB in Höhe von TEUR 14 und nach § 253 Abs. 4 HGB in Höhe von TEUR 31 vorgenommen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse der Gesellschaft gemäß § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht zu bilanzierenden sonstigen Verpflichtungen beruhen auf Miet- und Leasingverträgen und setzen sich nach Fälligkeitszeiträumen wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 war zum Geschäftsführer bestellt:
Von der Schutzbestimmung des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Arbeitnehmerzahl Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag 100% der Gesellschaftsanteile ab der CRAZE Entertainment GmbH, Karlsruhe und 100% der Gesellschaftsanteile an der CRAZE Iberia S.L., Barcelona (Spanien). Die CRAZE Entertainment GmbH, Karlsruhe verfügt zum 31. Dezember 2023 über ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von EUR 8.644,88 und weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1.978,58 aus. Die CRAZE Iberia S.L., Barcelona, Spanien, verfügt zum 31. Dezember 2023 über ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von EUR 66.496,68 und weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 72.202,87 aus. Angaben gemäß § 285 Nr. 18 HGB Unter den Finanzanlagen sind Wertpapiere und Kryptowährungen des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 1.868 ausgewiesen. Bei diesen wurde keine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB vorgenommen, da nur vorübergehende Wertminderungen zu verzeichnen waren und sich die Werte der Finanzinstrumente bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung wieder erholt haben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Karlsruhe, den 06. Mai 2025 Craze GmbH - Geschäftsführung - Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 gem. § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB: 06. Mai 2025 Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023Anschaffungs- und Herstellkosten
Kumulierte Abschreibungen
Nettobuchwerte
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft CRAZE ist ein dynamisches und aufstrebendes Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe. CRAZE entwickelt, lässt produzieren und vermarktet hochwertige Trendprodukte und langanhaltende Klassiker im Spielwarensegment. Neben Lizenzprodukten u. a. von Paw Patrol hat CRAZE ein umfangreiches generisch geprägtes Sortiment u. a. mit den Marken CRAZE INKEE, CRAZE Galupy, CRAZE LOOPS, CRAZE MAGIC SLIME u. v. m. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. "Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde 2023 erneut durch mehrere Belastungsfaktoren gehemmt", erklärte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Vor allem die gestiegenen Finanzierungskosten infolge der Zinserhöhungen und die nachlassende Nachfrage aus dem In- und Ausland wirkten sich negativ auf die Konjunktur aus." Dennoch zeigte sich die Wirtschaft gegenüber früheren Krisenjahren robuster. Der private Konsum ging zurück, während die staatlichen Konsumausgaben leicht zunahmen. Die Bauinvestitionen sanken deutlich, was sich vor allem auf das schwache Wohnungsbaugewerbe zurückführen lässt. Im internationalen Vergleich blieb Deutschland wirtschaftlich hinter vielen Industriestaaten zurück. Im Vergleich zum Jahr 2019 - dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie - lag das kalenderbereinigte BIP im Jahr 2023 zwar um 0,2 % höher, preisbereinigt jedoch nahezu auf dem gleichem Niveau. Die Spielwarenbranche in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen weiteren Umsatzrückgang: Die Ausgaben der Verbraucher sanken von 4,7 Mrd. EUR auf 4,5 Mrd. EUR, was einem Minus von etwa 4 % entspricht. Ursachen hierfür sind unter anderem die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit, eine anhaltend hohe Inflation sowie eine Kaufzurückhaltung insbesondere im unteren und mittleren Preissegment. Trotz der rückläufigen Zahlen entwickelten sich einige Produktsegmente, etwa Lernspielzeuge und nachhaltige Produkte, positiver als der Gesamtmarkt. CRAZE ist damit im Jahr 2023 die Nr. 35 in Deutschland im Gesamtmarkt Spielwaren. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz von CRAZE ist von insgesamt 18,8 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2022 auf 22,1 Mio. EUR in 2023 und damit um 17,3% gestiegen. Die Geschäftsleitung bewertet diese Entwicklung als sehr erfreulich, insbesondere vor dem Hintergrund der weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die anhaltenden Unsicherheiten infolge geopolitischer Spannungen, steigender Energiepreise und der allgemeinen Inflation stellten den Gesamtmarkt erneut vor große Herausforderungen. CRAZE konnte sich in diesem anspruchsvollen Umfeld behaupten, insbesondere durch ein hohes Maß an Innovationskraft, Flexibilität und Geschwindigkeit in der Produktentwicklung. Die ausgeprägte Markt- und Trendnähe sowie das konsequente Qualitätsbewusstsein ermöglichen es dem Unternehmen, schneller als viele Wettbewerber auf neue Kundenbedürfnisse und Marktbewegungen zu reagieren und sich somit erfolgreich im Verdrängungswettbewerb zu positionieren. 3. Geschäftsergebnis Das Jahresergebnis 2023 beträgt TEUR 882 und es hat sich damit um TEUR 439 gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Ergebniszahlen stellen sich wie folgt dar:
4. Beschaffung und Produktion Die Produktentwicklung sowie das Produktmanagement werden am Standort Karlsruhe innerhalb der CRAZE GmbH durchgeführt. Grafische Arbeiten an Produkten und Verpackungen sowie Teile der Produktentwicklung erfolgen durch die Tochtergesellschaft Craze Iberia SL, in Spanien. Die Fertigung der Produkte wird über bewährte Produktionspartner in China abgewickelt. Auch im Jahr 2023 war die internationale Logistik durch globale Herausforderungen belastet, wenngleich sich die Situation im Vergleich zu den Vorjahren spürbar stabilisiert hat. CRAZE konnte die Lieferfähigkeit in allen Phasen uneingeschränkt gewährleisten. Durch frühzeitige Planung, vorausschauende Disposition der Warenströme und flexible Anpassungen in der Transportlogistik - darunter auch der gezielte Einsatz von Luftfracht - wurden Lieferzusagen zuverlässig erfüllt und Engpässe erfolgreich vermieden. 5. Investitionen Investitionen wurden im Bereich Logistik und Warenwirtschafts-Software getätigt. Der komplette Lagerbestand wurde in ein größeres Lager umgezogen, damit besser auf Kundenwünsche reagiert werden kann. 6. Finanzlage Die finanziellen und liquiden Verhältnisse befinden sich in einem zufriedenstellenden Zustand und die Gesellschaft kommt ihren Zahlungsverpflichtungen stets zu den vorgegebenen Fälligkeitsterminen nach. Zum Stichtag 31.12.2023 besitzt die Gesellschaft Bankguthaben in Höhe von TEUR 697 und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 894. Dem gegenüber bestehen Kreditverbindlichkeiten von 7,64 Mio. EUR, die vor allem den Warenbestand finanzieren. 7. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 im Durchschnitt 11 Mitarbeiter (Vorjahr 15 Mitarbeiter). Die Reduzierung des Personals erklärt sich durch die Verlagerung verschiedener Back Office Funktionen auf die Tochtergesellschaft in Spanien. Im Jahr 2024 rechnet das Unternehmen für die deutsche Gesellschaft mit gleichen Mitarbeiterzahlen. II. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage
Die Bilanzsumme beträgt insgesamt 21,8 Mio. EUR. Die Aktiva bestehen im Wesentlichen aus 7,3 Mio. EUR an Vorräten und 6,6 Mio. EUR an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die Passiva bestehen neben dem Eigenkapital von 6,5 Mio. EUR mehrheitlich aus 7,5 Mio. EUR an Kreditverbindlichkeiten sowie offenen Lieferverbindlichkeiten von 6,0 Mio. EUR. Der Verschuldungsgrad der Gesellschaft (Kreditverbindlichkeiten/Eigenkapital) beträgt damit 1,17 (Debt-to-Equity Ratio). 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind mit 22,1 Mio. EUR zum Vorjahr (18,8 Mio. EUR) um 17,3% deutlich angestiegen, damit aber noch nicht wieder auf dem Niveau von 2021 (23,7 Mio. EUR). Durch dieses starke Wachstum konnte die Gesellschaft trotz ansteigender Kosten das Jahresergebnis zum Vorjahr um 99,1% auf TEUR 882 verbessern. Auf der Aufwandsseite sind vor allem die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 8,0 Mio. EUR (Vorjahr: 5,1 Mio. EUR) gestiegen. Der Kostenanstieg ist vor allem auf höhere Werbekosten (z.B. Amazon, TV) sowie gestiegene betriebliche Kosten für die Dienstleistungen der Tochtergesellschaft in Spanien zurückzuführen. Hierbei ist zu beachten, dass die weiterberechneten Personalaufwendungen der Tochtergesellschaft in Spanien im Vorjahr unter der Position Personalaufwand ausgewiesen wurden. Diese Aufwendungen werden im Geschäftsjahr 2023 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Das übergeordnete Unternehmensziel ist die kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswertes über eine nachhaltige Verbesserung der Ertragskraft. Es werden Kennzahlen für die Steuerung herangezogen. Das übergeordnete finanzpolitische Ziel ist die Gewährleistung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Finanzierungssicherheit, Eigenkapitalrentabilität und Wachstum. III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2024 wird mit einer Umsatzsteigerung gerechnet. Das Unternehmen strebt ein weiteres Umsatzwachstum von 20-25% an. Dies soll erreicht werden durch
Aufgrund der professionellen und schlanken Strukturen und flachen Hierarchien kann das Unternehmen schnell auf Veränderungen reagieren. Es ist nicht mit deutlich steigenden Kosten zu rechnen. Die Geschäftsleitung erwartet damit auch für das Jahr 2024 einen weiteren Anstieg des Betriebsergebnisses. 2. Risiken Auch im Jahr 2023 bleibt der deutsche Spielwarenmarkt durch einen intensiven Verdrängungswettbewerb geprägt. Die Vielzahl an Anbietern und die hohe Preissensibilität der Endverbraucher erhöhen den Druck auf Margen und Innovationszyklen. Die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte stellt weiterhin eine Herausforderung dar. Der anhaltende Fachkräftemangel in Deutschland erfordert eine Anpassung der Personalstrategie, insbesondere durch die Etablierung flexibler Arbeitsmodelle, gezielter Employer-Branding-Maßnahmen sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung interner Kompetenzen. CRAZE profitiert von einem breit diversifizierten Produktportfolio, das verschiedene Zielgruppen adressiert und dadurch das Risiko einer Abhängigkeit von einzelnen Produkten reduziert. Rückgänge bei einzelnen Produktlinien konnten auch 2023 durch stärkere Entwicklungen in anderen Bereichen kompensiert werden. Durch eine hohe Marktnähe und agile Produktentwicklung gelingt es CRAZE, schnell auf sich wandelnde Trends und Konsumverhalten zu reagieren. Weiterhin stellen geopolitische Unsicherheiten - insbesondere die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die Energie- und Rohstoffpreisentwicklung - ein bedeutendes Risiko dar. Insbesondere die Kosten für Logistik und Überseecontainer bleiben volatil und erschweren die Planbarkeit der Produkt-Margen. CRAZE begegnet diesen Herausforderungen unter anderem mit der Entwicklung kostengünstigerer Produktalternativen und durch eine eng abgestimmte Preis- und Sortimentsstrategie im Handel. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Craze GmbH, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Craze GmbH, Karlsruhe - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Craze GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-V2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Stuttgart, den 06. Mai 2025 Dr.
Vaih & Partner Wirtschaftsprüfung Stuttgart GmbH
gez. König, Wirtschaftsprüfer gez. Kurz, Wirtschaftsprüfer |
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