Mefama GmbH
42mBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Thiele seit 14.2.2024 | Prokura |
Frank van den Höfel seit 24.3.2022 | Vorstandsmitglied |
Christoph Speckamp seit 2.12.2019 | Vorstandsmitglied |
Nico Vondegracht seit 2.12.2019 | Prokura |
Andreas Gergs seit 2.12.2019 | Prokura |
Wolfgang Dr. Thiele seit 26.2.2019 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
W******* T***** | 12.55% |
H*** R******** | 8.11% |
H***** H****** | 0.90% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
4 von 5 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SOPTIM AGAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SOPTIM AG ist eine Aktiengesellschaft, deren vinkulierte Namensaktien ausschließlich von Mitarbeitern und Organen - bzw. diesen nahestehenden Personen - gehalten werden. Die SOPTIM AG versteht sich als Dienstleister, Berater und Lieferant von IT-Lösungen für die Energiewirtschaft aus den beiden Standorten Aachen und Essen. Das Ressort Projektlösungen setzt individuelle Softwareprojekte um, das Ressort Digital Solutions führt Einführungsprojekte für eigene Produkte durch. Beide Ressorts erbringen begleitende Dienstleistungen. In 2023 wurden sowohl die Tätigkeiten bei Bestandskunden gefestigt und ausgebaut als auch erneut neue Aufgabenfelder mit langfristiger Perspektive akquiriert. Das Leistungsangebot der sbc soptim business consult GmbH (sbc) bündelt Prozess- und Organisationsberatung sowie Beratungsaufgaben mit den Schwerpunktthemen Smart Meter Rollout und Innovationsmanagement. Frank van den Höfel trug die Verantwortung für das Ressort Digital Solutions. Für das Ressort Projektlösungen sowie den Zentralbereich Marketing zeichnete sich Christoph Speckamp verantwortlich. Dr. Wolfgang Thiele war Vorsitzender des Vorstandes und leitete die Zentralbereiche Finanzen, Personal und Infrastruktur Services. Hauptabsatzmarkt der SOPTIM AG und der sbc ist der deutschsprachige Raum. 2. Forschung und Entwicklung Die SOPTIM AG war in 2023 an einem öffentlich geförderten Forschungsprojekt als Konsortialpartner beteiligt: - QUIRINUS Control - Technisches Versorgungsqualitäts-Controllingsystem im rheinischen Revier für den Sektor StromQUIRINUS Control analysiert in nahezu Echtzeit die Stromversorgung von Industrie und Gewerbeunternehmen im Rheinischen Revier. Mithilfe künstlicher Intelligenz werden die Daten ausgewertet, um sofortige Optimierungen im Verteilnetz vornehmen zu können. So wird erstens die Versorgungssicherheit bei der nicht immer gleichmäßigen Erzeugung von erneuerbaren Energien sichergestellt. Zweitens werden Überspannungen und Stromausfälle vermieden, die bei Verbrauchern aus Gewerbe und Industrie große Schäden anrichten können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen, die relevanten Einfluss auf die Geschäftstätigkeiten der SOPTIM AG haben, werden maßgeblich durch den ordnungspolitischen Rahmen der nationalen und europäischen Energiewirtschaftsbranche geprägt. Aus verabschiedeten Novellen die Energiewirtschaft betreffender Gesetze (u. a. Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz" (NABEG 2.0)) leiten sich insbesondere für die Betreiber elektrischer Netze weiterhin Bedarfe an zusätzlicher systemtechnischer Unterstützung neuer Geschäftsprozesse ab, die der SOPTIM AG neues Geschäftspotenzial erschließen. Die Energiewirtschaft steht im Allgemeinen unter hohem Transformationsdruck - wachsende Datenmengen, verkürzte Reaktionszeiten und akuter Fachkräftemangel sind für die Marktakteure wesentliche Treiber des Geschäfts. Um in diesem hochdynamischen Umfeld das Tagesgeschäft effizienter zu gestalten, bietet die SOPTIM AG insbesondere den Akteuren im Energievertrieb, in der Energiebeschaffung und in der Direktvermarktung erneuerbarer Energien im europäischen Energiemarkt Produkte und Dienstleistungen an. Seit 2023 wird unter der Marke SOPTIM Elements eine neue Lösungsplattform vermarktet, die den Marktakteuren passgenau kombinierbare Produkte zur Abbildung der energiewirtschaftlichen Fachprozesse bereitstellt. 