Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 10859
Vorher
BMK-Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
14.8.2015
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Tränkung von Papieren und Furnieren mit Kunstharz zum Zwecke der Oberflächenbehandlung, die Herstellung von Spanholzformteilen und der Handel mit allen in diesen Geschäftsbereich fallenden Sachen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexandra Schmidt
seit 20.2.2026
Geschäftsführer
Mark Bergmann
seit 29.9.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dekor-Kunststoffe GmbH

Erndtebrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Dekor-Kunststoffe GmbH (kurz: 'DKB') gehört seit dem 01.10.2015 zur BMK Bröckinger-Möbel- Komponenten-Gruppe. Am Standort Erndtebrück werden Dekorpapiere für die Laminatfußboden- und Möbelindustrie imprägniert. Die DKB unterliegt somit den konjunkturellen Entwicklungen, die auf diese Märkte einwirken. Schwerpunktmäßig werden die Umsätze in den Absatzmärkten der EU sowie in Nordamerika und ein geringer Anteil auch in Asien realisiert.

2. Forschung und Entwicklung

Der Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verbesserung unserer Produkte in Bezug auf Design, Haptik, Widerstandsfähig- und Verarbeitbarkeit. Außerdem wird an dem Einsatz neuer Materialien geforscht.

Die wichtigsten Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt wurden im Jahr 2023 in der Forschung und Entwicklung vier Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung ca. TEUR 261.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Globales Wachstum: Die globale Wirtschaft ist 2023 um 3,1 % gewachsen und soll 2024 und 2025 um jeweils 3,1 % und 3,2 % wachsen. Dies ist eine leichte Aufwärtsrevision gegenüber dem Oktober 2023 World Economic Outlook (WEO), die auf eine größere Widerstandsfähigkeit in den USA und einigen großen Schwellen- und Entwicklungsländern sowie eine fiskalische Unterstützung in China zurückzuführen ist. Das Wachstum liegt jedoch unter dem historischen Durchschnitt von 3,8%, da hohe Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation, ein Rückzug der fiskalischen Unterstützung angesichts hoher Schulden und ein niedriges zugrunde liegendes Produktivitätswachstum die wirtschaftliche Aktivität belasten.

Globale Inflation: Durch die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und sich erholender Lieferketten ist die globale Inflation schneller als erwartet von ihrem Höchststand im Jahr 2022 gefallen. Die globale Inflation soll von 6,8 % im Jahr 2023 auf 5,8 % im Jahr 2024 und 4,4 % im Jahr 2025 fallen.

Europa: Das Wachstum in der Eurozone ist 2023 auf geschätzte 0,5 % gesunken, was die relativ hohe Betroffenheit vom Krieg in der Ukraine widerspiegelt, und soll 2024 auf 0,9 % und 2025 auf 1,7 % ansteigen. Sobald die Auswirkungen des Energiepreisschocks nachlassen und die Inflation fällt, soll eine stärkere Binnennachfrage die Erholung antreiben. Das BIP in Deutschland ist 2023 um 0,3 % geschrumpft und soll 2024 um 0,5 % und 2025 um 1,6 % wachsen.

USA: Das Wachstum in den USA soll von 2,5 % im Jahr 2023 auf 2,1 % im Jahr 2024 und 1,7 % im Jahr 2025 fallen, wobei die verzögerten Effekte der geldpolitischen Straffung, die allmähliche fiskalische Straffung und eine Abschwächung der Arbeitsmärkte die gesamte Nachfrage dämpfen. 

Schwellen- und Entwicklungsländer: Das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern soll 2024 und 2025 stabil bei 4,1 % bzw. 4,2 % bleiben, wobei regionale Unterschiede bestehen. China soll 2024 um 4,6 % und 2025 um 4,1 % wachsen. Indien soll 2024 und 2025 weiterhin stark um jeweils 6,5 % wachsen. Brasilien soll 2024 um 1,7 % und 2025 um 1,9 % wachsen.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld
 
 
Wachstum 2022
 
Wachstum 1 2023
Welt
 
3,5 %
 
3,1 %
EU
 
3,4 %
 
0,5 %
davon Deutschland
 
1,8 %
 
-0,3 %
USA
 
1,9 %
 
2,5 %
Schwellenländer
 
4,1 %
 
4,1 %
Vorjahreswerte angepasst
IWF. Economic Outlook, Januar 2024



Der Absatz europäischer Laminatbodenhersteller hat sich im Jahr 2023 verlangsamt, mit einem Gesamtrückgang von 13,4 % (VJ -24,1%) gegenüber dem Vorjahr, womit der Gesamtabsatz mit einer gelieferten Menge von 318,0 (VJ 367,2) Mio. m² auf den niedrigsten Stand seit über 20 Jahren gefallen ist.

Der Absatz in Russland konnte mit 37,4 Mio. m² (-0,1 %) fast auf dem Vorjahresniveau gehalten werden, obwohl etliche europäische Hersteller seit Mitte 2022 nicht mehr nach Russland exportieren. Die in der EPLF-Statistik ausgewiesenen Mengen stammen inzwischen fast ausschließlich aus den russischen Werken der EPLF-Laminatbodenhersteller. Damit hat Russland Deutschland wieder als den größten Absatzmarkt in Europa abgelöst.

Deutschland (-11,1 % auf 33,8 Mio. m²) blieb aber der größte Absatzmarkt in Westeuropa, der Abstand zu Frankreich (-8,7 % auf 33,0 Mio. m²) hat sich aber verringert. Auf den nächsten Plätzen folgten Großbritannien (-2,7 % auf 25,1 Mio. m²) und die Niederlande (-1,7 % auf 13,9 Mio. m²) mit jeweils relativ geringen Einbußen.

In Übersee haben sich die nordamerikanischen Märkte mit einem Minus von 42,0 % auf 21,6 (VJ 37,3) Mio. m² mit Abstand am schwächsten entwickelt, gefolgt von Lateinamerika mit einem Rückgang von 33,8 % auf 7,4 (VJ 11,2) Mio. m². Die Lieferungen in die USA sind um 42,7 % auf 16,7 Mio. m² zurückgegangen. Kanada hat sich mit einem Minus von 39,6 % auf 4,9 Mio. m² nur wenig besser entwickelt.

In Nordamerika gibt es mit uns und Arclin zusammen weiterhin nur 2 lokale freie Imprägnierer. Vor Kurzem stand das Imprägniergeschäft von Arclin zum Verkauf. Aus Mangel an Interessenten wurde der Verkaufsversuch allerdings vorerst zurückgezogen. Diese Maßnahme hat bei deren Kunden allerdings zu Verunsicherung geführt. Da Arclin den deutlich größeren Marktanteil hat, ergibt sich für uns hier eine große Chance, da die Kunden nicht zu 100 % von einem Lieferanten abhängig sein wollen.

Aufgrund dieser Situation versuchen wir in Europa durch Verdrängung unsere Mengen wieder auf Vorpandemieniveau hoch zu fahren und vor allem in den USA unseren Marktanteil auszubauen und neue Kunden aus dieser Region zu gewinnen.

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 hat sich auf dem niedrigen Niveau vom Ende des Vorjahres stabilisiert. Über das gesamte Jahr verteilt mussten wir mit wenigen Ausnahmen teilweise Kurzarbeit anmelden. Den meisten Kunden und Lieferanten erging es nicht besser, ganz im Gegenteil. Einige haben immer wieder für mehrere Wochen ihre Werke abgestellt. Der weltweite Immobilienmarkt ist durch die gestiegenen Kosten im Bau und durch die höheren Zinsen überall eingebrochen. Aufgrund unserer schlanken Struktur konnten wir aber dennoch ein den Umständen entsprechend gutes Jahresergebnis erzielen.

Das Rohergebnis ist auf 10,0 Mio. EUR (VJ 14,6 Mio. EUR) zurück gegangen.

Die Auftragslage im Januar und Februar 2024 hat sich auf niedrigem Niveau wieder etwas erholt. Wir gehen davon aus, dass bis mindestens Mitte 2025 die Lage angespannt bleiben wird.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a)   Vermögenslage

Zum 31.12.2023 beträgt die Bilanzsumme 16,4 Mio. EUR (VJ 16,2 Mio. EUR).

Wesentliche Aktiva sind Vorräte in Höhe von 3,2 Mio. EUR, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,9 Mio. EUR, Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 2,8 Mio. EUR (davon 2,7 Mio. EUR aus Lieferungen und Leistungen, 0,1 Mio. EUR aus sonstigen Forderungen), sonstige Vermögensgegestände in Höhe von 1,5 Mio. EUR, Sachanlagen in Höhe von 1,3 Mio. EUR sowie Finanzanlagen in Höhe von 1,0 Mio. EUR. Daneben bestehen zum 31.12.2023 liquide Mittel in Höhe von 5,6 Mio. EUR.
Aus dem Erwerb des Handelsgeschäfts im Jahr 2015 resultierte ein aktivischer Geschäfts- und Firmenwert, der zum 31.12.2023 TEUR 60 beträgt.

Die Finanzanlagen betreffen Ausleihungen an die amerikanische Schwestergesellschaft aus Darlehen in Höhe von 1,0 Mio. EUR (VJ 1,0 Mio. EUR).

Die Eigenkapitalausstattung des Unternehmens beträgt zum Bilanzstichtag 13,3 Mio. EUR (EK-Quote von 81,5 %) und ist positiv geprägt durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 0,9 Mio. EUR.
Es bestehen zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in Höhe von 1,7 Mio. EUR und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,4 Mio. EUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum 31.12.2023 0,3 Mio. EUR. Wesentliche Positionen sind hier kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 105 und Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von TEUR 119.

b)   Finanzlage

Die liquiden Mittel liegen hauptsächlich bedingt durch den Jahresüberschuss sowie die Verminderung des Working Capital mit 5,6 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahresniveau von 3,6 Mio. EUR.
Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 246 getätigt.

Es bestanden zum 31.12.2023 keine langfristigen Bankverbindlichkeiten.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte somit mehrheitlich über Eigenkapital (13,3 Mio. EUR) sowie Lieferantenverbindlichkeiten (1,7 Mio. EUR).

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Im Berichtsjahr wurde ein positiver Cashflow von 2,0 Mio. EUR (VJ 2,6 Mio. EUR) generiert. Einem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,2 Mio. EUR standen Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 0,2 Mio. EUR gegenüber.

c)   Ertragslage

Bei einem Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2023 von 43,7 % ging das Rohergebnis um 31,7 % auf 10,0 Mio. EUR zurück.

Die Mitarbeiterzahl inkl. der 3 Geschäftsführer ist mit durchschnittlich 76 Personen leicht unter Vorjahresniveau (VJ 80). Durch die geringere Mitarbeiterzahl, den Wegfall der Wochenendarbeit, sowie die angemeldete Kurzarbeit ist der Personalaufwand deutlich auf insgesamt 4,6 Mio. EUR (VJ 5,1 Mio. EUR) zurück gegangen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Wesentlichen durch Fracht-, Miet-, Entsorgungs- und Instandhaltungsaufwendungen bedingt sind, betrugen 4,6 Mio. EUR. Besonders die Frachtkosten sind mengenbereinigt mit rd. -67 % überproportional auf 1,2 Mio. EUR gesunken.

Das Zins- und Währungskursergebnis war im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen durch die Währungskursgewinne aus dem laufenden Geschäft mit BMK Americas LLC auch mit Hilfe partieller Kurssicherung mit insgesamt TEUR 19 negativ.

Insgesamt wurde ein positives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 874 (VJ TEUR 1.994) erzielt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenssteuerung erfolgt anhand der Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohertrag, Betriebsergebnis und Umsatzrendite.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Der Markt hat sich von dem Einbruch im letzten Jahr nicht wieder erholen können. Der Immobilienmarkt liegt nach wie vor am Boden. Dies hatte zur Folge, dass bis Ende des Jahres 2023 die Rohmaterialpreise kontinuierlich gefallen sind. Fallende Rohmaterialpreise helfen uns tendenziell immer dabei, unsere Marge zu verbessern. Dadurch und durch unsere schlanken Strukturen und Prozesse und mit Hilfe von einzelnen Wochen Kurzarbeit konnten wir das vergangene Jahr einigermaßen unbeschadet überstehen. Seit Januar 2024 merkt man, dass bei den Rohmaterialpreisen eine Umkehr stattgefunden hat und die Preise trotz niedriger Nachfrage wieder steigen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die vertraglichen Tilgungsleistungen planmäßig zu leisten und die übrigen Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen sowie die Lieferforderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen.

C. Prognosebericht

Durch die anhaltende Marktschwäche mussten wir unsere Produktionskapazitäten anpassen. Der Umsatz im Jahr 2023 lag im Durchschnitt um rd. 44 % unter dem Vorjahr bei zugleich 33 % weniger Absatz. Mit Hilfe von Kurzarbeit konnten wir unsere Produktionsplanung so optimieren, dass größerer Schaden verhindert werden konnte. Der Nachfragerückgang hat außerdem dazu geführt, dass die Rohmaterialpreise wieder rückläufig waren. Im Jahr 2023 haben die Preissenkungen zur Margenverbesserung beigetragen. Dieser Trend hat sich allerdings seit Jahresbeginn 2024 umgekehrt. Durch die Trendumkehr müssen wir im Jahr 2024 zumindest temporär mit einer Margenverschlechterung rechnen.

Durch unsere schlanken Strukturen und Prozesse sind wir jederzeit in der Lage auf große Nachfrageschwankungen zu reagieren.
Die ersten beiden Monate 2024 haben gezeigt, dass sich der Markt auf niedrigem Niveau stabilisiert hat. Die jetzt steigenden Rohstoffpreise werden aktuell nur teilweise an die Kunden weitergereicht, was grundsätzlich zu einer Margenverschlechterung beiträgt. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass die Preissteigerungen mittelfristig an Fahrt verlieren werden, da viele Anbieter in den vergangenen Monaten aufgrund der geringen Auslastung unter Kosten verkauft haben.

Solange der Immobilienmarkt und im Besonderen die Baubranche schwächelt, wird nicht mit einer nachhaltigen Erholung gerechnet. Durch die vorgenommenen Optimierungen sowohl intern als auch auf Gruppenebene, die wir auch kontinuierlich weiter vorantreiben, sehen wir uns aber sehr gut aufgestellt, egal welche Entwicklung im Jahr 2024 eintritt. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass wir den Umsatz bedingt durch ein stärkeres US-Geschäft leicht steigern können und das Ergebnis bei einer reduzierten Rohertragsmarge auf TEUR 447 zurück gehen wird.

D. Chancen- und Risikobericht

Die größte Chance besteht für uns aktuell in der Einführung neuer vielversprechender Produkte, die zu einer deutlichen Margenverbesserung führen sollten.

Unser Branchen- und Kundenmix ist eine gute Basis gegen Schwankungen und Einbrüche in einzelnen Märkten oder die Abhängigkeit von einzelnen Kunden.

Die allgemeine Marktschwäche bedingt durch die allgemeine Verunsicherung der Verbraucher lässt uns davon ausgehen, dass wir vor Mitte des Jahres 2025 keine nachhaltige Erholung zu erwarten haben. Ein Risiko stellt definitiv die stark eingebrochene Nachfrage dar, die einige Marktteilnehmer in Schieflage geraten lässt. Hier besteht immer das Risiko von Zahlungsausfällen, die bei uns zum größten Teil über Warenkreditversicherungen abgedeckt sind, als auch das Wegbrechen von Kundenmengen. Dies kann allerdings auch eine Chance für uns sein, da unsere direkten Wettbewerber deutlich schwerer mit der aktuellen Situation zu kämpfen haben als wir.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind grundsätzlich die Ausnahme, zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und ggf. über Kreditlinien der Hausbanken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Im Bereich der Fremdwährungsforderungen bestehen Marktpreisrisiken in Bezug auf das Währungsrisiko. Ziel des Risikomanagements ist es hier, durch den gezielten Einsatz von Devisentermingeschäften diese Risiken zu minimieren bzw. gänzlich zu vermeiden.

Zur Absicherung von gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströmen aus Währungsrisiken, insbesondere aus dem US-Dollar, werden derivative Devisentermingeschäfte (Sicherungsinstrumente) bei bestehenden Fremdwährungsforderungen (Grundgeschäfte) eingesetzt und abgeschlossen. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, wird eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB gebildet.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der möglichen künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor.

 

Erndtebrück, den 26. März 2024

gez. Christoph P. Menier, Geschäftsführer

gez. Holger Schmid, Geschäftsführer

gez. Mark Bergmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.396.760,59 2.465.718,15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 104.960,53 151.734,92
1. Geschäfts- oder Firmenwert 60.476,09 95.032,73
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 44.484,44 56.702,19
II. Sachanlagen 1.287.300,06 1.309.483,23
1. technische Anlagen und Maschinen 753.710,84 757.996,26
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 353.070,20 339.555,06
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 180.519,02 211.931,91
III. Finanzanlagen 1.004.500,00 1.004.500,00
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.000.000,00 1.000.000,00
2. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
3. Sonstige Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen 13.967.677,40 13.739.231,05
I. Vorräte 3.169.756,95 4.574.591,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.230.267,66 5.574.548,51
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.831.623,70 3.284.915,78
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.398.643,96 2.289.632,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.567.652,79 3.590.091,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.193,56 37.270,46
Aktiva 16.378.631,55 16.242.219,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.341.942,12 12.468.413,91
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 12.443.413,91 10.449.769,85
III. Jahresüberschuss 873.528,21 1.993.644,06
B. Rückstellungen 625.992,97 1.777.402,97
C. Verbindlichkeiten 2.410.696,46 1.996.402,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   37,47
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 407.592,99 136.410,28
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.003.103,47 1.859.955,03
Passiva 16.378.631,55 16.242.219,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.812.797,77 16.079.467,16
2. Personalaufwand 4.612.141,92 5.082.010,19
a) Löhne und Gehälter 3.687.628,45 4.063.212,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 924.513,47 1.018.798,16
davon für Altersversorgung 109.808,41 116.580,42
3. Abschreibungen 316.725,12 362.544,14
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 316.725,12 362.544,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.714.916,36 7.689.341,05
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 142.585,93 645.510,22
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 23,44  
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.701,61 45.090,40
davon aus verbundenen Unternehmen 31.972,44 45.090,40
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 727,23 4.395,29
davon an verbundene Unternehmen   516,67
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 361.146,98 988.064,70
9. Ergebnis nach Steuern 875.865,21 1.998.202,19
10. sonstige Steuern 2.337,00 4.558,13
11. Jahresüberschuss 873.528,21 1.993.644,06

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Dekor-Kunststoffe GmbH hat ihren Sitz in Erndtebrück. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HRB 10859 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

1. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapital­gesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

2. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs­grundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB).

3. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung basiert auf dem Gesamtkostenverfahren.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten.

2. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an den wirtschaftlichen Nutzungsdauern.

3. Auf die Nutzung des erworbenen Geschäfts- und Firmenwerts aus der Übernahme des Geschäftsbetriebs der vormaligen Dekor-Kunststoffe GmbH wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Da wir unser Tätigkeitsfeld, auch in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft, ausgeweitet haben, konnten wir die Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen deshalb für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren gemäß § 253 Abs. 3 HGB zugrunde.

4. Technische Anlagen, Maschinen und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über 3 bis 10 Jahre linear abgeschrieben.

5. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

6. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

7. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung von Skontoabzug angesetzt.

8. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der Gewinnaufschlag sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen.

9. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt.

10. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zur Abdeckung von Ausfallrisiken ggf. Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Bildung einer Pauschal­wertberichtigung in Höhe von 3 % Rechnung getragen.
11. Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00.

12. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

13. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.

14. In fremder Währung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet bzw. mit dem Sicherungskurs des Devisentermingeschäfts bewertet. Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag werden ergebniswirksam berücksichtigt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Die Positionen des Anlagevermögens sind mit dem Nettobuchwert ausgewiesen. Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

in EUR
Geschäftsjahr 2023
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Vorjahr
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
850.574,18
0,00
1.715.266,57
0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
2.831.623,70
0,00
3.284.915,78
218.164,00
Sonstige Vermögens- gegenstände
1.548.069,78
0,00
574.366,16
0,00



Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 111) beinhaltet.

3. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für ausstehende Boni (TEUR 89), ausstehende Rechnungen (TEUR 19), Gewährleistungen (TEUR 15), Resturlaub/Überstunden inkl. Sozialbeiträge (TEUR 86), sonstige Personalkosten (TEUR 190) und Erfolgsbeteiligung (TEUR 179).

4. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

in EUR
Gesamtbetrag
< 1 Jahr
1-5 Jahre
> 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
0,00
0,00
0,00
0,00
(Vorjahr)
(37,47)
(37,47)
(0,00)
(0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.670.862,12
1.670.862,12
0,00
0,00
(Vorjahr)
(1.602.721,23)
(1.602.721,23)
(0,00)
(0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
407.592,99
407.592,99
0,00
0,00
(Vorjahr)
(136.410,28)
(136.410,28)
(0,00)
(0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten
332.241,35
332.241,35
0,00
0,00
(Vorjahr)
(257.233,80)
(257.233,80)
(0,00)
(0,00)
davon aus Steuern
32.816,21
32.816,21
0,00
0,00
(Vorjahr)
(32.101,17)
(32.101,17)
(0,00)
(0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
4.154,75
0,00
0,00
0,00
(Vorjahr)
(0,00)
(0,00)
(0,00)
(0,00)
Gesamtsumme
2.410.696,46
2.410.696,46
0,00
0,00
(Vorjahr)
(1.996.402,78)
(1.996.402,78)
(0,00)
(0,00)



Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und im Einzelnen um Forschungszulagen in Höhe von TEUR 209.

2. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung (Kursgewinne) in Höhe von TEUR 124 enthalten.

3. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (Kursverluste) in Höhe von TEUR 143 enthalten.

VI. Sonstige Angaben

1. Die Mitarbeiterzahl hat im Jahresdurchschnitt betragen:


2023
Leitende Angestellte
0
Sonstige Angestellte
17
Gewerbliche Arbeitnehmer
56
Gesamt
73



2. Mitglieder der Geschäftsführung sind

Christoph P. Menier Geschäftsführer Technik, Einkauf und Vertrieb Holger Schmid Geschäftsführer Finanzen Mark Bergmann Geschäftsführer Technik
3. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Christoph P. Menier, Herrn Holger Schmid und Herrn Mark Bergmann geführt.

Die in § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge für den Geschäftsführer unterbleiben mit dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

4. Am Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Art
EUR
Bestellobligo
0,00
Miet- und Leasingverpflichtungen
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
1.054.469,74 900.000,00



5. Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der BMK GmbH Bröckinger-Möbel-Komponenten, Gaildorf-Bröckingen, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der BMK GmbH Bröckinger-Möbel-Komponenten als einziger Konsolidierungs­kreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

6. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahres­überschuss in Höhe von EUR 873.528,21 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Erndtebrück, den 26. März 2024

gez. Christoph P. Menier, Geschäftsführer

gez. Holger Schmid, Geschäftsführer

gez. Mark Bergmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


Anschaffungs- und Herstellungskosten


01.01.2023
Zugänge
Umgliederung
Zuschreibung
Abgänge
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögengegenstände






1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
284.909,73
1.275,66
19.260,00
0,00
0,00
305.445,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert
345.571,00
0,00
0,00
0,00
0,00
345.571,00

630.480,73
1.275,66
19.260,00
0,00
0,00
651.016,39
II. Sachanlagen






1. technische Anlagen und Maschinen
2.881.274,25
0,00
140.792,82
0,00
0,00
3.022.067,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.056.418,20
117.851,97
0,00
0,00
13.804,90
1.160.465,27
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
287.647,63
128.639,93
-160.052,82
0,00
0,00
256.234,74

4.225.340,08
246.491,90
-19.260,00
0,00
13.804,90
4.438.767,08
III. Finanzanlagen






1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
1.000.000,00
0,00
0,00
0,00
0,00
1.000.000,00
2. Beteiligungen
2.500,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2.500,00
3. Genossenschaftsanteile
2.000,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2.000,00

1.004.500,00
0,00
0,00
0,00
0,00
1.004.500,00

5.860.320,81
247.767,56
0,00
0,00
13.804,90
6.094.283,47

Abschreibungen


Buchwerte

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögengegenstände






1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
228.207,54
32.753,41
0,00
260.960,95
44.484,44
56.702,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert
250.538,27
34.556,64
0,00
285.094,91
60.476,09
95.032,73

478.745,81
67.310,05
0,00
546.055,86
104.960,53
151.734,92
II. Sachanlagen






1. technische Anlagen und Maschinen
2.123.277,99
145.078,24
0,00
2.268.356,23
753.710,84
757.996,26
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
716.863,14
104.336,83
13.804,90
807.395,07
353.070,20
339.555,06
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
75.715,72
0,00
0,00
75.715,72
180.519,02
211.931,91

2.915.856,85
249.415,07
13.804,90
3.151.467,02
1.287.300,06
1.309.483,23
III. Finanzanlagen






1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
1.000.000,00
1.000.000,00
2. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
2.500,00
2.500,00
3. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
2.000,00
2.000,00

0,00
0,00
0,00
0,00
1.004.500,00
1.004.500,00

3.394.602,66
316.725,12
13.804,90
3.697.522,88
2.396.760,59
2.465.718,15

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


An die Dekor-Kunststoffe GmbH, Erndtebrück
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Dekor-Kunststoffe GmbH, Erndtebrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dekor-Kunststoffe GmbH, Erndtebrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
·  beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Welzheim, den 28. März 2024


DWZ Diermann Zolnai
PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Diermann, Wirtschaftsprüfer

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