Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
MEGA Fleisch GmbH
Franz-Wachter-Straße 20, 70188 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Josef Ludwig Reis seit 5.6.2024 | Geschäftsführer |
Horst Ferdinand Schmidt seit 5.4.2024 | Geschäftsführer |
Helmut Schulz seit 3.9.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEGA Fleisch GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015MEGA Fleisch GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2015 bis 31.12.2015MEGA Fleisch GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2015Grundlagen der RechnungslegungDer Jahresabschluss der MEGA Fleisch GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich der Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder im Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten des Anhangs ausgeübt. Grundsätze zur Bilanzierung und BewertungEin grundlegender Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr ist nicht vorgenommen worden. Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bewertungsgrundsätzen des § 252 HGB. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung, angesetzt. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten entsprechend den voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände und wurden linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens zwischen einem Wert i. H. v. € 150,00 und € 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Waren wurden mit den Herstellungskosten bzw. mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Gesellschaft ist in dem Konzernabschluss der MEGA eG mit Sitz in Stuttgart einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Kassenbestände und die Bankguthaben wurden mit ihren Nominalwerten bilanziert. Rückstellungen Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, zur Abdeckung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAngaben zur Aktivseite Anlagenentwicklung Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus Anlage 3a. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Passiviert sind Kosten für die Datenarchivierung, Abschluss- und Prüfungskosten, Berufsgenossenschaft, Tantiemen, Ausstehende Rechnungen, Unterlassene Instandhaltung, Schwerbehindertenabgabe und für noch nicht genommene Urlaubs- und Freizeitansprüche. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 4.901.490,34 enthalten. Sicherheiten Das in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltene Mietkaufdarlehen ist durch Eigentumsvorbehalte sichergestellt. Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören in Höhe von € 1.739.921,55 zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit € 139.275,22 zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die aufgerechnet worden sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehören in Höhe von € 82.616,25 zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von € 282.950,16 zu den Sonstigen Vermögensgegenständen, die aufgerechnet worden sind. Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten i. S. von § 251 HGB waren nicht vorhanden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
davon gegen verbundene Unternehmen € 1.537.067,22 p. a. Bei der Nutzung der Hard- und Software Diamant sowie bei der Geschäftsbesorgung IT-Systeme und Zentrale Dienste können jährlich noch nutzungsabhängige Zuschläge hinzukommen.
Periodenfremde Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von € 2.785,93, betreffend Nachberechnungen aus dem Vorjahr, enthalten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige AngabenAngaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen gem. § 285 Nr. 11 HGB Gem. § 285 Nr. 11 HGB bestehen die folgenden Anteilsbesitze an anderen Unternehmen:
Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Im Durchschnitt waren folgende aktive Mitarbeiter beschäftigt:
Angabe des Geschäftsführers
