IFFLAND AGLiquidiert

63571 Gelnhausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 92593
Eingetragen
21.10.2008
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
die Produktion sowie der Handel mit und der Vertrieb von Druckerzeugnissen, insbesondere für industrielle Anwendungen, Aussenwerbung, Produktwerbung, Imagekampagnen, Fahrzeug- und Verkehrsmittelwerbung, Preis- und Zielanzeigen und dergleichen.

Historie

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Beteiligungen

NameAnteil
bui GmbHAufgelöst
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

IFFLAND AG

Gelnhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

1. Berichterstattung

1.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.2 Darstellung der Lage

1.3 Zukünftige Entwicklung

1.3.1 Bestandsgefährdende Risiken

1.3.2 Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

2. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

2.1 Forschung und Entwicklung

(§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

2.2 Bestehende Zweigniederlassungen

(§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

1. Berichterstattung

1.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die IFFLAND AG ist als Projektdienstleister und Spezialist für die Entwicklung und Fertigung von maßgeschneiderten Produkten und Lösungen für die Kommunikation am Point of Sale für namhafte Filialhandelsunternehmen, insbesondere aus den Bereichen Lebensmitteleinzelhandel, Fashion & Lifestyle sowie DIY tätig. Weiterhin gehören Ladenbauer sowie die Automobilindustrie und Autovermietungen zu den Kernzielgruppen.

Aufgrund von unvorhersehbaren massiven Veränderungen bei einem Großkunden, mussten wir unsere ursprüngliche Geschäftsjahresplanung im Jahresverlauf grundsätzlich revidieren. Im Forecast wurden die ursprünglich geplanten Umsatzerlöse deshalb um 24,0% herabgesetzt. Schlussendlich verblieb am Ende des Jahres ein Rückstand von gut 20% gegenüber unserer ursprünglichen Planung.

Nach einem außerordentlich starken ersten Quartal ist das Niveau der monatlichen Umsatzerlöse im Jahresverlauf massiv abgeflacht. So waren in den Monaten Mai bis November, mit Ausnahme des August 2017, regelmäßig deutlich unterdurchschnittliche Umsatzerlöse zu verzeichnen, die nicht nur hinter der Planung, sondern auch unter dem Vorjahresniveau blieben.

Die Analyse der Erlösquellen zeigt, dass sowohl im Siebdruck als auch im Digitaldruck Rückgänge zu verzeichnen sind. Dies hängt jedoch auch mit der nach wie vor schlechten Preissituation für klassische, wenig komplexe Druckprodukte zusammen. Steigerungen waren in den Bereichen Werbetechnik, Kunststoffverarbeitung und Dienstleistungen zu verzeichnen. Allerdings waren diese Zuwächse nicht dazu geeignet, die Rückgänge im Druckgeschäft und bei den Handelswaren zu kompensieren.

Durch die Verlagerung der Kunststoffverarbeitung von externen Dienstleistern ins eigene Haus ergibt sich eine spürbare Verschiebung von Handelswarenumsätzen zu eigenen Umsatzerlösen. Leider hat sich jedoch das Umsatzwachstum in diesem Bereich nicht wie geplant dargestellt, was mit den bereits erwähnten massiven Veränderungen bei einem unserer Großkunden in Zusammenhang steht.

Gleichzeitig hat sich der Trend zur Kleinteiligkeit auch im Geschäftsjahr 2017 unverändert fortgesetzt. Trotz des Umsatzrückgangs im Vorjahresvergleich stiegen die Anzahl der Aufträge und Auftragspositionen erneut massiv an. Nunmehr wurden im vergangenen Jahr annähernd 17.000 Aufträge mit fast 165.000 Auftragspositionen gefertigt.

Wir haben dieser Entwicklung Rechnung getragen, indem wir für jene Kunden, die nicht für einen vollautomatisierten Datenaustausch via EDI ausgerüstet sind, ein eigenes Tool entwickelt haben, was ein weitestgehend automatisiertes Übertragen der per E-Mail gesendeten Bestellungen in unser ERP-System ermöglicht. Hierdurch haben wir nicht nur eine massive Zeitersparnis, sondern auch eine erhebliche Reduktion potentieller Fehlerquellen erreichen können.

