Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 187528
Eingetragen
22.6.2017
Branche
Einzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Internethandel mit Möbeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
René Schröder
seit 22.4.2025
Prokura
Adam Roman Szpyt
seit 22.6.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Adam Szpyt
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Adam Szpyt
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

bett1.de GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 409.299,92 30.717,69
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 124.115,00
409.299,92 154.832,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.879.529,27 7.729.821,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.287,12 147.985,21
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 259.494,60
8.045.816,39 8.137.301,65
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 52.000,00 52.000,00
8.507.116,31 8.344.134,34
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Waren 2.701.321,49 1.958.496,58
2. Geleistete Anzahlungen 209.630,19 153.779,53
2.910.951,68 2.112.276,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.389.964,87 4.137.036,82
2. Sonstige Vermögensgegenstände 18.412.227,63 27.035.642,97
22.802.192,50 31.172.679,79
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 85.186,00 2.783.106,00
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 43.878.993,29 27.274.698,72
69.677.323,47 63.342.760,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 724.870,25 578.371,28
78.909.310,03 72.265.266,24

PASSIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 65.242.966,69 68.439.294,81
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 5.023.438,60 -3.196.328,12
70.291.405,29 65.267.966,69
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 530.426,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.245.170,66 3.197.862,98
2.775.596,66 3.197.862,98
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 92.371,75 111.142,28
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.735.574,72 1.878.717,65
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.846.090,29 1.087.971,59
4.674.036,76 3.077.831,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.168.271,32 721.605,05
78.909.310,03 72.265.266,24

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 94.512.772,17 89.841.646,83
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.678.845,42 1.399.377,22
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren -46.543.295,12 -48.115.941,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -15.965,00 -69.400,72
-46.559.260,12 -48.185.342,10
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.286.122,47 -1.164.123,29
b) soziale Abgaben -288.121,01 -292.279,07
-1.574.243,48 -1.456.402,36
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -195.671,26 -190.385,96
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -42.129.659,35 -45.094.490,48
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 425.426,33 1.170,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 261.652,62 258.626,79
9. Abschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -226.560,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 565,25 -4.498,18
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.367.372,31 476.017,75
12. Ergebnis nach Steuern 5.053.055,27 -3.180.840,49
13. Sonstige Steuern -29.616,67 -15.487,63
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 5.023.438,60 -3.196.328,12

Anhang für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Die bett1.de GmbH mit Sitz in Berlin ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 187528 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

Gliederungsgrundsätze/Darstellungsstetigkeit

Die Gliederungsgrundsätze und die Darstellungsstetigkeit gegenüber dem Vorjahr wurde, beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss waren sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt. Posten der Aktivseite wurden nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie der Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und der Rechnungsabgrenzungsposten wurde nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB wurden ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

II. Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres wurden unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt.

III. Währungsumrechnung

Guthaben bei Kreditinstituten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt, die integraler Bestandteil des Anhangs ist.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten abzüglich der planmäßigen kumulierten Abschreibungen über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode pro rata temporis. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer bei Immateriellen Vermögensgegenständen beträgt zwischen einem und sieben Jahren. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken beträgt zwischen 15 und 50 Jahren. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anderen Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen einem bis 13 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 netto wurden sofort abgeschrieben.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag ausgewiesen.

Finanzanlagen

Genossenschaftsanteile wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren im Berichtsjahr wie in den Vorjahren nicht zu verzeichnen.

2. Vorräte

Waren wurden mit den Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten bzw. mit den Anschaffungskosten bilanziert. Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen berücksichtigt.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

31.12.2023 Gesamtbetrag 31.12.23 Restlaufzeit größer 1 Jahr Vorjahr Gesamtbetrag Vorjahr Restlaufzeit größer 1 Jahr
EUR EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.389.964,87 0,00 4.137.036,82 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 18.412.227,63 65.786,05 27.035.642,97 61.770,50
22.802.192,50 65.786,05 31.172.679,79 61.770,50

Daneben sind Forderungen in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr TEUR 97) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

4. Sonstige Wertpapiere

Unter den sonstigen Wertpapieren sind Wertpapiere in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 2.783), die der kurzfristigen Geldanlage dienen, ausgewiesen. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert (Kurswert) angesetzt.

