handwerker promotion e. gmbh

Morgenstraße 10, 59423 Unna, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 4366
Eingetragen
21.11.2003
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtMesse-, Kongress- und Business-Event-VeranstalterKonzertveranstalter
Gegenstand
Die Durchführung von Veranstaltungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Fred Karl Handwerker
seit 18.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

25.10% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
25.10%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DEAG Deutsche Entertainment AG
0.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Concert Concept Veranstaltungs-GmbH
Germany
18.725 €
74.90%
handwerker Artist Management GmbH
Germany
6.275 €
25.10%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

handwerker promotion e. gmbh

Unna

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

handwerker promotion e. gmbh, Unna

Die handwerker promotion e. gmbh, Unna, (im Folgenden "hpe gmbh" oder "Gesellschaft") ist tätig im Bereich der Durchführung von Veranstaltungen aller Art. Als Live-Entertainment-Dienstleister verfügt die Gesellschaft über umfassende Expertise in der Organisation, Vermarktung und Durchführung von Live-Events.

Im Auftrag nationaler und internationaler Konzertveranstalter plant und organisiert die Gesellschaft Konzerte jeden Genres und jeder Größenordnung in Nordrhein-Westfalen. Hallenbuchungen, Marketing sowie eine innovative Medien- und Pressearbeit, Kartenservice und -vertrieb, technische Leitung inklusive Produktionsaufbau und -abbau, Servicekoordination von z.B. Security und Catering sind die Aufgaben des erfahrenen und spezialisierten Teams.

Die großen Arenen mit namhaften Künstlern gehören wie die zahlreichen Theater- und Konzertsäle mit vielen Musical Shows zu den Locations der zahlreichen Events der Gesellschaft.

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers International (PwC) geht in Ihrer Studie "German Entertainment and Media Outlook 2023-2027" von einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum um 2,1 % bis 2027 aus. Das Marktvolumen belaufe sich demnach zu diesem Zeitpunkt auf 73,1 Mrd. Euro, was einem Zuwachs um 7,1 Mrd. Euro im Vergleich zum Volumen im Jahr 2022 darstellt.

Für den Bereich der Livemusik wird weiterhin mit einem positiven Wachstumstrend gerechnet. Im Jahr 2022 war laut PwC der deutsche Musikmarkt mit 31,1 % Zuwachs das wachstumsstärkste Teilsegment im Bereich "Musik, Radio und Podcast", welches vor allem durch den Bereich Livemusik geprägt wurde. Auf den Bereich entfallen 1,657 Mrd. Euro von insgesamt 4,7 Mrd. uro Umsatz des gesamten Bereichs "Musik, Radio und Podcast".

1.1. Der Live Entertainment-Markt

Das Produktportfolio ist breit aufgestellt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es der Gesellschaft erneut gelungen, örtliche Veranstaltungen und auch Touren mit namhaften Künstlern durchzuführen.

1.2. Die hpe gmbh 2023

Veranstaltungen und Konzerte bildeten den Schwerpunkt der operativen Tätigkeit. Außerdem hat sich die Gesellschaft im Jahre 2023 erfolgreich bei Tourneeproduktionen in unterschiedlichen Genres engagieren können. Weiterhin konnte die Produktpalette mit ganzen Touren erweitert werden. Die Geschäftsführung schätzt die Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 als positiv ein.

Das gezeichnete Bild der hpe GmbH im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage war zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts in wesentlichen Bereichen unverändert.

2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

2.1. Ertragslage

Die hpe gmbh erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 17.203 TEUR gegenüber 13.126 TEUR im Vorjahr. Es wurde ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 2.358 TEUR erzielt (Vorjahr: 894 TEUR).

Zum Umsatz haben im Wesentlichen die Veranstaltungen von Till Lindemann, Iron Maiden, Kiss und Disney on Ice beigetragen.

