Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 21910 HL
Eingetragen
12.11.2021
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör einschließlich der damit verbundenen Nebengeschäfte sowie die Unterhaltung und der Betrieb von Reparaturwerkstätten für Kraftfahrzeuge.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gunnar Sill
seit 18.1.2022
Geschäftsführer
Ahmed El Ebrashi
seit 12.11.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
B & E Vertriebsgesellschaft mbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

B & E Auto Nova GmbH

Glinde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

I. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit


Die B & E Auto Nova GmbH wurde am 4.November 2021 gegründet und betreibt seit dem 1. Januar 2022 an ihrem Standort in Glinde den Handel mit Volvo-Fahrzeugen, Volvo-Ersatzteilen und Zubehör, Dienstleistungen und Gebrauchtwagen aller Marken. Die Gesellschaft ist exklusiver Vertriebspartner der Volvo Car Germany GmbH und besitzt einen unbefristeten Vertriebs- und Servicevertrag. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der B&E Vertriebsgesellschaft mbH in Norderstedt und es besteht ein entsprechender Ergebnisabführungsvertrag mit der vorgenannten Gesellschaft.
Zum Bilanzstichtag 30. September 2023 beschäftigte die B & E Auto Nova GmbH 68 Mitarbeitende einschließlich Geschäftsführer und zwölf Auszubildenden.

