Vierte EDEKA-Markt Berlin GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Graff seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Simon Daniel Zehler seit 22.1.2025 | Prokura |
Tobias Breder seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Carl Niklas Dipl.-Geograph Daser seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Tina Maria Meyer seit 22.1.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% | |
| 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KGMindenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KonzernlageberichtGESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGENKONZERNSTRUKTUR
GESCHÄFTGeführt wird der EDEKA Minden-Hannover Konzern durch die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG. Aufgabe der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG ist die strategische Ausrichtung des Konzerns sowie die Überwachung der Einhaltung der vorgegebenen Zielsetzungen in den Tochtergesellschaften. Darüber hinaus sichert und steuert sie die Finanzierung des Konzerns. An diesem Konzern hält die EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH 100 Prozent der Kommanditanteile der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung. Die Gesellschafter der EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH sind die EDEKA Minden eG und die EDEKA Zentralhandelsgesellschaft mbH mit je 50 Prozent (= 50,0 Millionen Euro) Anteil am Stammkapital. Die EDEKA Minden eG ist seit 2010 durch Erweiterung der Konsolidierungstatbestände gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) oberste Konzernmutter. Das operative Geschäft des Teilkonzerns ist in fünf Geschäftsbereiche mit diversen Tochtergesellschaften aufgeteilt. Der Geschäftsbereich Einzelhandel einschließlich Vertrieb Backwaren ist im Lebensmitteleinzelhandel mit eigenen Vertriebskonzepten und zahlreichen Marken in seinem Segment selbstständig am Markt tätig. Der Geschäftsbereich Großhandel einschließlich C+C Fachgroßhandel versorgt Mitglieder und Kunden mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs. Der C+C Fachgroßhandel besteht in einer 40-prozentigen Beteiligung an der bundesweit tätigen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG. Die Produktion beliefert den Großhandel mit Fleisch- und Wurstwaren, Fisch sowie mit Backwaren. Der Geschäftsbereich Dienstleistungen erbringt Leistungen für den Konzern sowie für Mitglieder und Kunden. Der Geschäftsbereich Immobilien umfasst im Wesentlichen die Standortsicherung durch den Erwerb und die Errichtung von Immobilien, das Facility Management sowie die An- und Vermietung von Immobilien für den Einzelhandel. GESAMTWIRTSCHAFTLICHES UMFELD□ie wirtschaftliche Lage in Deutschland ist im Jahr 2021 nach wie vor von der CoronaPandemie geprägt. Trotz neuer Infektionswellen in den Wintermonaten 2020/2021 waren die Unternehmen im produzierenden Gewerbe weniger vom Wiederaufflammen der Pandemie betroffen. Allerdings ging pandemiebedingt die Wertschöpfung besonders in den anfälligen Dienstleistungsbranchen wie Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie bei den sonstigen Dienstleistern zurück. Das Bruttoinlandsprodukt stieg erst mit dem Abflachen der Infektionswellen im Frühling wieder an. Im ersten Halbjahr wurde der Konjunkturverlauf somit wesentlich durch den Zeitpunkt und die Stärke von Corona-Wellen sowie die zu ihrer Eindämmung jeweils ergriffenen Maßnahmen geprägt. Mit der Lockerung von Infektionsschutzmaßnahmen und angesichts der Impffortschritte belebte sich hier die Produktion im Frühjahr zügig. Allerdings wurde die Erholung im Winterhalbjahr wieder gebremst, da in der kalten Jahreszeit das Infektionsgeschehen angesichts des stockenden Impffortschritts und der neuen Corona-Varianten anstieg. □ie Weltwirtschaft erholte sich nur langsam, da die wirtschaftlichen Aktivitäten vor allem dort gebremst wurden, wo die Impffortschritte noch nicht ausreichend Vorlagen. Zwar hat sich der weltweite Warenhandel von dem pandemiebedingten Einbruch erholt, allerdings hat diese Erholung an Dynamik verloren, insbesondere weil Kapazitäten im Seeverkehr kaum noch in der Lage waren, die Volumina zu bewältigen. Eine weitere Belastung für das produzierende Gewerbe waren insbesondere die Lieferengpässe von Vorprodukten, durch die der zu Beginn des Jahres sehr kräftige Aufschwung der weltweiten Industrieproduktion fast zum Stillstand gekommen war. Diese Lieferengpässe hatten zudem einen preistreibenden Effekt, der durch die Verteuerung von Rohstoffen noch verstärkt wurde. Entsprechend schnellten die Rohstoffpreise aufgrund der kräftigen Nachfrage in die Höhe. Insbesondere in Europa haben zuletzt die Gaspreise stark angezogen. Durch ein Zusammenspiel dieser Faktoren erhöhte sich die Inflation stark. Zum Inflationsanstieg trugen neben der zu Jahresbeginn 2021 angehobenen Mehrwertsteuer vor allem die hohen Energiepreise bei, die fast zweistellig zugelegt haben. So sind neben den Ölpreisen auch die Börsenpreise für Strom und Erdgas kräftig angestiegen. Hierdurch wurden Verbraucher sowohl direkt als auch indirekt belastet, da der enorme Preisschub bei Vorleistungsgütern nach und nach an die Verbraucher weitergereicht wurde. Dieses machte sich unmittelbar bei den Preisen für Waren bemerkbar, die rund die Hälfte der Konsumausgaben ausmachen. Insgesamt ist die Inflation vor allem aufgrund gestiegener Rohstoffpreise und der Mehrwertsteueränderung um 3,1 Prozent weit überdurchschnittlich angestiegen. Insbesondere durch Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen haben sich die privaten Konsumausgaben im zweiten Quartal 2021 nach einem Rückgang im Winterhalbjahr 2020/2021 wieder spürbar belebt, im dritten Quartal hat sich die Konsumstruktur wieder normalisiert. Dies zeigte sich vor allem durch eine Verschiebung vom privaten Konsum von Warenkäufen, welche die Pandemie geprägt haben, bis hin zum Konsum von Dienstleistungen, die während der Pandemie stark eingeschränkt waren. Widergespiegelt wurde dies durch eine kräftige Expansion der Dienstleistungskäufe und eine eher schwache Entwicklung jener Bereiche, die während der Pandemie verstärkt nachgefragt wurden, wie z. B. rückläufige Umsätze im Online-Handel und im stationären Lebensmitteleinzelhandel. ENTWICKLUNGENLEBENSMITTELEINZELHANDEL 2021Im Lebensmitteleinzelhandel (LEH - Vollsortimenter, Discounter und Drogeriemärkte) stiegen die Umsätze 2021 nach Angaben des Marktforschungsinstituts GfK nominal um 1,1 Prozent gegenüber 11,3 Prozent im Vorjahr. Die enttäuschte Vision einer Rückkehr zur Normalität erklärt zu Teilen, dass sich die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel weiter positiv entwickelten. Allerdings mit einer geringeren Dynamik als im Jahr 2020, jedoch besser als erwartet. Viele hatten angenommen, dass aufgrund der extrem starken Umsatzdynamik im Jahr 2020 die Entwicklung in 2021 ins Negative kippen würde. Für das Jahr 2020 verzeichnete die GfK sowohl einen Anstieg der abgesetzten Mengen als auch einen Anstieg der bezahlten Preise. Diese Entwicklung setzt sich im Jahr 2021 hingegen nicht fort. Vielmehr verzeichnet die GfK einen Rückgang der abgesetzten Waren von 2,4 Prozent, dementgegen steht die Steigerung der Absatzpreise von 3,6 Prozent. Nominal ergibt sich ein Umsatzwachstum für den Lebensmitteleinzelhandel. Mit Blick auf die einzelnen Vertriebsschienen schnitten die Vollsortimenter (Super- und Verbrauchermärkte) besser ab als der LEH insgesamt - ihr Zuwachs lag im Jahr 2021 mit 4,3 Prozent (Vorjahr: 16,7 Prozent) deutlich über dem Gesamtmarkt. Eine negative Entwicklung verzeichneten hingegen Discounter mit einem Umsatzrückgang von 0,9 Prozent. Die SB-Warenhäuser entwickelten sich gut, allerdings resultiert aus der real-Abwicklung ein Umsatzrückgang von 1,5 Prozent. KONZERNENTWICKLUNGDie EDEKA Minden-Hannover erhöhte den Umsatz aus dem Warengeschäft um 3,5 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro, während der um die Erträge aus allen Lieferungen und Leistungen erweiterte Umsatz gemäß Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) um 3,6 Prozent auf 11,0 Milliarden Euro anstieg. Mit einer Steigerung um 3,0 Prozent auf vergleichbarer Verkaufsfläche entwickelte sich der Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover gut. Die führende Marktposition im Geschäftsgebiet konnte ausgebaut werden. Auch 2021 zeigte der unternehmergeführte selbstständige Einzelhandel wieder seine Stärken. Nähe zum Markt und zu den Kunden sind seine entscheidenden Wettbewerbsvorteile. Im Sinne des genossenschaftlichen Förderauftrags wurden elf Märkte in die Hände selbstständiger Einzelhändler gegeben. In sieben Fällen war die Übertragung mit einer Existenzgründung - überwiegend durch die jeweilige Marktleitung - verbunden. Rund 70 Prozent der 1.480 Märkte wurden durch selbstständige Einzelhändler betrieben. VERKAUFSFLÄCHENENTWICKLUNGZum Jahresende 2021 zählten 1.480 Einzelhandelsmärkte mit einer Gesamtverkaufsfläche von 1.968.261 Quadratmetern zur EDEKA Minden-Hannover (Vorjahr: 1.469 Märkte, Gesamtverkaufsfläche 1.915.050 Quadratmeter). Zum 31.12.2021 beträgt die durchschnittliche Verkaufsfläche je Markt 1.330 Quadratmeter (Vorjahr: 1.304 Quadratmeter). Die durchschnittliche Verkaufsfläche von 2.004 Quadratmetern je neu eröffnetem Markt ist das Ergebnis der Geschäftspolitik im Bereich Expansion. Ziel war und ist die Expansion in zukunftsfähige Marktgrößen. VERKAUFSFLÄCHENENTWICKLUNG 2011 -
2021
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Konzernumsatz
(in Mio. €) |
2021 | 2020 |
| Einzelhandel und Vertrieb Backwaren | 3.240 | 3.137 |
| Großhandel | 7.307 | 7.050 |
| Zustellgroßhandel | (6.474) | (6.218) |
| C+C Fachgroßhandel | (833) | (832) |
| Produktion | 121 | 121 |
| Dienstleistungen | 3 | 3 |
| Immobilien | 297 | 278 |
| Konzernumsatz | 10.968 | 10.589 |
2021 konnte der Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover-Gruppe seinen Marktanteil weiter ausbauen. Durch die Privatisierungen in den letzten Jahren wurden Umsätze des Regie-Einzelhandels an den selbstständigen Einzelhandel übertragen. Der flächenbereinigte Umsatzzuwachs im Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover-Gruppe betrug in 2021 3,0 Prozent. Nach der coronabedingt historisch hohen Umsatzentwicklung des Jahres 2020 ist dieses eine erneute positive Weiterentwicklung der Umsätze, vor allem auf der Großfläche, also den Vertriebsschienen MARKTKAUF und EDEKA Center.
Bei der Gegenüberstellung der einzelnen EDEKA-Vertriebsformate erzielten die großflächigen Formate MARKTKAUF mit +6,5 Prozent sowie EDEKA Center mit +3,4 Prozent im Geschäftsgebiet auf vergleichbarer Fläche die stärkste Umsatzentwicklung.
In der Großhandelssparte werden sowohl der Zustell- als auch der Abholgroßhandel (Cash+Carry und Großverbraucher-Service) gezeigt. Der konsolidierte Umsatz (ohne Innenumsätze mit Konzerngesellschaften) beträgt 7,3 Milliarden Euro und liegt damit 3,6 Prozent über dem Vorjahr.
Die EDEKA Handelsgesellschaft konnte ihren Warenumsatz um 3,0 Prozent erhöhen. Der Umsatzzuwachs wurde im Wesentlichen auf vergleichbarer Fläche im Einzelhandel und durch Expansion im selbstständigen wie auch im Regie-Einzelhandel erzielt. Auch in diesem Segment bestätigt sich ein Trend: Regionale Produkte gewinnen weiter an Bedeutung.
Der C+C Fachgroßhandel besteht in der 40-prozentigen Beteiligung an der bundesweit tätigen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, die gemeinschaftlich von den Gesellschaftern geführt wird. Kerngeschäft des C+C Fachgroßhandels bleiben der beratungsintensive Gastronomiemarkt mit seinen System- und Individualkonzepten sowie der Großverbraucherbereich.
Hierzu zählt insbesondere die Versorgung von Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulküchen und Betriebskantinen mit hochwertigen Lebensmitteln sämtlicher Warengruppen. Die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG betreibt neben 18 Filialen der Handelshof-Gruppe 70 C+C Großmärkte. Unter dem C+C Fachgroßhandel wird ein anteilsmäßig konsolidiertes Umsatzvolumen der EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG von 833 Millionen Euro (Vorjahr: 832 Millionen Euro) ausgewiesen.
Die Schäfer's Produktionsgesellschaften betreiben aktuell vier Produktionsbetriebsstätten. Sie erwirtschafteten im zurückliegenden Geschäftsjahr unkonsolidierte Umsätze ohne Kostenartikel in Höhe von insgesamt 159 Millionen Euro (Vorjahr: 151 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 5,3 Prozent. Dieses wurde vor allem durch die Neuausrichtung des Kuchen- und Tortenkonzeptes mit mehr regionalen und saisonalen Produkten sowie der Eigenproduktion der Artikel mit Bio-Qualität erreicht.