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 hat die SOPTIM AG erneut konsequent und erfolgreich an der Ausweitung des Geschäftes im Kontext bestehender Kundenbeziehungen, Gewinnung von Neukunden sowie qualifizierter Teilnahmen an europäischen Vergabeverfahren gearbeitet. Besonderen Einfluss auf den Geschäftsverlauf hatten Kundenanforderungen/Aktivitäten in den Bereichen der sicheren und hochautomatisierten Netzführung der Höchst- und Hochspannungsnetze, dem Fokusthema "Redispatch 2.0" im Zusammenspiel der Höchst- und Hochspannungsnetze mit den Verteilnetzen sowie höchste Flexibilität in der Beschaffung (Energiehandel) und der Vermarktung (Energievertrieb, Direktvermarktung erneuerbarer Energien) von Energie in Zeiten von temporärer Energieknappheit höchst volatiler Märkte und dynamischer gesetzlicher und ordnungspolitischer Rahmenbedingungen (Stichworte: "Dynamische Tarife", "AS4"). 3. Lage Zusammenfassend ist festzustellen, dass 2023 durch einen moderaten Anstieg der Leistung und einen leichten Rückgang der Ertragslage gekennzeichnet war. Die Finanzlage ist unverändert sehr gut. 3.1 Ertragslage Die Gesamtleistung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr erwartungsgemäß gestiegen. Aufgrund dessen stiegen sowohl die Fremdleistungen als auch der Personalaufwand. Der Anstieg betrug 10,82 % auf 40,735 Mio. Euro. Der Materialaufwand ist um 46,41 % auf 4,958 Mio. Euro gestiegen. Hier hat sich hauptsächlich ein Anstieg der bezogenen Fremdleistungen ausgewirkt, die im Vorjahr auf einem niedrigeren Niveau lagen. Der Personalaufwand war mit 27,671 Mio. Euro um 9,28 % höher als im Vorjahr. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt der Anteil des Personalaufwands 67,93 % nach 68,89 % im Vorjahr. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände von 1,006 Mio. Euro waren ausschließlich planmäßig und lagen nur geringfügig über dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen um 442 Euro (= 8,9 %) höher als im Vorjahr. Aufgrund der erwarteten Verlustübernahme für eine Tochtergesellschaft betrug das Finanzergebnis (inkl. Beteiligungsergebnis) -73 TEuro nach 171 TEuro im Vorjahr. Der Bestand an Aufträgen ist im Laufe des Geschäftsjahrs 2023 weiter angestiegen und gewährleistet eine unverändert hohe Auslastung der Mitarbeiter. Die Eigenkapital-Rentabilität ist für das abgeschlossene Geschäftsjahr von 24,60 % auf 19,46 % gesunken. 3.2 Finanzlage Die SOPTIM AG verfolgt eine konservative Finanzpolitik. Die Kreditlinien bei der Sparkasse Aachen werden nur für Avale in Anspruch genommen. Aus laufender Geschäftstätigkeit wurde ein Cashflow von 0,454 Mio. Euro erzielt und der Finanzmittelfonds verringerte sich von 10,567 Mio. Euro um 2,041 Mio. Euro auf 8,526 Mio. Euro. Die Gesellschaft hält ausreichend liquide Mittel vor, um zukünftige Herausforderungen zu bestehen. Die Kapitalausstattung ist sehr gut. Mit einem gezeichneten Kapital von 1,170 Mio. Euro, einer Kapitalrücklage von 0,495 Mio. Euro und Gewinnrücklagen von 2,755 Mio. Euro sowie dem Bilanzgewinn von 8,107 Mio. Euro ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 57,60 %. Darüber hinaus werden zukünftige Verpflichtungen durch Rückstellungen in Höhe von 4,869 Mio. Euro abgedeckt. Die Verbindlichkeiten aus dem operativen Geschäft belaufen sich auf 3,976 Mio. Euro. Die Bilanzsumme hat sich leicht von 21,766 Mio. Euro auf 21,738 Mio. Euro verringert. 3.3 Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Investitionen in Sachanlagen bei planmäßigen Abschreibungen von 2,716 Mio. Euro auf 2,731 Mio. Euro entwickelt. Das Umlaufvermögen ist im Gesc5häftsjahr 2023 von 18,425 Mio. Euro auf 18,353 Mio. Euro gesunken; dabei belaufen sich die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten auf 8,026 Mio. Euro. Der stetig wachsende Kundenstamm führt zu Unabhängigkeit von einzelnen Auftraggebern und damit zu Stabilität. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist insgesamt als gut bis sehr gut zu bezeichnen. 