Beteiligungsgesellschaften
UNISENSOR Sensorsysteme GmbH
Am Sandfeld 11, 76149 Karlsruhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Katja Christina Krieg seit 6.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 53.96% | |
| 26.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UNISENSOR Sensorsysteme GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die UNISENSOR Sensorsysteme GmbH ist ein familiengeführtes, innovatives Hightech-Unternehmen auf dem Gebiet der Prozessanalyse von Gasen, Flüssigkeiten und Feststoffen. Das Produktportfolio von UNISENSOR umfasst weltweit patentierte Systeme für die Recycling-, Getränke-, Gase- und die Druckindustrie. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.1. Rahmenbedingungen Der seit Februar 2002 andauernde Krieg in der Ukraine führte aufgrund der gestiegenen Energiepreise auch 2023 zu Preisanpassungen bei unseren Lieferanten, die zu einer deutlichen Steigerung unserer Produktionskosten geführt haben. Das Bewusstsein der Konsumenten für Reinheits- und Umweltanforderungen blieb trotz der letzten Ausläufer der Pandemie und der geopolitischen Spannungen weiterhin auf hohem Niveau. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage Aufgrund steigender Qualitätsanforderungen der Konsumenten an weltweit standardisiert angebotene Produkte, insbesondere im Nahrungsmittelbereich, besteht ein hoher Bedarf nach der global einheitlichen Sicherung von Qualitätsstandards. Diese Qualität sichern wir mit unseren Anlagen auf höchstem technologischem Niveau. Aufgrund des Wegfalls konventioneller CO 2 -Quellen und deren Ersatz durch neue Quellen konnten wir 2023 eine anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Produkten im Bereich "Online CO 2 Purity Inspection" verzeichnen. Parallel hierzu lag auch die Nachfrage nach unseren Produkten aus dem Bereich "Plastic Sorting Technologies" weiterhin auf hohem Niveau: Getrieben durch das hohe Interesse der Endverbraucher an nachhaltigen Produkten und Vorgaben der Politik setzt die Nahrungsmittelindustrie zunehmend auf nachhaltige Verpackungen. So hat beispielsweise die Europäische Union im Mai 2019 ab 2025 einen Anteil von mindestens 25% recyceltem Kunststoff in PET-Flaschen und ab 2030 von mindestens 30% in allen Kunststoffflaschen als Ziel vorgegeben. Entsprechende Vorgaben wurden bzw. werden auch in anderen Ländern weltweit auf den Weg gebracht. Darüber hinaus entwickeln wir kontinuierlich neue Anlagentypen für zusätzliche Anwendungen und optimieren bestehende Anlagentypen. Die Optimierung bezieht sich dabei einerseits auf die kontinuierliche Steigerung der Qualität unserer Systeme. Zum anderen bemühen wir uns aber auch, abgeleitete Anlagentypen zu entwickeln und so unsere Produkte einem größeren Markt anbieten zu können. Drei Jahre nach Ausbruch der COVID-Pandemie hat die WHO den internationalen Gesundheitsnotstand im Mai 2023 für beendet erklärt. Die meisten Länder hatten jedoch bereits zuvor den überwiegenden Teil oder alle COVID-Schutzmaßnahmen aufgehoben, so dass unsere weltweiten Inbetriebnahmen und Servicetätigkeiten ab 2023 nicht mehr von Einschränkungen des Reiseverkehrs betroffen waren. Auch 2023 hatten wir wieder einen signifikanten Exportanteil zu verzeichnen: 45% der Lieferungen und Leistungen entfielen auf Exporte in Länder außerhalb der Europäischen Union, 34% auf Exporte in Länder der Europäischen Union. Zum Ende des Geschäftsjahres beurteilen wir unsere Lage mit einem Rohertrag von TEUR 12.257 (Vj. TEUR 13.405) als sehr zufriedenstellend. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Rohertrag betrug TEUR 12.257, gegenüber TEUR 13.405 im Vorjahr. Im Laufe des Berichtsjahres war die Auslastung gesichert, denn wir arbeiten kontinuierlich an der Produktion neuer Anlagen. Deshalb lagen die Vorräte zum Ende des Geschäftsjahres vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen um etwa TEUR 1.946 über dem Vorjahreswert, was im Wesentlichen in der Erhöhung des Bestands an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen begründet liegt. Die erhaltenen Anzahlungen decken die unfertigen und fertigen Erzeugnisse, so dass wir in den hohen Vorratsbeständen keine zusätzlichen Risiken begründet sehen. Aufgrund der soliden Profitabilität erzielten wir ein Jahresergebnis von TEUR 1.688 nach TEUR 3.196 im Vorjahr. Liquide Mittel in Höhe von TEUR 4.781 wurden als Puffer für größere Nachfrageschwankungen im Unternehmen belassen. Unter Berücksichtigung der hohen Ertragssicherheit wegen des Auftragsvorlaufs ist unsere Eigenkapitalquote (14,6%) als solide zu bezeichnen. Wir sichern damit trotz Nachfrageschwankungen auch zukünftig die Existenz des Unternehmens. So konnten wir alle Investitionen aus dem Cash Flow finanzieren. 