Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
becom Informationssysteme GmbHLiquidiert
58239 Schwerte, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Fiedler seit 21.1.2010 | Geschäftsführer |
Michael Kuske seit 8.9.2009 | Prokura |
Klaus Gerhard Wintermann seit 8.9.2009 | Prokura |
Gerhard Anton Baumann seit 8.9.2009 | Prokura |
Marc Fritsch seit 8.9.2009 | Prokura |
Jürgen Helmut Beestermoeller seit 8.9.2009 | Prokura |
Robert Peter Godfrey seit 19.8.2008 | Geschäftsführer |
Ursula Benert seit 10.3.2005 | Prokura |
Beatrice Dannehl seit 10.3.2005 | Prokura |
Markus Wilhelm Hoffmann seit 25.10.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
becom Informationssysteme GmbHSchwerteJahresabschluss zum 31. April 2007BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der becom Informationssysteme GmbH, Schwerte, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2006 bis 30. April 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 28. Juni 2007 Ernst
& Young AG
Becker, Wirtschaftsprüfer Rees, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. April 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2006/2007
Anhang für 2006/2007Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Zu- und Abgänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden Anteile an Unternehmen zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Werthaltigkeit der Beteiligung bewertet. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für an Kunden abgerechnete, aber noch nicht erbrachte Servicedienstleistungen gebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Transaktionszeitpunkt bzw. Lieferungs- und Leistungstag oder mit dem niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
1) gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31.
Dezember 2006
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 56). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten den infolge geänderter Gesetzeslage zum 31. Dezember 2006 in Höhe von TEUR 202 aktivierten, abgezinsten Anspruch auf künftige Auszahlung des vorhandenen Körperschaftsteuerguthabens. Die Aktivierung erfolgt vor dem Hintergrund des am 13. Dezember 2006 in Kraft getretenen Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG). Durch das SEStEG wird die Realisierung von Körperschaftsteuerguthaben zukünftig unabhängig von den Ausschüttungen der Gesellschaft erfolgen. Ab 2008 wird das Körperschaftsteuerguthaben ratierlich über einen Zeitraum von zehn Jahren in gleichen Jahresbeträgen an die Gesellschaft ausgezahlt. Darüber hinaus enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände kurzfristige Forderungen gegenüber der Intellistorage GmbH in Höhe von TEUR 391, die im Vorjahr in Höhe von TEUR 584 unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen wurden. Die Intellistorage GmbH ist nicht länger Konzernunternehmen der TDM Holdings N.V., Naarden/Niederlande. Daher erfolgt der Ausweis nicht mehr unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Des Weiteren bestehen Forderungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit aus der Erstattung von Leistungen nach § 4 AtG in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 89), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen, ergebnisabhängige Vergütungen für Mitarbeiter, Altersteilzeit sowie Urlaubsansprüche gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.747. Diese resultieren aus der Ergebnisabführung und den Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft abzüglich einem, dem Gesellschafter gewährten, kurzfristigen Finanzierungsdarlehen. Verbindlichkeiten gegenüber der IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Stuttgart, in Höhe von TEUR 27.594 (Vorjahr: TEUR 23.699) sind unter anderem durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Produkte und Anschlusszessionen besichert. Außerdem besteht eine Garantie der becom Holding GmbH, Schwerte, über EUR 19,5 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtsparkasse Schwerte in Höhe von TEUR 1.414 (Vorjahr: TEUR 426) sind durch Sicherungsübereignung der zu finanzierenden Hardware besichert. Haftungsverhältnisse Zum 30. April 2007 bestehen keine unter der Bilanz zu vermerkenden oder im Anhang anzugebenden Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen setzen sich wie folgt zusammen:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen im Inland getätigt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Boni von der IBM Deutschland GmbH für Leistungen im Rahmen des Business-Partner Vertrages sowie Boni aus zusätzlichen Bonusprogrammen (TEUR 1.516). Daneben wurden als periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.054 (Vorjahr: TEUR 525) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen verbucht. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Konzernumlagen, Mietaufwendungen und Kfz-Kosten. Weitere größere Posten sind Reisekosten, Aufwendungen für Marketing und Werbung sowie Rechts- und Beratungsaufwendungen. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind in dem Posten nicht enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Ertragsteuern stellen periodenfremde Steuererträge dar und resultieren aus den Feststellungen der steuerlichen Betriebsprüfung für vororganschaftliche Zeiträume in Höhe von TEUR 31 sowie aus der ertragswirksamen Vereinnahmung eines Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von TEUR 202, welches infolge des am 13. Dezember 2006 in Kraft getretenen Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG) aktiviert wurde. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn Das im Geschäftsjahr erzielte Jahresergebnis wurde im Rahmen des seit dem 1. Mai 2002 geltenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die becom Holding GmbH, Schwerte, abgeführt. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr TEUR 374 (Vorjahr: TEUR 501). Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung Einem Mitglied der Geschäftsführung wurde in der Berichtsperiode ein Darlehen zu einem Zinssatz von 5,5 % gewährt. Zum Bilanzstichtag betrug der Saldo dieses bis zum 31. Mai 2007 zu tilgenden Darlehens TEUR 21. Mit Vertrag vom 4. Juni 2007 erfolgte eine Umwandlung des bestehenden Darlehens. Der zum Umwandlungszeitpunkt bestehende Restbetrag in Höhe von EUR 3.145,00 wurde auf das neue Darlehen mit einem Wert von EUR 24.500,00 umgebucht. Die Laufzeit des neuen Darlehenvertrags beträgt 36 Monate und endet am 31. Mai 2010. Der Zinssatz beträgt 5,5 %. Die monatlichen Annuitäten belaufen sich auf EUR 740,00 ab Juni 2007. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die becom Informationssysteme GmbH ist Tochterunternehmen der becom Holding GmbH, Schwerte. Der Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis wird von der TDM Holdings N.V., Naarden/Niederlande, aufgestellt und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.
Schwerte, 28. Juni 2007 Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2006/2007