II. Geschäftsverlauf

a.  Entwicklung der GesamtwirtschaftIm Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 wies die deutsche Wirtschaft eine gemischte Entwicklung auf. Das nominale BIP stieg zwar von 3.876,8 Mrd. € in 2022 auf 4.122,2 Mrd. € in 2023. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank jedoch das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Als konjunkturdämpfende Faktoren wirkten trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen sowie ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der private Konsum sank nach Angaben des statistischen Bundesamtes in 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Diese negative Wachstumsrate reflektiert die anhaltenden Herausforderungen, denen die deutsche Wirtschaft gegenübersteht.
Die Inflation blieb im Betrachtungszeitraum hoch, aber es gab Anzeichen einer leichten Entspannung. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % im Vergleich zu den 6,9 % im Vorjahr. Haupttreiber der Inflation waren weiterhin die hohen Energiepreise, obwohl diese sich gegenüber den Höchstständen des Vorjahres etwas stabilisiert hatten. Auch Lebensmittelpreise trugen signifikant zur Inflationsrate bei, während die Preise für Dienstleistungen moderater anstiegen.
Der anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt hatte weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die Energiemärkte. Die Unsicherheit bezüglich der Energieversorgung führte zu hohen Preisen und einer Volatilität, die sowohl die Produktion als auch den Konsum belastete. Die Einführung von Entlastungspaketen durch die Bundesregierung konnte die Auswirkungen auf Haushalte und Unternehmen teilweise abfedern, reichte jedoch nicht aus, um die negativen Effekte vollständig zu kompensieren.
Lieferkettenprobleme und Materialengpässe, die sich bereits während der Pandemie bemerkbar gemacht hatten, setzten sich auch im Berichtszeitraum fort. Besonders das Verarbeitende Gewerbe litt unter der eingeschränkten Verfügbarkeit von Vorprodukten. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank deutlich um 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Ursächlich dafür waren eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich der Energieversorgung aber auch eine sinkende Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie. Positive Impulse kamen jedoch vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau.
(Quellen: Statistisches Bundesamt: Pressemitteilungen und Datenbanken; Bundesbank: Monatsberichte und Prognosen)
b.  Entwicklung der BrancheDie Entwicklung der deutschen Konjunktur spiegelt sich nur bedingt im Kraftfahrzeugmarkt wider. Der Gesamtumsatz des deutschen Kfz-Gewerbes stieg nach Angaben des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) im Jahr 2023 um 11,9 % auf 207,3 Mrd. € (2022: 185,2 Mrd. €).
Der Umsatz im Pkw-Neuwagenhandel lag 2023 bei 66,6 Mrd. €, was einer Steigerung von 2,6 % gegenüber 2022 (64,9 Mrd. €) entspricht. Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) in Deutschland stiegen um 5,5 % auf 2.844.609 in 2023. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260 das entspricht 48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 % zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 % rückläufig. Insgesamt wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 512.788 Neuwagen mit alternativen Antrieben (Elektro (BEV), Hybrid, Plug-in, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) zugelassen. Ihr Anteil am Gesamtneuzulassungsvolumen von 1.174.312 Personenkraftwagen (Pkw) betrug 43,7 %. Die Anzahl alternativ angetriebener Neuwagen lag nach fünf Zulassungsmonaten in 2024 somit um 3,0 % über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit einem Elektroantrieb (Elektro (BEV), Plug-in, Brennstoffzelle) waren 214.920 Neuwagen, beziehungsweise 18,3 %, ausgestattet und damit 6,8 % weniger als im Vergleichszeitraum 2023. 140.713 Elektro (BEV) Pkw wurden im Berichtszeitraum neu zugelassen und damit 15,9 % weniger als im Vergleichszeitraum. Ursächlich für den Rückgang der Neuzulassungen insbesondere von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) dürften neben dem Wegfall der staatlichen Förderung auch die rückläufigen Preise für konventionelle Kraftstoffe sein. Zudem wird auch der Restwertverfall und der Rückzug der großen Autovermieter bei BEV und Probleme beim Ausbau der öffentlichen und auch privaten Ladeinfrastruktur sowie das Preisniveau an öffentlichen Ladesäulen in der Presse oft thematisiert. Auch diese Faktoren dürften neben vergleichsweise hohen Anschaffungspreisen von BEV zu PKW mit konventionellen Antrieben die Kaufentscheidung hinsichtlich BEV negativ beeinflusst haben.
Der Umsatz im deutschen Pkw-Gebrauchtwagenhandel verzeichnete einen starken Umsatzanstieg von ca. 17 % auf 90,6 Mrd. € (2022: 77,6 Mrd. €). Die Zahl der Pkw-Besitzumschreibungen stieg 2023 um 6,9 % auf 6.030.874 (2022: 5.641.516). Der durchschnittliche Gebrauchtwagenpreis 2023 im Markenhandel lag mit 26.170 € um 10,7 % gegenüber dem Vorjahr (2022: 23.640 €).
Der Umsatz im Bereich After Sales (Service) stieg in 2023 um 17,7 % auf 33,8 Mrd. € (2022: 28,7 Mrd. €). Die Anzahl der fabrikatsgebundenen Betriebe sank in 2023 um 1,2 % auf 14.120 (2022: 14.290). Die Zahl der Mitarbeiter im deutschen Kfz-Gewerbe war in 2023 mit ca. 430.000 (2022: 434.000) leicht rückläufig. Die Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturdienstleistungen blieb hoch, getrieben durch die alternde Fahrzeugflotte und die zunehmende Komplexität moderner Fahrzeuge, die spezialisierte Dienstleistungen erfordert.
(Quellen: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK): Berichte und Analysen; Zahlen & Fakten 2023; Kraftfahrt-Bundesamt (KBA): Neuzulassungen und Marktanalysen)
Die Volvo Car Group hat laut Geschäftsbericht vom Februar 2024 im Jahr 2023 den Umsatz weltweit um 21 % auf 399,3 Mrd. SEK gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 19,9 Mrd. SEK, was einer EBIT-Marge von 5,0 % (2022: 6,8 %) entspricht. Hauptursachen für den Rückgang der EBIT-Marge sind weiterhin Lieferengpässe und erhöhte Material- sowie Logistikkosten.
(Quelle: www.volvogroup.com)
In Deutschland wurden im Jahr 2023 insgesamt 44.739 Volvo-Pkw neu zugelassen, was einer Steigerung um 8.134 Einheiten (+22,2 %) gegenüber dem Vorjahr (2022: 36.605) entspricht. Der Marktanteil stieg damit leicht von 1,4 % in 2022 auf 1,6 % in 2023. Der Anteil batterieelektrischer Volvo-Fahrzeuge (BEV) lag in 2023 bei 8.502 Einheiten (Vorjahr: 5.212 Einheiten).
(Quelle: KBA Statistik 12.2023 Fahrzeugzulassungen)

