Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 4819
Eingetragen
14.3.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Der Handel mit Waren, insbesondere auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung sowie die Beratung von Unternehmen, Werbung und Marketing. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an Gesellschaften zu beteiligen, die dem vorbezeichneten Gesellschaftszweck dienen sowie sämtliche Geschäfte zu tätigen, die geeignet sind, den Zweck des Unternehmens zu fördern. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen sowie Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wilfried Grohnert
seit 17.7.2006
Geschäftsführer
Jan Alberts
seit 16.9.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Jan AlbertsLogiLink GmbH
50.00%
Wilfried GrohnertLogiLink GmbH
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

2 direct GmbH

Schalksmühle

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 263.224,00 296.600,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.952,00 49.447,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 40.952,00 49.447,00
II. Sachanlagen 222.272,00 247.153,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.518,00 11.341,00
2. technische Anlagen und Maschinen 93.104,00 99.306,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.650,00 136.506,00
B. Umlaufvermögen 12.279.370,04 11.380.666,52
I. Vorräte 6.801.255,90 7.621.767,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.521.601,25 3.744.180,09
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.643.858,77 2.652.711,20
2. sonstige Vermögensgegenstände 877.742,48 1.091.468,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 956.512,89 14.718,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.745,80 84.875,96
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.592.339,84 11.762.142,48

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 7.266.697,22 6.279.522,93
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 7.166.697,22 6.179.522,93
davon Gewinnvortrag 6.179.522,93 5.133.572,37
B. Rückstellungen 402.042,61 162.400,00
C. Verbindlichkeiten 4.923.600,01 5.320.219,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.200.000,00 2.717.616,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.200.000,00 2.717.616,99
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.450,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.450,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 1.878.022,70 1.743.571,95
Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.878.022,70 1.743.571,95
4. sonstige Verbindlichkeiten 840.127,31 859.030,61
davon aus Steuern 176.038,15 265.336,31
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 11.724,82 1.843,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 840.127,31 859.030,61
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.592.339,84 11.762.142,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 7.918.923,03 6.555.121,95
2. Personalaufwand 2.334.181,29 2.140.209,21
a) Löhne und Gehälter 1.980.103,33 1.794.926,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 354.077,96 345.282,57
davon für Altersversorgung 60.484,84 60.511,92
3. Abschreibungen 68.208,05 78.915,37
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 68.208,05 78.915,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.322.017,60 2.334.165,61
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 305.771,45 330.959,20
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 766,46 744,13
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 116.416,86 84.065,67
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 904.726,39 599.964,71
8. Ergebnis nach Steuern 2.174.139,30 1.318.545,51
9. sonstige Steuern 5.303,13 948,81
10. Jahresüberschuss 2.168.836,17 1.317.596,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: 2 direct GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schalksmühle
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Iserlohn
Register-Nr.: HRB 4819

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht.

Die Umrechnung von auf Fremdwährungen lautenden kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkleiten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 525.446,85.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 534.322,63.

Anlagenspiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 190.456,58 0,00 870,00 0,00 189.586,58
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 190.456,58 0,00 870,00 0,00 189.586,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.583,34 0,00 0,00 0,00 14.583,34
2. technische Anlagen und Maschinen 124.026,14 0,00 0,00 0,00 124.026,14
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 492.980,79 34.835,05 58.494,27 0,00 469.321,57
Summe Sachanlagen 631.590,27 34.835,05 58.494,27 0,00 607.931,05
Summe Anlagevermögen 822.046,85 34.835,05 59.364,27 0,00 797.517,63
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 141.009,58 8.494,00 869,00 0,00 148.634,58
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 141.009,58 8.494,00 869,00 0,00 148.634,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.242,34 1.823,00 0,00 0,00 5.065,34
2. technische Anlagen und Maschinen 24.720,14 6.202,00 0,00 0,00 30.922,14
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 356.474,79 51.689,05 58.492,27 0,00 349.671,57
Summe Sachanlagen 384.437,27 59.714,05 58.492,27 0,00 385.659,05
Summe Anlagevermögen 525.446,85 68.208,05 59.361,27 0,00 534.293,63
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 40.952,00 49.447,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 40.952,00 49.447,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 9.518,00 11.341,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 93.104,00 99.306,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 119.650,00 136.506,00
Summe Sachanlagen 0,00 222.272,00 247.153,00
Summe Anlagevermögen 0,00 263.224,00 296.600,00

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Wert der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegen Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 3.643.858,77 (Vorjahr: EUR 2.652.711,20).

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 6.179.522,93 einbezogen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 J. 1-5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 2.200,0 2.200,0 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 5,5 0,0 5,5 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.878,0 1.878,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 840,1 840,1 0,0 0,0
Summe 4.923,6 4.918,1 5,5 0,0

Angabe zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 0,00
Summe 0,00

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 462.183,83 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietzahlungen EUR 426.840,00 (Vorjahr: EUR 426.840,00)

Leasinggebühren EUR 36.344,37 (Vorjahr: EUR 35.343,83)

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt gem. § 288 II HGB.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 40,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 40,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 35,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Jan Alberts, Kaufmann, Lüdenscheid und Herr Wilfried Grohnert, Kaufmann, Meinerzhagen.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die in § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.168.836,17.

Auf neue Rechnung werden EUR 2.168.836,17 vorgetragen.

 

Schalksmühle, den 31. März 2024 / 6. März 2025

Jan Alberts,Geschäftsführer

Wilfried Grohnert, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die 2direct GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Schalksmühle mit ca. 40 Mitarbeitern und als Distributor für Elektronikzubehör bieten wir Kompetenz durch unsere Eigenmarken, branchenspezifische Lösungen, kundenspezifische Dienstleistungen, ein umfassendes Distributionsportfolio sowie ständige Verfügbarkeit. Unser Produktsortiment umfasst mehr als 4.500 aktive Artikel. Der asiatische Raum, und vor allem China, ist Ausgangspunkt und hauptsächliches Herstellungsland vieler Produkte. Zur Steuerung des Warenflusses von den Beschaffungsmärkten hin zum Kunden unterhalten wir ein zentrales Europalager in Deutschland. Ob Container oder Musterbestellung; wir können mit unserem professionellen Logistikteam den regelmäßigen täglichen Bedarf der Kunden innerhalb von 24 Stunden erfüllen.

1.2 Ziele und Strategien

Maßstab für eine gute Geschäftsbeziehung ist bei 2direct die Zufriedenheit der Kunden einerseits und der gemeinsame Geschäftserfolg andererseits. Ohne erfolgreiche Kunden kann auch ein Unternehmen wie 2direct nicht erfolgreich sein. Gute Erreichbarkeit, attraktive Preise, hohe Produktverfügbarkeit, termingetreue Lieferung, schnelle Garantieabwicklung, ein professionelles Reklamationsmanagement und bedarfsgerechte Marketingsupport- und Servicedienstleistungen sind die Anforderungen, die der Fachhandel heute an seinen Lieferanten stellt. Dieser Vielfalt von Anforderungen seiner Kunden kann 2direct nun durch die Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen seiner Geschäftsprozesse und deren erfolgreichen Zertifizierung noch besser gerecht werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt der 2direct GmbH. Das BIP 2023 in Deutschland ist um 0,3% gesunken. Die Prognose für 2024 zeigt eine leichte Steigerung auf. Diese Wachstumsprognose sind vor dem Hintergrund der angespannten Marktlage jedoch mit Vorsicht zu genießen.

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Lagerbestand ist gegenüber dem Vorjahr auf einem vergleichbaren Niveau geblieben. Im Vorjahr wurde wegen der Corona Lockdowns in China der Lagerbestand bereits erhöht, so das für 2023 keine Anpassung mehr notwendig war. Die Lieferzeit aus China hat sich wegen des Arbeitskräftemängel nicht verbessert. Die Seefrachtkapazitäten wurden Aufgrund künstlicher Verknappung der Reeder weiter verringert. Die Seefrachtraten waren nach dem Preisverfall wieder im Aufwärtstrend und gegen Ende des Jahres wieder auf Höchstpreisen. So ist die Gesamtlieferzeit bei den meisten Artikeln bei 160 Tagen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren leicht vermindert und die aus Lieferungen und Leistungen blieben auf Vorjahresniveau.

2.3 Geschäftsverlauf

2.3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Umsatz leicht um TEUR 55. Die Aufwendungen für bezogene Waren haben sich im Vergleich zu den Umsatzerlösen konträr um TEUR 1.006 vermindert.

Die positive Prognose aus dem vergangenen Geschäftsjahr konnte vollumfänglich umgesetzt werden. Der Jahresüberschuss verbesserte sich um TEUR 851. Am Ende des erfolgreichen Geschäftsjahres 2023 verzeichnen wir bereits einen hohen Auftragsbestand von Handelsware und Projektartikeln für das kommende Geschäftsjahr. Auch für die Nachfrage im Binnenmarkt wird für das kommende Jahr leichte Erhöhung erwartet. Insgesamt schätzen wir die zukünftige Entwicklung daher als positiv ein.

