Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Widdel seit 25.9.2019 | Geschäftsführer |
Tatsuo Yamamoto seit 25.9.2019 | Geschäftsführer |
John Olov Englund seit 25.9.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Powerbox (PRBX) AB | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EPLAX GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023/2024der Eplax Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bremen1. Grundlagen des Unternehmens Die Eplax GmbH, Bremen, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Powerbox Deutschland GmbH, Pforzheim. Die Eplax GmbH ist Teil des Konzerns Cosel Co. Ltd., Toyama City/Japan. Die Cosel Co. Ltd., Toyama City/Japan, ist ein weltweit tätiger Konzern, der Stromversorgungslösungen entwickelt und produziert. Die Eplax GmbH ist ausschließlich an dem Standort in Bremen in angemieteten Räumen tätig. Die Unternehmensaktivitäten der Eplax GmbH bestehen in der Entwicklung und der Produktion kundenindividueller Lösungen von Stromversorgungslösungen und Netzteilen. Die Kompetenz der Eplax GmbH besteht in der Transformation von Eingangsspannungen in unterbrechungsfreie Ausgangsspannungen, um eine zuverlässige Stromversorgung der Kundenprodukte sicherzustellen. Zu den Kunden der Eplax GmbH zählen namhafte Industrieunternehmen insbesondere aus Deutschland und der EU aus der Medizin-, Eisenbahn- & Transport-, Verteidigungsbranche. Wesentliche Lieferanten der Eplax GmbH sind Hersteller von elektrischen und mechanischen Standardkomponenten, sowie Lieferanten für Bauteile, welche auf Eplax-eigenen Spezifikationen beruhen. Eplax GmbH fertigt ausschließlich auftragsbezogen. Die Basis des vorliegenden Abschlusses ist das Geschäftsjahr im Zeitraum vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024. Zwischen der Powerbox Deutschland GmbH, Pforzheim, und der Eplax GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Zur Steuerung des Unternehmens werden bilanz-, ertrags- und liquiditätsorientierte, finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen, insbesondere sind dies das Ergebnis vor Steuern. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Kalenderjahr 2023 wurde weiterhin maßgeblich durch den Russland-Ukraine-Krieg geprägt. Die vom Krieg ausgelösten Entwicklungen und Nachwirkungen lasten nach wie vor auf der Wirtschaft. Die Inflation sank zwar stetig, bewegte sich jedoch im Jahresdurchschnitt weiterhin auf einem hohen Niveau, wodurch auch die Verbraucherpreise stiegen und die Nachfrage zurückging. Durch die gestiegenen Zinsen wurden Investitionen erschwert. Die während der Covid-19-Pandemie entstandenen Probleme (Längere Lieferzeiten für elektrische Komponenten/erhöhte Vorratshaltung bei Eplax GmbH) haben sich in dem Geschäftsjahr 23/24 nicht fortgeführt. Allerdings kam es infolgedessen durch die Beauftragung an die Eplax GmbH zu Kapazitätsengpassen bei der Bearbeitung von Aufträgen, welche sich relativ in anhaltend langen Lieferzeiten widergespiegelt haben. Der Krieg zwischen der russischen Föderation und der Ukraine führte im Geschäftsjahr 23/24 zu keinen Beeinträchtigungen des Geschäftsverlaufes. Mit beiden Ländern bestehen keine Geschäftsbeziehungen. Da Eplax GmbH in zahlreiche unterschiedliche Branchen liefert sind nur wenige Branchenabhängigkeiten gegeben. Insgesamt entwickelte sich der Markt für kundenindividuelle Lösungen in den von Eplax GmbH belieferten Branchen sehr positiv. Insbesondere die Branchen Elektromobilität und Militärische Anwendungen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023/2024 weiter sehr positiv. Die Geschäftsführung ist mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr zufrieden. 