Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Kreuznach HRB 20624
Eingetragen
17.11.2004
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von technischen Lösungen, von mechanischen Teilen und Einheiten, die Herstellung von Aufbauten für Fahrzeuge und Geräte jeder Art, sowie die Vornahme alle hiermit im Zusammenhang stehenden Geschäften, sowie alles, was der Erreichung des Gesellschaftszweckes dienlich und förderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Kaspar Erwin Bayer
seit 13.11.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EMBEKA TECHNOLOGIES GmbH

Langenlonsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die EMBEKA Technologies GmbH unterhält ihren Hauptsitz in Langenlonsheim und ist ein innovatives Unternehmen in den Bereichen der Blechbearbeitung, der Blechumformung, der Profilierung und dem Gehäusebau.

Die Herstellung erfolgt durch roboterbediente Biegezentren, überwiegend vollautomatisch und das Produktportfolio umfasst eine breite Palette von Metallprodukten.

2. Forschung und Entwicklung

Die EMBEKA Technologies GmbH entwickelt und konstruiert permanent neue Metallprodukte und Lösungen für verschiedenste Einsatzbereiche. Die Kundenorientierung der Neuentwicklungen steht dabei im Vordergrund.

Der Kompetenzbereich der EMBEKA Technologies GmbH liegt vorwiegend in der CAD-Planung, der generellen Metallverarbeitung und der speziellen Blechverarbeitung. In diesem Rahmen erfolgt das Biegen/Abkanten und Stanzen/Nibbeln von Blechen sowie das Schweißen von Stahl, Edelstahl und Aluminium. Der klare Fokus der EMBEKA Technologies GmbH liegt dabei auf der Qualität der hergestellten Produkte.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland eine schwächere wirtschaftliche Entwicklung. Das preisbereinigte BIP sank um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Hauptgründe waren hohe Preise und steigende Zinsen, die Investitionen erschwerten auch zu einer geringeren inländischen Nachfrage führten. Auch die ausländische Nachfrage war geringer. Die Erholung vom tiefen Einbruch der Volkswirtschaft im Corona-Jahr 2020, die sich in den Jahren 2021 bis 2022 gezeigt hatte, setzte sich im Jahr 2023 nicht mehr fort.

Die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes, ohne das Baugewerbe, sank deutlich um insgesamt 2,0 %. Insbesondere in den energieintensiven Branchen sank die Produktion. Im Baugewerbe konnte im Jahr 2023 ein kleines Wachstum erreicht werden.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 0,8 % ab. Grund hierfür waren die stark gestiegenen Preise. Die privaten Ausgaben für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken um 6,2 %. Seit fast 20 Jahren sank im Jahr 2023 auch zum ersten Mal der staatliche Konsum.

Die wirtschaftliche Aktivität wurde im Jahr 2023 durch die Dienstleistungsbranche gestützt. Diese wuchs weiter, wenn auch schwächer als in den Vorjahren. Die größten Zuwächse wurden im Bereich der Information und Kommunikation erreicht. Die Wirtschaftsleistung der öffentlichen Dienstleister, der Bereiche Erziehung und Gesundheit und der Unternehmensdienstleister stiegen ebenfalls leicht an. In den Bereichen Handel, Verkehr und Gastgewerbe sank hingegen die Wirtschaftsleistung. Der Groß- und Einzelhandel musste deutliche Einbußen verkraften.

Durchschnittlich waren im Jahr 45,9 Millionen Erwerbstätige in Deutschland beschäftigt. Dies entspricht einem Plus von 0,7 % gegenüber dem Vorjahr. Der Aufbau von Erwerbstätigen entfiel hauptsächlich auf den Dienstleistungssektor. Der Arbeitsmarkt zeigt sich damit trotz der negativen Gesamtkonjunktur noch robust.

Die Umsätze der deutschen Metallindustrie sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, von 143,0 Mrd. EUR im Jahr 2022 auf 126,0 Mrd. EUR. Trotz dieses Rückgangs bleibt der Sektor ein zentraler Baustein für Innovation und Wirtschaftswachstum sowie für die Versorgung bedeutender Branchen wie der Automobilindustrie. Im Jahr 2019 betrug der Umsatz der deutschen Metallindustrie 101,0 Mrd. EUR, was den langfristigen Erfolg des Sektors trotz der aktuellen Herausforderungen unterstreicht.

