Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 765424
Vorher
Platin 1286. GmbH
Eingetragen
8.11.2016
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Vermarktung und der Verkauf von Gesamtlösungen im Bereich der Logistik. Dies umfaßt insbesondere Hardware, Software und Know-how.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rémy El Abd
seit 14.1.2026
Geschäftsführer
Eir Bjordal Bjørkly
seit 13.1.2025
Geschäftsführer
Dag-Adler Blakseth
seit 10.8.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

1.11% identifiziert98.89% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
H**** R*******
1.11%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Element Logic ASNOR
98.89%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Element Logic Germany Holding GmbH
Germany
25.281 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Element Logic Germany GmbH

Bad Friedrichshall

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Vermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Element Logic Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Element Logic Germany GmbH, Bad Friedrichshall - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Element Logic Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Heilbronn, 17. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holzmann, Wirtschaftsprüfer

Ramolla, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.140,54 8.297,11
2. Geschäfts- oder Firmenwert 50.305,15 54.679,50
98.445,69 62.976,61
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.459.138,61 641.023,78
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 617.578,10
1.459.138,61 1.258.601,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.496.661,90 21.482.625,56
21.496.661,90 21.482.625,56
23.054.246,20 22.804.204,05
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.003.833,73 496.109,72
2. Unfertige Erzeugnisse 45.834.984,15 45.200.606,55
3. Geleistete Anzahlungen 2.541.311,20 1.223.044,30
50.380.129,08 46.919.760,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.394.286,54 10.481.201,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.959.296,00 19.351.964,10
3. Sonstige Vermögensgegenstände 424.258,50 390.676,09
21.777.841,04 30.223.842,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinsituten 419,86 60,71
72.158.389,98 77.143.663,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 432.082,77 30.074,09
95.644.718,95 99.977.941,58

PASSIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.281,00 25.281,00
II. Kapitalrücklage 11.858.435,00 11.858.435,00
III. Gewinnvortrag 5.045.043,62 5.045.043,62
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
16.928.759,62 16.928.759,62
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 16.772,57 9.637,78
2. Sonstige Rückstellungen 2.763.322,49 7.258.560,83
2.780.095,06 7.268.198,61
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 46.977.230,18 45.862.013,89
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.717.754,14 5.609.065,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.873.852,77 17.221.371,10
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.326.472,58 7.005.796,46
davon aus Steuern: EUR 3.276.924,87 (Vj.: EUR 2.360.238,87)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 34.541,23 (Vj.: EUR 33.982,74)
75.895.309,67 75.698.246,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 40.554,60 82.736,57
95.644.718,95 99.977.941,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

(Vorperiode zum Vergleich)

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 94.561.465,52 89.085.856,80
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und fertigen Erzeugnissen 634.377,60 32.275.787,43
3. Sonstige betriebliche Erträge 497.458,04 392.391,55
95.693.301,16 121.754.035,78
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 67.763.777,07 93.831.889,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.705.161,52 5.359.619,42
70.468.938,59 99.191.509,03
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.963.031,23 6.983.364,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.939.609,64 1.137.817,63
davon für Altersversorgung EUR 1.437.985,02 (Vorjahr: EUR 889.386,88)
10.902.640,87 8.121.182,14
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 312.308,30 174.102,36
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.361.415,57 6.894.435,63
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 749.392,35 31.271,04
davon an verbundene Unternehmen EUR 736.086,95 (Vorjahr: EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.103.969,73 106.937,59
davon an verbundene Unternehmen EUR 1.072.810,13 (Vorjahr: EUR 106.937,59)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.135,58 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 2.286.284,87 7.297.140,07
12. Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 2.286.284,87 7.297.140,07
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Element Logic Germany GmbH mit Sitz in Bad Friedrichshall ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 765424 beim Amtsgericht Stuttgart registriert.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2023 eine große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgeteilt. Gemäß § 267 Abs. 4 treten die Rechtsfolgen der Größenmerkmale ein, weil mindestens zwei der Größenmerkmale an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen überschritten sind.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB).

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben.

Die Zugänge von beweglichen Wirtschaftsgütern werden linear wie folgt abgeschrieben:

Die Nutzungsdauer der entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens liegt zwischen drei und zehn Jahren.

Die Nutzungsdauer bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen vier und 28 Jahren.

Die Nutzungsdauer für die Einbauten in die Geschäftsräume liegt bei 33 Jahren.

Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten im Zeitpunkt des Zugangs oder niedrigem beizulegendem Wert angesetzt.

2. Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

a) Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet (§ 253 Abs. 4 HGB).

Die unfertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen werden zu Ist-Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 S. 2 HGB) unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung ausgewiesen. Weitere Kosten, für welche gem. § 255 HGB ein Wahlrecht besteht, auch Zinsen für Fremdkapital (§ 255 Abs. 3 S. 2 HGB), werden nicht einbezogen.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die die unfertigen Leistungen betreffen, werden auf der Passivseite offen ausgewiesen.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt.

Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr 2023 Einzelwertberichtigungen zur Berücksichtigung eines drohenden Ausfallrisikos in Höhe von EUR 5.511,78 (Vorjahr EUR 73.895,00) gebildet.

c) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

d) Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert ausgewiesen.

4. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen weisen die Steuern aus vororganschaftlicher Zeit sowie die Steuern für die österreichische Niederlassung aus.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie voraussichtlichen Preissteigerungen angemessen Rechnung tragen.

