Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 145143
Vorher
Blitz 02-241 GmbH
Eingetragen
11.11.2002
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen an Gesellschaften, insbesondere im Bereich Vermietung von Mehrwegtransportverpackungen für Obst, Gemüse und andere frische Lebensmittel und hiermit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen sowie Organisation von Pools von Mehrwegtransportverpackungen, insbesondere Verwaltung der Beteiligung an der IFCO Systems GmbH.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Cornelius Antor
seit 19.11.2020
Prokura
Michael Bruce Pooley
seit 29.7.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Dirk Grösgen
seit 7.3.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Irel BidCo SARLLUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Irel BidCo SARL
Luxembourg
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IFCO Systems Management GmbH

Pullach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018/19

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die IFCO SYSTEMS Gruppe ist Anbieter von Logistikdienstleistungen im Bereich Reusable Packaging Management.

Die IFCO SYSTEMS Management GmbH (nachfolgend auch "ISM" oder "Gesellschaft") erbringt als Führungsholding für die weltweit tätige IFCO-Gruppe Managementdienstleistungen u.a. in den Bereichen Strategie, Planung, Organisation, Entwicklung neuer Geschäftsfelder, Finanzierung, Steuern, Recht und Marketing, aber auch in administrativen und operativen Bereichen.

Die Tochtergesellschaft IFCO SYSTEMS GmbH betreibt einen europaweit eingesetzten Vermietpool von RPCs ( Reusable Plastic Container), die überwiegend für den Transport von Obst und Gemüse eingesetzt werden. Mit einer großen Bandbreite verschiedener RPC-Größen werden alle Anforderungen abgedeckt, die an die Verpackung und den Transport für die unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten gestellt werden.

2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Zusammen mit unseren Zulieferern und Kunden arbeiten wir stetig an Produktverbesserungen, um unsere RPCs bei niedrigeren Kosten je Trip langlebiger und leichter einsetzbar zu machen, sowie an der Entwicklung neuer Produkte. Diese Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen werden vom wichtigsten Zulieferer im Rahmen der geltenden Lieferverträge mit Tochtergesellschaften wahrgenommen und beinhalten für IFCO keine separaten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung - insbesondere nicht in der ISM als der Führungsholding der Gruppe.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Ende der Finanzkrise konnte sich vor allem die deutsche Wirtschaft erholen, doch bestehen weiterhin in weiten Teilen Europas große wirtschaftliche Unsicherheiten. Die Lebensmittelindustrie wird von der weltweiten wirtschaftlichen Situation jedoch nur unwesentlich beeinflusst, wodurch unser Geschäft weniger als andere Branchen von der konjunkturellen Situation betroffen ist.

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete vom 2. Quartal 2018 zum 2. Quartal 2019 nahezu keinen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (Anstieg von 0,03%-Punkten) (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 27. August 2019), nachdem im Vorjahr noch ein Anstieg von 2,6% zu verzeichnen war. Die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen; der gleitende Durchschnitt für die Geschäftsjahre 2017/18 und 2018/19 hat sich um 0,8% erhöht (Quelle: Deutsche Bundesbank, Statistisches Beiheft 4 zum Monatsbericht August 2019, S.60). Aber auch dieser Anstieg war deutlich geringer als im Vorjahr mit damals 4,0%.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Steuerung des Geschäftes durch das Management nicht auf der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz oder anderen Kennzahlen für die IFCO SYSTEMS Management GmbH oder deren Tochtergesellschaft IFCO SYSTEMS GmbH basiert, sondern stets auf den Daten, Faktoren und Kennzahlen für den europäischen Teilkonzern beruht. Wesentliche Steuerungsgröße ist dabei das EBIT, also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie die Umsatzerlöse. Auf der Grundlage einer auf eine Einzelgesellschaft beschränkten Sicht könnten Entscheidungen gefällt werden, die nicht optimal für die Gesamtgruppe wären.

Neben der indirekten Wirkung der finanziellen Leistungsindikatoren der Gruppe, stellt die Eigenkapitalausstattung den wesentlichen finanziellen Leistungsindikator der Gesellschaft dar.

3. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2018/19

Das abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt von einer grundsätzlichen Veränderung für die IFCO-Gruppe mit der Trennung vom Brambles-Konzern durch den Verkauf der Gruppe mit der Konzernobergesellschaft IFCO SYSTEMS B.V., Amsterdam, Niederlande, am 25. Februar 2019 an eine Partnerschaft aus Anlagefonds unter dem Management von Triton und der Abu Dhabi Investment Authority, die beide zu gleichen Teilen beteiligt sind. Der Verkauf von Brambles an die neuen Gesellschafter wurde am 31. Mai 2019 abgeschlossen.

Die wirtschaftliche Geschäftsentwicklung der IFCO SYSTEMS Management als Holding Gesellschaft ist im Wesentlichen von der Entwicklung der operativen Tochtergesellschaften abhängig. Der Vollständigkeit halber weisen wir darauf hin, dass wir vereinfachend und ausgehend vom Geschäftsjahresende vom "Geschäftsjahr 2019" statt "2018/19" sprechen, also vom Zeitraum vom 1. Juli des Vorjahres bis zum 30. Juni 2019.

Das Geschäftsvolumen in Europa konnte im Geschäftsjahr 2019 insgesamt weiter gesteigert werden, wobei dieser Zuwachs insbesondere in Großbritannien, Spanien, Frankreich, Türkei, Österreich und den CEE-Ländern erzielt wurde. Die Umsatzzuwächse sind auf der Handelsseite überwiegend auf den Ausbau der Volumina mit den bestehenden Einzelhandelspartnern zurückzuführen. Insgesamt lag die Anzahl der Vermietungen in Europa mit 1.294,6 Mio. um 105,3 Mio. oder 8,9% über dem Volumen des Vorjahreszeitraumes von 1.189,3 Mio. Die Umsätze in Europa sind dabei durch Änderungen am Länder- und Produktmix etwas unterproportional um 6,1% gestiegen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung der IFCO SYSTEMS Management GmbH wirkt sich diese Geschäftsentwicklung nicht direkt aus, da die Gesellschaft lediglich Managementdienstleistungen an direkte und indirekte Tochtergesellschaften erbringt, nicht aber Umsätze mit fremden Dritten generiert oder direkt in das operative Geschäft eingebunden ist.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist geprägt von Aufwendungen für Personal und Dienstleistungen anderer Unternehmen (inklusive anderer Gesellschaften des Brambles-Konzerns) für die Erbringung der Managementdienstleistungen, die dann zu entsprechenden Umsatzerlösen mit Tochtergesellschaften führen. Dadurch kann ein großer Anteil der Aufwendungen abgedeckt werden, aber der verbleibende Anteil führt regelmäßig zu negativen operativen Ergebnissen. Durch die stillen Reserven in den Beteiligungen bzw. deren Wertsteigerungen werden diese aber kompensiert.

