becom Informationssysteme GmbHLiquidiert

58239 Schwerte, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 4672
Eingetragen
4.1.1994
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Einkauf, Vertrieb und die Vermittlung von IT-Produkten, der Einkauf, Vertrieb und die Vermittlung von IT-Dienstleistungen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Marc Fiedler
seit 21.1.2010
Geschäftsführer
Michael Kuske
seit 8.9.2009
Prokura
Prokura
Prokura
Marc Fritsch
seit 8.9.2009
Prokura
Prokura
Robert Peter Godfrey
seit 19.8.2008
Geschäftsführer
Ursula Benert
seit 10.3.2005
Prokura
Beatrice Dannehl
seit 10.3.2005
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
155.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

becom Informationssysteme GmbH

Schwerte

Jahresabschluss zum 31. April 2007

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der becom Informationssysteme GmbH, Schwerte, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2006 bis 30. April 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 28. Juni 2007

Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Becker, Wirtschaftsprüfer

Rees, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 30. April 2007

AKTIVA

EUR EUR 30.04.2006
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Kundenstamm 12.058,51 22.060,51
2. Rechte 588.286,17 538.781,20
600.344,68 560.841,71
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.836,79 825.070,83
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 262.500,00 262.500,00
1.689.681,47 1.648.412,54
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Waren 738.054,26 1.507.073,42
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 7.145,14
738.054,26 1.514.218,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 40.365.573,01 33.020.682,23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 844.410,00 3.074.660,05
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.271.984,28 967.104,78
43.481.967,29 37.062.447,06
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.126.536,98 5.222.479,92
46.346.558,53 43.799.145,54
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 278.867,13 275.419,51
48.315.107,13 45.722.977,59

PASSIVA

EUR EUR 30.04.2006
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 155.000,00 155.000,00
II. Gewinnvortrag 3.675.551,98 3.675.551,98
3.830.551,98 3.830.551,98
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 141.421,00
2. Sonstige Rückstellungen 9.228.183,03 11.283.148,88
9.228.183,03 11.424.569,88
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 29.008.176,71 24.125.597,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.841.838,14 3.844.476,13
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.800.670,69 6.527,32
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.474,41 3.281,71
5. Sonstige Verbindlichkeiten 419.448,18 420.207,46
davon aus Steuern EUR 205.678,34 (Vj. EUR 188.786,21)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 300,00 (Vj. EUR 104.690,47)
35.075.608,13 28.400.089,68
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 180.763,99 2.067.766,05
48.315.107,13 45.722.977,59

Gewinn- und Verlustrechnung für 2006/2007

EUR EUR 2005/2006
EUR
1. Umsatzerlöse 138.250.770,02 127.166.692,72
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.919.242,77 3.130.615,86
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 101.236.912,15 92.993.390,42
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.136.363,08 14.539.008,02
118.373.275,23 107.532.398,44
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.114.714,75 9.892.979,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.230.028,13 1.319.938,61
10.344.742,88 11.212.917,98
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 504.753,95 563.592,85
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.611.088,63 7.632.891,17
7. Erträge aus Beteiligungen 10.000,00 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 119.133,42 91.815,40
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 34.152,73 (Vj. EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 436.406,60 365.319,62
davon an verbundene Unternehmen EUR 19.835,62 (Vj. EUR 0,00)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.028.878,92 3.082.003,92
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 232.988,90 135.000,00
12. Sonstige Steuern 34.670,57 650.469,95
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 5.227.197,25 2.896.533,97
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für 2006/2007

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Zu- und Abgänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden Anteile an Unternehmen zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Werthaltigkeit der Beteiligung bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für an Kunden abgerechnete, aber noch nicht erbrachte Servicedienstleistungen gebildet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Transaktionszeitpunkt bzw. Lieferungs- und Leistungstag oder mit dem niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung
%
Eigenkapital
in EUR
Ergebnis
in EUR
Gonicus GmbH, Arnsberg EUR 20% 442.256 1) 82.248 1)

1) gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 56).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten den infolge geänderter Gesetzeslage zum 31. Dezember 2006 in Höhe von TEUR 202 aktivierten, abgezinsten Anspruch auf künftige Auszahlung des vorhandenen Körperschaftsteuerguthabens. Die Aktivierung erfolgt vor dem Hintergrund des am 13. Dezember 2006 in Kraft getretenen Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG). Durch das SEStEG wird die Realisierung von Körperschaftsteuerguthaben zukünftig unabhängig von den Ausschüttungen der Gesellschaft erfolgen. Ab 2008 wird das Körperschaftsteuerguthaben ratierlich über einen Zeitraum von zehn Jahren in gleichen Jahresbeträgen an die Gesellschaft ausgezahlt.

Darüber hinaus enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände kurzfristige Forderungen gegenüber der Intellistorage GmbH in Höhe von TEUR 391, die im Vorjahr in Höhe von TEUR 584 unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen wurden. Die Intellistorage GmbH ist nicht länger Konzernunternehmen der TDM Holdings N.V., Naarden/Niederlande. Daher erfolgt der Ausweis nicht mehr unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Des Weiteren bestehen Forderungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit aus der Erstattung von Leistungen nach § 4 AtG in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 89), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen, ergebnisabhängige Vergütungen für Mitarbeiter, Altersteilzeit sowie Urlaubsansprüche gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sie enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.747. Diese resultieren aus der Ergebnisabführung und den Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft abzüglich einem, dem Gesellschafter gewährten, kurzfristigen Finanzierungsdarlehen.

Verbindlichkeiten gegenüber der IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Stuttgart, in Höhe von TEUR 27.594 (Vorjahr: TEUR 23.699) sind unter anderem durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Produkte und Anschlusszessionen besichert. Außerdem besteht eine Garantie der becom Holding GmbH, Schwerte, über EUR 19,5 Mio.

Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtsparkasse Schwerte in Höhe von TEUR 1.414 (Vorjahr: TEUR 426) sind durch Sicherungsübereignung der zu finanzierenden Hardware besichert.

Haftungsverhältnisse

Zum 30. April 2007 bestehen keine unter der Bilanz zu vermerkenden oder im Anhang anzugebenden Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
2007/08 1.902
2008/09 969
2009/10 581
2010/11 und später 2.430
5.882

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2006/2007
TEUR
2005/2006
TEUR
Veränderung
TEUR
Unix-Systeme (p-series) 48.780 35.549 13.231
Speicherprodukte 30.417 27.093 3.324
Services 25.582 23.774 1.808
Großsysteme (z-series) 9.160 13.496 - 4.336
Midrange-Systeme (i-series) 8.983 11.684 - 2.701
Software 7.215 7.423 - 208
Intel System (PC Server) 6.142 6.242 - 100
Sonstiges 1.972 1.906 66
138.251 127.167 11.084

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen im Inland getätigt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Boni von der IBM Deutschland GmbH für Leistungen im Rahmen des Business-Partner Vertrages sowie Boni aus zusätzlichen Bonusprogrammen (TEUR 1.516). Daneben wurden als periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.054 (Vorjahr: TEUR 525) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen verbucht.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Konzernumlagen, Mietaufwendungen und Kfz-Kosten. Weitere größere Posten sind Reisekosten, Aufwendungen für Marketing und Werbung sowie Rechts- und Beratungsaufwendungen.

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind in dem Posten nicht enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Ertragsteuern stellen periodenfremde Steuererträge dar und resultieren aus den Feststellungen der steuerlichen Betriebsprüfung für vororganschaftliche Zeiträume in Höhe von TEUR 31 sowie aus der ertragswirksamen Vereinnahmung eines Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von TEUR 202, welches infolge des am 13. Dezember 2006 in Kraft getretenen Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG) aktiviert wurde.