Die Vertriebskosten betrugen 168 TEUR nach 147 TEUR im Vorjahr. Hierbei spielte die Preisentwicklung im Bereich der Reisekosten und Personalgestellung eine große Rolle für den Anstieg.

Die Verwaltungskosten betrugen 508 TEUR gegenüber 535 TEUR im Vorjahr. Die Personalkosten im Bereich der Verwaltungskosten sind aufgrund des Ausscheidens einer der zwei Mitarbeiterinnen und der sich schwierig gestalteten Suche einer Nachfolgerin gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 488 TEUR (Vorjahr: 1.197 TEUR). Im Vorjahr waren Erträge aus diversen Sonderfonds, bzw. Corona-Unterstützungen i.H.v. 1.068 TEUR enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 14 TEUR (Vorjahr: 10 TEUR).

Das EBIT beträgt 2.155 TEUR im Vergleich zu 1.399 TEUR im Vorjahr.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss von 1.558 TEUR erzielt (Vorjahr: 947 TEUR).

2.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme minderte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,21 % auf 10.945 TEUR (Vorjahr: 11.427 TEUR).

Es wurden im Vergleich zum Vorjahr weniger Ausgaben für Veranstaltungen im Folgejahr getätigt, daher der Rückgang der geleisteten Anzahlungen um 20,01 % von 1.574 TEUR auf 1.259 TEUR.

Die Forderungen insgesamt sind von 3.240 TEUR im Vorjahr auf 3.662 TEUR im laufenden Jahr gestiegen, was vor allem durch spät geschriebene Rechnungen, bzw. Verzögerungen bei den Tourabrechnungen zustande kam.

Trotz alledem konnten die Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag um 8,10 % gesenkt werden und liegen somit bei nunmehr 7.618 TEUR nach 8.289 TEUR im Vorjahr.

Das Eigenkapital beträgt nach 1.936 TEUR im Vorjahr nunmehr 1.694 TEUR. Die Veränderung resultiert aus dem Jahresergebnis sowie aus der am 15.05. des Jahres ausgekehrten Gewinnausschüttung in Höhe von insgesamt 1.800 TEUR.

Die Entwicklung führt zu einer Eigenkapitalquote von 15 % (Vorjahr: 17 %).

2.3. Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen 5.741 TEUR (Vorjahr: 6.309 TEUR). Trotz einer Gewinnausschüttung n Höhe von 1.800 TEUR sind die liquiden Mittel nur leicht zurück gegangen. Der weiterhin generell hohe Bestand an liquiden Mitteln resultiert aus den Ticketvorverkäufen, welche das laufende Geschäft finanzieren.

Die Finanzlage der Gesellschaft war zu jeder Zeit geordnet. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

2.4. Personalentwicklung

Die durchschnittliche Zahl der im Berichtsjahr beschäftigten Angestellten (Kopfzahl) betrug 14 Mitarbeiter (Vorjahr: 15).

3. Chancen- und Risikobericht

Risiken sind ein inhärenter Teil unternehmerischen Handelns. Dies setzt voraus, dass die strategischen und operativen Risiken erkannt, bewertet und gemeldet werden. Gleichwohl ist die hpe gmbh stets einer Reihe allgemeiner Markt- und Geschäftsrisiken ausgesetzt sowie verschiedenen speziellen Risiken, die besonders mit der Branche verbunden sind, da es sich um ein volatiles Geschäft handelt.