4. Lagebeurteilung

Nachfolgend wird die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Geschäftsjahres dargestellt und erläutert.

Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft, die sich nach betriebswirtschaftlich sinnvollen Zusammenfassungen und Verrechnungen aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten beiden Geschäftsjahre ergibt, ist nachfolgend dargestellt.

2019 2018 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 5.134 100 16.351 100 -11.217 -68,6
Materialaufwand 4.630 90,2 12.188 74,5 -7.558 -62
Personalaufwand 6.989 136,1 3.320 20,3 3.669 110,5
Abschreibungen 2 0 2 0 0 0
Sonst. betriebl. Aufwendungen 1.467 28,6 1.525 9,3 -58 -3,8
./. sonstige betriebliche Erträge -8.094 -157,7 -664 -4,1 -7.430 1.119,00
Steuern (ohne Ertragsteuern) 2 0 2 0 0 0
Betrieblicher Aufwand 4.996 97,3 16.373 100,1 -11.377 -69,5
Betriebsergebnis 138 2,7 -22 -0,1 160 -727,3
Beteiligungs- und Finanzergebnis -52 -86 34 -39,5
Ergebnis vor Ertragsteuern 86 -108 194 -179,6
Ertragssteuern 0 0 0 >100
Jahresergebnis 86 -108 194 -179,6

Da der Umsatz der Gesellschaft in direktem Zusammenhang zum angefallenen Aufwand steht, führt der deutlich niedrigere betriebliche Aufwand zwangsläufig zu einer entsprechenden Verringerung der Umsatzerlöse. Der Umsatzrückgang fiel dabei leicht unterproportional zur Verringerung des betrieblichen Aufwands aus, da die Personalaufwendungen, die mit Markup weiterbelastet werden sich mehr als verdoppelt haben.

Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen die Aufwendungen für Managementdienstleistungen und EDV von Konzerngesellschaften des Brambles-Konzerns, welche gemäß der Dienstleistungsverträge mit Aufschlag an Konzerngesellschaften weiterbelastet werden. Dieser Aufwand ist aufgrund des Ausscheidens aus dem Konzern deutlich gesunken. Diese Aufwendungen waren im Vorjahresabschluss unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten und wurden für Zwecke der Vergleichbarkeit ebenfalls umgegliedert.

Der starke Anstieg des Personalaufwands ist vor allem auf Sonderboni im Zusammenhang mit dem Verkauf der IFCO-Gruppe sowie auf höhere Bonusaufwendungen zurückzuführen, die niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf die deutlich gesunkenen Umlagen der Brambles Ltd. für Managementdienstleistungen zurückzuführen. Die hohen sonstigen betrieblichen Erträge beruhen vor allem auf der Erstattung von Managementdienstleistungen für Vorjahre sowie der Erstattung der erwähnten Sonderboni durch Brambles. Zu weiteren Details der Aufwendungen und Erträge verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang.

Insgesamt konnte das Betriebsergebnis deutlich verbessert werden.

Der niedrigere Zinsaufwand hat das Beteiligungs- und Finanzergebnis verbessert.

Insgesamt konnte mit TEUR 86 ein positives Jahresergebnis erreicht werden, nachdem in den Vorjahren regelmäßig Fehlbeträge zu verzeichnen waren.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanz hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert und ist geprägt von den Finanzanlagen und dem annähernd gleich hohen Eigenkapital die jeweils etwa 90% der Bilanzsumme ausmachen. Die übrigen Bilanzposten beruhen auf Leistungsabrechnungen sowie der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der IFCO SYSTEMS GmbH und unterliegen in Relation zur Bilanzsumme nur geringen Veränderungen. Aufgrund der Kapitalerhöhung bei den Tochtergesellschaften in Brasilien und der Türkei haben sich die Finanzanlagen erhöht. Der Anstieg des Umlaufvermögens ist auf die Forderung aus der Erstattung der Sonderboni, Forderungen aus Marketingvergütungen, sowie die liquiden Mittel zurückzuführen. Im Vorjahr waren aufgrund des Cash-Pooling im Brambles-Konzern keine liquiden Mittel vorhanden. Die Bilanzsumme ist dadurch insgesamt um TEUR 10.081 auf TEUR 195.817 angestiegen. Da das Eigenkapital nahezu unverändert ist und die Rückstellungen leicht gesunken sind, wurde der Anstieg der Aktiva durch um TEUR 9.514 angestiegene Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen finanziert. Zu den näheren Erläuterungen verweisen wir auf die Angaben im Anhang.

Die Finanzierung der IFCO-Gruppe erfolgt seit dem Ausscheiden aus dem Brambles-Konzern über einen Finanzierungsrahmen, den die Irel BidCo SARL, Luxemburg, und die IFCO Management GmbH aufgenommen haben und der sich auf über TEUR 1.784.752 beläuft, wovon TEUR 370.000 zum Bilanzstichtag noch nicht ausgenutzt wurden. Die konzerninterne Finanzierung wird im Geschäftsjahr 2020 nach Abschluss der Restrukturierungen im Detail geregelt, aber es besteht kein Zweifel, dass der zukünftige Finanzierungsbedarf der IFCO SYSTEMS Management GmbH dadurch vollständig abgedeckt werden wird und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen nicht kurzfristig ausgeglichen werden müssen. In der Vergangenheit bestand ein Kreditrahmen in Höhe von TEUR 15.000 bei Brambles Finance plc, Addlestone, Großbritannien.