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Das im Geschäftsjahr erzielte Jahresergebnis wurde im Rahmen des seit dem 1. Mai 2002 geltenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die becom Holding GmbH, Schwerte, abgeführt.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

Markus Hoffmann, Kaufmann, Holzwickede

 

Frank Haines, Bürokaufmann, Versmold

 

Detlef Linde, Wirtschaftsinformatiker (VWA), Hamm

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr TEUR 374 (Vorjahr: TEUR 501).

Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung

Einem Mitglied der Geschäftsführung wurde in der Berichtsperiode ein Darlehen zu einem Zinssatz von 5,5 % gewährt. Zum Bilanzstichtag betrug der Saldo dieses bis zum 31. Mai 2007 zu tilgenden Darlehens TEUR 21. Mit Vertrag vom 4. Juni 2007 erfolgte eine Umwandlung des bestehenden Darlehens. Der zum Umwandlungszeitpunkt bestehende Restbetrag in Höhe von EUR 3.145,00 wurde auf das neue Darlehen mit einem Wert von EUR 24.500,00 umgebucht. Die Laufzeit des neuen Darlehenvertrags beträgt 36 Monate und endet am 31. Mai 2010. Der Zinssatz beträgt 5,5 %. Die monatlichen Annuitäten belaufen sich auf EUR 740,00 ab Juni 2007.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 119
Auszubildende 6
125

Konzernverhältnisse

Die becom Informationssysteme GmbH ist Tochterunternehmen der becom Holding GmbH, Schwerte. Der Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis wird von der TDM Holdings N.V., Naarden/Niederlande, aufgestellt und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

 

Schwerte, 28. Juni 2007

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2006/2007

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.05.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.04.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Kundenstamm 50.000,51 0,00 0,00 50.000,51
2. Rechte 754.543,03 235.100,00 889,50 988.753,53
804.543,54 235.100,00 889,50 1.038.754,04
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.417.927,09 352.780,69 156.645,04 2.614.062,74
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 262.500,00 0,00 0,00 262.500,00
3.484.970,63 587.880,69 157.534,54 3.915.316,78
Kumulierte Abschreibungen
01.05.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.04.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Kundenstamm 27.940,00 10.002,00 0,00 37.942,00
2. Rechte 215.761,83 184.801,53 96,00 400.467,36
243.701,83 194.803,53 96,00 438.409,36
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.592.856,26 309.950,42 115.580,73 1.787.225,95
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.836.558,09 504.753,95 115.676,73 2.225.635,31
Buchwerte
30.04.2007
EUR
30.04.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Kundenstamm 12.058,51 22.060,51
2. Rechte 588.286,17 538.781,20
600.344,68 560.841,71
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.836,79 825.070,83
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 262.500,00 262.500,00
1.689.681,47 1.648.412,54

Lagebericht für 2006/2007

Vorwort

Die becom Informationssysteme GmbH, Schwerte, (im Folgenden kurz: becom Informationssysteme oder Gesellschaft) ist eine 100%ige Tochter der becom Holding GmbH, Schwerte. Zwischen beiden Gesellschaften existiert ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Gesellschaft becom Holding GmbH ist wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der The becom Group Holding B.V., Naarden, Niederlande. Die The becom Group Holding B.V. ist seit dem 02.02.2007 eine Tochtergesellschaft der TDM Holding N.V., Naarden, Niederlande.

Die becom Informationssysteme ist autorisierter IBM Premier Businesspartner und damit für das gesamte IBM Reseller-Geschäft innerhalb der deutschen Gruppe verantwortlich. Organisatorisch ist die becom Informationssysteme in zwei wesentliche Geschäftsbereiche unterteilt. Auf der einen Seite sind die Regionalbereiche (Nord, Nordwest, Mitte/Süd) mit primärer Verantwortung für den Mittelstandsbereich zu nennen. Organisatorisch verantworten die Regionalbereiche alle Vertriebs-, Service und Supportfunktionen. Auf der anderen Seite trägt der Projektvertrieb die Key-Account-Verantwortung für die Großkunden der becom Informationssysteme und einer dezidierten Verantwortung für das IBM Großrechner Geschäft.

Die becom Informationssysteme ist gleichzeitig der umsatzstärkste Partner der IBM und eines der größten Systemhäuser in Deutschland (Quelle: "IBM Resellernews").

Das Geschäftsjahr 2006/2007 wurde durch die bereits Anfang 2006 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen geprägt. Ziel dieser Restrukturierung war eine verstärkte Fokussierung auf das IBM Resellergeschäft, vereinfachte und schnellere Prozesse und eine deutlich reduzierte Kostenstruktur zur Verbesserung der Umsatzrendite der becom.

Die Planungsparameter waren dabei:

Gesamtumsatz auf Vorjahresniveau zu halten

Von tendenziell geringeren Deckungsbeiträgen (front-end margin und Rückvergütungen) auszugehen

Ein Kostenniveau zu erzielen, was bei diesen Planungsparametern trotzdem eine Umsatzrendite/EBITDA-Rendite von 4% möglich machen sollte. Dies bedeutete eine Kostenreduktion, die rund 4 M€ für die Gruppe der becom Holding GmbH ausmachen sollte.

So wurde der Umsatz zzgl. der sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr um 9,1% auf 142,2 M€ gesteigert (Vorjahr 130,3 M€).

Der Deckungsbeitrag, berechnet als Umsatz zzgl. der sonstigen betrieblichen Erträge abzgl. des Materialaufwands, von 23,8 M€ war deutlich über Vorjahresniveau (Vorjahr: 22,8 M€). Nichtsdestotrotz ist der prozentuale Deckungsbeitrag, wie zu Beginn des Geschäftsjahres prognostiziert, um rund 0,7% geringer ausgefallen.

Der Personalaufwand der becom Informationssysteme ist im Berichtszeitraum um rund 0,9 M€ niedriger als im Vorjahreszeitraum, was durch die eingeleiteten Personalmaßnahmen erzielt wurde. Die sonstige betriebliche Aufwendungen lagen mit 7,6 M€ auf Vorjahresniveau.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag somit 63,2% über Vorjahresniveau und betrug 5,0 M€ (Vorjahr: 3,1 M€). Durch die eingeleitete Restrukturierung zu Beginn des Geschäftsjahres konnte somit die Umsatzrendite von 2,3% auf 3,8% erhöht werden. Restrukturierungseffekte, also Kosten die im lfd. Geschäftsjahr durch die Einleitung von Personalmaßnahmen entstanden sind und somit Bestandteil der Gewinn- und Verlustrechnung sind, werden im Abschnitt "Kostenentwicklung" und "sonstige wesentliche Vorgänge" näher analysiert. Sie betrugen im Berichtszeitraum 701 T€.

1. Entwicklung der Branche

Die Händler der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) in Deutschland blickten wieder optimistischer auf die eigenen Bilanzen. So hat sich bei 42 Prozent das Geschäft im bisherigen Jahresverlauf besser entwickelt als im Vorjahr. Gegenüber der Umfrage aus 2005 bedeutet dies ein Plus von sechs Prozent. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der IT-Handelszeitschrift ComputerPartner unter 884 Unternehmen der Branche.

Auch die Prognose für die kommenden zwölf Monate fällt positiver aus als noch vor einem Jahr. Ein Drittel der Unternehmen (2005: 28%) ist davon überzeugt, dass ihr Umsatz stärker wachsen wird als der gesamte Markt. 43% (2005: 50%) erwarten eine in etwa gleichstarke Entwicklung, jeder Fünfte (2005: 19%) rechnet mit einem Umsatzwachstum unterhalb des Marktwachstums. Ein leicht negativer Trend dagegen zeigt sich, wenn es um die Einschätzung des Investitionsklimas in der ITK-Branche in Deutschland geht. 34% der Unternehmen - und damit 4% weniger als 2005 - denken, dass sich die Situation in den nächsten zwölf Monaten verbessern wird. Von einer Verschlechterung der Investitionsneigung dagegen gehen nun 19% (2005: 13%) aus.

Ein noch zurückhaltender Trend zeigt sich bei der Personalpolitik. Zwar will mehr als die Hälfte (56%; 2005: 60%) keine Neueinstellungen vornehmen, immerhin ein Viertel der Unternehmen aber plant eine Aufstockung der Belegschaft. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein leichter Zuwachs um 3%. Lediglich jeder Zehnte (2005: 9%) erwägt einen Personalabbau.

2. Umsatzentwicklung

Die Umsatzverteilung auf die einzelnen Hauptumsatzgruppen zeigt neben dem allgemeinen Markttrend auch die strategische Ausrichtung des Lieferanten IBM auf die Zusammenarbeit mit ihren Partner auf. Wenn gleich der Gesamtumsatz mit 8,7% über dem Vorjahr liegt, so liegt die Anzahl der verkauften Stückeinheiten resp. der Kapazitäten noch deutlich darüber. Die reinen Umsatzwerte basieren natürlich auf IT-typischen Preis-/Leistungsveränderungen (relativ mehr Kapazität zu niedrigen Preisen) und berücksichtigen nicht die absoluten Leistungskapazitäten:

in T€ 2006/2007
T€
2005/2006
T€
Veränderungen
in %
2004/2005
T€
Veränderungen
in %
Großsysteme (z-series) 9.160 13.496 - 32,1% 20.284 - 33,5%
Speicherprodukte 30.417 27.093 12,3% 26.134 3,7%
Unix-Systeme (p-series) 48.780 35.549 37,2% 23.956 48,4%
Dienstleistungen 25.582 23.774 7,6% 20.356 16,8%
Midrange-Systeme (i-series) 8.983 11.684 - 23,1% 11.814 - 1,1%
Software 7.215 7.423 - 2,8% 6.262 18,5%
Intel Server 6.142 6.242 - 1,6% 6.198 0,7%
Sonstiges 1.972 1.906 3,5% 2.260 - 15,7%
Gesamt 138.251 127.167 8,7% 117.264 8,4%

Bereits das dritte Jahr in Folge sind die Umsätze im Bereich Großsysteme (z-Series) um ca. 1/3 zurückgegangen. Dieser Rückgang ist auf zwei Effekte zurückzuführen:

IBM hatte bereits im Januar 2005 ein Capping-Level von 1.620 Mips eingeführt. Das bedeutet, dass Systeme mit einer Leistung von mehr als 1.620 Mips ausschließlich durch die IBM verkauft werden dürfen. Derjenige Business Partner, der aktiv am Vertrieb dieser Systeme mitgearbeitet hat, erhält von IBM dafür eine Vermittlungsprovision.

Durch das deutliche Wachstum der becom Informationssysteme im Mittelstand sind, bedingt durch die in diesem Marktsegment üblichen Systemgrößen für z-Series-Maschinen, die Umsätze pro Geschäftsvorfall vergleichbar zu denen in anderen Produktgruppen. Hinzu kommt, dass mittelständische Unternehmen deutlich stärker auf Systeme der p-Series, i-Series oder Intel Server setzen.

Der Umsatz im Bereich Speicherprodukte ist um 12,3% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wenn gleich der Preisverfall in diesem Produktsegment in den letzten Jahren am deutlichsten zu spüren waren, so steuern doch Aufgaben wie Speichervirtualisierung und -konsolidierung zu einem stetigen Wachstum des Gesamtbedarfes bei. Im Besonderen ist im abgelaufen Geschäftsjahr der Ausbau des Verkaufs von n-Series Systemen zu nennen, in denen becom in einer sehr frühen Phase die Effektivität dieser neuen Speichertechnologie erkannt hat.

Nach einer Steigerung von knapp 50% im Vorjahr konnte becom im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz mit Unix-Systemen (System p) wieder um weitere rund 37% ausbauen. Die Gesellschaft profitiert erneut von der Investitionsbereitschaft im Bankenumfeld aber ebenfalls von einer Vielzahl von mittelständischen Projekten. Die Unix Systeme haben sich mittlerweile als die führenden Systeme nicht nur im technischen/wissenschaftlichen Bereich sondern auch als kommerzielle Systeme im ERP-Umfeld etabliert.