5. Kassenstand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellten.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst. Die Abzinsung erfolgt auf Basis des durchschnittlichen laufzeitadäquaten Zinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der durch die Deutsche Bundesbank nach der Methodik der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben wird. Die Garantierückstellungen werden anhand der durchschnittlichen prozentualen Garantiefälle der vergangenen drei Geschäftsjahre, die jeweils die Vorjahre betrafen, auf Basis der innerjährigen Garantiefälle ermittelt.

In den sonstigen Rückstellungen waren folgende wesentliche Rückstellungen enthalten:

Rückstellungen für Gewährleistungen TEUR 1.178
Prozessrisiken TEUR 491
Ausstehende Rechnungen TEUR 333

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 753.747,63 943.438,10
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 793.741,42 0,00
Übrige 298.601,24 144.533,49
1.846.090,29 1.087.971,59

8. Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellten.

9. Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in HB und StB bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens, die mit dem kombinierten Ertragsteuersatz von rd. 30 % bewertet werden. Wie im Vorjahr wurden aufgrund des Aktivüberhangs gemäß des Wahlrechts (§ 274 Abs. 1 HGB) keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 94.513 (Vorjahr TEUR 89.842) betrafen überwiegend Verkaufserlöse im B2C-Geschäft und wurden im Wesentlichen im Inland mit TEUR 89.903 (Vorjahr TEUR 85.238) und der restliche Teil im Ausland mit TEUR 4.610 (Vorjahr TEUR 4.604) erzielt.

Die Umsätze verteilen sich wie folgt:

Matratzen TEUR 86.257 (91,3 %)
Zubehör TEUR 7.125 (7,5 %)
Übrige TEUR 1.131 (1,2 %)

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die wesentlichen periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 1.053 (Vorjahr TEUR 948) resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Daneben sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 208 (Vorjahr TEUR 90) ausgewiesen.

3. Abschreibungen Umlaufvermögen

Die Abschreibungen des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 227) betrafen die Wertpapiere.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr TEUR 94) enthalten. Daneben bestehen Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr TEUR 83).

5. Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen

In den Zinsen sind Erträge aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 1) enthalten.

6. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 58) und Steuererträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 534) enthalten.

7. Zinsenergebnis

Unter den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind periodenfremde Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 4) enthalten.

D. Sonstige Angaben

1. Haftverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden zum 31.12.2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.112 (Vorjahr TEUR 773), die innerhalb der nächsten 5 Jahre fällig sind. Haftungsverhältnisse waren nicht zu verzeichnen.

2. Honorar des Abschlussprüfers

Honorar des Abschlussprüfers 45 TEUR.

Das Honorar des Abschlussprüfers umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nicht ereignet.

4. Geschäfte mit Nahestehenden

Im Geschäftsjahr waren keine zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu verzeichnen.

5. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer des abgelaufenen Kalenderjahres war und ist:

Herr Adam Szpyt, Kaufmann, Berlin

6. Angaben Geschäftsführerbezüge

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9 a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

7. Angaben Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 31 Mitarbeiter angestellt. Davon sind 17 in Vollzeit und 14 in Teilzeit angestellt.

8. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 70.266.405,29 (Vorjahr EUR 65.242.966,69), bestehend aus dem Jahresgewinn in Höhe von EUR 5.023.438,60 (Vorjahr Jahresverlust EUR 3.196.328,12) und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 65.242.966,69 (Vorjahr EUR 68.439.294,81), auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 18. Juli 2024

Adam Szpyt, Geschäftsführer

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte durch Gesellschafterbeschluss vom 26. Juli 2024.