Im Rahmen der IFCO-Gruppe ist die Finanzierung der Gesellschaft für die Zukunft gesichert. Die IFCO Management GmbH hat die Sicherstellung der Finanzierung für die nächsten Jahre zugesagt und Finanzierungen und liquide Mittel werden im Bedarfsfall über die zukünftige Holding- und Finanzierungsgesellschaft sichergestellt. Auf der anderen Seite werden überschüssige liquide Mittel an die finanzierende Konzerngesellschaft abgeführt. Daher stellt eine Veränderung der liquiden Mittel auf der Ebene der Gesellschaft kein Anzeichen für eine Verbesserung oder Verschlechterung der Finanzlage der Gesellschaft dar und ein negatives Working Capital aufgrund von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist kein Indiz für eine gefährdete Liquidität. Darüber hinaus hat die IFCO Management GmbH mit Patronatserklärung vom 22. Mai 2020 zugesagt, die Liquidität der Gesellschaft sicherzustellen.

III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikomanagement

Die Chancen und Risiken für die Gesellschaft leiten sich überwiegend aus denen der operativen Tochtergesellschaften ab.

Unsere internen Grundsätze für das Risikomanagement sind integraler Bestandteil der Planung und Umsetzung unserer Geschäftsstrategien. Wir verfügen über umfassende interne Risikomanagement- und -kontrollsysteme, um ein Risiko, das wir eingehen, vorherzubestimmen, zu messen, zu beobachten und zu steuern. Die wichtigsten dieser Systeme sind unsere unternehmensweiten Verfahren für die strategische Planung, das Management-Reporting und die interne Revision. Wir erachten die vorhandenen Kontrollsysteme als angemessen und effektiv. Die Koordinierung dieser Prozesse und Verfahren zielt darauf ab, sicherzustellen, dass unsere Geschäftsführung rechtzeitig über alle wesentlichen Risiken informiert ist.

Die Konzerngeschäftsführung und die Gesellschafter legen besonderen Wert auf die interne Revision, die sämtliche Geschäftsbereiche abdeckt. Dies wurde in der Vergangenheit ebenso wie Compliance-Programme vom Brambles-Konzern abgedeckt. Vergleichbare Strukturen soll auch der IFCO-Konzern erhalten, so dass es zu einem nahezu nahtlosen Übergang kommt.

2. Chancenbericht

Im Folgenden werden Chancen der künftigen operativen Entwicklung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, dargestellt. Die Chancen sind entsprechend ihrer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in einer Rangreihenfolge angeführt. Durch die Bildung einer Rangordnung werden die Chancen entsprechend ihrer relativen Bedeutung absteigend dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele.

1) Wachstumschancen

Zu Beginn des Lageberichts wurden bereits unser Geschäft, die Produkte sowie die Kompetenz von IFCO genannt, mit der IFCO in Europa eine marktführende Position erreicht hat. Aufgrund der Vorteile unserer Geschäftspartner aus dem Einsatz unserer RPC's sowie den Marktgegebenheiten bestehen weltweit gute Wachstumschancen.

Durch die stetige Ausweitung des Geschäftsvolumens mit unserer bereits bestehenden Kundenbasis als auch durch die Gewinnung neuer Kunden für unser System planen wir, dieses nach unserer Einschätzung große Marktpotential kontinuierlich und langfristig zu erschließen.

Weltweit vertrauen heute über 14.000 Obst- und Gemüse-Erzeuger sowie mehr als 320 Einzelhändler auf unsere Logistikdienstleistungen, wie beispielsweise in Europa: REWE, Metro und Dennree in Deutschland, COOP und Migros in der Schweiz, Carrefour in Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei, Intermarche, Système U, Leclerc, Casino, Simply Market und ALDI in Frankreich, Despar, SELEX, MD-LDD und PENNY in Italien, Dia, Sabeco, Alcampo, Gadisa, Dinosol und UVESCO in Spanien, Sonae, JMR, Dia, Auchan und ALDI in Portugal, BAMA und COOP in Norwegen, SOK in Finnland, SPAR, REWE, Hofer und MPreis in Österreich sowie Waitrose, CO-OP, Morrisons, LIDL und ASDA in Großbritannien.

In vielen osteuropäischen Ländern sowie in Argentinien, Brasilien, Chile, Uruguay und Kolumbien, den U.S.A., Kanada, Japan und China sind wir seit Jahren aktiv vertreten. Um unsere geografische Präsenz weiter auszubauen, sondieren wir aktiv die mittel- und osteuropäischen, südamerikanischen und asiatischen Märkte.

Auch mit der neuen Eigentümerstruktur nach dem Verkauf durch Brambles sowie durch die getätigten erheblichen Investitionen in den Behälterpool und in die Logistikinfrastruktur sowie durch unser Produktangebot und verstärkte Marketing- und Vertriebsaktivitäten schaffen wir eine solide Grundlage, um unser Wachstum im Geschäftsjahr 2019/20 weiter voranzutreiben.

2) Mitarbeiter

Die IFCO SYSTEMS Mangagement GmbH sowie deren Tochtergesellschaften können auf ein leistungsfähiges Team engagierter Mitarbeiter zurückgreifen, die überwiegend auf eine langjährige Erfahrung in der Branche und bei IFCO zurückblicken können. Dadurch konnten gute Beziehungen zu den Geschäftspartnern aufgebaut werden und auch neue Geschäftspartner treffen auf kompetente Ansprechpartner, die sowohl das laufende Geschäft reibungslos und effizient managen können als auch in der Lage sind, zusammen mit den Geschäftspartnern sinnvolle Lösungen für neue Herausforderungen zu finden. Kompetente und engagierte Mitarbeiter, wie IFCO sie vorweisen kann, sind das wesentliche Kapital eines Unternehmens und eine wichtige Voraussetzung für eine positive Geschäftsentwicklung sowie die Ausnutzung von Wachstumschancen.

3) Umweltbewusstsein

Weiter steigendes Umweltbewusstsein nicht nur in Deutschland, sondern auch in den übrigen europäischen Ländern bietet dabei gute Chancen, die Nachfrage nach wiederverwendbaren Behältern an Stelle von Einwegprodukten zu fördern, so dass zu den ökonomischen und logistischen Vorteilen für den Einzelhandel auch noch Vorteile für den eigenen Marktauftritt und die Abgrenzung und Profilierung gegenüber den Wettbewerbern treten können. Dies würde sich positiv auf die Wachstumschancen auswirken.

3. Risikobericht

Im Folgenden beschreiben wir die wichtigsten Risikokategorien, die unser von indirekten Tochtergesellschaften betriebenes Geschäft, unsere Finanzsituation und unsere Betriebsergebnisse wesentlich beeinflussen könnten. Die hier dargestellten Risiken sind nicht notwendigerweise die einzigen, mit denen wir konfrontiert sind. Weitere Risiken, die uns zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder die wir derzeit als weniger bedeutend einschätzen, könnten unserem Geschäft ebenfalls abträglich sein. Die Risiken sind entsprechend ihrer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in einer Rangreihenfolge absteigend angeführt. Durch die Bildung einer Rangordnung werden die Risiken entsprechend ihrer relativen Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele. Kein Risiko wird in der Bedeutung als hoch eingestuft, das größte Risiko stellt der Wettbewerb dar, beim Rohstoffpreisrisiko könnte ein starker Anstieg des Dieselpreises das Ergebnis stark beeinträchtigen, wenn eine Weitergabe der höheren Kosten über höhere Vermietpreise nicht möglich sein sollte. Allen anderen nachfolgend aufgeführten Risiken kommt derzeit nur eine mäßige Bedeutung zu.

1) Wettbewerb

In allen Industriezweigen, in denen wir agieren, sind wir mit Wettbewerbern konfrontiert. Wir rechnen mit aggressiver Konkurrenz durch andere Anbieter von RPCs und Hersteller von herkömmlichen Verpackungen, insbesondere Kartonageproduzenten. Zudem gibt es relativ wenige Hindernisse, die dem Einstieg in die traditionelle Verpackungsbranche auf örtlicher oder regionaler Ebene entgegenstehen. Die Auswirkungen dieses Wettbewerbs könnten unsere Wachstumsmöglichkeiten einschränken, den Preisdruck auf unsere Produkte erhöhen oder unsere Geschäftszahlen anderweitig beeinträchtigen.

2) Einzelhandelsbeziehungen

Unser Geschäft ist abhängig von den Beziehungen zu einer relativ kleinen Anzahl großer Einzelhändler. Sollte es nicht gelingen, diese Beziehungen aufrechtzuerhalten oder neue Beziehungen zu vergleichbaren Bedingungen aufzubauen, so würde dies unsere Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit in den Märkten, in denen wir mit unseren Konzerngesellschaften agieren, beeinträchtigen.

Der Verlust einer oder mehrerer dieser Kundenbeziehungen hätte erhebliche negative Auswirkungen auf unseren Umsatz, unsere Profitabilität und den Cash Flow in der Gruppe.

3) Risiken des RPC-Pools

Trotz unserer Erfahrung im Behälter-Pooling und -Transport sowie der Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der RPCs unterliegt unser RPC-Pool einem gewissen Schwund infolge unvorhersehbarer Verluste und Beschädigungen während der Transportvorgänge beim Vertrieb der Produkte. Erhöhte Verluste oder Schäden an den RPCs können unsere Kosten für den Erhalt des derzeitigen RPC-Pools steigern. Dadurch könnten zusätzliche Investitionsausgaben erforderlich werden, die eventuell unsere Profitabilität verringern könnten. Wir haben betriebliche, logistische und analytische Tools eingerichtet und geschaffen, um diese Risiken zu reduzieren und zu minimieren. Darüber hinaus werden diese Risiken in unserer Behälterpoolbewertung berücksichtigt.

4) Zuliefererrisiko

Unser Geschäft ist abhängig von der rechtzeitigen Anlieferung der RPCs zu angemessenen wirtschaftlichen Konditionen. Wir beziehen die RPCs im Wesentlichen von einem Zulieferer, mit dem eine lange Geschäftsbeziehung und langfristige Vertragsbeziehungen bestehen. Falls dieser Zulieferer nicht mehr willens oder in der Lage sein sollte, uns RPCs zu liefern bzw. zu für uns akzeptablen Bedingungen zu liefern, wäre es denkbar, dass es uns möglicherweise nicht gelingt, rechtzeitig oder zu vergleichbaren Kosten, alternative Zulieferer zu finden. Dies würde unsere Fähigkeit einschränken, unsere Kunden rechtzeitig mit RPCs zu beliefern, und somit unser Betriebsergebnis negativ beeinflussen. Bei Kündigung dieser Zulieferer-Verträge hat IFCO SYSTEMS jedoch das Recht, die Formen zur Herstellung der RPCs zu verwenden, und erhält Zugang zu den Konstruktionszeichnungen der Formen. Dieses Risiko wurde bereits vor einigen Jahren dadurch reduziert, dass ein zweiter Lieferant, der bisher nur eine bestimmte Behälterart geliefert hatte, neben dem bisherigen Hauptlieferanten nun auch unsere wichtigsten neuen Behältertypen produziert. Eine entsprechende langfristige Vereinbarung wurde geschlossen, die erforderlichen Werkzeuge beschafft und die Produktion wurde dort in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht.

5) Rohstoffpreisrisiko

Hinsichtlich der verwendeten Rohstoffe unterliegen wir einem Marktrisiko. Plastikgranulat stellt einen wichtigen Bestandteil der Materialkosten unserer RPCs dar und Energie, insbesondere Dieselkraftstoff, stellt einen wichtigen Kostenfaktor für unser Geschäft dar. In dem Maße, wie wir RPCs aus neuem, nicht gebrauchtem Granulat anstelle von recycelten kaufen, steigert jede Erhöhung der Kosten für neues Granulat die Herstellungskosten, was zu einer geringeren Rentabilität führt. Dieses Risiko besteht nicht, sofern wir unsere gestiegenen Kosten an unsere Kunden durch entsprechende Preise weitergeben können. Es können Begrenzungen dahingehend bestehen, wie weit und wie schnell, wenn überhaupt, diese Kostensteigerungen an die Kunden weitergegeben werden können. Darüber hinaus können Preiserhöhungen, sofern sie zu Auftragsrückgängen führen, den Umsatz beeinträchtigen.

Wir schließen keine Terminkontrakte auf den Rohstoffmärkten zur Absicherung unserer Abhängigkeit von den vorstehend genannten Rohstoffen ab.

6) Kreditrisiko

Unsere Tochtergesellschaften bieten einigen unserer Kunden im Rahmen unserer Vermietungen handelsübliche Finanzierungen an. Mit Bereitstellung dieser Finanzierung gehen wir eine Reihe allgemeiner Risiken ein, darunter Zahlungsverzug seitens der Kunden oder Schwierigkeiten beim Einzug der Forderungen. Wir steuern diese Kreditrisiken durch den Einsatz definierter Verfahren zur Einschätzung der Kreditwürdigkeit der Kunden sowie durch die hohe Fokussierung unseres Unternehmens auf den vollständigen, termingerechten Einzug der Forderungen.

7) Umweltrisiko

Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt diversen Umweltgesetzen und -vorschriften, einschließlich Bestimmungen bezüglich Hygiene, über Handhabung und Entsorgung von Abfallprodukten, über Kraftstofflagerung und Reinhaltung der Luft. Verstöße gegen diese Gesetze und Vorschriften können schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, darunter zivil- und strafrechtliche Bußgelder und Strafgebühren bis zur Einschränkung der Geschäftstätigkeit oder Stilllegung von Standorten. Wir überwachen und steuern diese Risiken durch strenge interne Verfahren und unser internes Management-Reporting-System.

8) Finanzierungsrisiko

Durch die Zugehörigkeit zum Brambles-Konzern standen in der Vergangenheit günstige Refinanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die Finanzierung der Gruppe erfolgt seit dem Ausscheiden aus dem Brambles-Konzern über einen langfristigen Finanzierungsrahmen, den die Irel BidCo SARL, Luxemburg, und die IFCO Management GmbH aufgenommen haben und der sich auf über TEUR 1.784.752 beläuft, wovon TEUR 370.000 zum Bilanzstichtag noch nicht ausgenutzt wurden. Die IFCO Management GmbH hat die Sicherstellung der Finanzierung für die nächsten Jahre zugesagt und die konzerninterne Finanzierung wird im Geschäftsjahr 2020 nach Abschluss der Restrukturierungen im Detail vertraglich geregelt, aber es besteht kein Zweifel, dass der zukünftige Finanzierungsbedarf der IFCO SYSTEMS Management GmbH dadurch vollständig abgedeckt werden wird, auch wenn die Bilanz der Gesellschaft ein negatives Working Capital aufweist.

9) Fremdwährungsrisiko

Die Risiken aus Wechselkursschwankungen sind für die IFCO SYSTEMS Management GmbH als begrenzt anzusehen, da das Geschäft von der Gesellschaft weit überwiegend in Euro abgewickelt wird. Umsätze werden ausschließlich in Euro fakturiert und die Eingangsrechnungen lauten ebenfalls weit überwiegend auf Euro, so dass das Kursrisiko begrenzt ist.

10) Zinsrisiko

Das Risiko von Änderungen der Marktzinssätze, dem das Unternehmen ausgesetzt ist, ist beschränkt. Externe Finanzierungen bestehen nur in begrenzter Form durch Leasingverträge zu festen Konditionen; ein Konsortialkredit besteht nicht. Der größte Teil der zinstragenden Verbindlichkeiten besteht gegenüber Konzernschwestergesellschaften, die auf einer langfristigen Refinanzierung beruhen.

11. IT-Risiken

Unsere Geschäftsprozesse sowie die interne bzw. externe Kommunikation basieren auf globalen IT-Systemen. Die Vertraulichkeit von internen und externen Daten hat dabei eine große Bedeutung. Der Verlust der Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität von Daten und Informationen, z. B. durch (Cyber-)Angriffe, kann zu Manipulationen und / oder zu einem unkontrollierten Abfluss von Daten und Know-how führen. (Cyber-) Angriffe können außerdem zu einer Behinderung unserer Geschäftsprozesse führen. Um diesen Risiken zu begegnen, halten wir die Sicherheitsstandards auf dem neuesten Stand. Ferner wird die bestehende IT-Infrastruktur durch Schutzmaßnahmen vor unerlaubtem Zugriff geschützt.

12) Risiko aus dem Brexit

Aus einem möglichen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU ergibt sich nach der derzeitigen Einschätzung kein wesentliches Risiko für die Gesellschaft. Dabei wurden zum einen die höheren Kosten aus der dann erforderlichen Abwicklung des Geschäftes mit Großbritannien als Import/Export berücksichtigt als auch mögliche Auswirkungen auf das Geschäftsvolumen in Großbritannien.

13) Risiko aus der Corona-Pandemie

Aus der im Frühjahr 2020 aufgetretenen Corona-Pandemie und den starken Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens und ihren großen ökonomischen Konsequenzen ergeben sich für das Geschäft der IFCO-Gruppe bisher keine nennenswerten zusätzlichen Risiken. IFCO profitiert von einer etwas gestiegenen Nachfrage im Lebensmittel-Einzelhandel ohne von den negativen Veränderungen bei der Gastronomie getroffen zu werden. Wiederverwendbaren Transportmitteln wurde kein erhöhtes Risiko für die Virusübertragung unterstellt und die Versorgung mit Lebensmitteln bei freiem Warenverkehr in Europa war stets möglich. Sollten sich diese Rahmenbedingungen nicht grundlegend ändern, sind auch weiterhin keine wesentlichen Risiken für IFCO aus der Corona-Pandemie zu erkennen.

Wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind daher für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 nicht erkennbar.

4. Prognosebericht

Das Geschäft der IFCO Gruppe wird von der weltweiten wirtschaftlichen Situation nur wenig beeinflusst, da der Lebensmittelhandel - unser Hauptkunde - nicht so stark wie andere Branchen von der konjunkturellen Situation abhängig ist.

Deshalb werden wir in Europa weiter auf unsere Führungsstellung und große Markterfahrung setzen, um das Wachstum des Gesamtmarktes zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Wir werden unsere Vertriebsinitiativen verstärken und die geografische Präsenz in West-, Mittel- und Osteuropa sowie Südamerika und Asien weiter ausbauen. Dementsprechend werden wir die Investitionen in unseren RPC-Pool fortsetzen. Diese werden allerdings sorgfältig auf unsere Geschäftsentwicklung abgestimmt werden und darauf ausgerichtet sein, die Rendite auf das investierte Kapital zu steigern.

Für das aktuelle Geschäftsjahr wurde im vorangegangenen Lagebericht ein Eigenkapital in Höhe von rund TEUR 176.000 erwartet, was mit TEUR 176.297 durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss leicht übertroffen wurde.

Die Gesellschaft ist bisher die Management Holding-Gesellschaft der Gruppe. Als solche erfüllt die ISM die typischen Aufgaben einer Holding-Gesellschaft wie beispielsweise die strategische Entwicklung der Gruppe und die Bereitstellung zentraler Dienstleistungen für die Konzernunternehmen. Die Geschäftsentwicklung der ISM hängt somit im Wesentlichen von der Entwicklung und den Erfolgen der operativen Gesellschaften der Gruppe ab.

Im Rahmen der Restrukturierung des Konzerns nach dem Verkauf der IFCO-Gruppe von Brambles an eine Partnerschaft aus Anlagefonds unter dem Management von Triton und der Abu Dhabi Investment Authority wird die IFCO SYSTEMS Management GmbH ihre Holdingfunktion an die IFCO Management GmbH abgeben, über die auch schon die Finanzierung der IFCO-Gruppe aufgesetzt wurde. Damit wird die Gesellschaft ihren Geschäftsbetrieb komplett verlieren. Mit den Restrukturierungsmaßnahmen ist auch die Umstellung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr verbunden, so dass die Veränderungen im Wesentlichen bis zum Ende dieses Rumpfgeschäftsjahres zum 31. Dezember 2019 vollzogen sein werden.

Dieses Rumpfgeschäftsjahr wird von deutlich niedrigeren Aufwendungen durch den Wegfall der Managementumlagen von Brambles geprägt sein und auch das Personal zum 1. Dezember 2019 in die IFCO Management GmbH gewechselt ist. Es wird ein ausgeglichenes bis leicht negatives Jahresergebnis erwartet, da sich die Umsatzerlöse im Wesentlichen aus den angefallenen Aufwendungen ableiten. Daher wird keine wesentliche Veränderung des Eigenkapitals der Gesellschaft erwartet. Die vorläufigen Zahlen für das Rumpfgeschäftsjahr bestätigen diese Erwartungen.

Aussagen über die weitere Zukunft der Gesellschaft können derzeit nicht gemacht werden.

 

Pullach, den 07. Oktober 2020

Michael Pooley, Geschäftsführer

Dr. Julian zu Putlitz, Geschäftsführer

Bilanz zum 30. Juni 2019

Aktiva

30.06.2019
30.06.2018
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127,00 2.581,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 184.008.909,47 179.885.703,78
184.009.036,47 179.888.284,78
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.113.272,17 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.208.921,52 964.628,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.294.456,85 4.883.009,14
9.616.650,54 5.847.638,11
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.162.689,34 0,00
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 28.884,99 0,00
195.817.261,34 185.735.922,89

Passiva

30.06.2019
30.06.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 165.487.883,87 165.487.883,87
III. Gewinnvortrag 10.697.793,29 10.806.039,45
IV. Jahresüberschuss/Fehlbetrag 86.384,00 -108.246,16
176.297.061,16 176.210.677,16
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.776.823,46 3.580.519,86
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 183.424,26 1.726,62
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.403.343,97 5.889.281,79
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.156.608,49 53.717,46
(davon aus Steuern T€ 58; Vorjahr T€ 43)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0; Vorjahr T€ 2)
16.743.376,72 5.944.725,87
195.817.261,34 185.735.922,89

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019

2019
2018
1. Umsatzerlöse 5.133.531,00 16.351.000,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 8.094.523,18 663.979,32
(davon Erträge aus Währungsumrechnung T€ 131; Vorjahr T€ 116)
13.228.054,18 17.014.979,32
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.630.349,84 12.187.511,34
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.893.758,09 3.244.596,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 95.175,29 75.400,23
6.988.933,38 3.319.996,94
5. Abschreibungen
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.454,00 2.450,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.466.639,23 1.525.000,49
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung T€ 23; Vorjahr T€ 104)
7. Erträge aus Beteilgungen 0,00 59.123,36
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.918,10 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 2; Vorjahr T€ 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.344,83 145.582,07
(davon an verbundene Unternehmen T€ 56; Vorjahr T€ 146)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 88.251,00 -106.438,16
12. Sonstige Steuern 1.867,00 1.808,00
13. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 86.384,00 -108.246,16

Anhang für das Geschäftsjahr 2018/19

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die IFCO SYSTEMS Management GmbH hat ihren Sitz in Pullach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B Reg. Nr. 145143).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die IFCO SYSTEMS Management GmbH ist zum Bilanzstichtag 30.Juni 2019 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Das Geschäftsjahr begann am 1. Juli 2018 und endete am 30. Juni 2019.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Finanzanlagen, deren Werthaltigkeit dauerhaft beeinträchtigt ist, werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Es erfolgt eine jährliche Überprüfung der Werthaltigkeit. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die ausschließlich kurzfristigen sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt wurde.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet, wenn ihre Laufzeit maximal ein Jahr beträgt. Liegt die Laufzeit über einem Jahr erfolgt die Bewertung zum Kurs am Tag der Transaktion oder zum niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Kurs am Bilanzstichtag.

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Leistung erbracht und der Anspruch auf die Gegenleistung entstanden ist.

3. Angaben zur Bilanz

Finanzanlagen

Im Januar 2019 wurde bei der IFCO Lojistik Sistemleri Tic. Ltd., Istanbul, Türkei, eine Kapitalerhöhung von TRY 50.000.000 durch die beiden Gesellschafter gemäß ihren Anteilsverhältnissen vorgenommen. Entsprechend des unveränderten Anteils von 1% betrug der Anteil der IFCO SYSTEMS Management GmbH TRY 500.000 (TEUR 80). Der gesamte Betrag wurde in das Stammkapital eingezahlt. Im Vorjahr war bei dieser Tochtergesellschaft im Juni 2018 zuletzt das Kapital um TRY 15.000.000 durch die beiden Gesellschafter gemäß ihren Anteilsverhältnissen erhöht worden. Der damalige Anteil der IFCO SYSTEMS Management GmbH betrug TRY 150.000 (TEUR 27). Auch damals wurde der gesamte Betrag in das Stammkapital eingezahlt.

Im März 2019 wurde bei der IFCO SYSTEMS do Brasil Servicos de Emballagem LTDA, Barueri, Brasilien, eine Kapitalerhöhung von BRL 17.000.000 (TEUR 4.043) durch die IFCO SYSTEMS Management GmbH vorgenommen. Der gesamte Betrag wurde in das Stammkapital eingezahlt. Die IFCO SYSTEMS GmbH hält unverändert nur 1 Anteil von nunmehr 58.455.587 Anteilen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 3.113 (Vorjahr: TEUR 0) und enthalten eine Forderung gegen die Brambles Investment Limited, Addlestone, Großbritannien, in Höhe von TEUR 2.274 sowie Forderungen aus Marketingvergütungen in Höhe von TEUR 839.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen TEUR 2.209 (Vorjahr: TEUR 965) und gliedern sich wie nachfolgend dargestellt:

2019
TEUR
2018
TEUR
IFCO Management GmbH, Pullach, Deutschland 2.208 0
IFCO Investments GmbH, Pullach, Deutschland 1 1
IFCO SYSTEMS US LLC., Tampa, USA 0 902
CHEP USA, Orlando, USA 0 61
IFCO NA Holdings GmbH, Pullach, Deutschland 0 1
2.209 965

Die Forderungen gegen die IFCO Management GmbH, Pullach, resultieren aus einem am 18. Juni 2019 geschlossenen Darlehensvertrag über TEUR 2.207, der eine Laufzeit bis zum 30. September 2021 hat und einen Zinssatz in Höhe von 2,2% p.a. vorsieht. Die anderen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 4.294 (Vorjahr: TEUR 4.883) enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 4.106 (Vorjahr: TEUR 3.650) aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Tochtergesellschaft IFCO SYSTEMS GmbH.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit Ausnahme der Darlehensforderung an die IFCO Management GmbH haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der IFCO SYSTEMS Management GmbH beträgt TEUR 25 und wird seit dem 22. Dezember 2003 vollständig von der IFCO SYSTEMS Luxembourg S.á r.l., Luxemburg, gehalten.

Kapitalrücklage

Im Rahmen der Einlage der Anteile an den Tochtergesellschaften sowie von Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurde in Vorjahren eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 219.488 gebildet, von der im Geschäftsjahr 2013/14 ein Teilbetrag von TEUR 54.000 ausgeschüttet wurde. Die verbliebene Kapitalrücklage von TEUR 165.488 hat sich seitdem nicht verändert.

Rückstellungen

Folgende Rückstellungen wurden gebildet:

2019
TEUR
2018
TEUR
Sonstige Rückstellungen:
Mitarbeiterboni 1.996 770
Weiterbelastung anteilsbasierter Vergütungen 321 2.491
Abfindungen 285 0
Rückstellung für ausstehenden Urlaub 73 62
Abschluss- und Prüfungskosten 55 40
Rechts- und Beratungskosten 40 45
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 0 166
Übrige 7 7
2.777 3.581

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 2), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15.403 (Vorjahr: TEUR 5.889) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.157 (Vorjahr: TEUR 54).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gliedern sich wie auf der folgenden Seite dargestellt:

2019
TEUR
2018
TEUR
IFCO SYSTEMS GmbH., Pullach, Deutschland 13.508 471
IFCO SYSTEMS US LLC., Tampa, USA 1.830 0
IFCO Zweite Holding GmbH, Pullach, Deutschland 65 0
Brambles Finance plc, Addlestone, Großbritannien 0 5.342
IFCO Holdings GmbH & Co.KG, Pullach, Deutschland 0 67
Brambles Industries Ltd., Sydney, Australien 0 9
15.403 5.889

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte bis Ende Mai 2019 über einen revolvierenden Kreditrahmen der Brambles Finance plc, Addlestone, Großbritannien, in Höhe von TEUR 15.000. Mit dem Verkauf der IFCO-Gruppe und dem Ausscheiden aus dem Brambles-Konzern endete diese Vereinbarung. Nach Abschluss der Restrukturierung im kommenden Geschäftsjahr wird die IFCO Management GmbH, Pullach, die Finanzierung der Gesellschaft sicherstellen. Dazu wurde bereits im Geschäftsjahr 2019 vor Abschluss des Verkaufs der IFCO-Gruppe durch Brambles eine langfristige Konzernfinanzierung von der Irel BidCo SARL, Luxemburg, vertraglich sichergestellt und die Basisfinanzierung wurde über die IFCO Management GmbH, Pullach, zum 31. Mai 2019 gezogen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 5.134 (Vorjahr: TEUR 16.351) bestehen aus Managementdienstleistungen, die an direkte und indirekte Tochtergesellschaften erbracht werden.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

2019
TEUR
2018
TEUR
Gutschrift für Managementdienstleistungen in Vorjahren 3.543 0
Weiterbelastung von Personalkosten 2.274 0
Erträge aus Marketingvergütungen 1.437 438
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 649 0
Kursgewinne 131 116
Erträge aus der privaten Kfz-Nutzung 57 69
Übrige 3 41
8.094 664

Bei der Gutschrift für Managementdienstleistungen in Vorjahren handelt es sich um periodenfremde Erträge.

Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:

2019
TEUR
2018
TEUR
Managementdienstleistungen 2.400 10.520
EDV-Kosten 2.230 1.668
4.630 12.188

Im Vorjahr waren diese Aufwendungen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Da es sich um Aufwendungen handelt, die gemäß der Dienstleistungsverträge mit einem Aufschlag an die Konzernunternehmen weiterbelastet und als Umsatzerlöse ausgewiesen werden, wurde der Ausweis im Vorjahr für Zwecke der Vergleichbarkeit geändert.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2019
TEUR
2018
TEUR
Rechts- und Beratungskosten 311 52
Personalunterstützung 300 300
Versicherungen und Beiträge 210 440
Aufwand für Personalsuche 196 58
Reisekosten 147 245
Abschluss- und Prüfungskosten 115 85
Kfz-Kosten 107 88
Marketingkosten 41 130
Kursdifferenzen 23 104
Übrige 17 23
1.467 1.525

Die im Wesentlichen von Gesellschaften des Brambles-Konzerns bezogenen Leistungen werden abweichend vom Ausweis im Vorjahr nun unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen, da diese mit Aufschlag gemäß der Dienstleistungsverträge weiterbelastet und dementsprechend in den Umsatzerlösen ausgewiesen werden. Die Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen für das Geschäftsjahr 2018 wurde für Zwecke der Vergleichbarkeit ebenfalls in Höhe von TEUR 12.188 umgegliedert.

5. Nachtragsbericht

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2019 sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten:

Die Geschäftsführung der IFCO SYSTEMS Management GmbH hat sich geändert, in dem Frau Kendler als CFO der Gruppe Mitte September 2019 ausgeschieden und Herr Dr. zu Putlitz als neuer CFO des Konzerns auch in die Geschäftsführung der Gesellschaft berufen wurde.