Der im Jahr 2019 online gegangene Webshop wird von den Kunden gut angenommen. Wie zu erwarten, wurde hierdurch eine bessere Kundenbindung und ein verbessertes Informationsmanagement erreicht. Es wurden mehrere Großkunden über eine EDI-Schnittstelle eingebunden so das hier ein belegloser Datenaustausch stündlich stattfindet. In einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess wurden Verbesserungen und Updates eingepflegt. In 2023 wurden Details verbessert und wir konnten bereits mehr als 30% des Umsatzes über den Webshop generieren. Der Webshop entlastet den Vertrieb, sodass mehr Zeit für aktive Kundengespräche vorhanden ist.

2.3.2 Beschaffung, Rohergebnis

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 12.592 gestiegen, Vorjahr TEUR 11.762.

Das Ergebnis nach Ertragssteuern im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 2.174 liegt über dem des Vorjahres in Höhe von TEUR 1.319.

2.3.3 Personalbereich

Die 2direct GmbH beschäftigt zum Ende des Berichtsjahres insgesamt 40 Mitarbeiter. Mit eingeschlossen sind 3 Auszubildende aus dem gewerblichen und kaufmännischen Bereich, denen das Unternehmen zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bietet.

Das Jobrad-Angebot für die Mitarbeiter wurde von 70% aller Mitarbeiter angenommen.

Das Thema Ausbildung spielt ebenfalls weiterhin eine große Rolle. Fachlageristen sowie Kaufleute im Groß- und Außenhandel werden erfolgreich ausgebildet, mit dem Ziel, diese nach erfolgreicher Ausbildung in den festen Mitarbeiterstamm zu übernehmen. Für das kommende Jahr ist die Einstellung weiterer Auszubildender sowie gewerblicher und kaufmännischer Mitarbeiter geplant.

2.4 Lage

2.4.1 Ertragslage

Folgende Kennzahlen zur Ertragslage der Gesellschaft ergeben sich zum Geschäftsjahr 2023:

2023 2022
Umsatzveränderung +0,20% -0,9%
Rohergebnis (T€) 7.335 6.290
Jahresergebnis (T€) 2.169 1.317

2.4.2 Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ergibt sich aus folgender Darstellung:

2023 2022
Vorräte (T€) 6.801 7.621
Vorratsintensität 54,01% 64,7%
Eigenkapital (T€) 7.266 6.279
Bilanzsumme (T€) 12.592 11.762
Eigenkapitalquote 57,71% 53,40%

Im Jahr 2023 wurden weiter in die EDV und Warenwirtschaft investiert. Die Lagerverwaltung wurde umgestellt so das im Jahr 2024 voraussichtlich auf eine körperliche Inventur zum Bilanzstichtag verzichtet werden kann und die permanente Inventur implementiert werden kann. Es fehlt eine Zertifizierung von dem Softwarehersteller so dass noch eine körperliche Inventur nötig war. Die geringen Inventurdifferenzen zeigen aber dass die Lagerverwaltung funktioniert. Die EDV ist jetzt komplett auf Terminalserver umgestellt.

2.4.3. Finanzlage

Nach langjähriger Partnerschaft mit der ABN AMRO Commercial Finance GmbH arbeiten wir auch im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen eines Full-Factorings zusammen. Die Andienung der gesamten Forderungen erfolgt dabei unter 100% Delkredereschutz und mit einem outgesourcten Mahn- und Inkassowesen.

2.4.4 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Im Wesentlichen war der Geschäftsverlauf 2023 im Vergleich zur aktualisierten Planung über den Erwartungen. Im stationären Fachhandel gab es weiterhin Umsatzeinbrüche. Da sich die 2direct GmbH aber schon in den vergangenen Jahren auf den Internethandel und das Discount Geschäft fokussiert hat, konnten diese Einbrüche mehr als kompensiert werden. Es konnte auch weiterhin ein starker Anstieg bei Ergonomie Produkten verzeichnet werden. Die Nachfrage lag hier deutlich in einem weiteren Aufwärtsschwung.

Prozesse im Auftragseingang konnten durch eine EDI Anbindung an die Warenwirtschaft von weiteren Großkunden verbessert werden. So findet der Datenaustausch voll automatisiert statt. Durch diese Umstellung kann das vorhandene Personal effektiver eingesetzt werden. Weitere Kunden sollen in 2024 auf EDI umgestellt werden.

Die Margenentwicklung war positiv durch einen stärkeren Eurokurs im Verhältnis zum USD.

