Müller Processing GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Meier seit 3.1.2022 | Geschäftsführer |
Daniel Feil seit 17.9.2020 | Prokura |
Christian Reinau seit 28.11.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Müller AG Verpackungen | 80.00% |
Müller AG Processing | 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Müller DrumTec GmbHRheinfelden BadenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MÜLLER DRUMTEC GMBH, RHEINFELDEN1. Grundlage des Unternehmens Als Produzent von hochwertigen Edelstahlprodukten beliefert die Müller DrumTec GmbH weltweit Kunden mit Lager-, Transport- und Prozessbehältern aus Edelstahl und bietet technisch ausgereifte Komplettlösungen in den Bereichen staubarmes Pulverhandling, Fassentleersysteme, Kleinhandlingsysteme sowie Sonderbehälter und Apparatebau an. Die Müller DrumTec GmbH ist eingebunden in den Müller Konzern mit Sitz in Münchenstein / Schweiz, mit dem sie technischen und wirtschaftlichen Austausch pflegt und dessen Produktportfolio sie ergänzt. Alleiniger Produktionsstandort der Müller DrumTec GmbH ist Rheinfelden. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in der Welt im Jahr 2023 war geprägt von einer Abkühlung des Wachstums. Der Internationale Währungsfonds prognostizierte für das Jahr 2023 ein globales Wachstum von 3,1 %. Dies war ein leichter Rückgang gegenüber dem Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022. Die Ursachen für die Abkühlung des Wachstums waren vielfältig. Dazu gehörte der Krieg in der Ukraine, die durch die politischen und wirtschaftlichen Krisen gestörten Lieferketten und die hohe Inflation. Die Folgen des Krieges in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland führten u.a. zu einer Verknappung der Energieversorgung in Europa, was sich insbesondere auf die Energiepreise auswirkte. Die weltweite Inflation ging gegenüber 2022 zurück, befindet sich aber immer noch auf erhöhtem Niveau. Dies schwächte die Kaufkraft der Verbraucherinnen und Verbraucher und war ein weiterer Belastungsfaktor für die Weltwirtschaft. Die Inflationsrate in den USA wird für 2023 auf 4,1 % projiziert. In der Eurozone wird eine Inflationsrate 5,6 % projiziert (Quelle: International Monetary Fund (IMF)). Die wirtschaftliche Entwicklung verlief im Jahr 2023 nicht einheitlich. Die entwickelten Volkswirtschaften waren stärker von der Abkühlung betroffen als die Schwellen- und Entwicklungsländer. Für die USA wird ein Wachstum von 2,5 % und für die Eurozone 0,5 % erwartet. Für China wird ein Wachstum von 5,2 % prognostiziert (Quelle: International Monetary Fund (IMF)). Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von einem Abschwung geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % zurück. (Quelle: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de)) Die Ursachen für den Abschwung sind die gleichen, wie bereits in den ersten Abschnitten beschrieben. Dazu gehörten politische und wirtschaftliche Krisen, die weiterhin erhöhten Energiepreise, anhaltenden Lieferengpässe und die hohe Inflation. Die Inflationsrate wird auf 6,3 % (Quelle: IMF) projiziert und schwächte die Kaufkraft der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Industriekonjunktur und die Konsumnachfrage waren im ersten Halbjahr noch relativ stabil. Im zweiten Halbjahr kam es jedoch zu einem deutlichen Abschwung. Die Bundesregierung hat in Reaktion auf den Abschwung mehrere Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören ein Konjunkturpaket in Höhe von 30 Milliarden Euro und ein Energiesicherungsgesetz. Die Maßnahmen sollen die Konjunktur stützen und die Folgen des Krieges in der Ukraine abfedern. 3. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Das Jahr entwickelte sich aufgrund des weltwirtschaftlichen Umfeldes im Zuge des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine, weiterer politischen und wirtschaftlichen Krisen, weiterhin schwierig. Die Stahlpreise in Deutschland sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Der Erzeugerpreisindex für Stahl und Stahlprodukte (Roheisen, Rohstahl und Walzstahl sowie Ferrolegierungen) lag im November 2023 bei 157,1 Punkten. Dies entspricht einem Rückgang von 16,3 % gegenüber dem November 2022 mit 187,8 Punkten (Quelle: Eisen und Stahl: Monatliche Preisentwicklung in Deutschland 2023 | Statista). Dagegen führten die gestiegenen Energiepreise und die hohe Inflation zur wesentlichen Verteuerung anderer Vorprodukte. Aufgrund dessen auch die Verkaufspreise erhöht werden mussten. Der zu Jahresbeginn gegenüber dem Vorjahr zurückgegangene Auftragsbestand und der gegenüber Plan niedrigere Auftragseingang führten unterjährig teilweise zu Unterauslastung in einzelnen Abteilungen. Die Auftragslage hatte sich im 2. Halbjahr etwas erholt, entwickelte sich aber auch zum Jahresende nicht zufriedenstellend und lag unter Plan. 3.1. Umsatzentwicklung Die Entwicklung im Auftragseingang führte im Geschäftsjahr 2023 dazu, dass der Umsatz gemäß Planung nicht erreicht werden konnte. Preisanpassungen, eine Steigerung in Effizienz und Produktivität, sowie Einsparungen führten aber dazu, dass das Gesamtergebnis dennoch positiv war. Das Geschäftsjahr endet mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 605 (Vorjahr: TEUR 909). 3.2. Beschaffung Die Stahlpreise in Deutschland sind im Laufe des Jahres 2023 stetig gesunken. Im Januar 2023 lagen sie noch bei 179 Punkten, im Juni erreichten sie 171 Punkte und sanken dann per November auf 157 Punkte. Der Rückgang der Stahlpreise ist auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen, darunter:
Dagegen führte die Energiekrise und die hohe Inflation zu einer allgemeinen Verteuerung anderer Einsatzstoffe. Die Müller DrumTec GmbH blieb bei den wesentlichen Einsatzmaterialien weitestgehend von den wirtschaftlich bedingten Lieferengpässen verschont. Dennoch gab es vereinzelte Engpässe, was vereinzelt zum Anstieg der Lieferzeiten führte. Abgesehen von einigen wenigen Hauptlieferanten, welche insbesondere auf Grund qualitativer und preislicher Kriterien bevorzugt werden, ist das Beschaffungswesen auf breiter Lieferantenebene angelegt. An dieser Beschaffungspolitik wird auch in Zukunft festgehalten. 3.3. Investitionen Im Zuge der Ausrichtung der Fertigung auf Lean Produktion wurde in neue Maschinen, Werkzeuge und Vorrichtungen investiert und nötige Ersatzbeschaffungen und Modifizierungen umgesetzt. Die Gesamtsumme der Investitionen beläuft sich auf TEUR 328 (Vorjahr TEUR 290). 3.4. Personal- und Sozialbereich Die Personalkosten sind aufgrund der Umstrukturierung, mit dem Übergang von drei weiteren Mitarbeitern zur Müller Processing GmbH, zeitverzögerter Besetzung von Stellen, durch die Optimierung der Prozesse und der dadurch einhergehenden Effizienzsteigerungen, weiter gesunken. Die Mitarbeiteranzahl reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresendstand um 10 Personen. Die Qualifikation der Mitarbeiter ist uns wichtig. Wir legen viel Wert auf die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, somit ist der Fortbildungsaufwand weiterhin hoch. Zum Ende des Geschäftsjahres wurden drei Azubis ausgebildet. Durch die Tarifgebundenheit im Arbeitgeberverband und der Umsetzung des Entgelt-Rahen-Abkommens (ERA) ergibt sich ein attraktives Vergütungssystem für die Arbeitnehmer. 3.5. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigene F&E-Tätigkeiten, sondern entwickelte, wie in den Vorjahren, neue kundenspezifische Komplettlösungen. Die Verbesserung und Optimierung bei Standardprodukten ging damit einher. 4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 4.1. Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse in der Summe aller Produktbereiche des Bereichs DrumTec reduziert. Preisanpassungen, eine Steigerung in Effizienz und der Produktivität, sowie Einsparungen und die gegenüber Vorjahr bessere Materialaufwandsquote führten aber dazu, dass das Gesamtergebnis dennoch positiv war. Die Materialaufwandsquote ist wegen der Umstrukturierung, nicht mit den Vorjahren zu vergleichen. Das Rohergebnis ist von 12,5 Mio. EUR auf 10,6 Mio. EUR gesunken. Trotz Umsatzrückgang konnte ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von rund 1,0 Mio. EUR erwirtschaftet werden (Vorjahr: 1,3 Mio. EUR). In vielen Gemeinkostenbereichen kam es 2023 lediglich zu moderaten Kostensteigerungen, die teilweise mit Einsparungen kompensiert werden konnten. Das Jahresergebnis ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 909 auf TEUR 605 gesunken. 