4. Mitarbeiter 1990 bereitete Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg mit der Gründung des Unternehmens und seiner langjährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Optoelektronik und Sensorik die Basis für außergewöhnliche Innovationen. Seither entwickelt unser Team, welches aus hoch qualifizierten Mitarbeitern besteht, in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Technischen Hochschulen wegweisende technische Lösungen und Produkte, die weltweit zum Einsatz kommen und neue Standards in der Prozesstechnik setzen. Aufgrund unseres anspruchsvollen technischen Niveaus, unserer Nähe zu Hochschulen und unseres angenehmen Betriebsklimas können wir die Engpässe am Fachkräftemarkt ausreichend kompensieren. 5. Entwicklung Im Bereich " Online CO 2 Purity Inspection" arbeiten wir kontinuierlich daran, die Zahl der messbaren Komponenten sowie die erreichbaren Nachweisgrenzen an die aktuellen Markterfordernisse anzupassen. Im Bereich " Plastic Sorting Technologies" optimieren wir laufend die Fremdstofferkennung, um den zunehmenden Qualitätsansprüchen unserer Kunden auch weiterhin gerecht zu werden. Um den gestiegenen Qualitätsanforderungen der Getränkeindustrie Rechnung zu tragen, wurde im Bereich " Foreign Substance Inspection Systems" die neue Generation des bewährten Fremdstoff- Inspektionssystems für Mehrwegflaschen aus PET ("Sniffer") am Markt etabliert. Mit dem neuen "Sniffer"-System, welches auf einem neuartigen, hochauflösenden optoelektronischen Sensorsystem basiert, konnte die Sensitivität sowie die Zahl der detektierbaren Stoffe nochmals erhöht werden. Fremdsubstanzen werden mit bisher unerreichter Erkennungsbandbreite detektiert. Das flexible, wartungsarme System kann sowohl in linearer Anordnung über den Transportbändern als auch in Rundlaufanordnung mit Klammersternen eingesetzt werden. In die neue Generation fließen mehr als 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der sensorbasierten Fremdstofferkennung ein. Darüber hinaus wurde das System WATERTRACE für die Online-Wasseranalytik weiterentwickelt. 6. Risikomanagement Im Rahmen unseres Risikomanagements überwachen wir mit den üblichen betriebswirtschaftlichen Methoden insbesondere die Liquidität, die Ertragssituation und die Kreditrisiken. Im erweiterten Führungskreis beobachten wir laufend die wirtschaftlichen und marktspezifischen Veränderungen sowie die Chancen und Risiken, die sich daraus für uns ergeben. Eine wesentliche Rolle im Rahmen des Risikomanagements spielt auch die Wahrung der Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter. Zum Zwecke des Monitorings und der - soweit möglich - Kompensation der diesbezüglichen Risiken nehmen wir die Unterstützung professioneller Dienstleister in Anspruch. 7. Prognosebericht 7.1 Rahmenbedingungen Wesentlicher Parameter für die Entwicklung unseres Unternehmens ist auch weiterhin zum einen die allgemeine Konjunkturentwicklung. Zum anderen sind es die Anforderungen, die von der Getränke-, der Recycling- und der Gaseindustrie bzgl. der Reinheit von PET-Mehrwegflaschen, der Qualität von recycelten Kunststoffen und der Reinheit von CO 2 gestellt werden. Diese Anforderungen sind einerseits regulatorischer Natur, andererseits resultieren sie aus der Risikovermeidungsstrategie, der Verantwortlichkeit und dem Wirtschaftlichkeitsstreben unserer Kunden. Unsere Auslastungsentwicklung unterliegt daher einer gewissen Zyklizität. 7.2 Chancen, Risiken und zukünftige Entwicklung Durch den Wegfall konventioneller und deren Ersatz durch neue CO 2 -Quellen wird die Nachfrage nach unseren Produkten im Bereich "Online CO 2 Purity Inspection" auch 2024 und 2025 auf hohem Niveau bleiben. Darüber hinaus wird sich in diesem Zeitraum auch der Trend zu nachhaltigen Verpackungen fortsetzen und weiterhin die Nachfrage nach unseren Produkten aus den Bereichen "Plastic Sorting Technologies" und "Foreign Substance Inspection Systems" ("Sniffer") positiv beeinflussen. Dementsprechend starteten wir stark in das Jahr 2024 und der Trend schwächte sich auch im Laufe des Jahres nicht ab. Der Krieg in der Ukraine führte aufgrund der gestiegenen Energiepreise auch 2024 zu Preis- anpassungen bei unseren Lieferanten und daraus resultierend zu einer deutlichen Steigerung unserer Produktionskosten. Diese werden wir mittelfristig durch eine angemessene Anpassung unserer Preise ausgleichen. 