Die Sparte Produktion Fleisch- und Wurstwaren der EDEKA Minden-Hannover erwirtschaftete im zurückliegenden Geschäftsjahr unkonsolidierte Warenumsätze in Höhe von 687 Millionen Euro (Vorjahr: 692 Millionen Euro), mithin ein Rückgang um 0,7 Prozent. Die leichte Verminderung resultiert aus dem sinkenden Pro-Kopf-Verbrauch bei Fleischartikeln. Eine feste Basis des Erfolgs war und ist das Bauerngut-Markenfleischprogramm in Kombination mit dem strengen Qualitätsmanagementprogramm des Unternehmens. Parallel dazu sorgt die gesteigerte Nachfrage nach frischen Fleischprodukten mit Bio-Qualität für eine stabile Entwicklung der Sparte.
Das Hamburger Traditionsunternehmen Hagenah führt seit seiner Übernahme im Jahr 2018 zu einer steigenden Verbesserung der Fischkompetenz im Konzern. Unsere EDEKA-Kunden an den Fischtheken und insbesondere unsere Kunden im Gastro- und Großverbraucherbereich profitieren vom umfassenden Sortiments-Know-how. Hier wurde 2021 ein unkonsolidierter Umsatz von 31 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 22 Millionen Euro). Gründe für den Anstieg sind insbesondere der gestiegene private Konsum sowie die Ausweitung der Einzelhandelsbelieferung.
Die Umsatzerlöse der Sparte Dienstleistungen beinhalten im Wesentlichen Werbeleistungen an konzernfremde Unternehmen. Die unkonsolidierten Umsätze der MIOS-Werbung GmbH betragen 72 Millionen Euro (Vorjahr: 74 Millionen Euro).
Der Geschäftsbereich Immobilien umfasst im Wesentlichen die Standortsicherung durch den Erwerb und die Errichtung von Immobilien, das Facility Management sowie die An- und Vermietung von Immobilien für den Einzelhandel. 2021 wurde ein Außenumsatz von 297 Millionen Euro (Vorjahr: 278 Millionen Euro) erzielt.
Der Konzern erwirtschaftete ein Konzernergebnis von 155,5 Millionen Euro (Vorjahr: 97,0 Millionen Euro). Dieses positive Ergebnis spiegelt sich auch im operativen Ergebnis wider, welches für 2021 243,0 Millionen Euro (Vorjahr: 224,3 Millionen Euro) beträgt. Das operative Ergebnis ist das Konzernergebnis vor Steuern (166,4 Millionen Euro), bilanziellen Sondermaßnahmen (-50,1 Millionen Euro) sowie Abschreibungen auf Firmenwerte und Belieferungsrechte aus Unternehmenskäufen (26,5 Millionen Euro).
Die bilanziellen Sondermaßnahmen enthalten vor allem die Zusatzvergütung an den Einzelhandel (-67,5 Millionen Euro), ergebniswirksame Veränderungen der Drohverlustrückstellungen aus Mietverträgen (-14,4 Millionen Euro) und Gewinne aus der Veräußerung von Grundstücken (21,2 Millionen Euro).
Dem Anstieg des Rohertrags stehen höhere Personalkosten, Abschreibungen und sonstige Aufwendungen gegenüber. Das Finanzergebnis hat sich sowohl durch gestiegene Beteiligungserträge als auch durch ein verbessertes Zinsergebnis erhöht. Das Konzernergebnis ist per saldo gestiegen.
Das EBIT beträgt 163,2 Millionen Euro (Vorjahr: 143,6 Millionen Euro) und das EBITDA beträgt 370,2 Millionen Euro (Vorjahr: 346,4 Millionen Euro).
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Ergebniskennzahlen
(in Mio. €) |
2021 | 2020 |
| Konzernergebnis | 155,5 | 97,0 |
| Steuern | 10,9 | 35,1 |
| EBT | 166,4 | 132,1 |
| Nettozinsergebnis | -3,2 | 11,5 |
| EBIT | 163,2 | 143,6 |
| Abschreibungen auf Firmenwerte und Namensrechte | 26,5 | 26,4 |
| EBITA | 189,7 | 170,0 |
| Abschreibungen Anlagevermögen | 180,5 | 176,4 |
| EBITDA | 370,2 | 346,4 |
Die Abweichung zwischen dem Plan-EBT (139,1 Millionen Euro) und dem Ist-EBT (166,4 Millionen Euro) resultiert im Wesentlichen aus deutlich über Plan liegenden operativen Ergebnissen im Einzelhandel und im Zustellgroßhandel.
Im Geschäftsjahr 2021 erhöhte sich die Bilanzsumme um 83,7 Millionen Euro auf 2.843,9 Millionen Euro. Bei den langfristigen Vermögenswerten war im Geschäftsjahr 2021 eine Erhöhung um 32,6 Millionen Euro auf 1.807,5 Millionen Euro zu verzeichnen. Die kurzfristigen Vermögenswerte einschließlich liquider Mittel nahmen um 51,1 Millionen Euro auf 1.036,4 Millionen Euro zu.
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Vermögensstruktur
(in Mio. €) |
31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Anlagevermögen | 1.745,2 | 1.721,5 |
| Übrige mittel- und langfristige Vermögenswerte | 62,3 | 53,4 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 885,4 | 788,7 |
| Liquide Mittel | 151,0 | 196,6 |
| Vermögenswerte | 2.843,9 | 2.760,2 |
Im langfristigen Bereich betreffen die Veränderungen vor allem das Anlagevermögen. Die Sachanlagen stiegen durch Investitionen im Zusammenhang mit der Modernisierung von Einzelhandelsmärkten und der Erweiterung der Logistiktechnik Obst & Gemüse in Freienbrink und Lauenau sowie durch Investitionen in die Erweiterung des Fuhrparks. Durch Abschreibungen und Anlagenabgänge wird dies teilweise kompensiert. Kurzfristig haben sich stichtagsbedingt vor allem die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Vorräte erhöht, während sich die liquiden Mittel vermindert haben.
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Kapitalstruktur
(in Mio. €) |
31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Wirtschaftliches Eigenkapital ohne auszuschüttende Ergebnisanteile | 1.318,1 | 1.198,4 |
| Mittel- und langfristige Finanzierungsmittel | 296,6 | 193,3 |
| Kurzfristige Finanzierungsmittel | 1.229,2 | 1.368,5 |
| Finanzierungsmittel | 2.843,9 | 2.760,2 |
Die Konzernbilanz der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG weist ein wirtschaftliches Eigenkapital von 1.318,1 Millionen (Vorjahr: 1.198,4 Millionen Euro) aus. Es setzt sich wie folgt zusammen:
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Wirtschaftliches Eigenkapital
(in Mio. €) |
31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Kommanditkapital | 100,0 | 100,0 |
| Rücklagen | 1.214,4 | 1.095,2 |
| Nicht beherrschende Anteile am Kapital | 3,4 | 3,7 |
| Nicht beherrschende Anteile am Ergebnis ohne auszuschüttende Ergebnisanteile | 0,3 | -0,5 |
| Wirtschaftliches Eigenkapital | 1.318,1 | 1.198,4 |
Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert im Wesentlichen aus der Gesellschaftseinlage der Gesellschafterin EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH.
Bei einer Bilanzsumme von 2.843,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2.760,2 Millionen Euro) beträgt die wirtschaftliche Eigenkapitalquote 46,3 Prozent (Vorjahr: 43,4 Prozent). Die Eigenkapitalrentabilität als Verhältnis des Ergebnisses vor Firmenwertabschreibungen, Steuern und bilanziellen Sondermaßnahmen zu dem durchschnittlich verfügbaren Eigenkapital beträgt 19,3 Prozent (Vorjahr: 19,3 Prozent).
Das Fremdkapital erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Das Finanzmanagement der EDEKA Minden-Hannover wird durch die EDEKA MindenHannover Stiftung & Co. KG wahrgenommen. Die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG übernimmt die Aufgabe, für die Gesellschaften des Konzerns eine stets ausreichende und kostengünstige Deckung des Finanzbedarfs sowohl für das operative Geschäft als auch für Investitionen sicherzustellen. Langfristige Immobilieninvestitionen werden durch langfristige Darlehen finanziert.
Von entscheidender Bedeutung für die erfolgreiche Nutzung des Kapitalmarkts zur Konzernfinanzierung ist eine offene Kommunikation mit den Marktteilnehmern. So dient beispielsweise das Rating zur Kommunikation der Bonität der EDEKA Minden-Hannover gegenüber potenziellen Fremdkapitalgebern. Der Konzern unterzog sich 2005 einem Unternehmensrating der Ratingagentur Euler Hermes. Zukunftsfähigkeit und Bonität der EDEKA Minden-Hannover werden seit 2015 mit einem A- bewertet, im Branchenvergleich ein Spitzenwert. 2021 wurde das Unternehmensrating A- bestätigt.
2015 hat die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG einen neuen Konsortialkredit gezeichnet. Der Kredit hat ein Volumen von 150 Millionen Euro und läuft nach Ausübung der zweiten Verlängerungsoption bis Ende 2022. Der Kredit ist als revolving credit facility ausgestaltet. Zum Bilanzstichtag wurde dieser Kredit nicht in Anspruch genommen. Auch die darüber hinaus bestehenden bilateralen Bankkreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen.
Die Finanzlage des Konzerns ist durch ausreichende Finanzierungsmittel gekennzeichnet. Das Anlagevermögen wird vom Eigenkapital zu 75,5 Prozent (Vorjahr: 69,6 Prozent) gedeckt. Die Anlagenintensität - Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen - beträgt 61,4 Prozent (Vorjahr: 62,4 Prozent).
Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen betrugen im Geschäftsjahr 275,1 Millionen Euro (Vorjahr: 302,6 Millionen Euro). Sie verteilen sich wie folgt:
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Investitionen
(in Mio. €) |
2021 | 2020 |
| Einzelhandel und Vertrieb Backwaren | 86,9 | 79,1 |
| Großhandel | 96,3 | 72,9 |
| Produktion Backwaren | 9,1 | 5,5 |
| Produktion Fischwaren | 2,7 | 4,2 |
| Produktion Fleischwaren | 15,0 | 11,6 |
| Immobilien | 60,6 | 128,9 |
| Sonstige | 4,5 | 0,4 |
| Investitionen | 275,1 | 302,6 |
Die wesentlichen Investitionen im Bereich Einzelhandel betreffen die Neueröffnung, die Erweiterung und die Modernisierung von Filialen.
Im Großhandel wurde in die Erweiterung der Logistiktechniken Obst & Gemüse Freienbrink und Lauenau sowie in den Fuhrpark und in den Ersatz von Betriebsausstattungen investiert.
In der Sparte Produktion (Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren sowie Fisch) entfallen die Investitionen auf Ersatzinvestitionen im Produktionsbereich.
Im Bereich Immobilien wurden zur Standortsicherung Immobilien für Einzelhandelsverkaufsflächen errichtet bzw. erworben.
Der Cashflow beträgt 359,6 Millionen Euro (Vorjahr: 297,7 Millionen Euro) oder 3,3 Prozent vom Konzernumsatz (Vorjahr: 2,8 Prozent). Er setzt sich wie folgt zusammen:
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Cashflow
(in Mio. €) |
2021 |
| Periodenergebnis | 155,5 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 207,0 |
| Wertberichtigungen auf Forderungen | 5,8 |
| Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen | -4,8 |
| Veränderung von mittel- und langfristigen Rückstellungen | 0,2 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -4,1 |
| Cashflow | 359,6 |
Die Kapitalflussrechnung wurde entsprechend dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 »(DRS 21)« des deutschen Standardisierungsausschusses aufgestellt. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 201,8 Millionen Euro (Vorjahr: 446,0 Millionen Euro). Die Verringerung des Mittelzuflusses aus laufender Geschäftstätigkeit ist vor allem auf den Aufbau von working capital zurückzuführen.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt 200,3 Millionen Euro (Vorjahr: 268,2 Millionen Euro). Er ist im Vergleich zum Vorjahr um 67,9 Millionen Euro gesunken. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 47,0 Millionen Euro (Vorjahr: 142,5 Millionen Euro). Er resultiert vor allem aus Ausschüttungen an Gesellschafter und Auszahlungen für Tilgungen von Krediten. Aus diesen Mittelzu- und -abflüssen hat sich insgesamt der Finanzmittelfonds um 45,5 Millionen Euro reduziert und beträgt 150,9 Millionen Euro. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2021 jederzeit sichergestellt.
Die EDEKA Minden-Hannover entwickelt sich beim Wachstum und bei der Erbringung von Leistungen für den Einzelhandel positiv. Sie hat ihre Position als eines der führenden Lebensmittelhandelsunternehmen im Absatzgebiet ausgebaut. Die Nettoexpansion beträgt 2,8 Prozent. Der Umsatz liegt über dem Vorjahreswert. Das Eigenkapital steigt durch das laufende Ergebnis und durch die Ergebnisverwendung. Mit 46,3 Prozent, bezogen auf die Bilanzsumme, hat der EDEKA Minden-Hannover-Konzern unverändert eine solide wirtschaftliche Eigenkapitalbasis. Die Finanzlage ist geordnet. Es stehen ausreichende freie Finanzmittel zur Verfügung. Die Investitionen betragen 275,1 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöht sich auf 2.843,9 Millionen Euro.