4.2. Finanzlage Zu unseren Finanzierungsgrundsätzen gehört unverändert eine weitestgehende Eigenfinanzierung innerhalb der Müller-Gruppe (Konzernrückhalt). Die Liquidität hat sich im Laufe des Jahres erneut positiv entwickelt. Fremdkreditmittel mussten keine in Anspruch genommen werden. Es bestehen keine Darlehen von externen Gläubigern. 4.3. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Bilanzsumme ist insbesondere durch die Abnahme der Vorräte und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2,4 % gesunken. Die Aktivseite setzt sich dabei im Wesentlichen durch den Vorratsbestand (21,0 %, Vorjahr 26,0 %), durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (11,5 %, Vorjahr: 11,2 %) und durch die flüssigen Mittel (52,2 %, Vorjahr: 40,4 %) zusammen. Bedingt durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 von TEUR 605 steigt die Eigenkapitalquote auf 57,5 % (Vorjahr: 51,5 %). Daneben stellen die Pensionsrückstellungen mit 26,9 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 26,3 %) den höchsten Wert auf der Passivseite dar. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Chancen der zukünftigen Entwicklung Da wir davon ausgehen, dass die konjunktur- und kriegsgetriebenen Risiken für unsere Hauptabnehmer u.a. aus der Pharmabranche nur moderat sein werden, rechnen wir weiterhin mit hohen Investitionen in den nächsten Jahren. Marktpotentiale sehen wir in den USA und in Indien. Mit unserer kundennahen Beratung und der effizienten Umsetzung von Komplettlösungen rund um die Produktionsprozesse unserer Kunden, profitieren wir von dieser Entwicklung. Weiterhin erwarten wir ein Wachstum in neuen Branchen. Die Fokussierung auf unser Kerngeschäft dürfte unsere Kostenstruktur weiter verbessern. Gleichzeitig haben wir einen großen Anteil bei der Prozessoptimierung bereits umgesetzt und werden dies weiter vorantreiben. Diese Optimierung wird sich auf eine schnellere Durchführung von Kundenaufträgen auswirken, womit wir einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erwarten. 5.2. Risikobericht Die Firma Müller DrumTec GmbH ist nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert. Mehrmals jährlich werden interne und externe QUS-Audits abgehalten. Alle unternehmenskritischen Prozesse wurden auf ihre alltägliche Umsetzung und auf ihr eventuelles Risiko bei Nichteinhaltung überprüft. Alle Prüfungen blieben ohne nennenswerte Beanstandungen. Durch eine kontinuierliche Berichterstattung über die Geschäftsentwicklung sowie die enge Abstimmung mit den übrigen Konzerngesellschaften wird sichergestellt, dass betriebliche Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Über die finanziellen Leistungsindikatoren wie Umsatzerlöse und EBIT beobachten wir monatlich die Entwicklung der Gesellschaft. Die Erwartungen zur gesamt- und branchenwirtschaftlichen Entwicklung für 2024 sind wie in den Vorjahren mit hohen Unsicherheiten verbunden. Der Krieg in der Ukraine, weitere politische und wirtschaftliche Krisen, Tariferhöhungen, hohe Energiekosten und der wieder zunehmende Protektionismus, belasten die Investitionsfreudigkeit und den Welthandel weiterhin. Dies kann sich in weiteren Preiserhöhungen und verlängerten Lieferzeiten bemerkbar machen. Mit einer schnellen Belebung der Weltkonjunktur, ist deshalb nicht zu rechnen. Vermögensverluste sind im Rahmen der möglichen Absicherungen über externe Versicherungsgesellschaften abgesichert. Sie wurden im Berichtsjahr aktuell überprüft und angepasst. Ein Restrisiko verbleibt. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind keine zu verzeichnen. Für unsere Schlüsselprodukte haben wir mit unseren wesentlichen Hauptlieferanten langjährige, strategische Partnerschaften aufgebaut. Bei Standard-Artikel nehmen wir regelmäßige Preisbeobachtungen vor und für Engpaß-Artikel definieren wir präventiv Ausweichmöglichkeiten und Alternativen. Mit diesen Maßnahmen wollen wir auf etwaige Beschaffungsrisiken vorbereitet sein. Absicherungen über Warentermingeschäfte erfolgen nicht. Ausfallrisiken versuchen wir über unser striktes Debitorenmanagement sowie über regelmäßige Bonitätsüberprüfungen unserer Kunden zu minimieren. Darüber hinaus beschränken wir über unsere strikte Anzahlungspolitik das verbleibende Restrisiko. Die Altersstruktur im Unternehmen ist ausgewogen, direkte Abhängigkeit vom Fachwissen einzelner Mitarbeiter besteht nicht. Bisher konnten offene Stellen besetzt werden. Dennoch ist der Wettbewerb in der Region um qualifiziertes technisches Personal weiterhin hoch. Nach heutiger Kenntnis liegen in Summe keine bestandsgefährdenden Risiken vor. 6. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute eine leichte Erholung der Weltwirtschaft. Der IWF prognostiziert ein globales Wachstum von 3,8 %. Die Erholung der Weltwirtschaft wird jedoch von einer Reihe von Faktoren abhängen. Dazu gehört die weitere Entwicklung des Krieges in der Ukraine, die Entwicklung der Lieferengpässe und die Entwicklung der Inflation. Für 2024 erwartet das Institut für Weltwirtschaft (IfW) für Deutschland ein Wachstum von 0,5 %. Die OECD prognostiziert wegen schwächelnder Exporte ein Wachstum von 0,6 %. Damit prognostizieren diese Organisationen für Deutschland ein niedrigeres Wirtschaftswachstum als in fast allen anderen Industrieländern. Auch 2025 dürfte Deutschland mit 1,2 % (OECD) unter dem Schnitt von 1,8 % der Industrieländer bleiben. Die Inflationsrate soll laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut im Jahr 2024 auf 2,6 % sinken. Nach dem Statistischen Bundesamt beträgt die Inflationsrate im Januar 2024 2,9 % und ist gegenüber dem Vormonat mit 3,7 % gesunken. Daneben gibt es bei den Energiepreisen eine leichte Entspannung. Diese verbilligten sich um 2,8 % gegenüber Januar 2023. Um den Preisauftrieb bei Energieprodukten einzudämmen, wurden Maßnahmen des dritten Entlastungspakets der Bundesregierung beschlossen. Für die Zukunft erwarten wir, dass die Stahlpreise in Deutschland weiterhin unter Druck bleiben. Die weltweite Rezession dürfte sich noch einige Zeit fortsetzen, und die Kosten für Energie und Rohstoffe werden voraussichtlich hoch bleiben. Außerdem dürfte die Konkurrenz aus China weiterhin bestehen. Der aktuelle Krieg in der Ukraine hat bereits die Verbraucherpreise und insbesondere die Energiepreise massiv erhöht. Trotz der erwarteten Abflachung der Inflationsquote gehen wir auch für 2024 von weiteren Preiserhöhungen und verlängerten Lieferzeiten aus. Der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen, allerdings liegt die Auftragslage im Januar 2024 unter Plan. Trotz dieser Entwicklung, sowie der dargestellten Risiken und der Wahrnehmung der aufgezeigten Chancen, gehen wir aktuell in der Geschäftsplanung für 2024 von einem steigenden Umsatz der Müller DrumTec GmbH aus. Unter anderem sehen wir Chancen in wieder mehr Großprojekten und Sonderlösungen für unsere Kunden. Auch im Jahr 2024 erwarten wir ein positives Jahresergebnis, gehen aber von steigendem Aufwand im Personal-, Verwaltung- und im Vertriebsbereich aus, so dass das Jahresergebnis wohl leicht unterhalb des Vorjahresergebnisses liegen wird. In Anbetracht des Krieges, anderer wirtschaftlicher und geopolitischer Krisen, den im Zusammenhang damit eingeleiteten staatlichen Krisenmaßnahmen und den daraus resultierenden drastischen Auswirkungen auf die Wirtschaft, ist eine ausreichend belastbare und gesicherte Einschätzung über den Verlauf der Geschäftsentwicklung der Müller DrumTec GmbH im Geschäftsjahr 2024 schwierig. Die Müller DrumTec GmbH agiert weiterhin vorsichtig und wird bei rückläufiger Entwicklung des Geschäftsverlaufs, die nötigen kostenseitigen Adhoc-Maßnahmen einleiten.