c.  Einschätzung der Unternehmensleitung Das Geschäftsjahr 2022/2023 war das erste vollständige Geschäftsjahr nach Übernahme des Geschäftsbetriebes der ehemals an diesem Standort tätigen Auto-Nova GmbH. Das Rohergebnis stieg von 4.035,5 T€ auf 7.196,5 T€ (+78,3 %) und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Die Gesellschaft  verkaufte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 282 Neu- und Vorführwagen (Vorjahr: 143) sowie 645 Gebrauchtwagen (Vorjahr: 383). Die Zahlen sind jedoch nur eingeschränkt vergleichbar, da das Vorjahr als Rumpf-Wirtschaftsjahr lediglich neun Monate umfasste.
Der weitere Geschäftsverlauf des Wirtschaftsjahres 2023/2024 lässt die Prognose zu, dass die Gesellschaft voraussichtlich sowohl hinsichtlich Umsatz als auch Ergebnis zweistellig wachsen wird.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der B & E Auto Nova GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 wie folgt entwickelt.

I. Ertragslage


Im Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 wurde ein Rohergebnis von 7.196,5 T€ erzielt. Im Bereich Neu- und Vorführwagen lag der Rohertrag bei ca. 8,6 %, im Bereich Gebrauchtwagen bei ca. 10,5 %.
Im Bereich Aftersales lag der Rohertrag bei ca. 33 % (Vorjahr: ca. 35 %) bei einer Steigerung des Aftersales Umsatzes von ca. 62,3 %.
Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit vor Ertragsteuern lag im Wirtschaftsjahr 2022/2023 bei 1.056,9 T€ (Vorjahr: -183,6 T€).
Der Personalaufwand beträgt im Wirtschaftsjahr 2022/2023 3.039,8 T€ (Vorjahr: 2.177,7 T€). Darin enthalten sind Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 125,2 T€ (Vorjahr: 75,1 T€).
Die Abschreibungen betrugen im Rumpfwirtschaftsjahr 546,4 T€ (Vorjahr: 417,3 T€). Darin  enthalten sind Abschreibungen für Miet- und Vorführwagen in Höhe ca. 394,8 T€. Da das Vorjahr als Rumpfwirtschaftsjahr nur neun Monate umfasste, sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.

II. Finanzlage


Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr gut. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht und in vollem Umfang nachkommen. Die im Rahmen des Volvo Einkaufskreditprogramms gewährten Kreditlinien in Höhe von 8.569 T€ wurden nahezu vollständig genutzt. Aufgrund des Cash-Flows und der von der Mutter B&E Vertriebsgesellschaft mbH zur Verfügung gestellten Konzernmittel war es dem Unternehmen möglich, die finanzierten Fahrzeuge oft mit Ablauf der zinsfreien Zeit abzulösen. Aufgrund der hohen Bestände und dem signifikanten Anstieg der Zinsen im Berichtszeitraum stiegen die Zinskosten auf 271,7 T€ (Vorjahr: 35,6 T€). Die Kosten für Zinsen und Gebühren im Rahmen der Fahrzeugfinanzierung betrugen 254,5 T€ (Vorjahr: 21,4 T€) und bewegen sich damit im Branchenvergleich auf unauffälligem Niveau. Die Investitionen in das übernommene Anlage- und Umlaufvermögen erfolgten in Höhe von 1.100 T€ durch langfristige Fremdmittel sowie zu 2.200 T€ aus von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellten Eigenmitteln, die im Berichtsjahr weiter getilgt wurden.
Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