Zum Ende des Geschäftsjahres waren insgesamt 28.892 Mitarbeitende bei der EDEKA Minden-Hannover beschäftigt (ohne EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG), davon 17.117 Mitarbeiterinnen. 55,2 Prozent der Mitarbeiter arbeiten in Teilzeit. EDEKA ist somit einer der bedeutendsten regionalen und überregionalen Arbeitgeber. Die Anzahl der Beschäftigten über 50 Jahre beträgt 9.852. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Aus- und Weiterbildung ein. So beschäftigte der Konzern insgesamt 3.123 Auszubildende in 26 unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Die EDEKA Minden-Hannover investiert kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter. Die Vergütung der Beschäftigten erfolgt grundsätzlich nach den tarifvertraglichen Vereinbarungen. Daneben werden Sondergratifikationen gewährt.
Die EDEKA Minden eG hat ihre Hauptaufgaben in der Förderung und Betreuung der Mitglieder und darüber hinaus in der Verpachtung ihres Großhandelsbetriebes sowie in der Verwaltung und im Erhalt des Vermögens. Im Eigentum der Genossenschaft und ihrer Tochterunternehmen befindliche Immobilien sind fast ausschließlich an Unternehmen des Teilkonzerns der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG vermietet.
Sie erfüllt diese Aufgaben nicht selbst, sondern hat diese in Auftragsverhältnissen an den EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG-Teilkonzern übertragen. Die EDEKA Minden eG nimmt durch ihre Gremien, den Vorstand und den Aufsichtsrat die Überwachung des EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG-Teilkonzerns über die EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH, deren Gesellschafterin sie zu 50 Prozent ist, wahr. Hierdurch stellt sie sicher, dass die von ihr übertragenen Aufgaben erfüllt werden. Bei ihrer Überwachung nutzt die Genossenschaft das Risikomanagementsystem des EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG-Teilkonzerns, dessen Grundsätze und Organisation nachfolgend auszugsweise beschrieben werden.
Aufgabe des Risikomanagementsystems ist es, Risiken zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten sowie diese zu kommunizieren und zu überwachen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Unternehmensziele erreicht werden. Unangemessene Risiken sind weitestgehend zu vermeiden oder zu steuern. Der Fortbestand des Unternehmens darf nicht gefährdet werden. Dazu erfolgt eine regelmäßige systematische Analyse der internen und externen Entwicklungen und Ereignisse, die zu Abweichungen von den festgelegten Zielen führen können. Identifizierte Risiken werden im Hinblick auf Eintrittswahrscheinlichkeiten und mögliche Auswirkungen beurteilt. Dabei erfolgt die Betrachtung der Risiken sowohl einzeln als auch aggregiert vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit. Auf Grundlage der bewerteten Risiken werden Maßnahmen zur Risikosteuerung implementiert. Verantwortungsbereiche und Rollen sind klar geregelt, abgegrenzt und kommuniziert. Das Risikobewusstsein im Unternehmen wird durch regelmäßige Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Risiko ihres Handelns geschärft und somit eine Risikokultur gepflegt.
Die Aufbauorganisation des Chancen- und Risikomanagements besteht aus aufeinander abgestimmten Risikomanagement- und Kontrollsystemen. Diese Systeme ermöglichen es, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, früh zu erkennen. Besonderes Gewicht haben dabei der konzernweite Prozess zur strategischen Unternehmensplanung und das interne Berichtswesen. Die strategische Unternehmensplanung soll es ermöglichen, potenzielle Chancen und Risiken geraume Zeit vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen abzuschätzen. Eine angemessene Überwachung solcher Chancen und Risiken während der Durchführung und Abwicklung von Unternehmensprozessen soll das Berichtswesen ermöglichen. Zudem werden in regelmäßigen Zeitabständen die Angemessenheit und Effizienz des Chancen- und Risikomanagementsystems von der internen Revision kontrolliert. Bei Bedarf finden darüber hinaus Prüfungen durch externe Stellen statt. Mängel werden dabei erfasst und Maßnahmen zu deren Beseitigung initiiert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Konzerngeschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafter vollständig und zeitnah über wesentliche Chancen und Risiken informiert werden.
Die Geschäftsbereiche werden von der Konzerngeschäftsführung mittels relevanter Kennzahlen gesteuert. EDEKA verfolgt eine langfristige Wachstumsstrategie: Organisches Wachstum und das operative Ergebnis sind daher wichtige Steuerungsgrößen. Verwendet werden die aus der Ergebnisrechnung direkt oder indirekt ableitbaren Kennzahlen wie Umsatz und EBITDA/EBIT/EBT.
Neue Geschäfte werden dann eingegangen, wenn sie unmittelbar oder mittelbar der Förderung des Einzelhandels dienen, die damit zusammenhängenden Risiken beherrschbar sind und die mit ihnen verbundenen Chancen eine angemessene Entwicklung der Steuerungsgrößen erwarten lassen.
Chancen und Risiken, die im Zusammenhang mit den Kernprozessen des Einzelhandels, des Großhandels oder der Produktion stehen, trägt die EDEKA selbst. Risiken, die sich weder auf Kern- noch auf Unterstützungsprozesse beziehen, werden vom Konzern grundsätzlich nicht eingegangen. Es werden prinzipiell nur wesentliche und existenzgefährdende Risiken, soweit möglich, angemessen versichert.
Das operative Geschäft des Konzerns wird durch die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG geführt. Deren Tochtergesellschaften werden nach Funktion zu Geschäftsbereichen zusammengefasst und durch die jeweilige Geschäftsführung verantwortet. Das in dieser Struktur verankerte Führungsprinzip der Dezentralität kommt auch im Umgang mit Chancen und Risiken zum Ausdruck. Diese werden am Ort des Entstehens analysiert, bewertet und effizient gesteuert. Die Verantwortung dafür liegt bei den einzelnen Geschäftsbereichen. Ihre Wahrnehmung und Umsetzung wird durch die Konzerngeschäftsführung überwacht.
Das eingerichtete Management-Informationssystem berichtet der Konzerngeschäftsführung ebenso wie den Geschäftsführungen der operativ tätigen Gesellschaften. Dies geschieht mithilfe eines dezidierten Kennzahlensystems über alle relevanten Vorgänge, Planabweichungen und deren Auswirkungen auf andere Unternehmensbereiche. Ergänzt wird dieses System durch die kurzfristige Erfolgsrechnung, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie regelmäßiges Benchmarking. Die Auswertung aller aus diesem Instrumentarium gewonnenen Informationen erfolgt mindestens monatlich, zum Teil täglich, und wird durch das Konzerncontrolling - soweit erforderlich - verdichtet und auf ihre Plausibilität überprüft.
Die Umsetzung und Effektivität des Chancen- und Risikomanagements zu überwachen, ist Aufgabe jeder Führungskraft. Die Konzernrevision prüft das zentrale und dezentrale Chancen- und Risikomanagement. Sie berichtet direkt an die Konzern-Geschäftsführung. Darüber hinaus finden durch die interne Revision Prüfungen bei den Konzerngesellschaften statt. Im Hinblick auf die Vorschriften des KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) unterziehen die Wirtschaftsprüfer das Chancen- und Risikomanagementsystem einer periodischen Beurteilung. Über das Ergebnis dieser Prüfung werden Vorstand und Aufsichtsrat unterrichtet. Für die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften ergeben sich folgende wesentliche Chancen und Risiken (intern und extern).
Der starke Wettbewerb im Groß- und Einzelhandel und die Konkurrenz zwischen verschiedenen Vertriebskonzepten, angebotenen Leistungen und Servicequalitäten kennzeichnen die Handelsbranche. Auch die typische Abhängigkeit des Handels von der Ausgabenneigung der Verbraucher birgt Chancen und Risiken. Veränderungen im Konsumverhalten der Kunden erfordern die ständige Anpassung der Vertriebskonzepte. Die EDEKA Minden eG sorgt für ihre Tochterunternehmen und im Konzern der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG für Prozesse, in denen regelmäßig interne Informationen und ausgewählte externe Quellen ausgewertet werden, um Veränderungen der Wünsche und des Verhaltens der Konsumenten frühzeitig zu erkennen und damit Chancen am Markt zu nutzen und sich vom Wettbewerb abzusetzen. Durch Potenzialanalysen wird die Chance gesehen, den Umsatz - auch auf bestehender Fläche - weiter auszubauen. Grundlage hierfür sind insbesondere Bewertungssysteme, die es dem Vertrieb ermöglichen, erfolgreiche Einzelhandelskonzepte umzusetzen bzw. für den selbstständigen Einzelhandel bereitzustellen.
Die Konsumenten legen neben dem Preis zunehmend Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität. In diesen Bereichen sieht sich die EDEKA Minden-Hannover gut und breit aufgestellt. Es bietet sich die Chance, durch diese Trends weiterhin Neukunden zu gewinnen. Zudem ist davon auszugehen, dass sich der Verbraucher perspektivisch hinsichtlich der Einkaufsstätte entscheiden wird: Hier ist im Zusammenhang mit den gestiegenen Spritpreisen ein Trend zum Nahversorger erkennbar. Sofern sich die kurz- bis mittelfristige Versorgungslage schwierig gestalten mag, dürften Vollsortimenter aufgrund der Sortimentsbreite und -tiefe eher Vor- als Nachteile haben, sodass aus der Wahl der Einkaufsstätte durchaus Chancen erwachsen.
Die eigenen Produktionsbetriebe bergen Chancen und Risiken zugleich: Zum einen können Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität verdeutlicht und beeinflusst werden. Zum anderen besteht das Risiko eines ungünstigen Geschäftsverlaufs bei Imageverlusten oder im Bereich der Fleischbetriebe bei Ausbruch einer Tierseuche.
Es besteht eine Beteiligung an dem (Gemeinschafts-)Unternehmen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg, das im nationalen C+C-Geschäft tätig ist. Bei diesem Unternehmen haben Anlaufverluste sowie die Auswirkungen der Corona-Krise zu einer vorübergehenden Verlustsituation geführt. Ein Risiko besteht darin, die im Rahmen der Gründung dieses Unternehmens geschaffenen Kapazitäten im Logistikbereich nicht mit ausreichend Neukunden auslasten zu können.
Die EDEKA Minden-Hannover ist für die Realisierung der strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Dieses Personal in einem intensiven Wettbewerb für den Konzern zu gewinnen und an ihn zu binden, ist eine dauerhafte Herausforderung. Die auf allen Ebenen des Konzerns vorangetriebene Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die unverzichtbare fachliche Kompetenz des Personals.
Personalführung sowie Schulungen und Personalentwicklungsmaßnahmen bewirken, dass die Mitarbeiter auf allen Stufen des Unternehmens eine unternehmerische Denk- und Handlungsweise entwickeln. Soziale Faktoren spielen bei der Personalgewinnung und -bindung eine immer wichtigere Rolle. Um eine noch größere Identifikation der Beschäftigten und potenziellen Mitarbeiter zu erreichen, wurde ein Leitbild entwickelt und kommuniziert.
Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie besteht das Risiko, dass es im Personalbereich zu erhöhten krankheitsbedingten Ausfällen und damit zu erhöhten Arbeitsbelastungen kommt.
Steuerchancen und -risiken bestehen insbesondere aufgrund von Betriebsprüfungen, wobei die Risiken hier deutlich im Fokus stehen. Prozessrisiken resultieren zum Beispiel aus arbeits-, straf- und zivilrechtlichen Verfahren. Hierbei besteht die Chance eines für die EDEKA Minden-Hannover günstigen Prozessverlaufs.
Die finanzwirtschaftlichen Chancen und Risiken, nämlich im Wesentlichen Liquiditätschancen und -risiken, Bonitätschancen und -risiken und Chancen und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, finden Niederschlag in den jährlichen und unterjährigen Planungen des Konzerns.
Den Chancen und Risiken von Zinsschwankungen ist in einigen Fällen durch den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften begegnet worden. Negative Marktwerte dieser Geschäfte sind in den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen enthalten und nicht als Bewertungseinheit bilanziert.
Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Auch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind für die EDEKA kein bestandsgefährdendes Risiko.
Die Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute zum Frühjahr 2022 stand bei Redaktionsschluss noch aus. Die Diagnose zum Herbst 2021 ist überholt. Grund dafür ist der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die souveräne Ukraine am 24. Februar 2022. Dieses stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das neben dem menschlichen Leid auch in der globalen Wirtschaft und damit in der Rechnungslegung der Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen wird. Nach dem Einmarsch haben diverse Staaten in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Reaktionen waren an den Güter- und Finanzmärkten sofort spürbar. Die Konsequenzen der Sanktionen zeigen sich für Russland bereits unmittelbar, werden aber auch langfristig erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft haben. Gegenwärtig sind kaum Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise möglich, die sich durch weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann.
