Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
FRIPA GmbH
Neuwiesenfeld 10, 64625 Bensheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Kurt Kern seit 8.7.2024 | Prokura |
Susanne Hahl seit 4.1.2013 | Geschäftsführer |
Ralf Hahl seit 4.1.2013 | Geschäftsführer |
Wolfgang Hahl seit 14.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 7.14% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FRIPA GmbHBensheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023D. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Als Spezialist für hochwertige Lebensmittel ist die FRIPA GmbH seit 1978 Lieferant für verschiedene Kundengruppen, insbesondere Gastgewerbe (Gastronomie, Hotellerie), Lebensmittel-Handwerk, Gemeinschaftsverpflegung und andere Großverbraucher. Mehr als 800 Kunden im Rhein-Main-Neckar-Raum nutzen das Sortiment von rund 4000 Artikeln, die meist bereits am Folgetag frei Haus geliefert werden können. Als familiengeführtes Unternehmen sind wir im engem Kontakt mit unseren Kunden und gehen auf aktuelle Kundenwünsche ein und beraten dabei innovativ, schnell und flexibel. Der Firmensitz ist Bensheim. Die FRIPA GmbH ist zu 50 % an der Hans Taufertshöfer GmbH, Mörlenbach, beteiligt. Diese bietet zusätzlich zum Lieferspektrum noch einen Abholmarkt für gewerbliche Kunden im Leistungsrepertoire an. Rechtlich hat sich in der Unternehmensstruktur jedoch nichts verändert. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Inflation, Preisdominanz und Kaufzurückhaltung prägten das Jahr 2023. Die gesamtwirtschaftliche Lage zeigt sich durch Nachwirkungen früherer Krisen weiterhin schwach. Nach einem starken Start ins Jahr 2023 hat die Weltwirtschaft ab Sommer deutlich an Dynamik verloren, bedingt durch hohe Energie- und Nahrungsmittelpreise, geopolitische Spannungen und eine schwache Erholung von der Pandemie. Die EZB erhöhte die Leitzinsen auf über 4 %, was die stärkste Zinsstraffung seit Einführung des Euro darstellt und die Kreditkosten insbesondere in der Bauwirtschaft stark verteuerte. Dies führte zu einem Rückgang der Bruttoanlageinvestitionen und der Kaufkraft. Die Energiepreiskrise traf energieintensive Branchen hart, reduzierte deren Produktion und trieb die Verbraucherpreisinflation auf über 8 %. Gleichzeitig verunsicherte politische Instabilität Unternehmen und Haushalte, was ökonomische Planungen erschwerte. Der Arbeitsmarkt spürt die konjunkturelle Schwäche: Die Zahl der Arbeitslosen stieg in 2023 auf 2,6 Millionen Personen, teils aufgrund zunehmender Unternehmensinsolvenzen. Trotz eines Produktionsniveaus auf Vor-Pandemie-Höhe sank die Arbeitsproduktivität durch geringere Arbeitszeiten und stagnierende Stundenproduktivität. Nahrungsmittelpreise stiegen um 12,4 %, während die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel bei 5,1 % lag. Geopolitische Spannungen beeinträchtigen den Welthandel, etwa durch Absperren von Handelsrouten, die längere und teurere Transportwege verursachen. 1.2 Branchenspezifische Entwicklung Besonders unsere Kunden mit gastronomischen Einrichtungen konnten von pandemiebedingten Nachholeffekten profitieren. Das Gastgewerbe in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 8,5 % mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das erste vorliegende Jahresergebnis liegt damit unter der am 18. Januar 2024 veröffentlichten Schätzung. Das Gastgewerbe war im Jahresverlauf 2023 starken Preisanstiegen ausgesetzt, sodass die nominalen Umsätze deutlich gegenüber dem Vorjahr stiegen. 2. Zertifizierungen Auch im Jahr 2023 wurde das Managementsystem nach DIN EN ISO-9001:2015 vom TÜV Hessen erfolgreich auditiert. Die vorhandenen Qualitätsziele und deren Erreichung werden regelmäßig überprüft und jährlich im Management-Review bewertet, ebenso das Audit für Produkte aus ökologischem Landbau und Produkte mit Qualitäts- und Herkunftszeichen des Landes Hessen für Lebensmittel. 3. Geschäftsverlauf Auch im Jahr 2023 konnten wir uns in einem schwierigen Umfeld erfolgreich behaupten. Das Jahr 2023 verlief durchweg positiv, obwohl die Corona-Pandemie erst Anfang April 2023 offiziell für beendet erklärt wurde. Ein Nachholeffekt beim Verbraucher und steigende Preise für Lebensmittel hatten einen positiven Effekt auf Umsatz und Deckungsbeitrag. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf als günstig. 4. Lage der Gesellschaft (VFE-Lage) inkl. finanzielle Leistungsindikatoren 4.1 Ertragslage Der Anstieg der Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) von TEUR 18.318 auf TEUR 21.014 (+ 14,72 %) resultiert im Wesentlichen aus gesteigerten Umsätzen und Preiserhöhungen aus der Kundengruppe Gastronomie. Die Preissteigerungen im Lebensmittelsektor lagen zum Teil kurzfristig über 50 %, beispielsweise bei Rapsöl und Molkerei-Produkten. Die Preissteigerungen wurden in voller Höhe an die Kunden weitergegeben. Es war witterungsbedingt ein positives Sommerhalbjahr zu verzeichnen. Zudem konnten insbesondere zu Beginn des Jahres im Vergleich zu den ersten Monaten des Vorjahres mehr Umsatzerlöse erzielt werden, da die ersten Monate 2022 noch von Umsatzeinbußen der Corona-Pandemie geprägt waren. Entsprechend erhöhte sich der Materialaufwand um 16,14 % (von TEUR 13.695 auf TEUR 15.906) durch erhöhten Warenbezug mit gestiegenen Preisen. Die Personalaufwendungen stiegen im Wesentlichen durch Neueinstellungen und Lohnerhöhungen um TEUR 269. Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 178 auf TEUR 60 steht insbesondere im Zusammenhang mit der Corona-Überbrückungshilfe. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis nach Steuern (finanzieller Leistungsindikator) von TEUR 514 (Vorjahr: TEUR 324) ab. Dies stellt einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 58,29 % dar und liegt leicht über den Erwartungen für das Jahr 2023. Die Erwartungen des Geschäftsjahres wurden mehr als erfüllt. 4.2 Finanzlage Die Nettoliquidität (Finanzmittelbestand) setzt sich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen und beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.224 (Vorjahr: TEUR 793). Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt bei TEUR 1.076 (Vorjahr TEUR 189) und ist durch das Jahresergebnis, die Zunahme der sonstigen Rückstellungen sowie die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens maßgeblich beeinflusst. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 210 (Vorjahr TEUR 444) und ist im Wesentlichen durch Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen bedingt. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf TEUR 435 (Vorjahr TEUR 303) und ist insbesondere durch die Gewinnausschüttung an die Gesellschafter-Geschäftsführer und die Tilgung von Darlehen beeinflusst. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr gut und gesichert. Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. 4.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich auf TEUR 4.424 (Vorjahr TEUR 3.913), hiervon entfallen 32,14 % auf das Anlagevermögen (Vorjahr 35,76 %), 67,23 % auf das Umlaufvermögen (Vorjahr 63,46 %) und 0,63 % (Vorjahr 0,78 %) auf latente Steuern. Trotz Investitionen in den betrieblichen PKW- und LKW-Fuhrpark blieb das Gesamtvolumen nach Abzug der Abschreibungen für den bisherigen Bestand und anteilig für die Neuzugänge nahezu konstant. Der Investitionsfokus lag im Geschäftsjahr 2023 neben dem Fuhrpark wieder auf Erneuerungen in den Bereichen IT und Digitalisierung. Der Vorratsbestand hat sich zum Stichtag um TEUR 49 auf TEUR 1.142 erhöht, da unter anderem die Nachfrage nach Geflügel, Wildfleisch und Braten für die Weihnachtsfeiertage unter den Erwartungen blieb. Insbesondere aufgrund der Preissteigerungen im Lebensmittelsektor stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, analog zu den Umsatzerlösen, um TEUR 48 auf TEUR 566 (+9,28 %) an. Die liquiden Mittel erhöhten sich von TEUR 793 auf TEUR 1.224. Zur Entwicklung verweisen wir auf die Ausführungen unter 4.2 Finanzlage. Jederzeit bestand die Möglichkeit, alle fälligen Rechnungen der Lieferanten unter Ausnutzung der gegebenen Skontovolumina zu begleichen, wovon auch regelmäßig Gebrauch gemacht wurde. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Eigenkapitalquote 52,46 % der Bilanzsumme (Vorjahr 51,27 %). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr TEUR 69) und Rückstellungen für Corona-Überbrückungshilfe in Höhe von TEUR 394 (Vorjahr TEUR 175). Die Rückzahlung der Corona-Hilfen erfolgte 2024. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 222 auf TEUR 196 resultiert aus den planmäßigen Tilgungen der Darlehen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind analog zum Materialaufwand um rd. 14,15 % auf TEUR 744 gestiegen, was im Wesentlichen auf Preissteigerungen zurückzuführen ist. 5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 5.1 Chancen- und Risikobericht Managementseitig Für die Erreichung wirtschaftlicher und strategischer Ziele und die damit verbundenen Maßnahmen wurde ein Risikomanagement eingerichtet. Hierzu werden jedes Jahr zum Jahresstrategietag Kennzahlen festgelegt und bei Bedarf verändert. Es gibt Kennzahlen für Aufgabenbereiche bzw. Abteilungen. Die Kennzahlen werden monatlich durch den QMB an die Abteilungsleiter und die Geschäftsleitung kommuniziert. Die Geschäftsleitung überwacht aufgrund der täglich ausgewerteten Deckungsbeitrags-Abweichungs- Liste alle Warenbewegungen, die vertriebsseitig geschehen und ebenso einkaufsseitig die Abweichungen bei der Beschaffung. Monatlich werden die Abschlüsse mit dem Forecast einerseits und den Vergleichszahlen vom Vorjahr andererseits abgeglichen, ausgewertet und den Verantwortlichen zur Information zur Verfügung gestellt. Falls Abweichungen bestehen würden, kann somit sehr zeitnah gegengesteuert werden. Kundenseitig Die Vergleichbarkeit mit der Zahl durchaus ernstzunehmender Wettbewerber in der Region lässt sowohl in der Breite des Produktsortiments als auch in der Preisfindung keinen nennenswerten Spielraum. Kundenpotenzial ist vorhanden - nur die Gewinnung ist personal- und zeitintensiv, ebenso wird versucht, den einen oder anderen Kunden zu bewegen, das Umsatzvolumen mit der Gesellschaft durch die Abnahme weiterer Produkte zu steigern. Das Zahlungsverhalten ist bis auf wenige Ausnahmen durchaus zufriedenstellend. Mit der Mehrzahl ist dies aufgrund des erteilten Basis- oder Firmenmandats für den Bankeinzug auch beiderseitig problemlos abzuwickeln. Aufgrund der umfangreichen Kundenzahl haben eventuelle Ausfälle einzelner Kunden keine signifikante Auswirkung auf den Gesamtumsatz und damit die FRIPA GmbH. Würden konjunkturbedingt nicht nur ein paar wenige, sondern in großer Zahl Kunden dauerhaft völlig ausfallen, wäre eine mehr oder minder merkliche Auswirkung auf die Gesellschaft nicht auszuschließen. Das Risiko schätzen wir insgesamt als gering ein. Beschaffungsseitig Die Preise der Lieferanten waren im Berichtsjahr 2023 durch größere Anstiege geprägt. Diese konnten wir weitestgehend an unsere Kunden weitergeben. Es sind keine ergebnisrelevanten Veränderungen zu vermelden, dennoch schätzen wir das Risiko als mittel ein. Liquiditätsseitig Liquiditätsrisiken drücken das mögliche Risiko aus, dass die FRIPA GmbH ihre bestehenden oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen, bedingt durch einen nicht ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln, nicht erfüllen kann. Um diesem Risiko zu begegnen, wird der Bestand an liquiden Mitteln regelmäßig überwacht und gesteuert. Damit Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können, werden ausreichend Liquiditätsreserven vorgehalten. Die Geschäftsführung stuft die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt der Risiken unter Berücksichtigung der vorgenannten Maßnahmen als unwahrscheinlich ein. Die vorstehend beschriebenen Risiken weisen in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeiten und ihrer Auswirkungen weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit einen bestandsgefährdenden Charakter auf. 5.2 Prognosebericht Die Umsatzentwicklung im Gastgewerbe ist stark abhängig vom Konsumklima. Vor allem die anhaltenden geopolitischen Unruhen und Konflikte bergen Risiken für die weitere konjunkturelle Entwicklung. Im Bereich Gastgewerbe und Handel ist vor allem die Entwicklung der Kaufkraft der privaten Haushalte maßgeblich für die künftige Entwicklung. Es ist bereits absehbar, dass im Jahr 2024 Umsatzerlöse auf dem Niveau des Vorjahres erzielt werden können. Die Hochrechnung zum Zeitpunkt der Berichtserstellung lag bei Umsatzerlösen von rd. TEUR 21.000. Bedingt durch gestiegene Aufwendungen für Personal- und Sachkosten ist für das Jahr 2024 ein gegenüber dem Vorjahr leicht niedrigeres Ergebnis nach Steuern zu erwarten. Zusammenfassend betrachtet geht die Geschäftsleitung somit für das Geschäftsjahr 2024 von einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf aus.
Bensheim, 29. November 2024 Wolfgang Hahl Ralf Hahl Susanne Hahl BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
C. Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der FRIPA GmbH, Neuwiesenfeld 10, 64625 Bensheim (Amtsgericht Darmstadt, HRB 24879) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Für die Veröffentlichung werden von den Erleichterungen nach § 276 HGB Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht existent. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert und um planmäßige lineare Abreibungen (Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren) vermindert. Vermögensgegenstände deren Anschaffungskosten 800 Euro nicht überschreiten werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Umlaufvermögen Waren werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind zum Nennwert angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Latente Steuern Zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen, die sich aus unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben, werden mit einem Steuersatz von 29,475 % bewertet und nicht abgezinst. Es handelt sich bei den unterschiedlichen Wertansätzen um die Positionen Rückstellungen für Pensionen und Resturlaub. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Rechnungszinsfuß beträgt 1,83 % und ergibt sich aus einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Bei der Berechnung wurde eine Lohn-, Gehalts- und Rentendynamik von 0,00 % sowie keine Fluktuationsrate zugrunde gelegt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die am Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung dieser Position ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich nach Art und Restlaufzeit wie folgt:
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 8,5 (Vj. TEUR 1,8) enthalten. 3. Entwicklung der latenten Steuern Die Reduzierung der aktiven latenten Steuern ist auf die Veränderung der Pensions- und Urlaubsrückstellungen zurückzuführen; dabei wurde ein Steuersatz von 29,475 % angewandt. Die aktivierten latenten Steuern in Höhe von TEUR 27,9 sind nach § 268 Abs. 8 HGB von der Ausschüttung gesperrt. 4. Pensionsrückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,76 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 5. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beträgt nach § 285 Nr. 28 HGB TEUR 29,9 aus der dem Unterschied der Abzinsung der Pensionsrückstellungen (TEUR 2) und den aktivierten latenten Steuern (TEUR 27,9). 6. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen enthalten Urlaubsrückstellungen TEUR 65,6 (Vj. TEUR 69,1), Rückzahlung Überbrückungshilfen TEUR 394,3 (Vj. TEUR 174,7), Abschluss- TEUR 14 (Vj. TEUR 12,5) und Prüfungskosten TEUR 17,6 (Vj. TEUR 0,0). 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 0,6 (Vj. TEUR 1,0) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 68,5, Vj. TEUR 69,2) und im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 0,0, Vj. TEUR 0,0) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 85,0 (Vj. TEUR 85,0). Zum 31. Dezember 2022 waren Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 85 in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der genannte Betrag wurde im Geschäftsjahr 2023 zu den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern umgegliedert und das Vorjahr insoweit angepasst. Die Umgliederung erfolgte aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit. D. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Corona-Überbrückungshilfen in Höhe von TEUR 57,8 (Vj. TEUR 174,7). E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Weitere nicht in der Bilanz enthaltene sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. des § 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB bestehen aus mehrjährigen Leasingverträgen in Höhe von TEUR 30,5. Darüber hinaus bestehen jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 399,9 für gemietete Gebäude. 2. Mitarbeiter Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) betrug 58 (Vj. 55), davon 4 (Vj. 3) Aushilfen. Somit ergibt sich eine Aufteilung ohne Geschäftsführer von 34 gewerblichen und 24 nicht gewerbliche Mitarbeitende im Geschäftsjahr. 3. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Susanne Hahl, Wolfgang Hahl und Ralf Hahl. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. F. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist seit 2018 zu 50 % unmittelbar an der Hans Taufertshöfer GmbH Lebensmittelgroßhandlung mit Sitz in Mörlenbach beteiligt. Zum 31. Dezember 2023 betrug das Kapital dieser Gesellschaft TEUR 1.773,2 (Vj. TEUR 1.300,6), das Jahresergebnis betrug TEUR 472,6 (Vj. TEUR 435,7). G. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss des laufenden Jahres von EUR 514.315,54 wird mit dem Gewinnvortrag von EUR 1.706.429,17 aus dem Vorjahr zusammengefasst und auf neue Rechnung vorgetragen.
Bensheim, 29. November 2024 gez. Wolfgang Hahl gez. Ralf Hahl gez. Susanne Hahl sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. E. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FRIPA GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FRIPA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FRIPA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von Euro 1.142.416,27 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 16. Dezember 2024 bkb
audit GmbH
Christine Aichele Klocker, Wirtschaftsprüfer Peter Bayer, Wirtschaftsprüfer |
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