Novanta Europe GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Zander seit 26.3.2020 | Prokura |
Thomas Grebert seit 20.9.2019 | Geschäftsführer |
Robert John Buckley seit 20.9.2019 | Geschäftsführer |
Hubert Süß seit 18.6.2018 | Prokura |
Martin Hartmann seit 23.3.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARGES GmbHWackersdorfJahresabschluss
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | 4.226.719,00 | 3.446.959,40 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 68.928,00 | 114.746,00 |
| 1. Entgeltlich erworbene Software | 68.928,00 | 114.746,00 |
| II. Sachanlagen | 4.157.790,00 | 3.082.212,40 |
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 166.475,00 | 99.620,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.089.262,00 | 1.243.273,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.183.410,00 | 1.236.619,00 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 718.643,00 | 502.700,40 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Ausleihungen an verbundene Unternhemen | 0,00 | 250.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 1,00 | 1,00 |
| B. Umlaufvermögen | 12.701.130,75 | 14.203.112,70 |
| I. Vorräte | 5.857.668,71 | 7.756.483,22 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 6.329.323,50 | 3.807.540,48 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.580.239,21 | 2.171.682,63 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 224.319,23 | 265.830,17 |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 1.524.765,06 | 1.370.540,48 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 514.138,54 | 2.639.089,00 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 83.367,00 | 81.004,00 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 17.011.216,75 | 17.731.076,10 |
|
PASSIVA |
||
| 31.12.2018 | 31.12.2016 | |
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | 12.797.134,23 | 12.939.489,25 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 26.000,00 | 26.000,00 |
| II. Gewinnvortrag | 10.913.489,25 | 10.768.464,44 |
| III. Janresüberschuß | 1.857.644,98 | 2.145.024,81 |
| B. Rückstellungen | 532.502,71 | 423.893,71 |
| C. Verbindlichkeiten | 3.681.579,81 | 4.367.693,14 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.091.092,87 | 2.193.450,17 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 356.762,01 | 575.376,35 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 845.816,65 | 1.258.527,68 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 54.735,75 | 49.894,55 |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 333.172,53 | 290.444,39 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 17.011.216,75 | 17.731.076,10 |
| 1.1.2018 - 31.12.2018 | 1.1.2017 - 31.12.2017 | |
| EUR | EUR | |
| 1. Rohergebnis | 11.195.340,29 | 10.918.516,08 |
| 2. Personalaufwand | 5.016.347,40 | 4.472.354,50 |
| a) Löhne und Gehälter | 4.095.287,82 | 3.648.135,02 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 921.059,58 | 824.219,48 |
| -davon für Altersversorgung | 191.803,88 | 189.141,51 |
| 3. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 840.228,94 | 672.585,35 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.718.326,57 | 2.726.903,92 |
| -davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung | 30.606,23 | 11.611,41 |
| 5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des- Finanzanlagevermögens | 2.154,13 | 5.097,33 |
| -davon aus verbundenen Unternehmen | 2.154,13 | 5.097,33 |
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.824,46 | 4.629,37 |
| -davon aus verbundenen Unternehmen | 2.411,99 | 2.241,89 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 29.466,34 | 51.834,68 |
| -davon auf Abzinsung | 552,00 | 360,00 |
| -davon an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 736.327,65 | 857.620,52 |
| -davon auslatenten Steuern | 0,00 | 0,00 |
| 9. Ergebnis nach Steuern | 1.859.621,98 | 2.146.943,81 |
| 10. sonstige Steuern | 1.977,00 | 1.919,00 |
| 11. Jahresüberschuss | 1.857.644,98 | 2.145.024,81 |
Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss
Die ARGES GmbH hat ihren Sitz in Wackersdorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Amberg unter HR B 1748 eingetragen.
Der Jahresabschluss 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018.
Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu einschließlich EURO 800 wurden in den Zugangsjahren direkt als Aufwand erfasst.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen, die sich an den steuerlichen AfA-Tabellen orientieren .
Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vorgenommen. Sofern es sich um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung handelt, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die aktuellen Marktwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren aktuellen Marktwerten am Bilanzstichtag aktiviert.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen und angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung berücksichtigt werden.
Geleistete Anzahlungen sind zu ihrem Nennwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für Ausfallrisiken der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine pauschale Wertberichtigung von 0,5 % vorgenommen.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bewertet.
Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben in Fremdwährungen wurden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.
