Vierte Bob Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Schröder seit 22.4.2025 | Prokura |
Adam Roman Szpyt seit 22.6.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Adam Szpyt | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
bett1.de GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die bett1.de GmbH mit Sitz in Berlin ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 187528 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Gliederungsgrundsätze/Darstellungsstetigkeit Die Gliederungsgrundsätze und die Darstellungsstetigkeit gegenüber dem Vorjahr wurde, beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss waren sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt. Posten der Aktivseite wurden nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie der Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und der Rechnungsabgrenzungsposten wurde nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB wurden ggf. nachfolgend gesondert angegeben. II. Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres wurden unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt. III. Währungsumrechnung Guthaben bei Kreditinstituten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. C. Erläuterungen zur Bilanz Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt, die integraler Bestandteil des Anhangs ist. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten abzüglich der planmäßigen kumulierten Abschreibungen über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode pro rata temporis. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer bei Immateriellen Vermögensgegenständen beträgt zwischen einem und sieben Jahren. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken beträgt zwischen 15 und 50 Jahren. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anderen Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen einem bis 13 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 netto wurden sofort abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag ausgewiesen. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren im Berichtsjahr wie in den Vorjahren nicht zu verzeichnen. 2. Vorräte Waren wurden mit den Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten bzw. mit den Anschaffungskosten bilanziert. Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen berücksichtigt. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Daneben sind Forderungen in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr TEUR 97) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. 4. Sonstige Wertpapiere Unter den sonstigen Wertpapieren sind Wertpapiere in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 2.783), die der kurzfristigen Geldanlage dienen, ausgewiesen. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert (Kurswert) angesetzt. 5. Kassenstand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellten. 7. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst. Die Abzinsung erfolgt auf Basis des durchschnittlichen laufzeitadäquaten Zinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der durch die Deutsche Bundesbank nach der Methodik der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben wird. Die Garantierückstellungen werden anhand der durchschnittlichen prozentualen Garantiefälle der vergangenen drei Geschäftsjahre, die jeweils die Vorjahre betrafen, auf Basis der innerjährigen Garantiefälle ermittelt. In den sonstigen Rückstellungen waren folgende wesentliche Rückstellungen enthalten:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
8. Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellten. 9. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in HB und StB bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens, die mit dem kombinierten Ertragsteuersatz von rd. 30 % bewertet werden. Wie im Vorjahr wurden aufgrund des Aktivüberhangs gemäß des Wahlrechts (§ 274 Abs. 1 HGB) keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 94.513 (Vorjahr TEUR 89.842) betrafen überwiegend Verkaufserlöse im B2C-Geschäft und wurden im Wesentlichen im Inland mit TEUR 89.903 (Vorjahr TEUR 85.238) und der restliche Teil im Ausland mit TEUR 4.610 (Vorjahr TEUR 4.604) erzielt. Die Umsätze verteilen sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die wesentlichen periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 1.053 (Vorjahr TEUR 948) resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Daneben sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 208 (Vorjahr TEUR 90) ausgewiesen. 3. Abschreibungen Umlaufvermögen Die Abschreibungen des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 227) betrafen die Wertpapiere. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr TEUR 94) enthalten. Daneben bestehen Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr TEUR 83). 5. Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen In den Zinsen sind Erträge aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 1) enthalten. 6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 58) und Steuererträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 534) enthalten. 7. Zinsenergebnis Unter den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind periodenfremde Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 4) enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Haftverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden zum 31.12.2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.112 (Vorjahr TEUR 773), die innerhalb der nächsten 5 Jahre fällig sind. Haftungsverhältnisse waren nicht zu verzeichnen. 2. Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nicht ereignet. 4. Geschäfte mit Nahestehenden Im Geschäftsjahr waren keine zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu verzeichnen. 5. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer des abgelaufenen Kalenderjahres war und ist: Herr Adam Szpyt, Kaufmann, Berlin 6. Angaben Geschäftsführerbezüge Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9 a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 7. Angaben Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 31 Mitarbeiter angestellt. Davon sind 17 in Vollzeit und 14 in Teilzeit angestellt. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 70.266.405,29 (Vorjahr EUR 65.242.966,69), bestehend aus dem Jahresgewinn in Höhe von EUR 5.023.438,60 (Vorjahr Jahresverlust EUR 3.196.328,12) und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 65.242.966,69 (Vorjahr EUR 68.439.294,81), auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 18. Juli 2024 Adam Szpyt, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte durch Gesellschafterbeschluss vom 26. Juli 2024. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Gesellschaft bett1.de GmbH ist ein E-Commerce Handelsunternehmen mit Sitz in Berlin und wurde 2010 gegründet. Das Sortiment setzt sich aus BODYGUARD ® -Matratzen, BODYGUARD ® -Lattenrosten, BODYGUARD ® -Toppern, BODYGUARD ® - Stützkissen und BODYGUARD ® Bettwäsche zusammen. Der wesentliche Absatzmarkt ist Deutschland. Aber auch in den EU-Ländern werden Geschäfte getätigt. Ziel ist es, den Kernmarkt Deutschland weiter zu durchdringen, die bestehenden Märkte im EU-Ausland weiterzuentwickeln und neue Märkte zu erschließen. Mit mehr als 4 Millionen verkauften BODYGUARD ® Matratzen hat sich die Gesellschaft bett1.de GmbH als glaubwürdiger und kompetenter Anbieter von Matratzen etabliert. Durch die weiterhin umfangreichen Marketing-Aktivitäten im Berichtsjahr, insbesondere im Bereich der TV-Werbung sowie des Sport-Sponsorings, folgen wir unserer Marketing-Strategie unseren Markenkern der Plattform bett1.de weiter zu stärken. Auch im Jahr 2024 werden wir dies gezielt fortsetzen, um uns noch eindeutiger als die kompetente Adresse für Matratzen zu positionieren. Organisation Bei der Gesellschaft bett1.de GmbH sind zum Stichtag 33 Mitarbeiter beschäftigt. Wir konzentrieren uns auf den Onlinehandel und benötigen deshalb keine Vertriebsniederlassungen mit personalintensivem Vor-Ort-Service. Unterstützt werden wir dabei durch unsere Partner in der Lager- und Transportlogistik. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung war von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den damit verbundenen extremen Energiepreiserhöhungen geprägt. Die deutsche Wirtschaft konnte sich trotz verschärfter Liefer- und Materialengpässe, massiv steigender Preise sowie dem Fachkräftemangel und der andauernden, wenn auch im Jahresverlauf nachlassenden Corona-Pandemie, etwas erholen und insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 war das BIP um 0,7 % höher. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt von 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie in Deutschland, allerdings arbeiteten viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder anderen Beschäftigungsverhältnissen. Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt um 5,9 %. Das Jahr war im Wesentlichen durch die hohe Inflation und die Energiekrise als Folge des Ukraine- Kriegs geprägt. Hinzu kam eine angespannte Lieferkettensituation. Mit der Beruhigung der Energiepreise im Jahresverlauf und einer schrittweisen Entspannung der Lieferketten nahm der Inflationsdruck ab. Zum Ende des Jahres erholte sich die Inflationsrate von Januar 8,7% auf 3,7% im Dezember 2023. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %. Laut einer Veröffentlichung des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh) konnte der deutsche E-Commerce 2023 nicht an die hohen Vorjahresumsätze anknüpfen. Der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce fiel im Gesamtjahr 2023 um 11,8 Prozent auf 79,7 Mrd. Euro nach 90,4 Mrd. Euro im Vorjahr. Es spiegelte sich 2023 eine geringere Ausgabenbereitschaft als im Vorjahr wider. Nach Analysen der IBIS World sinkt der Branchenumsatz seit 2018 durchschnittlich um 3,7% pro Jahr. Aus gleicher Quelle geht hervor, dass die Gewinnmarge weiterhin bei 3% liegt, wie im Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf und Lage Trotz Nachwirkungen der Corona-Pandemie, des Ukraine-Krieges, der Energiekrise, der hohen Inflation und des hohen Konkurrenzdrucks konnte sich die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 wieder erholen. Vor diesem Hintergrund sind die Umsätze im Geschäftsjahr um TEUR 4.671 auf TEUR 94.513 gestiegen. Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.023 erzielt. Für den deutlichen Umsatzzuwachs haben hauptsächlich neue Produkte und gesunkene Beschaffungspreise sowie Einsparungen von Marketing- und Werbekosten beigetragen. Die weiterhin hohen Investitionen in Marketingmaßnahmen - im Wesentlichen durch TV-Werbung und Sportsponsoring - wurde die Markenbildung und die Markenfestigung der Plattform bett1.de weiter gefördert. Der Haupt-Umsatz wurde wie im Vorjahr über unseren Online-Shop im Inland und mit unseren BODYGUARD ® -Matratzen erzielt. Die Planerwartungen in Bezug auf Umsatz konnten in 2023 um rd. 1,6 % übertroffen werden. Im Vergleich zum geplanten EBIT und Jahresergebnis konnten sowohl EBIT als auch Jahresergebnis in 2023, auch aufgrund von realisierten Kosteneinsparungen, beträchtlich verbessert werden. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind nachfragebedingt im Geschäftsjahr um TEUR 4.671 auf TEUR 94.513 gestiegen. Der Materialaufwand sank im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.626 auf TEUR 46.559. Grund für die gesunkene Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) liegt im Umsatzanstieg. Die Rohertragsmarge (Rohertrag/Gesamtleistung) lag im Geschäftsjahr 2023 bei 50,74 % (Vorjahr 46,37 %). Die Personalaufwendungen verhalten sich zum Vorjahr nahezu konstant. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf gesunkene Marketinginvestitionen zurückzuführen. Der Jahresüberschuss in Höhe 5.023 TEUR und lag damit beträchtlich über dem Niveau des Vorjahres. Gleiches gilt für das EBIT in Höhe von TEUR 5.702. b) Finanzlage Trotz gestiegener Bilanzsumme stellt sich die Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses mit 89,08% (Vorjahr 90,32 %) auf Vorjahres-Niveau und weiterhin ausgesprochen positiv dar. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, Fremdfinanzierungen waren wie in Vorjahren nicht angezeigt. Zum Stichtag werden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 43.879 ausgewiesen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ermöglicht eine weiterhin unabhängige Entwicklung der Gesellschaft und bietet uns die Möglichkeit, unsere Strategie der weiteren Marktdurchdringung in unserem Kernmarkt sowie die Erschließung neuer Märkte umzusetzen. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, Ihren finanziellen Verpflichtungen zeitgerecht nachzukommen. Die Gesellschaft war und ist durch Eigenkapital finanziert und kann auf ausreichend liquide Mittel zurückgreifen. c) Vermögenslage und Kapitalstruktur
Geschäftsmodellbedingt waren im Berichtsjahr keine wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen zu verzeichnen. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen betragen TEUR 359 und werden durch planmäßige Abschreibungen nur teilweise kompensiert. Die Finanzanlagen mit TEUR 52 im Berichtsjahr stellen sich im Vergleich zum Vorjahr unverändert dar. Die Vorräte sind aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens um TEUR 799 auf TEUR 2.911 (Vorjahr TEUR 2.112) gestiegen. Die Umschlagshäufigkeit der Bestände (Materialaufwand/durchschn. Vorratsbestand) konnte im Berichtsjahr weiter erhöht werden. Der Rückgang der Wertpapiere im Umlaufvermögen ist durch den Verkauf von Teilen des Portfolios in einem Volumen von TEUR 2.698 bedingt. Im Berichtjahr waren keine Wertberichtigungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögen notwendig (Vorjahr TEUR 227). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des höheren Geschäftsvolumens um TEUR 253 gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vorjahresvergleich um TEUR 8.624 gesunken. Wesentliche Gründe sind die Steuererstattungen aus Vorjahren, die im Berichtsjahr nach Auszahlung den Bestand an Flüssigen Mitteln erhöht haben. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prozesskosten, Rückstellungen für Gewährleistungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Wesentlicher Grund für den Rückgang der sonstigen Rückstellungen liegt in reduzierten Erwartungen hinsichtlich drohender Prozesskosten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des höheren Geschäftsvolumens um TEUR 857 auf TEUR 2.736 (Vorjahr TEUR 1.879) gestiegen. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Erlösabgrenzungen ausgewiesen, die zu Beginn des Folgejahres realisiert wurden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren konzentrieren wir uns wie im Vorjahr auf die Entwicklung von Umsatz, EBIT und Jahresergebnis. 4. Gesamtaussage Der Geschäftsführer beurteilt aufgrund der negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, den Nachwirkungen der Coronapandemie, der Inflation, der Preissteigerungen am Beschaffungsmarkt und den Marktbedingungen, die sich in einem hohem Marktdruck widerspiegeln, die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 weiterhin als zufriedenstellend. Insbesondere ist es durch wichtige strategische Investitionen in Marketingmaßnahmen gelungen, die Marke bett1.de weiter zu stärken und deren Bekanntheit weiter zu erhöhen und damit Nachfrageimpulse in einem durch Marktdruck gekennzeichnetem Geschäftsumfeld zu generieren. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als stabil, positiv ein. 5. Mitarbeitende Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 31 Mitarbeitende, von denen 17 Mitarbeitende in Vollzeit und 14 Mitarbeitende in Teilzeit in unserem Hause tätig. Zum Jahresende gehörten 33 Mitarbeitende zu unserem Team. 6. Prognosebericht Gemäß einer Prognose von Statista wird in Deutschland im Jahr 2024 ein Umsatz von etwa 1,71 Mrd. € im Markt Matratzen erwartet. Den Prognosen zufolge wird das Marktvolumen im Jahr 2029 auf 2,00 Mrd. € steigen, was einem jährlichen Wachstum von 3,18% (CAGR (compound annual growth rate) 2024-2029) entspricht. Auf die Bevölkerung umgerechnet bedeutet dies, dass im Jahr 2024 etwa 20,55 € pro Kopf in diesem Markt umgesetzt werden. Bezogen auf den E-Commerce prognostiziert Statista für 2024 im Segment Matratzen in Deutschland einen Umsatz in Höhe von EUR 0,53 Mrd. Laut dieser Prognose wird im Jahr 2029 ein Marktvolumen von EUR 0,84 Mrd. erreicht. Dies entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum von 9,65%. Marktchancen sieht das Unternehmen weiterhin im europäischen Ausland. Ein stabiler Aufbau der Webshops und eine Marktfestigung sind in den bisherigen EU-Länder weiterhin geplant. Signifikante Erlöse waren bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 noch nicht zu verzeichnen, da wir erst am Beginn des Ausbaus stehen. Ein Vorstoß mit B2B-Geschäftsbeziehungen ist für 2024 geplant. Vor diesem Hintergrund rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 mit steigenden Umsatzerlösen. Positive Impulse werden aus den bereits umgesetzten und noch umzusetzenden Marketingmaßnahmen erwartet. Daneben wirkt sich die positive, produktbezogene Beurteilung durch eine gemeinnützige, deutsche Verbraucherorganisation positiv auf die Ertragslage aus. Wesentliche Effekte, die die Umsatzprognose belasten können, werden im weiterhin bestehenden Markt- sowie Konkurrenzdruck zwischen den Mitbewerbern, der Marktverunsicherung durch den Ukraine-Krieg und der Nahostkrise und deren Folgewirkungen gesehen. Die Entwicklung der Umsatzerlöse bis zum 30. April 2024 bestätigten unsere Prognose. Unsere Marketing-Strategie werden wir weiterverfolgen. Im Jahr 2024 werden wir durch eine fokussierte und zielgruppenorientierte Auswahl geeigneter Werbeträger die Reichweite optimieren, um entsprechende Anpassungen des Werbeetats zu realisieren. Dies berücksichtigend rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 mit im Vergleich zum Berichtsjahr deutlich steigenden Umsatzerlösen. Aufgrund der sich entspannenden Situation am Beschaffungsmarkt planen wir mit einem positiven EBIT und Jahresergebnis, beides deutlich über dem Niveau des Berichtsjahres. Insgesamt rechnen wir trotz der aktuellen Verunsicherung der Märkte mit einer weiterhin stabil, positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. 7. Chancen- und Risikobericht Die Chancen für bett1.de bestehen nach wie vor in der Ausweitung des Internethandels. Die Fokussierung auf eine hohe Qualität der Waren, die Aufrechterhaltung bisheriger Standards, ausreichende Warenverfügbarkeit und effiziente Marketingaktionen sind für die Erreichung unserer Ziele unerlässlich. Potentiale sieht die Geschäftsführung im Ausbau von neuen Märkten im europäischen Ausland. Die Investitionen in hierfür notwendige Medienpräsenz können durch Eigenmittel finanziert werden. Dadurch entstehen nachhaltige Chancen für das Unternehmenswachstum und die Markenbildung in Deutschland und Ausland. Die Risiken werden monatlich von der Geschäftsführung überwacht und geprüft. Das Geschäftsmodell sieht vor, dass die Kunden regelmäßig Vorauskasse leisten bzw. die ausstehenden Beträge bei Kreditkarteninstituten bzw. Zahlungsabwicklern reserviert sind. Somit ergeben sich wie bisher geringe Ausfallrisiken. Dies spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass materielle Forderungsausfälle im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen sind. Das verbleibende Ausfallrisiko wird durch ein striktes Mahnsystem mit gegebenenfalls sich anschließender Übergabe an ein Inkassounternehmen verringert. Das Ausfallrisiko bei den unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Darlehen und den Bankguthaben wird infolge der sehr guten Bonität der Kreditnehmer bzw. der Geschäftsbanken als gering eingestuft. Risiken in Bezug auf die Liquidität werden , aufgrund der überdurchschnittlichen Ausstattung der Gesellschaft mit flüssigen Mitteln, nicht zu erwarten sein. Potenziellen Liquiditätsrisiken wird durch das Cash-Management begegnet. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Materielle Preisänderungsrisiken aus Zins- oder Wechselkursrisken bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Die Abhängigkeit von IT-Systemen ist im Internethandel hoch. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch ein entsprechend ausgeprägtes Sicherheitskonzept. Unserer Auffassung nach sind unsere Systeme gegen Ausfälle und Datenmissbrauch geschützt. Gewisse Abhängigkeiten bestehen auf Lieferantenseite, die wir aufgrund der engen Zusammenarbeit und partnerschaftlichen Beziehung als unkritisch einschätzen. Trotz des anhaltenden Russland- Ukraine- Krieges und des Nahostkonflikts erwarten wir in 2024 keine materiellen Risiken in Bezug auf Verfügbarkeiten und Preisentwicklung am Beschaffungsmarkt. Derzeit nicht abschätzbar sind die Folgewirkungen der genannten Krisen auf die die konjunkturelle Entwicklung und die Konsumneigung in unserem Hauptabsatzgebiet. Die bisherigen Prognosen (vgl. Prognosebericht), die die Geschäftsführung teilt, gehen von einer konstanten wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Jahr 2024 aus. Die Risiken, die sich aus den krisenbedingten Folgewirkungen ergeben könnten, schätzt die Geschäftsführung zwar als spürbar, aber beherrschbar ein. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind.
Berlin, 18. Juli 2024 Adam Szpyt, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die bett1.de GmbH, Berlin PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der bett1.de GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bett1.de GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 18. Juli 2024 BDO
AG
gez. Müller, Wirtschaftsprüfer gez. Künkele, Wirtschaftsprüfer |
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Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Herstellung von Prüfmaschinen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Schankwirtschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Uhren und Schmuck
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Textilien
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungen
Vermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Architekturbüros für Hochbau
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Varietés und Kleinkunstbühnen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Großhandel mit Textilien
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von allen anderen Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a. n. g.
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Wärme- und Kältehandel
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen