DFT GmbH
Deichmann Filter Technik
Bebra
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
der
DFT Deichmann Filter Technik GmbH, Bebra
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Allgemeines
Die DFT Deichmann Filter Technik GmbH mit Sitz in
Bebra wurde vollends in 2018 von der CFH Group
übernommen. Die Anteile werden somit zu 100 % von der
CFH GmbH gehalten.
Die Leitung der Gesellschaft wird von Herrn Dr. Both
als Gesellschafter- Geschäftsführer und Herrn
Waller von der CFT GmbH als zweiter
Geschäftsführer wahrgenommen.
Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das
Kalenderjahr.
2. Geschäftsfelder der Gesellschaft
Das weltweit betriebene Geschäftsfeld der
Gesellschaft ist die Entwicklung, Produktion, Errichtung
und Handel von Entstaubungsanlagen sowie
Rauchgasreinigungssystemen mit deren Zubehör.
3. Forschung und Entwicklung
Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die
innovative Verfahrensentwicklung für Filter- und
Entstaubungsanlagen.
Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist
nach wie vor unser Team hochqualifizierter und motivierter
Mitarbeiter.
Wir schützen Produkte durch internationale
Patente.
Unsere Marktposition wird durch
Exklusivvereinbarungen mit strategischen Partnern gewahrt.
So wurde im Geschäftsjahr 2023 die
Zusammenarbeit mit der Fa. TTM in Chile intensiviert.
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
werden auch in den Folgejahren fortgeführt werden, um
unserer Technik weiterhin neue Anwendungsmöglichkeiten
und Märkte zu eröffnen.
Diese Anstrengungen bestätigen sich auch in der
geringen Reklamationsquote mit < 1 %.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Auch wenn die globale Wirtschaftsschwäche dem
Maschinen- und Anlagenbau beeinträchtigt und
Produktionsrückgänge sowie sinkende
Auftragsbestände für 2024 prognostiziert werden,
so sind wir, durch die erfahrungsgemäß
nachrangige Wellenbewegung der allgemeinen
Konjunkturschwankungen in der Entstaubungstechnik, positiv
gestimmt.
Die Rohstoffförderung und Verarbeitung zog nach
der Pandemie wieder an, da sich durch den RUS-UA-Konflikt
und den damit verbundenen Sanktionen anderweitige
Geschäftsfelder aufzeigen.
Hierbei wurden die Bemühungen zur weiteren
Internationalisierung der Gesellschaft und Spezialisierung
zu Großprojekten aktiv vorangetrieben, so dass lange
vorbereitete Geschäftsbeziehungen nach Südamerika
Früchte getragen haben.
An den gestiegenen Investitionen für verbesserte
Produktionsbedingungen mit der einhergehenden
Arbeitssicherheit und Umweltschutz partizipiert die DFT
GmbH mit ihren lufttechnischen Anlagen und technologischen
Kompetenz, insbesondere in den Bereichen PM10-Immissionen.
Die gestiegenen Kosten, und das weiterhin hohe
Preisniveau für Energie, Rohstoffe und zu
verarbeitenden Materialien führten zu erheblichen
Herausforderungen für die Kalkulation und Abwicklung
laufender Aufträge, konnten aber vorausschauendem
Handeln weitestgehend kompensiert werden.
2. Geschäftsverlauf
Schwerpunkt der Umsätze der Gesellschaft sind
nach wie vor die Umsetzung von Großprojekten,
insbesondere für den Bereich Südamerika.
Die Vertriebsorganisation der Gesellschaft wird
kontinuierlich an die veränderten Marktbedingungen
angepasst. Die Kernbereiche der Akquisitionstätigkeit
wurden dabei unverändert beibehalten.
Einige Projekte und somit Umsätze, die sich
pandemiebedingt in 2022 verschoben haben, haben sich in
2023 positiv ausgewirkt. So stieg der Gesamt-Umsatz der DFT
im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 31,2 %. Im
Wesentlichen waren das die größeren Projekte,
wie TTM-Chile, RADOMIRO-Oxides, BHP und Rockwool
Flechtingen, die fakturiert werden konnten.
Das Rohergebnis ist leicht um 3,8 % auf 46,4 %
gesunken. Durch die Fakturierung eines Engineerin-Auftrags
war das Rohergebnis in 2022 im Vergleich zu 2023
überproportional angestiegen.
Der Trend jedoch zeigt klar auf, dass unter
Heranziehung der Entwicklung der Vorjahre die
kontinuierliche Steigerung im Rohergebnis weiterhin gegeben
ist.
Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem
Vorjahr außergewöhnlich um 66,0% erhöht,
aufgrund des starken Auftragseinganges (22,0 Mio€).
Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass ein Auftrag
der Schwesterfirma PTC in Höhe von 5.3 Mio€ der
DFT übertragen wurde.
Die Gesellschaft ist trotz der verschärften
Bedingungen des Weltmarktes durch die im abgelaufenen
Geschäftsjahr erreichten Ergebnisse der
Überzeugung, die Zukunft des Unternehmens weiterhin
positiv einzuschätzen, wobei die Anstrengungen um
Verbesserungen in allen Geschäftsbereichen
fortgeführt werden.
Die Vermarktung von Produkten aus der Firmengruppe,
wie z. B. den CFT-Filtersystemen, den Axialventilatoren der
Korfmann GmbH und deren systemischen Einbindung soll die
Angebotspalette für den Endkunden der DFT GmbH
abrunden. Hierdurch wird die Möglichkeit erschlossen,
Alternativen gegenüber dem Kunden anzubieten und sich
damit Mehrwert auch innerhalb der Firmengruppe zu
generieren.
Parallel zu der eigentlichen
Geschäftstätigkeit unterstützt die DFT GmbH
weiterhin die Schwesterfirma die PTC GmbH bei der Planung
weiterer Anlagen zur Phosphorrückgewinnung mit dem
Ziel diese in 2024 zu installieren.
III. Lage des Unternehmens
3.1 Ertragslage
Der Anstieg der Umsatzerlöse um 31,2 % geht
einher mit dem höheren Auftragseingang in 2022, so
steigerte sich Umsatzrendite von 4,31% auf 4,95 %
Mit einem Jahresüberschuss von TEUR 644,1
(Vorjahr TEUR 427,2) ist im Verhältnis der
Umsatzerlöse ein besseres Ergebnis erzielt worden.
Weniger Fremdleistungen -effektivere Abwicklung der
Aufträge führten zu dieser Entwicklung.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 9,9
% TEUR 1.240,4 (Vorjahr TEUR 1.128,8) gestiegen,
begründet u.a. durch die neue Honorar
Handelsvertretung in Schweden.
Die Gesellschaft beschäftigt qualifiziertes und
engagiertes Fachpersonal.
Die Personalkosten sind um ca. 6 % (mit einer 4,9
%igen Tariferhöhung und Zahlung eines
Inflationsausgleichs) gestiegen. Des Weiteren haben sich
die Kosten um weitere ca. 10% erhöht, aufgrund
gestiegener Mitarbeiterzahl.
Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft war im
Geschäftsjahr 2023 trotz Auswirkungen der Pandemie und
des aktuellen Konfliktes als stabil und positiv zu
bezeichnen.
3.2 Vermögens- und Finanzlage
Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft
ist nach wie vor stabil. Sowohl die Eigenkapitalquote von
39,5 % (Vorjahr 39,8 %) als auch die Fremdkapitalquote von
60,8 % (Vorjahr 60,7 %) blieben nahezu auf gleichem Niveau
zugunsten des Unternehmens.
Die Bilanzsumme der DFT GmbH ist um 29,6 % auf TEUR
7.298,0 (Vorjahr TEUR 5.631,1), aufgrund des
überproportionalen Auftragseinganges gestiegen.
Durch den in 2022 prognostizierten
Umsatzrückgang war die Investitionstätigkeit
zurückhaltend. Investitionen wurden nur zur
Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes
getätigt.
Im Umlaufvermögen ist die Höhe des
Bestandes an unfertigen Erzeugnissen mit TEUR 2.985,4
(Vorjahr TEUR 859,5) um 247,3 % gestiegen, wobei der
Auftragsbestand zum Bilanzstichtag:2022 rd. 6,5 Mio€
und der Bestand 2023 ca. 16,2 Mio.€ betrug.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
einschließlich der Forderungen gegen verbundene
Unternehmen sind auf TEUR 1.758,4 (Vorjahr TEUR 1.814,3)
gesunken.
Am Stichtag betrugen die Guthaben bei
Kreditinstituten TEUR 2.942,5 (Vorjahr TEUR 1.964)
Quote der flüssigen Mittel:
Die Finanzlage war auch im Jahr 2023, wie im Vorjahr,
durch einen positiven Cash-Flow gekennzeichnet.
Der Jahresüberschuss wird sich auch
zukünftig in stabilen Finanzkennzahlen zur
Liquidität sowie zum Verschuldungsgrad niederschlagen.
Ein weiteres Darlehen über das bereits
gewährte Darlehen der CFH Holding musste nicht in
Anspruch genommen werden. Im August 23 erfolgte eine
Teilrückzahlung in Höhe von 500.000,00 €.
3.3 Kapitalstruktur
Die Kapitalstruktur ist auf einem soliden Niveau und
konstantem Niveau. Die Eigenkapitalquote in 2023
beträgt 39,5 (Vorjahr 2022= 39,8). Die
Eigenkapitalrendite ist leicht angestiegen und liegt bei
22,3 % (Vorjahr 19,1%).
Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus
Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig
innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die
Gesellschaft zahlt, soweit von Lieferanten anerkannt, unter
Ausnutzung von Skonto.
Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und
Steuern liegt im Berichtsjahr bei 14,2%. Und hat sich
gegenüber den Vorjahren verbessert.
3.4 Marketing
Die Vertriebsorganisation der Gesellschaft bearbeitet
den Markt mit eigenen Mitarbeitern oder
Schwestergesellschaften, teilweise unterstützt durch
lokale, externe Partner, teilweise auf regional exklusiver,
aber auch projektbezogener Basis.
Die Gesellschaft hat ein nach ISO 9001:2015
zertifiziertes Qualitäts- Management-System.
3.5 Personal und Soziales
Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr
2023 angestiegen.
Die kaufmännische Abteilung wurde im Vertrieb
und im Auftragsmanagement durch eine neue Mitarbeiterin
verstärkt.
In der Fertigung wurden ebenso zwei Mitarbeiter
eingestellt.
Der Leiharbeiterstamm wurde weiterhin aus
Kostengründen auf das Minimale begrenzt.
IV. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft
nicht unterhalten.
V. PrognoseberichtDie Entwicklung des Unternehmens
erwarten wir in den nächsten Jahren als weiter
positiv. Unsere Branche für Entstaubungs- und
Rauchgasreinigungsanlagen bietet weiterhin international
ein - Wachstumspotential.
Derzeit wird durch den Konflikt und der damit
einhergehenden Sanktionspolitik in vielen Branchen auch die
notwendigen Investitionen heruntergefahren, jedoch sehen
wir darin eher eine Verschiebung der Projekte, da die
Investitionen auch aus technischer Sicht notwendig bleiben.
Aus umwelttechnischen Gründen, als auch aus den sich
immer weiter verstärkten Anforderungen im
Arbeitsschutz ist eine positive Entwicklung zu erwarten.
Damit wird die Nachfrage an den Produkten wieder ansteigen,
auch wenn möglicherweise eine Lokalisierung der
Märkte die Entwicklung beeinflussen wird. Hier muss
mit einer verstärkten vor Ort Präsens
gegenüber den Mitbewerbern die Position erhalten
bleiben und ausgebaut werden.
Die sich veränderten Rohstoffströme haben
eine Marktverschiebung bzw. und den damit einhergehenden
Absatz der Produkte zu Gunsten der DFT beispielsweise in
Südamerika zur Folge.
Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir
nach wie vor durch Diversität, kapitalstarke
Lieferanten, Partnerschaften und Vertriebskooperationen.
Der Einkauf muss sich den neuen Gegebenheiten stellen und
die Lieferantenstruktur genau beobachten, Alternativen
hinterfragen und die Flexibilität steigern.
Durch unser intensives Kostenmanagement und
verstärkte Akquisitionstätigkeiten erwartet das
Unternehmen auch unter den vorgenannten erschwerten
Bedingungen für 2024 einen leicht erhöhten Umsatz
gegenüber dem des Vorjahres sowie ein erneut positives
Ergebnis.
Auch wenn die globale Wirtschaftsschwäche dem
Maschinen- und Anlagenbau beeinträchtigt und
Produktionsrückgänge sowie sinkende
Auftragsbestände für 2024 prognostiziert werden,
so sind wir, durch die erfahrungsgemäß
nachrangige Wellenbewegung der allgemeinen
Konjunkturschwankungen in der Entstaubungstechnik, positiv
gestimmt.
VI. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken
Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die
zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, wird
die Gesellschaft weiterhin durch Erfahrung, Innovationen,
Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an
Qualität begegnen. Daneben wird die DFT Deichmann
Filter Technik GmbH weiterhin verstärkt an der
Internationalisierung ihrer Absatzmärkte arbeiten. DFT
möchte sich durch die Abrundung seiner
Produktportfolios als Systemanbieter und großer
Spezialprojekte Alleinstellungsmerkmale verschaffen und
somit Marktanteile sichern.
Ertragsorientierte Risiken
Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit
weiteren positiven Trends des Geschäftsverlaufs
gerechnet. Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis lagen dabei
in etwa im Rahmen der von der Gesellschaft geplanten
Vorgaben, jedoch sind auch hier die Auswirkungen der
Corona-Pandemie sowie anstehende politische Konflikt und
deren Einfluss auf die Verschiebung von Neuinvestitionen in
den belieferten Märkten ein derzeit nicht
abschätzbares Risiko. Je schneller der Konflikt
beendet ist und die Wirtschaft weltweit wieder anlaufen
kann, desto schneller werden auch die Anfragen, Angebote
und Umsätze sich in gesteigertem Maße positiv
entwickeln.
Das ertragswirksame Risiko durch eine erneute
pandemische Lage ist, aufgrund der offenkundigen
Gesundheitspolitik mit Reduzierung der damit einher
gehenden Einschränkungen nicht gegeben.
Jedoch bleibt der UA-RUS-Konflikt bestehen und
hätte zudem Auswirkungen auf die bisher weiterhin
positiven Erwartungen an den Markt.
Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine
breite Palette von Liefermöglichkeiten
zurückgreifen. Jedoch das anstehende
Lieferkettenproblem stellt uns weiterhin Herausforderungen,
welche zu meistern sind.
Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir
durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren
Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in
unseren eigenen Betriebs- und Geschäftsräumen
durch.
Wir arbeiten aktiv an der Verbreiterung der
Anbieterpalette.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Kurzzeitige Engpässe in der Liquidität
wurden über kurzfristige Darlehen seitens der
Konzernmutter überbrückt und wieder ausgeglichen.
In 2022 lässt der RUS-UA Konflikt sowie die
unsichere pandemische Lage im Herbst mit deren Auswirkungen
auf die Märkte ein mögliches Risiko erwarten.
2. ChancenberichtAktivitäten im Bereich der
vorausschauenden Planung für die Aufstellung der
Gesellschaft werden auch zukünftig fortgeführt.
Das Unternehmen plant, durch intensive Akquisition
und technologische Verbesserungen und Großprojekte
seinen Marktanteil und seine Ertragskraft zu halten und
möglichst zu erhöhen. Dazu sieht sich die
Gesellschaft finanziell und organisatorisch gut
gerüstet.
Im Berichtsjahr ist die Kooperation mit der TTM in
Chile erfolgreich intensiviert worden. Hierdurch konnte der
Marktbereich systematisch ergänzt werden. Das
Produktportfolio der ganzen Gruppe, wie beispielsweise der
Kompakt-Filter der CFT GmbH sowie den Axiallüftern der
Korfmann GmbH konnte vollständig integriert werden, so
dass sich die Auftragschancen erheblich verbessern.
In 2024 wird die Gesellschaft sich weiter im Bereich
des integrierten Managementsystems unter
Berücksichtigung des Arbeitsschutzes, Umweltschutzes
und der Unternehmenssicherheit (Compliance) in
Zusammenarbeit mit der Konzernmutter strukturieren.
Hierdurch wird die Wettbewerbsfähigkeit erhöht
und Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern
und der Umwelt gestärkt.
Die Diversität in den Lieferketten wird
weiterhin verfolgt, da hierdurch bessere Preise erzielt
werden können und planbare Kapazitäten geschaffen
werden.
Die Unterstützung in der Abwicklung einer neuen
Schwestergesellschaft der PTC GmbH birgt weiters Potenzial
in der Umsatzsteigerung für die DFT, aber auch
Erweiterung in neuen Geschäftsfeldern.
VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung
von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Forderungen und
Verbindlichkeiten.
Die Gesellschaft verfügt über einen in der
Regel solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind
die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige
Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen, möglichst unter Skontoaus-nutzung,
gezahlt.
Im langfristigen Bereich soll sich die Gesellschaft
durch Eigenmittel finanzieren. Aktuell sind Darlehen der
Konzernmutter in Anspruch genommen sowie Bank-Kreditlinien
eingeräumt, die in erster Linie als Avale genutzt
werden.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird
für die Gesamtheit der Aufträge bzw. jedes
Großprojekt ein Liquiditätsplan erstellt, der
einen Überblick über die Geldaus- und
-eingänge vermittelt.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden
entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur
Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen
über ein adäquates Debitorenmanagement.
Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer
neuen Geschäftsbeziehung stets über die
Bonität unserer Kunden.
Risiken könnten zukünftig in den
umfangreichen Auslandsbeziehungen zu Schwellenländern
entstehen. Diese werden, soweit wie möglich, durch
Zahlungsabsicherungsinstrumente (Vorauszahlungen,
Akkreditive Avale, Exportkredit- Deckungen etc.) minimiert.
Bebra, 29. März
2024
gez.
Jürgen Waller, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
788.733,30 |
783.119,30 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2.713,00 |
12.915,00 |
| II.
Sachanlagen |
786.020,30 |
770.204,30 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
567.597,00 |
585.268,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
45.354,00 |
46.328,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
109.092,00 |
74.631,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
63.977,30 |
63.977,30 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.489.979,44 |
4.811.101,05 |
| I.
Vorräte |
1.674.701,65 |
894.697,79 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
4.119.874,80 |
1.047.835,60 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.872.763,94 |
1.952.110,86 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.018.828,88 |
1.094.865,55 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
853.935,06 |
857.245,31 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
5.378,72 |
6.023,06 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.942.513,85 |
1.964.292,40 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
43.055,60 |
36.887,30 |
| Aktiva |
7.321.768,34 |
5.631.107,65 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.883.118,11 |
2.239.043,34 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
800.000,00 |
800.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
1.439.043,34 |
1.011.824,20 |
| III.
Jahresüberschuss |
644.074,77 |
427.219,14 |
| B.
Rückstellungen |
1.029.254,54 |
427.966,37 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.409.395,69 |
2.964.097,94 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
2.063.229,17 |
2.500.000,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.063.229,17 |
2.500.000,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.346.166,52 |
464.097,94 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.346.166,52 |
464.097,94 |
| Passiva |
7.321.768,34 |
5.631.107,65 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
6.031.677,60 |
4.971.931,82 |
| 2.
Personalaufwand |
3.657.056,05 |
3.059.737,70 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.967.553,62 |
2.492.001,04 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
689.502,43 |
567.736,66 |
| davon
für Altersversorgung |
10.698,66 |
10.100,84 |
| 3.
Abschreibungen |
93.223,52 |
82.245,08 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
93.223,52 |
82.245,08 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.240.457,92 |
1.128.856,67 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
1.665,66 |
1.370,09 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
1.310,00 |
510,00 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
129.047,49 |
97.862,99 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
262.349,41 |
170.365,23 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
651.208,87 |
434.234,24 |
| 9.
sonstige Steuern |
7.134,10 |
7.015,10 |
| 10.
Jahresüberschuss |
644.074,77 |
427.219,14 |
Anhang
DFT GmbH Deichmann Filter Technik, Bebra
Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die DFT GmbH Deichmann Filter Technik hat ihren Sitz
in Bebra. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad
Hersfeld unter 2554 eingetragen.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 I HGB auf.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der vorliegende Jahresabschluss ist
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und
Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt
(§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).
Die bisherige Form der Darstellung und die bisher
angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit beibehalten.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach
den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des
Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BILRUG).
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung des
Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten
unter Berücksichtigung nutzungsbedingter
planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der
planmäßigen Abschreibung ist die
voraussichtliche Nutzungsdauer
(§§ 253 I 1, III i.V.m.
255 I HGB). Bei voraussichtlich dauernder
Wertminderung werden außerplanmäßige
Abschreibungen vorgenommen
(§ 253 III 3 HGB).
Das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800
wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend
§ 6 II EStG im Erwerbsjahr voll
abgeschrieben.
Die
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die
Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese
angesetzt (§ 253 IV HGB).
Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu
Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die
produktionsbezogenen Vollkosten
(§ 255 II HGB).
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten
und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet.
Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten
angesetzt (§ 253 I HGB).
Die
Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet
(§ 253 I 2, 2. HS HGB). Bei
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag
vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den
Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen
sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der
Deutschen Bundesbank gemäß
Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt
und bekannt gegeben werden
(§ 253 II 1, 4 HGB).
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt (§ 253 I 2 HGB).
IV. Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung des
Anlagevermögens ist im nachfolgenden
Anlagenspiegel dargestellt:
|
Anschaffungs-
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
|
|
Herstellungs-
|
|
|
|
Herstellungs-
|
|
kosten
|
|
|
|
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
A. Anlagevermögen I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
265.277,76
|
|
|
|
265.277,76
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
265.277,76
|
|
|
|
265.277,76
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
688.238,96
|
|
|
|
688.238,96
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
78.960,94
|
6.270,78
|
|
|
85.231,72
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
631.450,59
|
92.782,74
|
23.413,63
|
|
700.819,70
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
63.977,30
|
|
|
|
63.977,30
|
Summe Sachanlagen
|
1.462.627,79
|
99.053,52
|
23.413,63
|
|
1.538.267,68
|
Summe Anlagevermögen
|
1.727.905,55
|
99.053,52
|
23.413,63
|
|
1.803.545,44
|
kumulierte
|
Abschreibung
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
|
Zuschreibung
|
Buchwert
|
Abschreibung
|
Geschäftsjahr
|
|
|
Abschreibung
|
Geschäftsjahr
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
31.12.2023
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
252.362,76
|
10.202,00
|
|
|
262.564,76
|
|
2.713,00
|
252.362,76
|
10.202,00
|
|
|
262.564,76
|
|
2.713,00
|
102.970,96
|
17.671,00
|
|
|
120.641,96
|
|
567.597,00
|
32.632,94
|
7.244,78
|
|
|
39.877,72
|
|
45.354,00
|
556.819,59
|
58.105,74
|
23.197,63
|
|
591.727,70
|
|
109.092,00
|
0,00
|
|
|
|
0,00
|
|
63.977,30
|
692.423,49
|
83.021,52
|
23.197,63
|
|
752.247,38
|
|
786.020,30
|
944.786,25
|
93.223,52
|
23.197,63
|
|
1.014.812,14
|
|
788.733,30
|
Die
Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen
zum Bilanz-
stichtag EUR 1.018.828,88 (Vorjahr EUR 1.094.865,55).
Von den
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben EUR 5.378,72
eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
(Mitarbeiterdarlehen). Sämtliche übrigen
Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Rückstellungen
Art der Rückstellung
|
Stand zum
|
Stand zum
|
Änderung ggü.
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
d. Vorjahr in
|
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
%
|
Steuerrückstellungen
|
207,9
|
84,0
|
123,9
|
100,0
|
Gewerbesteuer
|
111,9
|
37,2
|
74,7
|
100,0
|
Körperschaftsteuer
|
96,0
|
46,8
|
49,2
|
100,0
|
Sonstige Rückstellungen
|
821,3
|
344,0
|
477,3
|
100,0
|
Gewährleistung
|
128,6
|
98,4
|
30,2
|
30,7
|
Abschluss- und
Prüfungskosten
|
14,0
|
16,0
|
-2,0
|
-12,5
|
sonstige
Rückstellungen
|
678,7
|
229,6
|
449,1
|
100,0
|
Rückstellungen gesamt
|
1.029,2
|
428,0
|
601,2
|
100,0
|
Die
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betragen zum Bilanz-
stichtag Euro 2.063.229,17
(Vorjahr 2.500.000,00).
Sämtliche
Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu
einem Jahr.
V. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
VI. Sonstige Angaben
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 60
Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 49
vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer (18 Gewerbliche und
33 Angestellte) und 9 teilzeitbeschäftigte
Arbeitnehmer (7 Angestellte). Es wurden 1 Auszubildende (1
Angestellte) beschäftigt. Es wurden 2 Aushilfen (2
Angestellte) beschäftigt (285 Nr. 7 HGB).
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt
durch
Herrn Dr.-Ing. Reinhold Both, Ingenieur,
Gelsenkirchen
Herrn Jürgen Waller, Ingenieur, Gelsenkirchen
Der Geschäftsführer Dr.-Ing. Reinhold Both
ist einzelvertretungsberechtigt und von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Er ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Bebra, den 10. Juli 2024
gez. Dr.-Ing. Reinhold Both gez. Dipl.-Ing.
Jürgen Waller
(Geschäftsführer)
(Geschäftsführer)
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die DFT GmbH Deichmann Filter Technik
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der DFT GmbH Deichmann
Filter Technik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DFT GmbH
Deichmann Filter Technik für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften.und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft vom 1.
Januar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023
und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lage
berichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für alle Kaufleute geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in
Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig
bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses
zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen
Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h.
Manipulationen der Rechnungslegung und
Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 10. Juli
2024
HEUER SUTOR + PARTNER mbB
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
gez.
Sutor, Wirtschaftsprüfer
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