Der Krieg in der Ukraine hat auch erhebliche negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Durch die gestiegene Unsicherheit sind die Energiepreise stark angestiegen, dies hat die Inflation erhöht und somit die reale Kaufkraft gesenkt. Infolge der Ukraine-Krise ist die für das Winterhalbjahr coronabedingte und wegen der Lieferkettenprobleme erwartete »Delle« für die deutsche Konjunktur im ersten Quartal dieses Jahres noch ausgeprägter ausgefallen. Zusätzlich sorgt die erhöhte Unsicherheit für Zurückhaltung bei Investitions- und Kaufentscheidungen. Die Ankündigungen vieler Unternehmen, aufgrund gestiegener Kosten ihre Preise anzuheben, könnte über kurz oder lang auch zu erhöhten Lohnforderungen führen. Dabei ist in verschiedenen Branchen aufgrund der Mindestlohnerhöhung allgemein von einem Anstieg der Personalkosten auszugehen.
Die Realwirtschaft treffen aktuell wesentliche Risiken. Diese bestehen z. B. aus ihren Lieferketten insbesondere hinsichtlich der Rohstoffversorgung und des Energiebedarfs, auf ihren Absatzmärkten, hinsichtlich der Kreditversorgung durch Banken oder aus Cyberangriffen. Übergreifend ist fraglich, ob und welche Mittel die öffentliche Hand in Form von staatlichen Stützungsmaßnahmen zur Verfügung stellen wird.
Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind bereits deutliche Preissteigerungen auf dem Energiesektor, einhergehend mit einer hohen Inflation, spürbar. Durch die Unsicherheiten über den Verlauf des Krieges in der Ukraine und die Folgen auf die Versorgungslage war bereits zu beobachten, dass in Teilen der Bevölkerung eine gewisse Bevorratung begonnen hat. Ob diese »Hamsterkäufe« einen ähnlichen Verlauf wie zu Beginn der Corona-Pandemie annehmen werden, ist ebenso wie der weitere Verlauf der Preisentwicklung und der Verfügbarkeiten auf dem Rohstoff- und Energiemarkt nicht absehbar.
Die Umsätze in den ersten Monaten des Jahres 2022 sind auf einem weiterhin hohen Niveau. Die Umsatzentwicklung ist jedoch seit langer Zeit erstmals wieder rückläufig gegenüber dem Vorjahr, denn die ersten Monate des Vorjahres waren geprägt durch strenge Corona-Auflagen mit geschlossener Gastronomie und teilweise geschlossenen Geschäften (außer Lebensmitteleinzelhandel) sowie strengen Zugangs- und Kontaktbeschränkungen. Obwohl die Pandemie noch nicht beendet werden konnte und die Ansteckungszahlen aktuell so hoch sind wie nie zuvor, sind die Beschränkungen geringer als im Vorjahr, da die Impfquote deutlich gesteigert werden konnte. Der geplante Konzernumsatz aus dem Warengeschäft unterstellt, dass die erreichten Umsätze im Wesentlichen gehalten werden können, wobei mit einem Rückgang in den ersten Monaten sowie mit einer Erholung ab dem 2. Quartal gerechnet wurde.
Wie sich die aktuell hohe Preissteigerung auch bei Lebensmitteln im weiteren Jahresverlauf entwickeln wird, ist insbesondere aufgrund der neuen Situation des Krieges in der Ukraine nicht einschätzbar. Die Folgen auf die wirtschaftliche Entwicklung können aktuell noch nicht übersehen und bewertet werden. Es wird davon ausgegangen, dass der geplante Konzernumsatz aus dem Warengeschäft in Höhe von 10,8 Milliarden Euro (Ist 2021: 10,6 Milliarden Euro) trotzdem erreicht werden wird. Auch das für 2022 geplante Konzern-EBT von 122,8 Millionen Euro (Ist 2021: 166,4 Millionen Euro) werden wir nach aktueller Einschätzung erreichen.
Das Jahresmotto 2022 lautet »Kundenliebe stärken« und stellt die Themen »Optimierung der Preis-/Leistung«, »Stärkung der Bedientheken« und »Mit Digitalisierung zu mehr Kundenzufriedenheit« in den Vordergrund.
Nach der Grundsteinlegung am 7. September 2021 wurde mit dem Rohbau des neuen Campus begonnen. Der Neubau der Unternehmenszentrale der EDEKA Minden-Hannover soll im Jahr 2024 abgeschlossen sein. Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro in ein neues Verwaltungsgebäude sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung, die an zwölf verschiedenen Standorten im Stadtgebiet von Minden arbeiten, wieder an einem Ort zusammengeführt werden - für eine effektivere Zusammenarbeit und ein noch stärkeres Gemeinschaftsgefühl.
Trotz zeitweiliger coronabedingter Unterbrechung des flächendeckenden Rollouts wurden 2021 die Warenwirtschaftssysteme von insgesamt 368 Standorten umgestellt. Für 2022 ist weiterhin der Massenrollout der neuen Warenwirtschaft für den Einzelhandel mit der Umstellung von über400 Märkten vorgesehen.
Die in der Vergangenheit entwickelten Einzelhandelskonzepte in den Punkten Genuss vor Ort, Veredelung vor Ort, Nachhaltigkeit und Service sollen weiter vorangetrieben werden.
Die Nachhaltigkeitsziele gelten für die fünf definierten Verantwortungsdimensionen »Produkte«, »Mitarbeiter«, »Umwelt«, »Region« und »Gesellschaft«, in denen der Unternehmensverbund das größte Potenzial sieht, um nachhaltiges Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette und somit bei allen Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Verbrauchern langfristig zu etablieren. Es sind langfristige Nachhaltigkeitsziele bis 2025 formuliert, die jeweils mit diversen Unterzielen und Maßnahmen konkretisiert sind.
Die EDEKA Minden-Hannover hat in den letzten zehn Jahren Ihren CO 2-Ausstoß um 70 Prozent im Vergleich zu 2011 reduziert und damit ihr ursprünglich bis 2025 gesetztes Ziel vorzeitig erreicht. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von rund256.000Tonnen C0 2. Mit Blick auf die Folgejahre verpflichtet sich die EDEKA Minden-Hannover, die Aktivitäten zur CO 2-Reduzierung konsequent fortzusetzen und neue Wege zu gehen. Die Senkung der Emissionen und Energieverbräuche ist dabei ein weiter klar definiertes Ziel im Unternehmensverbund. Dies erfolgt u.a. durch den konsequenten Einsatz von Photovoltaik-Anlagen auf Einzelhandels- und Großhandelsimmobilien. So wurde u.a. im Februar 2022 die bisher größte Photovoltaik-Anlage auf einem Teilbereich des Logistikzentrums in Lauenau in Betrieb genommen. Des Weiteren wird der Fuhrpark der Regionalgesellschaft schrittweise auf LNG-LKW sowie auf Elektro-PKW umgestellt.
Der Umsatz mit Bio-Artikeln wurde in 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 21,9 Prozent auf 607 Millionen Euro (Vorjahr: 498 Millionen Euro) gesteigert, geplant waren 650 Millionen Euro.
Die Privatisierung von 79 Märkten, darunter rund 40 ehemalige Filialen von Kaiser's Tengelmann (heute EDEKA-Märkte) und 30 NP-Märkten, ist avisiert. Dazu sollen 2022 über 90.000 Quadratmeter neue Verkaufsfläche geschaffen werden (davon 26.000 Quadratmeter aus Übernahmen von ehemaligen real-Märkten).
Weiterhin wollen wir auch in den kommenden Jahren das stärken, was uns traditionell vom Wettbewerb abhebt. Dazu zählen neben ausgefeilten Sortimenten und dem Unternehmertum auf allen Ebenen zunehmend auch optimale Prozessabläufe. Damit erhalten wir uns unsere Finanzkraft, um auch weiterhin in das zu investieren, was wir uns als Vision gegeben haben:
Unsere Liebe zu Lebensmitteln.
Minden, 31. März 2022
Cedric-Arne von Osterroht
Ulf-Ulrik Plath
Heike Rohlfing-Bolte
Mark Rosenkranz, Sprecher
Stephan Wohler
Aktiva
| (in T€) | Anhang (Nr.) | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Anlagevermögen | (1) | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände 1) | 324.876 | 332.870 | |
| Sachanlagen | 1.239.266 | 1.220.788 | |
| Finanzanlagen | 181.057 | 167.885 | |
| 1.745.199 | 1.721.543 | ||
| Umlaufvermögen | |||
| Vorräte | (2) | 482.847 | 447.907 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (3) | 387.634 | 326.954 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 151.027 | 196.620 | |
| 1.021.508 | 971.481 | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 77.162 | 67.170 | |
| Summe Aktiva | 2.843.869 | 2.760.194 | |
|
Passiva |
|||
| (in T€) | Anhang (Nr.) | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Eigenkapital | (4) | ||
| Kapitalanteil der Kommanditistin | 100.000 | 100.000 | |
| Rücklagen | 1.214.388 | 1.095.191 | |
| Nicht beherrschende Anteile am Kapital | 3.399 | 3.699 | |
| Nicht beherrschende Anteile am Ergebnis | 641 | -184 | |
| 1.318.428 | 1.198.706 | ||
| Rückstellungen | (5) | 435.946 | 390.858 |
| Verbindlichkeiten | (6) | 1.060.698 | 1.147.451 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 16.292 | 6.012 | |
| Passive latente Steuern | (7) | 12.505 | 17.167 |
| Summe Passiva | 2.843.869 | 2.760.194 |
1) davon Geschäfts- oder Firmenwert aus
Kapitalkonsolidierung 22.547 T€ (Vorjahr 24.367
T€)
| (in T€) | Anhang (Nr.) | 2021 | 2020 |
| Umsatzerlöse | (8) | 10.968.278 | 10.589.176 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 11.290 | -552 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 105.187 | 93.370 | |
| Materialaufwand | (9) | 8.980.831 | 8.654.417 |
| Personalaufwand | (10) | 1.069.016 | 1.022.363 |
| Abschreibungen | (11) | 207.005 | 202.775 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 670.434 | 660.611 | |
| Finanzergebnis | (12) | 12.643 | -5.509 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (13) | 10.872 | 27.904 |
| Ergebnis nach Steuern | 159.240 | 108.415 | |
| Sonstige Steuern | 3.724 | 11.421 | |
| Konzernjahresüberschuss vor Dritten | (15) | 155.516 | 96.994 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -641 | 184 | |
| Konzernjahresüberschuss ohne Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 154.875 | 97.178 |
|
2021
T€ |
|
| Periodenergebnis | 155.516 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 207.005 |
| Zunahme der Rückstellungen | 37.987 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -4.089 |
| Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -118.385 |
| Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -68.640 |
| Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -24.825 |
| Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 6.328 |
| Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) | 2.999 |
| Beteiligungserträge | -9.416 |
| Ertragsteueraufwand | 10.872 |
| Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung | 203 |
| Ertragsteuerzahlungen | 6.273 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 201.828 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | 1.677 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -30.943 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 51.450 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -221.176 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 7.152 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -15.258 |
| Erhaltene Zinsen | 2.577 |
| Erhaltene Dividenden | 4.192 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -200.329 |
| Ausschüttung an Gesellschafter | -36.111 |
| Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten | 9.360 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und Krediten | -14.650 |
| Gezahlte Zinsen | -5.576 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -46.977 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -45.478 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 196.361 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 150.883 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 151.027 |
| Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören | -144 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 150.883 |
| (davon aus quotal einbezogenen Unternehmen) | (10.333) |
Das Mutterunternehmen, die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG mit Sitz in Minden, ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Oeynhausen unter HRA7534 eingetragen.
Die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG ist als Mutterunternehmen verpflichtet, nach §290 HGB i.V. m. §264a HGB einen Konzernabschluss einschließlich Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss zum 31.12.2021 ist mit befreiender Wirkung für die von ihr beherrschten und nach §290 HGB zur Konzernrechnungslegung verpflichteten Unternehmen aufgestellt.
Die EDEKA Minden eG ist an der EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH zu 50 Prozent beteiligt, die sie beherrscht. Die EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH ist 100-prozentige Kommanditistin der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG. Komplementärin ist die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung.
Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in T€ und analog zu §265 Abs. 7 HGB in vereinfachter Form dargestellt. Die detaillierten Aufgliederungen erfolgen analog zu §266 und §275 HGB im Konzernanhang.
Die Gesellschaften mit Vermerk »§264 III« HGB bzw. »§ 264 b« HGB in der Anlage 1 zum Konzernanhang wurden gemäß §264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB von der Aufstellung eines Anhangs und Lageberichts sowie der Prüfung und Offenlegung der Jahresabschlüsse und Lageberichte befreit.
In den Abschluss zum 31.12.2021 werden die in Anlage 1 genannten Tochterunternehmen vollkonsolidiert.
Es werden zwölf (Vorjahr: dreizehn) Beteiligungen als assoziierte Unternehmen bilanziert.
Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist durch die Veränderungen nicht beeinträchtigt.
Es werden 40 Prozent der Kommanditanteile an der EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg, gehalten. Dieses Unternehmen wird zusammen mit zwei anderen Regionalgesellschaften der EDEKA-Gruppe als Gemeinschaftsunternehmen geführt. Der Tatbestand der gemeinsamen Führung ergibt sich durch die einstimmige Beschlussfassung der Gesellschafter in allen wesentlichen Rechtsgeschäften. Der Konzern der EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG wird anteilsmäßig konsolidiert. Das Wahlrecht, dieses Unternehmen als assoziiertes Unternehmen zu bilanzieren, wurde nicht in Anspruch genommen.
Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Unternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode auf den Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen wurde. Bis zum 31.12.2009 kam grundsätzlich auf den Zeitpunkt des Anteilserwerbs die Buchwertmethode zur Anwendung. Die aus der Erstkonsolidierung verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge wurden nach Zuordnung der stillen Reserven als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die sich aus der Neubewertung ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte aus Erwerbsvorgängen, die vor dem 1.1.2010 liegen, werden gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 2 EGHGB weiterhin über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte, die durch Erwerbsvorgänge entstanden sind, die seit dem 1.1.2010 erfolgten, werden gemäß §309 Abs. 1 HGB i. V. m. §253 Abs. 3 HGB über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Die Jahresabschlüsse der assoziierten Unternehmen sowie der Konzernabschluss des Gemeinschaftsunternehmens werden nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt und entsprechen den unter Punkt D. dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
Die Anteile an den assoziierten Unternehmen werden zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist, nach der Buchwertmethode mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Anschaffungskosten dieser Beteiligungen werden in den Folgejahren nach Maßgabe der Entwicklung des anteiligen bilanziellen Eigenkapitals des assoziierten Unternehmens mit dem Equity-Wertfortgeschrieben.
Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten sowie entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Ein Unterschiedsbetrag ist dabei nicht angefallen. Die Ertragsteuern der assoziierten Unternehmen werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis (Ergebnis aus assoziierten Unternehmen) ausgewiesen.
Zwischenergebnisse im Anlagevermögen und bei den Vorräten sind ergebniswirksam eliminiert. Sonstige konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden erfolgsneutral konsolidiert. Die bei den einbezogenen Unternehmen seit der Konzernzugehörigkeit gebildeten Rücklagen werden zusammen mit der Tilgung der in die Erstkonsolidierung einbezogenen Verlustvorträge als Rücklagen des Konzerns aus dem Gewinn ausgewiesen. Die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile am Eigenkapital einbezogener Unternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals als nicht beherrschende Anteile bilanziert.
Bei der Aufstellung sind die deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften beachtet worden. Es wurde vom Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten.
Belieferungsrechte sowie Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit den Konzernanschaffungskosten angesetzt und entsprechend der Restlaufzeit der Mietverträge der erworbenen Einzelhandelsobjekte linear abgeschrieben, da hierdurch der Werteverzehr zutreffend dargestellt wird. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt bis zu 26 Jahre. Der gewichtete Mittelwert der Nutzungsdauer aller Firmenwerte beträgt elf Jahre. Die Firmenwerte resultieren mit 66.693 T€ aus den Einzelabschlüssen einbezogener Unternehmen und betreffen hierbei vollständig Filialübernahmen. Aus der Kapitalkonsolidierung resultieren Firmenwerte in Höhe von 22.547 T€. Diese betreffen im Wesentlichen die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG.
Die übrigen entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Konzernanschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel drei bis fünf Jahren abgeschrieben.
Ist am Bilanzstichtag den immateriellen Vermögensgegenständen ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderungen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Die Sachanlagen werden zu Konzernanschaffungskosten angesetzt und im Falle abnutzbarer Sachanlagen um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Zugängen findet auf unbewegliche Sachanlagen die lineare und auf bewegliche Sachanlagen die arithmetisch-degressive oder in wenigen begründeten Einzelfällen die lineare Abschreibungsmethode Anwendung.
Die planmäßigen Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.
| Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für |
Nutzungsdauer
in Jahren |
| Gebäude einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 25-33 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5-14 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3-14 |
| Andere Anlagen und Einbauten in fremde Grundstücke | 8-15 |
In begründeten Einzelfällen ist von den genannten Nutzungsdauern abgewichen worden.
Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 Euro werden sofort voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Anschaffungen bis 250 Euro werden sofort als Aufwand erfasst. Ist am Bilanzstichtag den Sachanlagen ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Ein niedrigerer Wertansatz wird in späteren Jahren nicht beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen.
Die Finanzanlagen werden mit Ausnahme der Anteile an assoziierten Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
Handelswaren sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Konzernanschaffungskosten zum gleitenden durchschnittlichen Einstandspreis abzüglich angemessener Abschläge für verdeckte Mängel und eingeschränkte Verkaufsfähigkeit bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Konzernherstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkostenzuschläge für Fertigungs- und Verwaltungskosten angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 Prozent auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen.
Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind als aktive Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert.
Die Rückstellungen sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge bewertet.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet. Das Bewertungsverfahren erfolgte auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln von 2018 G. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden in den versicherungsmathematischen Berechnungen und Annahmen angemessen berücksichtigt. Dabei wird für die laufende Rente eine jährliche Steigerung von 2 Prozent der jeweiligen Vorjahresrente angesetzt. Ein Fluktuationsabschlag wird mit 0 Prozent geschätzt.
Für die (wenigen) Fälle, bei denen die Versorgungsansprüche von der Gehaltsentwicklung abhängen, wurde grundsätzlich eine Gehaltsdynamik von 2,5 Prozent p. a. verwendet. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands wurde angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Ende der Periode eintritt. Die Pensionsrückstellungen decken sämtliche Verpflichtungen der unmittelbaren Versorgungszusagen. Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Bilanzstichtagen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.
Gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden Ansprüche aus Versorgungszusagen mit den entsprechenden Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um kongruent rückdeckende Zusagen. Der Erfüllungsbetrag der Versorgungszusagen bestimmt sich nach den Rechnungsgrundlagen der Hamburger Pensionsrückdeckungskasse VVaG. Zugehörige Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen werden verrechnet.
Gemäß Artikel 28 EGHGB sind Fehlbeträge aus mittelbaren Pensionszusagen in Höhe von 4,6 Millionen Euro (Vorjahr: 3,8 Millionen Euro) nicht zurückgestellt.
Die Steuerrückstellungen sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste und sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen notwendigen Erfüllungsbetrag und gegebenenfalls unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen von 2 bis 3 Prozent angesetzt. Diese Einschätzung ergibt sich aus betriebsinternen Erfahrungswerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands wurde angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Ende der Periode eintritt. Der Erfolg aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen ist im Finanzergebnis dargestellt.
Die Rückstellungen für drohende Verluste aus Mietverhältnissen werden einzeln mit einem Erfolgsbeitrag aus der Belieferung der (die Objekte betreibenden) selbstständigen Einzelhändler von unverändert 1,8 Prozent des Lieferumsatzes auf Basis von Vollkosten berechnet. Darüber hinaus werden Drohverlustrückstellungen aus Mietverhältnissen auch auf Ebene einzelner Untermietverträge gebildet.
Für sämtliche Zinssicherungsgeschäfte wurde das Wahlrecht, eine Bewertungseinheit mit dem dazugehörigen Grundgeschäft zu bilden, nicht in Anspruch genommen. Stattdessen sind diese negativen Zeitwerte, die nach der Mark-to-market-Methode ermittelt wurden, in die Rückstellungen für drohende Verluste eingeflossen.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Einnahmen vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Es bestehen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Abbau dieser Differenzen kann zu steuerlichen Be- und Entlastungen führen. Für die Bewertung der latenten Steuern wird eine zukünftige durchschnittliche Ertragsteuerbelastung für die Gewerbesteuer von 16 Prozent zugrunde gelegt. Das Wahlrecht eines gesonderten Ausweises von aktiven und passiven latenten Steuern wird nicht angewandt. Eine nach Saldierung verbleibende zukünftige Steuerbelastung wird als passive latente Steuer gesondert ausgewiesen.
Die Aufstellung der Besitzanteile ist als Anlage 1 dem Konzernanhang beigefügt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage 2 dem Konzernanhang beigefügt ist.
Die Zugänge zum Geschäfts- oder Firmenwert betreffen im Wesentlichen den Erwerb von drei real-Filialen. In den Anteilen an assoziierten Unternehmen sind Goodwills in Höhe von 1.114 T€ enthalten.
Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von 73.200 T€ (Vorjahr 63.840 T€) ein Darlehen an ein den C+C-Großhandel betreibendes Gemeinschaftsunternehmen (EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg), bei dem geplante Anlaufverluste sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einer vorübergehenden Verlustsituation geführt haben. Das Darlehen wird langfristig gewährt und wird mit dem 3-Monats-EURIBOR zzgl. 100 Basispunkten p. a. verzinst. Der beizulegende Zeitwert liegt aufgrund des Zinssatzes vorübergehend unter dem Buchwert der Darlehensforderung.
| (in T€) | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 14.698 | 13.912 |
| Unfertige Erzeugnisse | 12.367 | 2.738 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 455.700 | 430.981 |
| Geleistete Anzahlungen | 82 | 276 |
| Vorräte | 482.847 | 447.907 |
| (in T€) | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 135.977 | 123.400 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 31.200 | 14.677 |
| Forderungen gegen assoziierte Unternehmen | 75.841 | 57.164 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | (14.760) | (10.972) |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 6.210 | 3.512 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | (6.210) | (3.512) |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 138.406 | 128.201 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 387.634 | 326.954 |
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 483 T€ (Vorjahr: 479 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren und sie haben in Höhe von 214 T€ (Vorjahr: 279 T€) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Der Eigenkapitalspiegel nach DRS 22 ist dem Konzernabschluss beigefügt.
Die Gesellschafterin EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH ist gemäß ihres Gesellschaftsvertrages verpflichtet, in jedem Geschäftsjahr eine Gesellschaftseinlage zu leisten.
| (in T€) | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 66.338 | 65.859 |
| Steuerrückstellungen | 76.090 | 72.749 |
| Sonstige Rückstellungen | 293.518 | 252.250 |
| Rückstellungen | 435.946 | 390.858 |
Der Abzinsungssatz für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beläuft sich zum 31.12.2021 auf 1,87 Prozent (Vorjahr: 2,30 Prozent). Es handelt sich dabei um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.
Der Unterschiedsbetrag zwischen den nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre und den nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ermittelten Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen beträgt 4.560 T€. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre.
Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen entspricht dem beizulegenden Zeitwert bzw. den Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände in Höhe von 20.675 T€ (Vorjahr: 20.847 T€). In geringem Umfang wurden Zinserträge mit Zinsaufwendungen verrechnet.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von 97.571 T€ (Vorjahr: 90.839 T€) und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von 51.401 T€ (Vorjahr: 50.199 T€).
Zur Begrenzung des Zinsrisikos aus der Fremdfinanzierung sind zum Bilanzstichtag sieben Zinssicherungsvereinbarungen (davon fünf mit assoziierten Unternehmen) abgeschlossen. Den Zinsswaps für laufende Absicherungen liegen Basisbeträge von insgesamt 65,2 Millionen Euro (davon 57,4 Millionen Euro mit assoziierten Unternehmen) zugrunde. Die nach der Mark-to-market-Methode ermittelten Zeitwerte sämtlicher Zinsswaps belaufen sich auf -3,0 Millionen Euro (davon -3,0 Millionen Euro mit assoziierten Unternehmen). Alle Zinsswaps sichern Zinsänderungsrisiken der zugrunde liegenden variabel verzinslichen Darlehen.
| (in T€) | Gesamt | davon mit einer Restlaufzeit | Besichert | ||
| (Vorjahreswerte in Klammern) | bis zu einem Jahr | von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren | von mehr als fünf Jahren | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 38.332 | 6.618 | 23.634 | 8.080 | 37.623 |
| (47.121) | (8.414) | (24.618) | (14.089) | (43.532) | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 774.077 | 774.077 | - | - | - |
| (795.354) | (795.354) | (-) | (-) | (-) | |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.763 | 2.763 | - | - | - |
| (97.665) | (97.665) | (-) | (-) | (-) | |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen | 47.244 | 47.244 | - | - | - |
| (52.531) | (52.531) | (-) | (-) | (-) | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 117 | 117 | - | - | - |
| (913) | (913) | (-) | (-) | (-) | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 41.498 | 41.498 | - | - | - |
| (25.122) | (25.122) | (-) | (-) | (-) | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 156.667 | 82.894 | 73.454 | 319 | - |
| (128.745) | (64.390) | (64.202) | (153) | (-) | |
| davon aus Steuern | 37.428 | 37.428 | - | - | - |
| (25.128) | (25.128) | (-) | (-) | (-) | |
| Verbindlichkeiten | 1.060.698 | 955.211 | 97.088 | 8.399 | 37.623 |
| (1.147.451) | (1.044.389) | (88.820) | (14.242) | (43.532) | |
Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 105.487 T€ (Vorjahr: 103.062 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus dem Gewinnanspruch für das Geschäftsjahr 2021 und sind daher rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.763 T€ (Vorjahr: 97.665 T€) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen betreffen mit 43.744 T€ (Vorjahr: 49.031 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
| (in T€) | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Die Differenzen zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen resultieren aus den folgenden Sachverhalten: | ||
| Aktive latente Steuern | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | 13.931 | 14.997 |
| Vorräte | 1.520 | 1.448 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 5.938 | 5.740 |
| Sonstige Rückstellungen | 22.706 | 16.967 |
| Sonstige Differenzen | 41 | 22 |
| 44.136 | 39.174 | |
| Passive latente Steuern | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | 46.181 | 49.173 |
| Sonderposten mit Rücklageanteil | 10.362 | 7.111 |
| Sonstige Rückstellungen | 98 | 57 |
| 56.641 | 56.341 | |
| Künftige Steuerbelastung | 12.505 | 17.167 |
Die Veränderung der latenten Steuern des Geschäftsjahres 2021 beträgt4.662 T€. Die aktiven latenten Steuern erhöhten sich dabei um 4.962 T€ und die passiven latenten Steuern um 300 T€.
