Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 24827
Vorher
TOTO Geräte GmbH
Eingetragen
6.11.1989
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Handel mit Geräten aller Art, die Erbringung von Leistungen für solche Geräte und alle Tätigkeiten und Geschäfte in diesem Zusammenhang.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Tatsuhiko Yasaka
seit 23.4.2024
Geschäftsführer
Nobuaki Ichige
seit 18.9.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TOTO LTD.JPNEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TOTO LTD.
Japan
1.600.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TOTO Europe GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die TOTO Europe GmbH gehört zur TOTO-Gruppe mit der TOTO Ltd., Kitakyushu-shi, Japan als Alleingesellschafterin. Die TOTO Europe GmbH mit Sitz in Düsseldorf unterhält Zweigniederlassungen in London/Großbritannien, Paris/Frankreich und München. TOTO gehört in Japan und vielen asiatischen Ländern zu den Marktführern im Bereich der Herstellung von sanitären Produkten (nach Marktanteil). In diesen Märkten ist TOTO besonders mit dem automatischen Dusch-WC („Washlet“) erfolgreich.

Grundlage der im Jahre 2008 begonnenen Geschäftstätigkeit der TOTO Europe GmbH ist der Vertrieb von sanitären Erzeugnissen in Europa. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorwiegend über Großhändler. Auf den Märkten Frankreich und Großbritannien erfolgt der Vertrieb aufgrund unterschiedlicher Marktstrukturen durch eigene Niederlassungen in London bzw. Paris. Im Mittelpunkt der Vertriebsstrategie steht die Marke „TOTO“.

Die Produkte werden im Wesentlichen im Verbund der TOTO-Gruppe weltweit bezogen.

Aufgrund der Konzentration der Gesellschaft auf den Vertrieb dieser Produkte erfolgt die Forschung und Entwicklung bei der Muttergesellschaft in Japan.

Neben der TOTO Ltd. hält die TOTO Europe GmbH 50% der Anteile an der TOTO Germany GmbH i.L. mit Sitz in Bottrop, welche sanitäre Produkte, vornehmlich WC-Sitze, herstellt und diese an Großhändler in Deutschland sowie den Benelux-Staaten vertreibt. Die TOTO Germany GmbH i.L. befindet sich seit dem 1. Januar 2023 in freiwilliger Liquidation. Die Produktion sowie die Geschäftstätigkeit wurden zum 30. Juni 2023 eingestellt.

II. Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2024 durch zunehmende Konkurrenz für die Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor hohes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten beeinflusst. Weiterhin wirkten sich die Material- und Lieferengpässe, steigende Preise sowie der Fachkräftemangel negativ aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist in 2024 um 0,2% gegenüber dem Vorjahr gesunken (Quelle: DeStatis, Pressemitteilung 019/25 vom 15.1.2025).

Das Baugewerbe verringerte sich im Euroraum gegenüber dem Vorjahr um 2,4 %, wobei die Märkte in Deutschland mit -2,8% deutlich schlechter abgeschnitten haben. Aufgrund der gegenwärtigen makroökonomischen Situation, sich stabilisierender oder leicht verbessernder Inflation und eines sich verbessernden Zinsniveaus wird im europäischen Baugewerbe im Jahr 2025 eine leichte Verbesserung und für das Jahr 2025 ein moderates Wachstum erwartet. (Quelle: Euroconstruct, Press Release - 98th EUROCONSTRUCT Conference).

Marktstellung

TOTO verfügt aus Sicht des Managements über vergleichsweise großes Wachstumspotential. Auf Grund der stetig steigenden Hygieneanforderungen sehen wir eine Verbesserung unserer Marktsituation in unserem gesamten Vertriebsgebiet.

Geschäftsentwicklung

Die Gesellschaft verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung von 23,3% welche im Wesentlichen den geplanten Erwartungen für das Geschäftsjahr entsprochen hat. Ebenso hat das erreichte Rohergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen den für das Geschäftsjahr geplanten Erwartungen entsprochen.

Die zunehmende Bekanntheit der Produkte führt auf allen Märkten zu einer Steigerung der Verkäufe durch organisches Wachstum. Verkaufsaktivitäten und Schulungen über die Funktionalitäten der Produkte werden vorrangig vor Ort und direkt beim Kunden durchgeführt.

