RIMMOTION GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ignacio Alberto Velasco seit 18.1.2012 | Geschäftsführer |
Eduardo Ayesa seit 18.1.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GESCRAP Desarrollo S.L. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GESCRAP GmbHErfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtI. Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist in 2011 in Deutschland als 100%ige Tochtergesellschaft der GESCRAP S.L., Bilbao/Spanien, gegründet worden und ist im Wesentlichen im Schrotthandel tätig. GESCRAP ist ein multinationaler Konzern, der sich mit der ganzheitlichen Wiederverwertung von Abfällen beschäftigt. Gegründet wurde der Konzern im Jahr 1994 mit dem Ziel, mit diesem Service auf höchstem Niveau sowohl die Eisenmaterial produzierende als auch die konsumierende Industrie zu bedienen. Mit über 50 Jahren Erfahrung in der Eisenhüttenindustrie und über 20 Jahren in der Rückgewinnung war unsere Gruppe seit jeher von einem hohen Dienstleistungsansporn geprägt. GESCRAP verfügt über das nötige Können und die langjährige Erfahrung, um unseren Kunden einen optimalen lokalen Service mit internationalem Umfeld zu gewährleisten. Die Verbindung der lokalen Nähe und der Glaubwürdigkeit eines multinationalen Unternehmens bieten eine hohe Garantie und Servicequalität für die anspruchsvollsten Sektoren. Ein Beispiel hierfür ist die Spezialisierung von GESCRAP auf die ganzheitliche Abwicklung von Abfällen für große Unternehmen der Automobilbranche. Heutzutage bietet die GESCRAP-Gruppe ihren umfangreichen Service für die Schrottentfallstellen von Eisenabfällen und die produzierende Eisenmetallindustrie auf der gesamten iberischen Halbinsel, Europa, Asien und Amerika an. Die GESCRAP GmbH war im Geschäftsjahr 2021 an folgenden Standorten tätig: • Ichtershausen, Thüringen • Ludwigsfelde, Brandenburg • Bielefeld, Nordrhein-Westfalen • Westerburg, Rheinland-Pfalz • Haynrode, Thüringen • Deggendorf, Bayern • Aalen, Baden-Württemberg • Hagen, Nordrhein-Westfalen • Braake, Niedersachsen Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. II. Allgemeine gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die allgemeine Entwicklung der Weltwirtschaft war in 2021 weiterhin durch die Wirkungen der Corona Pandemie geprägt. Die Unsicherheiten der zukünftigen Erwartungen sind durch die Corona Pandemie noch größer geworden, auch wenn durch staatliche Maßnahmen ein konjunktureller Einbruch in vielen Bereichen unterbunden werden konnte. Auf der anderen Seite war der Rohstoffmarkt, insbesondere der Stahlmarkt, von einem sehr starken Wachstum betroffen. Die Indizes sind exponentiell gestiegen und die Nachfrage auf dem lokalen und internationalen Markt hat zugenommen. Nach einem Jahr geprägt von einem deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse in Deutschland konnte im Jahr 2021 wieder an das Vorkrisenniveau von 2019 angeknüpft werden (Quelle: https://www.stahl-online.de/index.php/statistiken/). Im Berichtsjahr 2021 wurde für alle Stahlschrottsorten erhöhte Preiszuschläge verbucht. Gemäß Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV) betrug der Durchschnittspreis für die Leitschrottsorte 2 im Januar 2021 398,50 Euro je Tonne und stieg damit um circa 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr (229,70 Euro je Tonne im Vorjahr). Innerhalb des Jahres 2021 sank der durchschnittliche Lagerverkaufspreis auf 306,8 Euro je Tonne im Februar 2021, konnte aber bis Jahresende 2021 auf über 455 Euro je Tonne ansteigen (https://www.bdsv.org/fileadmin/user_upload/Bundesweit_12_2021.pdf). III. Geschäftsverlauf Aufgrund der Veränderungen auf dem Weltmarkt hat sich die Unternehmensstrategie geändert und die Absatzbemühungen konzentrierten sich auf den Exportmarkt. Die positive Unternehmensentwicklung wurde dementsprechend durch die Steigerung des Geschäfts mit neuen Exportverträgen erreicht. Die Umsätze stiegen preis- und mengeninduziert zum Vorjahr um über 83 %, was über der Prognose von 40 % Steigerung lag. Bereits im Jahr 2020 wurde mit der Versendung per Schiff in die USA begonnen, bei welcher größere Mengen zu geringeren Transportkosten verkauft werden können. Dadurch verbesserte sich die Rohmarge, sodass bei sonst etwa gleichen übrigen Kosten ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.079 erwirtschaftet werden konnte. In der Prognose ging man von einem Ergebnis aus, welches den Vorjahresverlust ausgleichen wird. Dies ist mehr als gelungen. IV. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 wurden in Höhe von TEUR 526 Investitionen in das Sachanlagevermögen (Container und Transportelemente) vorgenommen. Die Vorratsbestände sind gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Durch die unterjährigen günstigen Einkaufspreise war es angemessen eine höhere Bevorratung vorzunehmen. Die Versendung vom Hafen wurde in 2022 bei steigenden Absatzpreisen vorgenommen. Die Vorfinanzierung des Vorratsbestands erfolgte über ein Darlehen der Muttergesellschaft Gescrap Desarrollo S.L.U. (EUR 2,9 Mio. EUR) mit einer Laufzeit bis Ende 2025. Gleichlautend zum Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelten sich die Verbindlichkeiten im Verbundbereich. Die Rückzahlung der Darlehen in Höhe von TEUR 2.500 wurde bis Ende 2023 vereinbart. Die Eigenkapitalquote ist mit dem Jahresüberschuss bei steigender Bilanzsumme auf 6,2 % (Vorjahr: 0,7 %) gestiegen. Im Zusammenhang mit den um 83 % gestiegenen Umsatzerlösen (mengen- und preisinduziert) aus dem Handel mit Schrottprodukten stiegen der dazugehörige Wareneinsatz sowie die Fremdleistungen ebenfalls, aber weniger stark um 82,5 %, sodass eine höhere Marge von 5,1 % (Vorjahr: 4,2 %) erzielt wurde. Die übrigen Aufwendungen verhielten sich fast konstant zum Vorjahr, sodass die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.079 ausweist. V. Chancen- und Risikobericht Folgende gesamtwirtschaftliche Risiken mit Wirkung auf die Branche wurden von der Gesellschaft identifiziert: • Zeitdauer der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit ihren gesamten Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, • die Schwankungen der Schrottpreise, die von den globalen und lokalen Märkten abhängen und durch die Unsicherheiten in der Automobilindustrie weiter beeinflusst werden, • das Geschäft ist anfällig für einen Rückgang der lokalen Nachfrage aufgrund der Verlangsamung des Automobilsektors. Daraus resultierende Marktverschiebungen bedeuten für unsere Gesellschaft auch das Risiko von Absatz- und Profitabilitätsrückgängen, denn das Unternehmen ist anfällig für Veränderungen des Schrottpreisindexes. Das Preisrisiko besteht wiederum in der unsicheren allgemeinen Entwicklung, da die Preisbildung - wie in der Branche üblich - beim Einkauf und damit auch für die Kunden beim Verkauf an den BDSV-Preisindex gebunden ist. Aus diesem Grund werden monatlich die Marktentwicklung und die Preise mit allen Kunden besprochen. Zudem betreiben wir ein aktives Forderungsmanagement, um das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren. Die GESCRAP GmbH konnte sich in den letzten Jahren ein gutes Netz aus stabilen und verlässlichen Kunden aufbauen. Darin sehen wir unsere Chance, auch in Zukunft ein dauerhaft positives Ergebnis zu erzielen. Bestandsgefährdende Risiken gibt es aus Sicht der Geschäftsführung für die GESCRAP GmbH nicht. VI. Prognosebericht Basierend auf der bisherigen Marktentwicklung im Jahr 2022 erwartet die Geschäftsführung einen Anstieg der Umsatzerlöse - sowohl mengen- als auch margenbedingt - um ca. 15 %. Dieser Trend wird sich in 2023 nicht fortsetzen, so dass ein preisinduzierter Rückgang der Umsatzerlöse auf das Niveau von 2021 prognostiziert wird. Der Schrotteinkauf wird stetig dem Preis angepasst. Die übrigen Kosten sind weitestgehend stabil. Die Geschäftsführung erwartet für 2022 ein ähnlich hohes positives Ergebnis wie in 2021. Der Markt bleibt weiter angespannt, sodass für 2023 ein Rückgang des Ergebnisses auf ca. die Hälfte des Jahres 2021 prognostiziert wird.
Erfurt, den 23. Dezember 2022 gez. Ignacio Alberto Velasco Ibañez, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der GESCRAP GmbH wurde auf der Grundlage der für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (überwiegend 3 bis 8 Jahre) linear vorgenommen. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 wird die Wahlmöglichkeit der Sofortabschreibung angewandt. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet, sie sind grundsätzlich zu Nennwerten ausgewiesen. Die übrigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel werden zum Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet bereits bezahlte Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorlagen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr sind im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen i.H. v. TEUR 17 (Vj.: TEUR 2) gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 265 (Vj.: TEUR 265) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das satzungsmäßige Stammkapital beträgt EUR 25.000,00. Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beträgt TEUR 2.600 (Vj.: TEUR 2.600). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für strittige Rechnungen (TEUR 172), Transportkosten (TEUR 100), Urlaubsansprüche (TEUR 26), Kosten für die Berufsgenossenschaft (TEUR 20), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 40 gesamt) und Aufbewahrungskosten (TEUR 5). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 6.948 (Vj.: TEUR 3.782) gegenüber dem Gesellschafter aus Darlehen, wovon TEUR 2.500 in 2023 und weitere TEUR 2.900 in 2025 fällig sind. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen für Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, mit Ausnahme der o.g. Darlehen. Erträge aus der Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung fielen Erträge in Höhe von TEUR 12 im Geschäftsjahr 2021 an. D. Sonstige Angaben Konzernabschluss 100% der Anteile am Stammkapital der Gesellschaft sind im Besitz der GESCRAP Desarrollo S.L, Bilbao/ Spanien, und werden in deren Konzernabschluss mit einbezogen. Die GESCRAP Desarrollo S.L, Bilbao/ Spanien, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Dieser ist nicht öffentlich zugänglich. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 24 Arbeitnehmer (Vj.: 23 Arbeitnehmer), diese bestehen ausschließlich aus Angestellten. Geschäftsführung Die Geschäfte der Gesellschaft werden durch Herrn Ignacio Alberto Velasco Ibañez, Geschäftsführer, geführt. Der Geschäftsführer bezieht keine Bezüge von der Gesellschaft. Haftungsverhältnisse/ sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag liegen keine außerbilanziellen Geschäfte vor. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten sowie keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen von besonderer Bedeutung. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2021 sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Erfurt, den 23. Dezember 2022 gez. Ignacio Alberto Velasco Ibañez, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die GESCRAP GmbH, Erfurt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GESCRAP GmbH, Erfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GESCRAP GmbH, Erfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 23.12.2022 Grant
Thornton AG
gez. Sebastian Koch, Wirtschaftsprüfer Kathleen Hennig, Wirtschaftsprüferin |
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