Die Zahl der Beschäftigten in der Metallindustrie ist gegenüber dem Vorjahr 2022 konstant, beziehungsweise von 227 Tausend Beschäftigen minimal auf 228 Tausend gestiegen. Auch hier zeigt sich also noch ein stabiler Arbeitsmarkt.

Die EMBEKA Technologies GmbH stärkt in diesem wirtschaftlichen Umfeld weiterhin ihre Position als Spezialist für Blechbearbeitung und den Gehäusebau. Dank der Erfahrung und Innovation auf diesem Gebiet ist der Weg dafür geebnet, von zukünftigen Entwicklungen des Marktes zu profitieren und die Rolle als Spezialist weiter auszubauen.

2. Geschäftsverlauf

Die gute Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 spiegelte sich auch in den wirtschaftlichen Kennzahlen der EMBEKA Technologies GmbH wider.

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr moderat gestiegen. In Verbindung mit verbesserten Einkaufsbedingungen hat sich das Rohergebnis um TEUR 5.566,2 auf TEUR 22.080,4 erhöht (Vj. TEUR 16.514,3).

Damit haben wir unsere Ziele bezüglich des Umsatzes und Ergebnisses erreicht, beziehungsweise sogar noch übertroffen.

3. Lage

a) Ertragslage

Der Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 3.320,0 ist im Vergleich zum Vorjahr (Vj. TEUR 3.107,3) um 6,8 % gestiegen.

Der Personalaufwand betrug TEUR 5.407,5 (Vj. TEUR 3.641,6), was einer Steigerung von 48,5 % entspricht.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 41,0 %.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist ebenfalls als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist, unter Skontoausnutzung, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Das Fremdkapital gliedert sich in kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten, wobei der Großteil des Kapitalbedarfs aus Eigenmitteln gedeckt wird.

Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich auf TEUR 68,4 verringert (Vj. TEUR 463,4).

Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr (Vj. 36,1 %) auf einen Wert von 51,3 % erhöht.

c) Vermögenslage

Ersatzinvestitionen wurden im Berichtsjahr ebenfalls komplett aus Eigenmitteln finanziert.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen zieht für seine interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Cash-Flow und den Deckungsbeitrag pro Projekt heran.

Die Umsatzrendite wird mit dem Betriebsergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet.

Für die Ermittlung des Cash-Flows wird die Summe aus Jahresergebnis und Abschreibung gebildet.

Die Deckungsbeiträge pro Projekt ergeben sich über ein intern entwickeltes Instrument für das Projektcontrolling und IT gestützten Analysetools.

III. Prognosebericht

Der sehr zufriedenstellende Auftragsbestand der EMBEKA Technologies GmbH zum 31.12.2023 sowie anhaltende Auftragseingänge zu Beginn des neuen Geschäftsjahres führen auch bei den unsicheren konjunkturellen Rahmenbedingungen zu positiven Erwartungen für das folgende Geschäftsjahr. Es wird daher davon ausgegangen, dass die Umsatz- und Ertragslage ein ähnliches Niveau wie jene des Jahres 2023 erreichen wird. Wir gehen nicht von einem Durchschlagen negativer gesamtwirtschaftlicher und branchenbezogener Rahmenbedingungen auf die EMBEKA Technologies GmbH aus.

Die allgemeine Stimmung in der Gesamtbranche ist jedoch als negativ zu bewerten. Der anhaltende Krieg in der Ukraine, Lieferengpässe, Materialpreissteigerungen und Zinssteigerungen führen zu Unsicherheiten bezüglich der Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren. Aktuelle Daten zeigen, dass die Produktion in der Metallverarbeitenden Industrie im Zeitraum Januar bis Oktober 2024 um 6,9 % unter dem Vergleichszeitraum 2023 lag. Der Auftragseingang lag in dem genannten Zeitraum real 3,7 % unter dem Vorjahresniveau. Die Branche bewertet die aktuelle Situation ähnlich negativ wie das Corona-Jahr 2020.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Die schwierige konjunkturelle Lage und die schlechte Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie besitzen aus aktueller Sicht nur einen begrenzten Einfluss auf den Absatzmarkt der EMBEKA Technologies GmbH. Die Nachfrage nach den angebotenen Produkten im Bereich Blechbearbeitung und Gehäusebau ist anhaltend hoch und Auswirkungen aus der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung auf die EMBEKA Technologies GmbH sind demzufolge aus aktueller Sicht nicht zu erwarten.

