Bauer Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Bauer seit 13.11.2006 | Geschäftsführer |
Manfred Bauer seit 13.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Manfred Bauer | 50.00% |
Bernd Bauer | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bauer Kompost GmbHBad RappenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Gesamtwirtschaft ist in 2022 gestiegen. Für das Jahr 2022 ergaben sich nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Plus des preisbereinigten deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,8 % nach einem Anstieg im Vorjahr um 2,6 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus. II. Entwicklung der Branche Der Umsatz in der Kreislaufwirtschaft des organischen Bereiches ist in diesem Jahr gesunken. Zusätzlich geht die Schere zwischen Materialkosten und Umsatzerlösen weiter auseinander. Das heißt die Materialkostensteigerungen können nicht durch die Umsatzerlöse kompensiert werden. Die Mengenwerte des Bioabfalls pro Einwohner in Baden-Württemberg sind in 2022 um 7 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Davon werden 32 % einer nur stofflichen Verwertung zugeführt, 68 % werden energetisch und stofflich genutzt. (Quelle: "Abfallbilanz 2022 des Landes Baden-Württemberg") Aus Klimaschutzgründen wird aktuell seitens der Politik die Nutzung der organischen Restfraktionen massiv in Richtung der energetischen und stofflichen Nutzung gesteuert. Gleichzeitig werden jedoch die administrativen Auflagen nach oben geschraubt was zu einer erheblichen Kostensteigerung führt. Die Umstellung auf CO 2 freie Energieproduktion wird so erheblich verteuert. III. Analyse des Geschäftsverlaufs Umsatzerlöse und Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Berichtszeitraum 2022 im Vergleich zu 2021 stärker als prognostiziert um 1.680 TEUR gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 20,0 %. Vor allem der Bereich Bioabfallvergärung entwickelte sich positiv. Der Materialaufwand ist von 1.078 TEUR in 2021 auf 1.555 TEUR in 2022 um 44,2 % gestiegen. Die Materialkostenquote beträgt 15,4 % (Vj. 12,8 %). Der Personalaufwand ist von 2.902 TEUR in 2021 auf 3.152 TEUR in 2022 um 8,7 % gestiegen. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr mit 2.082 TEUR leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen hauptsächlich aus den Positionen Fahrzeugkosten, Instandhaltungskosten und Raumkosten. Diese erhöhten sich von 2.054 TEUR in 2021 auf 2.453 TEUR in 2022. Der Fachkräftemangel verschärft den Umbau auf geänderte Anforderungen von Jahr zu Jahr mehr. Der Jahresüberschuss liegt über der Prognose und beträgt 628 TEUR (Vj. 420 TEUR). Vermögens- und Finanzlage Das Sachanlagevermögen hat sich von 2021 auf 2022 von 8.185 TEUR auf 8.739 TEUR erhöht. Das Umlaufvermögen in 2022 beträgt 2.668 TEUR und besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.781 TEUR und liquiden Mitteln in Höhe von 625 TEUR, während die Vorräte mit 108 TEUR und die sonstigen Vermögensgegenständen mit 154 TEUR von untergeordneter Bedeutung sind. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.317 TEUR auf 11.539 TEUR gestiegen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses um 628 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 44,0 % (Vj. 43,5 %) der Bilanzsumme erhöht. Die Rückstellungen haben sich von 1.886 TEUR im Vorjahr auf 1.777 TEUR in Berichtsjahr verringert. Dabei sind die Pensionsrückstellungen mit 1.281 TEUR der wesentliche Posten. Die Verbindlichkeiten sind von 3.892 TEUR in 2021 auf 4.690 TEUR in 2022 deutlich gestiegen. Das Darlehen des Kreditinstituts valutiert zum Stichtag mit 990 TEUR und unterliegt laufenden Tilgungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich von 2.320 TEUR auf 2.868 TEUR erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 278 TEUR auf 832 TEUR erhöht. Liquidität Der operative Cash-Flow für das Jahr 2022 beträgt 2.109 TEUR. Die Liquidität war das ganze Jahr über gesichert. IV. Investitionen Das Gesamtvolumen der getätigten Investitionen betrug in 2022 2.626 TEUR. Sollte durch die Bundesregierung die erneuerbaren Energien von sämtlichen Hindernissen und Beschränkungen in Form von beispielsweise Zertifikaten und Auflagen befreien und den nötigen Vorrang einräumen, würde dies auch in unserem Betrieb weitere massive Investitionen ermöglichen und volkswirtschaftlich zu niedrigen Energiepreisen führen. V. Personal Die Gesellschaft beschäftigt zum Ende des Berichtsjahres ca. 67 Mitarbeiter. Fluktuationen sind unverändert gering. Der Personalaufwand beträgt in 2022 3.152 TEUR und ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Personalkostenquote betrug 31,3 % gegenüber 34,6 % im Vorjahr. VI. Ausblick 2023/2024 / Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Auftragslage Die Erträge aus Holzaufbereitung, Solar und Biogas sind zurzeit sehr von politischen Entscheidungen abhängig. Durch die steigenden Preise im Bereich der fossilen Energieträger profitieren auch die regenerativen Energieträger von dieser Entwicklung. Aktuell sind sämtliche Energieerzeuger gut ausgelastet. Dies hat sich gegenüber den Vorjahren nicht geändert. Geplante Investitionen Unsere Produktionsanlagen sind durch die Investitionen der letzten Jahre auf einem sehr hohen technischen Stand. Auch zukünftig werden wir durch den stetig stattfindenden Wandel größere Investitionen durchführen müssen. In der Rotation wird weiterhin modernisiert. Das bereits seit 2020 geplante Gärrestelager wurde in 2022 vollständig erstellt, konnte aber aufgrund der Komplexität des Genehmigungsverfahrens noch nicht vollständig in Betrieb genommen werden. Allgemein laufen die Produktionsanlagen dem Alter entsprechend störungsfrei, werden laufend optimiert und dem Stand der Technik angepasst. Im Jahr 2022 wurde mit dem Bau der neuen Altholzaufbereitung begonnen, diese geht voraussichtlich zum Jahresende 2023 in Betrieb. Eine Herausforderung wird es sein unseren Fuhrpark, auch die LKW, komplett auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzustellen. Die ersten elektrisch betriebenen LKW sind bereits geordert und werden mit Spannung erwartet. Prognosebericht Nach dem positiven Ergebnis von 2022 rechnen wir in 2023 bei leicht steigenden Umsätzen mit einem geringfügig verbesserten Ergebnis. Die neue Technik hat sich stabilisiert und wird optimiert, außerdem ist sie gut ausgelastet. Anlieferungen können effektiv und marktgerecht abgearbeitet werden. Mit den aktuellen Verarbeitungsanlagen sind wir in der Lage, auf die Marktanforderungen zu reagieren. Mit der zur Verfügung stehenden Technik kann eine sehr große Bandbreite an Aufträgen abgearbeitet werden. Die größten Risiken bestehen durch die immer noch steigende Regelungsflut. Was vor kurzem noch nicht vorstellbar gewesen ist, wird jetzt gefordert. Ein weiteres Risiko ist im Moment der Einbruch der Baukonjunktur, damit einhergehend auch weniger Gartenneuanlagen und somit Ertragseinbußen im Bereich Erdenwerk. Durch die ständige Modernisierung unseres Maschinenparks, einer guten Grundauslastung und einer gesicherten Liquidität sehen wir uns für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Je schneller der Umbau auf klimaneutrale Energieproduktion gelingt, umso stärker wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland sein und so auch ein noch höherer Lebensstandard in Deutschland erreicht werden.