Der Umsatz im Bereich Midrange-Systeme (i-Series) lag 23% unter Vorjahresniveau und damit deutlich hinter unseren Erwartungen. Die Akzeptanz dieser Systeme im etablierten Kundenumfeld der i-Series ist zwar ungebrochen, trotzdem wird dieses Geschäftssegment vom Hersteller unseres Erachtens nicht richtig positioniert. War die i-Series seinerzeit das Standard-Produkt kleinerer und mittlerer Softwarehäuser, so haben auch diese sich mittlerweile auf heterogene Systemumgebungen eingestellt und ihre Applikationen auf unterschiedliche System-Plattformen portiert.

Der Ausbau des Umsatzes mit Dienstleistungen mit einer Wachstumsrate von rund 7% bestätigt erneut, dass die becom Informationssysteme neben dem klassischen Hardware-Vertrieb über eine exzellente Berater-Gruppe verfügt. Der stetige Ausbau der skills in diesem Bereich wird durch unsere Kunden erkannt und konnte durch eine konstant hohe Auslastungsquote bewiesen werden.

Die übrigen Produktgruppen, speziell Netzwerk-Produkte und Drucker, sind nicht mehr strategische Wachstumsbereiche der becom und werden für eine detaillierte Analyse nicht berücksichtigt.

3. Kostenentwicklung

Im Rahmen der eingangs erwähnten Restrukturierungsmaßnahmen wurde bereits zu Beginn des Kalenderjahres 2006 ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der die Gesamtkosten der Gruppe der becom Holding GmbH, deren bedeutendste Gesellschaft die becom Informationssysteme ist, mittel- bis langfristig um 4 M€ reduzieren sollte.

Im Berichtszeitraum konnten im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen die Kosten für Personal und die sonstigen betrieblichen Kosten in der becom Informationssysteme um rund 0,9 M€ reduziert werden. Dabei reduzierten sich die Personalkosten um 868 T€ (von 11,2 M€ auf 10,3 M€) und die Sachkosten um rund 22 T€. Die Reduzierung der Personalkosten ist zu einem großen Teil auf eine deutliche Reduzierung von Führungskräften und kleineren Maßnahmen in den allgemeinen Verwaltungsfunktionen zurückzuführen.

In der Betrachtung der Gewinn- und Verlustrechnung bleibt dabei unberücksichtigt, dass im Personalaufwand und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ca. weitere 701 T€ an "Nachlaufkosten" für einmalige Abfindungen, Zahlungen im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfrist und weitere sachbezogene Kosten enthalten sind.

4. Investitionen

Im Berichtszeitraum wurden Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 588 T€ (Vorjahr: 848 T€) getätigt, die zum großen Teil für die Erweiterungen eines CRM- und Planungstools (rd. 235 T€) ausgegeben wurden.

Bereinigt lagen die Investitionen für Betriebsausstattung und Mobiliar deutlich hinter dem Vorjahr. So wurden lediglich Betriebsausstattungen, primär Laptops, Arbeitsplatzrechner und Büromöbel in Höhe von 105 T€ angeschafft.

Einen weiteren Anlagenzugang hatten wir durch die Anschaffung eines Speichersystems für 248 T€, welches jedoch langfristig an einen Kunden vermietet wurde.

5. Finanzierungsmaßnahmen

Der Finanzierungsbedarf der becom Gruppe ist durch die kurzfristige Bereitstellung von Mitteln für die Zwischenfinanzierung von Kundenforderungen geprägt. Wie auch in den Vorjahren werden die kurzfristigen Linien von der IBM Kreditbank im Rahmen des bestehenden Goldplan Vertrages und der Stadtsparkasse Schwerte gedeckt.

Die Inanspruchnahme zum Bilanzstichtag lag bei 29,0 M€ verglichen zu 24,1 M€ im Vorjahreszeitraum.