Mit Blick auf die Gesamtentwicklung wird es nunmehr essentiell sein, bestehende Abhängigkeiten von Großkunden mit der Entwicklung von Potential- und Neukunden entgegen zu wirken. Auf der Euroshop 2017 haben wir hierzu wertvolle Impulse und Kontakte generieren können. Mit der in 2017 umgesetzten Verstärkung des Vertriebs um zwei Key-Account-Manager mit langjähriger Marktkenntnis und Erfahrung sowie um zwei Innendienstmitarbeiter sehen wir uns gut gerüstet, um diese Entwicklung in 2018 weiter vorantreiben zu können.

Gesamtleistung, Rohertrag und Ergebnis v. Steuern

Im Jahr 2017 weist die Betriebswirtschaftliche Analyse ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 102,1 aus. Nach dem exzellenten ersten Quartal, war im Jahresverlauf eine stetige Minderung der Profitabilität zu verzeichnen. So lagen wir im zweiten Quartal knapp über der schwarzen Null und mussten in den letzten beiden Quartalen gar Verluste hinnehmen. Insgesamt verbleibt ein Gewinn nach Steuern in Höhe von knapp T€ 65,8.

Im Geschäftsjahr 2017 konnte lediglich eine Rohmarge in Höhe von T€ 6.576,7 erzielt werden. Bei einem Vorjahreswert von T€ 7.954,9 entspricht dies einem Rückgang von 17,3%. Die Gesamtkosten sind dagegen nur um T€ 316,1 (4,7%) gesunken. Dieser Sachverhalt zeigt deutlich, dass der erzielte Rohertragsbetrag im Jahr 2017 für eine Deckung der im Unternehmen entstehenden Gesamtkosten gerade eben gut ausreichend ist, obwohl wir uns relativ zur Gesamtleistung verbessert haben.

Gesamtkosten Vorjahresvergleich

Insgesamt lagen die Gesamtkosten des Berichtsjahres inklusive Abschreibungen und Zinsen bei T€ 6.470,2 und somit um ca. T€ 316,1 unter den Kosten des Vorjahreszeitraumes. Die Kosten der Warenabgabe, insbesondere Versand- und Verpackungskosten, skalieren hierbei stark mit den erzielten Umsatzerlösen.

Trotz wesentlich geringerer Gesamtleistung blieben die Kosten für Fremdarbeiten absolut gesehen auf konstantem Niveau. Dies ist insbesondere dem regelmäßig hohen Termindruck geschuldet. Außerdem ist darauf hinzuweisen das in den Fremdarbeitskosten nicht nur Fremdarbeiten im Bereich Produktion enthalten sind.

Da im letzten Jahr aufgrund des erfreulichen Ergebnisses eine Tantiemezahlung an die Mitarbeiter vereinbart war, liegen die Personalkosten des Berichtszeitraumes unter dem Vorjahreswert. Lässt man diesen Effekt außen vor, sind jedoch gestiegene Personalkosten auszuweisen. Ein wesentlicher Grund ist die Erweiterung des Key Account Management Teams.

Die signifikante Senkung der Kfz-Kosten um ca. T€ 55 ist vornehmlich dem Aspekt geschuldet, dass auslaufende Leasingverträge nicht durch neue ersetzt und die entsprechenden Kfz per Barmittel in den Anlagenbestand übernommen wurden, da diese Fahrzeuge bei einem Alter von 3 Jahren sehr geringe Kilometerleistungen aufweisen. Dies ist auch ein Grund dafür, dass der Kostenblock der Abschreibungen über dem Vorjahreswert liegt.

Neben den Leasingübernahmen von Kfz sind die Modernisierung der Siebvorbereitung, ein zweiter Zünd-Plotter, der Messestand für die Teilnahme an der Euroshop 2017 und diverse Automatisierungsmaßnahmen die wesentlichen Kostentreiber der Abschreibung. Darüber hinaus belasten T€ 23 Forderungsverluste aufgrund der im Berichtsjahr durchgeführten Ausbuchungen von Forderungsaltbeständen bei einem Kunden diesen Kostenblock zusätzlich.