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

ANSCHAFFUNGS- ODER HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand 1.1.2023 Zugang Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.166,30 273.980,00 124.115,00 451.261,30
2. Geleistete Anzahlungen 124.115,00 0,00 -124.115,00 0,00
177.281,30 273.980,00 0,00 451.261,30
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.165.933,27 6.769,88 259.494,60 8.432.197,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 603.700,62 77.903,35 0,00 681.603,97
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 259.494,60 0,00 -259.494,60 0,00
9.029.128,49 84.673,23 0,00 9.113.801,72
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 52.000,00 0,00 0,00 52.000,00
52.000,00 0,00 0,00 52.000,00
GESAMT 9.258.409,79 358.653,23 0,00 9.617.063,02
ABSCHREIBUNGEN
Stand 1.1.2023 Zugang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.448,61 19.512,77 41.961,38
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
22.448,61 19.512,77 41.961,38
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 436.111,43 116.557,05 552.668,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 455.715,41 59.601,44 515.316,85
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
891.826,84 176.158,49 1.067.985,33
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
GESAMT 914.275,45 195.671,26 1.109.946,71
Buchwert Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 409.299,92 30.717,69
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 124.115,00
409.299,92 154.832,69
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.879.529,27 7.729.821,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.287,12 147.985,21
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 259.494,60
8.045.816,39 8.137.301,65
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 52.000,00 52.000,00
52.000,00 52.000,00
GESAMT 8.507.116,31 8.344.134,34

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Gesellschaft bett1.de GmbH ist ein E-Commerce Handelsunternehmen mit Sitz in Berlin und wurde 2010 gegründet. Das Sortiment setzt sich aus BODYGUARD ® -Matratzen, BODYGUARD ® -Lattenrosten, BODYGUARD ® -Toppern, BODYGUARD ® - Stützkissen und BODYGUARD ® Bettwäsche zusammen. Der wesentliche Absatzmarkt ist Deutschland. Aber auch in den EU-Ländern werden Geschäfte getätigt. Ziel ist es, den Kernmarkt Deutschland weiter zu durchdringen, die bestehenden Märkte im EU-Ausland weiterzuentwickeln und neue Märkte zu erschließen.

Mit mehr als 4 Millionen verkauften BODYGUARD ® Matratzen hat sich die Gesellschaft bett1.de GmbH als glaubwürdiger und kompetenter Anbieter von Matratzen etabliert. Durch die weiterhin umfangreichen Marketing-Aktivitäten im Berichtsjahr, insbesondere im Bereich der TV-Werbung sowie des Sport-Sponsorings, folgen wir unserer Marketing-Strategie unseren Markenkern der Plattform bett1.de weiter zu stärken. Auch im Jahr 2024 werden wir dies gezielt fortsetzen, um uns noch eindeutiger als die kompetente Adresse für Matratzen zu positionieren.

Organisation

Bei der Gesellschaft bett1.de GmbH sind zum Stichtag 33 Mitarbeiter beschäftigt. Wir konzentrieren uns auf den Onlinehandel und benötigen deshalb keine Vertriebsniederlassungen mit personalintensivem Vor-Ort-Service. Unterstützt werden wir dabei durch unsere Partner in der Lager- und Transportlogistik.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung war von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den damit verbundenen extremen Energiepreiserhöhungen geprägt.

Die deutsche Wirtschaft konnte sich trotz verschärfter Liefer- und Materialengpässe, massiv steigender Preise sowie dem Fachkräftemangel und der andauernden, wenn auch im Jahresverlauf nachlassenden Corona-Pandemie, etwas erholen und insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 war das BIP um 0,7 % höher.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt von 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie in Deutschland, allerdings arbeiteten viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder anderen Beschäftigungsverhältnissen.

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt um 5,9 %. Das Jahr war im Wesentlichen durch die hohe Inflation und die Energiekrise als Folge des Ukraine- Kriegs geprägt. Hinzu kam eine angespannte Lieferkettensituation. Mit der Beruhigung der Energiepreise im Jahresverlauf und einer schrittweisen Entspannung der Lieferketten nahm der Inflationsdruck ab. Zum Ende des Jahres erholte sich die Inflationsrate von Januar 8,7% auf 3,7% im Dezember 2023. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %.

Laut einer Veröffentlichung des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh) konnte der deutsche E-Commerce 2023 nicht an die hohen Vorjahresumsätze anknüpfen. Der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce fiel im Gesamtjahr 2023 um 11,8 Prozent auf 79,7 Mrd. Euro nach 90,4 Mrd. Euro im Vorjahr. Es spiegelte sich 2023 eine geringere Ausgabenbereitschaft als im Vorjahr wider.