6. Beschaffungen

Wie auch in den Vorjahren wurden alle Waren direkt bei den Herstellern bezogen (first-tier-Bezug). Entsprechende Zertifizierungen und Umsätze ermöglichten den Direktbezug.

Neben den bestehenden Verträgen mit der IBM als Hauptlieferant bestanden Rahmenverträge mit nur wenigen anderen Herstellern.

Ausgenommen vom Direktbezug sind einerseits Workstation Software sowie andererseits Intel-Server. Diese Produkte beziehen wir über die autorisierte Distribution.

7. Personal- und Sozialbereich

Zum Stichtag waren 115 Mitarbeiter (Vorjahr: 122 Mitarbeiter) innerhalb der becom Informationssysteme beschäftigt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sank von 129 auf 125 Personen.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Berichtszeitraum weitere Führungskräfte abgebaut wurden und gezielte Personalmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen vorgenommen wurden. Trotzdem konnte gezielte Neueinstellungen zu günstigeren Rahmenbedingungen vorgenommen werden.

Das Unternehmen hat keinerlei laufende Rechtsstreitigkeiten mit ehemaligen Mitarbeitern. Alle Personalmaßnahmen konnten im gesetzlichen und einvernehmlichen Rahmen gelöst werden.

Die becom Informationssysteme hat keinen Betriebsrat. Alle Personalmaßnahmen werden durch die Geschäftsführung bzw. die Personalabteilung vorgenommen.

8. Sonstige wesentliche Vorgänge des Geschäftsjahres

Im Rahmen der Restrukturierung der becom Informationssysteme und den getroffenen Maßnahmen hat sich das Unternehmen im Berichtszeitraum auf ein solides finanzielles Fundament gestellt.

Neben einer schlankeren Kostenstruktur wurden Geschäftsprozesse deutlich vereinfacht und die Entscheidungs-Kompetenz für Mitarbeiter und Führungskräfte erhöht. Alle Maßnahmen zielten auf eine Erhöhung der Geschwindigkeit im pre- und post-sales Zyklus eines Geschäftsvorfalles.

Die Re-Fokussierung der Vertriebs- und Servicemitarbeiter auf das klassische Resellergeschäft verschaffte der becom, verglichen zu allen Wettbewerbern im Markt, ein deutliches Umsatzwachstum. Nachweislich führte die IBM die becom Informationssysteme als ihren umsatzstärksten Partner im Markt auf.

9. Chancen und Risiken für die weitere Geschäftstätigkeit

Die becom Informationssysteme hat sich mittlerweile als der IBM Reseller im Markt und auch in der Gruppe positioniert. Die becom ist damit wettbewerbsfähig und wirtschaftlich solide aufgestellt.

Die internationale Gruppe (TDM Holdings N.V,) hat neben dem IBM Reseller Business (becom) noch zwei weitere Geschäftsbereiche in Deutschland, der Schweiz und Holland etabliert. Zum einen ist die Schwestergesellschaft InforsaCom Informationssysteme für den Vertrieb von Multi-Brand-Lösungen (System-Integration über eine Vielzahl von Systemplattformen und Herstellern) und die In-Demand-Gruppe für den Ausbau und Vertrieb von Consulting- und Service Leistungen zuständig.

Speziell durch den Ausbau des langfristigen Consulting Geschäftes, durch gezielte Akquisitionen und Beteiligungen, erhöhen wir in der TDM Gruppe das gesamte Lösungsangebot. So können die Mitarbeiter der becom Informationssysteme gezielt auf Ressourcen der Gruppe zurückgreifen und das eigene Lösungsangebot bei ihren Kunden deutlich erhöhen. So bestimmt sich die becom durch Leistungen im IT-Betrieb, die Schwestergesellschaften auf IT-Prozesse und das IT-Management. Damit kann die becom Kundenbasis mit einem vollumfänglichen Portfolio bedient werden, was Auswirkungen auf Umsatz und Kundenbindung haben wird. Lt. Aussagen der IBM hat die Gruppe und damit auch die becom Informationssysteme das kompletteste Lösungsportfolio im Markt und somit einen deutlichen Schritt vorwärts in Richtung eines System-Integratoren genommen.