2.2 Geschäftsverlauf Für das Geschäftsjahr 2023/2024 war ein Ergebnis vor Steuern von mindestens T€ 900 prognostiziert worden. Die Prognose konnte durch einen guten Geschäftsverlauf eingehalten werden. 2.2.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind um T€ 3.278,0 auf T€ 16.591,3 gestiegen. Die Gründe in der signifikanten Umsatzsteigerung liegen zum einen in der Beauftragung von Kunden mit Rahmenaufträgen mit hohen Stückzahlen sowie zwei größeren Kundenprojekten, die sich in der gelieferten Form als abgeschlossen darstellen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2023/2024 auf T€ 377,4 (Vorjahr: T€ 392,3) zurückgegangen und resultierten wie im vorherigen Geschäftsjahr im Wesentlichen aus Erträgen aus Weiterberechnung an konzernverbundene Unternehmen. Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr T€ 10.914,1 (Vorjahr: T€ 8.299,4). Die Erhöhung des Aufwands ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen. Von dem Materialaufwand entfallen T€ 4.543,3 auf Aufwendungen für bezogene Leistungen, dieser Posten ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.422,7 gestiegen. Die bezogenen Leistungen stellen von Eplax GmbH beauftragte Herstellung von Einzelkomponenten (wie Stecker, Vorbelegung von Platinen) durch Zulieferbetriebe dar. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr T€ 3.834,3 (Vorjahr: T€ 3.288,8). Die Erhöhung resultiert aus Lohn- und Gehaltssteigerungen und einer angestiegenen Mitarbeiteranzahl. Der sonstige betriebliche Aufwand betrug im Geschäftsjahr T€ 1.434,9 (Vorjahr: T€ 1.186,4). Davon sind die größten Positionen Fremdleistungen (T€ 339,3), die Managementfee (T€ 193,6) und Miete für die Geschäftsgebäude (T€ 151,8). Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 75,6 (Vorjahr: T€ 62,9). Der leichte Anstieg ist auf kleinere Investitionen in das Anlagevermögen zurückzuführen. Die Eplax GmbH hat im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung (Ergebnis vor Steuern) in Höhe von T€ 856,5 (Vorjahr: T€ 925,5) erzielt. Gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Powerbox Deutschland GmbH, Pforzheim, hat die Eplax GmbH diesen vollständig an die Gesellschafterin abgeführt. 2.2.2 Vermögenslage Der Vorratsbestand (T€ 5.289,7) ist im Vergleich zum Vorjahr weiterhin leicht gestiegen. Die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen ist ebenfalls angestiegen auf T 267,8€ (Vorjahr: T€ 145,2). Die Höhe der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe resultiert aus der Ausweitung der Geschäftstätigkeit sowie wirtschaftlich bedingten längeren Lieferzeiten für Komponenten, die eine erhöhte Bevorratung erforderlich machten. Weiter spielte die strategische Bevorratung aufgrund von Preis- und Kosteneffekten eine Rolle. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Geschäftsjahresende T€ 1.376,7 und sind damit ähnlich hoch wie im Vorjahr (T€ 1.379,4). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um T€ 1.108,7 auf T€ 568,7 gesunken. Dieser deutliche Rückgang ist vor allem auf die Verkürzung des Zahlungsziels für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Powerbox International AB zurückzuführen. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten ist mit T€ 1.458,3 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 29,0) stark angestiegen. Dies ist ebenfalls in zu großen Teilen auf die Verkürzung des Zahlungsziels für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Powerbox International AB zurückzuführen, welche den größten Kunden der Eplax GmbH darstellt. Das Eigenkapital der Eplax GmbH betrug, aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags, unverändert T€ 2.536,2. Dadurch, dass die Abführung des Gewinns auf dem Verbindlichkeitskonto der Powerbox Deutschland GmbH gutgeschrieben