Mit Wirkung zum 13. Juli 2020 ist Michael Pooley zum CEO der IFCO-Gruppe und Geschäftsführer der Gesellschaft berufen worden. Wolfgang Orgeldinger ist als CEO ausgeschieden und in das Advisory Committee der Gruppe gewechselt.

Die konzerninterne Finanzierungsstruktur wurde vertraglich fixiert, nachdem die externe Finanzierung der IFCO-Gruppe bereits im Frühjahr 2019 vor dem Verkauf der IFCO-Gruppe durch Brambles sichergestellt wurde. Im Geschäftsjahr 2020 wurden dann noch die konzerninternen Verträge abgeschlossen, um bei den einzelnen Gesellschaften ausreichende Liquidität für die Geschäftsentwicklung der kommenden Jahre vertraglich sicherzustellen.

Aus der im Frühjahr 2020 aufgetretenen Corona-Pandemie und den damit verbunden starken Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens und ihren großen ökonomischen Konsequenzen ergeben sich für das Geschäft der IFCO-Gruppe und der Gesellschaft bisher keine nennenswerten negativen Auswirkungen. Wir verweisen auf die Ausführungen im Lagebericht.

6. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine Risiken aus Haftungsverhältnissen und keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Anteilsbesitz der IFCO SYSTEMS Management GmbH

Firma Anteil
in %
Eigenkapital
in TEUR
Jahres-Ergebnis
in TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen:
IFCO SYSTEMS GmbH, Pullach, Deutschland 100 % 809.555 -28.444
IFCO Investments GmbH, Pullach, Deutschland 100 % -5 -12
IFCO SYSTEMS do Brasil Servicos de Embalagem Ltda., City of Jundiai, Brasilien 100 % 6.152 -909
IFCO SYSTEMS Canada Inc., Toronto, Kanada 100 % k.A. k.A

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 8 (Vorjahr 9) Mitarbeiter. Dabei handelte es sich ausschließlich um Angestellte.

Organe

Für die IFCO SYSTEMS Management GmbH waren im abgelaufenen Geschäftsjahr folgende Personen als Geschäftsführer bestellt:

 

Wolfgang Orgeldinger, München, CEO (bis 13. Juli 2020)

 

Margit Kendler, München, CFO (bis 13. September 2019)

 

Michael Meierhöfer, München, COO (bis 31. Dezember 2018)

Am 13. September 2019 wurde Dr. Julian zu Putlitz zum Geschäftsführer und CFO bestellt. Zum 13. Juli 2020 wurde Michael Pooley zum Geschäftsführer und CEO der IFCO Gruppe bestellt.

Im aktuellen Geschäftsjahr wird, wie bereits im Vorjahr, auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Anteilseigner

100 % der Anteile an der Gesellschaft werden seit dem 22. Dezember 2003 von der IFCO SYSTEMS Luxembourg S.á r.l., Luxemburg, gehalten. Mittelbarer alleiniger Anteilseigner dieser ist seit dem 31. Mai 2019 die Irel BidCo SARL, Luxemburg. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Irel BidCo SARL sowie ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Die IFCO-Gruppe mit der Konzernobergesellschaft IFCO SYSTEMS B.V., Amsterdam, Niederlande, wurde am 25. Februar 2019 an eine Partnerschaft aus Anlagefonds unter dem Management von Triton und der Abu Dhabi Investment Authority, verkauft, die beide zu gleichen Teilen beteiligt sind. Der Verkauf wurde am 31. Mai 2019 abgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Brambles Limited, Sydney, Australien, mittelbarer alleiniger Anteilseigner und die Gesellschaft war ein verbundenes Unternehmen zur Brambles Limited sowie ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Entsprechend wurde die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Brambles Limited einbezogen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 86 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 10.698 zu verrechnen.

Jahresabschluss und Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft erstellt einen Jahresabschluss nach §§ 242 und 264 ff. HGB, der beim Bundesanzeiger eingereicht wird.

Die IFCO SYSTEMS Management GmbH wird im Rahmen des Konzernabschlusses der Irel BidCo SARL, Luxemburg, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, konsolidiert.

Die Irel BidCo SARL, Luxemburg, stellt einen für die IFCO SYSTEMS Management GmbH gemäß § 291 Abs. 1 bis 3 HGB befreiend wirkenden Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf. Der Konzernabschluss der Irel BidCo SARL ist in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards aufgestellt. Die darin angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unterscheiden sich hinsichtlich der Umsatzabgrenzung (IFRS 15 i.V.m IFRS 16) inklusive der damit korrespondierenden Bildung von Rückstellungen für ausstehende Aufwendungen sowie der Bilanzierung von Leasingverhältnissen (IFRS 16) vom deutschen Recht.

Der Konzernabschluss der Irel BidCo SARL kann bei der IFCO SYSTEMS Management GmbH angefordert werden und wird außerdem in einer deutschen Übersetzung im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Pullach, den 07. Oktober 2020

Michael Pooley, Geschäftsführer

Dr. Julian zu Putlitz, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom

01. Juli 2018 - 30. Juni 2019

Anschaffungskosten
BEWEGUNGEN DES ANLAGEVERMÖGENS 01.07.2018 Zugänge 30.06.2019
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.355,98 0,00 7.355,98
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 179.937.819,48 4.123.205,69 184.061.025,17
Summe Anlagevermögen 179.945.175,46 4.123.205,69 184.068.381,15
Abschreibungen
BEWEGUNGEN DES ANLAGEVERMÖGENS 01.07.2018 Zugänge 30.06.2019
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.774,98 2.454,00 7.228,98
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 52.115,70 0,00 52.115,70
Summe Anlagevermögen 56.890,68 2.454,00 59.344,68
Nettobuchwert
BEWEGUNGEN DES ANLAGEVERMÖGENS 30.06.2018 30.06.2019
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.581,00 127,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 179.885.703,78 184.008.909,47
Summe Anlagevermögen 179.888.284,78 184.009.036,47

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IFCO SYSTEMS Management GmbH, Pullach

Wir haben den Jahresabschluss der IFCO SYSTEMS Management GmbH, Pullach - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom . Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IFCO SYSTEMS Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger uchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 07. Oktober 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Fell, Wirtschaftsprüfer

ppa. Sylvia Eichler, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 30.06.2019 wurde am 09.12.2020 festgestellt.

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