Die Garantierückstellung wurde als Pauschalrückstellung gebildet, wobei als wesentlicher Parameter die Auftragssumme der EDV gesteuerten Autostorekomponenten zur Berechnung herangezogen wurde. Für Projekte wurde 1,25 % pro Garantiejahr auf die EDV gesteuerten Komponenten als Garantierückstellung gebildet. Die Garantielaufzeit beträgt wie in den Vorjahren zwei Jahre.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

6. Fremdwährung

Die Sachverhalte mit Fremdwährungen wurden in Euro umgerechnet. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Bankguthaben in fremder Währung sind mit dem Kurswert (Devisenkassamittelkurs) zum Bilanzstichtag bewertet.

7. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
L Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.145,10 55.762,50 0,00 0,00 91.907,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 65.621,50 0,00 0,00 0,00 65.621,50
101.766,60 55.762,50 0,00 0,00 157.529,10
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.198.455,73 547.445,16 119.306,90 617.578,10 2.244.172,09
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 617.578,10 0,00 0,00 -617.578,10 0,00
1.816.033,83 547.445,16 119.306,90 0,00 2.244.172,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.482.625,56 14.036,34 0,00 0,00 21.496.661,90
21.482.625,56 14.036,34 0,00 0,00 21.496.661,90
23.400.425,99 617.244,00 119.306,90 0,00 23.898.363,09
Abschreibung
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Stand am 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
L Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.847,99 15.919,07 0,00 43.767,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.942,00 4.374,35 0,00 15.316,35
38.789,99 20.293,42 0,00 59.083,41
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 557.431,95 292.014,88 64.413,35 785.033,48
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
557.431,95 292.014,88 64.413,35 785.033,48
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
596.221,94 312.308,30 64.413,35 B44.116,89
Restbuchwert
Stand am 31. Dez. 2023 Stand am 31. Dez. 2022
EUR EUR
L Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.140,54 8.297,11
2. Geschäfts- oder Firmenwert 50.305,15 54.679,50
98.445,69 62.976.61
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.459.138,61 641.023,78
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 617.578,10
1.459.138,61 1.258.601,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.496.661,90 21.482.625,56
21.496.661,90 21.482.625,56
23.054.246,20 22.804.204,05

Der Firma S & P Computersysteme GmbH mit dem Sitz in Leinfelden-Echterdingen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 11921, ist seit 22. Dezember 2022 durch die Akquisition 100%tige Tochtergesellschaft von Element Logic Germany GmbH. Das Eigenkapital per 31. Dezember 2023 beträgt EUR 306.775,13, der Jahresüberschuss des Jahres 2023 nach Ergebnisabführung EUR 0,00.

2. Vorräte

Aufgrund mangelnder Gängigkeit wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um EUR 81.690,25 abgewertet (Vorjahr EUR 81.690,25). Es ergaben sich keine Abwertungen auf unfertige Erzeugnisse, im Vorjahr wurden diese in Höhe von EUR 457.478,00 abgewertet. Es wurde keine weitere Abwertung für das Jahr 2023 vorgenommen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 192.105,37 (Vorjahr EUR 58.379,56). Es handelt sich dabei um Kautionen für die Mietgebäude, Mietwagen sowie eine Sicherheitsleistung durch Hinterlegung eines Kautionsbetrags für das Shell-Tankkartensystem.

Die übrigen Forderungen haben - wie auch im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen EUR 14.959.296,00 (Vorjahr EUR 19.351.964,10). Es handelt sich dabei in Höhe von EUR 431.131,62 (Vorjahr EUR 360.641,62) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 14.528.164,38 (Vorjahr EUR 0,00) um ein Darlehen an verbundene Unternehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 485.967,85). Des Weiteren beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen einen Cashpool-Bestand in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 18.505.354,63).

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.281,00 (Vorjahr EUR 25.281,00).

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personal in Höhe von EUR 941.555,75 (Urlaubsansprüche, Zeitguthaben sowie Bonus von Mitarbeitern), Rückstellungen für Gewährleistung EUR 502.318,45 sowie aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 1.316.948,29 zusammen.

6. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie auch im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es sind keine durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besicherten Verbindlichkeiten vorhanden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von EUR 2.286.284,87 (Vorjahr EUR 7.297.140,07). Dies resultiert aus der Gewinnabführung an die Gesellschafterin gemäß des Gewinnabführungsvertrags.

Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 20.587.567,90 (Vorjahr EUR 9.924.231,03). Es handelt sich dabei in Höhe von EUR 10.769.720,20 (Vorjahr EUR 9.880.477,23) um ein Darlehen von Element Logic AS, in Höhe von EUR 9.136.681,90 (Vorjahr EUR 0,00) um den negativen Cashpooling-Bestand und in Höhe von EUR 681.165,80 (Vorjahr EUR 43.753,80) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 4.330.035,03 (Vorjahr EUR 4.894.415,75). Diese enthalten Verpflichtungen aus Mietverträgen, Leasingverträgen für die Fahrzeuge sowie Nebenkosten und Gebäudedienstleistungen.

Weitere im Anhang oder unter der Bilanz zu vermerkende sonstigen finanzielle Verpflichtungen lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt:

2023 2022
EUR EUR
Inland 71.541.111,78 56.338.643,67
EG-Länder 14.781.131,69 27.061.752,65
Drittländer 8.239.222,05 5.685.460,48
Gesamt 94.561.465,52 89.085.856,80

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeit wie folgt:

2023 2022
EUR EUR
Projektumsatz (Lieferung Autostore System) 85.846.170,57 80.890.646,24
Aftermarkt Umsatz (Ersatzteile, Licence, Service und Wartung) 8.715.294,95 8.195.210,56
Gesamt 94.561.465,52 89.085.856,80

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Erstattung der Umweltprämie in Höhe von EUR 59.000,00 (Vorjahr EUR 2.550,00) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 25.005,61 (Vorjahr EUR 0,00).

Erträge aus der Währungsumrechnung betragen EUR 414,18 (Vorjahr: EUR 11.163,52).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 11.361.415,57 (Vorjahr EUR 6.894.435,63) setzen sich aus Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten zusammen. Daneben sind Zuführungen zu Rückstellungen enthalten. Die Betriebskosten beinhalten im Wesentlichen Mieten und Leasinggebühren für Firmenwägen. In den Verwaltungskosten sind hauptsächlich EDV -, Rechts- und Beratungskosten sowie Leistungen von verbundenen Unternehmen enthalten. Die Vertriebskosten umfassen im Wesentlichen die Aufwendungen für Ausgangsfrachten, Reisekosten sowie Versandspesen. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 4.466.979,94 ist im Wesentlichen auf höhere Verwaltungskosten gegenüber verbundenen Unternehmen (Distribution fee) in Höhe von EUR 6.832.359,00, für höhere Mieten, Pachten und Leasing in Höhe von EUR 441.230,70, für höhere laufenden Kfz-Kosten in Höhe von EUR 183.300,51 und höhere Reisekosten sowie Marketingkosten in Höhe von EUR 130.771,33 zurückzuführen. Gegenläufig ist die Management Fee (Vorjahr EUR 3.365.102,36) gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der Umstellung der Transferpricing Policy weggefallen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 96.232,80 (Vorjahr EUR 100.860,22) enthalten. Davon beträgt der nicht realisierte Währungsverlust EUR 55,08 und der realisierte Währungsverlust EUR 96.177,72.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten den laufenden Körperschaftsteueraufwand für die Niederlassung in Österreich.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Herr Manfred Walter Schleicher, Maschinenbautechniker (FS), Leinach/Deutschland.

Auf die Angebe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl gemäß § 285 Nr. 7 HGB

2023
Sales 17
Administration 9
Project manager (inkl. Customer access) 55
Integrated Systems 18
Support 2
Research and Development 4

3. Angaben zum Mutterunternehmen

Element Logic AS Holding, Køfta (Norwegen), ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt. In den Konzernabschluss von der Element Logic AS Holding wird die Element Logic Germany GmbH mit Sitz in Bad Friedrichshall einbezogen. Der Konzernabschluss wird durch Einreichung beim Betreiber des norwegischen Firmenregisters offengelegt.

Element Logic Germany GmbH, Bad Friedrichshall (Deutschland), ist das Mutterunternehmen, das grundsätzlich den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen zu erstellen hat.

4. Ergebnisabführung

Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin. Nach der Gewinnabführung in Höhe von EUR 2.286.284,87 (Vorjahr EUR 7.297.140,07) zugunsten der Gesellschafterin beträgt der Jahresüberschuss 2023 EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00).

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

6. Angabe Abschlussprüferhonorar

Für die Tätigkeiten des Abschlussprüfers wurden im Geschäftsjahr Honorare für die Prüfung des Jahresabschlusses der Element Logic Germany GmbH in Höhe von EUR 45.000,00 aufwandswirksam verbucht.

7. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Bad Friedrichshall, den 10.05.2024

Manfred W. Schleicher, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Element Logic Germany GmbH ist ein mittelbar hundertprozentiges Tochterunternehmen der Element Logic AS, Køfta/Norwegen. Die Element Logic Germany hat ihren Betrieb 2017 in Bad Friedrichshall aufgenommen. Als solche ist sie in die Abläufe und strategischen Überlegungen der Element Logic Gruppe integriert und arbeitet mit den ihr verbundenen Unternehmen vertrieblich und teilweise auch operativ eng zusammen. Die Element Logic Gruppe ist Systemintegrator für die Intralogistik und plant für potenzielle Kunden, automatisierte Lager- und Kommissioniersysteme die im Auftragsfall projektiert, installiert und in Betrieb genommen werden. Folglich plant und realisiert die Element Logic Germany automatische Lagerlösungen für Kleinteile mit AutoStoreTM als Kernprodukt, Erweiterungen hierzu sowie zugehörige Wartungs- und Servicedienstleistungen. Der vertriebliche Fokus liegt hierbei nach wie vor auf den deutschsprachigen europäischen Ländern (D/A/CH Region) mit einem Umsatzanteil von mehr als 70% gegenüber den Umsätzen, die wir in den Ländern Ungarn, Rumänien, Griechenland und Bulgarien erwirtschaften.