Währungsumrechnung
Die im Jahresabschluss enthaltenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden gem. § 256 a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.
Angaben zur Bilanz
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage 3a zum Anhang angefügt ist.
Verbindlichkeitenspiegel
| RLZ ≤ 1 Jahr | RLZ 1 bis 5 Jahre | RLZ> 5 Jahre | |||||
| Verbindlichkeiten | Vj. | Vj | Gesichert | Art,
Form der Sicherheit |
|||
| € | T€ | € | T€ | € | T€ | ||
| 1. Ggü Kreditinstituten | 589.975 | 356 | 1.126.126 | 1.296 | 374.991 | 629 | Sicherungs-
übereignung Maschinen |
| 2. aus Lieferungen und Leistungen | 845.817 | 1.259 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 3. erhaltene Anzahlungen | 356.762 | 576 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 3. verbundenen Unternehmen | 54.735 | 50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 333.172 | 291 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| • davon aus Steuern | 306.688 | 256 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| • davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 552 | 2 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Gesamtbetrag Verbindlichkeiten | 2.180.461 | 2.532 | 1.126.126 | 1.296 | 374.991 | 629 | |
Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten.
Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen
| Sonstige Rückstellungen |
Stand
01.01.2018 |
Zuführung | Auflösung | Verbrauch |
Stand
31.12.2018 |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| Sonstige | 119.523,00 | 54.180,00 | 0,00 | 116.733,00 | 56.970,00 |
| Personalkosten | 102.801,00 | 28.324,00 | 0,00 | 0,00 | 131.125,00 |
| Gewährleistung | 107.836,00 | 0,00 | 5.450,00 | 0,00 | 102.386,00 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 30.500,00 | 31.750,00 | 0,00 | 29.750,00 | 32.500,00 |
| Aufbewahrungspflicht | 28.140,00 | 3.310,00 | 0,00 | 0,00 | 31.450,00 |
| 388.800,00 | 117.564,00 | 5.450,00 | 146.483,00 | 354.431,00 |
Die Gewährleistungsrückstellungen werden grundsätzlich durch Anwendung eines pauschalen Prozentsatzes unter Berücksichtigung des Zeitraums der Garantieleistungspflicht gebildet. Zusätzlich werden bekannte Einzelsachverhalte bei der Bewertung berücksichtigt.
Mitzugehörigkeit zu anderen Posten
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 224.319,23 (Vorjahr: Euro 258.194,34).
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von Euro 505.011,81 (Vorjahr: Euro 503.752,43) ausgewiesen.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 54.735,75 (Vorjahr: Euro 49.894,55) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von Euro 41.190,34 (Vorjahr: Euro 49.894,55) bestehen diese gegenüber dem Gesellschafter.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 510.111,81 (Vorjahr: Euro 503.752,43). Diese sind in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 9.052.625,23 sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
- Leasingverträge über bewegliche Vermögensgegenstände
- Immobilienmietverträge
Davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen: Euro 8.851.215,06.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Aufwandszuschüssen aus Projektförderungen in Höhe von TEUR 1.050 (Vorjahr: TEUR 1.016) enthalten. Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 44). Es bestehen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in der Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 140).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 11).
