Gebrüder Neuhoff Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erwin Weichmann seit 6.2.2025 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.67% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MINAG Mineraliengesellschaft mbHNittendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtI. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS und Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2014 wurde maßgeblich vom konjunkturellen Wirtschaftsverlauf der Bauwirtschaft in Deutschland geprägt. Neben den positiven Auswirkungen der weiterhin steigenden Investitionen im öffentlichen und privaten Bausektor war für das Ergebnis der MINAG der Witterungsverlauf im Jahr 2014 von maßgeblichen Vorteil. Das frühe Ende des Winters 2013/2014 sowie der durch den positiven Witterungsverlauf späte Abschluss baulicher Maßnahmen (Frühjahr 2015) führten zu ganzjährig großen Stoff- und Massenströnen, die zur Vollauslastung der Maschinen und Anlagen beitrugen. Restrukturierungs- und Organisationsmaßnahmen, die Ende 2013 eingeleitet und Anfang 2014 erfolgreich umgesetzt wurden, trugen darüberhinaus zu hoher Effektivität und Effizienz bei. Das steigende Preisniveau der Entsorgungsmärkte und die damit einhergehend ebenso positive Erlössituation für Logistikdienstleistungen und Mineralstoffe trugen maßgeblich zum positiven Ergebnisverlauf bei. Die weitere Optimierung technischer und logistischer Gesamtkonzepte führte zu hoher Auslastung und Abwicklungsqualität. Der fortlaufende Optimierungsprozess im Bereich Technik, Disposition, Abwicklung und Personalqualifizierung ermöglichte eine weitere Steigerung der durchgesetzten Gesamtmassen. Die Arbeiten innerhalb des Netzwerkes aller Partnerunternehmen, die durch die MINAG koordiniert und moderiert werden, trugen wiederum positiv zu der kurzen mittelfristigen Planung sowie der sich daraus ergebenden Geschäftsumsetzung bei. Die Entwicklung des Geschäftsverlaufs war erfreulich. Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 19,2 auf TEuro 471,0 erhöht. II. DARSTELLUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN LAGE 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der MINAG hat sich zum 31. Dezember 2014 gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um TEuro 88,8 bzw. 0,5 % auf TEuro 19.433,5 vermindert. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um TEuro 552,9 (5,4 %) auf TEuro 10.705,4 erhöht. Die Anlagenintensität der Betriebs- und Geschäftsausstattung erhöhte sich aufgrund höherer Investitionen von 51,9 % auf 53,9 %. Dagegen verminderte sich das Umlaufvermögen um TEuro 671,2 (7,3 %) auf TEuro 8.549,4. Der Rückgang betrifft ausschließlich die Vorräte, die sich um TEuro 1.307,9 auf TEuro 6.246,1 verminderten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEuro 284,7 auf TEuro 1.574,2. Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss von TEuro 471,0 auf TEuro 3.033,5. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 13,1 % auf 15,6 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich um TEuro 635,8 (6,7 %) auf TEuro 8.817,6. Ihr Anteil an der Bilanzsumme verminderte sich von 48,4 % auf 45,4 %. Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele erfüllt. Die Rückstellungen erhöhten sich um TEuro 21,1 auf TEuro 238,0. 2. Finanzlage Die Finanzlage der MINAG ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist ggf. unter Inanspruchnahme von Skontierungsmöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Kreditlinien wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr in Anspruch genommen. Die Vereinbarungen mit unseren Hausbanken garantieren ausreichende Liquidität, die freien Kreditlinien betragen TEuro 1.696. Die gewährten Kredite sind vertragsgemäß erfüllt worden. Aus laufender Geschäftstätigkeit wurde ein EBITDA von TEuro 3.521 erzielt. Die Liquidität im abgelaufenen Wirtschaftsjahr war gesichert. 3. Ertragslage Das Rohergebnis, definiert als Gesamtleistung, bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung, und sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich der Materialaufwendungen hat sich um TEuro 628,5 auf TEuro 6.810,8 erhöht. Das Betriebsergebnis hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr um TEuro 102,4 bzw. 7,3 % auf TEuro 1.506,0 verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich um TEuro 86,7 auf TEuro 906,3. Der Jahresüberschuss (nach Steuern) hat sich in 2014 gegenüber dem Vorjahr um TEuro 19,2 auf TEuro 471,0 verbessert; die Eigenkapitalrentabilität 2014 - bezogen auf das zum 31.12.2013 vorhandene Eigenkapital der MINAG - beläuft sich bei einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEuro 471,0 für 2014 auf 18,4 % (Vorjahr: 21,4 %). III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG (Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung) 1. Voraussichtliche Entwicklung Nach einem nahezu perfekten Geschäftsjahr in 2014 erwarten wir für 2015 weiter positive Betriebsergebnisse. Die deutsche Bauwirtschaft geht weiter von einer stabilen Aufwärtsentwicklung aus. Gerade im Straßenbau und im Bahnbau sind erhebliche Nachholeffekte Potential für die Zukunft. Die MINAG hat sich durch breite Aufstellung der verschiedenen Tätigkeitsfelder, durch die Nutzung neuester Maschinentechnik und eine solide Finanz- und Geschäftspolitik auf die Anforderungen der sich veränderten Märkte vorbereitet. Die Konzentration auf die originären Ver- und Entsorgungsmärkte soll weiterhin eine Grundstabilität für den Geschäftsverlauf ergeben. Hierbei werden Potenziale und Synergien überregionaler Marktanforderungen mit einbezogen. Angestrebte positive Ergebnisse aus der Geschäftstätigkeit sind maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Entsorgungsmärkte abhängig. Auch für die Zukunft setzt die MINAG auf ein hohes Maß an Personalkompetenz unter Beachtung der individuellen und besonderen Bedürfnisse der Mitarbeiter. Wir werden daher auch in gegebenenfalls turbulenten Zeiten alle Anstrengungen darauf ausrichten, qualifiziertes Personal im Firmenverbund zu halten, zu fördern und weiter zu entwickeln. Die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter genießt höchste Priorität. 2. Chancen und Risiken Das Unternehmen besitzt ein Risikomanagementsystem unter Einbeziehung des Geschäftsführers, Prokuristen und Abteilungsleiter. In mindestens monatlichen Sitzungen werden unter anderem die aktuellen Entwicklungen zeitnah im Rahmen eines Soll-/Ist-Vergleichs analysiert und geeignete Maßnahmen verabschiedet und kontrolliert. Das Risikomanagementsystem umfasst die typischen Risiken des Abfall- und Transportgeschäfts. Marktpreisrisiken wie z.B. die Risiken der Erhöhung von Rohstoff- und Treibstoffkosten wird durch entsprechende Vertragsklauseln und Analysen der Märkte begegnet. Durch ein geeignetes Forderungsmanagement wird die Gefahr des Forderungsausfalls minimiert. Der fristgerechte Zahlungseingang wird überwacht. Wechselkurs-, Marktzins- und Liquiditätsrisiken betreffen die Gesellschaft aufgrund der positiven Finanz- und Ertragslage kaum, werden jedoch im Hinblick auf sich gegebenenfalls verschlechternde Rahmenbedingungen permanent kontrolliert und berücksichtigt. IV. SONSTIGE ANGABEN Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. In Stephanskirchen besteht eine unselbständige Zweigniederlassung.
Nittendorf, 28. Mai 2016 Weichmann Erwin, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der MINAG Mineraliengesellschaft mbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften den GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs nach § 288 HGB werden in Anspruch genommen. Auf eine freiwillige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bereits für 2009 wurde verzichtet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410 (netto) wurden in 2014 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger, waren wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Verteilung erfolgt zeitanteilig auf die zukünftige Periode. Die Pensionsverpflichtungen wurden in 2014 nach dem "Projected-Unit-Credit-Verfahren" unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 4,53 %, einem Rententrend von 0,00 % bzw. einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,00 % berechnet. Die Pensionsrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag Euro 20.290,00. Die Rückdeckungsansprüche wurden mit der Pensionsrückstellung vererchnet. Der Zeitwert dieser Rückdeckungsansprüche beträgt Euro 76.149,16. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Angaben Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 2.150 068,82 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag Euro 150.000,00. Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt. b) Gewinnvortrag / Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss 2013 in Höhe von Euro 451.803,41 wurde in voller Höhe vorgetragen. Der Jahresüberschuss 2014 beläuft sich auf Euro 471.025,07. Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen diesen Jahresüberschuss in voller Höhe vorzutragen. Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2014 beträgt Euro 2.412.473,04. 4. Angaben zu Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Im Berichtsjahr wurden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von insgesamt Euro 20.290,00 mit Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von Euro 76.149,16 saldiert. b) Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlich verbleibenden Steuerschuld berücksichtigt. c) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen weisen mit Euro 180.029,30 Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub aus. 5. Verbindlichkeiten Bezüglich der Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Posten, Restlaufzeiten und Besicherung wird auf den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel gem. § 285 Nr. 2 HGB verwiesen.
Darlehen und Mietkäufe sind durch Übereignung der Fahrzeuge sowie durch persönliche Bürgschaften des Geschäftsführers gesichert. 6. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse, die nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von Euro 7.669,38. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen für Leasingverträge in geschäftsüblichem Umfang. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen insgesamt 26,90 % (Vorjahr: 25,42 %) vom Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Angaben 1. Angaben zu Arbeitnehmern Im Berichtsjahr 2014 waren durchschnittlich 83 (Vorjahr: 49) Personen beschäftigt. 2. Geschäftsführer zum Bilanzstichtag Erwin Weichmann, Speditionskaufmann 3. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 130.120,73 (Vorjahr Euro 154.333,29) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 901.263,42 (Vorjahr Euro 1.508.401,84). Auf die Angabe der von der MINAG Mineraliengesellschaft mbH im Berichtsjahr bezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführung nach § 285 Satz Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.
Nittendorf, im Mai 2016 gez. Weichmann Erwin, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.06.2016 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MINAG Mineraliengesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).
Landshut, 08.06.2016 ASWR
Florentz und Partner GmbH
Aschenbrenner, Wirtschaftsprüfer |
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