Im Juli 2021 hat das Unternehmen Castik Capital S.à.r.l. 1, Route d'Esch; 1470 Luxemburg die Mehrheitsanteile der Element Logic AS, Køfta/Norwegen übernommen. Dieses Investment ist für die Castik Capital der Einstieg in die wachstumsstarke Branche der Industrie-Automatisierung, in der Intralogistik im Generellen und im Speziellen der Planung und Realisierung von Systemen zur Lagerung und Kommissionierung von Kleinteilen auf Basis von AutoStoreTM. Castik Capital soll der Element Logic Gruppe durch den Zufluss von Kapital ausreichenden Spielraum sichern, um das weitere hohe Wachstum der Element Logic Gruppe mit einem "going-global" Ansatz finanzieren zu können.

Das Unternehmen Element Logic Germany GmbH verfügt über ein gezeichnetes Kapital in Höhe von 25.281 Euro. Derzeit gibt es neben dem Firmensitz in Bad Friedrichshall ein Büro in Rosenheim, in dem überwiegend Software-Beratung und -Entwicklung stattfindet. Im Jahr 2023 wurde darüber hinaus ein Vertriebs- und Servicebüro in Graz (AT) eröffnet. Dieses Büro ermöglicht eine verbesserte Kundennähe zu den Bestandskunden in den Ländern Österreich, Ungarn und Serbien und erhöht die Kundennähe zu potenziellen Neukunden (zusätzlich in den Ländern Slowenien und Kroatien).

Seit Dezember 2022 ist die S&P Computersysteme GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Tochterunternehmen der Element Logic Germany GmbH. Durch die Akquisition der S&P Computersysteme GmbH erweitert Element Logic das Liefer- und Leistungsspektrum um das Produkt "Warehouse Management Software" (WMS). Durch die Entwicklung der letzten Jahre hin zum Gesamtlösungsanbieter für Intralogistik war diese Akquisition ein logischer Schritt zur Abrundung des IT-Portfolios. Die S&P Computersysteme GmbH wird bis auf weiteres als eigenständiges Unternehmen weitergeführt.

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen Element Logic Germany GmbH betreibt keine eigenständige Forschung und Entwicklung. Forschungs- und Entwicklungsthemen werden für die Gruppe durch die Muttergesellschaft wahrgenommen. Wie die anderen Tochtergesellschaften bringt die Element Logic Germany spezifische Marktanforderungen und -kenntnisse in die Entwicklungstätigkeit der Muttergesellschaft ein.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung finden folgende KPIs Anwendung, die monatlich analysiert werden:

Entwicklung der Angebots-Pipeline (offene Angebote und deren Status)

Der erzielte Umsatz je Monat auf Basis Auftragsfertigstellungsgrad

Direkte Kosten (Materialkosten und Zukäufe, COGS)

OPEX (Indirekte Kosten)

Das monatliche Ergebnis (EBITDA)

Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind dabei die Umsatzerlöse, das EBITDA und die Angebots-Pipeline.

Zur Steuerung und Überwachung der Projektrealisierung werden die Projektmanagement- Instrumente der Gruppe genutzt. Dies betrifft die mitlaufende Projektkalkulation (ERP- Informationen), die monatliche Projektverfolgung nach Projektfortschritt (POC-Methode) sowie die Margenentwicklung unter Berücksichtigung eventueller Change-Orders (Nachträge).

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren betreffen Steuerungsgrößen insbesondere wie Mitarbeiterentwicklung und -auslastung. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird jährlich durch das Programm "Great Place to Work ® " überprüft.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Wirtschaftsjahr 2023 war geprägt durch die Themen Energiekosten, Inflation und ein hohes Zinsniveau. Die daraus resultierende Konsumflaute führte auch in der Intralogistikbranche zu einer rückläufigen Nachfrage nach Lager- und Kommissioniersystemen, speziell im Handel. Investitionsentscheidungen wurden entweder verschoben oder komplett vertagt (siehe u.a. Grafik vom BVL "Teilindikator Industrie und Handel").

Nachdem die Inflationsrate gemessen am deutschen Verbraucherpreisindex (VPI) im Dezember 2022 von 8,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat auf 8,1 % gesunken war, lag sie im Januar und Februar 2023 wieder bei jeweils 8,7 %. Die Kernrate des VPI war im Januar und Februar 2023 mit 5,6 % und 5,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat weiter angestiegen. Der damit einhergehende Kaufkraftverlust belastete die privaten Konsumausgaben. Die fortgesetzte geldpolitische Straffung mit steigenden Zinsen verschärft diese Entwicklung und dämpfte zusammen mit den weiterhin hohen wirtschaftlichen Unsicherheiten die Investitionsfreudigkeit der Unternehmen.

Quelle: Bericht Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 22. März 2023

Diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten in 2023 zu einem Stau an Projekten, die sich bei der Gesellschaft auf ein Allzeit-Hoch in Höhe von ca. 370 MEUR aufsummierten. Im November und Dezember wurden wieder nennenswerte Aufträge platziert und geben Hoffnung für eine Verbesserung der Investitionsfreudigkeit für AutoStoreTM-Lösungen gegenüber 2023.

Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) führt und pflegt einen Logistik-Indikator, welche die Erwartungen der gesamten Intralogistik Branche (Industrie und Handel) quartalsweise analysiert und auswertet und kommt zu dem Ergebnis, dass die Prognose für 2024 ein negatives Wachstum von ca. -2,0% aufzeigt.

