MINAG Mineraliengesellschaft mbH

An der Steinbuchse 5, 93152 Nittendorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 6617
Eingetragen
12.3.1997
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugHerstellung von sonstigen Erzeugnissen aus nichtmetallischen Mineralien a. n. g.Großhandel mit Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist ein Entsorgungsfachbetrieb sowie der Handel, die Aufbereitung und der Vertrieb von Baustoffen, insbesondere Mineral- und Zuschlagstoffen, die Durchführung und Vermittlung von Transporten sowie die Entsorgung von Abfällen, der Handel, die Aufbereitung und der Transport mit diesen Stoffen bzw. dieser Stoffe und die Vermittlung von Entsorgungsgeschäften sowie der Erwerb und der Betrieb geeigneter Aufbereitungsanlagen; weiter der Handel mit sowie die Vermietung von Baumaschinen, Nutzfahrzeugen und Aufbereitungsanlagen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Erwin Weichmann
seit 6.2.2025
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
66.67%
33.33%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

An der Steinbuchse 5, 93152 Nittendorf
100.000 €
66.67%
Hauptstraße 27 b, 93092 Barbing, Ortsteil Friesheim
50.000 €
33.33%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MINAG Mineraliengesellschaft mbH

Nittendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

I. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS und Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2014 wurde maßgeblich vom konjunkturellen Wirtschaftsverlauf der Bauwirtschaft in Deutschland geprägt. Neben den positiven Auswirkungen der weiterhin steigenden Investitionen im öffentlichen und privaten Bausektor war für das Ergebnis der MINAG der Witterungsverlauf im Jahr 2014 von maßgeblichen Vorteil. Das frühe Ende des Winters 2013/2014 sowie der durch den positiven Witterungsverlauf späte Abschluss baulicher Maßnahmen (Frühjahr 2015) führten zu ganzjährig großen Stoff- und Massenströnen, die zur Vollauslastung der Maschinen und Anlagen beitrugen. Restrukturierungs- und Organisationsmaßnahmen, die Ende 2013 eingeleitet und Anfang 2014 erfolgreich umgesetzt wurden, trugen darüberhinaus zu hoher Effektivität und Effizienz bei.

Das steigende Preisniveau der Entsorgungsmärkte und die damit einhergehend ebenso positive Erlössituation für Logistikdienstleistungen und Mineralstoffe trugen maßgeblich zum positiven Ergebnisverlauf bei. Die weitere Optimierung technischer und logistischer Gesamtkonzepte führte zu hoher Auslastung und Abwicklungsqualität.

Der fortlaufende Optimierungsprozess im Bereich Technik, Disposition, Abwicklung und Personalqualifizierung ermöglichte eine weitere Steigerung der durchgesetzten Gesamtmassen.

Die Arbeiten innerhalb des Netzwerkes aller Partnerunternehmen, die durch die MINAG koordiniert und moderiert werden, trugen wiederum positiv zu der kurzen mittelfristigen Planung sowie der sich daraus ergebenden Geschäftsumsetzung bei.

Die Entwicklung des Geschäftsverlaufs war erfreulich. Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 19,2 auf TEuro 471,0 erhöht.

II. DARSTELLUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der MINAG hat sich zum 31. Dezember 2014 gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um TEuro 88,8 bzw. 0,5 % auf TEuro 19.433,5 vermindert.

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um TEuro 552,9 (5,4 %) auf TEuro 10.705,4 erhöht. Die Anlagenintensität der Betriebs- und Geschäftsausstattung erhöhte sich aufgrund höherer Investitionen von 51,9 % auf 53,9 %.

Dagegen verminderte sich das Umlaufvermögen um TEuro 671,2 (7,3 %) auf TEuro 8.549,4.

Der Rückgang betrifft ausschließlich die Vorräte, die sich um TEuro 1.307,9 auf TEuro 6.246,1 verminderten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEuro 284,7 auf TEuro 1.574,2.

Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss von TEuro 471,0 auf TEuro 3.033,5. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 13,1 % auf 15,6 %.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich um TEuro 635,8 (6,7 %) auf TEuro 8.817,6. Ihr Anteil an der Bilanzsumme verminderte sich von 48,4 % auf 45,4 %.

Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele erfüllt.

Die Rückstellungen erhöhten sich um TEuro 21,1 auf TEuro 238,0.

2. Finanzlage

Die Finanzlage der MINAG ist stabil.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist ggf. unter Inanspruchnahme von Skontierungsmöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Kreditlinien wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr in Anspruch genommen. Die Vereinbarungen mit unseren Hausbanken garantieren ausreichende Liquidität, die freien Kreditlinien betragen TEuro 1.696. Die gewährten Kredite sind vertragsgemäß erfüllt worden.

Aus laufender Geschäftstätigkeit wurde ein EBITDA von TEuro 3.521 erzielt. Die Liquidität im abgelaufenen Wirtschaftsjahr war gesichert.

3. Ertragslage

Das Rohergebnis, definiert als Gesamtleistung, bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung, und sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich der Materialaufwendungen hat sich um TEuro 628,5 auf TEuro 6.810,8 erhöht.

Das Betriebsergebnis hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr um TEuro 102,4 bzw. 7,3 % auf TEuro 1.506,0 verbessert.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich um TEuro 86,7 auf TEuro 906,3.

Der Jahresüberschuss (nach Steuern) hat sich in 2014 gegenüber dem Vorjahr um TEuro 19,2 auf

TEuro 471,0 verbessert; die Eigenkapitalrentabilität 2014 - bezogen auf das zum 31.12.2013 vorhandene Eigenkapital der MINAG - beläuft sich bei einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEuro 471,0 für 2014 auf 18,4 % (Vorjahr: 21,4 %).

III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG (Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung)

1. Voraussichtliche Entwicklung

Nach einem nahezu perfekten Geschäftsjahr in 2014 erwarten wir für 2015 weiter positive Betriebsergebnisse. Die deutsche Bauwirtschaft geht weiter von einer stabilen Aufwärtsentwicklung aus. Gerade im Straßenbau und im Bahnbau sind erhebliche Nachholeffekte Potential für die Zukunft.

Die MINAG hat sich durch breite Aufstellung der verschiedenen Tätigkeitsfelder, durch die Nutzung neuester Maschinentechnik und eine solide Finanz- und Geschäftspolitik auf die Anforderungen der sich veränderten Märkte vorbereitet.

Die Konzentration auf die originären Ver- und Entsorgungsmärkte soll weiterhin eine Grundstabilität für den Geschäftsverlauf ergeben. Hierbei werden Potenziale und Synergien überregionaler Marktanforderungen mit einbezogen. Angestrebte positive Ergebnisse aus der Geschäftstätigkeit sind maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Entsorgungsmärkte abhängig.

Auch für die Zukunft setzt die MINAG auf ein hohes Maß an Personalkompetenz unter Beachtung der individuellen und besonderen Bedürfnisse der Mitarbeiter. Wir werden daher auch in gegebenenfalls turbulenten Zeiten alle Anstrengungen darauf ausrichten, qualifiziertes Personal im Firmenverbund zu halten, zu fördern und weiter zu entwickeln. Die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter genießt höchste Priorität.

2. Chancen und Risiken

Das Unternehmen besitzt ein Risikomanagementsystem unter Einbeziehung des Geschäftsführers, Prokuristen und Abteilungsleiter. In mindestens monatlichen Sitzungen werden unter anderem die aktuellen Entwicklungen zeitnah im Rahmen eines Soll-/Ist-Vergleichs analysiert und geeignete Maßnahmen verabschiedet und kontrolliert. Das Risikomanagementsystem umfasst die typischen Risiken des Abfall- und Transportgeschäfts. Marktpreisrisiken wie z.B. die Risiken der Erhöhung von Rohstoff- und Treibstoffkosten wird durch entsprechende Vertragsklauseln und Analysen der Märkte begegnet.