Vor allem Lieferengpässe im Zuge des Ukraine-Krieges bzw. damit einhergehender Preisschwankungen, wie beispielweise beim Stahlpreis, stellen ein Risiko dar. Maßnahmen zur Absicherung von Schwankungen bei Rohstoffpreisen werden unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten geprüft und zeitnah umgesetzt. Hierzu zählen vor allem der strategische Einkauf.

b) Operative Risiken

Risiken hinsichtlich des Humankapitals des Unternehmens bestehen in der zunehmenden Knappheit qualifizierter Arbeitskräfte, was sich nicht nur auf Fachberufe des metallverarbeitenden Gewerbes erstreckt.

Die Gewinnung neuer sowie Bindung und Entwicklung bestehender Mitarbeiter, nehmen einen immer höheren Stellenwert im Unternehmen ein. Es werden kontinuierlich Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber forciert.

Der Mangel an Fachkräften für das metallverarbeitende Gewerbe könnte sich, im Zuge der weiteren Entwicklung der Branche, zunehmend verstärken. Es besteht das Risiko, dass sich dieser Fachkräftemangel auf das Wachstum dieser Branche auswirken könnte. Möglicherweise wird sich die Situation durch das Eintrüben der Konjunktur in Deutschland etwas entspannen, dieser Entwicklung könnten aber weitere Faktoren wie Fachkräftemangel und demografischer Wandel entgegenwirken.

Schwerwiegende Auswirkungen auf Lieferketten von Vorprodukten blieben im Zuge des Ukraine-Kriegers ebenfalls weitgehend aus, was ein zentrales operatives Risiko darstellt. Nach den enormen Preissteigerungen bei für uns relevanten Vorprodukten im Jahr 2022 konnten wir ab dem Jahr 2023 eine leichte Entspannung beobachten. Aufgrund der insgesamt sinkenden Nachfrage, bedingt durch die branchen- und gesamtwirtschaftliche Lage, können wir als Einkäufer zunehmend stärker auftreten.

c) Ertragsorientierte Risiken

Grundsätzliche Ertragsrisiken können in konjunkturellen Einflüssen sowie in einer sich danach ausrichtenden Preispolitik des Wettbewerbs gesehen werden. Im Hinblick darauf lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ertragssituation nicht ausschließen, aber nach aktuellem Kenntnisstand bestehen keine Anhaltspunkte dafür.

Aufgrund der guten Auftragslage werden leistungswirtschaftliche Risiken als gering eingeschätzt. Ebenfalls bietet die relativ breite Produktpalette und modernste Fertigungsverfahren die Flexibilität rechtzeitig auf geänderte Marktbedingungen reagieren zu können.

Die Prognosen der Umsatzentwicklungen für die Jahre 2024 und 2025 unterliegen aufgrund des Ukraine-Krieges, Preis- und Zinssteigerungen und Lieferengpässen erhöhter Unsicherheit.

Die Embeka Technologies GmbH war bisher nicht von Zahlungsausfällen von Kunden betroffen. Aufgrund der langjährigen Geschäftsbeziehungen mit finanziell sehr stabil aufgestellten Partnern, ist dies auch für die Zukunft nicht zu erwarten.

d) Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch das anhaltende Wachstum konnte im abgelaufenen Jahr eine fortwährende Stabilisierung der Kapitalstruktur erreicht werden, mit welcher, der operative Liquiditätsbedarf vollständig aus eigenen Mitteln gedeckt werden konnte. Risiken von kurz- oder langfristigen Liquiditätsengpässen sind aktuell nicht erkennbar und daher nicht zu erwarten.

Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht und Zinsrisiken im Hinblick auf die Finanzierungsstruktur bestehen derzeit ebenfalls nicht.

Termingeschäfte zur Absicherung von Rohstoffpreisen werden derzeit nicht eingegangen und andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten ebenfalls nicht.