Bei der hpe gmbh ist ein Überwachungssystem eingerichtet, mit dem den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden sollen. Die Überwachung der Geschäftstätigkeit zur frühen Erkennung bestandsgefährdender Risiken wird gegenwärtig in weitem Umfang durch die Geschäftsführung und den Bereich Konzerncontrolling der DEAG Deutsche Entertainment AG vorgenommen. Im Mittelpunkt des Risikomanagementsystems stehen die Liquiditätsplanung, die Projektkalkulationen und Überwachung der Vorverkaufszahlen sowie die laufende Prognose der Ertragslage der Gesellschaft. Die Steuerung erfolgt auf Basis von finanziellen (Umsatz und EBIT) und nicht-finanziellen (Ticketabsatz) Leistungsindikatoren. Die erkannten Risiken werden unterjährig regelmäßig mit den Bereichsverantwortlichen überprüft, mit dem Ziel vorhandene Risiken zu beseitigen oder zu minimieren. Im Rahmen dieses Prozesses werden die Chancen und Risiken identifiziert, von der Geschäftsführung quantifiziert und Steuerungsmaßnahmen festgelegt, die regelmäßig überprüft und, soweit erforderlich, angepasst werden.

Für die Gesellschaft werden regelmäßige Forecasts und Plan-/Ist-Vergleiche erstellt. Für wesentliche Projekte werden Vor- und Nachkalkulationen erstellt. Wichtigste operative Steuerungsgröße ist die Break Even-Auslastung, deren Erreichung mittels regelmäßiger Abfrage der Vorverkaufszahlen überwacht wird. Ferner werden regelmäßig Liquiditätsplanungen erstellt. Durch das interne Rechnungswesen ist die Geschäftsführung laufend über die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage informiert.

Nach den handelsrechtlichen Vorschriften besteht die Verpflichtung, auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung hinzuweisen. Dieser Lagebericht sowie die weiteren Informationen zum Geschäftsjahr enthalten in die Zukunft gerichtete Annahmen und Schätzungen, die mit Risiken verbunden sind, welche dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von unseren Erwartungen abweichen.

3.1. Markt/Wettbewerb

Die Gesellschaft ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig. Bestreben der Geschäftsführung ist es, Veränderungen des Marktes frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Dennoch kann sich das Marktumfeld überraschend ändern, womit Risiken für die Geschäftstätigkeit verbunden sein könnten. Dies gilt beispielsweise für mögliche Änderungen des Freizeit- und Konsumverhaltens, welche den Kartenabsatz im Live Entertainment negativ beeinflussen könnten. Das Geschäft der Gesellschaft ist in großem Maße vom Ticketverkauf abhängig.

Auch könnten sich die Rahmenbedingungen für die Verfügbarkeit von Künstlern, welche den Publikumsgeschmack treffen, ändern und womöglich neue, starke Anbieter in den Markt eintreten und sich damit in Konkurrenz zur Gesellschaft begeben.

Darüber hinaus ist der Geschäftserfolg davon abhängig, inwieweit es gelingt, den steigenden Gagenforderungen der Künstler entgegenzuwirken. Durch den Rückgang der Tonträgerumsätze steigt die Bedeutung der Veranstalter, was die Verhandlungsposition verbessert.

Des Weiteren besteht eine Abhängigkeit von Künstlern, Agenten, Produzenten und sonstigen Akteuren der Branche bei bestehenden Geschäftsbeziehungen sowie beim Aufbau von neuen Geschäftsbeziehungen. Auch die Verfügbarkeit von Vertriebskanälen, insbesondere von Vorverkaufssystemen, hat eine große Auswirkung auf den Geschäftserfolg.

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft wird darüber hinaus davon beeinflusst, ob es weiterhin gelingt, qualifizierte Mitarbeiter und Branchenkenner für das Unternehmen zu gewinnen und zu halten. Dies ist besonders in der Entertainmentbranche, die stark von den Beziehungen und Kontakten einzelner Personen abhängt, der Fall.

Bei der hpe gmbh bestehen verschiedene Versicherungen. Mit diesen Versicherungen sollen Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit, insbesondere mit der Durchführung und dem Ausfall von Konzerten und anderen Veranstaltungen abgedeckt werden. Hervorzuheben ist das Risiko, dass Konzerte oder andere Veranstaltungen kurzfristig - etwa bedingt durch plötzliche Unwetter; Verhinderung des Künstlers durch Krankheit - abgesagt werden müssen. Sollte die Gesellschaft in einem solchen Fall oder bei anderen Schadensereignissen nicht oder nicht ausreichend versichert sein, könnten die aus dem jeweiligen Schadensereignis entstehenden Verpflichtungen die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens erheblich beeinträchtigen.