Nach Analysen der IBIS World sinkt der Branchenumsatz seit 2018 durchschnittlich um 3,7% pro Jahr. Aus gleicher Quelle geht hervor, dass die Gewinnmarge weiterhin bei 3% liegt, wie im Vorjahr.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Trotz Nachwirkungen der Corona-Pandemie, des Ukraine-Krieges, der Energiekrise, der hohen Inflation und des hohen Konkurrenzdrucks konnte sich die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 wieder erholen. Vor diesem Hintergrund sind die Umsätze im Geschäftsjahr um TEUR 4.671 auf TEUR 94.513 gestiegen. Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.023 erzielt. Für den deutlichen Umsatzzuwachs haben hauptsächlich neue Produkte und gesunkene Beschaffungspreise sowie Einsparungen von Marketing- und Werbekosten beigetragen. Die weiterhin hohen Investitionen in Marketingmaßnahmen - im Wesentlichen durch TV-Werbung und Sportsponsoring - wurde die Markenbildung und die Markenfestigung der Plattform bett1.de weiter gefördert. Der Haupt-Umsatz wurde wie im Vorjahr über unseren Online-Shop im Inland und mit unseren BODYGUARD ® -Matratzen erzielt.

Die Planerwartungen in Bezug auf Umsatz konnten in 2023 um rd. 1,6 % übertroffen werden. Im Vergleich zum geplanten EBIT und Jahresergebnis konnten sowohl EBIT als auch Jahresergebnis in 2023, auch aufgrund von realisierten Kosteneinsparungen, beträchtlich verbessert werden.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind nachfragebedingt im Geschäftsjahr um TEUR 4.671 auf TEUR 94.513 gestiegen.

Der Materialaufwand sank im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.626 auf TEUR 46.559. Grund für die gesunkene Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) liegt im Umsatzanstieg.

Die Rohertragsmarge (Rohertrag/Gesamtleistung) lag im Geschäftsjahr 2023 bei 50,74 % (Vorjahr 46,37 %).

Die Personalaufwendungen verhalten sich zum Vorjahr nahezu konstant.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf gesunkene Marketinginvestitionen zurückzuführen.

Der Jahresüberschuss in Höhe 5.023 TEUR und lag damit beträchtlich über dem Niveau des Vorjahres. Gleiches gilt für das EBIT in Höhe von TEUR 5.702.

b) Finanzlage

Trotz gestiegener Bilanzsumme stellt sich die Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses mit 89,08% (Vorjahr 90,32 %) auf Vorjahres-Niveau und weiterhin ausgesprochen positiv dar.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, Fremdfinanzierungen waren wie in Vorjahren nicht angezeigt. Zum Stichtag werden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 43.879 ausgewiesen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ermöglicht eine weiterhin unabhängige Entwicklung der Gesellschaft und bietet uns die Möglichkeit, unsere Strategie der weiteren Marktdurchdringung in unserem Kernmarkt sowie die Erschließung neuer Märkte umzusetzen.

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, Ihren finanziellen Verpflichtungen zeitgerecht nachzukommen. Die Gesellschaft war und ist durch Eigenkapital finanziert und kann auf ausreichend liquide Mittel zurückgreifen.

c) Vermögenslage und Kapitalstruktur

2023 2022
TEUR TEUR
Anlagevermögen 8.507 8.344
Vorräte 2.911 2.112
Wertpapiere des Umlaufvermögens 85 2.783
übriges Umlaufvermögen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten 67.406 59.026
Summe 78.909 72.265
2023 2022
TEUR TEUR
Eigenkapital 70.291 65.268
Rückstellungen 2.775 3.198
Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten 5.843 3.799
Summe 78.909 72.265

Geschäftsmodellbedingt waren im Berichtsjahr keine wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen zu verzeichnen. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen betragen TEUR 359 und werden durch planmäßige Abschreibungen nur teilweise kompensiert. Die Finanzanlagen mit TEUR 52 im Berichtsjahr stellen sich im Vergleich zum Vorjahr unverändert dar.

Die Vorräte sind aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens um TEUR 799 auf TEUR 2.911 (Vorjahr TEUR 2.112) gestiegen. Die Umschlagshäufigkeit der Bestände (Materialaufwand/durchschn. Vorratsbestand) konnte im Berichtsjahr weiter erhöht werden.