| (in T€) | 2021 | 2020 |
| Einzelhandel | 3.240.239 | 3.137.258 |
| Großhandel | 7.306.712 | 7.050.009 |
| davon Zustellgroßhandel | (6.474.268) | (6.218.127) |
| davon C+C Fachgroßhandel | (832.444) | (831.882) |
| Produktion | 121.360 | 120.881 |
| Dienstleistung | 2.577 | 2.837 |
| Immobilien | 297.390 | 278.191 |
| Umsatzerlöse | 10.968.278 | 10.589.176 |
| (in T€) | 2021 | 2020 |
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 8.581.710 | 8.266.569 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 399.121 | 387.848 |
| Materialaufwand | 8.980.831 | 8.654.417 |
| (in T€) | 2021 | 2020 |
| Löhne und Gehälter | 886.019 | 847.217 |
| Soziale Abgaben | 179.196 | 169.043 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 3.734 | 6.036 |
| Aufwendungen für Unterstützung | 67 | 67 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 182.997 | 175.146 |
| Personalaufwand | 1.069.016 | 1.022.363 |
Die Aufstellung der Abschreibungen des Geschäftsjahres auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ist dem Anlagespiegel zu entnehmen, der als Anlage 2 dem Konzernanhang beigefügt ist. In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von 1.227 T€ (Vorjahr: 2.748 T€) enthalten.
| (in T€) | 2021 | 2020 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 9.415 | 5.973 |
| Erträge aus Beteiligungen | 1 | 1 |
| Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1.455 | 1.393 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 11.370 | 1.329 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 9.598 | 14.205 |
| Zinsergebnis | 3.227 | -11.483 |
| Finanzergebnis | 12.643 | -5.509 |
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Aufzinsungen in Höhe von 3.875 T€ (Vorjahr: 4.732 T€) enthalten.
| (in T€) | 2021 | 2020 |
| Gezahlte bzw. geschuldete Ertragsteuern | 15.534 | 32.055 |
| Latente Steuern | -4.662 | -4.151 |
| Ertragsteuern | 10.872 | 27.904 |
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten periodenfremden Steueraufwand von 253 T€ (Vorjahr: 11.030 T€) und periodenfremden Steuerertrag von 20.184 T€ (Vorjahr: 9.348 T€).
Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 19.361 T€ (Vorjahr: 31.445 T€), aus Lieferantenvergütungen der Vorjahre in Höhe von 17.634 T€ (Vorjahr: 7.960 T€), aus Anlagenabgängen in Höhe von 24.825 T€ (Vorjahr: 4.229 T€) sowie aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen in Höhe von 4.783 T€ (Vorjahr: 4.083 T€) vorhanden.
Periodenfremde Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Verlusten aus Anlagenabgängen in Höhe von 6.328 T€ (Vorjahr: 5.072 T€).
Vom Konzernjahresüberschuss entfallen 641 T€ (Vorjahr: -184 T€) auf andere Gesellschafter. Das Ergebnis aus dem Jahresabschluss des Mutterunternehmens (182.402 T€) steht in voller Höhe der Kommanditistin zu.
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres werden fällig innerhalb eines Zeitraumes von:
|
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
(in T€) |
31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Bis zu einem Jahr | 284.663 | 276.873 |
| Von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren | 923.472 | 893.142 |
| Über fünf Jahre | 984.424 | 933.224 |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | 2.192.559 | 2.103.239 |
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres 2021 bestehen in Höhe von 29.226 T€ (Vorjahr: 43.565 T€) gegenüber assoziierten Unternehmen.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Miet- und Leasingverpflichtungen für Einzelhandelsstandorte und Großhandelslager, die zur Sicherung der Absatzbasis der EDEKA Minden-Hannover langfristig angemietet sind. Ferner sind hierunter Erbbauzinsverpflichtungen erfasst.
Diese Geschäfte sind in Form langfristiger Operate-Leasing-Verträge ausgestaltet, bei denen der Vermieter bzw. Leasinggeber wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens bleibt. Hierdurch ergibt sich im Vergleich zum Eigentumserwerb für die Gesellschaft ein Liquiditätsvorteil. Jedoch verbleibt die Chance zukünftiger Wertsteigerungen bzw. das Risiko der Wertminderungen beim rechtlichen Eigentümer.
| Haftungsverhältnisse | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Bürgschaften für Mietverträge | 2.243 | 2.339 |
| Finanzierungsbürgschaften | 135.788 | 121.521 |
| Haftungsverhältnisse | 138.031 | 123.860 |
Die Bürgschaften betreffen Mietverträge für Einzelhandelsmärkte, die von Großhandelskunden betrieben werden, sowie Bürgschaften für die Finanzierung von Einrichtungen und Vorräten von selbstständigen Kaufleuten. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Großhandelskunden und selbstständigen Kaufleute sind dem Konzern bekannt. Auf Basis dieser Erkenntnisse hat man das Ausfallrisiko bestimmt und den wahrscheinlichen Betrag unter den sonstigen Rückstellungen passiviert.
In den übrigen Fällen sind die wirtschaftlichen Verhältnisse so, dass nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag keine konkret erkennbaren Ausfallrisiken bestehen.
| Angaben zu einzelnen Segmenten | Einzelhandel | Großhandel | Produktion | Dienstleistungen | Immobilien | Konzern |
| Umsätze der Sparte (in T€) | 3.296.238 | 10.417.163 | 865.315 | 75.567 | 499.490 | 15.153.773 |
| Konzerninterne Umsätze (in T€) | -55.999 | -3.110.451 | -743.955 | -72.990 | -202.100 | -4.185.495 |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten (in T€) | 3.240.239 | 7.306.712 | 121.360 | 2.577 | 297.390 | 10.968.278 |
| Abschreibungen (in T€) | 62.330 | 81.579 | 27.364 | 3.143 | 32.589 | 207.005 |
| Investitionen (in T€) | 86.942 | 96.245 | 26.795 | 4.483 | 60.631 | 275.096 |
| Anlagevermögen der Sparte (in T€) | 418.943 | 530.886 | 125.234 | 6.585 | 663.551 | 1.745.199 |
| Gesamtzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer | 18.474 | 9.067 | 2.524 | 107 | 287 | 30.459 |
| Arbeitnehmer | 2021 | 2021 (davon aus Gemeinschaftsunternehmen) |
| Kaufmännische Arbeitnehmer | 18.784 | 1.928 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 11.675 | 935 |
| Gesamtzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer | 30.459 | 2.863 |
Die Anzahl der Arbeitnehmer aus Gemeinschaftsunternehmen wird entsprechend der Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG mit 40 Prozent quotal angegeben.
| Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen | Warengeschäft | Mietverträge | Finanzierung/Beteiligung | |||
| T€ | T€ | T€ | ||||
| Aufwand | Ertrag | Aufwand | Ertrag | Aufwand | Ertrag | |
| 7.584.759 | 1.580.435 | 1.259 | 28.359 | 634 | 8.311 | |
Die Geschäfte des Konzerns EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG mit nahestehenden Personen und Unternehmen betreffen hauptsächlich das Warengeschäft mit der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG, die An- und Vermietung von Immobilien sowie die Finanzierung von selbstständigen Einzelhändlern und die Beteiligung von assoziierten Unternehmen. Die Angaben umfassen sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen.
Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die Ukraine einmarschiert. Die seit Kriegsbeginn verhängten Sanktionen, deutlich gestiegene Energie-, Kraftstoff- und Rohstoffpreise, zunehmende Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie eine erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit dämpfen die Konjunktur und treiben die Inflation enorm an.
Auch die EDEKA Minden-Hannover ist von den Auswirkungen des Krieges betroffen. Seit Kriegsbeginn haben viele Menschen begonnen, sich zu bevorraten und sogenannte »Hamsterkäufe« zu tätigen. Hohe Spritpreise verstärken zudem den Trend zum Nahversorger. Stark steigende Preise stellen grundsätzlich eine Belastung dar, es wird jedoch davon ausgegangen, Preissteigerungen im Wesentlichen an den Verbraucher weitergeben zu können.
Infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine ist der russische Einzelhändler MAGNIT aus der europäischen Einkaufsgemeinschaft EPIC PARTNERS, zu der auch die EDEKA gehört, ausgeschieden. Dadurch wird der Hebel bei den internationalen Preisverhandlungen zwar etwas reduziert, gravierende Nachteile daraus werden jedoch nicht erwartet. Insgesamt lassen sich die konkreten Auswirkungen des Krieges auf die EDEKA Minden-Hannover zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilen und quantifizieren.
Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 0,6 Millionen Euro und für andere Bestätigungsleistungen 0,0 Millionen Euro.
Die Muttergesellschaft hat einen Beirat. Die Vergütungen für 2021 belaufen sich auf 4 T€ (Vorjahr: 24 T€).
Die EDEKA Minden eG stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG mit ihren Tochterunternehmen einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger veröffentlicht.
Im Geschäftsjahr 2021 war die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung zur Geschäftsführung des Mutterunternehmens berechtigt. Die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung wurde 2021 vertreten durch ihre Vorstandsmitglieder:
| ― |
Cedric-Arne von Osterroht, Minden (Geschäftsbereichsleitung Rechnungswesen) |
| ― |
Ulf-Ulrik Plath,PortaWestfalica (Beteiligungen, Controlling und Finanzen, Immobilienmanagement, Personalwesen und -entwicklung, Rechnungswesen, Revision, Bau-/Gebäudemanagement und Technik, Qualitätsmanagement, Vertragswesen, Zustellgroßhandel (Logistik)) |
| ― |
Heike Rohlfing-Bolte, Minden (Geschäftsbereichsleitung Controlling) |
| ― |
Mark Rosenkranz, Bad Oeynhausen (Sprecher) (Einzelhandel, Fleischwerke, Zustellgroßhandel (Warengeschäft), Konzernprozessmanagement, Marketing, Standortsicherung, Unternehmenskommunikation, Werbeagentur) |
| ― |
Stephan Wohler,Bad Oeynhausen (Backwaren- und Fischproduktion, IT, Beteiligung EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg) |
Ausschließlich die Vorstände, welche die Geschäftsbereiche Rechnungswesen oder Controlling leiten, erhalten Bezüge vom Konzern.