3.2. Finanzielle Verpflichtungen

Die Finanzierung des operativen Geschäftes hängt von der Fähigkeit der Gesellschaft ab, in einem volatilen Geschäft ausreichend Cashflow zu generieren bzw. externe Finanzierungsquellen (Fremd- oder Eigenkapital) zu erschließen.

3.3. Steuerliche Risiken

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des Mutterunternehmens eingebunden. Dieses umfasst Maßnahmen für die Erfassung, Bewertung und die Minderung von potentiellen steuerlichen Risiken. Zu Spezialthemen werden Experten herangezogen. Ihre Expertisen werden in der Zentrale geprüft und die Ergebnisse anschließend entsprechend berücksichtigt.

Für hinreichend konkrete, abschätzbare steuerlichen Risiken, deren Eintrittswahrscheinlichkeit überwiegend wahrscheinlich ist, wurden bestehende Steuerguthaben gemindert bzw. entsprechende Rückstellungen passiviert.

3.4. Prozesse

Derzeit werden keine Prozesse geführt.

3.5. Chancen

Mit seinem breiten Portfolio kann die Gesellschaft jederzeit flexibel auf Trendänderungen reagieren. So wird versucht die Touren in 2024 weiter auszubauen und die Planungen für 2025 sind bereits gestartet. Im Jahr 2025 wird es auch wieder eine Tour von Till Lindemann geben, sodass die Gesellschaft hier wieder mit einem deutlich höheren Gewinn rechnet.

4. Prognosebericht

Unter Berücksichtigung der fest kontrahierten und in Anbahnung befindlichen Tourneen und Veranstaltungen, der aktuellen Vorverkaufszahlen sowie des Entwicklungstrends im ersten Quartal 2024 erwartet die Geschäftsführung der hpe gmbh für das Jahr 2024 eine leicht negative Geschäftsentwicklung. Damit verbunden ist gegenüber 2023 mit einer starken Minderung der Umsatzerlöse und des EBIT zu rechnen.

Die Geschäftsführung geht von einem rückläufigen Geschäftsverlauf in 2024 aus. Für das Jahr 2024 sind bisher deutlich weniger und vor allem wesentlich kleinere Veranstaltungen geplant. Demnach sind die Gewinnspannen auch deutlich niedriger. Hinzu kommt ein im ersten Quartal schleppender Anlauf der Vorverkaufszahlen für die größeren Veranstaltungen. Trotz alledem rechnet die Gesellschaft für dass Jahr 2024 mit einem Gewinn in Höhe von ca. 300 TEUR.

 

Unna, 24.04.2024

Handwerker promotion e. GmbH

Der Geschäftsführer

Fred Handwerker

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 282.641,15 270.631,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43,00 43,00
II. Sachanlagen 19.668,59 7.659,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.499,00 7.659,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.169,59
III. Finanzanlagen 262.929,56 262.929,56
1. Beteiligungen 262.929,56 262.929,56
B. Umlaufvermögen 10.662.671,03 11.123.214,55
I. Vorräte 1.259.389,94 1.573.600,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.661.970,75 3.240.564,49
1. Forderungen gegen Gesellschafter 41.675,41 9.678,92
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.166.576,49 1.239.385,07
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.453.718,85 1.991.500,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.741.310,34 6.309.049,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 32.998,00
Summe Aktiva 10.945.312,18 11.426.844,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.694.450,75 1.936.070,21
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 111.070,21 963.586,84
III. Jahresüberschuss 1.558.380,54 947.483,37
B. Rückstellungen 1.633.236,68 1.201.855,78
C. Verbindlichkeiten 7.617.624,75 8.288.918,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 106.894,36 81.796,51
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 106.894,36 81.796,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 108.547,07 579.257,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 108.547,07 579.257,55
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 106.900,95
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 106.900,95
4. sonstige Verbindlichkeiten 7.402.183,32 7.520.963,11
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.402.183,32 7.520.963,11
Summe Passiva 10.945.312,18 11.426.844,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.846.277,70 2.092.127,76
2. Vertriebskosten 167.917,91 147.049,29
3. allgemeine Verwaltungskosten 508.355,16 535.108,69
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.990,44 10.507,26
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 804,48
5. Erträge aus Beteiligungen 250.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.112,95 22.370,04
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.213,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 892.238,60 474.059,19
9. Ergebnis nach Steuern 1.558.675,54 947.773,37
10. sonstige Steuern 295,00 290,00
11. Jahresüberschuss 1.558.380,54 947.483,37

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

handwerker promotion e. gmbh, Unna

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: handwerker promotion e. gmbh
Firmensitz laut Registergericht: Unna
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamm
Register-Nr.: HRB 4366

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.341,04 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 55.341,04 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 239.889,79 5.427,72 0,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.169,59 0,00
Summe Sachanlagen 239.889,79 20.597,31 0,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 262.929,56 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 262.929,56 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 558.160,39 20.597,31 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 55.341,04
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 55.341,04
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 245.317,51
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.169,59
Summe Sachanlagen 0,00 260.487,10
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 262.929,56
Summe Finanzanlagen 0,00 262.929,56
Summe Anlagevermögen 0,00 578.757,70
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.298,04 0,00 0,00 0,00 55.298,04
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 55.298,04 0,00 0,00 0,00 55.298,04
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.230,79 8.587,72 0,00 0,00 240.818,51
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 232.230,79 8.587,72 0,00 0,00 240.818,51
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 287.528,83 8.587,72 0,00 0,00 296.116,55
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 43,00 43,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 43,00 43,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.499,00 7.659,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.169,59 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 19.668,59 7.659,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 262.929,56 262.929,56
Summe Finanzanlagen 0,00 262.929,56 262.929,56
Summe Anlagevermögen 0,00 282.641,15 270.631,56
Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.293,2 1.293,2 0,0
Vorjahr 429,1 429,1 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.166,6 2.166,6 0,0
Vorjahr 1.239,4 1.239,4 0,0
gegenüber Gesellschaftern 41,7 41,7 0,0
Vorjahr 9,7 9,7 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 160,6 160,6 0,0
Vorjahr 1.562,4 1.562,4 0,0
Summe 3.662,1 3.662,1 0,0
Vorjahr 3.240,6 3.240,6 0,0

Sonstige Vermögensgegenstände

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.692.799,97 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Gesamtbetrag Fälligkeit
Bezeichnung TEUR bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
größer 5 Jahre
TEUR
Garantien 1.586,7 1.586,7 0,0 0,0
Miet- und Leasingverträge bew. WG unbefristet 0,0 0,0 0,0
Miet- und Leasingverträge bew. WG befristet 43,6 21,4 22,2 0,0
Miet- und Pachtverträge unbew. WG unbefristet 57,5 0,0 0,0
Miet- und Pachtverträge unbew. WG befristet 5,0 5,0 0,0 0,0

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 13,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 14,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 10,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Fred Handwerker, Unna

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Pro Media GmbH, Unna 100,00 % ./. 35.494,23 143.182,03
FOH Rhein Main Concerts GmbH, Frankfurt 50,00 % 16.104,29 230.216,14

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Unna, 26. April 2024

gez. Fred Handwerker

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die handwerker promotion e. gmbh, Unna:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der handwerker promotion e. gmbh, Unna, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der handwerker promotion e. gmbh, Unna, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 29. August 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Udo Heckeler, Wirtschaftsprüfer

David Reinhard, Wirtschaftsprüfer

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