Lagebericht für 2006/2007VorwortDie becom Informationssysteme GmbH, Schwerte, (im Folgenden kurz: becom Informationssysteme oder Gesellschaft) ist eine 100%ige Tochter der becom Holding GmbH, Schwerte. Zwischen beiden Gesellschaften existiert ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Gesellschaft becom Holding GmbH ist wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der The becom Group Holding B.V., Naarden, Niederlande. Die The becom Group Holding B.V. ist seit dem 02.02.2007 eine Tochtergesellschaft der TDM Holding N.V., Naarden, Niederlande. Die becom Informationssysteme ist autorisierter IBM Premier Businesspartner und damit für das gesamte IBM Reseller-Geschäft innerhalb der deutschen Gruppe verantwortlich. Organisatorisch ist die becom Informationssysteme in zwei wesentliche Geschäftsbereiche unterteilt. Auf der einen Seite sind die Regionalbereiche (Nord, Nordwest, Mitte/Süd) mit primärer Verantwortung für den Mittelstandsbereich zu nennen. Organisatorisch verantworten die Regionalbereiche alle Vertriebs-, Service und Supportfunktionen. Auf der anderen Seite trägt der Projektvertrieb die Key-Account-Verantwortung für die Großkunden der becom Informationssysteme und einer dezidierten Verantwortung für das IBM Großrechner Geschäft. Die becom Informationssysteme ist gleichzeitig der umsatzstärkste Partner der IBM und eines der größten Systemhäuser in Deutschland (Quelle: "IBM Resellernews"). Das Geschäftsjahr 2006/2007 wurde durch die bereits Anfang 2006 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen geprägt. Ziel dieser Restrukturierung war eine verstärkte Fokussierung auf das IBM Resellergeschäft, vereinfachte und schnellere Prozesse und eine deutlich reduzierte Kostenstruktur zur Verbesserung der Umsatzrendite der becom. Die Planungsparameter waren dabei:
So wurde der Umsatz zzgl. der sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr um 9,1% auf 142,2 M€ gesteigert (Vorjahr 130,3 M€). Der Deckungsbeitrag, berechnet als Umsatz zzgl. der sonstigen betrieblichen Erträge abzgl. des Materialaufwands, von 23,8 M€ war deutlich über Vorjahresniveau (Vorjahr: 22,8 M€). Nichtsdestotrotz ist der prozentuale Deckungsbeitrag, wie zu Beginn des Geschäftsjahres prognostiziert, um rund 0,7% geringer ausgefallen. Der Personalaufwand der becom Informationssysteme ist im Berichtszeitraum um rund 0,9 M€ niedriger als im Vorjahreszeitraum, was durch die eingeleiteten Personalmaßnahmen erzielt wurde. Die sonstige betriebliche Aufwendungen lagen mit 7,6 M€ auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag somit 63,2% über Vorjahresniveau und betrug 5,0 M€ (Vorjahr: 3,1 M€). Durch die eingeleitete Restrukturierung zu Beginn des Geschäftsjahres konnte somit die Umsatzrendite von 2,3% auf 3,8% erhöht werden. Restrukturierungseffekte, also Kosten die im lfd. Geschäftsjahr durch die Einleitung von Personalmaßnahmen entstanden sind und somit Bestandteil der Gewinn- und Verlustrechnung sind, werden im Abschnitt "Kostenentwicklung" und "sonstige wesentliche Vorgänge" näher analysiert. Sie betrugen im Berichtszeitraum 701 T€. 1. Entwicklung der BrancheDie Händler der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) in Deutschland blickten wieder optimistischer auf die eigenen Bilanzen. So hat sich bei 42 Prozent das Geschäft im bisherigen Jahresverlauf besser entwickelt als im Vorjahr. Gegenüber der Umfrage aus 2005 bedeutet dies ein Plus von sechs Prozent. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der IT-Handelszeitschrift ComputerPartner unter 884 Unternehmen der Branche. Auch die Prognose für die kommenden zwölf Monate fällt positiver aus als noch vor einem Jahr. Ein Drittel der Unternehmen (2005: 28%) ist davon überzeugt, dass ihr Umsatz stärker wachsen wird als der gesamte Markt. 43% (2005: 50%) erwarten eine in etwa gleichstarke Entwicklung, jeder Fünfte (2005: 19%) rechnet mit einem Umsatzwachstum unterhalb des Marktwachstums. Ein leicht negativer Trend dagegen zeigt sich, wenn es um die Einschätzung des Investitionsklimas in der ITK-Branche in Deutschland geht. 34% der Unternehmen - und damit 4% weniger als 2005 - denken, dass sich die Situation in den nächsten zwölf Monaten verbessern wird. Von einer Verschlechterung der Investitionsneigung dagegen gehen nun 19% (2005: 13%) aus. Ein noch zurückhaltender Trend zeigt sich bei der Personalpolitik. Zwar will mehr als die Hälfte (56%; 2005: 60%) keine Neueinstellungen vornehmen, immerhin ein Viertel der Unternehmen aber plant eine Aufstockung der Belegschaft. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein leichter Zuwachs um 3%. Lediglich jeder Zehnte (2005: 9%) erwägt einen Personalabbau. 2. UmsatzentwicklungDie Umsatzverteilung auf die einzelnen Hauptumsatzgruppen zeigt neben dem allgemeinen Markttrend auch die strategische Ausrichtung des Lieferanten IBM auf die Zusammenarbeit mit ihren Partner auf. Wenn gleich der Gesamtumsatz mit 8,7% über dem Vorjahr liegt, so liegt die Anzahl der verkauften Stückeinheiten resp. der Kapazitäten noch deutlich darüber. Die reinen Umsatzwerte basieren natürlich auf IT-typischen Preis-/Leistungsveränderungen (relativ mehr Kapazität zu niedrigen Preisen) und berücksichtigen nicht die absoluten Leistungskapazitäten:
Bereits das dritte Jahr in Folge sind die Umsätze im Bereich Großsysteme (z-Series) um ca. 1/3 zurückgegangen. Dieser Rückgang ist auf zwei Effekte zurückzuführen: IBM hatte bereits im Januar 2005 ein Capping-Level von 1.620 Mips eingeführt. Das bedeutet, dass Systeme mit einer Leistung von mehr als 1.620 Mips ausschließlich durch die IBM verkauft werden dürfen. Derjenige Business Partner, der aktiv am Vertrieb dieser Systeme mitgearbeitet hat, erhält von IBM dafür eine Vermittlungsprovision. Durch das deutliche Wachstum der becom Informationssysteme im Mittelstand sind, bedingt durch die in diesem Marktsegment üblichen Systemgrößen für z-Series-Maschinen, die Umsätze pro Geschäftsvorfall vergleichbar zu denen in anderen Produktgruppen. Hinzu kommt, dass mittelständische Unternehmen deutlich stärker auf Systeme der p-Series, i-Series oder Intel Server setzen. Der Umsatz im Bereich Speicherprodukte ist um 12,3% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wenn gleich der Preisverfall in diesem Produktsegment in den letzten Jahren am deutlichsten zu spüren waren, so steuern doch Aufgaben wie Speichervirtualisierung und -konsolidierung zu einem stetigen Wachstum des Gesamtbedarfes bei. Im Besonderen ist im abgelaufen Geschäftsjahr der Ausbau des Verkaufs von n-Series Systemen zu nennen, in denen becom in einer sehr frühen Phase die Effektivität dieser neuen Speichertechnologie erkannt hat. Nach einer Steigerung von knapp 50% im Vorjahr konnte becom im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz mit Unix-Systemen (System p) wieder um weitere rund 37% ausbauen. Die Gesellschaft profitiert erneut von der Investitionsbereitschaft im Bankenumfeld aber ebenfalls von einer Vielzahl von mittelständischen Projekten. Die Unix Systeme haben sich mittlerweile als die führenden Systeme nicht nur im technischen/wissenschaftlichen Bereich sondern auch als kommerzielle Systeme im ERP-Umfeld etabliert. Der Umsatz im Bereich Midrange-Systeme (i-Series) lag 23% unter Vorjahresniveau und damit deutlich hinter unseren Erwartungen. Die Akzeptanz dieser Systeme im etablierten Kundenumfeld der i-Series ist zwar ungebrochen, trotzdem wird dieses Geschäftssegment vom Hersteller unseres Erachtens nicht richtig positioniert. War die i-Series seinerzeit das Standard-Produkt kleinerer und mittlerer Softwarehäuser, so haben auch diese sich mittlerweile auf heterogene Systemumgebungen eingestellt und ihre Applikationen auf unterschiedliche System-Plattformen portiert. Der Ausbau des Umsatzes mit Dienstleistungen mit einer Wachstumsrate von rund 7% bestätigt erneut, dass die becom Informationssysteme neben dem klassischen Hardware-Vertrieb über eine exzellente Berater-Gruppe verfügt. Der stetige Ausbau der skills in diesem Bereich wird durch unsere Kunden erkannt und konnte durch eine konstant hohe Auslastungsquote bewiesen werden. Die übrigen Produktgruppen, speziell Netzwerk-Produkte und Drucker, sind nicht mehr strategische Wachstumsbereiche der becom und werden für eine detaillierte Analyse nicht berücksichtigt. 