Kommentar zum Logistik-Indikator für das 4. Quartal 2023 von Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender des Vorstands der BVL

"Auf den ersten Blick gibt es am Logistik-Indikator nichts zu beschönigen. Nach dem Schock des Ukraine-Krieges gab es nur einen kurzen Aufwärtstrend Ende des vergangenen Jahres, seitdem deuteten alle Indikatoren wieder nach unten - deutlich unter der Normallinie. Auch im vierten Quartal 2023 sackt die Geschäftslage noch weiter ab, beinahe auf das das Niveau des ersten Halbjahrs 2020. Allerdings deutet sich bei den Geschäftserwartungen eine leichte Trendwende an, während das Geschäftsklima nahezu konstant bleibt.

Interessant ist der Blick auf die Monatswerte vom November. Hier deuten erstmals wieder alle drei Indikatoren nach oben, auch die aktuelle Geschäftslage wird - auf niedrigem Niveau - wieder besser eingeschätzt. Insbesondere bei Industrie und Handel verbessern sich die Geschäftserwartungen seit Juli kontinuierlich. Beachtlich ist, dass sich bei den Verladern die Geschäftslage und der Erwartungswert für die nächsten sechs Monate treffen - und zwar beide aufwärtsgerichtet. Das war in der Vergangenheit immer ein Zeichen für einen Richtungswechsel - in diesem Fall für einen hoffnungsfrohen. Das niedrige Niveau der Begegnung korrespondiert mit den Aussagen von VDMA-Präsident Karl Haeusgen beim 40. Deutschen Logistik-Kongress im Oktober: Zu erwartende minus 2% für 2024 würden nicht wirklich Freude machen, aber im Vergleich zu früheren Krisen (Corona-Pandemie minus 5%, Lehman-Pleite minus 20%) sei das eine gute Basis für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Diese Einschätzung deckt sich nach meinen Wahrnehmungen mit den vereinzelten, verhalten positiven Wirtschaftsnachrichten der vergangenen Tage: Abarbeitung von Rückstand, gute Geschäfte, Rückgang der Inflation, Jahresendrallye der Börsen, und vieles mehr. Gute Signale sollen auch wahrgenommen werden. Sie dürfen nicht im Sog der Warn- und Pessimismus-Wellen untergehen."

Ein zusätzliches Hemmnis ist der Fachkräftemangel, der auch die Intralogistik vor Herausforderungen stellt. Eine Umfrage des BVL im Jahr 2023 zu den Ursachen dieses Fachkräftemangels kam zu folgendem Ergebnis:

Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer ist der Ansicht, dass vor allem die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung für den Fachkräftemangel in der Logistik verantwortlich sind. 15 Prozent geben an, dass die Berufsmöglichkeiten in der Logistik nicht ausreichend bekannt seien. Weitere 15 Prozent sind der Meinung, dass der Fachkräftemangel auf das schlechte Image der Logistik zurückzuführen ist. Dass die Bekanntheit ihres Unternehmens nicht ausreichend sei, sieht sechs Prozent der Teilnehmer als Grund für den Fachkräftemangel in ihren Betrieben.

Über zwei Drittel der Befragten sehen die vorherrschenden Arbeitsbedingungen und die Bezahlung als Hauptgründe für den Fachkräftemangel in der Logistik. Im Vergleich zur BVL- Umfrage aus dem vergangenen Jahr (2022), ist hier ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen.

Quelle: Bundesvereinigung Logistik, Berlin (Bericht im Dezember 2023)

Branchenentwicklung Intralogistik

Die Intralogistik-Branche hat seit der Wirtschaftskrise 2009/2010 von Jahr zu Jahr eine sehr positive Entwicklung genommen und wuchs vor der Corona-Krise zuletzt auf hohem Niveau.

Neue Marktsegmente wie e-Grocery (Nahrungsmittel aus dem Trockensortiment, Chilled und Frozen) mit Micro-Fullfilment Systemen (Micro-Fulfillment-Center sind kleine, innerstädtisches Logistikzentrum die als Verteilerstützpunkt für die schnelle Auslieferlogistik fungieren) sind einer der Hoffnungsträger der Branche. Eine "Rund um die Uhr" Belieferung von Konsumenten mit Servicezeiten (Bestellung bis zur Auslieferung an den Endkunden) von zwei bis drei Stunden, erfahren eine höhere Nachfrage. Element Logic hat sich hier weiter etabliert und konnte mit Bringmeister, Berlin (nun Teil der Rohlik-Gruppe) einen weiteren Kunden, einen Marktführer für diese Dienstleistung, akquirieren.

Wir erleben weiterhin aber auch einen Trend zur weiteren Automatisierung von Produktionsprozessen in der Industrie. Lösungen, welche getrieben sind durch den internationalen Wettbewerb, instabile Beschaffungsketten und den Fachkräftemangel, machen diese Entwicklung erforderlich.

Geschäftsverlauf

Der Umsatz lag leicht über dem Niveau vom Vorjahr. Die Weiterentwicklung zum Lösungsanbieter für Lager- und Kommissioniersysteme, basierend auf bewährten Standardmodulen und Applikationen für Hardware und Software, bildete die Basis für die Gewinnung von qualitativ guten Aufträgen in Industrie und Handel (inklusive Unterstützung für die verbundenen Unternehmen) mit einem Gesamtvolumen von ca. 102 MEUR. Die Mitarbeiterzahl entwickelte sich zum Jahresende 2023 auf 112 Mitarbeiter. Für das Geschäftsjahr 2024 sind weitere 40 Mitarbeiter eingeplant, die einerseits in der Projektabwicklung benötigt werden, um den Auftragsbestand in Höhe von ca. 90 MEUR abzuarbeiten und andererseits im Vertrieb/Projektierung, um das geplante zweistellige Wachstum generieren zu können.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Der Gesamtumsatz im Jahr 2023 beträgt 94,6 MEUR und ist im Vergleich zu dem Vorjahreszeitraum (89,1 MEUR) leicht angestiegen, wobei die Umsatzrealisierung stark von dem Zeitpunkt der Fertigstellung einzelner Projekte abhängig sein kann. Die Prognose aus 2022 ist damit nicht getroffen.

Die Umsatzverteilung nach Bereichen ist aus der nachfolgenden Tabelle zu erkennen:

2023 2022
EUR EUR
Projektumsatz (Lieferung Autostore System) 85.846.170,57 80.890.646,24
Aftermarkt Umsatz (Ersatzteile, Licence, Service und Wartung) 8.715.294,95 8.195.210,56
Gesamt 94.561.465,52 89.085.856,80

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Projektumsatz um 6,1% und der Aftermarktumsatz um 6,3% gestiegen.

Zum Stichtag bestehen 42 nicht abgeschlossene Projekte mit einem Auftragsvolumen in Höhe von 137,2 MEUR (Vorjahr 130,2 MEUR für 41 offene Projekte). Die Prognose aus 2022 wurde damit getroffen.

Der Materialaufwand beträgt 70,5 MEUR (Vorjahr 99,2 MEUR). Es ist hierbei darauf hinzuweisen, dass zum Stichtag 42 Projekte noch nicht abgeschlossen waren. Davon wurde für 24 Projekte noch kein Material geliefert bzw. berechnet.

Gegenüber dem Vorjahr stieg der Personalaufwand um mehr als 34,2%, was mit dem Ausbau von Personalkapazitäten durch das Wachstum und die Erweiterung der Projektkomplexität (GU-Integrations-Projekte) im Zusammenhang stand.

Das EBITDA beträgt im Berichtsjahr 3 MEUR (Vorjahr 7,5 MEUR). Die Prognose aus 2022 ist damit nicht getroffen.

Die Abschreibungen beziffern sich auf 0,3 MEUR und liegen damit leicht über dem Vorjahrsniveau (Vorjahr 0,2 MEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 11,4 MEUR (Vorjahr 6,9 MEUR) setzen sich aus Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten zusammen. Daneben sind Zuführungen zu Rückstellungen enthalten. Die Betriebskosten beinhalten im Wesentlichen Mieten und Leasinggebühren für Büro und Firmenwagen sowie Aufwendungen für Lizenzgebühren, Distribution Fee (Vertriebs- und Verwaltungskosten) und Gewährleistungen. In den Verwaltungskosten sind hauptsächlich EDV-, Rechts- und Beratungskosten sowie Leistungen von verbundenen Unternehmen (Distribution Fee) enthalten. Folgende Kosten sind besonders stark gestiegen:

Distribution Fee in Höhe von 6,8 MEUR (Vorjahr 3,4 MEUR Management Fee) aufgrund erhöhtem Verwaltungsaufwand durch Aufbau aller Bereiche sowie Gebühren für Mitnutzung der Software und Royalty.

Mietaufwand beträgt 0,4 MEUR (Vorjahr 0,1 MEUR) aufgrund des zweiten Büromietobjektes in Bad Friedrichshall und des neuen Büros unserer Niederlassung in Graz, Österreich.

Die im Finanzergebnis enthaltenen Zinserträge in Höhe von 0,7 MEUR (Vorjahr 0,0 MEUR) resultieren aus Darlehen, die im Jahr 2023 verbundenen Unternehmen gewährt wurden. Die enthaltenen Zinsaufwendungen in Höhe von 1,1 MEUR (Vorjahr 0,1 MEUR) resultieren aus einem langfristigen Darlehen von verbundenen Unternehmen.

Das Ergebnis nach Steuern vor der Gewinnabführung beträgt im Berichtsjahr 2,3 MEUR (Vorjahr 7,3 MEUR).

Vermögens- und Finanzlage

Nachfolgende Übersicht ergibt sich nach Zusammenfassungen und Saldierungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, aus den Bilanzen der letzten beiden Geschäftsjahre.

31.12.2023 31.12.2022
MEUR % MEUR %
Vermögen
Anlagevermögen 23,1 24,2% 22,8 22,8%
Vorräte 50,3 52,6% 46,9 46,9%
Forderungen 21,8 22,8% 30,3 30,3%
Flüssige Mittel 0,0 0,0% 0,0 0,0%
Übrige Aktiva 0,4 0,4% 0,0 0,0%
95,6 100,0% 100,0 100,0%
Kapital
Eigenkapital 16,9 17,7% 16,9 16,9%
Rückstellungen 2,8 2,9% 7,3 7,3%
Verbindlichkeiten 75,9 79,4% 75,7 75,7%
Übrige Passiva 0,0 0,0% 0,1 0,1%
95,6 100,0% 100,0 100,0%
Veränderung
MEUR %
Vermögen
Anlagevermögen 0,3 1,3%
Vorräte 3,4 7,2%
Forderungen -8,5 -28,1%
Flüssige Mittel 0,0 0,0%
Übrige Aktiva 0,4 0,0%
-4,4 -4,4%
Kapital
Eigenkapital 0,0 0,0%
Rückstellungen -4,5 -61,6%
Verbindlichkeiten 0,2 0,3%
Übrige Passiva -0,1 -100,0%
-4,4 -4,4%

Das Sachanlagevermögen hat sich um 0,2 MEUR erhöht. Der Anstieg der Investitionen ist im Wesentlichen auf die Betriebsausstattungen durch das Wachstum des Unternehmens zurückzuführen. Diese werden bei der Firma durch operatives Business eigenfinanziert.