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Sonstige Angaben
Namen der Geschäftsführer
Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
| • |
Markus Guggenmos, Schwandorf, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer |
| • |
Martin Hartmann, Burgthann, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer |
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer
Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Kreditentwicklung
| Betrag | |
| Euro | |
| Stand bisheriger Kredite | 0,00 |
| Rückzahlungen im Berichtsjahr | 12.759,66 |
| Neuvergaben im Berichtsjahr | 12.759,66 |
| = neuer Kreditbestand | 0,00 |
Kreditkonditionen neu vergebener Kredite
| Auszahlungsbetrag | 12.759,66 | Euro |
| Rückzahlungsbetrag | 12.759,66 | Euro |
| Zinssatz | 3,00 | % |
| Laufzeit | freibleibend | |
| Sicherheiten | keine |
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nahestehende Unternehmen berichtet:
| Firmenname / Sitz |
Anteils-
höhe |
Jahres-
ergebnis |
Eigen-
kapital |
| Euro | Euro | ||
| ARGES Incorporated, Fremont CA / USA | 100,00% | 3.793,68 | 1.218,39 |
| USD | USD | ||
| (Die Umrechnung erfolgte nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2018) von 1 Euro = 1,1453 USD | -4.344,90 | 1.395,42 |
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
| Arbeitnehmergruppen | 2018 | 2017 |
| Angestellte | 74 | 73 |
| leitende Angestellte | 6 | 8 |
| Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer | 80 | 81 |
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag
Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss 2018 von Euro 1.857.644,98 und der Gewinnvortrag aus 2017 von Euro 10.913.489,25 ergeben einen Bilanzgewinn von Euro 12.771.134,23. Dieser Bilanzgewinn wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsleitung
Wackersdorf, den 12. April 2019
gez. Markus Guggenmos, Geschäftsführer
gez. Martin Hartmann, Geschäftsführer
|
kumulierte
An- schaffungs- und Herstellungs- kosten 1.1.2 018 |
Zugänge
Abgänge - |
Umbuchungen |
kumulierte
Abschrei- bungen 31.12.2018 |
Abschrei-
bungen Zuschrei- bungen vom 1.1.2018 bis 31.12.2018 |
Buchwert
31.12.2018 |
Buchwert
31.12.2017 |
|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||
| 1. entgeltlich erworbene Software | 372.018,64 | 18.192,00 | 321.282,64 | 64.010,00 | 68.928,00 | 114.746,00 | |
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 151.420,89 | 6.790,02 | 75.578,13 | 67.314,04 | 15.513,15 | 166.475,00 | 99.620,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.904.288,25 | 46.931,13 | 0,00 | 861.957,38 | 200.942,13 | 1.089.262,00 | 1.243.273,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.903.942,87 | 1.014.228,88 | 313.795,63 | 4.048.557,38 | 559.763,66 | 2.183.410,00 | 1.236.619,00 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 502.700,40 | 767.430,08 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 718.643,00 | 502.700,40 |
| 551.487,48- | |||||||
| III. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 250.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 250.000,00 | |
| 250.000,00- | |||||||
| 2. Beteiligungen | 1,00 | 0,00 | 1,00 | 1,00 | |||
| Gesamtsummen | 8.084.372,05 | 1.052.084,63 | 389.373,76 | 5.299.111,44 | 840.228,94 | 4.226.719,00 | 3.446.959,40 |
A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
A.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit
Die ARGES GmbH wurde am 22.07.1993 gegründet und hat ihren Sitz in Wackersdorf.
Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2018 nicht verändert.
Die ARGES GmbH (im Folgenden kurz ARGES genannt) befasst sich mit der Entwicklung und Produktion von opto-mechanischen Komponenten, Scan Systemen und Subsystemen für den Markt anspruchsvoller industrieller und medizinischer Anwendungen. Diese Produkte beinhalten in der Regel Optik, schnelle mechanische Aktoren, numerische Steuerungen und Software zur schnellen und hochpräzisen Positionierung und Fokussierung von Laserstrahlen für die Bearbeitung unterschiedlichster Werkstoffe oder von humanem Gewebe. Dabei konzentriert sie sich nur auf die relevanten Fertigungsschritte für diese Technologie, so dass die Fertigungstiefe in der Produktion der Scan Systeme und Sub-Systeme insgesamt eher gering ist.
Die Produkte der ARGES finden weltweit in der Industrie, Medizin und in der Wissenschaft besonders in sehr anspruchsvollen Anwendungen Einsatz, so z.B. bei der Hochgeschwindigkeitskennzeichnung u.a. in Druckmaschinen, der Präzisionsmikrobearbeitung (Injektoren, Solarzellen, Halbleiterfertigung) oder auch in Anwendungen mit sehr hohen Laserleistungen im Multi-kW Bereich (Metallschweißen, Härten, Auftragsschweißen). Hinzu kommen Anwendungen in der Ophthalmologie, dessen Anforderungsschwerpunkt in der Präzision, Zuverlässigkeit und Sicherheit der Systemtechnik liegt. Die ARGES ist im Bereich anspruchsvoller Lösungen und kundenspezifischer Sondersysteme weltweit präsent und gehört technologisch zu den führenden Anbietern.
Die ARGES ist technologisch eigenständig und dahingehend in keinen Konzern eingebunden.
Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.
Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.
Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten wiederum gut auslasten.
A.2 Forschung und Entwicklung
Die Fokussierung auf die Forschung und Entwicklung wird weiterhin auf einem hohen Niveau betrieben.
Aufgrund der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist keine klare Abgrenzung von Investitionen und Kosten im Bereich von Forschung und Entwicklung zu Kosten und Investitionen in sonstigen Unternehmensbereichen möglich.