Ertragslage

Bedingt durch weiterhin erhebliche Aufwendungen für die Organisation in Deutschland, in den Niederlassungen und durch den Aufbau der Marke „TOTO“ ist das Unternehmen weiterhin mit hohen Fixkosten belastet.

Insgesamt stieg das Rohergebnis der Gesellschaft vor allem bedingt durch die Umsatzsteigerung auf T€ 20.220 (Vorjahr T€ 20.068) an.

Die Personalaufwendungen liegen mit T€ 8.296 (Vorjahr: T€ 7.379) und einem Anstieg von 12,43 % über dem Vorjahresniveau. Zum Jahresende wurden 97 Mitarbeiter beschäftigt, gegenüber 86 zum Ende des Vorjahres.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 11.291 gegenüber T€ 14.695 im Vorjahr. Die Verringerung in Höhe von 23,16% gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen begründet durch Kosten, die im Vorjahr durch die Messe ISH entstanden sind.

Insgesamt verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um T€ 2.746 auf einen Gewinn von T€ 581 (Vorjahr T€ -2.166). Ein Grund für die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist, dass sich die Umsätze im Geschäftsjahr sehr positiv entwickelt haben und die Aufwendungen auf einem stabilen Niveau gehalten werden konnten.

Einschließlich sonstiger Steuern wird ein positives Jahresergebnis von T€ 562 (Vorjahr T€ -2.174) ausgewiesen.

Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin geprägt durch den Aufbau der angestrebten Marktstellung und Wachstums sowie des damit verbundenen Finanzierungsbedarfs.

Der dadurch entstehende Finanzbedarf wird ausschließlich durch eine Konzern-Innenfinanzierung gedeckt. Diese umfasst direkte Zuführungen zur Kapitalrücklage oder kurzfristige Darlehen durch die TOTO Ltd./Japan.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von T€ 1.000 zurückgezahlt. Zusammen mit den kurzfristigen Darlehen aus Vorjahren beläuft sich die Finanzierung aus dem Konzernverbund auf T€ 11.600.

Unter Berücksichtigung eines positiven Cashflows aus der operativen Tätigkeit in Höhe von T€ 410, einem negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit von T€ 90 und eines negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 1.000 verringerte sich der Bestand an liquiden Mitteln zum Geschäftsjahresende auf T€ 13.742 gegenüber T€ 14.422 im Vorjahr.

Die Gesellschaft wird auch zukünftig eine Ausweitung Ihrer Geschäftsaktivitäten ausschließlich mittels Zurverfügungstellung entsprechender Liquidität der Muttergesellschaft durchführen können. Darüber hinaus besteht eine Patronatserklärung der Konzernmutter TOTO Ltd.

Vermögenslage und Bilanzstruktur

Immaterielle Vermögenswerte verringerten sich um T€ 54 auf T€ 117 und das Sachanlagevermögen verringerte sich um T€ 25 auf T€ 297. Getätigte Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Berichtsjahr unterhalb der planmäßigen Abschreibungen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die Beteiligung an der TOTO Germany GmbH. Aufgrund der zum 1. Januar 2023 beschlossenen Liquidation der TOTO Germany GmbH erfolgte bereits in 2022 eine Abschreibung des Beteiligungsbuchwerts auf €1. Die sonstigen Ausleihungen resultieren aus Aval Kautionen für Mietverträge in Höhe von T€ 80.

Das Umlaufvermögen stieg um T€ 1.734, was im Wesentlichen auf den um T€ 1.856 gestiegenen Warenbestand und erhöhte Forderungen aus Lieferung und Leistung iHv T€ 237 zurückzuführen ist, während sich die liquiden Mittel um T€ 680 verringerten.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen um T€ 686 auf T€ 4.597 (Vorjahr T€ 3.911). Die Verbindlichkeiten erhöhen sich insgesamt um T€ 943, insbesondere durch die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 1.150. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 116 gesunken und die erhaltenen Anzahlungen haben sich um T€ 310 verringert.