Minden, 31. März 2022
Cedric-Arne von Osterroht
Ulf-Ulrik Plath
Heike Rohlfing-Bolte
Mark Rosenkranz, Sprecher
Stephan Wohler
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
(in T€) |
Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | Geschäfts- oder Firmenwert | (davon Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierungen) | Geleistete Anzahlungen | Gesamt |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Stand am 31.12.2020 | 750.443 | 260.863 | 27.090 | 8.043 | 1.019.349 |
| Zugang | 13.504 | 14.604 | - | 2.835 | 30.943 |
| Abgang | 10.107 | 1.391 | - | 1.000 | 12.498 |
| Umbuchungen | 3.431 | - | - | -3.424 | 7 |
| Stand am 31.12.2021 | 757.271 | 274.076 | 27.090 | 6.454 | 1.037.801 |
| Abschreibungen | |||||
| Stand am 31.12.2020 | 510.548 | 172.431 | 2.723 | 3.500 | 686.479 |
| Zugang | 23.472 | 13.796 | 1.820 | - | 37.268 |
| Abgang | 9.431 | 1.391 | - | - | 10.822 |
| Stand am 31.12.2021 | 524.589 | 184.836 | 4.543 | 3.500 | 712.925 |
| Buchwerte | |||||
| Stand am 31.12.2020 | 239.895 | 88.432 | 24.367 | 4.543 | 332.870 |
| Stand am 31.12.2021 | 232.682 | 89.240 | 22.547 | 2.954 | 324.876 |
|
Sachanlagen
(in T€) |
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | Technische Anlagen und Maschinen | Betriebs- und Geschäftsausstattung | Andere Anlagen, Einbauten in fremde Grundstücke | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | Gesamt |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Stand am 31.12.2020 | 1.090.547 | 233.163 | 889.760 | 396.337 | 67.237 | 2.677.044 |
| Zugang | 42.542 | 11.644 | 89.690 | 35.937 | 41.364 | 221.177 |
| Abgang | 20.867 | 1.645 | 70.770 | 7.686 | 18.281 | 119.249 |
| Umbuchungen | 10.385 | 1.707 | -1.111 | 7.546 | -18.534 | -7 |
| Stand am 31.12.2021 | 1.122.607 | 224.869 | 907.569 | 432.134 | 71.786 | 2.778.965 |
| Abschreibungen | ||||||
| Stand am 31.12.2020 | 455.834 | 164.188 | 620.605 | 215.629 | - | 1.456.256 |
| Zugang | 26.095 | 17.757 | 97.637 | 28.248 | - | 169.737 |
| Abgang | 16.564 | 1.567 | 63.332 | 4.831 | - | 86.294 |
| Umbuchungen | - | - | -3.229 | 3.229 | - | - |
| Stand am 31.12.2021 | 465.365 | 180.378 | 651.681 | 242.275 | - | 1.539.699 |
| Buchwerte | ||||||
| Stand am 31.12.2020 | 634.713 | 68.975 | 269.155 | 180.708 | 67.237 | 1.105.644 |
| Stand am 31.12.2021 | 657.242 | 64.491 | 255.888 | 189.859 | 71.786 | 1.239.266 |
|
Finanzanlagen
(in T€) |
Beteiligungen | Anteile an assoziierten Unternehmen | Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | Sonstige Ausleihungen | Geleistete Anzahlungen auf Beteiligungen | Gesamt |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Stand am 31.12.2020 | 14.672 | 88.386 | 64.128 | 15.813 | 0 | 182.999 |
| Zugang | - | 7.717 | 9.360 | - | 5.899 | 22.976 |
| Abgang | 313 | 2.656 | - | 7.676 | - | 10.645 |
| Umbuchungen | -167 | - | - | 167 | - | - |
| Stand am 31.12.2021 | 14.192 | 93.447 | 73.488 | 8.304 | 5.899 | 195.330 |
| Abschreibungen | ||||||
| Stand am 31.12.2020 | 377 | 14.449 | 288 | - | - | 15.114 |
| Zugang | - | - | - | - | - | - |
| Abgang | 287 | 554 | - | - | - | 841 |
| Stand am 31.12.2021 | 90 | 13.895 | 288 | - | - | 14.273 |
| Buchwerte | ||||||
| Stand am 31.12.2020 | 14.295 | 73.937 | 63.840 | 15.813 | 0 | 167.885 |
| Stand am 31.12.2021 | 14.102 | 79.552 | 73.200 | 8.304 | 5.899 | 181.057 |
|
Anlagevermögen
(in T€) |
Immaterielle Vermögensgegenstände | Sachanlagen | Finanzanlagen | Gesamt |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| Stand am 31.12.2020 | 1.019.349 | 2.677.044 | 182.999 | 3.879.392 |
| Zugang | 30.943 | 221.177 | 22.976 | 275.096 |
| Abgang | 12.498 | 119.249 | 10.645 | 142.392 |
| Umbuchungen | 7 | -7 | - | - |
| Stand am 31.12.2021 | 1.037.801 | 2.778.965 | 195.330 | 4.012.096 |
| Abschreibungen | ||||
| Stand am 31.12.2020 | 686.479 | 1.456.256 | 15.114 | 2.157.849 |
| Zugang | 37.268 | 169.737 | - | 207.005 |
| Abgang | 10.822 | 86.294 | 841 | 97.957 |
| Stand am 31.12.2021 | 712.925 | 1.539.699 | 14.273 | 2.266.897 |
| Buchwerte | ||||
| Stand am 31.12.2020 | 332.870 | 1.220.788 | 167.885 | 1.721.543 |
| Stand am 31.12.2021 | 324.876 | 1.239.266 | 181.057 | 1.745.199 |
| EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG | ||||
| (in T6) | Kommanditkapital | Kapitalrücklage | Andere Gewinnrücklagen | Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist |
| Stand am 01.01.2021 | 100.000 | 321.498 | 773.693 | - |
| Ausschüttung für Vorjahre | - | - | - | - |
| Übrige Maßnahmen | - | - | 85 | - |
| Konzernjahresüberschuss | - | - | - | 154.875 |
| Ausschüttung laufendes Jahr | - | - | - | -154.875 |
| Kapitaleinlage | - | - | 119.112 | - |
| Stand am 31.12.2021 | 100.000 | 321.498 | 892.890 | - |
| EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG | nicht beherrschende Anteile | |
| (in T6) | Summe | nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis |
| Stand am 01.01.2021 | 1.195.191 | 3.167 |
| Ausschüttung für Vorjahre | - | - |
| Übrige Maßnahmen | 85 | -178 |
| Konzernjahresüberschuss | 154.875 | - |
| Ausschüttung laufendes Jahr | -154.875 | - |
| Kapitaleinlage | 119.112 | 410 |
| Stand am 31.12.2021 | 1.314.388 | 3.399 |
| EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG | nicht beherrschende Anteile | Konzerneigenkapital | |
| (in T6) | auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste | Summe | Summe |
| Stand am 01.01.2021 | 348 | 3.515 | 1.198.706 |
| Ausschüttung für Vorjahre | -348 | -348 | -348 |
| Übrige Maßnahmen | - | -178 | -93 |
| Konzernjahresüberschuss | 641 | 641 | 155.516 |
| Ausschüttung laufendes Jahr | - | - | -154.875 |
| Kapitaleinlage | - | 410 | 119.522 |
| Stand am 31.12.2021 | 641 | 4.040 | 1.318.428 |
| lfd. Nr. | Firma | Sitz | Beteiligungsverhältnis vom Unternehmen lfd. Nr. | |
| 1 | EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG | Minden | ||
| Tochterunternehmen | ||||
| 2 | EDEKA Minden-Hannover Beteiligungsgesellschaft mbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 3 | EMH Beteiligungs GmbH | Minden | § 264 III | 2 |
| 4 | EMH Verwaltungs GmbH | Minden | 2 | |
| 5 | EMH Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 4 # |
| 3 | ||||
| 6 | Otto Reichelt GmbH | Berlin | § 264 III | 2 |
| 5 | ||||
| 7 | EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 8 | Konsum-EDEKA Discount Handelsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH | Magdeburg | § 264 III | 1 |
| 9 | Ideal Supermarkt GmbH | Wiefelstede | § 264 III | 1 |
| 10 | Zweite EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 11 | EDEKA Minden-Hannover Nonfood Fachmarkt GmbH (ehemals Marktkauf Stuhr GmbH) | Minden | § 264 III | 1 |
| 12 | EDEKA Minden-Hannover An- und Vermietungs GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 13 | EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 14 | EDEKA Minden-Hannover IT-Service GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 15 | MIOS Großhandel GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 16 | 1. EDEKA Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 17 | Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 18 | Goldswien GmbH Erfassung und Vermarktung von Qualitätsfleisch | Minden | § 264 III | 1 |
| 19 | Schäfer's Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH | Porta Westfalica | § 264 III | 2 |
| 20 | H. Hilbig Verwaltungsgesellschaft mbH | Berlin | 19 | |
| 21 | Schäfer's Bake off Produktions GmbH | Magdeburg | § 264 III | 2 |
| 22 | Der Leinebäcker GmbH | Lehrte | 19 | |
| 23 | Schäfer's Produktionsgesellschaft mbH | Minden | § 264 III | 2 |
| 24 | Hagenah Frische GmbH | Hamburg | § 264 III | 2 |
| 25 | Schäfer's Vertriebsgesellschaft Ost mbH | Minden | § 264 III | 2 |
| 26 | Schäfer's Vertrieb Partner GmbH | Minden | § 264 III | 2 |
| 27 | HAMINA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Objekt Kleinenbremen | Minden | § 264 b | 23 |
| 28 | HAMINA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Objekt Hildesheim | Minden | § 264 b | 15 |
| 29 | EDEKA-MIHA Immobilien-Service GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 30 | MIOS-Werbung Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Minden | § 264 III | 1 |
| 31 | Marktkauf Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 32 | Marktkauf Minden GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 33 | Zweite Marktkauf Minden GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 34 | EDEKA Minden-Hannover Zentralverwaltungsgesellschaft mbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 35 | EDEKA Minden-Hannover Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 1 |
| 36 | MaDamm Grundstücksverwaltung G.m.b.H. | Berlin | § 264 III | 6 |
| 37 | Goldhähnchenweg Grundstücksverwaltung GmbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 38 | Schäfer's Backwaren GmbH | Magdeburg | § 264 III | 2 |
| 39 | Renoka Unterstützungskasse GmbH | Berlin | 6 | |
| 40 | Zweite EDEKA Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 41 | EDEKA-MIHA Immobilien Bau GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 42 | EDEKA Minden-Hannover Prüfungs- und Qualitäts-Management GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 43 | Dritte EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH (ehemals Sechste EDEKA Minden-Hannover GmbH) | Minden | § 264 III | 1 |
| 44 | BUDNI Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 45 | EDEKA Minden-Hannover Catering GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 46 | Neunte EDEKA Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 47 | EDEKA-MIHA Charge GmbH (ehemals Zehnte EDEKA Minden-Hannover GmbH) | Minden | § 264 III | 1 |
| 48 | Elfte EDEKA Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 49 | 12. EDEKA Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 50 | 13. EDEKA Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 51 | 14. EDEKA Minden-Hannover GmbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 52 | 1. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 7 |
| 53 | 2. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 7 |
| 54 | 1. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 6 |
| 55 | 2. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 6 |
| 56 | 3. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 7 |
| 57 | EMH EDEKA Berlin Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 29 |
| 58 | EMH Konsum EDEKA Discount Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 8 |
| 59 | EMH Bauerngut Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264b | 17 |
| 60 | EMH EDEKA-Handelsgesellschaft Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 13 |
| 61 | EMH EDEKA-MIHA Grundstücksverwaltungs GmbH & Go. KG | Minden | § 264 b | 29 |
| 62 | Goldswien Bio-Vermarktungsgesellschaft mbH | Minden | § 264 III | 1 |
| 63 | E Reichelt Verwaltungsgesellschaft mbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 64 | EDEKA 14532 Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 8 GmbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 65 | EDEKA 10715 Berlin Berliner Str. 24 GmbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 66 | E Reichelt 13156 Berlin Blankenburger Str. 79 - 81 GmbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 67 | E Reichelt 12057 Berlin Grenzallee 4 - 6 GmbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 68 | EDEKA 14129 Berlin Potsdamer Chaussee 80 GmbH | Berlin | § 264 III | 2 |
| 69 | EDEKA 12247 Berlin Siemensstr. 21 - 23 GmbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 70 | EDEKA 14197 Berlin Wiesbadener Str. 53 GmbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 71 | Fünfte E Reichelt Supermarkt GmbH | Berlin | § 264 III | 6 |
| 72 | Vierte EDEKA Supermarkt GmbH | Berlin | § 264 III | 2 |
| 73 | Pentland Firth Software GmbH | München | § 264 III | 1 |
| 74 | Dritte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 15 |
| 75 | Vierte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 15 |
| 76 | Fünfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 8 |
| 77 | Sechste EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 7 |
| 78 | Siebte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 1 |
| 79 | Achte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 8 |
| 80 | Neunte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 1 |
| 81 | Zehnte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 1 |
| 82 | Elfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 6 |
| 83 | Zwölfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 8 |
| 84 | Dreizehnte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 23 |
| 85 | 14. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 17 |
| 86 | 15. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 14 |
| 87 | 16. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 1 |
| 88 | 17. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | Minden | § 264 b | 8 |
| 89 | 19. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG (ehemals MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Vermietungs-KG) | Minden | § 264 b | 1 # |
| 90 | MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Lehrte KG | Pullach | § 264 b | 29 # |
| 91 | MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Dreilinden KG | Pullach | § 264 b | 29 # |
| 92 | MESOS GmbH & Co. Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG | Pullach | § 264 b | 1 # |
| 93 | MESOS GmbH & Co. Zweite Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG | Pullach | § 264 b | 29 # |
| 94 | 18. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG (ehemals INTUS Beteiligungs GmbH & Co. Vermietungs-KG) | Minden | § 264 b | 1 # |