Der Rückgang der Wertpapiere im Umlaufvermögen ist durch den Verkauf von Teilen des Portfolios in einem Volumen von TEUR 2.698 bedingt. Im Berichtjahr waren keine Wertberichtigungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögen notwendig (Vorjahr TEUR 227).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des höheren Geschäftsvolumens um TEUR 253 gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vorjahresvergleich um TEUR 8.624 gesunken. Wesentliche Gründe sind die Steuererstattungen aus Vorjahren, die im Berichtsjahr nach Auszahlung den Bestand an Flüssigen Mitteln erhöht haben.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prozesskosten, Rückstellungen für Gewährleistungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Wesentlicher Grund für den Rückgang der sonstigen Rückstellungen liegt in reduzierten Erwartungen hinsichtlich drohender Prozesskosten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des höheren Geschäftsvolumens um TEUR 857 auf TEUR 2.736 (Vorjahr TEUR 1.879) gestiegen.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Erlösabgrenzungen ausgewiesen, die zu Beginn des Folgejahres realisiert wurden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren konzentrieren wir uns wie im Vorjahr auf die Entwicklung von Umsatz, EBIT und Jahresergebnis.

4. Gesamtaussage

Der Geschäftsführer beurteilt aufgrund der negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, den Nachwirkungen der Coronapandemie, der Inflation, der Preissteigerungen am Beschaffungsmarkt und den Marktbedingungen, die sich in einem hohem Marktdruck widerspiegeln, die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 weiterhin als zufriedenstellend.

Insbesondere ist es durch wichtige strategische Investitionen in Marketingmaßnahmen gelungen, die Marke bett1.de weiter zu stärken und deren Bekanntheit weiter zu erhöhen und damit Nachfrageimpulse in einem durch Marktdruck gekennzeichnetem Geschäftsumfeld zu generieren.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als stabil, positiv ein.

5. Mitarbeitende

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 31 Mitarbeitende, von denen 17 Mitarbeitende in Vollzeit und 14 Mitarbeitende in Teilzeit in unserem Hause tätig. Zum Jahresende gehörten 33 Mitarbeitende zu unserem Team.

6. Prognosebericht

Gemäß einer Prognose von Statista wird in Deutschland im Jahr 2024 ein Umsatz von etwa 1,71 Mrd. € im Markt Matratzen erwartet. Den Prognosen zufolge wird das Marktvolumen im Jahr 2029 auf 2,00 Mrd. € steigen, was einem jährlichen Wachstum von 3,18% (CAGR (compound annual growth rate) 2024-2029) entspricht. Auf die Bevölkerung umgerechnet bedeutet dies, dass im Jahr 2024 etwa 20,55 € pro Kopf in diesem Markt umgesetzt werden.

Bezogen auf den E-Commerce prognostiziert Statista für 2024 im Segment Matratzen in Deutschland einen Umsatz in Höhe von EUR 0,53 Mrd. Laut dieser Prognose wird im Jahr 2029 ein Marktvolumen von EUR 0,84 Mrd. erreicht. Dies entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum von 9,65%.

Marktchancen sieht das Unternehmen weiterhin im europäischen Ausland. Ein stabiler Aufbau der Webshops und eine Marktfestigung sind in den bisherigen EU-Länder weiterhin geplant. Signifikante Erlöse waren bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 noch nicht zu verzeichnen, da wir erst am Beginn des Ausbaus stehen. Ein Vorstoß mit B2B-Geschäftsbeziehungen ist für 2024 geplant.

Vor diesem Hintergrund rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 mit steigenden Umsatzerlösen. Positive Impulse werden aus den bereits umgesetzten und noch umzusetzenden Marketingmaßnahmen erwartet. Daneben wirkt sich die positive, produktbezogene Beurteilung durch eine gemeinnützige, deutsche Verbraucherorganisation positiv auf die Ertragslage aus. Wesentliche Effekte, die die Umsatzprognose belasten können, werden im weiterhin bestehenden Markt- sowie Konkurrenzdruck zwischen den Mitbewerbern, der Marktverunsicherung durch den Ukraine-Krieg und der Nahostkrise und deren Folgewirkungen gesehen.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse bis zum 30. April 2024 bestätigten unsere Prognose.