Die gestiegenen Frachtraten im Seefrachtbereich konnten an die Kunden weitergegeben werden. Die Energiepreiserhöhungen durch die CO 2 Steuer und höhere Maut im Transportsektor LKW und Paketdienst konnten nur zum Teil weitergegeben werden. Einkaufspreise konnten gesenkt werden durch günstigere Rohstoffpreise in den asiatischen Märkten.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Durch neue Kundenbeziehungen wurden wegbrechende Umsätze wieder aufgefangen. Wir erwarten weiter Steigerungen der Umsätze durch eine Intensivierung der Kundenbeziehungen im Lebensmitteleinzelhandel und Discount. Eine Unsicherheit beim Einkauf der Frachtraten ist auch im Markt gewesen. Die Lieferketten normalisierten sich wieder in China.

3.2 Risikobericht

Das Risikomanagement der 2direct GmbH erfasst monatlich alle wesentlichen Risiken und Chancen aus Kennzahlen, Branche, Indizes, Politik etc., bewertet diese und passt das operative Geschäftsfeld unmittelbar an die Rahmenbedingungen an.

Rechtstreitigkeiten lagen im Jahr 2023 keine vor.

Umfeldrisiken

Ein Risiko sind die Kursschwankung der Fremdwährungen. Dieses kann jedoch als minimal eingestuft werden, da die Währungskurse kurz- und mittelfristig abgesichert sind. Weitere Risiken sind in den Transportrouten aus Asien zu sehen. Stark schwankende Containerpreise, Erhöhungen der CO 2 Steuern und politische Einflüsse. Hier versuchen wir durch direkt Verträge mit den Reedern Preisschwankungen aufzufangen.

Die Sperrung einer Autobahnbrücke auf der A45 in Lüdenscheid hat direkte Auswirkungen auf unsere Logistik. So kam es zu erheblichen Verspätungen bei der An- und Auslieferung. Dieses konnte jedoch durch eine Anpassung der Arbeitszeiten in der Logistik ausgeglichen werden. Wie sich das in Zukunft auf die schon angespannte Personalentwicklung auswirkt, bleibt abzuwarten.

Da die 2direct GmbH über ein Serversystem der neuesten Generation verfügt, ist es möglich, allen kaufmännischen Mitarbeitern einen Home-Office Arbeitsplatz anzubieten. Über eine Terminalanbindungen sind alle Mitarbeiter mit der Warenwirtschaft verbunden.

Dieses inkludiert eine Telefonanlage, die webbasierend ist, so dass der Kunde seine gewohnte Telefonnummer & Ansprechpartner jederzeit erreichen kann und keinerlei Einschränkungen in der Kommunikation hat.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses herrscht weiterhin Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Dies führt zu einer zunehmenden Unsicherheit in der zu prognostizierenden wirtschaftlichen Lage. Die Auswirkungen zeigen sich unmittelbar in der Beschaffung von Rohstoffen und Energie, den Fremdwährungskursen bis hin zu spürbaren Veränderungen der Lieferketten und der Kosten für die Logistik.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Risiko von Forderungsausfällen kann wegen der Zusammenarbeit mit der Factoring-Gesellschaft und des daraus resultierenden 100%-igen Delkredereschutzes als äußerst gering eingestuft werden.

3.3 Chancenbericht

Die schlechte Wirtschaftslage in Deutschland hat zu einer privaten Kaufzurückhaltung geführt. Auch die Investitionen von Firmen waren sehr zurückhaltend in 2023.

Zu erwarten ist, dass sich das Konsumverhalten prozentual weiter vom stationären Handel hin zum Onlinebereich verlagern wird. Da die 2direct diesen Onlinehandel maßgeblich bedient, ist für das Unternehmen eher eine Chance der Umsatzsteigerung als ein Risiko zu erwarten. Die erreichten Umsätze des laufenden Geschäftsjahres 2024 bis zur Erstellung des Jahresabschlusses 2023 bestätigen diese Einschätzung.

Wegen der Container und Schiffsknappheit haben wir die Lagerbestände nicht nennenswert senken können gegenüber dem Vorjahr. So kann die 2direct den schwankenden Beschaffungsmärkten entgegenwirken. Durch Verringerung des Volumens der Verpackungen konnten wir die vorhandenen Lagerkapazitäten weiter verdichten und auf die Anmietung externer Flächen verzichten.

 

Schalksmühle, 6. März 2025

Jan Alberts, Geschäftsführer

Wilfried Grohnert, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die 2 direct GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der 2 direct GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 2 direct GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lüdenscheid, 6. März 2025

BMT Bergisch-Märkische Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

M.A.Mähler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2025 festgestellt.

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