Eine hinreichende Quantifizierung der Risiken dieses Teilabschnitts in Bezug auf unsere wirtschaftliche Lage ist nicht möglich. Für alle quantifizierbaren bekannten Risiken wurden nach derzeitigem Erkenntnisstand adäquate Rückstellungen gebildet. Risiken bestandsgefährdenden Umfangs sind nach unserem Wissensstand nicht ersichtlich.

2. Chancenbericht

In der Auftragssituation im Bereich der Metallverarbeitung der EMBEKA Technologies GmbH ist weiterhin ein positiver Trend zu erkennen.

Die Chancen der EMBEKA Technologies GmbH liegen vor allem auf der Verbesserung der Produktionsprozesse zur Optimierung der Kapazitäten, sowie darauf dem Markt weiterhin ein hohes Maß an Qualität und Zuverlässigkeit zu bieten. Hierbei werden stetig Optimierungen und Verbesserungen vorgenommen, um diesen Prozess zu begleiten.

Zudem werden fortwährend Maßnahmen forciert, um den Prozess der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter aufrechtzuerhalten und kontinuierlich zu verbessern.

Eine weitere Herausforderung wird die Übersetzung des Knowhows wichtiger Funktionäre des Unternehmens in strukturierte Prozesse und Vorgehensweisen sein. Derzeit werden mehrere IT-gestützte Projekte verfolgt, die dieses Vorhaben fördern. In diesem Zuge konnten wichtige Meilensteine bereits erreicht werden.

3. Gesamtaussage

Die EMBEKA Technologies GmbH ist ein Unternehmen, das von Wachstum geprägt ist, wobei es keine Indizien für eine gegenläufige Entwicklung gibt. Zudem werden stetig Teile dieses Erfolgs in die Stabilisierung der Gesamtunternehmensstruktur investiert, um eine organische und nachhaltige Organisationsentwicklung zu ermöglichen.

Aufgrund unserer finanziellen Stabilität und unserer Kostenstruktur bereitet uns das Wettbewerbsumfeld weiterhin keine Probleme. Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar, die ungeachtet der erheblichen, gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Unsicherheiten, die gegenwärtig bestehen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten.

Zur Absicherung von Liquiditätsrisiken wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement mit einem ratingbasierten Frühwarnsystem.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Langenlonsheim eine unselbständige Niederlassung in Schlüsselfeld.

 

Langenlonsheim, im Juni 2024

EMBEKA Technologies GmbH Binger Straße 2 55450 Langenlonsheim

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 577.842,00 542.515,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.213,00 5.551,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 18.213,00 5.551,00
II. Sachanlagen 558.089,00 536.964,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.503,00 196.253,00
2. technische Anlagen und Maschinen 181.797,00 11.563,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.789,00 232.898,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 96.250,00
III. Finanzanlagen 1.540,00 0,00
1. Beteiligungen 1.540,00 0,00
B. Umlaufvermögen 13.178.612,34 9.538.331,10
I. Vorräte 3.291.790,00 3.153.483,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.818.404,97 5.921.463,82
1. sonstige Vermögensgegenstände 9.818.404,97 5.921.463,82
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 211.719,14 11.616,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 68.417,37 463.384,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.758,00 10.823,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.773.212,34 10.091.669,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.961.673,56 3.641.681,32
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 6.936.673,56 3.616.681,32
B. Rückstellungen 2.417.808,71 1.454.386,01
C. Verbindlichkeiten 4.393.730,07 4.995.601,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 111.605,83 230.581,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 111.605,83 230.581,14
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.282.124,24 4.765.020,63
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.282.124,24 4.765.020,63
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.773.212,34 10.091.669,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.080.479,12 16.514.267,45
2. Personalaufwand 5.407.450,00 3.641.569,80
a) Löhne und Gehälter 4.506.090,43 3.028.991,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 901.359,57 612.578,42
davon für Altersversorgung 824,28 824,28
3. Abschreibungen 338.333,52 294.567,87
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 338.333,52 294.567,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.525.279,34 8.171.721,67
5. Erträge aus Beteiligungen 17,33 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 111,91 1.046,43
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.217,86 11.678,62
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.474.182,40 1.286.263,75
9. Ergebnis nach Steuern 3.322.145,24 3.109.512,17
10. sonstige Steuern 2.153,00 2.170,00
Jahresüberschuss 3.319.992,24 3.107.342,17