Die Forschung und Entwicklung erfolgt zum großen Teil im Bereich der Grundlagenforschung. Die Lasertechnologie ist insoweit noch als junge Technologie zu bezeichnen.
B. Wirtschaftsbericht
B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Entwicklung der Gesamtwirtschaft
Das Wachstumstempo der Weltwirtschaft hat sich in 2018 merklich abgeschwächt, obwohl das Schlussquartal leicht zunahm. Das Wachstum in den USA fiel deutlich aus. In Europa setzte sich das schwache Wachstum fort, während in Japan ein moderates Wachstum zu verzeichnen war. Die Schwellenländer entwickelten sich uneinheitlich. China, das sich in einem ernsten Handelskonflikt mit den USA befindet, blieb hinter den Wachstumsraten früherer Jahre zurück. Russland und Brasilien konnten ebenfalls nur schwach wachsen. Einzig Indien konnte ein beschleunigtes Wachstum vorweisen. Die OECD hat für 2018 ein globales Wachstum von 3,6% ermittelt in 2017 waren es noch 3,7%. Die OECD Prognose von 3,9% für 2018 konnte nicht erreicht werden.
Alle Indikatoren der Weltwirtschaft deuten für 2019 auf eine Verlangsamung hin.
Im Euroraum konnte sich 2018 der mäßige Aufschwung fortsetzen. Das BIP erreichte in 2018 nur mehr eine Steigerung von 1,8% (2,5% im Vorjahr). Nach wie vor bleibt der BREXIT Prozess ein erhebliches Konjunkturrisiko. Die Erwartungen für 2018 für den Euroraum sind bei 1,0% angekommen.
Für 2019 ist mit einem weiteren globalen Wachstum zu rechnen. Die OECD Prognosen liegen bei 3,3%. Dennoch ist die globale Wirtschaft aufgrund der Handelskonflikte deutlichen Risiken ausgesetzt. 1
Auch im Jahr 2018 befand sich die deutsche Wirtschaft auf einem soliden Wachstumspfad. Preisbereinigt lag das Wachstum des BIP bei 1,5 %. Damit lag es über dem 10-Jahresdurchschnitt von 1,2%, konnte aber die Werte von 2016 und 2017 mit jeweils 2,2 % nicht erreichen. Neben dem angestiegenen privaten Konsum trug auch die gestiegene staatliche Konsumnachfrage zu diesem Ergebnis bei. Die Investitionen im Bau und die Steigerungen bei den Ausfuhren trugen ebenfalls zu diesem Ergebnis bei. 2 Für 2019 wird die Wachstumsprognose der fünf führenden Wirtschaftsinstitute von 1,9% auf 0,8% gesenkt. Die Prognose für 2020 wird bei 1,8% aufrechterhalten. Allerdings könnte ein ungeregelter BREXIT diese Zahlen deutlich nach unten fallen lassen. 3
1 Vgl. Schlaglichter der Wirtschaftspolitik
4-2019, S. 26 und 27
2 Vgl. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung
vom 15.1.2019 - 018/19
3 Vgl. WELT ONLINE vom 4.4.2019,
article191327095
Entwicklung der Branche
Die Branche wächst weiterhin. Verschiedene Marktforschungsunternehmen sehen für die kommenden Jahre ein Wachstum des Photonikweltmarkts zwischen sechs bis acht Prozent jährlich.
Im Jahr 2018 lag der Umsatz der deutsche Photonikindustrie nach Berechnungen des Industrieverbands SPECTARIS bei 37,1 Milliarden Euro und damit um 6,7 % über dem des Vorjahres. Rund 72 % des Umsatzes werden im Ausland erwirtschaftet. Dabei ist der stärkste Absatzmarkt die USA, gefolgt von China und den Niederlanden. Mit rund 138.000 Mitarbeitern, die sich auf ca. 1.000 Unternehmen in der deutschen Photonikbranche verteilen, hat sich die Zahl der Beschäftigten in dieser Branche im Vergleich zum Vorjahr um 5% erhöht. Die Anwendungsfelder der Photonik erweitern sich ständig. 4
Deshalb wird sich der Markt für Maschinen, die Laser als Werkzeug einsetzen, weiter positiv entwickeln. Hinzu kommt eine Vielzahl von neuen Anwendungen in der Medizin.