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt auf Basis einer Bewertung der erbrachten Leistungen in Relation zu den anfallenden Personal- und Sachkosten sowie der Umsatzrendite. Letztere ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen und beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 6,6 %. Der Auftragseingang als weiterer wesentlicher Indikator ist auch im Jahr 2023 auf hohem Niveau geblieben. Insgesamt entwickeln sich die finanziellen Leistungsindikatoren positiv und entsprechen der mittelfristigen Unternehmensplanung. III. Unternehmensentwicklung nach dem Bilanzstichtag Im Ressort Projektlösungen setzt sich der wirtschaftlich attraktive Verlauf des Jahres 2023 in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 fort. Im Kontext Intraday-Trading konnten mit einem europäischen Stromhändler und einem großen Bahnstromnetzbetreiber attraktive Neukunden gewonnen werden. Aktuell nimmt SOPTIM an einem EU-Vergabeverfahren eines deutschen Transportnetzbetreibers teil, der in zwei Losen individuelle IT-Lösungen für verschlüsselte Marktkommunikation und die Archivierung der erhaltenen und gesendeten Nachrichten sucht. Darüber hinaus bewirbt sich SOPTIM mit einem Partnerunternehmen um die Teilnahme an einem Vergabeverfahren eines europäischen Transportnetzbetreibers, der eine neue IT-Lösung für Regelenergie-Auktionen benötigt. Sollte SOPTIM bei einem oder mehreren dieser Vergabeverfahren den Zuschlag erhalten, erweitert sich das Leistungsangebot der SOPTIM nochmals nennenswert und erschließt perspektivisch weiteres Geschäftspotenzial. Das Ressort erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Ergebnisbeitrag aus operativer Tätigkeit, der über der Jahresplanung liegt. Das Geschäft im Ressort Digital Solutions entwickelte sich im ersten Quartal 2024 ebenfalls besser als plangemäß. Die Leitmesse der Energiewirtschaft, die E-world energy & water 2024 hat im Februar 2024 stattgefunden und war ein voller Erfolg. In den ersten Monaten des Jahres wurden bereits Neukunden sowohl für SOPTIM Elements als auch die SOPTIM Energy Suite gewonnen. Die SOPTIM Energy Suite konsequent nur noch als "Software-as-a-Service"-Lösung anzubieten, eröffnet dem Ressort zusätzlich hohes Nachfragepotenzial. Der Umzug der Kundensysteme in das vom Unternehmen selbst betriebene Rechenzentrum wird in 2024 konsequent fortgeführt. Das Ressort erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ebenfalls einen Ergebnisbeitrag aus operativer Tätigkeit, der über den Erwartungen der Jahresplanung liegt. IV. Prognosebericht Ressort Projektlösungen Der Ausblick auf die kurz- und mittelfristige Entwicklung der Geschäftstätigkeiten des Ressorts ist erfreulich. Die SOPTIM AG verfügt insbesondere bei den deutschen Übertragungsnetzbetreibern über eine hervorragende Reputation. Alle in den letzten Jahren gewonnenen Großaufträge wirken weit über das Einführungsprojekt hinaus und bilden die Basis für eine stabile Auslastung im Ressort. Perspektivisch ist weiteres Wachstum zu erwarten. Ergänzend ist zu vermerken, dass die Kompetenz der SOPTIM AG mittlerweile auch über Deutschland hinaus in die europäischen Kooperationen der Übertragungsnetzbetreiber ausstrahlt. Ressort Digital Solutions Technologiekompetenz und Prozessexzellenz sind die Treiber der neuen digitalen Geschäftsmodelle für die Kunden des Ressorts der SOPTIM AG. Mit der neuen Lösungsplattform SOPTIM Elements liefert die SOPTIM AG leistungsstarke Anwendungen für elementare Aufgaben und Prozesse im Energiemarkt, die sich einzeln oder nach Bedarf in Kombination nutzen und sich nahtlos in bestehende IT-Landschaften integrieren lassen. In 2024 werden weitere Elemente fertiggestellt und im Markt positioniert. Effizienzsteigerung, Automatisierungspotenzial, Fachkräftemangel - die Transformation der Energiewirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Die SOPTIM AG hat sich ebenfalls mit dem Thema Business Process Outsourcing (BPO) in der Energiewirtschaft auseinandergesetzt. Um dem steigenden Bedarf der Kunden nach BPO-Leistungen bestmöglich zu begegnen, hat das Unternehmen im ersten Quartal 2024 die enprout GmbH als eigenständiges und unabhängiges Dienstleistungsunternehmen neu gegründet. Die enprout GmbH unterstützt Unternehmen bestens bei der effizienten Leistungserbringung energiewirtschaftlicher Geschäftsprozesse, erschließt konsequent Automatisierungspotenziale und begegnet dem langfristigen oder temporären Fachkräftemangel fokussiert. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Informationssicherheit Das im Januar 2024 vom TÜV Rheinland erfolgreich auditierte und rezertifizierte Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) auf Basis der Norm ISO/IEC 27001:2013 etabliert bei der SOPTIM AG die Prozesse und verfügt über geprüfte dokumentierte Verfahren zur Sicherstellung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen und Informationssystemen. Geschäftliche Risiken Das bei der SOPTIM AG nach § 91 Abs. 2 AktG zur Risikofrüherkennung implementierte Unternehmenscockpit wurde im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024 funktional abgerundet. Die Belange der Ressorts im Sinne gezielter Informationen zur Entwicklung der GuV, der Kostenstellen und der Personalsituation werden mit dem Unternehmenscockpit erfüllt. Bestehende Risiken in den geschäftlichen Aktivitäten der Ressorts werden entsprechend den bestehenden Verfahren systematisch überwacht. Die Dokumentation erfolgt auf Basis des nach DIN/ISO 9001 zu Anfang des Jahres 2024 erfolgreich auditierten und rezertifizierten Qualitätsmanagementsystems. 2. Chancenbericht Ressort Projektlösungen Der Blick des Ressorts Projektlösungen in die Zukunft ist von Optimismus geprägt. Alle Indikatoren weisen weiterhin auf stabiles Geschäft mit Wachstumspotenzial hin. Viele Auftragskontexte, die das Ressort heute bearbeitet, lassen Folgeaufträge und attraktive Erträge erwarten. Aus den in 2021 hinzugewonnenen und in 2023 abgeschlossenen Großprojekten wurden weitere fachliche und technologische Kompetenzen rund um das Thema Redispatch erworben und somit eine hervorragende Basis für weitere Akquisitionen insbesondere bei europäischen Transportnetzbetreibern aufgebaut. Die bereits bestehende Kooperation mit dem FGH e. V. (Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft e. V.) sowie die Kooperation mit der logarithmo GmbH & Co. KG, die beide ein vielfältiges Leistungsangebot im Themenspektrum der elektrischen Energieversorgung und Energiewirtschaft offerieren, lassen weitere Marktchancen für das Ressort erwarten. Ressort Digital Solutions Die Produkte und Dienstleistungen des Ressorts erfüllen die Erwartungen der Marktbeteiligten an signifikante Verbesserungen hinsichtlich exzellenter Prozessunterstützung und Funktionalität. Diese werden sukzessive durch cloudbasierte Services erweitert und unter der neuen Marke "SOPTIM Elements" im Markt platziert. Hinsichtlich der Gewinnung neuer Kunden im Geschäftsjahr 2024 ist das Ressort Digital Solutions aufgrund der positiven Entwicklung und Dynamik von 2023 optimistisch gestimmt. Auch die Gewinnung weiterer SaaS-Kunden aus der Stammkundschaft entwickelt sich plangemäß. 3. Gesamtaussage Die beiden operativen Ressorts Projektlösungen und Digital Solutions bilden für die SOPTIM die Basis, dass sich strategische Schwerpunkte und operative Kompetenzen auf die jeweiligen Marktsegmente und Leistungsfelder der Ressorts unabhängig voneinander entwickeln und ausrichten können. Der Austausch von technologischem Know-how und Marktwissen zwischen den Ressorts ist jedoch selbstverständlich und ein wesentlicher Faktor für die Hebung interner Effizienzpotenziale. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind in beiden Ressorts positive Effekte wahrnehmbar. Die Ergebnisbeiträge beider operativer Ressorts im bisherigen Geschäftsjahresverlauf zeigen einen stabilen Trend. SOPTIM stellt in den Monaten Januar bis Mai 2024 Stabilität in der Geschäftstätigkeit fest. Akquisitionen, Rekrutierungen, Softwareentwicklung und Auslieferungen wurden über persönliche und digitale Kanäle erfolgreich gestaltet. Aktuell sind Auftragslage und Auftragsbestand in beiden Ressorts gut bis sehr gut und die Personalsituation angemessen und zufriedenstellend. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage nach IT-Fachkräften in Deutschland besteht für beide Ressorts das latente Risiko, den Bedarf an Fachkräften temporär nicht decken zu können. Diesem Risiko wirken unter anderem die durch den Zentralbereich Personal verantworteten Aktionen zum aktiven Sourcing und zur Präsentation der SOPTIM AG als modernen und mitarbeiterorientierten Arbeitgeber in den sozialen Medien gezielt entgegen. Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Stabilität ist die SOPTIM AG für die Erfüllung der übernommenen Aufgaben bestens aufgestellt. Für das Jahr 2024 erwarten wir aufgrund unserer Planungen im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung in Höhe von über 5%. Unter Berücksichtigung der vergleichsweise erfreulichen Auftragsentwicklung erwarten wir ein Jahresergebnis vor Steuern, das deutlich über dem des Vorjahres liegt. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen genutzten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Die SOPTIM AG verfügt über eine Niederlassung in Essen. Die Tätigkeitsfelder an den derzeitigen Standorten Aachen und Essen unterscheiden sich nur in geringem Umfang. Die Niederlassung wird kaufmännisch und finanztechnisch nicht separat behandelt.