Die Einsparungen bei den Reparatur- und Instandhaltungskosten in Höhe von ca. T€ 62,1 sind ausschließlich auf die Kostensenkungen im Bereich Maschineninstandhaltung zurückzuführen. Sonstige Instandhaltungskosten wie z. B. für Gebäude und Außenlagen sowie EDV-Hard und Software sind auf dem Niveau des Vorjahres.

Die verschiedenen betrieblichen Kosten konnten gar um T€ 134,3 gesenkt werden. Vor allem der Wegfall der Leasingraten für verschiedene Anlagegegenstände entlasten die sonstigen Kosten im Vergleich zum Vorjahr ungemein. Dafür sind die Restwerte aus Leasingübernahmen in den Abschreibungen enthalten.

1.2 Darstellung der Lage

Wie auch schon in den Jahren zuvor hat sich gezeigt, dass Umsatzzuwächse im zweistelligen Prozentbereich, wie es 2016 der Fall war, nicht ohne Weiteres für die Folgejahre fortzuschreiben sind. Dennoch ist die Lage unseres Unternehmens auch angesichts des erheblichen Umsatzverlustes und des marginalen Gewinns nach wie vor stabil.

Aktiva

2017 2016
Anlagevermögen T€ 1.021,4 22,9% T€ 726,7
Umlaufvermögen T€ 3.396,3 76,2% T€ 4.327,3
RAP T€ 37,3 0,8% T€ 131,4
Bilanzsumme T€ 4.455,0   T€ 5.185,4

Aktiva

2016 2015
Anlagevermögen 14,0% T€ 592,1 13,9%
Umlaufvermögen 83,5% T€ 3.480,6 81,4%
RAP 2,5% T€ 201,7 4,7%
Bilanzsumme   T€ 4.274,4  

Die Bilanzstruktur auf der Aktivseite hat sich gegenüber dem Vorjahr insoweit verändert, als dass eine Verminderung im Umlaufvermögen und bei den RAP zu einer Reduzierung der Bilanzsumme um 14,1% auf nunmehr T€ 4.455,0 geführt hat, obwohl das Anlagevermögen auf Grund der Neuinvestitionen um ca. 40% angewachsen ist.

2017 2016
Forderungen LuL T€ 1.703,8 38,4% T€ 2.255,3
Flüssige Mittel T€ 643,5 14,4% T€ 1.018,4
Bilanzsumme T€ 4.455,0   T€ 5.185,4
2015
Forderungen LuL 43,5% T€ 1.615,5 37,8%
Flüssige Mittel 19,6% T€ 261,3 6,1%
Bilanzsumme   T€ 4.274,4  

Hauptursächlich für die Bestandsreduzierung im Umlaufvermögen, ist der auf Grund des Geschäftsgangs niedrigere Forderungsbestand sowie die ebenfalls niedrigeren flüssigen Mittel.

Passiva

2017 2016
Eigenkapital T€ 2.894,5 65,0% T€ 2.828,7
Rückstellungen T€ 631,5 14,2% T€ 763,7
Verbindlichkeiten T€ 929,0 20,9% T€ 992,9
Bilanzsumme T€ 4.455,0   T€ 5.185,4

Passiva

2015
Eigenkapital 66,1% T€ 2.584,0 60,5%
Rückstellungen 14,7% T€ 234,3 5,5%
Verbindlichkeiten 19,1% T€ 1.456,2 34,1%
Bilanzsumme   T€ 4.274,4  

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag T€ 2.894,5 und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert von T€ 3.428,7. Gleichwohl ist die Eigenkapitalquote mit aktuell 65,0% der Bilanzsumme nur marginal vom Vorjahreswert in Höhe von 66,1% entfernt.