III. Vermögenslage


Die Bilanzsumme der B & E Auto Nova GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 14.947,7 T€ (Vorjahr: 7.438,8 T€). Das Anlagevermögen beträgt 2.881,8 T€ (Vorjahr: 1.979,9 T€), davon entfallen auf Geschäfts- und Vorführwagen 2.351,8 T€ (das entspricht 81,6 % des Anlagevermögens). Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 12.043,1 T€ (Vorjahr: 5.443,3 T€), davon Vorräte in Höhe von 8.720,0 T€, kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2.883,5 T€ sowie liquide Mittel von 439,7 T€. Weiterhin werden zum Bilanzstichtag aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 22,7 T€ ausgewiesen.
Das Eigenkapital beträgt 25,0 T€. Aufgrund des mit der B&E Vertriebsgesellschaft mbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der sich ergebende Gewinn des Berichtsjahres in Höhe von 1.056,9 T€ an die vorgenannte Gesellschaft abgeführt. Die Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag 676,1 T€. Die Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag 14.246,6 T€. Die darin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 12.205,1 T€ setzen sich aus kurzfristigen Finanzierungen des Kfz- und Ersatzteil-Bestandes in Höhe von 11.286,2 T€ sowie aus langfristigen Verbindlichkeiten zur Finanzierung des erworbenen Anlagevermögens in Höhe von 918,9 T€ zusammen. Da der Hersteller seine aufgrund von Lieferung und Leistung gegenüber dem Unternehmen entstandenen Forderungen an die Hersteller Bank Volvo Car Financial Services (Santander Consumer Bank AG) verkauft hat, sind diese als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und nicht als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auszuweisen. Weiterhin bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten aus erhaltene Anzahlungen von 35,2 T€, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 463,8 T€ und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 133,8 T€. Zusätzlich wird unter den Verbindlichkeiten die Verbindlichkeit gegenüber der B&E Vertriebsgesellschaft mbH in Höhe von 1.408,6 T€ gesondert als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Saldo beinhaltet unter anderem den aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages abzuführenden Gewinn des Berichtsjahres.

IV. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage und Prognosebericht


Im Geschäftsjahr 2022/2023 war die Verfügbarkeit von Neuwagen anfangs noch eingeschränkt. Für die gesamte Branche wirkte sich dies in gewisser Weise negativ aus, da die Lieferzeiten sich erheblich verlängerten und zugesagte Liefertermine teilweise nicht eingehalten wurden. Dies führte auch zu einer Verknappung des Angebotes im Bereich der Gebrauchtwagen. In der Folge kam es zu einer Steigerung des Preisniveaus, von dem auch die Gesellschaft profitierte. So wurden z.B. mit Leasingrückläufern gute Erträge erzielt. Die Verwerfungen am Neu- und Gebrauchtwagenmarkt nahmen jedoch im Laufe des Geschäftsjahres 2022/2023 sukzessive ab, was zu einer Normalisierung des Preisniveaus führte. Das Auslaufen der staatlichen Förderung von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) führte auch bei der Gesellschaft zu einer zunehmend gedämpften Nachfrage in diesem Fahrzeugsegment.
Risiken ergeben sich weiterhin aufgrund des Russland-Ukrainekonfliktes, die dadurch ausgelösten Verwerfungen an den Energiemärkten mit steigenden Energiepreisen, Reallohnverlusten infolge der höheren Inflation in breiten Schichten der Bevölkerung und durch den anhaltenden Fachkräftemangel. Auch die Einstellung des Dieselmotors durch die Volvo Car Group stellt ein Verkaufshindernis dar, da sich der Dieselmotor in Deutschland noch großer Beliebtheit erfreut. Weiterhin wird für das Geschäftsjahr 2023/2024 ff. durch die Normalisierung der Liefersituation mit einem Preisrückgang am Gebrauchtwagenmarkt und einem Verfall der Margen, insbesondere im Bereich der alternativen Antriebe gerechnet. Auch bei den Leasingrückläufern wird insbesondere im Bereich der E-Kfz mit einem starken Verfall der Marktwerte gerechnet, da in Bezug auf die Reichweite (neue Batteriekonzepte und -weiterentwicklung; höhere Energiedichte; schnellere Ladezeiten etc.) weitere Technologiesprünge zu erwarten sind. Zudem werden Skaleneffekte bei den Herstellern (siehe z.B. die Preissenkung bei Tesla Motors) zu einem weiteren Werteverfall gebrauchter E-Kfz führen. Diesem Umstand wurde u.a. bei der Bewertung der Fahrzeugbestände Rechnung getragen.
Die weiterhin hohe Inflationsrate und damit sinkende Kaufkraft der Verbraucher in Verbindung mit einer Stagnation der Gesamtwirtschaft im neuen Geschäftsjahr und auch das steigende Zinsniveau könnten sich negativ auf die Anschaffungsbereitschaft der Kunden auswirken.
Durch die Fokussierung auf Geschäftskunden und einer damit einhergehenden gewissen Unabhängigkeit von der verhaltenen Entwicklung des Privatkonsums, sowie dem Ausbau der überregionalen Präsenz durch Angebote in den gängigen Internetportalen, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 dennoch einen weiteren deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs im zweistelligen Prozentbereich sowie einen weiteren Ausbau unserer Marktposition.

C. Risikobericht

I. Risikomanagementziele und -methoden


Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.
Die Elemente des Risikomanagementsystems sind:
· die Risikosteuerung, · das Risikocontrolling und · das Risikoreporting.
Zum internen Überwachungssystem gehören:
· die Anwendung einheitlicher Richtlinien · den Einsatz zuverlässiger Software · die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals · laufende Prüfungen durch die Revision des Herstellers · Abweichungsanalysen · Arbeitsanweisungen

II. Wesentliche Risiken

a.  Umfeld, Branchen- und WettbewerbsrisikenDer klassische Autohandel ist im Umbruch. Die Abkehr vom Verbrennungsmotor hin zu alternativen Antrieben wie Elektro- und Brennstoffzellenantrieb sowie veränderte Mobilitätswünsche der Menschen insbesondere im urbanen Bereich sorgen seit Jahren für einen entsprechenden Anpassungsdruck. Bereits heute verzichten in den Städten immer mehr Menschen auf das eigene Auto und setzen auf Mobilitätsangebote "on demand" wie car-sharing, kurzfristige Kfz-Abos, Leihräder und -roller oder Fahrdienste wie Moia. Zu den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf das Mobilitätsverhalten der Gesellschaft (z.B. durch mehr Homeoffice; Videokonferenzen statt Geschäftsreisen usw.) und deren Nachhaltigkeit gibt es zwischenzeitlich verschiedene Studien bzw. Untersuchungen, nach denen der Pkw-Verkehr im Vergleich zu 2019 insgesamt abgenommen hat und sich diese Entwicklung verstetigt. So lag die durchschnittliche Fahrleistung von PKW-Haltern in 2019 noch bei 14.610 km pro Jahr, in 2023 nur noch bei 12.440 km. Dies gilt insbesondere für die urbanen Bereiche wie z.B. Berlin, Hamburg oder München. Dennoch ist der Wunsch nach Mobilität bei der Mehrzahl der Verbraucher sehr hoch. Der klassische private Neuwagenkauf verliert an Bedeutung, das Flottengeschäft und der Vertrieb von Gebrauchtwagen über das Internet gewinnt weiter an Bedeutung. Allerdings stellt der reine Onlinehandel für die Hersteller eine große Herausforderung dar, da ihnen in vielen Bereichen die Erfahrung mit dem direkten Kundenkontakt fehlt. Im Bereich Aftersales wird der Wartungsbedarf aufgrund der Elektromobilität weiter sinken. Branchenstudien zufolge könnte daher mittel- bis langfristig jeder zweite Händler vom Markt verschwinden.
Die B&E Gruppe nimmt an dem Transformationsprozess in der Automobilbranche teil, indem sie flexibel darauf reagiert. Der Hersteller Volvo ist im Branchenvergleich unterdurchschnittlich bei Neuzulassungen von privaten Haltern vertreten (lt. KBA in 2023 24,6 % bei einem herstellerübergreifenden Durchschnitt von Neuzulassungen an private Halter von 32,8 %). Der gewerbliche Anteil an Neuzulassungen von PKW betrug in 2023 ca. 67,5% (1.909.017 Einheiten; Vorjahr: 1.698.401 Einheiten). Die B&E Gruppe ist im Neuwagenbereich sehr stark auf den Geschäftskunden- und Flottenbereich fokussiert, so dass sie von der Entwicklung im Privatkundengeschäft nur bedingt betroffen ist. Gemeinsam mit dem Hersteller Volvo Car Germany versucht die B&E-Gruppe auch in der Zukunft gute Geschäftsergebnisse zu erwirtschaften, um dauerhaft konkurrenzfähig zu bleiben.
b.  PersonalrisikenDie Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Der Fachkräftemangel ist auch im Automobilbereich signifikant und stellt die gesamte Branche vor große Herausforderungen. Außerdem fordern die Mitarbeiter aufgrund weiter steigender Lebenshaltungskosten mehr Lohn, wodurch die Personalkosten zukünftig ansteigen werden. Der Wettbewerb um gutes Fachpersonal hat dramatisch zugenommen, das Abwerben von Mitarbeitern ist zum Normalzustand geworden. Aus diesem Grund bildet die B&E Gruppe seit vielen Jahren eigene Fachkräfte aus und investiert viel Zeit und Geld, um die Mitarbeiter durch diverse Anreizsysteme, wie Firmenevents/Workshops und Weiterbildungsangebote an das Unternehmen zu binden. Zum Bilanzstichtag wurden von der Gesellschaft zwölf Auszubildende beschäftigt, in der verbundenen B&E Gruppe waren es insgesamt 29.
c.  Bestandsgefährdende RisikenAlle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

D. Chancenbericht


Die Gesellschaft ist an ihrem Standort etabliert und auch mit einem starken Aftersales Bereich gut aufgestellt. Zudem bietet sie mit Neu- und Gebrauchtwagenverkauf, Flottengeschäft, Vertrieb über das Internet sowie dem Bereich Aftersales verschiedene Leistungen an, mit denen auf die zukünftigen Veränderungen der Branche reagiert werden kann.

 

Glinde, den 30. Juni 2024

gez. Ahmed El Ebrashi gez. Gunnar Sill

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.881.827,00 1.979.944,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.386,00 11.494,00
II. Sachanlagen 2.875.441,00 1.968.450,00
B. Umlaufvermögen 12.043.138,18 5.443.274,56
I. Vorräte 8.719.989,02 4.083.958,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.883.484,05 1.158.718,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 439.665,11 200.596,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.739,58 15.559,66
Aktiva 14.947.704,76 7.438.778,22

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 25.000,00 25.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 676.092,00 302.329,00
C. Verbindlichkeiten 14.246.612,76 7.111.449,22
Passiva 14.947.704,76 7.438.778,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.11.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.196.490,82 4.035.501,67
2. Personalaufwand 3.039.821,72 2.177.743,34
a) Löhne und Gehälter 2.511.506,52 1.821.250,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 528.315,20 356.493,28
davon für Altersversorgung 23.497,80 16.952,17
3. Abschreibungen 546.350,44 417.251,31
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 546.350,44 417.251,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.272.741,92 1.580.611,67
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 271.666,56 35.585,50
6. Ergebnis nach Steuern 1.065.910,18 -175.690,15
7. sonstige Steuern 8.987,50 7.909,00
8. Erträge aus Verlustübernahme   183.599,15
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.056.922,68  
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss


Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 4. November 2021 gegründet und am 12. November 2021 im Handelsregister eingetragen.
Der operative Geschäftsbetrieb wurde am 1. Januar 2022 aufgenommen. Der Jahresabschluss umfasst das erste vollständige Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und ist gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 f. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.

Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma B & E Auto Nova GmbH mit Sitz in Glinde im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter der Nummer HRB 21910 HL eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsansätze


Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der jeweiligen betriebs­gewöhnlichen Nutzungsdauer linear und degressiv abgeschrieben.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind auf der Basis von Einzelkalkulationen bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.
Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lager­dauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die vor dem Abschlussstichtag angefallen sind, aber Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres am Ende dieses Anhangs im Anlagespiegel dargestellt.
Alle Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
In den sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen für den Rückkauf von Leasingfahrzeugen in Höhe von T€ 308, für Personalkosten in Höhe von T€ 125, für Gewährleistungsansprüche in Höhe von T€ 115 sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 65 enthalten.
Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten zum 30. September 2023 ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:



Restlaufzeiten
über 1
mehr als

Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr
bis 5 Jahre
5 Jahre

EUR
EUR
EUR
EUR
Verbindlichkeiten




gegenüber




Kreditinstituten
12.205.060,79
11.400.195,27
439.739,57
365.125,95
(Vorjahr)
5.326.451,80
4.407.543,34
441.030,61
477.877,85
erhaltene




Anzahlungen auf




Bestellungen
35.243,50
35.243,50
0,00
0,00
(Vorjahr)
38.500,00
38.500,00
0,00
0,00
Verbindlichkeiten




aus Lieferungen




und Leistungen
463.769,56
463.769,56
0,00
0,00
(Vorjahr)
142.467,12
142.467,12


Verbindlichkeiten




gegenüber verbundenen




Unternehmen
1.408.739,03
1.408.739,03
0,00
0,00
(Vorjahr)
1.515.242,21
1.515.242,21
0,00
0,00
sonstige




Verbindlichkeiten
133.799,88
133.799,88
0,00
0,00
(Vorjahr)
88.788,09
88.788,09
0,00
0,00
Gesamt
14.246.612,76
13.441.747,24
439.739,57
365.125,95
(Vorjahr)
7.111.449,22
6.192.540,76
441.030,61
477.877,85



Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 11.286 (Vj. T€ 4.304) durch die Sicherungsübereignung des finanzierten Anlage- bzw. Umlaufvermögens abgesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 1.408 (Vj. T€ 1.515).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen


Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 3.907 aus Miet- und Leasingvereinbarungen mit Laufzeiten bis maximal 31. Dezember 2031.

ANLAGESPIEGEL zum 30. September 2023




B & E Auto Nova GmbH, Glinde







Anschaffungskosten





01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023



EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen




I.
Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
15.325,00
0,00
0,00
15.325,00
II.
Sachanlagen





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten






einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
15.061,16
0,00
0,00
15.061,16

2.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
825.176,27
111.327,45
3.600,00
932.903,72

3.
Geschäfts- und Vorführwagen
1.541.632,88
2.387.931,99
1.390.979,06
2.538.585,81



2.381.870,31
2.499.259,44
1.394.579,06
3.486.550,69



2.397.195,31
2.499.259,44
1.394.579,06
3.501.875,69



Kumulierte Abschreibungen





01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023



EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen




I.
Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.831,00
5.108,00
0,00
8.939,00
II.
Sachanlagen





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten






einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
2.041,16
2.898,00
0,00
4.939,16

2.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
277.280,27
143.571,45
1.485,00
419.366,72

3.
Geschäfts- und Vorführwagen
134.098,88
394.772,99
342.068,06
186.803,81



413.420,31
541.242,44
343.553,06
611.109,69



417.251,31
546.350,44
343.553,06
620.048,69



Buchwerte




30.09.2023
30.09.2022



EUR
EUR
Anlagevermögen


I.
Immaterielle Vermögensgegenstände




entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
6.386,00
11.494,00
II.
Sachanlagen



1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten




einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
10.122,00
13.020,00

2.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
513.537,00
547.896,00

3.
Geschäfts- und Vorführwagen
2.351.782,00
1.407.534,00



2.875.441,00
1.968.450,00



2.881.827,00
1.979.944,00

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 54 (Vj. 45), dabei handelt es sich um 25 gewerbliche und 29 angestellte Mitarbeiter.

Geschäftsführer


Herr Ahmed El Ebrashi, Geschäftsführer der B&E Vertriebsgesellschaft mbH, Norderstedt.
Herr Gunnar Sill, Geschäftsführer der B & E Auto Nova GmbH, Glinde Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht


Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Glinde, den 30. Juni 2024

Gez. Ahmed El Ebrashi gez. Gunnar Sill

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 9. Juli 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die B & E Auto Nova GmbH, Glinde

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der B & E Auto Nova GmbH, Glinde - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B & E Auto Nova GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hamburg, den 9. Juli 2024

FREIHEIT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 

gez. Dr. Julia Freiheit, Wirtschaftsprüferin

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