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 3.319.992,24 3.107.342,17
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.616.681,32 509.339,15
3. Bilanzgewinn 6.936.673,56 3.616.681,32

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die EMBEKA Technologies GmbH hat ihren Sitz in Langenlonsheim und ist in das Handelsregister des Amtsgericht Bad Kreuznach unter HRB 20624 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 II HGB. Sie nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen gem. §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und soweit sie der Abnutzung unterlagen, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt.

Die Ausleihungen werden zum Auszahlungsbetrag ausgewiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko, die Kosten des Forderungseinzuges und der Zinsverlust durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % ausreichend berücksichtigt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerung berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf:

Rückstellung für Urlaubskosten € 410.249,47
Rückstellung für Gewährleistungen € 571.086,00
Rückstellung für Abschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten € 29.000,00
Rückstellungen Sonstiges € 32.910,00
€ 1.043.245,47

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten entfallen davon Restlaufzeit

Gesamtbetrag
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 111.605,83 111.605,83 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.110.621,94 3.110.621,94 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.171.502,30 971.502,30 200.000,00 0,00
- davon aus Steuern (229.073,03)
- davon im Rahmen der soz. Sicherheit (22.370,65)
4.393.730,07 4.193.730,07 430.581,14 0,00

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 2.060,00 enthalten.

E. Sonstige Erläuterungen

Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB

Der jährliche Aufwand aus nicht begrenzten Miet-/Pachtverträgen für bewegliche Anlagevermögen mit einer Kündigungsdauer von maximal 1 Jahr beträgt € 3.201.085,28. Die Miet- und Pachtverträge des unbewegliches Vermögen haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 8 Jahren die Gesamtverpflichtung beläuft sich auf € 7.578.269,28 €.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Bayer Kaspar Geschäftsführer Einzelvertretung
Klöß Torsten Geschäftsführer Gesamtvertretung

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

2023
Anzahl
2022
Anzahl
107 85

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss zusammen mit dem freien Gewinnvortrag vom 01.01.2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Anlagenspiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 60.169,06 16.962,00 1.580,00 75.551,06
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 60.169,06 16.962,00 1.580,00 75.551,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.449.901,68 0,00 0,00 1.449.901,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.015.897,92 192.500,00 0,00 1.208.397,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 736.086,78 258.908,52 117.101,05 877.894,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 96.250,00 96.250,00 192.500,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.298.136,38 547.658,52 309.601,05 3.536.193,85
III. Finanzanlagen 0,00 1.540,00 0,00 1.540,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.540,00 0,00 1.540,00
Summe Anlagevermögen 3.358.305,44 566.160,52 311.181,05 3.613.284,91
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 54.618,06 4.300,00 1.580,00 57.338,06
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 54.618,06 4.300,00 1.580,00 57.338,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.253.648,68 144.750,00 0,00 1.398.398,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.004.334,92 22.266,00 0,00 1.026.600,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.188,78 167.017,52 117.101,05 553.105,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.761.172,38 334.033,52 117.101,05 2.978.104,85
Summe Anlagevermögen 2.815.790,44 338.333,52 118.681,05 3.035.442,91
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.551,00 18.213,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.551,00 18.213,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 196.253,00 51.503,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.563,00 181.797,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.898,00 324.789,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 96.250,00 0,00
Summe Sachanlagen 536.964,00 558.089,00
III. Finanzanlagen 0,00 1.540,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.540,00
Summe Anlagevermögen 542.515,00 577.842,00

F. Unterzeichnung Jahresabschluss

 

Langenlonsheim, 27.02.2025

EMBEKA Technologies GmbH

Gez. Geschäftsführer: Kaspar Bayer

Gez. Geschäftsführer: Torsten Klöß

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Für den vollständigen Jahresabschluss habe ich folgende Bestätigungsvermerke erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EMBEKA Technologies GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der EMBEKA Technologies GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der EMBEKA Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Nürnberg, 25.03.2025

Gesiegelt Stefan Rademacher, vereidigter Buchprüfer

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