Risiken innerhalb des Geschäftsmodells liegen primär in der hohen Abhängigkeit vom Hersteller IBM. Die Entwicklung der becom ist wesentlich davon abhängig wie IBM auch im folgenden Geschäftsjahr Bonusprogramme, technologische Entwicklungen und letztendlich Preis- und Margenentwicklungen definieren wird.

10. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und Ausblick

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wichtigen Ereignisse eingetreten.

Als einen weiteren wichtigen Schritt den Konzernstrukturen der Gruppe gerecht zu werden, wird im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres eine Matrix-Organisation über alle Gesellschaften im In- und Ausland etabliert. Ziel dieser Organisationsstruktur ist die Fokussierung der Sales und Service Funktionen auf das Endkunden-Geschäft ("verticals") und die Konsolidierung der zentralen Funktionen, wie Finance, Operations, Human Resources, Legal und Marketing, als cross-Funktion (horizontals) über alle Bereiche und Gesellschaften der Gruppe.

Das Budget der becom für das kommende Geschäftsjahr 2007/2008 ist unter folgenden Planungsprämissen verabschiedet worden:

Leichte Umsatzsteigerung, durch die Nutzung neuer Lösungspakete der Schwestergesellschaften

Organischer Personalzuwachs und damit verbunden weitere leichte Umsatzsteigerungen

Stabilisierung der Kosten auf Vorjahresniveau

Damit erwarten wir einen leichten Anstieg des Jahresergebnisses

 

Schwerte, 28. Juni 2007

Die Geschäftsführung

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS SHAREHOLDERS´ RESOLUTION
Die unterzeichnete becom Holding GmbH Konrad-Zuse-Str 14 58239 Schwerte vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Robert Godfrey berechtigt, die Gesellschaft zu allein vertreten, ist alleinige Gesellschafterin der becom Informationssysteme GmbH Konrad-Zuse-Str 14 58239 Schwerte Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Satzung für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung gegebenen Vorschriften, hält die Unterzeichnende eine Gesellschafterversammlung der becom Informationssysteme GmbH ab und beschließt einstimmig: The undersigned becom Holding GmbH Konrad-Zuse-Str 14 58239 Schwerte represented by the Managing Director Herrn Robert Godfrey who are authorized to represent the company, is the sole shareholder of becom Informationssysteme GmbH Konrad-Zuse-Str 14 58239 Schwerte Waiving all requirements imposed by law and the articles of association for the calling and holding of a shareholders´ meeting the undersigned hereby holds a shareholders´ meeting of becom Informationssysteme GmbH and resolves unanimously:
1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 30. April 2007, der einen Bilanzgewinn von € 3.675.551,98 zeigt, wird hiermit festgestellt und genehmigt. 1. The financial statements of the company for the fiscal year to April 30, 2007 showing cumulative revenue reserves of € 3,675,551.98 are hereby approved and ratified.
2. Der Bilanzgewinn von € 3.675.551,98 wird auf neue Rechnung vorgetragen 2. The cumulative revenue reserves of € 3,675,551.98 will be carried forward to the following year.
3. Den Geschäftsführern der Gesellschaft wird für das am 30. April 2007 beendete Geschäftsjahr Entlastung erteilt. 3. The activities of the company's Managing Directors for the fiscal year to April 30, 2007 are hereby approved.
4. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG, Graf-Adolf-Platz 15, 40213 Düsseldorf, wird zur Durchführung der Jahresabschlussprüfung des Geschäftsjahres 2007/2008 bestellt. 4. Ernst & Young AG, Graf-Adolf-Platz 15, 40213 Düsseldorf are appointed as Auditors of the Company for the fiscal year 2007/2008
Damit ist die Gesellschafterversammlung geschlossen. The shareholders´ meeting is terminated herewith.

 

Schwerte, 29. August, 2007

becom Holding GmbH, Schwerte

Unterschrift

Robert Godfrey

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