wurde, sind die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 1.578,1 im Vorjahr auf T€ 2.505,9 im Geschäftsjahr gestiegen. Das Verbindlichkeitskonto wird laufend verzinst. Die übrigen Verbindlichkeiten (inklusive der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) sanken um T€ 327,1 auf T€ 3.360,1. Die Bilanzsumme beträgt T€ 9.048,4 (Vorjahr T€ 8.406,4). Die Veränderungen der Bilanzsumme resultiert zum einen aus dem gestiegenen Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie den gesunkenen Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen und zum anderen aus den gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. 2.2.3 Finanzlage Das Forderungsmanagement des Unternehmens zielt auf fristgerechte Zahlungseingänge der Kundenforderungen. Die Eigenkapitalquote zum 30. April 2024 betrug 28,0 % (Vorjahr: 30,2 %). Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der Zahlungsfrist und wenn möglich mit Skontoabzug bedient. Das Unternehmen verfügt über eine, ungekündigte Betriebsmittelkreditlinie von einem Kreditinstitut in Höhe von insgesamt T€ 1.300,0, wovon durch die Nutzung von Avalen T€ 1.215,6 zum Stichtag zur freien Verfügung stehen. Gegenüber diesen Kreditinstituten bestanden zum 30. April 2024 keine Verbindlichkeiten (Vorjahr: T€ 88,5). Die Betriebsmittelkreditlinie ist besichert durch eine Globalzession und Sicherungsübereignung der Vorräte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 30. April 2024 T€ 408,4 und sind damit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 245,5 gesunken. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Zu Beginn des Geschäftsjahres wird eine Geschäftsplanung und eine Jahresprognose erstellt. Wichtigster finanzieller Leistungsindikator ist das Ergebnis vor Steuern. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagement Das monatliche Berichtswesen dient zur Unternehmensteuerung und zur Information des Managements und den Gesellschaftern und gibt Auskunft über die Lage des Unternehmens. Dadurch erfolgen auf Ebene der Gesellschaft auf monatlicher Basis Analysen des Geschäftsverlaufs. Auftretende Risiken aus dem operativen Geschäft oder der Finanzierung können damit zeitnah erkannt werden. Durch die dargestellten Steuerungs- und Überwachungssysteme sowie der verwendeten Risikomessmethoden können Risiken frühzeitig erkannt werden. Es gibt keine Anzeichen für eine Bestandsgefährdung. 3.2 Chancen und Risiken (inklusive Risiken eingesetzter Finanzinstrumente) Risiken eingesetzter Finanzinstrumente Bonitätsrisiken Kreditrisiken bestehen aufgrund der zum größten Teil als bonitätsstark bekannten Kunden nur im geringen Umfang. Einem unvermeidbar verbleibenden Risiko wird nach Bedarf durch die Bildung entsprechender Wertberichtigungen Rechnung getragen. Es besteht aktuell keine Warenkreditversicherung. Zinsrisiken Es liegt ein Darlehensrahmen vor, der durch Avale in Höhe von T€ 84 zum Stichtag genutzt wird. Deshalb besteht grundsätzlich kein Risiko steigender Zinsen. Branchenspezifische Chancen und Risiken Vor dem Hintergrund geopolitischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten befindet sich die Eplax GmbH in einem herausfordernden Marktumfeld, in dem Eplax, neben den bereits dargestellten Risiken aus Finanzinstrumenten, mit einigen Risiken aber auch Chancen konfrontiert ist. Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken betreffen die Gesellschaft insbesondere bei der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Hier erfolgt eine laufende Beobachtung des Marktes. Es wurden keine Preisklauseln mit Kunden vereinbart. Fachkräftemangel/Schlüsselpersonal Angesichts des Fachkräftemangels und der damit einhergehenden erschwerten Einstellungsbedingungen von qualifizierten Produktionsmitarbeitern könnte der Ausbau der Produktion gedämpft werden. Auch die Entwicklung neuer Produkte könnte mangels fehlender qualifizierter Entwickler stagnieren. Ertrags- und Preisänderungsrisiko Durch die sinkende Inflation ist nicht davon auszugehen, dass die Kosten der Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe kurzfristig stark ansteigen. Da die Entwicklung und die Produktion kundenindividueller Lösungen teilweise Monate in Anspruch nehmen, können kurzfristige Preissteigerungen kaum realistisch in die Preiskalkulation aufgenommen werden. Es ergibt sich ein geringes Preisänderungsrisiko. Das allgemeine Ertragsrisiko wird als mittleres Risiko eingestuft. Der Auftragsbestand war im Geschäftsjahr 2023/2024 höher als im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2024/2025 ist dieser Umstand nicht mehr vorhanden, da zum einen zwei einmalige Projekte abgeschlossen worden sind, zum anderen aufgrund reduzierter Lieferzeiten Kunden deutlich später beauftragen bzw. noch über eigene Lagerbestände verfügen, die im Geschäftsjahr 2023/2024 geliefert worden sind. Risiken einzelner Kundengruppen Das Unternehmen ist mit den branchenübergreifenden Kunden breit aufgestellt. Branchenspezifische Ertragsrisiken können dadurch weitestgehend kompensiert werden. Qualitätsrisiko Die Eplax GmbH entwickelt und produziert kundenindividuelle Lösungen im Bereich Stromversorgung, damit ergibt sich grundsätzlich das Risiko, dass die hergestellten Produkte nicht über die gesamte Produktlebenszeit die von Eplax GmbH dem Kunden zugesagten Eigenschaften erfüllen. Zur Minimierung des Risikos werden interne und externe Tests vorgenommen. Vor Auslieferung der Produkte werden diese Tests eigenständig von der Eplax GmbH vorgenommen. Die Eplax GmbH hat sich folgenden Zertifizierungen unterworfen: ISO9001:2015 TÜV Rheinland. Weitere Zertifizierungen sind vorhanden auf Basis von Gerätespezifizierungen z. B. UL, CSA, Germanischer Lloyd, TÜV-Süd, ICEx/ATEX). Chance der E-Mobilität Aufgrund wachsender Umweltbedenken und staatlicher Vorschriften zur Reduzierung von Emissionen ist eine erhöhte Nachfrage in den Bereichen der Eisenbahn- & Transportindustrie zu erwarten. Weiterhin sehen wir angesichts der Förderung der E-Mobilität und der erneuerbaren Energien Chancen für die Geschäftspartner der Eplax GmbH, die daraus resultierenden Synergieeffekte sind als Chancen der Eplax GmbH einzustufen. Chance des Investitionsvolumens Darüber hinaus stellt die Erhöhung des Verteidigungsetats (Quelle: Bundesministerium für Verteidigung, Verteidigungshaushalt, Juli 2024) ein höheres Investitionsvolumen im Bereich der Verteidigungsbranche in Aussicht. Auch hier sind Chancen durch Synergieeffekte für der Eplax GmbH zu vermuten. 3.3 Prognosebericht Für das anschließende Geschäftsjahr (Mai 2024 - April 2025) wird ein etwa gleich guter Geschäftsverlauf erwartet. Das Unternehmen plant für das Geschäftsjahr 2024/2025 ein ausgeglichenes Betriebsergebnis. Die Planung resultiert aus dem Rückgang der Auftragseingänge bei gleichzeitiger Fortführung aller Arbeitsverträge sowie laufenden Betriebskosten, um späteres Wachstum auffangen zu können. Das Unternehmen wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um auch künftig stets in der Lage zu sein, seine Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Nach dem positiven Ergebnis und der Erhöhung des Lagerbestands möchte sich die Gesellschaft räumlich vergrößern. Dazu werden bereits Gespräche mit dem aktuellen Vermieter und weiteren potenziellen Vermietern geführt und alternative Räumlichkeiten in Betracht gezogen. Der Umzug des Unternehmens, der für 2027 erwartet wird, könnte zu einem Produktionsausfall von zwei Wochen führen.