| 95 | MESOS GmbH & Co. Objekt Zerbst-KG | Pullach | § 264 b | 29 # |
| 96 | MESOS GmbH & Co. Dritte Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG | Pullach | § 264 b | 29 # |
| 97 | SONUM GmbH & Co. KG | Pullach | § 264 b | 6 # |
| 98 | SONUM GmbH & Co. Objekt Bogenhaus KG | Pullach | § 264 b | 6 # |
| 99 | RATIS Beteiligungs GmbH & Co. Mobilienleasing KG | Pullach | § 264 b | 12 |
| 100 | EDEKA Minden-Hannover Luxemburg GmbH | Luxemburg | 1 | |
| Gemeinschaftsunternehmen | ||||
| 101 | EDEKA Foodservice Stiftung S Co. KG | Offenburg | 1 | |
| 102 | HANDELSHOF KÖLN GmbH & Co. Kommanditgesellschaft | Köln | 101 | |
| 103 | HANDELSHOF Management GmbH | Köln | 101 | |
| 104 | Medsorg GmbH | Mülheim an der Ruhr | 101 | |
| Assoziierte Unternehmen | ||||
| 105 | Sechste Planbau Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH | Minden | 29 | |
| 106 | Hausverwaltungsgesellschaft Wallenroder Straße 7 mit beschränkter Haftung | Berlin | 29 | |
| 107 | KANEMA GmbH & Co. Mobilien Lauenau KG | Pullach | 14 | |
| 108 | MESOS GmbH & Co. Logistikzentrum Lauenau KG | Pullach | 7 | |
| 109 | NORASGmbH & Co. KG | Pullach | 14 | |
| 110 | Max Lüning GmbH & Co. KG | Rietberg | 1 | |
| 111 | ODIN Schiffsausrüstung GmbH | Schiffdorf | 1 | |
| 112 | Kaiser's Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH | Mülheim an der Ruhr | 1 | |
| 113 | 25. Planbau GmbH | Minden | 1 | |
| 114 | 26. Planbau GmbH | Ahrensburg | 1 | |
| 115 | 32. Planbau GmbH | Minden | 1 | |
| 116 | 36. Planbau GmbH | Minden | 1 | |
| Beteiligungen | ||||
| 117 | Projektentwicklungsgesellschaft Kaserne Stolzenau mbH | Nienburg | 29 | |
| 118 | Preuß Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Minden | 1 | |
| 119 | Karl Preuß GmbH & Co. | Minden | 118 # | |
| 1 | ||||
| lfd. Nr. | Firma |
Anteil am Gesellschaftskapital
in % |
Eigenkapital zum 31.12.2021
T€ |
Ergebnis des Geschäftsjahres 2021
T€ |
| 1 | EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG | |||
| Tochterunternehmen | ||||
| 2 | EDEKA Minden-Hannover Beteiligungsgesellschaft mbH | 100,00 | 61.919 | 1 * |
| 3 | EMH Beteiligungs GmbH | 100,00 | 10.081 | 2 * |
| 4 | EMH Verwaltungs GmbH | 100,00 | 80 | 13 |
| 5 | EMH Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG | 0,00 | 10.810 | 617 |
| 93,00 | ||||
| 6 | Otto Reichelt GmbH | 85,00 | 140.665 | 2 * |
| 15,00 | ||||
| 7 | EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 11.054 | 1 * |
| 8 | Konsum-EDEKA Discount Handelsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH | 100,00 | 2.901 | 1 * |
| 9 | Ideal Supermarkt GmbH | 100,00 | 9.033 | 1 * |
| 10 | Zweite EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 33 | 1 * |
| 11 | EDEKA Minden-Hannover Nonfood Fachmarkt GmbH (ehemals Marktkauf Stuhr GmbH) | 100,00 | 63 | 1 * |
| 12 | EDEKA Minden-Hannover An- und Vermietungs GmbH | 100,00 | 10.101 | 1 * |
| 13 | EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH | 100,00 | 53.549 | 1 * |
| 14 | EDEKA Minden-Hannover IT-Service GmbH | 100,00 | 70 | 1 * |
| 15 | MIOS Großhandel GmbH | 100,00 | 17.800 | 1 * |
| 16 | 1. EDEKA Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 17 | Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH | 100,00 | 18.681 | 1 * |
| 18 | Goldswien GmbH Erfassung und Vermarktung von Qualitätsfleisch | 100,00 | 28 | 1 * |
| 19 | Schäfer's Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH | 100,00 | 15.690 | 2 * |
| 20 | H. Hilbig Verwaltungsgesellschaft mbH | 100,00 | 30 | 1 |
| 21 | Schäfer's Bake off Produktions GmbH | 100,00 | 26 | 2 * |
| 22 | Der Leinebäcker GmbH | 100,00 | 42 | 1 |
| 23 | Schäfer's Produktionsgesellschaft mbH | 100,00 | 19.295 | 2 * |
| 24 | Hagenah Frische GmbH | 100,00 | 25 | 2 * |
| 25 | Schäfer's Vertriebsgesellschaft Ost mbH | 100,00 | 25 | 2 * |
| 26 | Schäfer's Vertrieb Partner GmbH | 100,00 | 25 | 2 * |
| 27 | HAMINA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Objekt Kleinenbremen | 94,00 | 243 | 672 |
| 28 | HAMINA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Objekt Hildesheim | 94,00 | 100 | 451 |
| 29 | EDEKA-MIHA Immobilien-Service GmbH | 100,00 | 18.703 | 1 * |
| 30 | MIOS-Werbung Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 100,00 | 52 | 1 * |
| 31 | Marktkauf Hannover GmbH | 100,00 | 115 | 1 * |
| 32 | Marktkauf Minden GmbH | 100,00 | 1.169 | 1 * |
| 33 | Zweite Marktkauf Minden GmbH | 100,00 | 2.167 | 1 * |
| 34 | EDEKA Minden-Hannover Zentralverwaltungsgesellschaft mbH | 100,00 | 37 | 1 * |
| 35 | EDEKA Minden-Hannover Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG | 94,00 | 5.709 | 1.412 |
| 36 | MaDamm Grundstücksverwaltung G.m.b.H. | 100,00 | 26 | 6 * |
| 37 | Goldhähnchenweg Grundstücksverwaltung GmbH | 100,00 | 26 | 6 * |
| 38 | Schäfer's Backwaren GmbH | 100,00 | 23 | 2 * |
| 39 | Renoka Unterstützungskasse GmbH | 100,00 | 26 | 0 |
| 40 | Zweite EDEKA Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 41 | EDEKA-MIHA Immobilien Bau GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 42 | EDEKA Minden-Hannover Prüfungs- und Qualitäts-Management GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 43 | Dritte EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH (ehemals Sechste EDEKA Minden-Hannover GmbH) | 100,00 | 25 | 1 * |
| 44 | BUDNI Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 24 | 1 * |
| 45 | EDEKA Minden-Hannover Catering GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 46 | Neunte EDEKA Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 47 | EDEKA-MIHA Charge GmbH (ehemals Zehnte EDEKA Minden-Hannover GmbH) | 100,00 | 24 | 1 * |
| 48 | Elfte EDEKA Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 24 | 1 * |
| 49 | 12. EDEKA Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 50 | 13. EDEKA Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 51 | 14. EDEKA Minden-Hannover GmbH | 100,00 | 25 | 1 * |
| 52 | 1. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 94,00 | 17.608 | 1.440 |
| 53 | 2. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 94,00 | 4.968 | 140 |
| 54 | 1. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 100,00 | 10.447 | 2.831 |
| 55 | 2. Otto Reichelt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 100,00 | 16.580 | 1.423 |
| 56 | 3. EMH EDEKA-Markt Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 94,00 | 1.395 | -8 |
| 57 | EMH EDEKA Berlin Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 94,00 | 1.757 | 108 |
| 58 | EMH Konsum EDEKA Discount Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 94,00 | -420 | 133 |
| 59 | EMH Bauerngut Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 94,00 | 7.870 | 532 |
| 60 | EMH EDEKA-Handelsgesellschaft Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG | 94,00 | 1.476 | 87 |
| 61 | EMH EDEKA-MIHA Grundstücksverwaltungs GmbH & Go. KG | 94,00 | 505 | 154 |
| 62 | Goldswien Bio-Vermarktungsgesellschaft mbH | 100,00 | 26 | 1 * |
| 63 | E Reichelt Verwaltungsgesellschaft mbH | 100,00 | 52.257 | 6 * |
| 64 | EDEKA 14532 Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 8 GmbH | 100,00 | 25 | 6 * |
| 65 | EDEKA 10715 Berlin Berliner Str. 24 GmbH | 100,00 | 1.099 | 6 * |
| 66 | E Reichelt 13156 Berlin Blankenburger Str. 79 - 81 GmbH | 100,00 | 25 | 6 * |
| 67 | E Reichelt 12057 Berlin Grenzallee 4 - 6 GmbH | 100,00 | 25 | 6 * |
| 68 | EDEKA 14129 Berlin Potsdamer Chaussee 80 GmbH | 100,00 | 25 | 2 * |
| 69 | EDEKA 12247 Berlin Siemensstr. 21 - 23 GmbH | 100,00 | 25 | 6 * |
| 70 | EDEKA 14197 Berlin Wiesbadener Str. 53 GmbH | 100,00 | 6.876 | 6 * |
| 71 | Fünfte E Reichelt Supermarkt GmbH | 100,00 | 25 | 6 * |
| 72 | Vierte EDEKA Supermarkt GmbH | 100,00 | 25 | 2 * |
| 73 | Pentland Firth Software GmbH | 55,01 | -1.992 | 1 * |
| 74 | Dritte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | -102 | -27 |
| 75 | Vierte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | 7.662 | 132 |
| 76 | Fünfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | 3.368 | 3 |
| 77 | Sechste EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | -1.982 | -159 |
| 78 | Siebte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | -192 | -14 |
| 79 | Achte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | 25 | 1.127 |
| 80 | Neunte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | -24 | -1 |
| 81 | Zehnte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | -290 | -445 |
| 82 | Elfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | -1.098 | -395 |
| 83 | Zwölfte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | 26 | 2.418 |
| 84 | Dreizehnte EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | 26 | 327 |
| 85 | 14. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | -607 | 3 |
| 86 | 15. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | 686 | -127 |
| 87 | 16. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | -59 | -87 |
| 88 | 17. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG | 94,00 | 4.403 | 139 |
| 89 | 19. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG (ehemals MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Vermietungs-KG) | 94,00 | 26 | 367 |
| 90 | MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Lehrte KG | 94,00 4) | 12.643 3) | 40 3) |
| 91 | MESOS Beteiligungs GmbH & Co. Objekt Dreilinden KG | 94,00 4) | -308 3) | 101 3) |
| 92 | MESOS GmbH & Co. Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG | 94,00 4) | 23 3) | 0 3) |
| 93 | MESOS GmbH & Co. Zweite Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG | 94,00 4) | -539 3) | 55 3) |
| 94 | 18. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG (ehemals INTUS Beteiligungs GmbH & Co. Vermietungs-KG) | 94,00 | 3.500 | 110 |
| 95 | MESOS GmbH & Co. Objekt Zerbst-KG | 94,00 4) | 4.392 3) | 157 3) |
| 96 | MESOS GmbH & Co. Dritte Einzelhandelsobjekte Vermietungs-KG | 94,00 4) | 23 3) | 0 3) |
| 97 | SONUM GmbH & Co. KG | 94,00 4) | -162 3) | 24 3) |
| 98 | SONUM GmbH & Co. Objekt Bogenhaus KG | 94,00 4) | 9.393 3) | 365 3) |
| 99 | RATIS Beteiligungs GmbH & Co. Mobilienleasing KG | 100,00 | 25 3) | 2.003 3) |
| 100 | EDEKA Minden-Hannover Luxemburg GmbH | 100,00 | 9.820 2) | 12 2) |
| Gemeinschaftsunternehmen | ||||
| 101 | EDEKA Foodservice Stiftung S Co. KG | 40,00 7) | 24.078 | -36.075 |
| 102 | HANDELSHOF KÖLN GmbH & Co. Kommanditgesellschaft | 100,00 8) | 60.665 | 11.967 |
| 103 | HANDELSHOF Management GmbH | 100,00 8) | 2.820 | -1.803 |
| 104 | Medsorg GmbH | 100,00 8) | 1.208 | 1.607 |
| Assoziierte Unternehmen | ||||
| 105 | Sechste Planbau Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH | 20,00 | 25 9) | 1 9) |
| 106 | Hausverwaltungsgesellschaft Wallenroder Straße ? mit beschränkter Haftung | 50,00 | 3.882 | 2.073 |
| 107 | KANEMA GmbH & Co. Mobilien Lauenau KG | 49,00 | -539 3) | 484 3) |
| 108 | MESOS GmbH & Co. Logistikzentrum Lauenau KG | 49,00 | 36.859 3) | 2.734 3) |
| 109 | NORASGmbH & Co. KG | 94,00 | 7.022 3) | 169 3) |
| 110 | Max Lüning GmbH & Co. KG | 49,00 | 45.184 1) | 16.854 1) |
| 111 | ODIN Schiffsausrüstung GmbH | 20,0 | 21.974 1) | -2.018 1) |
| 112 | Kaiser's Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH | 40,00 | 92.763 1) | 0 1) 5) |
| 113 | 25. Planbau GmbH | 20,00 | 25 | 0 9) |
| 114 | 26. Planbau GmbH | 20,00 | 4.035 | 0 9) |
| 115 | 32. Planbau GmbH | 30,00 | 89 | 0 9) |
| 116 | 36. Planbau GmbH | 30,00 | 3.021 | 0 9) |
| Beteiligungen | ||||
| 117 | Projektentwicklungsgesellschaft Kaserne Stolzenau mbH | 33,33 | 33 1) | -3 1) |
| 118 | Preuß Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | 25,00 | 60 1) | 5 1) |
| 119 | Karl Preuß GmbH & Co. | 0,20 | 7.708 1) | 2.442 1) |
| 24,95 6) |
Die Anteile anderer Unternehmen liegen unter 20 Prozent des Nennkapitals dieser Gesellschaften.
lfd. Nr. Diese Gesellschaft hat einen
Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschaft lfd.
Nr. (z. B. 1
* mit der EDEKA Minden-Hannover Stiftung &
Co. KG)Das Ergebnis des Geschäftsjahres beträgt 0
T€
Raute Persönlich haftende Gesellschafterin
(0,00 = ohne Einlage)
1) Daten aus dem Abschluss zum 31.12.2020
2) Daten aus dem Abschluss zum 31.12.2019
3) Vorläufige Daten für 2021
4) Die Eibeziehung dieser Gesellschaft erfolgt
gemäß §290 Abs. 2 Nr. 4 HGB.
(Mitunternehmen trägt die Mehrheit der Risiken und
Chancen einer Zweckgesellschaft)
5) Diese Gesellschaft hatte zum 31.12.2021 einen
Ergebnisabführungsvertrag mit derGesellschaft EDEKA
Südbayern Handels Stiftung & Co. KG, Gaimersheim
6) Wegen untergeordneter Bedeutung keine
Einbeziehung nach §311 Abs. 2HGB
7) Anteilsmäßige Konsolidierung
8) Tochterunternehmen des quotenkonsolidierten
Gemeinschaftsunternehmens lfd. Nr. 101
9) Diese Gesellschaft hatte zum 31.12.2021 einen
Ergebnisabführungsvertrag mit der EDEKA Minden eG,
Minden
§ 264 III Der Abschluss dieser Gesellschaft
ist nach §264 Abs. 3 HGB bzw. §264 b HGB von der
Aufstellung,
§ 264 b Prüfung und Offenlegung durch
Einbezug in den Konzernabschluss der lfd.-Nr. 1 befreit.
Ich habe den Konzernabschluss der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, Minden, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, Minden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt »Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts« meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| ― |
beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| ― |
hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile. |
| ― |
beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| ― |
führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, 26. April 2022
UNIVERSA
Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hübotter, Wirtschaftsprüfer
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