Aachen, den 30. Juli 2024 Frank van den Höfel Christoph Speckamp Dr. Wolfgang Thiele Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB) Die SOPTIM AG hat ihren Sitz in Aachen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 8548 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses (§§ 242 ff. HGB) Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Darstellung der Bilanz erfolgte entsprechend den in § 266 Abs. 2 und 3 HGB geregelten Gliederungsvorschriften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Um eine klare Darstellung zu gewährleisten, wurde in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung - weitgehend - auf Zusatzvermerke verzichtet und stattdessen der gesonderte Ausweis im Anhang gewählt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 4 HGB) Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde um planmäßige Abschreibungen gemindert. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung sofort als Betriebsausgabe abgezogen. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Entwicklung der historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen ist in dem Anlagengitter dargestellt. Vorräte wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Forderungen wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen ermittelt. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag passiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verpflichtungen aus unmittelbaren Altersversorgungszusagen (Direktzusagen) werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Da Wertguthaben aus Rückdeckungsversicherungen bestehen, die an die Versorgungsberechtigten sicherungshalber verpfändet sind und die zum Zeitpunkt des Versorgungseintritts planmäßig in vollem Umfang an die Versorgungsberechtigten ausgezahlt werden, bestimmen sich die Erfüllungsbeträge der Versorgungszusagen in Höhe der beizulegenden Zeitwerte der jeweiligen Rückdeckungsversicherungen. Dabei erfolgt der Wertansatz mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital. Eventuelle Bewertungsreserven sind nicht berücksichtigt. Da sich die zu verrechnenden Werte der Versorgungsverpflichtungen und der Ansprüche aus Rückdeckungsverpflichtungen entsprechen, entfällt ein Ausweis in der Bilanz. Bei der so erfolgten Bewertung der Altersversorgungszusagen bestehen Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen, die sich voraussichtlich in Zukunft ausgleichen werden. Gemäß dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird auf einen Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Die Verbindlichkeiten stehen mit ihren Erfüllungsbeträgen zu Buche. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Brutto Anlagespiegel zum 31.12.2023
Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB) Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2023 folgende Anteile an Tochtergesellschaften bzw. an Beteiligungsgesellschaften:
Die Zahlen für die sbc GmbH beziehen sich auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, die Zahlen für die esterion GmbH auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum Stichtag wie folgt: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 43.214,99 (Vorjahr EUR 237.720,00). Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten eine sich saldiert ergebende sonstige Forderung aus Ergebnisübernahme und aus Umsatzsteuerzahlungen als Organträger. Forderungen mit Restlaufzeit über 1 Jahr (§ 268 Abs. 4 S. 1 HGB) Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Pensionsverpflichtungen und Rückdeckungsversicherung Angaben bei Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden (§ 285 Nr. 25 HGB) Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen und Pensionsrückstellungen wurden gem. der Vorgabe des § 246 Abs. 2 HGB saldiert.