2017 2016
Verbindlichkeiten LuL T€ 734,1 16,5% T€ 580,4
Bankverbindlichkeiten T€ 108,3 2,4% T€ 241,8
Verbindlichkeiten ges. T€ 929,0 20,9% T€ 992,9
Bilanzsumme T€ 4.455,0   T€ 5.185,4
2016 2015
Verbindlichkeiten LuL 11,3% T€ 902,1 21,1%
Bankverbindlichkeiten 4,7% T€ 409,9 9,6%
Verbindlichkeiten ges. 19,1% T€ 1.456,2 34,1%
Bilanzsumme   T€ 4.274,4  

Die langfristigen Verbindlichkeiten wurden - wie auch alle anderen Verpflichtungen - der Höhe und Fälligkeit nach punktgenau bedient, so dass sich die Bankverbindlichkeiten um gut die Hälfte auf nunmehr T€ 108,3 reduziert haben. Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus Lagerergänzungen sowie Materialbeschaffung für ein Einzelprojekt, das zum Teil im Dezember und zum Teil im Januar geliefert wurde.

Dennoch ist die Liquiditätsversorgung absolut sichergestellt. Neben den zum Stichtag ausgewiesenen flüssigen Mitteln in Höhe von ca. T€ 643,5 standen und stehen der Gesellschaft Kontokorrentlinien bei der Commerzbank AG sowie der Deutsche Bank AG in Höhe von T€ 800,00 zur Verfügung, die im Berichtszeitraum jedoch nicht in Anspruch genommen wurden.

2017 2016
Rohertrag T€ 6.576,7   T€ 7.954,9
Ergebnis vor Steuern T€ 102,1 1,5% T€ 1.150,9
Jahresüberschuss T€ 65,8 1,0% T€ 844,8
Cash-Flow (einfach) T€ 365,5 5,5% T€ 1.074,0
2015
Rohertrag   T€ 6.516,6  
Ergebnis vor Steuern 14,5% -T€ 290,6 -4,5%
Jahresüberschuss 10,6% -T€ 245,2 -3,8%
Cash-Flow (einfach) 13,5% T€ 69,4 1,1%

Der Rohertrag liegt mit T€ 6.576,7 um 17,3% unter dem Vorjahr und spiegelt so die Entwicklung bei den Umsatzerlösen wider, wenngleich der Rückgang hier leicht unterproportional ausgefallen ist. Das Ergebnis vor Steuern ist mit 1,5% des Rohertrages absolut nicht zufriedenstellend. Gleichwohl zeigt sich in der Betrachtung über mehrere Jahre, dass die Ertragslage der Gesellschaft mitunter stark schwankt, was insbesondere dem Projektgeschäft und der Fokussierung auf Großkunden geschuldet ist.

Konkrete Erkenntnisse, die die Lage in negativem Maße kurzfristig erheblich beeinträchtigen könnten, liegen zum heutigen Tage dennoch nicht vor. Wesentliche Forderungsausfälle waren im Berichtsjahr - bis auf die hier bereits genannte Bereinigung von Forderungen bei einem Kunden im Wege der Kulanz - nicht zu verzeichnen. Die Warenkreditversicherung bei der R+V Versicherungs AG besteht unverändert fort.

Rückstellungen wurden insbesondere für nicht genommenen Urlaub, für Gleitzeitguthaben sowie für noch zu zahlende Boni und Abschluss- und Prüfungskosten gebildet.

1.3 Zukünftige Entwicklung

Unsere Geschäftsjahresplanung für den Zeitraum 2018 bis 2020 haben wir im Dezember 2017 aufgestellt. Grundlage dafür ist eine kundenscharfe Absatzplanung sowie eine kostenstellenbezogene Kostenplanung.

Im Geschäftsjahr 2018 wollen wir die Umsatzerlöse um gut 8,0% ausbauen, wobei der Rohertrag wieder auf über T€ 7.000,0 steigen soll. Die weiteren Eckdaten sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Geplante GuV-Entwicklung 2018 2019 2020
Rohergebnis T€ 7.085,0 T€ 7.216,0 T€ 7.431,0
Personalaufwand T€ 3.422,0 T€ 3.501,0 T€ 3.544,0
Abschreibungen T€ 344,6 T€ 347,9 T€ 340,9
Sonst. Aufwendungen T€ 2.617,0 T€ 2.569,9 T€ 2.658,2
Betriebsergebnis T€ 701,4 T€ 797,2 T€ 887,9
Finanzergebnis - T€ 0,6 - T€ 0,6 - T€ 0,6
Neutrales Ergebnis - T€ 23,7 - T€ 23,7 - T€ 23,7
Ergebnis vor Steuern T€ 677,1 T€ 772,9 T€ 863,6

Gleichwohl haben wir bereits im ersten Quartal unsere Planung deutlich verfehlt, da sich die bereits beschriebene negative Entwicklung bei unserem Großkunden noch einmal verschlechtert hat.

Jedoch haben wir bei einer ganzen Reihe anderer Kunden die Umsatzerlöse zum Teil deutlich ausbauen können. Dies reicht aktuell noch nicht zur vollständigen Kompensation, führt in der Summe aber dazu, dass wir an unserem Planansatz bis auf Weiteres festhalten wollen, da wir von der derzeitigen Situation ausgehend nach wie vor der Meinung sind, diesen noch realisieren zu können.

Sollte sich in den nächsten Monaten zeigen, dass dies nicht gelingen wird, werden wir entsprechende Maßnahmen einleiten, um der Situation entsprechend Rechnung zu tragen.

1.3.1 Bestandsgefährdende Risiken

Trotz des marginalen Ergebnisses verfügt die Gesellschaft über eine ausreichende Liquiditätsversorgung. Zum derzeitigen Zeitpunkt sind deshalb aus unserer Sicht keine substantiell bestandsgefährdenden Risiken abzuleiten.

Entsprechend den unter Punkt 1.3.2 ausgeführten Chancen und Risiken, gehen wir heute davon aus, dass es uns gelingen wird, die Situation im Jahresverlauf maßgeblich positiv zu verändern.

1.3.2 Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Nach dem unterdurchschnittlichen Jahr 2017 sind wir 2018 nicht gut in das neue Jahr gestartet. Dass sich die Situation bei unserem Großkunden noch immer nicht zum Positiven verändert hat, ist aus unserer Sicht unverständlich. Gleichwohl ist bei vernünftiger Betrachtung davon auszugehen, dass sich in absehbarer Zeit grundlegende Dinge bewegen werden müssen. Allerdings wäre es nach den Erfahrungen der letzten Monate aus unserer Sicht unseriös, zu mutmaßen, wann das passiert. Entsprechend können wir unsere Planungen für die kommenden Monate nur in sehr geringem Umfang auf diesen Kunden stützen.

Wir sehen jedoch für die kommenden Monate auch erhebliche Potentiale, die dazu beitragen können, die Umsatzverluste zu kompensieren. So haben wir in den letzten Monaten eine ganze Reihe von interessanten Kontakten zu potentiellen Neukunden knüpfen können, bei denen zum Teil hohe Umsatzpotentiale zum Tragen kommen könnten. Darüber hinaus arbeiten wir daran, die in 2017 gewonnen Neukunden nun auszubauen.

Beim überwiegenden Teil der Kunden liegen wir zum 31.03.2018 über Plan. Deshalb werden wir auch weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um die aktuelle Entwicklung zu drehen und zusätzliche Erlösquellen zu erschließen.

Unsere Investitionsplanung werden wir bis auf Weiteres nicht anpassen. Im Bereich Software und Automation von Prozessen werden wir insbesondere die Bausteine umsetzen, die zu einer Rationalisierung von Geschäftsprozessen führen. Bei den Maschineninvestitionen forcieren wir die Anschaffung eines weiteren Flachbettdigitaldrucksystems.

2. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

2.1 Forschung und Entwicklung

(§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Unser Unternehmen verfügt derzeit über keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Entwicklung wird insoweit betrieben, wie es sich um kundenbezogene Auftragsentwicklung handelt.

2.2 Bestehende Zweigniederlassungen

(§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Es besteht eine unselbständige Betriebsstätte in 63607 Wächtersbach, in der ein Außenlager (Logistik Center Wächtersbach) geführt wird. Es handelt sich um gemietete Räumlichkeiten.

 

Gelnhausen, den 25.04.2018

Alexander W. Bohlender, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 1.021.448,00 726.696,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.706,00 87.823,00
II. Sachanlagen 934.642,00 613.773,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.014,00 1.164,00
2. technische Anlagen und Maschinen 427.604,00 152.077,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506.024,00 460.532,00
III. Finanzanlagen 25.100,00 25.100,00
1. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 3.396.261,13 4.327.310,92
I. Vorräte 960.908,73 943.353,40
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 61.019,46 86.956,56
2. fertige Erzeugnisse und Waren 899.889,27 856.396,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.791.826,94 2.365.578,04
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.711.192,94 2.255.288,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.711.192,94 2.255.288,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 80.634,00 110.289,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 80.634,00 107.389,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr   2.900,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 643.525,46 1.018.379,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.338,81 131.351,98
Summe Aktiva 4.455.047,94 5.185.358,90

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 2.894.529,65 3.428.737,44
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 2.494.529,65 2.428.737,44
1. gesetzliche Rücklage 40.000,00 40.000,00
2. andere Ergebnisrücklagen 2.454.529,65 2.388.737,44
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust   600.000,00
B. Rückstellungen 631.528,00 763.725,42
1. Steuerrückstellungen 301.419,65 266.615,37
2. sonstige Rückstellungen 330.108,35 497.110,05
C. Verbindlichkeiten 928.990,29 992.896,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 108.275,26 241.812,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 100.021,28 134.543,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.253,98 107.269,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 734.131,35 587.424,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 734.131,35 587.424,49
3. sonstige Verbindlichkeiten 86.583,68 163.659,41
davon aus Steuern 38.497,71 145.130,96
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5.830,84  
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 86.583,68 163.659,41
Summe Passiva 4.455.047,94 5.185.358,90

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 6.623.392,41 7.985.282,87
2. Personalaufwand 3.141.276,61 3.165.191,10
a) Löhne und Gehälter 2.642.831,69 2.717.949,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 498.444,92 447.241,12
3. Abschreibungen 288.344,13 229.241,99
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 288.344,13 229.241,99
auf Sachanlagen 288.344,13 229.241,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.091.149,10 3.420.186,98
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis -497,64 -19.788,51
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.714,83 1.562,22
b) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 15.249,25
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.212,47 6.101,48
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 36.332,72 306.091,43
Jahresüberschuss 65.792,21 844.782,86

Ergebnisverwendung

1. Ergebnisverwendungsbeschluss

Ergänzung zur GuV

2017 2016
Jahresüberschuss 65.792,21 844.782,86
Einstellung in die Gewinnrücklage/ in andere Gewinnrücklagen 65.792,21 244.782,86
Bilanzgewinn 0,00 600.000,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der IFFLAND AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Identifikation gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Die Firma IFFLAND AG hat Ihren Sitz in Gelnhausen / Höchst und wird beim Handelsregister Hanau unter der Nummer 92593 geführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei diversen Gegenständen des Anlagevermögens wurde durch Nachinvestitionen die Nutzungsdauer verlängert. Hieraus resultiert ein Mehrgewinn in Höhe von € 36.023,00.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 2.600 EUR eine Laufzeit über ein Jahr.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 65.792,21 den sonstigen Rücklagen zuzuführen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Änderungen ergaben sich gegenüber dem Vorjahr im Ausweis der Fertigerzeugnisse. Der Vorjahresausweis wurde angepasst.

Sonstige Rückstellungen:

Resturlaub / Gleitzeit / Prämien Euro 110.554,02
Abschlusskosten / Prüfungskosten Euro 24.000,00
Aufbewahrungskosten Euro 20.000,00
REWE Euro 11.654,45
Lidl Euro 8.360,00
Hornbach Euro 22.733,34
Takko Euro 1.634,87
Kaufland Euro 8.500,00
Eizenhöfer, Bleche Euro 73.024,00
Kirchner, OSB-Platten Euro 5.664,50
Ausstände Lademittel Euro 5.183,17
Berufsgenossenschaft Euro 27.600,00
Vermittlungsprämien Euro 7.200,00
Schwerbehindertenabgabe Euro 4.000,00

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf € 520.864,00

Sie resultieren aus:

* Gebäude-Mietverträgen mit Fremden

* Gebäude-Mietvertrag mit Bohlender & Iffland GmbH & Co. KG

* Fahrzeug- und Maschinen-Leasing

* Software-Leasing

Verbindlichkeitenspiegel:

Die Verbindlichkeiten aus den Darlehen Raiba sind abgesichert durch Sicherungsübereignungen.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben über Mitarbeiter:

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Produktion 39
Angestellte - kaufm. 25
Angestellte - techn. 08
davon:  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 61
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 11

Angabe gemäß § 286 Abs. 4 HGB

Die Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB wird angewandt.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 400.000,00 ist eingeteilt in 400.000 auf den Namen lautende Stückaktien ohne Nennbetrag.

Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Es handelt sich um Namensaktien.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Alexander W. Bohlender ausgeübter Beruf: Kaufmännischer und technischer Vorstand

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Dr. Paul Albert Deimel ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Michael Heinemann ausgeübter Beruf: Unternehmensberater
Prof. Dr. Stefanie Wannow ausgeübter Beruf: Hochschullehrerin

Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Herr Dr. Paul Albert Deimel.

Entwicklung der Gewinnrücklagen

Im Berichtsjahr wurden EUR 65.792,21 in die Gewinnrücklage eingestellt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers (ausschließlich für Prüfungsarbeiten) betrug für das Geschäftsjahr EUR 7.210,00.

Bezüge des Aufsichtsrates

Die Bezüge des Aufsichtsrates incl. Aufwandsentschädigungen betrugen EUR 23.615,51

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Abgesehen von der bereits genannten Problematik betreffend Großkunden und die damit verbundene Entwicklung der Umsatzerlöse, haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Gelnhausen, den 25.4.2018

Alexander W. Bohlender, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates der IFFLAND AG für das Geschäftsjahr 2017

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017 die ihm nach Gesetz und Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens überwacht und die Geschäftsführung beraten. Er setzt sich nach den Wahlen zum Aufsichtsrat vom 21.12.2016 sowie vom 08.02.2017 aus Frau Prof. Dr. Stefanie Wannow sowie den Herren Dr. Paul Albert Deimel und Michael Heinemann zusammen.

Der Aufsichtsrat ist durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands regelmäßig über die wirtschaftliche Lage der IFFLAND AG unterrichtet worden. Im Geschäftsjahr 2017 fanden drei ordentliche Sitzungen am 02. März, 19. Juli sowie am 24. Oktober statt. Der Vorstand nahm an diesen Sitzungen teil. Außerdem fand am 20. Dezember eine Telefonkonferenz des Aufsichtsrates ohne Vorstandsbeteiligung statt, in der ein Beschluss gefasst wurde.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates und der Vorstand der Gesellschaft standen auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen miteinander in Kontakt. Es existieren angesichts der Unternehmensgröße derzeit im Aufsichtsrat keine Ausschüsse.

In den Sitzungen wurden neben der allgemeinen Geschäftsentwicklung auch die strategische Ausrichtung sowie deren Entwicklung erörtert. Weiterhin waren die aktuellen Entwicklungen in der Druckindustrie sowie in den für die Gesellschaft relevanten Zielmärkten wesentliche Gegenstände der Besprechungen. Ein besonderes Augenmerk galt den Vertriebserfolgen bei wichtigen Kunden.

Die Buchführung, der zusammengefasste Lagebericht sowie der Jahresabschluss nach HGB für das Geschäftsjahr 2017 sind vom Abschlussprüfer geprüft, mit dem Gesetz und der Satzung der Gesellschaft für übereinstimmend befunden und werden mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht zur Kenntnis genommen und die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse sowie die Liquiditätslage des Unternehmens eingehend erörtert. Einwände wurden nach der abschließenden Prüfung durch den Aufsichtsrat nicht erhoben.

Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der IFFLAND AG hat der Aufsichtsrat gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 Aktiengesetz festgestellt. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss wie folgt zu verwenden:

Jahresüberschuss: € 65.792,21

Einstellung in andere Gewinnrücklagen: € 65.792,21

Bilanzgewinn: € 0,00

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Führungskräften und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der IFFLAND AG für ihr Engagement.

 

Gelnhausen, den 01.05.2017

Der Aufsichtsrat der IFFLAND AG

gez. Dr. Paul Albert Deimel (Vors.

gez. Michael Heinemann

gez. Prof. Dr. Stefanie Wannow

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IFFLAND AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung, eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Feststellung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Butzbach, den 01. Mai 2018

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gez. Ingo Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

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