Die Eigenkapitalquote ist trotz des um T€ 562 verbesserten Eigenkapitals, bei einer um T€ 2.191 gestiegenen Bilanzsumme mit 27,3% im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleichgeblieben.

Mitarbeiter

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft insgesamt 97 Mitarbeiter (Vorjahr 86).

III. Betriebliche Risiken und Chancen

1. Risikobericht

Risikomanagementsystem

Aufgrund der vollständigen Einbindung der Gesellschaft in die Unternehmensstruktur der TOTO-Gruppe unterliegt die TOTO Europe GmbH einer strengen Steuerung und Kontrolle der Muttergesellschaft. Das damit verbundene Risikomanagementsystem umfasst detaillierte Planungsrechnungen mit fortlaufender Überarbeitung. Sämtliche wesentliche Geschäftsvorgänge unterliegen der Aufsicht und Kontrolle der an der Börse notierten Muttergesellschaft. Es erfolgen regelmäßige interne prozessorientierte Audits seitens der Fachbereiche bei der Muttergesellschaft. Das lokale Management wird durchgängig mit entsandten Managern der Muttergesellschaft besetzt und unterstützt somit die Steuerung und Kontrolle durch die Muttergesellschaft. Die enge Einbindung der Gesellschaft in die TOTO Gruppe stellt für die TOTO Europe GmbH eine wesentliche Chance dar und birgt gleichzeitig Risiken durch die Abhängigkeit vom Konzern.

Darüber hinaus ist die TOTO Europe GmbH einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen können. Die nachfolgend dargestellten Risiken werden entsprechend einem absteigenden Grad (etwaiger negativer) finanzieller Auswirkungen aufgeführt.

Finanzielle Risiken

Finanzielle Risiken sind durch eine Patronatserklärung der Muttergesellschaft TOTO Ltd. abgesichert, wonach diese unserer Gesellschaft finanzielle Mittel zur Verfügung stellt, soweit zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit bzw. Abwendung einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne erforderlich. Die Patronatserklärung wurde bis zum 31. Dezember 2027 verlängert.

Absatzrisiken

Absatzrisiken resultieren vor allem aus einer steigenden Wettbewerbsintensität oder strukturellen Verschiebungen in der Kunden- und Marktstruktur. Hierzu zählen auch insbesondere spezifische Nachfragetrends von Kunden und die Akzeptanz von neu entwickelten Produkten durch die Kunden. Eine Rolle spielen des Weiteren die Entwicklungstätigkeiten und die Vertriebsaktivitäten der Wettbewerber.

Als Lieferant von technischen Produkten unterliegen wir zudem dem Risiko von Kundenreklamationen aufgrund von mangelnder Produktqualität.

Beschaffungsrisiken

Eine Einschränkung der Verfügbarkeit von einzelnen Produkten oder Produktgruppen ist im Grundsatz nicht gegeben, da das nahezu vollständige Produktprogramm aus dem TOTO-Unternehmensverbund kommt.

Vereinzelte Risiken können sich aus dem politischen Umfeld ergeben.

Allgemeine Risiken

Die eingesetzten Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der Gesellschaft. Zur Absicherung der eingesetzten IT-Systeme bestehen umfangreiche Notfallpläne.

Eine wichtige Basis für den langfristigen Erfolg sind kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aufgrund der Wachstumsstrategie der Gesellschaft unterliegt die Attraktivität eines jeden Arbeitsplatzes besonderen Herausforderungen an das verantwortliche Management.

Die Gesellschaft ist bei der Beschaffung ihrer Waren nur in geringem Umfang Wechselkursrisiken ausgesetzt. Ein erheblicher Teil der Produkte wird von Konzernunternehmen aus Asien, die in EURO fakturieren, bezogen. Das Volumen entspricht über 90 % unserer Einkäufe. Kleinere Wechselkursrisiken resultieren aus der Fakturierung der Ausgangsrechnungen an unsere Kunden in Großbritannien.

Das Unternehmen hat ein sehr detailliertes Kundenkreditmanagement entwickelt, um das Ausfallrisiko seiner Forderungen zu reduzieren.

Für die allgemeinen Haftungsrisiken besteht ausreichender Versicherungsschutz. Dieser schließt auch Risiken wie Feuer und Sturm ein.

Insgesamt sind die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken und Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liegen aus heutiger Sicht nicht vor.

Die Risiken und Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine sind weiterhin schwer absehbar. Ein Risikofaktor besteht in einer Verlangsamung der Nachfrage infolge einer generellen Eintrübung des Konsumklimas.

2. Chancenbericht

Als wesentlichen Wachstumstreiber sieht die Geschäftsführung die zunehmende Bekanntheit der den Produkten der Gesellschaft zu Grunde liegenden Technologie sowie der Marke TOTO.

Des Weiteren arbeitet TOTO konsequent an der Einführung neuer Produkte, um den ständig wachsenden Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Bei einer positiven Akzeptanz der Neuentwicklungen eröffnen sich für TOTO Chancen den Marktanteil weiter auszubauen.

IV. Prognosebericht

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2025 eine im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 weitere deutliche Steigerung der Umsatzerlöse, die sich im Wesentlichen auf die Verkäufe der Schlüsselprodukte der Gesellschaft stützt, welche sich sehr positiv entwickeln. Darüber hinaus werden höhere Umsatzerlöse durch die Akquirierung von Neukunden erwartet.

Auf der Kostenseite geht die Gesellschaft für 2025 weiterhin von Beschaffungskosten auf stabilem Niveau aus. Das Rohergebnis wird dadurch weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten.

Allgemeine unerwartete Unsicherheiten, aufgrund externer Umstände, können auch im Jahr 2025 das Geschäft der Gesellschaft beeinflussen. Aufgrund der bestehenden Kostenumlagevereinbarungen mit der Muttergesellschaft geht TOTO allerdings davon aus, dass sich diese Entwicklungen nicht negativ auf die operative Tätigkeit auswirken werden. Die Gesellschaft erwartet dadurch eine weitere Verbesserung der Geschäftslage und einen operativen Gewinn für das Jahr 2025.

 

Düsseldorf, den 7. Mai 2025

TOTO Europe GmbH

Die Geschäftsführung

Shinya Tamura

Tatsuhiko Yasaka

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024
31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 116.623,02 170.934,23
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.422,40 322.090,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Sonstige Ausleihungen 79.877,31 79.877,31
79.878,31 79.878,31
493.923,73 572.903,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 9.070.239,78 7.214.060,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.425.576,47 2.188.455,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.016.967,61 1.094.699,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.028.311,32 630.039,64
4.470.855,40 3.913.195,07
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 13.742.361,68 14.422.419,07
27.283.456,86 25.549.674,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 649.459,02 112.974,36
28.426.839,61 26.235.552,28

Passiva

31.12.2024
31.12.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600.000,00
II. Kapitalrücklage 64.507.412,02 64.507.412,02
III. Verlustvortrag -58.926.203,91 -56.752.123,84
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 561.678,39 -2.174.080,07
7.742.886,50 7.181.208,11
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 4.597.375,24 3.911.206,24
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 244.237,80 554.127,05
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 544.282,38 660.275,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.884.262,31 13.734.352,47
4. Sonstige Verbindlichkeiten 413.795,38 194.383,27
16.086.577,87 15.143.137,93
28.426.839,61 26.235.552,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024
2023
1. Rohergebnis 20.220.325,01 20.068.028,52
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.152.557,75 -6.384.574,21
b) Soziale Abgaben -1.143.621,55 -994.184,83
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -169.401,60 -160.406,39
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.291.447,53 -14.694.711,69
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 117.777,56 0,00
6. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 581.074,14 -2.165.848,60
7. Sonstige Steuern -19.395,75 -8.231,47
8. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 561.678,39 -2.174.080,07

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeines

Die TOTO Europe GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HR B Reg.Nr. 24827).

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) erstellt. Es wird von der Aufstellungserleichterung des § 276 HGB Gebrauch gemacht und die Posten Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge sowie Materialaufwand zum Posten "Rohergebnis" zusammengefasst.

Zugunsten unserer Gesellschaft besteht eine Patronatserklärung der Gesellschafterin TOTO Ltd. Kitakyushu-shi/Japan, wonach diese unserer Gesellschaft finanzielle Mittel zur Verfügung stellt, soweit zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit bzw. Abwendung einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne erforderlich. Die Patronatserklärung wurde bis zum 31. Dezember 2027 verlängert. Entsprechend wurde der Jahresabschluss auf Grundlage der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Einbeziehung der ausländischen Betriebsstätten / Währungsumrechnung

In den Jahresabschluss wurden die Niederlassungen in Düsseldorf, München, London/Großbritannien und Paris/Frankreich einbezogen. Im Rahmen der Zusammenfassung der Niederlassungen wurden alle Transaktionen zwischen den Niederlassungen eliminiert. Die Buchhaltung wird zentral in Düsseldorf geführt.

Die Bilanz der Betriebsstätte in Großbritannien wurde zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag (1€ = 0,82918 £) umgerechnet.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erträge und Aufwendungen mit dem Durchschnittskurs des Berichtsjahres (1€ = 0,84662 £) umgerechnet.

Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Jahresergebnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung zum Jahresdurchschnittskurs und dem Bilanzergebnis zum Stichtagsmittelkurs wurden erfolgswirksam erfasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Abschreibungsdauern sind wie folgt: Jahre
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 5
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von bis zu € 800,00 wurden im Zugangsjahr abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Die sonstigen Ausleihungen resultieren aus Avalkautionen für Mietverträge, die beide zu Anschaffungskosten bewertet sind. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder einem übermäßigen Lagerbestand ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Ermittlung der Wertberichtigung der Vorräte wird entsprechend den Richtlinien der TOTO Gruppe und dort definierten Abwertungskriterien durchgeführt. Hierbei werden Überbestände mit 50 % abgewertet und Bestände mit einer überdurchschnittlichen Lagerdauer zu 100 % abgeschrieben. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zu Nennwerten.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen und werden zu Nennwerten bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit ihren Nennbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip).

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip).

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Für den bestehenden Aktivüberhang der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagengitter dargestellt.

Die Finanzanlagen betreffen die 50%ige Beteiligung an der TOTO Germany GmbH i.L., Bottrop, die im Dezember 2007 erworben wurde. Die Gesellschafterversammlung der TOTO Germany GmbH i.L. vom 29. Dezember 2022 hat die freiwillige Liquidation dieser Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 beschlossen. Vor diesem Hintergrund wurden die Anschaffungskosten der Beteiligung an TOTO Germany GmbH i.L. im Geschäftsjahr 2022 auf einen Wert von € 1 außerplanmäßig abgeschriebenen. Die sonstigen Ausleihungen bestehen aus Avalkautionen in Höhe von € 79.877,31, die beide zu Anschaffungskosten bewertet sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt:

31.12.2024
T€
31.12.2023
T€
TOTO Ltd. (Gesellschafterin)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.009 1.035
TOTO Germany GmbH (Beteiligung) 0 0
Forderungen aus umsatzsteuerlicher Organschaft 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 0
Andere verbundene Unternehmen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8 60
1.017 1.095

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen T€ 209 (Vorjahr T€ 121) Steuererstattungsansprüche, sowie T€ 173 (Vorjahr T€ 162) Mietkautionen.

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 1.600.000,00 und wird in voller Höhe von der TOTO Ltd., Kitakyushu-shi/Japan gehalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Kundenboni T€ 3.216 (Vorjahr T€ 2.364), Verpflichtungen aus dem Personalbereich T€ 795 (Vorjahr T€ 668), Gewährleistungsrisiken und Reklamationen T€ 120 (Vorjahr T€ 212).

Verbindlichkeiten

Wie auch im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt:

31.12.2024
T€
31.12.2023
T€
TOTO Ltd. (Gesellschafterin) 12.104 12.778
Verbindlichkeiten aus Darlehen 11.600 12.600
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 504
TOTO Germany GmbH (Beteiligung) 240 67
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 204 5
Verbindlichkeiten aus umsatzsteuerlicher Organschaft 36 62
Andere verbundene Unternehmen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.540 889
14.884 13.734

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 99 (Vorjahr T€ 85) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 64 (Vorjahr T€ 44).

Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 180 (Vorjahr T€ 54) enthalten. Im Wesentlichen betreffen diese Erträge aus der Auflösung von nicht verbrauchten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Weiterhin sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 408 (Vorjahr T€ 681) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten T€ 429 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (Vorjahr T€ 504). Ferner sind periodenfremde Aufwendungen von T€ 41 (Vorjahr T€ 66) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen enthalten Aufwendungen, die im Wesentlichen aus Nachzahlungen und sonstigen Leistungen resultieren.

Latente Steuern

Zum 31. Dezember 2024 ergibt sich ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Hinsichtlich der Erläuterungen im Anhang nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/außerbilanzielle Geschäfte

Fälligkeit
Gesamt
innerhalb 1 Jahr
mehr als 1 Jahr
davon mehr als 5 Jahre
- aus Mietverträgen 1.663.727,75 742.480,36 921.247,39 476.568,00
- aus Leasingverträgen 504.898,28 252.900,83 251.997,45 0,00
2.168.626,03 995.381,19 1.173.244,84 476.568,00

Die Miet- und Leasingverpflichtungen resultieren überwiegend aus Mietverträgen für Büro- und Geschäftsräume sowie Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Zweck und Vorteil dieser Verträge liegt vor allem in der geringeren Kapitalbindung gegenüber dem Erwerb. Finanzielle Risiken können sich daraus ergeben, dass Objekte über die verbleibende Vertragslaufzeit nicht mehr vollständig genutzt werden können.

Anzahl der Mitarbeiter

Im Unternehmen waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 94 (Vorjahr: 84) Mitarbeiter (alles Angestellte, ohne Auszubildende und Geschäftsführung, davon 37 im Vertrieb und 57 in der Verwaltung) beschäftigt.

Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer waren während des abgelaufenen Geschäftsjahres die Herren:

Hiromoto Harano, Geschäftsführer, Düsseldorf, (bis 31.3.2024)

Yasaka Tatsuhiko, Geschäftsführer, Düsseldorf (ab 1.4.2024)

Shinya Tamura, geschäftsführender Direktor, TOTO Ltd., Kitakyushu-shi /Japan.

Alle sind alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer unserer Gesellschaft.

Auf die Angabe der Vergütung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konsolidierungskreis

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der TOTO Ltd., Kitakyushu-shi, Japan, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Dieser ist beim Handelsregister am Sitz der TOTO Ltd. Japan, hinterlegt und wird im japanischen EDINET (Electric Disclosure for Investor`s NETwork) (30TUhttp://info.edinet-fsa.go.jpU30T) unter der Nummer E01138 veröffentlicht.

Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gemäß § 293 HGB in Anspruch.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von T€ 562 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Entsprechend des Gesellschafterbeschlusses vom 30. Januar 2025 wurde nach dem Ende des Geschäftsjahres das Restvermögen der TOTO Germany GmbH i.L. an die Anteilseigner ausgeschüttet und wird zu einem Ergebnisanstieg für das Geschäftsjahr 2025 führen.

 

Düsseldorf, den 7. Mai 2025

TOTO Europe GmbH

Geschäftsführung

Shinya Tamura

Yasaka Tatsuhiko

Anlagenspiegel zum 31.12.2024

Anschaffungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Entgeltlich erworbene Software 449.743,70 40.200,00 0,00 489.943,70
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.789.509,16 50.235,15 86.456,51 1.753.287,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Sonstige Ausleihungen 79.877,31 79.877,31
79.878,31 79.878,31
2.319.131,17 90.435,15 86.456,51 2.323.109,81
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Entgeltlich erworbene Software 278.809,47 94.511,21 0,00 373.320,68 116.623,02 170.934,23
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.467.418,52 74.890,39 86.443,51 1.455.865,40 297.422,40 322.090,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 1,00 1,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 79.877,31 79.877,31
0,00 0,00 79.878,31 79.878,31
1.746.227,99 169.401,60 86.443,51 1.829.186,08 493.923,73 572.903,18

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TOTO Europe GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TOTO Europe GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOTO Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 7. Mai 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Itsu Fujimura-Hendel, Wirtschaftsprüferin

ppa. Miriam Köllner, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 23.09.2025 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.