Durch ein geeignetes Forderungsmanagement wird die Gefahr des Forderungsausfalls minimiert. Der fristgerechte Zahlungseingang wird überwacht. Wechselkurs-, Marktzins- und Liquiditätsrisiken betreffen die Gesellschaft aufgrund der positiven Finanz- und Ertragslage kaum, werden jedoch im Hinblick auf sich gegebenenfalls verschlechternde Rahmenbedingungen permanent kontrolliert und berücksichtigt.

IV. SONSTIGE ANGABEN

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

In Stephanskirchen besteht eine unselbständige Zweigniederlassung.

 

Nittendorf, 28. Mai 2016

Weichmann Erwin, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 10.705.442,00 10.152.522,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 680,50 1.495,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 680,50 1.495,50
II. Sachanlagen 10.704.761,50 10.151.027,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.341,00 752,00
2. technische Anlagen und Maschinen 203.725,00 11.251,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.470.695,50 10.139.024,00
B. Umlaufvermögen 8.549.356,05 9.220.553,02
I. Vorräte 6.246.124,91 7.554.004,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.266.149,35 1.645.486,70
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.266.149,35 1.645.486,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 37.081,79 21.061,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 122.818,14 101.282,51
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 55.859,16 47.935,30
Bilanzsumme, Summe Aktiva 19.433.475,35 19.522.293,33

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 3.033.498,11 2.562.473,04
I. gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 2.412.473,04 1.960.669,63
III. Jahresüberschuss 471.025,07 451.803,41
B. Rückstellungen 237.975,23 216.870,04
C. Verbindlichkeiten 16.160.874,32 16.741.730,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.817.588,50 9.453.341,14
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.343.285,82 7.288.388,94
D. Passive latente Steuern 1.127,69 1.220,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 19.433.475,35 19.522.293,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Rohergebnis 6.810.781,59 6.182.254,73
2. Personalaufwand 2.610.999,25 2.579.951,16
a) Löhne und Gehälter 1.861.272,67 1.846.657,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 749.726,58 733.293,32
davon für Altersversorgung 62.573,12 61.554,61
3. Abschreibungen 2.201.511,97 1.752.587,67
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.201.511,97 1.752.587,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 492.302,28 446.134,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.962,20 9.757,09
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 112,50
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 607.665,60 593.704,92
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 906.264,69 819.520,91
9. außerordentliche Aufwendungen 7.251,02 4.239,71
10. außerordentliches Ergebnis -7.251,02 -4.239,71
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 243.770,19 208.300,82
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 92,48 15,00
12. sonstige Steuern 184.218,41 155.176,97
13. Jahresüberschuss 471.025,07 451.803,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der MINAG Mineraliengesellschaft mbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften den GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs nach § 288 HGB werden in Anspruch genommen.

Auf eine freiwillige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bereits für 2009 wurde verzichtet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410 (netto) wurden in 2014 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger, waren wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Verteilung erfolgt zeitanteilig auf die zukünftige Periode.

Die Pensionsverpflichtungen wurden in 2014 nach dem "Projected-Unit-Credit-Verfahren" unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 4,53 %, einem Rententrend von 0,00 % bzw. einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,00 % berechnet. Die Pensionsrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag Euro 20.290,00.

Die Rückdeckungsansprüche wurden mit der Pensionsrückstellung vererchnet. Der Zeitwert dieser Rückdeckungsansprüche beträgt Euro 76.149,16.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Angaben Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 2.150 068,82 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag Euro 150.000,00. Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt.

b) Gewinnvortrag / Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss 2013 in Höhe von Euro 451.803,41 wurde in voller Höhe vorgetragen. Der Jahresüberschuss 2014 beläuft sich auf Euro 471.025,07. Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen diesen Jahresüberschuss in voller Höhe vorzutragen. Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2014 beträgt Euro 2.412.473,04.