Bremen, 1. August 2024 Eplax
GmbH
John Olov Englund, Geschäftsführer Thomas Widdel, Geschäftsführer Tatsuo Yamamoto, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024der EPLAX GmbH, BremenA. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft firmiert unter EPLAX GmbH mit Sitz in Bremen und ist im Amtsgericht Bremen unter der Nummer HRB 19638 HB eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren, § 275 Abs. 2 HGB, aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. Es besteht ein Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrag mit der Gesellschafterin. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung angesetzt. Für Software beträgt die Nutzungsdauer grundsätzlich drei bis fünf Jahre. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der Methode der gleitenden Durchschnittspreise. In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzel- sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen gegen Gesellschafter und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert (Anschaffungskosten) ausgewiesen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen und einen Wert von € 800,00 übersteigen, abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit jeweils 2,00 % p. a. eingerechnet. Als Abzinsungsbetrag wurde, der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte, durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,83 % p.a. angesetzt, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet; insofern die Posten eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden Fremdwährungsforderungen zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Briefkurs am Bilanzstichtag und Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Anschaffungskurs bzw. zum höheren Geldkurs bewertet. Die Bewertung der Bankguthaben in Fremdvaluta erfolgt zum Devisenkassamittelkurs. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entsprechen in Höhe von T€ 568 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: T€ 1.677). Die Forderungen gegen Gesellschafter entsprechen in Höhe von T€ 58 (Vorjahr: T€ 62) sonstigen Forderungen. 3. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen Auf Grund der Umstellung vom siebenjährigen auf den zehnjährigen Durchschnittszinssatz ergibt sich ein Differenzbetrag in Höhe von € 131,00, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt. Aus der geänderten Bewertung aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes war mit Beginn des Geschäftsjahres eine Zuführung der Pensionsrückstellung erforderlich. Der Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt. Der Auflösungsbetrag für 2023/2024 beträgt T€ 2. Da zum Bilanzstichtag keine weiteren Zuführungen aus der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (gemäß Art. 67 EGHGB) vorzunehmen sind, besteht ab dem 30. April 2024 keine Unterdeckung mehr. 4. sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von € 326.012,62 (Vorjahr: € 348.726,81) sowie Rückstellungen für Prüfung und Erstellung des Jahresabschlusses in Höhe von € 73.900,00 (Vorjahr: € 47.755,00) enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten: - aus Steuern: € 146.227,41 (Vorjahr: € 158.219,48) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehen in Höhe von € 2.778.770,67 (Vorjahr: € 2.749.730,67) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 26.497,81 (Vorjahr: € 34.731,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter entsprechen in Höhe von € 2.505.913,78 (Vorjahr: € 1.578.079,92) sonstigen Verbindlichkeiten. II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. sonstige betriebliche Erträge In den Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von € 22.759,59 (Vorjahr: € 13.803,01) enthalten. 2. Aufwendungen für Altersvorsorge Im Gesamtbetrag der Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützungsleistungen in Höhe von € 44.822,93 (Vorjahr: € 32.341,90) enthalten. 3. sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von € 25.675,38 (Vorjahr: € 13.074,02) enthalten. 4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinserträgen sind solche aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 540,00 (Vorjahr: € 540,00) enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 2.620,00 (Vorjahr: € 2.577,00) enthalten. Des Weiteren sind Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 29.327,63 (Vorjahr: € 29.040,00) und solche an Gesellschafter € 71.345,99 (Vorjahr: € 28.228,47) enthalten. D. Sonstige Pflichtangaben I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen auf Grund langfristiger Miet- und Leasingverträge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von T€ 575 bei einer Laufzeit von einem bis fünf Jahren. II. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 70 Mitarbeiter beschäftigt.
III. Organe der Gesellschaft Als hauptberufliche Geschäftsführer bei der Gesellschaft sind bestellt: John Olov Englund, Hägersten/Schweden Thomas Widdel. Lilienthal Tatsuo Yamamoto, Stockholm/Schweden IV. Konzernabschluss des Mutterunternehmens Der Jahresabschluss der Gesellschaft geht ein in den Konzernabschluss der Cosel Co. Ltd., mit Sitz in Toyama City/Japan. Diese Gesellschaft stellt für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss ist auf der Website www.cosel.co.jp erhältlich. V. Weitere Pflichtangaben Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges verweisen wir auf die Ausführungen im Prognose- sowie im Risikobericht des Lageberichts. Auswirkungen auf die zum Stichtag bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden haben sich nicht ergeben. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. sonstige Berichtsbestandteile
Bremen, 01. August 2024 EPLAX
GmbH
John Olov Englund, Geschäftsführer Thomas Widdel, Geschäftsführer Tatsuo Yamamoto, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 08.08.2024 festgestellt. 'BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EPLAX GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der EPLAX GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Ge winn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EPLAX GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalge sellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Ge schäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ord nungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grund sätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen un abhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen ent spricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsla ge der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwen dig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Ver antwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern ein schlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungs grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwort lich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstel lung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu kön nen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und wer den als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insge samt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei dungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben un angemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zu künftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches un vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 20. Januar 2025 Clostermann
& Jasper Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Gampper, Wirtschaftsprüfer gez. Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer |
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