PWV Charter Service GmbHLiquidiert

Bahnhofstraße 5, 08541 Neuensalz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 18767
Eingetragen
10.4.2001
Branche
Vermietung von LuftfahrzeugenVermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
An- und Verkauf einschließlich Im- und Export sowie die An- und Vermietung von Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen jeglicher Art sowie von Flugzeugen

Historie

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Management

NameRolle
Peter Meinel
seit 11.4.2008
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

PWV Charter Service GmbH i.L.

Neuensalz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 0,00 0,50
I. Sachanlagen 0,00 0,50
B. Umlaufvermögen 70.497,98 75.713,71
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 69.813,49 74.947,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 65.000,00 65.000,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 684,49 766,22
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 83.069,79 73.171,31
Bilanzsumme, Summe Aktiva 153.567,77 148.885,52

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 89.476,08 89.476,08
III. Bilanzverlust 197.545,87 187.647,39
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 83.069,79 73.171,31
B. Rückstellungen 2.000,00 2.300,00
C. Verbindlichkeiten 151.567,77 146.585,52
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 55.867,14 50.884,89
Bilanzsumme, Summe Passiva 153.567,77 148.885,52

Anhang


ALLGEMEINE ANGABEN

Der Liquidationsjahresabschluss  der PWV Charter Service GmbH i.L. zum 31. Dezember 2009 im Abwicklungszeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden
- soweit einschlägig - für den Anhang beachtet.

Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschafter haben mit Beschluss vom 31. Dezember 2007 die Liquidation der PWV Charter Service GmbH mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2007 beschlossen.

Die Bilanzierung erfolgte im Berichtsjahr - wie im Vorjahr - nach Ergebnisverwendung gemäß § 268 Abs. 1 HGB.

BESONDERHEITEN DER FORM DES JAHRESABSCHLUSSES

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden dazu folgende Erläuterungen gegeben:

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in der Bilanz mit Euro 69.784,49 ausgewiesen. Es handelt sich um Forderungen gegen die alleinige Gesellschafterin, die Firma M & H Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG.

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in der Bilanz mit Euro 25.423,46 ausgewiesen. Es handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber der alleinigen Gesellschafterin, die Firma M & H Vermögenverwaltung GmbH & Co. KG.

Alternativ könnte der Bilanzausweis der vorgenannten Positionen auch als Forderungen gegen Gesellschafter bzw. als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erfolgen.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungsmethoden

Der Liquidationsjahresabschluss der PWV Charter Service GmbH i.L. wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a und 276 - 278 HGB, erstellt.

Bewertungsmethoden

Der Liquidationsjahresabschluss der PWV Charter Service GmbH i.L. wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 279 - 283 HGB, erstellt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt, trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung. Die Gesellschaft ist per 01.01.2008 aufgelöst und befindet sich in der Abwicklung. Die Überschuldung soll abgewendet werden durch entsprechende Kapitalzuführung der Gesellschafterin.

ANLAGEVERMÖGEN

Sachanlagen

Die verbliebenen beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens waren zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear, pro rata temporis, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Zum 31. Dezember 2009 verfügt die Gesellschaft über kein Anlagevermögen mehr.

UMLAUFVERMÖGEN

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit den Nominalwerten angesetzt. Auf die Bildung von Pauschalwertberichtigungen wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet.
    
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit den Nominalwerten angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren jeweiligen Nennwerten bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und die sonstigen Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden:

Für vorhandene Sorten war der Geldkurs zu beachten. Die Umrechnung der Fremdwährungsposten erfolgte mit den jeweiligen Kursen am Tage des Geschäftsvorfalls. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital (Stammkapital) 25.000,00 Euro

Es entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Eintrag im Handelsregister. Zum Bilanzstichtag waren die Stammeinlagen in voller Höhe einbezahlt.
 
Kapitalrücklage 89.476,08 Euro    

Die Kapitalrücklage resultiert aus der Zuzahlung durch den ehemaligen Gesellschafter Jörg Weigelt in das Eigenkapital in Form des Kaufpreises für ein Flugzeug im Jahr 2001.
                                                                                                                                                               
Bilanzverlust -197.545,87 Euro

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus der Bilanz ersichtlich. Sicherheiten sind nicht gestellt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB nicht zu vermerken.

SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Liquidationsbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im Stadium der Abwicklung per 31. Dezember 2009 zutreffend wieder.

Geschäftsführung

Durch Gesellschafterbeschluss vom 31. Dezember 2007 wurde zum Liquidator bestellt:

Herr Peter Meinel, Werkzeugmacher, 08258 Markneukirchen, Wernitzgrüner Straße 28

Er ist stets alleinvertretungsberichtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Im Berichtszeitraum wurden keine Vorschüsse und Kredite an den Liquidator gegeben. Zugunsten des Liquidators wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen.

ANGABEN ZUR LIQUIDATION

Die Liquidation war zum 31. Dezember 2009 noch nicht beendet.Sie wird Kosten i. H. von ca. 5.000,00 Euro verursachen (Kosten für die Erstellung der Jahresabschlüsse und Steuererklärungen im Liquidationszeitraum). Voraussichtliche Beendigung in 2010.

Im Unternehmen waren keine Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Neuensalz, den 06. August 2010

gez. P. Meinel
  

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