Der Wert der Pensionsverpflichtungen (Direktzusagen) wurde angelehnt am die Bewertung als wertpapiergebundene Versorgungszusage mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung vorgenommen, da es sich hierbei um den Wert handelt, der tatsächlich an die Versorgungsberechtigten ausgezahlt wird. Dieser Aktivwert setzt sich zusammen aus den eingezahlten Beiträgen, abzüglich Gebühren, zuzüglich der Garantieverzinsung, die sich in Abhängigkeit vom Abschlusszeitpunkt des Versicherungsvertrages ergibt, zuzüglich der vom jeweiligen Versicherungsunternehmen erwirtschafteten Gewinnbeteiligung und u.U. zuzüglich eines Schlussgewinns. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB entsprechen. Aufgrund der Bewertung als wertpapiergebundene Versorgungszusage ist der versicherungsmathematische Erfüllungsbetrag unabhängig vom Rechnungszins. Damit ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von EUR 0,00. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag passiviert. Das Grundkapital der Aktiengesellschaft ist eingeteilt in 1.170.000,00 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen anteiligen Grundkapital von je EUR 1,00 pro Aktie. Das auf eigene Aktien entfallende gezeichnete Kapital wurde offen vom Grundkapital abgesetzt. Angabe des im Bilanzergebnis enthaltenen Ergebnisvortrags (§ 268 Abs. 1 S. 2 HGB) Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt TEUR 5.759 (i.V. TEUR 4.405). 5. Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Sicherheiten (§§ 268 Abs. 5 Nr. 1, 285 Nrn. 1 und 2 HGB) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 21.896,91 (Vorjahr EUR 210.581,15) und gegenüber Beteiligungsunternehmen von EUR 89.779,47 (Vorjahr EUR 121.126,98). 6. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten wird hauptsächlich das Wartungsgeschäft erfasst, bei dem die Kunden regelmäßig bis zu einem Jahr im Voraus bezahlen. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einem Gesamtbetrag von TEUR 4.508, davon TEUR 998 im Jahr 2024 fällig. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen (§ 285 Nr. 25 HGB) Zinserträge aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wurden gem. der Vorgabe des § 246 Abs. 2 HGB mit Zinserträgen aus den Rückdeckungsversicherungen saldiert und gleichen sich aus. VI. Ergänzende Angaben für Aktiengesellschaften Eigene Aktien (§ 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG)
Zu 1: Ausscheiden Zu 2: Der Verkaufserlös verblieb in der Liquidität Angabe gem. § 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG Das Grundkapital der Gesellschaft ist in 1.170.000,00 Stückaktien zu je EUR 1,00 eingeteilt. Genehmigtes Kapital (§ 160 Abs. 1 Nr. 4 AktG) Zum Bilanzstichtag besteht ein genehmigtes Kapital in Höhe von EUR 100.000,00. Dieses geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 27. September 2012 zurück. Bedingtes Kapital (§ 152 Abs. 1 Satz 2 AktG) Zum Bilanzstichtag besteht ein bedingtes Kapital in Höhe von EUR 300.000,00. Dieses geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 8. Oktober 2013 zurück. Rücklagenentwicklung (§ 152 Abs. 2 und 3 AktG) 1. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage blieb unverändert zum Vorjahr. 2. Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen
VII. Sonstige Pflichtangaben Anzahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Angaben zu den Organmitgliedern (§ 285 Nr. 10 HGB) Mitglieder des Vorstands
Mitglieder des Aufsichtsrats
Gesamtbezüge der Organe (§ 285 Nr. 9 a) HGB) Auf die Angaben wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Kredite an Mitglieder des Vorstands (§ 285 Nr. 9 Buchst. c) HGB) Kredite an Mitglieder des Vorstands wurden im Berichtsjahr nicht gewährt. Abschlussprüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB) Auf Angaben wird gem. § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (§ 285 Nr. 33 HGB) Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht aufgetreten. Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss (§ 285 Nr. 34 HGB)
Der Vorstand schlägt vor, von dem ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.106.596,17 einen Betrag von EUR 1,15 je Aktie an die bezugsberechtigten Aktionäre auszuschütten.