Bad Rappenau, 15. Dezember 2023 gez. Bernd Bauer, Geschäftsführer gez. Manfred Bauer, Geschäftsführer Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangFirma, Sitz, Registergericht Die Firma der Gesellschaft lautet: Bauer Kompost GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Bad Rappenau. Die Gesellschaft ist unter HRB 104918 im Handelsregister beim Amtsgericht in Stuttgart eingetragen. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, sowie der Lagebericht, wurden gemäß den Vorschriften der §§ 264ff. HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB auf. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden aufgrund des Wertaufholungsgebots Zuschreibungen vorgenommen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgt anhand des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode). Die Abzinsung erfolgt pauschal mit 1,78% p.a., dies entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Sterbetafel kommen die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zum Ansatz. Als Gehaltstrend wird 0,0 % p.a. und als Rententrend wird 0,0 % p.a. zugrunde gelegt. Es wird mit einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,0 % gerechnet. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden jeweils gesondert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in der Entwicklung des Anlagevermögens in der Anlage zum Anhang dargestellt. Angaben über Beteiligungsverhältnisse Die Bauer Kompost GmbH hält 48% an der Bauer Biogas GbR, Bad Rappenau. Für das Geschäftsjahr 2022 ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 106 TEUR und ein Eigenkapital von 270 TEUR. Umlaufvermögen Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr sind nicht vorhanden. Eigenkapital Das Stammkapital von 25.564,59 € ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Ausschüttungssperre Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des bislang vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen zehn Jahren beträgt 79.559 EUR und unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Rückstellungen Pensionsrückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgt anhand des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode). Die Abzinsung erfolgt pauschal mit 1,78% p.a., dies entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Sterbetafel kommen die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zum Ansatz. Als Gehaltstrend wird 0,0 % p.a. und als Rententrend wird 0,0 % p.a. zugrunde gelegt. Es wird mit einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,0 % gerechnet. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt 79.559 EUR (Vj. 121.588 EUR). Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung in Höhe von 22.257 EUR (Vj. 23.756 EUR) wurde unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Verbindlichkeiten
Folgende Sicherheiten wurden für die Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gewährt: Sicherungsübereignung Biomüllvergärungsanlage Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 1.250 (Vj. T€ 1.000) ausgewiesen. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen handelte es sich im Vorjahr um eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Anteile an der Bauer Biogas GbR meH, Bad Rappenau, in Höhe von 56 TEUR wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung. SONSTIGE ANGABEN Leitungsorgane Die einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer sind: Herr Manfred Bauer, Ingenieur, Bad Rappenau Herr Bernd Bauer, Landwirt, Bad Rappenau. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer und früherer Geschäftsführer wurde nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Mitarbeiterzahl Im Durchschnitt des Geschäftsjahres (Berechnung nach Köpfen) waren 67 Arbeitnehmer (15 Angestellte, 52 gewerbliche Arbeitnehmer) beschäftigt. Gesetzliche Vertreter der Kapitalgesellschaft und die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten blieben in vorstehender Berechnung unberücksichtigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen a) Mietvertrag mit der Bauer Anlagen GbR für Solaranlagen, Geschäftsräume für den Betrieb des Kompostwerks und weitere Räumlichkeiten mit jährlich 431 TEUR. b) Für das Jahr 2023 bestehen Verpflichtungen aus laufenden Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe 75 TEUR, für die Jahre 2023-2026 ca. 110 TEUR. VORSCHLAG ZUR GEWINNVERWENDUNG Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 627.662 EUR zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 4.418.625 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Rappenau, 15. Dezember 2023 gez. Bernd Bauer gez. Manfred Bauer Anlage zum Anhang:ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS ZUM 31. DEZEMBER 2022
BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BAUER KOMPOST GMBH, BAD RAPPENAU Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BAUER KOMPOST GMBH, BAD RAPPENAU, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BAUER KOMPOST GMBH, BAD RAPPENAU für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 15. Dezember 2023 STEHLE,
HOLLAENDER & PARTNER MBB
gez. Thomas Baur, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 19. Dezember 2023 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussIn einer Gesellschafterversammlung am 19. Dezember 2023 der Bauer Kompost GmbH wurde folgender Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst: Der Jahresüberschuss in Höhe von 627.662,44 EUR wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von 4.418.625,12 EUR auf neue Rechnung vorgetragen. |
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