3. KostenentwicklungIm Rahmen der eingangs erwähnten Restrukturierungsmaßnahmen wurde bereits zu Beginn des Kalenderjahres 2006 ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der die Gesamtkosten der Gruppe der becom Holding GmbH, deren bedeutendste Gesellschaft die becom Informationssysteme ist, mittel- bis langfristig um 4 M€ reduzieren sollte. Im Berichtszeitraum konnten im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen die Kosten für Personal und die sonstigen betrieblichen Kosten in der becom Informationssysteme um rund 0,9 M€ reduziert werden. Dabei reduzierten sich die Personalkosten um 868 T€ (von 11,2 M€ auf 10,3 M€) und die Sachkosten um rund 22 T€. Die Reduzierung der Personalkosten ist zu einem großen Teil auf eine deutliche Reduzierung von Führungskräften und kleineren Maßnahmen in den allgemeinen Verwaltungsfunktionen zurückzuführen. In der Betrachtung der Gewinn- und Verlustrechnung bleibt dabei unberücksichtigt, dass im Personalaufwand und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ca. weitere 701 T€ an "Nachlaufkosten" für einmalige Abfindungen, Zahlungen im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfrist und weitere sachbezogene Kosten enthalten sind. 4. InvestitionenIm Berichtszeitraum wurden Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 588 T€ (Vorjahr: 848 T€) getätigt, die zum großen Teil für die Erweiterungen eines CRM- und Planungstools (rd. 235 T€) ausgegeben wurden. Bereinigt lagen die Investitionen für Betriebsausstattung und Mobiliar deutlich hinter dem Vorjahr. So wurden lediglich Betriebsausstattungen, primär Laptops, Arbeitsplatzrechner und Büromöbel in Höhe von 105 T€ angeschafft. Einen weiteren Anlagenzugang hatten wir durch die Anschaffung eines Speichersystems für 248 T€, welches jedoch langfristig an einen Kunden vermietet wurde. 5. FinanzierungsmaßnahmenDer Finanzierungsbedarf der becom Gruppe ist durch die kurzfristige Bereitstellung von Mitteln für die Zwischenfinanzierung von Kundenforderungen geprägt. Wie auch in den Vorjahren werden die kurzfristigen Linien von der IBM Kreditbank im Rahmen des bestehenden Goldplan Vertrages und der Stadtsparkasse Schwerte gedeckt. Die Inanspruchnahme zum Bilanzstichtag lag bei 29,0 M€ verglichen zu 24,1 M€ im Vorjahreszeitraum. 6. BeschaffungenWie auch in den Vorjahren wurden alle Waren direkt bei den Herstellern bezogen (first-tier-Bezug). Entsprechende Zertifizierungen und Umsätze ermöglichten den Direktbezug. Neben den bestehenden Verträgen mit der IBM als Hauptlieferant bestanden Rahmenverträge mit nur wenigen anderen Herstellern. Ausgenommen vom Direktbezug sind einerseits Workstation Software sowie andererseits Intel-Server. Diese Produkte beziehen wir über die autorisierte Distribution. 7. Personal- und SozialbereichZum Stichtag waren 115 Mitarbeiter (Vorjahr: 122 Mitarbeiter) innerhalb der becom Informationssysteme beschäftigt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sank von 129 auf 125 Personen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Berichtszeitraum weitere Führungskräfte abgebaut wurden und gezielte Personalmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen vorgenommen wurden. Trotzdem konnte gezielte Neueinstellungen zu günstigeren Rahmenbedingungen vorgenommen werden. Das Unternehmen hat keinerlei laufende Rechtsstreitigkeiten mit ehemaligen Mitarbeitern. Alle Personalmaßnahmen konnten im gesetzlichen und einvernehmlichen Rahmen gelöst werden. Die becom Informationssysteme hat keinen Betriebsrat. Alle Personalmaßnahmen werden durch die Geschäftsführung bzw. die Personalabteilung vorgenommen. 