Aachen, den 30. Juli 2024 gez. Dr. W. Thiele, Vorstandsvorsitzender gez. F. van den Höfel, Vorstand gez. C. Speckamp, Vorstand Feststellung des Jahresabschlusses Dieser Jahresabschluss wurde in der Aufsichtsratssitzung am 26.08.2024 gebilligt und damit festgestellt. Der vorstehende Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SOPTIM AG Aachen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SOPTIM AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SOPTIM AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 31. Juli 2024 SCHLEICHER
& Dr. jur. ROBERTZ
R. Hündgen, Wirtschaftsprüfer M. Jacobs, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Die ordentliche Hauptversammlung der SOPTIM AG am 28.10.2024 in Aachen hat die folgende Verwendung des Bilanzergebnisses beschlossen: Das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 schließt ab mit einem
Der nach Ausschüttung in Höhe von EUR 1,15 je Aktie an die bezugsberechtigten Aktionäre EUR 1.333.659,60 entstehende Bilanzgewinn von EUR 6.772.936,57 wird insgesamt auf neue Rechnung vorgetragen.
Aachen, 28. Oktober 2024 Der Vorstand: Dr. Wolfgang Thiele Frank van den Höfel Christoph Speckamp Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat alle für die Gesellschaft wichtigen Geschäftsvorgänge geprüft, sich regelmäßig schriftlich und mündlich über die Geschäfte, die Lage des Unternehmens und die beabsichtigten Vorhaben unterrichten lassen und den Vorstand beraten. Die Tätigkeit des Aufsichtsrats erfolgte in einem engen und kooperativen Dialog mit dem Vorstand. Im Jahr 2023 bestand der Aufsichtsrat der SOPTIM AG aus:
Im Geschäftsjahr 2023 fanden vier Sitzungen statt. In diesen Sitzungen wurden die Beschlüsse des Aufsichtsrats gefasst. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten zeitnah und umfassend. Die Berichte behandelten die Planung, die Geschäftsentwicklung und die Geschäftslage, einschließlich der Risikolage sowie Geschäfte von besonderer Bedeutung für das Unternehmen. Das Jahr 2023 war weiterhin von den Nachwirkungen des Ukraine-Krieges geprägt, der insbesondere zu anhaltenden Turbulenzen an den Energiemärkten führte. Diese Entwicklungen hatten jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von SOPTIM. Die hybride Arbeitsform, die sich im Vorjahr etabliert hatte, wurde weitergeführt und durch die flexible Raumnutzung unterstützt. Insgesamt konnte erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen werden. Das Ressort Pl (Software-lndividuallösungen mehrheitlich für Ubertragungsnetzbetreiber) unter dem Vorstand Christoph Speckamp entwickelte sich plangemäß. Im Produktgeschäft DS setzte Frank van den Höfel die im Vorjahr begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich fort und konnte ein Ergebnis deutlich über Plan erreichen, so dass davon auszugeben ist, dass die vorgestellte Strategie zu greifen beginnt. Der Finanzbereich, geleitet von Dr. Thiele, trug wie immer wesentlich zur Transparenz der Geschäftsentwicklung bei. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist durch die Schleicher & Dr. jur. Robertz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Aachen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat nach Abschluss seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen erhoben und den Jahresabschluss in der Sitzung am 26.08.2024 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Das große Engagement und die besonderen Leistungen sowohl der Führungskräfte als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben diesen Erfolg ermöglicht. Der Aufsichtsrat dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz und die erfolgreiche Arbeit und spricht Ihnen dafür seine große Anerkennung aus.
Aachen, den 28.08.2024 Rolf Geisen, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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