4. Angaben zu Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Im Berichtsjahr wurden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von insgesamt Euro 20.290,00 mit Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von Euro 76.149,16 saldiert.

b) Steuerrückstellungen

Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlich verbleibenden Steuerschuld berücksichtigt.

c) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen weisen mit Euro 180.029,30 Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub aus.

5. Verbindlichkeiten

Bezüglich der Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Posten, Restlaufzeiten und Besicherung wird auf den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel gem. § 285 Nr. 2 HGB verwiesen.

Verbindlichkeitenspiegel Restlaufzeit Gesamtbetrag gesicherte Beträge
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
31.12.2014
EUR
31.12.2014
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.537.990,13 4.279.598,37 0,00 8.817.588,50 8.817.588,50
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.309.719,37 0,00 0,00 2.309.719,37 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 945.910,64 4.087.655,81 0,00 5.033.566,45 0,00
  7.793.620,14 8.367.254,18 0,00 16.160.874,32 8.817.588,50

Darlehen und Mietkäufe sind durch Übereignung der Fahrzeuge sowie durch persönliche Bürgschaften

des Geschäftsführers gesichert.

6. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von Euro 7.669,38.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen für Leasingverträge in geschäftsüblichem Umfang.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen insgesamt 26,90 % (Vorjahr: 25,42 %) vom Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Angaben

1. Angaben zu Arbeitnehmern

Im Berichtsjahr 2014 waren durchschnittlich 83 (Vorjahr: 49) Personen beschäftigt.

2. Geschäftsführer zum Bilanzstichtag

Erwin Weichmann, Speditionskaufmann

3. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 130.120,73 (Vorjahr Euro 154.333,29) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 901.263,42 (Vorjahr Euro 1.508.401,84).

Auf die Angabe der von der MINAG Mineraliengesellschaft mbH im Berichtsjahr bezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführung nach § 285 Satz Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

 

Nittendorf, im Mai 2016

gez. Weichmann Erwin, Geschäftsführer

Anlagespiegel

AHK 01.01.2014
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
AHK 31.12.2014
Euro
ImmaterielleVermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.167,63 0,00 0,00 8.167,63
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 8.167,63 0,00 0,00 8.167,63
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.671,50 30.137,50 0,00 32.809,00
technische Anlagen und Maschinen 51.911,30 197.873,61 0,00 249.784,91
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.449.328,39 2.526.420,36 0,00 20.975.748,75
Summe Sachanlagen 18.503.911,19 2.754.431,47 0,00 21.258.342,66
Summe Anlagevermögen 18.512.078,82 2.754.431,47 0,00 21.266.510,29
kum. Abschreibungen 01.01.2014
Euro
AHK 01.01.2014
Euro
Abschreibungen
Euro
Abgänge
Euro
kum. Abschreibungen 31.12.2014
Euro
ImmaterielleVermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.672,13 8.167,63 815,00 0,00 7.487,13
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.672,13 8.167,63 815,00 0,00 7.487,13
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.919,50 2.671,50 548,50 0,00 2.468,00
technische Anlagen und Maschinen 40.660,30 51.911,30 5.399,61 0,00 46.059,91
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.310.304,39 18.449.328,39 2.194.748,86 0,00 10.505.053,25
Summe Sachanlagen 8.352.884,19 18.503.911,19 2.200.696,97 0,00 10.553.581,16
Summe Anlagevermögen 8.359.556,32 18.512.078,82 2.201.511,97 0,00 10.561.068,29
Buchwert am 31.12.2014
Euro
Buchwert am 31.12.2013
Euro
ImmaterielleVermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 680,50 1.495,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 680,50 1.495,50
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.341,00 752,00
technische Anlagen und Maschinen 203.725,00 11.251,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.470.695,50 10.139.024,00
Summe Sachanlagen 10.704.761,50 10.151.027,00
Summe Anlagevermögen 10.705.442,00 10.152.522,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.06.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MINAG Mineraliengesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

 

Landshut, 08.06.2016

ASWR Florentz und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Aschenbrenner, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.