Unsere Marketing-Strategie werden wir weiterverfolgen. Im Jahr 2024 werden wir durch eine fokussierte und zielgruppenorientierte Auswahl geeigneter Werbeträger die Reichweite optimieren, um entsprechende Anpassungen des Werbeetats zu realisieren.

Dies berücksichtigend rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 mit im Vergleich zum Berichtsjahr deutlich steigenden Umsatzerlösen. Aufgrund der sich entspannenden Situation am Beschaffungsmarkt planen wir mit einem positiven EBIT und Jahresergebnis, beides deutlich über dem Niveau des Berichtsjahres.

Insgesamt rechnen wir trotz der aktuellen Verunsicherung der Märkte mit einer weiterhin stabil, positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

7. Chancen- und Risikobericht

Die Chancen für bett1.de bestehen nach wie vor in der Ausweitung des Internethandels.

Die Fokussierung auf eine hohe Qualität der Waren, die Aufrechterhaltung bisheriger Standards, ausreichende Warenverfügbarkeit und effiziente Marketingaktionen sind für die Erreichung unserer Ziele unerlässlich. Potentiale sieht die Geschäftsführung im Ausbau von neuen Märkten im europäischen Ausland. Die Investitionen in hierfür notwendige Medienpräsenz können durch Eigenmittel finanziert werden. Dadurch entstehen nachhaltige Chancen für das Unternehmenswachstum und die Markenbildung in Deutschland und Ausland.

Die Risiken werden monatlich von der Geschäftsführung überwacht und geprüft. Das Geschäftsmodell sieht vor, dass die Kunden regelmäßig Vorauskasse leisten bzw. die ausstehenden Beträge bei Kreditkarteninstituten bzw. Zahlungsabwicklern reserviert sind. Somit ergeben sich wie bisher geringe Ausfallrisiken. Dies spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass materielle Forderungsausfälle im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen sind. Das verbleibende Ausfallrisiko wird durch ein striktes Mahnsystem mit gegebenenfalls sich anschließender Übergabe an ein Inkassounternehmen verringert.

Das Ausfallrisiko bei den unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Darlehen und den Bankguthaben wird infolge der sehr guten Bonität der Kreditnehmer bzw. der Geschäftsbanken als gering eingestuft.

Risiken in Bezug auf die Liquidität werden , aufgrund der überdurchschnittlichen Ausstattung der Gesellschaft mit flüssigen Mitteln, nicht zu erwarten sein. Potenziellen Liquiditätsrisiken wird durch das Cash-Management begegnet. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt.

Materielle Preisänderungsrisiken aus Zins- oder Wechselkursrisken bestehen zum Abschlussstichtag nicht.

Die Abhängigkeit von IT-Systemen ist im Internethandel hoch. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch ein entsprechend ausgeprägtes Sicherheitskonzept. Unserer Auffassung nach sind unsere Systeme gegen Ausfälle und Datenmissbrauch geschützt.

Gewisse Abhängigkeiten bestehen auf Lieferantenseite, die wir aufgrund der engen Zusammenarbeit und partnerschaftlichen Beziehung als unkritisch einschätzen.

Trotz des anhaltenden Russland- Ukraine- Krieges und des Nahostkonflikts erwarten wir in 2024 keine materiellen Risiken in Bezug auf Verfügbarkeiten und Preisentwicklung am Beschaffungsmarkt.

Derzeit nicht abschätzbar sind die Folgewirkungen der genannten Krisen auf die die konjunkturelle Entwicklung und die Konsumneigung in unserem Hauptabsatzgebiet. Die bisherigen Prognosen (vgl. Prognosebericht), die die Geschäftsführung teilt, gehen von einer konstanten wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Jahr 2024 aus. Die Risiken, die sich aus den krisenbedingten Folgewirkungen ergeben könnten, schätzt die Geschäftsführung zwar als spürbar, aber beherrschbar ein.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind.

 

Berlin, 18. Juli 2024

Adam Szpyt, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die bett1.de GmbH, Berlin

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der bett1.de GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bett1.de GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 18. Juli 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Müller, Wirtschaftsprüfer

gez. Künkele, Wirtschaftsprüfer

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