Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 261243
Eingetragen
25.10.2000
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Gegenstand
die Vermittlung von und der Handel mit Schlachtvieh und Fleisch, der Vertrieb von Fleisch- und Wurstwaren sowie der Handel mit sonstigen Nahrungsmitteln.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Emmendingen
250.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AGROMAR GmbH

Emmendingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht 2018

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft tätigt Exporte von Leber vorwiegend in Länder des arabischen Raumes. Hauptabnehmer ist ein Großkunde in Ägypten, der die Lagerhaltung der Ware sowie den Vertrieb an die Endkunden übernimmt. Der Einkauf der Leber erfolgt überwiegend in den Vereinigten Staaten von Amerika.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung in Ägypten hat sich auch im Jahr 2018 fortgesetzt. Das Bruttoinlandprodukt ist in 2018 über 5 % gewachsen. Die nach der Wechselkursfreigabe des ägyptischen Pfund gegenüber dem Dollar in 2016 hohe Inflation hat sich abgeschwächt. Der private Konsum steigt wieder an. Insgesamt sind die Rahmenbedingungen für den privaten Konsum wieder positiver zu beurteilen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Entwicklung Einkauf, Verkauf und Rohertrag

Die Absatzstruktur entwickelte sich mengenmäßig in 2017 und 2018 wie folgt:

2017 Tonnen 2018 Tonnen Differenz Tonnen
Verkauf von Leber 20.103 19.497 -606

Der Rohertrag hat sich unter Berücksichtigung des Materialaufwandes im Jahresvergleich wie folgt entwickelt:

2017T€ 2018T€ Differenz
T€
Gesamtleistung 18.575 18.312 -263
- Materialaufwand 17.967 17.631 -336
Rohertrag 608 681 73

Die Freigabe des Wechselkurses des ägyptischen Pfunds gegenüber dem US-Dollar Ende 2016 führte in der Folge auf den Märkten für importierte Lebensmittel zu erheblichen Umbrüchen. In 2018 hat sich der Absatz wieder deutlich stabilisiert. Das Umsatzniveau des Jahres 2017 konnte annähernd gehalten werden. Die Rohertragsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich um 0,5 % auf 3,7 % verbessert.

b) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr praktisch nicht vereinbart. Es beträgt T€ 14.168 (in Vorjahr T€ 14.216). Einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 594 steht in annähernd gleichem Umfang ein Rückgang bei den sonstigen Vermögensgegenständen gegenüber. Der Rückgang bei den sonstigen Vermögensgegenständen resultiert im Wesentlichen aus Rückführungen eines Darlehens gegenüber einer Schwestergesellschaft sowie der Erstattung von Steuerforderungen.

Auf der Passivseite verminderten sich die Bankverbindlichkeiten signifikant um T€ 2.834 von T€ 4.952 im Vorjahr auf T€ 2.118 im laufenden Geschäftsjahr. Dem steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 2.403 gegenüber. Bei den übrigen Verbindlichkeiten ergaben sich keine nennenswerten Veränderungen.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich von 7,4 % im Vorjahr auf 9,5 % im Jahr 2018 verbessert.

c) Finanzlage

Die Innenfinanzierung, abgebildet durch den Cashflow, bestehend aus dem Jahresüberschuss zuzüglich Währungsgewinnen, die im Wesentlichen aus der Stichtagsbewertung von Forderungen in US-Dollar resultieren, abzüglich Währungsverlusten, die im Wesentlichen aus der Stichtagsbewertung von Verbindlichkeiten in US-Dollar resultieren, hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert (+ T€ 88). Er beträgt nunmehr T€ 311.

Der starke Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde im Wesentlichen finanziert durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie dem erwirtschafteten Cashflow.

d) Ertragslage

Die Ertragslage ist im Geschäftsjahr durch eine Stabilisierung des Umsatzes sowie eine gleichzeitige Verbesserung des Rohergebnisses gekennzeichnet. Nach der gravierenden Verschlechterung des Wechselkurses des ägyptischen Pfunds gegenüber dem US-Dollar Ende 2016 konnte dieses Ergebnis nur aufgrund der starken Position der Gesellschaft im ägyptischen Markt erzielt werden.

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen zeigen einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt verbessert sich hierdurch das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr um T€ 27 auf nunmehr T€ 530.

Die aus der Stichtagsbewertung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in US-Dollar resultierenden Erträge und Aufwendungen belasten das Ergebnis im Saldo mit ca. T€ 25.

Das Finanzergebnis als Saldo zwischen Zinserträgen und Zinsaufwendungen weist eine Unterdeckung von T€ 273 aus.

Unter Einbeziehung der Steuererstattungen für Vorjahre ergibt sich ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss i.H.v. T€ 286.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Deckungsbeitrag

um Währungseffekte bereinigtes Betriebsergebnis

Das um Währungseffekte bereinigte Betriebsergebnis beträgt T€ 530 (Vorjahr T€ 503). Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich saldiert Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 264).

4. Gesamtaussage

Im Kerngeschäft konnte das Umsatzniveau gehalten werden und sowohl der absolute als auch der relative Deckungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Das Kerngeschäft entwickelt sich positiv.

III. Prognosebericht

Wir gehen für das Geschäftsjahr 2019 von einem positiven Betriebsergebnis vor stichtagsgezogenen Währungsumrechnungseffekten aus.

Der bisherige Verlauf des Jahres 2019 zeigt für das 1. Halbjahr sowohl bei den Umsatzerlösen als auch beim Ergebnis eine weiterhin positive Entwicklung.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risiken aus operativer Tätigkeit

Eine weitere globale Verknappung von Nahrungsmitteln könnte Einfluss auf die Einkaufspreise haben. Ziel ist es, in der Zukunft auf der Einkaufsseite weitere neue Lieferanten zu erschließen, um diese Risiken zu reduzieren.

2. Umfeld und Währungsrisiken

Die politische Führung in Ägypten legt Wert darauf, dass die Einfuhr und Bezahlung von Lebensmitteln gesichert bleiben.

Sowohl auf der Einkaufs- und der Verkaufsseite werden praktisch alle Geschäfte in Dollar abgewickelt. Durch die konsequente Fortführung dieser Politik kann das Risiko aus Währungsschwankungen wirksam und weitgehend reduziert werden.

Allerdings besteht unverändert ein Preisrisiko am ägyptischen Absatzmarkt. Formal besteht zwar überschaubares Währungsrisiko für die Gesellschaft, da sowohl der Wareneinkauf als auch der Warenverkauf nahezu ausschließlich auf Dollarbasis abgewickelt werden. Die ägyptischen Importeure sind jedoch direkt von der Kursentwicklung zwischen ägyptischem Pfund und Dollar abhängig, da ein Kursanstieg des Dollar nur in sehr begrenztem Umfang an die ägyptischen Endkunden weitergegeben werden kann. Insoweit besteht ein indirekter Preisdruck auch auf die in Dollar fakturierten Verkäufe der Gesellschaft. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2019 hat sich der Kurs des ägyptischen Pfund gegenüber dem Dollar wieder leicht erholt, was grundsätzlich zu einer Reduzierung dieses Preisdrucks führt.

3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die bestehenden Kreditlinien bei den refinanzierenden Banken werden revolvierend zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft ist auf die weitere Bereitstellung der Kredite angewiesen.

4. Politische Risiken und Marktrisiken

Chancen sieht die Gesellschaft in einer weiteren positiven Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Hauptabnehmerland Ägypten.

Aufgrund der jahrzehntelangen Tätigkeit der Gesellschaft im internationalen Lebensmittelhandel bestehen langjährige Lieferantanten- und Kundenbeziehungen, die gerade bei sich verknappenden Einkaufsmärkten im Lebensmittelsektor einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern mit sich bringen. Insbesondere die detaillierten Kenntnisse der relevanten Einkaufsmärkte heben die Gesellschaft vom Wettbewerb ab.