Rheinfelden, den 8. März 2024 Christian Reinau Matthias Meier BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MÜLLER DRUMTEC GMBH, RHEINFELDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MÜLLER DRUMTEC GMBH, RHEINFELDENI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss der Müller DrumTec GmbH mit Sitz in Rheinfelden, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br., unter HRB 410437 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen sind nach der betrieblichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände berechnet. Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden sofort voll abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Die Ausleihungen sind grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt nach der FIFO-Methode am Bilanzstichtag. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Bestehenden Verwertbarkeitsrisiken ist durch Abschläge Rechnung getragen worden. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend dem Zeitablauf. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden grundsätzlich verrechnet ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (PUC) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von zehn Jahren in Höhe von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) verwendet. Ferner wurden der Bewertung die folgenden Annahmen zugrunde gelegt: Rentenanpassungen (2,00 % p. a.), Fluktuationsrate (1,0 %). Der aus der Anwendung des Bewertungswahlrechts nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB sich ergebende ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 44.673. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Altersteilzeit-Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurde die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital vorgenommen. Analog wurde mit den zugehörigen Erträgen und Aufwendungen aus der Verpflichtung verfahren. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage zu diesem Anhang. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 1.026). Weiterhin enthalten sie Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 844). 3. Aktive latente Steuern Von dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der kombinierte Effektivsteuersatz beträgt 29,1 % (Vorjahr: 29,1 %). Die aktiven latenten Steuern zu Beginn des Geschäftsjahres betrugen TEUR 625. Am Ende des Geschäftsjahres betragen die aktiven latenten Steuern TEUR 527. Die Veränderung beträgt somit TEUR 98. Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB wird für den Gesamtbetrag der aktivierten latenten Steuern beachtet. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Müller DrumTec GmbH beträgt TEUR 650. Das Kapital ist vollständig eingezahlt. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf TEUR 572 und gliedert sich in nachfolgende Bestandteile auf:
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Vielzahl unterschiedlicher Risiken, vor allem:
Die Position "Schuldbeitritt Müller Processing GmbH" bezieht sich auf die anteilige Pensionsrückstellung der Mitarbeiter der Müller Processing GmbH, welche zum 1. Juli 2021 überging. Für die Altersteilzeitrückstellungen besteht ein Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 141. Dieser Ansatz (Zeitwert TEUR 141) ist mit den Rückstellungen saldiert. Im Berichtsjahr ist ein Ertrag in Höhe von TEUR 1 vereinnahmt worden, der in der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Zinsaufwand saldiert wurde. 6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 243). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ebenfalls solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 207 (Vorjahr: TEUR 249). IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. 1) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche Aufwendungen aus Forderungsverlust TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 303) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 14) als auch periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5). 2) Zinsen und ähnliche Erträge/Aufwendungen Aufzinsungsbeträge im Sinne von § 277 Abs. 5 HGB sind hier in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 68) enthalten. 3) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steueraufwand von insgesamt TEUR 346 beinhaltet Aufwand aus latenten Steuern über TEUR 98 (Vorjahr Ertrag: TEUR 90). V. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern bestellt, sind die Herren: Christian Reinau, Executive MBA, Allschwil/Schweiz und Matthias Meier, Executive MBA, Rheinfelden. Die Berufsbezeichnung der Geschäftsführer entspricht ihrer Organstellung. Die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB kann gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben. 2. Aufsichtsrat Mit Gesellschafterbeschluss vom 9. Dezember 2021 wurde der Gesellschaftsvertrag um § 5 a Aufsichtsrat ergänzt; ebenso wurden erstmalig zu Aufsichtsräten bestimmt:
Die Berufsbezeichnung der Aufsichtsräte entspricht ihrer Organstellung. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit Leasing und Mietverträgen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 55 p. a.. Des Weiteren bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen finanzielle Verpflichtungen aus Lizenzverträgen mit variablen und festen Honorarkomponenten. Ebenso besteht eine Verpflichtung aus dem Mietvertrag der Immobilien gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese beträgt jährlich TEUR 160; Laufzeit unbestimmt, aber kündbar 30 Tage zum Monatsende. 4. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug:
5. Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt gemäß Wahlrecht nach § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 605 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Das Unternehmen unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch zu nahesteheden Unternehmen und Personen. Zu den nahestehenden Unternehmen zählen die verbundenen Unternehmen. Als nahestehende Personen werden auch die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der Gesellschaft und deren nahe Familienangehörige definiert. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. 8. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der MVM Pack-Holding AG, Münchenstein/Schweiz, nach dem dort geltenden Obligationenrecht einbezogen (größter und kleinster Kreis). Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. 9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Berichtes besteht das Risiko, dass sich die jüngsten Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt, die Energiekrise und die Tarifentwicklungen der Gewerkschaften negativ auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirken. Dies kann zu einem steigenden Preisniveau als auch zu Versorgungsengpässen in der Lieferkette führen. Die konkreten Auswirkungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen. Eigene nennenswerte Geschäftsbeziehungen zu den Kriegsparteien liegen nicht vor. Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten.
Rheinfelden, den 8. März 2024 Müller DrumTec GmbH Christian Reinau Matthias Meier
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Müller DrumTec GmbH, RheinfeldenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Müller DrumTec GmbH, Rheinfelden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Müller DrumTec GmbH, Rheinfelden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lörrach, den 11. März 2024 LOEBA
Treuhand GmbH
Thomas Graw, Wirtschaftsprüfer Klaus Wasna, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 18. Juni 2024 festgestellt. |
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