Bezüglich der Angabe der Bezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Stuttgart, den 17. Mai 2016 - Geschäftsführer - Der Jahresabschluss wurde am 15. November 2016 durch die MEGA Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie eG - vertreten durch die Vorstände Marc Klaiber, Samuel Rüger und Wolfgang Sinn festgestellt. LageberichtI. GeschäftsmodellDie MEGA Fleisch GmbH betreibt ein modernes, EU-zugelassenes und IFS-zertifiziertes Fleischwerk am Standort Stuttgart. Produziert wird in erster Linie für die MEGA Stuttgart Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie GmbH mit den Filialen in Göppingen und Nürtingen und für die MEGA Stockach Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie GmbH. Die Ware wird überwiegend vom gruppeneigenen Metzger-Schlachthof aus Göppingen bezogen. Daneben wird mit Frischfleisch aller gängigen Tierarten aus vielen Ländern der Erde gehandelt. In dem EU-Zerlege- und Produktionsbetrieb werden Schweine- und Rinderhälften von geschulten Fachleuten fachgerecht ladenfertig zerlegt und portioniert. Des Weiteren wird die Herstellung von Brüh-, Koch- und Rohwürsten sowie Roh-, Kochpökelwaren, Schinkenspezialitäten und einer Reihe von frischen Convenience-Produkten mit einem hohen Qualitätsstandard betrieben. II. WirtschaftsberichtDas deutsche Bruttoinlandsprodukt ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 2015 um +1,7 % gewachsen und konnte den soliden Wachstumskurs des Vorjahres fortsetzen. Im Jahr 2014 hatte der reale Zuwachs der Wirtschaftsleistung bei +1,6 % gelegen. Dank robuster Binnennachfrage und stabiler konjunktureller Lage liegt die deutsche Wirtschaft beim Wachstum im europäischen Mittelfeld. Treibende Kraft der Binnennachfrage war die Konsumkonjunktur, die sich im Wesentlichen auf Beschäftigungszuwächsen sowie deutlichen Entgeltsteigerungen und niedrigeren Rohölpreisen stützte. Die Auslandsnachfrage war hingegen spürbar gedämpft. Die deutschen Staatsfinanzen entwickelten sich im abgelaufenen Jahr günstig und der Überschuss erhöhte sich leicht auf 0,5 % des Bruttoinlandsprodukts gegenüber 0,3 % im Vorjahr. Der Arbeitsmarkt war in 2015 durch eine unverändert kräftige Zunahme der Beschäftigung und eine spürbar rückläufige Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Im Jahresdurchschnitt betrug die Zahl der registrierten Arbeitslosen rund 2,8 Millionen, das waren rund 104.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote sank von 6,7 % im Jahr 2014 auf 6,4 % im Jahr 2015. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Jahresdurchschnitt auf 43 Millionen und lag um 0,8 % höher als im Vorjahr. Eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte überkompensierten negative demographische Entwicklungen. Im Jahresdurchschnitt erhöhten sich die Verbraucherpreise unter dem Einfluss der rückläufigen Energiepreise kaum. Der Verbraucherpreisindex lag im Jahresdurchschnitt bei 106,9 Indikatorpunkten nach 106,6 im Vorjahr, was einer Inflationsrate von 0,3 % entspricht. Der Reallohnindex ist in Deutschland im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 % gestiegen. Er stellt die Veränderung der Verdienste der Preisentwicklung gegenüber und ist ein wichtiger Indikator für die Entwicklung der Kaufkraft. Wie stark die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 01.01.2015 sich auf den Index auswirkt, lässt sich nicht quantifizieren. Baden-Württembergs Bruttoinlandsprodukt wuchs 2015 preisbereinigt um 3,1 %. Wesentlicher Faktor für die gute konjunkturelle Lage ist einmal mehr das verarbeitende Gewerbe. Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg lag im Durchschnitt bei weiterhin niedrigen 4,0 % und gewisse Regionen im Südwesten weisen mit Arbeitslosenquoten um 2 % quasi Vollbeschäftigung auf. III. Geschäftsverlauf und LageIn 2015 wurde das bisher höchste Produktionsergebnis der Fleischerzeugung in Deutschland erzielt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden insgesamt 8,22 Millionen Tonnen Fleisch in gewerblichen Schlachtunternehmen produziert, das waren 25.300 Tonnen oder 0,3 % mehr als im Vorjahr. Laut Angaben von VDF und BVDF konnte die deutsche Fleischwirtschaft in 2015 insgesamt 4,2 Mio. Tonnen Waren ins Ausland verkaufen. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein kleiner Zuwachs von 0,7 %. Gleichzeitig sank der durchschnittliche Pro-Kopf-Verzehr an Fleisch in Deutschland nach letzten Schätzungen wiederum um 1 kg von 60,9 kg in 2014 auf 59,9 kg in 2015. Die Hauptgründe dafür sind die sich ändernden Verzehrgewohnheiten, eine alternde Gesellschaft mit geringerer Nachfrage nach Nahrungsmitteln sowie eine enttäuschende Grillsaison 2015. Entgegen diesem Trend konnte die MEGA Fleisch GmbH ihren Umsatz in 2015 um 10,9 % steigern. Die MEGA Fleisch GmbH wurde mit dem Bau des neuen Fleischwerks 2012 aus dem Mutterunternehmen MEGA Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie eG als eigenes Unternehmen ausgelagert. Die Jahre 2013 bis 2015 waren vor allem durch die Anpassung und Optimierung der Prozesse in den neuen Räumen geprägt, um den Kunden die Produkte in bester Qualität und höherer Veredelung anbieten zu können. Daneben galt es, für die neu geschaffenen Kapazitäten Produkte zu entwickeln und neue Kunden zu gewinnen. Vor allem die Warengruppen Rohschinken, Rohwurst und Convenience verzeichneten in 2015 erhebliche prozentuale Steigerungsraten bei Menge und Umsatz. Vermögens- und Finanzlage Durch Investitionen in Fuhrpark, Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung erhöhte sich das Sachanlagevermögen um rund 310 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Der Großteil der Betriebseinrichtungen befindet sich nach wie vor im Eigentum der Muttergesellschaft und ist gemietet. Durch eine Anlage in Höhe von 1 Mio. EUR bei einem Finanzinstitut haben sich die Finanzanlagen auf 1.164 TEUR erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen konnten um 4.861 Mio. EUR zurückgeführt und der Liquidität zugeführt werden. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Zum 31.12.2015 beträgt die Bilanzsumme 8.422 TEUR. Das Eigenkapital hat sich ergebnisbedingt um 486 TEUR auf 2.400 TEUR verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,5 %. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 9,9 % der Bilanzsumme und werden innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen und unter Abzug von Skonto beglichen. Ertragslage Durch eine verbesserte Wareneinsatzquote aufgrund der niedrigen Schweinefleischpreise und eine Steigerung der Umsatzerlöse konnte der Rohertrag in 2015 um 1.073 TEUR (+29,2 %) gegenüber dem Vorjahr auf 4.748 TEUR gesteigert werden. Die MEGA Fleisch GmbH befindet sich nach der Gründung in 2012 weiter in der Aufbauphase und konnte die Kapazitäten in 2015 besser, aber noch nicht voll auslasten, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Das abgelaufene Geschäftsjahr schloss mit einem Betriebsergebnis von -1.030 TEUR (Vj: -1.481 TEUR) und einem Jahresergebnis von -486 TEUR (Vj: -993 TEUR) nach Ergebnisabführung der StaufenFleisch Göppinger MetzgerSchlachthof GmbH. Produktion und Beschaffung Der in 2012 neu eröffnete EU-Produktionsbetrieb mit IFS-Zertifizierung ist auf dem neuesten technischen Stand. Das angelieferte Fleisch stammt überwiegend aus dem gruppeneigenen Metzger-Schlachthof in Göppingen und findet größtenteils als regionale Premiumfleischmarke StaufenFleisch ® und Stauferico ® im Fleischerhandwerk und in der mittelständischen Gastronomie, sowie vereinzelt in der Gemeinschaftsverpflegung, seinen Absatz. Damit können wir unseren hohen Anspruch an die Qualität unserer Fleischprodukte verwirklichen. Des Weiteren stammen Fleischhandelsprodukte von ausgewählten langjährigen Lieferanten aus Deutschland, Europa und Übersee. Mit den größten landwirtschaftlichen Produzenten bestehen Liefer- und Abnahmeverträge, so dass zu jeder Zeit die volle Verfügbarkeit der Rohstoffe gegeben war. Personal- und Sozialbereich Das Unternehmen beschäftigte in 2015 im Durchschnitt 64 Mitarbeiter. Der Arbeitsmarkt konnte nicht immer auf Anhieb die gewünschten Qualifikationen bieten. Der Fachkräftemangel motivierter und qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforderte einen hohen Aufwand bei der Suche und der Besetzung offener Stellen. IV. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung mit erheblichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage eingetreten. V. RisikoberichtDie MEGA-Gruppe setzt zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Die bestehenden Instrumente und Frühwarnsysteme werden stets weiterentwickelt und den sich ständig ändernden Herausforderungen und Einflüssen angepasst. Um die Ausfallrisiken der gesamten Unternehmensgruppe auf ein Mindestmaß zu reduzieren, betreibt die MEGA-Gruppe ein aktives Debitorenmanagement. Dieses System wird ständig weiterentwickelt, so dass sich Forderungsrisiken rechtzeitig erkennen lassen und überfällige Forderungen intensiv verfolgt und überwacht werden können. Die MEGA Fleisch GmbH selbst vertreibt ihre Produkte überwiegend nur an gruppeneigene Unternehmen. Da sich das Unternehmen ausschließlich über die Muttergesellschaft finanziert, besteht kein Zinsänderungsrisiko. Preisänderungsrisiken unserer Lieferanten werden durch den Einsatz eines Warenwirtschaftssystems zeitnah erfasst und ausgewertet. Risiken für die künftige Entwicklung des Unternehmens sehen wir insbesondere in einer Veränderung des Verbraucherverhaltens, das sich als Folge der Umstellung der allgemeinen Ernährungsgewohnheiten, bis hin zu derzeitigen Trends einer vermehrt vegetarischen oder veganen Ernährung genauso wie aus Unregelmäßigkeiten bei Produzenten der lebensmittelverarbeitenden Industrie ergeben kann. Wir sind uns bewusst, dass der Einzelhandel und die Verbraucher als Reaktion auf in der Vergangenheit aufgetretene Lebensmittelskandale ein hohes Maß an Sensibilität entwickelt hat und demzufolge mit rascher und deutlich spürbarer Kaufzurückhaltung reagiert und zudem der Preis das weiterhin stärkste Kaufkriterium bleibt. Durch intensive Pflege der Kundenbeziehungen unseres Hauptabnehmers MEGA Stuttgart Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie GmbH zu regionalen Fleischereien und Gastronomiebetrieben versuchen wir, durch Schaffung von Transparenz und Vertrauen diesem Risiko zu begegnen. Grundlage hierfür ist vor allem die Einhaltung hoher Qualitätsstandards. Dies schafft gleichzeitig eine solide Basis für künftiges Wachstum. Mit den Premiumfleischmarken StaufenFleischw und Stauferico ® sowie der Convenience-Marke MEGA Frische Küche sehen wir uns gut gerüstet, auf Veränderungen zu reagieren, uns vom allgemeinen Preiswettbewerb in der Fleischverarbeitung ein Stück weit zu distanzieren und dabei unsere Endkunden davon zu überzeugen, dass qualitativ gute Lebensmittel ihr Geld wert sind. VI. PrognoseberichtFür das laufende Geschäftsjahr 2016 wird mit einem Wachstum des BIP gerechnet, was sich aus unserer Sicht positiv auf die Nachfrage im Markt auswirken wird. Wir stehen mit einer Reihe von vielversprechenden Projekten aus den Warenbereichen Wurst, Schinken und Convenience in den Startlöchern, so dass wir in unserer Mittelfristplanung weiter davon ausgehen, dass die MEGA Fleisch GmbH positive Liquiditätsüberschüsse erwirtschaften wird. Hierfür ist es erforderlich, die Prozesse weiter zu optimieren und wirtschaftlich zu gestalten, stetige Kostenoptimierung zu betreiben sowie die zusätzlich geschaffenen Kapazitäten und Produktionsmöglichkeiten effektiv und effizient zu nutzen, die Potentiale bestehender Absatzmärkte auszuschöpfen und neue Absatzmärkte zu erschließen. Mit unserer Gesellschafterin der MEGA Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie eG haben wir dabei eine starke Partnerin an der Seite, die uns bis dahin unterstützend begleitet. Wiedergabe des BestätigungsvermerksDie Berichtsgesellschaft hat für die Offenlegung ihres Jahresabschlusses von den Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich deshalb nicht auf den eingereichten verkürzten Jahresabschluss. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Firma MEGA Fleisch GmbH, Stuttgart für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung ein Urteil über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Ohne unser Prüfungsurteil einschränken zu wollen, weisen wir darauf hin, dass von einer nachhaltigen Fortführung der Unternehmenstätigkeit nur dann ausgegangen werden kann, sofern es gelingt, nach Auslaufen der zuschussgebundenen Abnahmeverpflichtungen zum einen die Einstandskosten für Rohmaterial zu senken und zum anderen die Erlöse, unter anderem durch Prozessoptimierung und Kapazitätsauslastung, deutlich zu steigern. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Überzeugung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Göppingen, den 29. August 2016 W-P-G
Wirtschaftsprüfung GmbH
Helmut Schwarz, Wirtschaftsprüfer Anlagespiegel (§ 268 Abs. 2 HGB)
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