Wir gehen ebenfalls davon aus, dass dieser langfristige Trend stabil bleibt. Denn insbesondere durch neue Laserquellen im Ultrakurzpuls-Bereich (UKP-Laser) aber auch durch andere revolutionäre Verfahrenstechniken werden weitere Anwendungen erschlossen werden und durch steigende Stückzahlen und damit niedrigere Fertigungskosten werden solche Lasersysteme für einen breiteren Anwenderkreis eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Produktionsmitteln darstellen. Nicht zuletzt behält der Standort Deutschland durch seine vorbildliche Förderlandschaft eine führende Stellung hinsichtlich der Entwicklung von wegweisenden Innovationen im Bereich der Lasertechnik, so dass hieraus Impulse für neue Produktideen zu erwarten sind.
B. 2 Geschäftsverlauf
Im Laufe des Geschäftsjahres konnte die Präsenz im Markt industrieller OEM-Subsysteme für die Mikrostrukturierung weiter ausgebaut werden. Dementsprechend betrafen die Investitionen im Geschäftsjahr von TEUR 1.854 im Wesentlichen die Vorhaltung von Forschungs- und Fertigungskapazitäten und deren Effizienz.
Einschätzung der Unternehmensleitung
Die Geschäftsentwicklung der ARGES war wiederum positiv. Diese Entwicklung in 2018 zeigt sich entsprechend auch im Ergebnis. Allerdings konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden. Die lag insbesondere an den deutlich gestiegenen Personalkosten.
B.3 Lage der Gesellschaft
Die Finanz- und Vermögenslage der ARGES hat sich im Geschäftsjahr 2018 anhaltend positiv entwickelt. Die Entwicklung der Ertragslage war trotz des gesunkenen Jahresergebnisses gut.
1. Ertragslage
Das Rohergebnis mit TEUR 11.195 entwickelte sich aufgrund des vorhandenen Auftragsbestandes, insbesondere dem medizintechnischen Bereich, positiv und kontinuierlich während des Jahres 2018. Diese Entwicklung wurde auch durch den Ausbau der Mikrostrukturierungsysteme unterstützt.
Die Steigerung des Rohergebnisses gegenüber dem Vorjahr betrug 2,54 %. Der Auftragsbestand zum Jahresende sank um 47,40 % im Vergleich zum Vorjahr.
Zuschüsse für Förderprojekte in Höhe von TEUR 1050 sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die Förderprojekte dienen zum größten Teil der Entwicklung neuer Technologien und Verfahren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden zusammen mit Projektpartnern mehrere Förderprojekte durchgeführt.
Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im Geschäftsjahr 2018 zu keinem Zeitpunkt Engpässe auf.
Die Beschaffungsmarktpreise bewegten sich nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres.
Mit der Verbesserung unserer Lagerhaltung konnten wir die erforderliche Kontinuität der Fertigung sichern und uns gegenüber kurzfristigen Preisanpassungen an den Beschaffungsmärkten weitgehend unabhängig machen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen stiegen gegenüber dem Vorjahr deutlich an.
Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr aufgrund von Gehaltssteigerungen bei nahezu unveränderter Mitarbeiterzahl um 12,16 % auf TEUR 5.016 gestiegen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.
Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert, da die Zinsaufwendungen aus der laufenden Betriebsfinanzierung sowohl im kurzfristigen als auch im langfristigen Bereich gesenkt wurden.
Das Jahresergebnis hat sich im Berichtsjahr (TEUR 1.857) gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.145) deutlich verschlechtert, was insbesondere auf die Erhöhung der Personalkosten zurückzuführen ist.
Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Die Eigenkapitalrentabilität lag im abgelaufenen Jahr bei 14,52% und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (16,58%) leicht verschlechtert.
Für das abgelaufene Geschäftsjahr lag die Gesamtkapitalrentabilität bei 10,92% und damit ebenfalls gegenüber dem Vorjahr (12,10%) leicht schlechter.
2. Finanzlage
Der Cashflow ist im positiven Bereich. Durch den Aufbau der Forderungen sowie der getätigten Ausschüttung an Gesellschafter ergab sich ein Abbau der liquiden Mittel von TEUR 2.639 auf 514 TEUR.
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut, so dass wir damit rechnen, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.
Das derzeitige Zinstief wurde bereits in 2016 genutzt, sich mit mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten einzudecken, um so das geplante Wachstum solide zu finanzieren.
Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.
Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Die geplanten Investitionsmaßnahmen werden mit Eigen- und langfristigen Fremdmitteln finanziert.
3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme von ARGES belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 17.011.216,75. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2017 (EUR 17.731.076,10) nur geringfügig um 4,06 % reduziert.