Unter den unfertigen Leistungen werden Leistungen aus stichtagsübergreifenden Festpreisprojekten abgegrenzt, für die eine Teilgewinnrealisierung aufgrund des Realisationsprinzips nicht erfolgen konnte.

Die Forderungen setzen sich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6,4 MEUR (Vorjahr 10,5 MEUR), den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 15,0 MEUR (Vorjahr 19,4 MEUR) und den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,4 MEUR (Vorjahr 0,4 MEUR) zusammen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 4,1 MEUR gesunken, weil das Finanzmanagement die Vereinnahmung der Forderungen innerhalb der Zahlungsziele und somit eine langfristige Sicherstellung der Liquidität verstärkt angestrebt hat. Die Reduzierung der Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen um 4,4 MEUR ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass ein Darlehen in Höhe von 14,5 MEUR an verbundene Unternehmen gewährt wurde und das negative Cash Pooling in Höhe von 9,1 MEUR (Vorjahr Guthaben in Höhe von 18,5 MEUR) durch eine Umgliederung als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 0 EUR gesetzt wurde. Der Jahreszinssatz für die gewährten Darlehen beträgt 9%, der für das negative Cash Pooling 7,6%.

Das Eigenkapital hat sich nicht verändert. Es gab keine Eigenkapitalmaßnahmen.

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Personal (im Wesentlichen für Prämien, Tantiemen, Urlaubstage sowie Überstunden) in Höhe von 0,9 MEUR (Vorjahr 1,5 MEUR) enthalten. Die Rückstellung für offene Rechnungen beträgt 0,5 MEUR (Vorjahr 5,1 MEUR). Diese Reduktion resultiert daraus, dass die Rückstellungen für offene Rechnungen bezogen auf die Royalty-fee von verbundenen Unternehmen durch die Umstellung der Transfer-Price-Policy des Konzerns weggefallen ist.

Die Gesellschaft nimmt am Cashpooling-Verfahren mit der Konzernmuttergesellschaft Element Logic AS teil. Die Liquidität soll dadurch gesichert sein. Das Finanzmanagement legt auch Wert darauf, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Die gesamten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten reduzierten sich um 2,9 MEUR auf 2,7 MEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 5,7 MEUR auf 22,9 MEUR. Sie bestehen überwiegend aus dem negativen Cashpooling in Höhe von 9,1 MEUR (Vorjahr 0,0 MEUR), langfristigen Darlehen in Höhe von 10,8 MEUR (Vorjahr 9,9 MEUR) und Gewinnabführung an die Muttergesellschaft in Höhe von 2,9 MEUR (Vorjahr 7,3 MEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 3,3 MEUR (Vorjahr 7,0 MEUR), die überwiegend auf Steuerverbindlichkeiten zurückzuführen sind.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist um 16,8 MEUR auf -14,6 MEUR gesunken. Zum Stichtag betragen die zu erwartenden Zahlungseingänge der Anzahlungsrechnungen an Kunden 15,6 MEUR, die erst im Jahr 2024 fällig werden.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Element Logic Germany GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt.

Chancen und Risiken

Die Gesellschaft ist in einem sehr dynamischen Umfeld des Projektgeschäfts tätig und entwickelt sich weiterhin überdurchschnittlich gut. Neue Industriesegmente wie e-Grocery, ein Trend zur weiteren Automatisierung von Logistikprozessen sowie die Verknappung von Logistikflächen sichern weiterhin ein positives Gesamtmarktumfeld.

Die weiterhin bestehende Nachfrage nach Logistikflächen kann durch den Immobilienmarkt (Neubauten) nicht mehr komplett abgedeckt werden. Dadurch wird die Thematik der Lagerverdichtung (mehr Ware auf geringerer Lagerfläche) noch relevanter und der Einsatz von AutoStoreTM in sogenannten "Brownfield" - Projekten noch attraktiver für den Markt.

Für die Errichtung von vollautomatischen Logistiksystemen für die Lagerung und Kommissionierung von Handelsprodukten, wie z.B. im Bereich Sportbekleidung, Fashion, Pharma und Kosmetik, Elektronik-Produkte, Outdoor-Equipment und Lebensmitteln, gibt es weiterhin eine große Nachfrage. Die Element Logic Germany GmbH sieht sich aufgrund ihrer hohen Expertise, den zahlreichen Referenzanlagen und dem weiterhin hohen Marktinteresse am Kernsystem AutoStoreTM sehr gut positioniert. Dies ist vor allem auch aufgrund der in 2022 realisierten weiteren Erweiterung des Angebotsportfolios durch die Kooperation mit dem Unternehmen Addverb ® mit AMR's (Automated Mobile Robots) sowie die Akquisition des WMS-Spezialisten S&P Computersysteme GmbH zurückzuführen. Diese Erweiterung des Portfolios führt auch zu einer Ausweitung des Serviceumsatzes durch zusätzliche Serviceprodukte (Recurring-Revenue). Grundsätzlich sind weitere Akquisitionen, die das Portfolio der Gesellschaft erweitern, Teil des strategischen Plans der Unternehmensgruppe.

In Graz (Österreich) wurde im GJ 2023 eine Niederlassung eröffnet, um in den Märkten Österreich/Ungarn/Slowenien/Kroatien/Serbien/Rumänien/Bulgarien zukünftig näher am Kunden zu sein und durch den Standortvorteil kürzere Wege für den Aftermarket (Customer Success) sicher zu stellen. Das Team besteht aktuell aus 5 Mitarbeitern und wird im Jahr 2024 weiter ausgebaut.

Das Hauptrisiko im Jahr 2024 besteht darin, dass sich die Abarbeitung von Aufträgen, bedingt durch kundenseitige Verzögerungen aufgrund baulicher Themen (Fachkräftemangel und Materialengpässe) verschieben. Dadurch könnten sich geplante Umsätze in das Jahr 2025 verschieben, was Einfluss auf das Unternehmensergebnis 2024 hätte. Dieser Punkt ist vordringlich relevant für die großvolumigen Aufträge, da diese einen wesentlichen Einfluss auf den Unternehmensumsatz und damit das Ergebnis haben. Das Risiko der Verschiebung des Umsatzes in 2025 für die großvolumigen Aufträge, die sich aktuell in der Abwicklung befinden, beträgt ca. 2,4 MEUR bzw. für die geplanten Aufträge im ersten HJ 2024 ca. 10 MEUR.

Im Geschäftsjahr 2022 bestand noch ein Risiko für die Materialbeschaffung sowie damit einhergehend eine markante Verlängerung der Lieferzeiten für elektronische Produkte, welche durch die Lieferketten-Problematik in der Corona-Krise verursacht wurde. Die Lieferketten haben sich im Jahr 2023 wieder erholt und somit kann dieses Risiko als geringes Risiko wie vor der Corona-Zeit eingestuft werden.

Element Logic bietet dem Markt standardisierte Gesamtlösungen an, die einerseits die Wirtschaftlichkeit für den Kunden sicherstellen und andererseits das Risiko der Gesellschaft im Systemgeschäft deutlich reduzieren. Diese Strategie wurde konsequent ausgerollt, auch für die komplexeren Systemlösungen, die wir seit ca. drei Jahren anbieten und installieren.

Um das Ausfallrisiko bzw. Fehlbeträge bei der Projektrealisierung zu vermeiden, erhalten wir von allen Kunden vor Bestellung der projektbezogenen Materialien eine verbindliche Auftragserteilung in Form eines Werkvertrags. Um eine faire (neutrale) Finanzierung der Projektaufträge zu sichern, erhalten wir nach definierten Projektfortschritten die im Projektgeschäft üblichen Abschlagszahlungen. Dadurch ist das Cashflow Risiko als gering zu bewerten.

Durch klare Preisregelung mit dem Hauptlieferanten AutostoreTM sind die Materialkosten weitestgehend im Voraus bestimmbar. Die Geschäfte mit unseren Kunden und Lieferanten erfolgen in aller Regel auf Euro Basis. Somit fallen Kursrisiken i.d.R. nicht ins Gewicht.

Prognose 2024

Wir planen mit einem Gesamtumsatz in Höhe von ca. 164 MEUR und einer EBITDA Marge von 13,0 %. Der Auftragseingang ist geplant in Höhe von ca. 140 MEUR für das Neugeschäft (inklusive Erweiterungen) und ca. 10 MEUR für den Aftermarket (Wartung, Service, Lizenzgebühren). Diese Auftragseingangsplanung basiert auf dem überdurchschnittlich hohen Angebotsvolumen in Höhe von über 300 MEUR und 3 erwarteten Großprojekten, die jeweils ein Volumen von mehr als 30 MEUR aufweisen.

Die Gesellschaft erwartet, die Chancen zu nutzen und den Umsatzwachstumsprozess in den kommenden Jahren, bei einem leicht gesteigerten Ergebnis, fortzusetzen. Während die Abrechnung der nahezu abgeschlossenen Projekte zu Jahresbeginn erst einmal zu einer Konsolidierung der Aktiva und Passiva führen wird, ist mit der Aufnahme neuer Projekte zu erwarten, dass die Bilanzsumme in Form eines höheren Bestands an unfertigen Erzeugnissen und erhaltenen Anzahlungen wieder ansteigen wird. Lediglich ein unerwarteter massiver gesamtwirtschaftlicher Einbruch mit drastischerer Investitionsreduktion könnte dem entgegenstehen.

Somit werden wir die Chancen in Industrie und Handel nutzen, die sich aus dem Trend der verstärkten Automatisation der Logistikprozesse ergeben. Der überdurchschnittliche Ausbau von Personal in unsere Organisation, insbesondere im Vertrieb, Projektmanagement und der Softwareentwicklung, sowie die folgerichtige Akquisition der S&P Computersysteme GmbH im Jahr 2022 sichern die Realisierung dieser Unternehmensziele.

 

Bad Friedrichshall, den 10.05.2024

Manfred W. Schleicher, Geschäftsführer

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