Beteiligungsgesellschaften
Orendt Studios GmbH
Essener Bogen 5, 22419 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Schwarz seit 9.12.2021 | Prokura |
Stefanie Brieke seit 9.12.2021 | Prokura |
Torsten Orendt seit 8.1.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
T****** O*****ORENDT STUDIOS Holding GmbH+2 | 18.72% |
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 54.62% | |
ORENDT STUDIOS Holding GmbHEigenbeteiligung | 25.10% |
| 1.55% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Orendt Studios GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht III. Chancen- & Risikobericht IV. Geschäftschancen und Prognose für 2024 I. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Kommunikations- und Werbeagentur, insbesondere die digitale Fotoproduktion für nationale und internationale Projekte. Die Gesellschaft betreibt ihre Unternehmung an den Standorten Hamburg und Kirchberg. Alleinige Gesellschafterin der ORENDT STUDIOS GmbH, Hamburg, (im Folgenden "OSHH" oder "Gesellschaft") ist die ORENDT STUDIOS Holding GmbH, Hamburg (kurz: "OSH"). Mit Eintragung im Handelsregister vom 16. Dezember 2016 besteht mit der OSH ein Ergebnisabführungsvertrag. Forschung i.e.S. wird von der Gesellschaft nicht betrieben. Die Entwicklung neuer und effizienter Prozessabläufe ist integraler Bestandteil des unternehmerischen Handelns. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen Weltweit wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 2,6 %. Die Weltwirtschaft wurde jedoch durch hohe Inflationsraten und steigende Zinsen belastet. Die Nachfrage nach Dienstleistungen nahm schneller zu als die Nachfrage nach Gütern, was die Industrieproduktion und die Chemiebranche beeinträchtigten. In Europa stagnierte das Wirtschafswachstum weitgehend. Die Verbraucher hielten sich angesichts gestiegener Strom- und Gaspreise und Unsicherheiten im Zuge des Kriegs in der Ukraine mit Ausgaben zurück. Die Europäische Union (EU) verzeichnete nur geringes Wachstum, während die USA durch private Nachfrage und steigende Beschäftigung gestützt wurden. In Deutschland sank das BIP im Jahr 2023 um 0,3%. Die hohen Preise und ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen dämpften die Konjunktur. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ging um 2,0% zurück, während die Automobilindustrie und der Fahrzeugbau positive Impulse lieferten. Im Fashion-Bereich standen die Unternehmen 2023 vor Herausforderungen wie gestiegene Rohstoffkosten und schwierige Lieferketten. Dennoch gab es auch Chancen durch den wachsenden Online-Handel und die Nachfrage nach nachhaltigen und ethischen Produkten. Die Modebranche musste sich anpassen, um den sich ändernden Verbraucherpräferenzen und den wirtschaftlichen Druck zu begegnen. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Als zentrale Steuerungselemente verwendet die OSHH finanzielle Leistungsindikatoren wie Rohertrag, EBITDA (Jahresüberschuss/-Fehlbetrag + Ertragsteuern +/- Finanzergebnis + Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte) und EBIT (Jahresüberschuss/-Fehlbetrag + Ertragsteuern +/- Finanzergebnis). Diese Leistungsindikatoren sind Gegenstand eines regelmäßigen Berichtswesens und werden an die Geschäftsführung bzw. an die Gesellschafterin gemeldet. Grundsätzlich bildet das für das jeweilige Geschäftsjahr verabschiedete Budget die Grundlage für die Geschäftsaktivitäten, welche zudem von einem revolvierenden Forecast gesteuert werden. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,6 % erhöht. Die Aktivseite der Bilanz in Höhe von TEUR 10.496 besteht im Wesentlichen aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 8.860 bzw. 84,4 % (Vorjahr: TEUR 7.872 bzw. 81,4 %). Stichtagsbezogen liegen die flüssigen Mittel mit TEUR 315 über dem Niveau des Vorjahres von TEUR 50. Die Vorräte für in Arbeit befindliche Aufträge sind leicht von TEUR 6 im Vorjahr auf TEUR 39 gestiegen. Das langfristige Vermögen ist aufgrund der regelmäßigen Abschreibungen auf Anlagegüter von TEUR 1.555 auf TEUR 1.120 gesunken. Durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag und keine weiteren Veränderungen ist das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr absolut unverändert. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote auf 38,3% (Vorjahr: 41,5%) gesunken. Die ausgewiesenen Rückstellungen sind in Summe um TEUR 340 auf TEUR 629 gestiegen. Im Wesentlichen setzt sich diese Position aus abgegrenzten, noch ausstehenden Rechnungen, Rückstellungen für Personalkosten sowie Rückstellungen für die zu erwartenden Rückbaukosten einer bereits gekündigten Mietfläche zusammen. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.530 (Vorjahr: TEUR 2.321) gesunken. Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich in Höhe von TEUR 3.317 (Vorjahr TEUR 1.641) resultieren im Wesentlichen aus der Organschaft mit der Gesellschafterin und dem Liefer- und Leistungsverkehr mit verbundenen Unternehmen. Ertragslage - Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesamtleistung ist im laufenden Geschäftsjahr von TEUR 26.040 im Vorjahr um TEUR 550 auf TEUR 26.589 gestiegen. In der Gesamtleistung enthalten ist eine Erhöhung des Bestandes an in Arbeit befindlichen Aufträgen auf TEUR 33 (Vorjahr: TEUR -124). Der Anstieg der Gesamtleistung um 2,1% beruht im Wesentlichen auf einer leichten Erhöhung der Produktion bei Bestandskunden. Absolut liegt der Rohertrag mit TEUR 11.467 (43,2 %) über dem des Vorjahres von TEUR 10.688 (40,9 %). Prozentual bedeutet dies eine Steigerung von 2,3 Prozentpunkten. Ursache hierfür ist eine bessere Auslastung des festangestellten Personals und die damit einhergehende Verringerung der Aufwendungen für bezogene Leistungen. Im Ergebnis der Durchschnittsbetrachtung über die Quartale ist die absolute Anzahl der Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr von 118 um 11 auf 129 (inkl. Auszubildende und Geschäftsführer) leicht gestiegen. Der Personalaufwand ist aufgrund des Personalanstiegs auf TEUR 6.005 (Vorjahr TEUR 5.085) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um TEUR 1.408 auf TEUR 3.823 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.231) gesunken. Wesentlicher Grund für den Anstieg sind geringere Kosten für die Shared Services, wie Geschäftsführung, Finance- und Controlling, HR und IT, die seit 2022 durch die Orendt Studios Holding GmbH für die Gruppengesellschaften bereitgestellt und von dort verrechnet werden sowie geringere Werbe- und Reisekosten. Im Geschäftsjahr wurde somit ein EBITDA von TEUR 2.933 (Vorjahr: TEUR 1.186) erzielt. Die Erhöhung der Abschreibungen auf TEUR 817 steht im Einklang mit den im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen und beinhaltet Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 414. Ein wesentlicher Parameter für die Steuerung des Unternehmens ist das EBITA. Im Geschäftsjahr lag das EBITA mit einem Betrag von TEUR 2.519 (9,5 %) mit TEUR 1.669 über dem des Vorjahres in Höhe von TEUR 850 (3,3 %). Bei einem EBIT von TEUR 2.116 (Vorjahr: TEUR 431) liegt der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung im Jahr 2023 bei TEUR 2.100 (Vorjahr: TEUR 413). III. Chancen- und Risikobericht Die Überwachung und die Steuerung von Chancen und Risiken sind integraler Bestandteil der Unternehmensführung der OSHH. Im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit und verbunden mit ihrem unternehmerischen Handeln steht die OSHH einer Reihe möglicher Chancen & Risiken gegenüber. Nachfolgend werden die wesentlichen Chancen & Risiken näher erläutert: Markt Marktrisiken resultieren daraus, dass sich die gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung ungünstiger entwickeln kann als im Prognosebericht dargestellt. Dies stellt aus Sicht der Geschäftsleitung ein immanentes Risiko der Geschäftsentwicklung dar. Daneben besteht ein stetiger Wettbewerbsdruck, welcher insbesondere durch Margenbelastung und Marktkonzentration gekennzeichnet ist. Gleichzeitig bestehen dadurch Chancen durch Know-How, Qualität und Kosteneffizienz neue Marktanteile zu gewinnen. Die Marktrisiken werden als durchschnittlich eingeschätzt. Liquiditäts-/Ausfallrisiken Die Liquiditätsrisiken werden als gering eingeschätzt. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel. Dank des straffen Forderungsmanagements kommt es selten zu kritischen Zahlungsrückständen von Kunden. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden ist sehr gut, sodass lediglich marginale Forderungsausfälle und keine Einzelwertberichtigungen im abgelaufenen Geschäftsjahr notwendig waren. Beschaffung Zur Abwicklung der Aufträge ist die OSHH in den verschiedenen Bereichen Model, Styling, Fotografen, etc. auf Subunternehmer angewiesen. Die Beschaffungspreise der bezogenen Dienstleistungen variieren stark je nach Auftrag unserer Kunden. Die OSHH ist bestrebt durch die Gewinnung von eigenem Personal die Abhängigkeiten von Subunternehmern zu reduzieren, sieht jedoch gleichfalls die Chance darin die Kundenwünsche flexibel und individuell bedienen zu können. Die Beschaffungsrisiken werden als gering eingeschätzt. Abhängigkeit von einzelnen Kunden Unsere Premium-Kunden haben einen nennenswerten Anteil an der Gesamtleistung der OSHH. Dennoch ist die Abhängigkeit begrenzt, da die Content-Produktion differenzierte Dienstleistungen beinhaltet. In der Konsequenz können zwar einzelne Dienstleistungen substituiert werden, die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Beendigung der Geschäftsbeziehungen durch den Kunden ist jedoch gering und nur über einen längeren Zeitraum denkbar. Dennoch kann der Austausch einzelner Produktionen oder der Weggang von Premium-Kunden zu einer Auswirkung auf die Finanz- und Ertragslage führen. Diese Risiken können wir aufgrund unserer flexiblen Anpassungsmöglichkeiten verringern. Wir sehen ebenso Chancen unser Geschäft mit Bestands- und Neukunden auszubauen. Das Abhängigkeitsrisiko wird als gering eingeschätzt. Gesamtaussage zur Chancen- & Risikosituation Nach bestem Wissen sind der Geschäftsführung keine Einzelrisiken bzw. kein Gesamtrisiko bekannt, die für das Unternehmen akut bestandsgefährdend bzw. mit einem erheblichen Einfluss auf die Vermögens- , Finanz- und Ertragslage sind. Chancen und Risiken stehen aus Sicht der Geschäftsleitung in einem ausgewogenen Verhältnis. IV. Geschäftschancen und Prognose für 2024 Auch wenn die Bedeutung des Online-Handels zukünftig wahrscheinlich nicht abnehmen wird, zeichnet sich eine verhaltener Entwicklung des Geschäftsvolumina aufgrund von Unsicherheiten in den Consumer-Bereichen und einhergehenden Absatzrückgängen aus. Dies wirkt sich auch auf die Branche aus, mit der die Gesellschaft ihre Umsatzerlöse erzielt. Allerdings ist aufgrund der steigenden Volumina, jedoch nicht proportional wachsenden Budgets der Kunden ein erhöhter Preisdruck zu spüren. Produktionsprozesse müssen effizienter werden, um den Durchsatz an die Kundenanforderungen anzupassen. Durch schlanke Strukturen und effiziente Prozesse in Verbindung mit dem Know-How und der langjährigen Branchenerfahrung, versucht die Gesellschaft den externen Effekten entgegenzuwirken. Das erste Halbjahr 2024 zeigt aktuell eine Umsatzentwicklung, die auf dem Niveau des Vorjahres liegt. Dieser Trend lässt sich auch auf das Jahr 2025 projizieren. Allerdings greifen auch im Geschäftsjahr 2024 eine Reihe von Maßnahmen zur Profitabilisierung der Produktion, die damit zu einem verbessertem Ergebnis führen werden. Der Trend zum Online-Handel wird voraussichtlich weiter anhalten. Für optimale Produktpräsentationen in diesem Bereich wird mehr und zugleich auch höherwertiger Content benötigt. Darin sehen wir unsere Chancen unsere Marktstellung zu halten sowie weiter auszubauen. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ist - neben den Einflüssen durch die weiterhin steigenden Preise und die anhaltende Inflation - nur schwer vorherzusagen. Der Blick auf die Entwicklung der Gesellschaft im aktuellen Geschäftsjahr zeigt jedoch die Anpassungs- und Leistungsfähigkeit, sich auch in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten. Für die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir auch für das Jahr 2024 bei leicht geringerem Umsatz ein gestiegenes Niveau im Rohertrag. Das EBITDA wird über dem Niveau von 2023 prognostiziert. Entsprechendes wird auch für das EBIT erwartet.
Hamburg, den 20. Dezember 2024 gez. Torsten Orendt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der ORENDT STUDIOS GmbH, Hamburg, Amtsgericht Hamburg HRB 107923, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die ORENDT STUDIOS GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Dementsprechend werden größenabhängige Erleichterungen nach § 288 HGB in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Durch Verschmelzungsvertrag vom 17. August 2023 wurde die QVSTA GmbH zum 01.01.2023 auf die ORENDT STUDIOS GmbH verschmolzen. Durch diese Verschmelzung ist die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen im Jahresabschluss nur eingeschränkt gegeben. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen der beiden verschmolzenen Unternehmen zusammengefasst und mit den Stichtagswerten und tatsächlichen Vorjahreswerten abgebildet.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vorschriften und Wahlrechte zur Bilanzierung und Bewertung wurden wie folgt angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Firmenwerte werden mit einer Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben, erworbene Software und Lizenzen mit einer Nutzungsdauer von 3 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt, die nach der linearen Methode ermittelt werden. Bei Zugängen im Berichtsjahr erfolgte die Abschreibung zeitanteilig ab dem Monat des Zugangs. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte werden mit den Herstellungskosten bzw. Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten erfolgte jeweils mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB.Für die übertragenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 24 UmwG die Buchwerte aus der Schlussbilanz des übertragenden Rechtsträgers als Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Sämtliche zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Forderungen sowie TEUR 211,3 der sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.363,3 (VJ. TEUR 1.033,9). Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Gesellschafter beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2,6 (Vj. TEUR 185) und ist unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Für den Ausweis des Bilanzpostens "Bilanzgewinn" fand die Vorschrift des § 268 Abs. 1 HGB Anwendung. Hierin enthalten ist ein vorhandener Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 3.989,9 (Vj. TEUR 3.989,9). Die passivierten sonstigen Rückstellungen betreffen Personalkosten (TEUR 312,2), Rückstellungen zur Aufbewahrungspflicht (TEUR 7,0), Sonstige Rückstellungen (TEUR 304,1 für ausstehende Rechnungen) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 6,0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3.317,0 (VJ. TEUR 1.640,8). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt TEUR 3.317,0 (VJ. TEUR 1.640,8) und ist unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 31. Dezember 2023 aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 752,2. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft durchschnittlich 129 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Die Mitglieder der Geschäftsführung in 2022 waren: - Herr Torsten Orendt Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde aufgrund der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Geschäftsführertätigkeit entspricht jeweils den nach § 285 Nr. 10 HGB ausgeübten Beruf. Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die ORENDT STUDIOS Holding GmbH, Hamburg, auf. Das Ergebnis fließt aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft, die ORENDT STUDIOS Holding GmbH, Hamburg.
Hamburg, den 20. Dezember 2024 gez. Torsten Orendt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Orendt Studios GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Orendt Studios GmbH, Hamburg, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Orendt Studios GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Viersen, den 26.02.2025 Grant
Thornton AG
Hermann-Josef Schulze Osthoff, Wirtschaftsprüfer Peter Kaldenbach, Wirtschaftsprüfer |
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