An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31. Dezember 2018 einen Anteil von 24,85%.
Die Materialbevorratung wurde den gestiegenen Marktanforderungen insbesondere im medizinischen Bereich angepasst. Der Forderungsbestand stieg aufgrund des rasanten Jahresendgeschäfts erheblich an.
Flüssige Mittel umfassen 3,02 % der Bilanzsumme, 34,43% der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.
Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 75,23% (Vorjahr: 72,98%) gekennzeichnet. Die Veränderung resultiert aus der Thesaurierung des Jahresüberschusses 2018.
Das Eigenkapital mit EUR 12.797.134,23 deckt das Anlagevermögen in Höhe von 4.226.719,00 EUR zu 302,77%.
Der Verschuldungsgrad als Quotient aus Fremdkapital und Eigenkapital liegt bei 32,93% und konnte gegenüber dem Vorjahr (37,03%) gesenkt werden.
4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage
Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft und den Verlauf im Geschäftsjahr als positiv. Die für 2018 im Vorjahr prognostizierten moderat rückläufigen Umsatzerlöse sind eingetreten. Das Jahresergebnis ist dennoch als gut zu bezeichnen, bleibt aber hinter der Prognose (gleich bleibendes Jahresergebnis wie 2017) zurück, da es gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken ist.
B.4 Finanzielle Leistungsindikatoren
Finanzielle Leistungsindikatoren, die intern zur Steuerung des Unternehmens dienen, sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis.
C. Prognosebericht
Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der ARGES. Hier sind besonders die Auswirkungen eines harten BREXITS und der Handelskonflikt China USA zu beachten. Auch die Sättigungstendenzen im gesamten Elektronikmarkt, insbesondere beim Mobilfunk, könnten auf die Nachfrage nach unseren Produkten Einfluss nehmen.
Da wir aufgrund neuer Entwicklungen, insbesondere im Mikrostrukturierungsbereich, andere Märkte erschließen können, werden die Umsatzerlöse in 2019 dennoch das Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres voraussichtlich erreichen. Das Jahresergebnis wird ebenfalls gleich gehalten werden können.
Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.
E. Chancen- und Risikobericht
E.1 Risikobericht
1. Risikomanagementziele und -methoden
Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.
In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die ARGES ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.
Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander.
Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.
Die Elemente des Risikomanagementsystems sind
- die Risikosteuerung,
- das Risikocontrolling.
Zu einem internen Überwachungssystem gehören:
- die Anwendung einheitlicher Richtlinien
- der Einsatz zuverlässiger Software
- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals
- Arbeitsanweisungen
- Regelungen zur Vertretungsvollmacht
2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken
Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.
Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen grundsätzlich Wechselkursrisiken ausgesetzt, die jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben werden.
Es besteht weiterhin ein generelles Risiko einer negativen Entwicklung der Zahlungsfähigkeit der Kunden.
3. Weitere wesentliche Risiken
Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken
Die für die ARGES wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.
Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.
Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.
Mögliche Risiken aus der Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise.
Weiterhin bestehen Risiken durch eine Verschärfung der Wettbewerbssituation.
Produktrisiken
Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße von der Fähigkeit ab, innovative, marktgerechte Produkte zu entwickeln.
Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch redundante Systeme reduziert.
Es besteht ein grundsätzliches Risiko durch einen langfristigen Verlust der Ertragsquellen aufgrund technologischer Entwicklungen.
Investitions-/Finanzierungsrisiken
Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet.
Personalrisiken
Die ARGES ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.
Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.
Die Geschäftsleitung ist aufgrund der bereits eingeleiteten Maßnahmen aktuell davon überzeugt, alle oben genannten Risiken ausreichend zu kontrollieren. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu sehen.
E.2 Chancenbericht
Die Strategie der ARGES GmbH bezieht sich auf:
| ― |
Ausbau der Marktanteile |
| ― |
Öffnung neuer Marktnischen durch die Entwicklung innovativer Lösungen in der Photonik |
Unterschrift der Geschäftsleitung
Wackersdorf, den 12. April 2019
gez. Markus Guggenmos, Geschäftsführer
gez. Martin Hartmann, Geschäftsführer
An die Arges GmbH, Wackersdorf:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Arges GmbH, Wackersdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Arges GmbH, Wackersdorf für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 30. April 2019
Mazars
GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer
Christian Wullenkord, Wirtschaftsprüfer
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Beschichten von Metallen
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen