Dekor-Kunststoffe GmbH
Erndtebrück
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
A. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell
Die Dekor-Kunststoffe GmbH (kurz: 'DKB') gehört
seit dem 01.10.2015 zur BMK Bröckinger-Möbel-
Komponenten-Gruppe. Am Standort Erndtebrück werden
Dekorpapiere für die Laminatfußboden- und
Möbelindustrie imprägniert. Die DKB unterliegt
somit den konjunkturellen Entwicklungen, die auf diese
Märkte einwirken. Schwerpunktmäßig werden
die Umsätze in den Absatzmärkten der EU sowie in
Nordamerika und ein geringer Anteil auch in Asien
realisiert.
2. Forschung und Entwicklung
Der Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist
die innovative Verbesserung unserer Produkte in Bezug auf
Design, Haptik, Widerstandsfähig- und
Verarbeitbarkeit. Außerdem wird an dem Einsatz neuer
Materialien geforscht.
Die wichtigsten Pfeiler unserer Innovationskraft ist
unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt wurden
im Jahr 2023 in der Forschung und Entwicklung vier
Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023
betrugen die Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung ca. TEUR 261.
B. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Globales Wachstum: Die globale Wirtschaft ist 2023
um 3,1 % gewachsen und soll 2024 und 2025 um jeweils 3,1 %
und 3,2 % wachsen. Dies ist eine leichte
Aufwärtsrevision gegenüber dem Oktober 2023 World
Economic Outlook (WEO), die auf eine größere
Widerstandsfähigkeit in den USA und einigen
großen Schwellen- und Entwicklungsländern sowie
eine fiskalische Unterstützung in China
zurückzuführen ist. Das Wachstum liegt jedoch
unter dem historischen Durchschnitt von 3,8%, da hohe
Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation, ein
Rückzug der fiskalischen Unterstützung angesichts
hoher Schulden und ein niedriges zugrunde liegendes
Produktivitätswachstum die wirtschaftliche
Aktivität belasten.
Globale Inflation: Durch die restriktive Geldpolitik
der Zentralbanken und sich erholender Lieferketten ist die
globale Inflation schneller als erwartet von ihrem
Höchststand im Jahr 2022 gefallen. Die globale
Inflation soll von 6,8 % im Jahr 2023 auf 5,8 % im Jahr
2024 und 4,4 % im Jahr 2025 fallen.
Europa: Das Wachstum in der Eurozone ist 2023 auf
geschätzte 0,5 % gesunken, was die relativ hohe
Betroffenheit vom Krieg in der Ukraine widerspiegelt, und
soll 2024 auf 0,9 % und 2025 auf 1,7 % ansteigen. Sobald
die Auswirkungen des Energiepreisschocks nachlassen und die
Inflation fällt, soll eine stärkere
Binnennachfrage die Erholung antreiben. Das BIP in
Deutschland ist 2023 um 0,3 % geschrumpft und soll 2024 um
0,5 % und 2025 um 1,6 % wachsen.
USA: Das Wachstum in den USA soll von 2,5 % im Jahr
2023 auf 2,1 % im Jahr 2024 und 1,7 % im Jahr 2025 fallen,
wobei die verzögerten Effekte der geldpolitischen
Straffung, die allmähliche fiskalische Straffung und
eine Abschwächung der Arbeitsmärkte die gesamte
Nachfrage dämpfen.
Schwellen- und Entwicklungsländer: Das Wachstum
in den Schwellen- und Entwicklungsländern soll 2024
und 2025 stabil bei 4,1 % bzw. 4,2 % bleiben, wobei
regionale Unterschiede bestehen. China soll 2024 um
4,6 % und 2025 um 4,1 % wachsen. Indien soll 2024 und 2025
weiterhin stark um jeweils 6,5 % wachsen. Brasilien soll
2024 um 1,7 % und 2025 um 1,9 % wachsen.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
|
|
|
Wachstum 2022
|
|
Wachstum
1
2023
|
Welt
|
|
3,5 %
|
|
3,1 %
|
EU
|
|
3,4 %
|
|
0,5 %
|
davon Deutschland
|
|
1,8 %
|
|
-0,3 %
|
USA
|
|
1,9 %
|
|
2,5 %
|
Schwellenländer
|
|
4,1 %
|
|
4,1 %
|
Vorjahreswerte angepasst
|
IWF.
Economic Outlook, Januar 2024
|
Der Absatz europäischer Laminatbodenhersteller
hat sich im Jahr 2023 verlangsamt, mit einem
Gesamtrückgang von 13,4 % (VJ -24,1%) gegenüber
dem Vorjahr, womit der Gesamtabsatz mit einer gelieferten
Menge von 318,0 (VJ 367,2) Mio. m² auf den niedrigsten
Stand seit über 20 Jahren gefallen ist.
Der Absatz in Russland konnte mit 37,4 Mio. m²
(-0,1 %) fast auf dem Vorjahresniveau gehalten werden,
obwohl etliche europäische Hersteller seit Mitte 2022
nicht mehr nach Russland exportieren. Die in der
EPLF-Statistik ausgewiesenen Mengen stammen inzwischen fast
ausschließlich aus den russischen Werken der
EPLF-Laminatbodenhersteller. Damit hat Russland Deutschland
wieder als den größten Absatzmarkt in Europa
abgelöst.
Deutschland (-11,1 % auf 33,8 Mio. m²) blieb
aber der größte Absatzmarkt in Westeuropa, der
Abstand zu Frankreich (-8,7 % auf 33,0 Mio. m²) hat
sich aber verringert. Auf den nächsten Plätzen
folgten Großbritannien (-2,7 % auf 25,1 Mio. m²)
und die Niederlande (-1,7 % auf 13,9 Mio. m²) mit
jeweils relativ geringen Einbußen.
In Übersee haben sich die nordamerikanischen
Märkte mit einem Minus von 42,0 % auf 21,6 (VJ 37,3)
Mio. m² mit Abstand am schwächsten entwickelt,
gefolgt von Lateinamerika mit einem Rückgang von 33,8
% auf 7,4 (VJ 11,2) Mio. m². Die Lieferungen in die
USA sind um 42,7 % auf 16,7 Mio. m²
zurückgegangen. Kanada hat sich mit einem Minus von
39,6 % auf 4,9 Mio. m² nur wenig besser entwickelt.
In Nordamerika gibt es mit uns und Arclin zusammen
weiterhin nur 2 lokale freie Imprägnierer. Vor Kurzem
stand das Imprägniergeschäft von Arclin zum
Verkauf. Aus Mangel an Interessenten wurde der
Verkaufsversuch allerdings vorerst zurückgezogen.
Diese Maßnahme hat bei deren Kunden allerdings zu
Verunsicherung geführt. Da Arclin den deutlich
größeren Marktanteil hat, ergibt sich für
uns hier eine große Chance, da die Kunden nicht zu
100 % von einem Lieferanten abhängig sein wollen.
Aufgrund dieser Situation versuchen wir in Europa
durch Verdrängung unsere Mengen wieder auf
Vorpandemieniveau hoch zu fahren und vor allem in den USA
unseren Marktanteil auszubauen und neue Kunden aus dieser
Region zu gewinnen.
2. Geschäftsverlauf
Das Jahr 2023 hat sich auf dem niedrigen Niveau vom
Ende des Vorjahres stabilisiert. Über das gesamte Jahr
verteilt mussten wir mit wenigen Ausnahmen teilweise
Kurzarbeit anmelden. Den meisten Kunden und Lieferanten
erging es nicht besser, ganz im Gegenteil. Einige haben
immer wieder für mehrere Wochen ihre Werke abgestellt.
Der weltweite Immobilienmarkt ist durch die gestiegenen
Kosten im Bau und durch die höheren Zinsen
überall eingebrochen. Aufgrund unserer schlanken
Struktur konnten wir aber dennoch ein den Umständen
entsprechend gutes Jahresergebnis erzielen.
Das Rohergebnis ist auf 10,0 Mio. EUR (VJ 14,6 Mio.
EUR) zurück gegangen.
Die Auftragslage im Januar und Februar 2024 hat sich
auf niedrigem Niveau wieder etwas erholt. Wir gehen davon
aus, dass bis mindestens Mitte 2025 die Lage angespannt
bleiben wird.
3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
a)
Vermögenslage
Zum 31.12.2023 beträgt die Bilanzsumme 16,4 Mio.
EUR (VJ 16,2 Mio. EUR).
Wesentliche Aktiva sind Vorräte in Höhe von
3,2 Mio. EUR, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von 0,9 Mio. EUR, Forderungen an verbundene
Unternehmen in Höhe von 2,8 Mio. EUR (davon 2,7 Mio.
EUR aus Lieferungen und Leistungen, 0,1 Mio. EUR aus
sonstigen Forderungen), sonstige
Vermögensgegestände in Höhe von 1,5 Mio.
EUR, Sachanlagen in Höhe von 1,3 Mio. EUR sowie
Finanzanlagen in Höhe von 1,0 Mio. EUR. Daneben
bestehen zum 31.12.2023 liquide Mittel in Höhe von 5,6
Mio. EUR.
Aus dem Erwerb des Handelsgeschäfts im Jahr 2015
resultierte ein aktivischer Geschäfts- und Firmenwert,
der zum 31.12.2023 TEUR 60 beträgt.
Die Finanzanlagen betreffen Ausleihungen an die
amerikanische Schwestergesellschaft aus Darlehen in
Höhe von 1,0 Mio. EUR (VJ 1,0 Mio. EUR).
Die Eigenkapitalausstattung des Unternehmens
beträgt zum Bilanzstichtag 13,3 Mio. EUR (EK-Quote von
81,5 %) und ist positiv geprägt durch den
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in
Höhe von 0,9 Mio. EUR.
Es bestehen zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten
gegenüber Lieferanten in Höhe von 1,7 Mio. EUR
und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von 0,4 Mio. EUR. Die sonstigen
Verbindlichkeiten betragen zum 31.12.2023 0,3 Mio. EUR.
Wesentliche Positionen sind hier kreditorische Debitoren in
Höhe von TEUR 105 und Verbindlichkeiten aus Lohn und
Gehalt in Höhe von TEUR 119.
b)
Finanzlage
Die liquiden Mittel liegen hauptsächlich bedingt
durch den Jahresüberschuss sowie die Verminderung des
Working Capital mit 5,6 Mio. EUR deutlich über dem
Vorjahresniveau von 3,6 Mio. EUR.
Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in
Sachanlagen in Höhe von TEUR 246 getätigt.
Es bestanden zum 31.12.2023 keine langfristigen
Bankverbindlichkeiten.
Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte somit
mehrheitlich über Eigenkapital (13,3 Mio. EUR) sowie
Lieferantenverbindlichkeiten (1,7 Mio. EUR).
Sämtliche Verbindlichkeiten können stets
innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.
Im Berichtsjahr wurde ein positiver Cashflow von 2,0
Mio. EUR (VJ 2,6 Mio. EUR) generiert. Einem Cashflow aus
der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von
2,2 Mio. EUR standen Mittelabflüsse aus der
Investitionstätigkeit in Höhe von 0,2 Mio. EUR
gegenüber.
c)
Ertragslage
Bei einem Umsatzrückgang im Geschäftsjahr
2023 von 43,7 % ging das Rohergebnis um 31,7 % auf 10,0
Mio. EUR zurück.
Die Mitarbeiterzahl inkl. der 3
Geschäftsführer ist mit durchschnittlich 76
Personen leicht unter Vorjahresniveau (VJ 80). Durch die
geringere Mitarbeiterzahl, den Wegfall der Wochenendarbeit,
sowie die angemeldete Kurzarbeit ist der Personalaufwand
deutlich auf insgesamt 4,6 Mio. EUR (VJ 5,1 Mio. EUR)
zurück gegangen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im
Wesentlichen durch Fracht-, Miet-, Entsorgungs- und
Instandhaltungsaufwendungen bedingt sind, betrugen 4,6 Mio.
EUR. Besonders die Frachtkosten sind mengenbereinigt mit
rd. -67 % überproportional auf 1,2 Mio. EUR gesunken.
Das Zins- und Währungskursergebnis war im
Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen durch die
Währungskursgewinne aus dem laufenden Geschäft
mit BMK Americas LLC auch mit Hilfe partieller
Kurssicherung mit insgesamt TEUR 19 negativ.
Insgesamt wurde ein positives Jahresergebnis in
Höhe von TEUR 874 (VJ TEUR 1.994) erzielt.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Unternehmenssteuerung erfolgt anhand der
Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohertrag, Betriebsergebnis
und Umsatzrendite.
5. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir als gut ein.
Der Markt hat sich von dem Einbruch im letzten Jahr
nicht wieder erholen können. Der Immobilienmarkt liegt
nach wie vor am Boden. Dies hatte zur Folge, dass bis Ende
des Jahres 2023 die Rohmaterialpreise kontinuierlich
gefallen sind. Fallende Rohmaterialpreise helfen uns
tendenziell immer dabei, unsere Marge zu verbessern.
Dadurch und durch unsere schlanken Strukturen und Prozesse
und mit Hilfe von einzelnen Wochen Kurzarbeit konnten wir
das vergangene Jahr einigermaßen unbeschadet
überstehen. Seit Januar 2024 merkt man, dass bei den
Rohmaterialpreisen eine Umkehr stattgefunden hat und die
Preise trotz niedriger Nachfrage wieder steigen.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die
vertraglichen Tilgungsleistungen planmäßig zu
leisten und die übrigen Verbindlichkeiten stets
innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen sowie die
Lieferforderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu
vereinnahmen.
C. Prognosebericht
Durch die anhaltende Marktschwäche mussten wir
unsere Produktionskapazitäten anpassen. Der Umsatz im
Jahr 2023 lag im Durchschnitt um rd. 44 % unter dem Vorjahr
bei zugleich 33 % weniger Absatz. Mit Hilfe von Kurzarbeit
konnten wir unsere Produktionsplanung so optimieren, dass
größerer Schaden verhindert werden konnte. Der
Nachfragerückgang hat außerdem dazu
geführt, dass die Rohmaterialpreise wieder
rückläufig waren. Im Jahr 2023 haben die
Preissenkungen zur Margenverbesserung beigetragen. Dieser
Trend hat sich allerdings seit Jahresbeginn 2024 umgekehrt.
Durch die Trendumkehr müssen wir im Jahr 2024
zumindest temporär mit einer Margenverschlechterung
rechnen.
Durch unsere schlanken Strukturen und Prozesse sind
wir jederzeit in der Lage auf große
Nachfrageschwankungen zu reagieren.
Die ersten beiden Monate 2024 haben gezeigt, dass
sich der Markt auf niedrigem Niveau stabilisiert hat. Die
jetzt steigenden Rohstoffpreise werden aktuell nur
teilweise an die Kunden weitergereicht, was
grundsätzlich zu einer Margenverschlechterung
beiträgt. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass
die Preissteigerungen mittelfristig an Fahrt verlieren
werden, da viele Anbieter in den vergangenen Monaten
aufgrund der geringen Auslastung unter Kosten verkauft
haben.
Solange der Immobilienmarkt und im Besonderen die
Baubranche schwächelt, wird nicht mit einer
nachhaltigen Erholung gerechnet. Durch die vorgenommenen
Optimierungen sowohl intern als auch auf Gruppenebene, die
wir auch kontinuierlich weiter vorantreiben, sehen wir uns
aber sehr gut aufgestellt, egal welche Entwicklung im Jahr
2024 eintritt. Wir gehen für das Geschäftsjahr
2024 davon aus, dass wir den Umsatz bedingt durch ein
stärkeres US-Geschäft leicht steigern können
und das Ergebnis bei einer reduzierten Rohertragsmarge auf
TEUR 447 zurück gehen wird.
D. Chancen- und Risikobericht
Die größte Chance besteht für uns
aktuell in der Einführung neuer vielversprechender
Produkte, die zu einer deutlichen Margenverbesserung
führen sollten.
Unser Branchen- und Kundenmix ist eine gute Basis
gegen Schwankungen und Einbrüche in einzelnen
Märkten oder die Abhängigkeit von einzelnen
Kunden.
Die allgemeine Marktschwäche bedingt durch die
allgemeine Verunsicherung der Verbraucher lässt uns
davon ausgehen, dass wir vor Mitte des Jahres 2025 keine
nachhaltige Erholung zu erwarten haben. Ein Risiko stellt
definitiv die stark eingebrochene Nachfrage dar, die einige
Marktteilnehmer in Schieflage geraten lässt. Hier
besteht immer das Risiko von Zahlungsausfällen, die
bei uns zum größten Teil über
Warenkreditversicherungen abgedeckt sind, als auch das
Wegbrechen von Kundenmengen. Dies kann allerdings auch eine
Chance für uns sein, da unsere direkten Wettbewerber
deutlich schwerer mit der aktuellen Situation zu
kämpfen haben als wir.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten
und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft
verfügt über einen solventen Kundenstamm.
Forderungsausfälle sind grundsätzlich die
Ausnahme, zudem besteht eine langjährige
Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich
finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels
Lieferantenkrediten und ggf. über Kreditlinien der
Hausbanken.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik. Im Bereich der
Fremdwährungsforderungen bestehen Marktpreisrisiken in
Bezug auf das Währungsrisiko. Ziel des
Risikomanagements ist es hier, durch den gezielten Einsatz
von Devisentermingeschäften diese Risiken zu
minimieren bzw. gänzlich zu vermeiden.
Zur Absicherung von gegenläufigen
Wertänderungen oder Zahlungsströmen aus
Währungsrisiken, insbesondere aus dem US-Dollar,
werden derivative Devisentermingeschäfte
(Sicherungsinstrumente) bei bestehenden
Fremdwährungsforderungen (Grundgeschäfte)
eingesetzt und abgeschlossen. Sofern die gesetzlichen
Voraussetzungen vorliegen, wird eine Bewertungseinheit
gemäß § 254 HGB gebildet.
Vor dem Hintergrund unserer finanziellen
Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung
der möglichen künftigen Risiken sehr gut
gerüstet. Bestandsgefährdende Risiken liegen
nicht vor.
Erndtebrück, den 26.
März 2024
gez.
Christoph P. Menier, Geschäftsführer
gez.
Holger Schmid, Geschäftsführer
gez.
Mark Bergmann, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.396.760,59 |
2.465.718,15 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
104.960,53 |
151.734,92 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
60.476,09 |
95.032,73 |
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
44.484,44 |
56.702,19 |
| II.
Sachanlagen |
1.287.300,06 |
1.309.483,23 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
753.710,84 |
757.996,26 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
353.070,20 |
339.555,06 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
180.519,02 |
211.931,91 |
| III.
Finanzanlagen |
1.004.500,00 |
1.004.500,00 |
| 1.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| 2.
Beteiligungen |
2.500,00 |
2.500,00 |
| 3.
Sonstige Finanzanlagen |
2.000,00 |
2.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
13.967.677,40 |
13.739.231,05 |
| I.
Vorräte |
3.169.756,95 |
4.574.591,28 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.230.267,66 |
5.574.548,51 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
2.831.623,70 |
3.284.915,78 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.398.643,96 |
2.289.632,73 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
5.567.652,79 |
3.590.091,26 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
14.193,56 |
37.270,46 |
| Aktiva |
16.378.631,55 |
16.242.219,66 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
13.341.942,12 |
12.468.413,91 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
12.443.413,91 |
10.449.769,85 |
| III.
Jahresüberschuss |
873.528,21 |
1.993.644,06 |
| B.
Rückstellungen |
625.992,97 |
1.777.402,97 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.410.696,46 |
1.996.402,78 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
|
37,47 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
407.592,99 |
136.410,28 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.003.103,47 |
1.859.955,03 |
| Passiva |
16.378.631,55 |
16.242.219,66 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
10.812.797,77 |
16.079.467,16 |
| 2.
Personalaufwand |
4.612.141,92 |
5.082.010,19 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.687.628,45 |
4.063.212,03 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
924.513,47 |
1.018.798,16 |
| davon
für Altersversorgung |
109.808,41 |
116.580,42 |
| 3.
Abschreibungen |
316.725,12 |
362.544,14 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
316.725,12 |
362.544,14 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.714.916,36 |
7.689.341,05 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
142.585,93 |
645.510,22 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
23,44 |
|
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
68.701,61 |
45.090,40 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
31.972,44 |
45.090,40 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
727,23 |
4.395,29 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
|
516,67 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
361.146,98 |
988.064,70 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
875.865,21 |
1.998.202,19 |
| 10.
sonstige Steuern |
2.337,00 |
4.558,13 |
| 11.
Jahresüberschuss |
873.528,21 |
1.993.644,06 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Dekor-Kunststoffe GmbH hat ihren Sitz in
Erndtebrück. Sie ist im Handelsregister des
Amtsgerichts Siegen unter HRB 10859 eingetragen.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
1. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften
der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie
des GmbHG aufgestellt.
2. Der vorliegende Jahresabschluss ist
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten
Gliederungsgrundsätzen nach den für
mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt
(§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB).
3. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung
basiert auf dem Gesamtkostenverfahren.
III. Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze
1. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu
Anschaffungs- und Herstellungskosten.
2. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens werden planmäßig linear
abgeschrieben. Die Nutzungsdauern orientieren sich
grundsätzlich an den wirtschaftlichen Nutzungsdauern.
3. Auf die Nutzung des erworbenen Geschäfts- und
Firmenwerts aus der Übernahme des
Geschäftsbetriebs der vormaligen Dekor-Kunststoffe
GmbH wirken vielfältige Einflussfaktoren teils
gegenläufig ein. Da wir unser Tätigkeitsfeld,
auch in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft,
ausgeweitet haben, konnten wir die Nutzungsdauer nicht
verlässlich schätzen und legen deshalb für
die planmäßige Abschreibung die standardisierte
Nutzungsdauer von 10 Jahren gemäß § 253
Abs. 3 HGB zugrunde.
4. Technische Anlagen, Maschinen und andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über 3
bis 10 Jahre linear abgeschrieben.
5. Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des
Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang
behandelt.
6. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder
niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
7. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu
Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung von
Skontoabzug angesetzt.
8. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen
Erzeugnisse werden nach der retrograden Bewertungsmethode
ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der
Gewinnaufschlag sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten
abgezogen.
9. Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert
angesetzt.
10. Bei den Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen werden zur Abdeckung von Ausfallrisiken ggf.
Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen
Ausfallrisiko wird durch Bildung einer
Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % Rechnung
getragen.
11. Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00.
12. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem
Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des
Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.
13. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit
dem Erfüllungsbetrag.
14. In fremder Währung bestehende Forderungen
und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am
Abschlussstichtag umgerechnet bzw. mit dem Sicherungskurs
des Devisentermingeschäfts bewertet. Verluste aus
Kursänderungen zum Bilanzstichtag werden
ergebniswirksam berücksichtigt.
IV. Erläuterungen zur Bilanz
1. Die Positionen des Anlagevermögens sind mit
dem Nettobuchwert ausgewiesen. Hinsichtlich der
Zusammensetzung und der Entwicklung des
Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf
den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel
verwiesen.
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
in EUR
|
Geschäftsjahr 2023
|
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
|
Vorjahr
|
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
|
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
850.574,18
|
0,00
|
1.715.266,57
|
0,00
|
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
|
2.831.623,70
|
0,00
|
3.284.915,78
|
218.164,00
|
Sonstige Vermögens-
gegenstände
|
1.548.069,78
|
0,00
|
574.366,16
|
0,00
|
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 78
(Vorjahr: TEUR 111) beinhaltet.
3. Die sonstigen Rückstellungen enthalten
Beträge für ausstehende Boni (TEUR 89),
ausstehende Rechnungen (TEUR 19),
Gewährleistungen (TEUR 15),
Resturlaub/Überstunden inkl. Sozialbeiträge
(TEUR 86), sonstige Personalkosten (TEUR 190) und
Erfolgsbeteiligung (TEUR 179).
4. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
setzen sich wie folgt zusammen:
in EUR
|
Gesamtbetrag
|
< 1 Jahr
|
1-5 Jahre
|
> 5 Jahre
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(37,47)
|
(37,47)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.670.862,12
|
1.670.862,12
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(1.602.721,23)
|
(1.602.721,23)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
407.592,99
|
407.592,99
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(136.410,28)
|
(136.410,28)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
332.241,35
|
332.241,35
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(257.233,80)
|
(257.233,80)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
davon aus Steuern
|
32.816,21
|
32.816,21
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(32.101,17)
|
(32.101,17)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
|
4.154,75
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
Gesamtsumme
|
2.410.696,46
|
2.410.696,46
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(1.996.402,78)
|
(1.996.402,78)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
V. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
1. Bei den Erträgen von
außergewöhnlicher Größenordnung oder
außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in
Betrag und im Einzelnen um Forschungszulagen in Höhe
von TEUR 209.
2. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus der Währungsumrechnung (Kursgewinne)
in Höhe von TEUR 124 enthalten.
3. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (Kursverluste)
in Höhe von TEUR 143 enthalten.
VI. Sonstige Angaben
1. Die Mitarbeiterzahl hat im Jahresdurchschnitt
betragen:
|
2023
|
Leitende Angestellte
|
0
|
Sonstige Angestellte
|
17
|
Gewerbliche Arbeitnehmer
|
56
|
Gesamt
|
73
|
2. Mitglieder der Geschäftsführung sind
Christoph P. Menier Geschäftsführer
Technik, Einkauf und Vertrieb Holger
Schmid Geschäftsführer Finanzen Mark
Bergmann Geschäftsführer Technik
3. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die
Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Christoph P.
Menier, Herrn Holger Schmid und Herrn Mark Bergmann
geführt.
Die in § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben
über die Gesamtbezüge für den
Geschäftsführer unterbleiben mit dem Hinweis auf
§ 286 Abs. 4 HGB.
4. Am Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige
finanzielle Verpflichtungen:
Art
|
EUR
|
Bestellobligo
|
0,00
|
Miet- und
Leasingverpflichtungen
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
|
1.054.469,74 900.000,00
|
5. Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der
BMK GmbH Bröckinger-Möbel-Komponenten,
Gaildorf-Bröckingen, das gleichzeitig oberstes
Mutterunternehmen ist. Die Gesellschaft wird in den
Konzernabschluss der BMK GmbH
Bröckinger-Möbel-Komponenten als einziger
Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss
wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
6. Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den
Jahresüberschuss in Höhe von
EUR 873.528,21 auf neue Rechnung vorzutragen.
Erndtebrück, den 26.
März 2024
gez.
Christoph P. Menier, Geschäftsführer
gez.
Holger Schmid, Geschäftsführer
gez.
Mark Bergmann, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Umgliederung
|
Zuschreibung
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögengegenstände
|
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
284.909,73
|
1.275,66
|
19.260,00
|
0,00
|
0,00
|
305.445,39
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
345.571,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
345.571,00
|
|
630.480,73
|
1.275,66
|
19.260,00
|
0,00
|
0,00
|
651.016,39
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen
und Maschinen
|
2.881.274,25
|
0,00
|
140.792,82
|
0,00
|
0,00
|
3.022.067,07
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.056.418,20
|
117.851,97
|
0,00
|
0,00
|
13.804,90
|
1.160.465,27
|
3. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
287.647,63
|
128.639,93
|
-160.052,82
|
0,00
|
0,00
|
256.234,74
|
|
4.225.340,08
|
246.491,90
|
-19.260,00
|
0,00
|
13.804,90
|
4.438.767,08
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
1.000.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.000.000,00
|
2. Beteiligungen
|
2.500,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.500,00
|
3.
Genossenschaftsanteile
|
2.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.000,00
|
|
1.004.500,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.004.500,00
|
|
5.860.320,81
|
247.767,56
|
0,00
|
0,00
|
13.804,90
|
6.094.283,47
|
|
Abschreibungen
|
|
|
Buchwerte
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögengegenstände
|
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
228.207,54
|
32.753,41
|
0,00
|
260.960,95
|
44.484,44
|
56.702,19
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
250.538,27
|
34.556,64
|
0,00
|
285.094,91
|
60.476,09
|
95.032,73
|
|
478.745,81
|
67.310,05
|
0,00
|
546.055,86
|
104.960,53
|
151.734,92
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen
und Maschinen
|
2.123.277,99
|
145.078,24
|
0,00
|
2.268.356,23
|
753.710,84
|
757.996,26
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
716.863,14
|
104.336,83
|
13.804,90
|
807.395,07
|
353.070,20
|
339.555,06
|
3. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
75.715,72
|
0,00
|
0,00
|
75.715,72
|
180.519,02
|
211.931,91
|
|
2.915.856,85
|
249.415,07
|
13.804,90
|
3.151.467,02
|
1.287.300,06
|
1.309.483,23
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.000.000,00
|
1.000.000,00
|
2. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.500,00
|
2.500,00
|
3.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.000,00
|
2.000,00
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.004.500,00
|
1.004.500,00
|
|
3.394.602,66
|
316.725,12
|
13.804,90
|
3.697.522,88
|
2.396.760,59
|
2.465.718,15
|
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
An die Dekor-Kunststoffe GmbH, Erndtebrück
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Dekor-Kunststoffe
GmbH, Erndtebrück, - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Dekor-Kunststoffe GmbH,
Erndtebrück, für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Welzheim, den 28. März
2024
DWZ Diermann Zolnai
PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Diermann, Wirtschaftsprüfer
|