8. Sonstige wesentliche Vorgänge des GeschäftsjahresIm Rahmen der Restrukturierung der becom Informationssysteme und den getroffenen Maßnahmen hat sich das Unternehmen im Berichtszeitraum auf ein solides finanzielles Fundament gestellt. Neben einer schlankeren Kostenstruktur wurden Geschäftsprozesse deutlich vereinfacht und die Entscheidungs-Kompetenz für Mitarbeiter und Führungskräfte erhöht. Alle Maßnahmen zielten auf eine Erhöhung der Geschwindigkeit im pre- und post-sales Zyklus eines Geschäftsvorfalles. Die Re-Fokussierung der Vertriebs- und Servicemitarbeiter auf das klassische Resellergeschäft verschaffte der becom, verglichen zu allen Wettbewerbern im Markt, ein deutliches Umsatzwachstum. Nachweislich führte die IBM die becom Informationssysteme als ihren umsatzstärksten Partner im Markt auf. 9. Chancen und Risiken für die weitere GeschäftstätigkeitDie becom Informationssysteme hat sich mittlerweile als der IBM Reseller im Markt und auch in der Gruppe positioniert. Die becom ist damit wettbewerbsfähig und wirtschaftlich solide aufgestellt. Die internationale Gruppe (TDM Holdings N.V,) hat neben dem IBM Reseller Business (becom) noch zwei weitere Geschäftsbereiche in Deutschland, der Schweiz und Holland etabliert. Zum einen ist die Schwestergesellschaft InforsaCom Informationssysteme für den Vertrieb von Multi-Brand-Lösungen (System-Integration über eine Vielzahl von Systemplattformen und Herstellern) und die In-Demand-Gruppe für den Ausbau und Vertrieb von Consulting- und Service Leistungen zuständig. Speziell durch den Ausbau des langfristigen Consulting Geschäftes, durch gezielte Akquisitionen und Beteiligungen, erhöhen wir in der TDM Gruppe das gesamte Lösungsangebot. So können die Mitarbeiter der becom Informationssysteme gezielt auf Ressourcen der Gruppe zurückgreifen und das eigene Lösungsangebot bei ihren Kunden deutlich erhöhen. So bestimmt sich die becom durch Leistungen im IT-Betrieb, die Schwestergesellschaften auf IT-Prozesse und das IT-Management. Damit kann die becom Kundenbasis mit einem vollumfänglichen Portfolio bedient werden, was Auswirkungen auf Umsatz und Kundenbindung haben wird. Lt. Aussagen der IBM hat die Gruppe und damit auch die becom Informationssysteme das kompletteste Lösungsportfolio im Markt und somit einen deutlichen Schritt vorwärts in Richtung eines System-Integratoren genommen. Risiken innerhalb des Geschäftsmodells liegen primär in der hohen Abhängigkeit vom Hersteller IBM. Die Entwicklung der becom ist wesentlich davon abhängig wie IBM auch im folgenden Geschäftsjahr Bonusprogramme, technologische Entwicklungen und letztendlich Preis- und Margenentwicklungen definieren wird. 10. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und AusblickNach dem Bilanzstichtag sind keine wichtigen Ereignisse eingetreten. Als einen weiteren wichtigen Schritt den Konzernstrukturen der Gruppe gerecht zu werden, wird im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres eine Matrix-Organisation über alle Gesellschaften im In- und Ausland etabliert. Ziel dieser Organisationsstruktur ist die Fokussierung der Sales und Service Funktionen auf das Endkunden-Geschäft ("verticals") und die Konsolidierung der zentralen Funktionen, wie Finance, Operations, Human Resources, Legal und Marketing, als cross-Funktion (horizontals) über alle Bereiche und Gesellschaften der Gruppe. Das Budget der becom für das kommende Geschäftsjahr 2007/2008 ist unter folgenden Planungsprämissen verabschiedet worden:
Schwerte, 28. Juni 2007 Die Geschäftsführung
Schwerte, 29. August, 2007 becom Holding GmbH, Schwerte Unterschrift Robert Godfrey |
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