2024 werden wir einen Rohertrag in der Größenordnung von etwa TEUR 15.300 erzielen und erwarten ein positives Jahresergebnis in der Größenordnung von TEUR 5.000. Wir werden weiter in unsere sehr gute technische Infrastruktur investieren und unseren Mitarbeiterstamm opportunitätsabhängig ausbauen. Risiken für diese Prognose bestehen durch Nachfrageschwankungen, die daraus resultieren, dass die Nachfrage unserer Kunden unter anderem von regulatorischen Maßnahmen, Unternehmensrichtlinien sowie den allgemeinen aktuellen Qualitätsanforderungen getrieben wird. Diese Schwankungen resultieren in Zahlungsstromschwankungen, welche wir nur bedingt beeinflussen können. Jedoch sind wir optimistisch, da wir aufgrund der Diversifizierung unserer Produktpalette über verschiedene Branchen (Recycling-, Getränke-, Gase- und Druckindustrie) zeitlich begrenzte Nachfragerückgänge in einzelnen Branchen teilweise ausgleichen können und wir zudem auf Grund allgemeiner Trends mittelfristig von einer stabilen Nachfrage nach unseren Produkten ausgehen. Außerdem wird unser Geschäftsvolumen zeitlich durch den Service für die steigende Anzahl bereits in Betrieb befindlicher Anlagen geglättet. Chancen ergeben sich insbesondere aus dem weiteren Ausbau des Marktes in den Bereichen "Online CO 2 Purity Inspection", "Foreign Substance Inspection Systems" ("Sniffer") und "Plastic Sorting Technologies".
Karlsruhe, 18. März 2025 Stefanie Krieg, Geschäftsführerin HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung dieser Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung dieser Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden im Berichtsjahr offen von den Vorräten abgesetzt. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. Beim Jahresabschluss konnten darüber hinaus die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
II. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten antizipative Aktiva in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 0). Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 551.253,66 EUR (Vorjahr: 1.038.323,58 EUR). III. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn enthält keinen Gewinnvortrag. IV. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
V. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
VI. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 30). VII. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 803 (Vorjahr: TEUR 1.107) p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 196 (Vorjahr: TEUR 270). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 244 (Vorjahr: TEUR 193). In den Zinserträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 7) enthalten. E. Sonstige Angaben I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 81,5. II. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe des Geschäftsführerinnengehalts wurde verzichtet. III. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung ist. IV. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 1.688.380,69 EUR. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 1.600.000,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 88.380,69 EUR vorgetragen. V. Unterschrift der Geschäftsführung
Karlsruhe, 12. Dezember 2024 Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stefanie Krieg sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss und der Lagebericht in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir aufgrund unserer Prüfung den folgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UNISENSOR Sensorsysteme GmbH, Karlsruhe: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UNISENSOR Sensorsysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UNISENSOR Sensorsysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, den 31. März 2025 gkm . glück . kock . mäschke partgmbb . wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mäschke, Wirtschaftsprüfer |
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