Diese langjährigen Geschäftsbeziehungen ermöglichen es der Gesellschaft neue Trends und Entwicklungen sowohl auf den Beschaffungsmärkten als auch auf dem Absatzmarkt frühzeitig zu erkennen und in kurzer Zeit auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren zu können. Dies bietet gute Chancen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft in der Zukunft.

5. Chancen und Wettbewerbssituation

Chancen sieht die Gesellschaft in einer weiteren positiven Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Hauptabnehmerland Ägypten.

Aufgrund der jahrzehntelangen Tätigkeit der Gesellschaft im internationalen Handel mit Lebensmitteln bestehen langjährige Lieferantanten- und Kundenbeziehungen, die gerade bei sich verknappenden Einkaufsmärkten im Lebensmittelsektor einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern mit sich bringen. Insbesondere die detaillierten Kenntnisse der relevanten Einkaufsmärkte heben die Gesellschaft vom Wettbewerb ab. Dies ermöglicht darüber hinaus eine schnelle Reaktion auf sich ändernde Kundenwünsche.

Diese langjährigen Geschäftsbeziehungen ermöglichen es der Gesellschaft in kurzer Zeit auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren zu können und bieten erhebliche Chancen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft in der Zukunft.

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Umlaufvermögen 14.168.495,00 14.215.902,23
I. Vorräte 457.532,14 463.121,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.710.962,86 13.752.781,08
1. sonstige Vermögensgegenstände 13.710.962,86 13.752.781,08
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.168.495,00 14.215.902,23

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 1.339.738,70 1.053.600,36
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 803.600,36 845.268,60
III. Jahresüberschuss 286.138,34 -41.668,24
B. Rückstellungen 42.500,00 58.181,66
C. Verbindlichkeiten 12.786.256,30 13.104.120,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.117.749,94 4.951.833,97
2. sonstige Verbindlichkeiten 10.668.506,36 8.152.286,24
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.168.495,00 14.215.902,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 1.241.955,75 2.320.216,37
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 736.971,83 2.070.246,00
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 582.911,35 1.916.109,11
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.714,10 259.740,44
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 321.032,67 363.410,58
5. Steuern vom Einkommen und Ertrag -54.472,99 187.968,47
6. Ergebnis nach Steuern 286.138,34 -41.668,24
7. Jahresüberschuss 286.138,34 -41.668,24

Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2018

der AGROMAR GmbH, Emmendingen

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die AGROMAR GmbHhat ihren Sitz in Emmendingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburgunter HRB 261243 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind vorwiegend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Im Berichtsjahr wurde die Buchhaltung als US-Dollar geführte Währungsbuchhaltung geführt. Zum Abschlussstichtag werden dann die Bewertungen gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zusätzlich um eine Pauschalwertberichtigung gekürzt. Bei der Ermittlung der Pauschalwertberichtigung wurde ein Berechnungsfaktor von 0,5 % zugrunde gelegt.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Hierbei wurden alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Fremdwährungsumrechnung

Forderungen in ausländischer Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften und Sicherungsübereignungen besichert.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Wesentliche außerordentliche Beträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen nicht enthalten.

Im Geschäftsjahr wurde eine Währungsbuchhaltung geführt, da sowohl der Warenverkauf sowie der Wareneinkauf fast ausschließlich in US-Dollar erfolgte.

5. Sonstige Angaben

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahresende haben sich nicht ereignet.

 

Emmendingen, 19. Juli 2019

- AGROMAR GmbH -

gez. Samir Swailem

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie Lagebericht wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HBG in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss habe ich folgenden am 15. Oktober 2019 unterzeichnetetn Bestätigungsvermerk erteilt.

An die AGROMAR GmbH, Emmendingen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der AGROMAR GmbH, Emmendingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der AGROMAR GmbH, Emmendingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar

stellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Insti-

tut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschluss relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unange

messen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichend geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Vilbel, den 15. Oktober 2019

Dipl.-Kfm. Wolfgang Jakoby, Wirtschaftsprüfer

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